AMT Nexus GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fenni Li seit 28.10.2024 | Prokura |
Andreas Dr. Lutz seit 19.4.2024 | Geschäftsführer |
Yau Chung Wong seit 20.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Advanced MedTech Holdings Pte. Ltd. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dornier MedTech Europe GmbHWeßling, Ortsteil OberpfaffenhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Dornier MedTech Europe GmbH („DMTE“ oder die „Gesellschaft“) ist eine der Vertriebs- und Servicegesellschaften innerhalb des Dornier MedTech-Konzerns, welche die Kunden in den Regionen Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika sowie den ehemalige GUS-Staaten betreut. Das Vertriebsprogramm setzt sich aus Produkten zusammen, die von den Produktionsgesellschaften des Konzerns, der Dornier MedTech Systems GmbH („DMTS“) für Lithotripsie-Geräte und urologische Patiententische sowie der Dornier MedTech Laser GmbH („DMTL“) für medizinische Laser-Geräte, hergestellt bzw. die von Drittanbietern eingekauft werden. In Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der deutschsprachigen Schweiz erfolgt die Marktbearbeitung über einen eigenen Direktvertrieb. In den sehr wichtigen Märkten Italien, Spanien und Frankreich ist die DMTE durch rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften vertreten. Der Vertrieb in Russland und in Kasachstan wird über eine Repräsentanz in Moskau koordiniert. Die verbleibenden Regionen werden über ein umfangreiches Netz von Händlern und Servicepartnern abgedeckt. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30.07.2024 zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal 2024 ist das BIP im Quartalsvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigt um -0,1% gesunken. Es nahmen insbesondere die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten ab. Auf der Verwendungsseite gingen die privaten Konsumausgaben zurück. Mit der Schnellmeldung legte das Statistische Bundesamt turnusgemäß auch Revisionen des BIP der vorangegangenen Jahre vor. Demnach fiel der wirtschaftliche Rückgang im vierten Quartal 2023 (mit -0,4% statt -0,5 %) und im ersten Quartal 2024 (mit +0,2%) positiver aus als zuvor gemeldet. Nach der rückläufigen Entwicklung der deutschen Wirtschaftsleistung im Winterhalbjahr 2023/24 kommt die allgemein erwartete konjunkturelle Erholung im Frühsommer erneut ins Stocken und dürfte sich damit weiter verzögern. Die Stimmungsindikatoren und die erneuten Rückgänge bei Auftragseingängen und Produktion zeigen eine anhaltende Schwäche in der stark exportorientierten deutschen Industrie. Nachdem der außergewöhnlich hohe Auftragsbestand infolge der Corona-Krise und der damit zusammenhängenden Materialengpässe seit längerer Zeit für eine Stabilisierung der Produktion gesorgt hatten, scheint der Puffer zunehmend abgebaut zu sein. Gleichzeitig erweisen sich die weiterhin rückläufigen Auftragseingänge, insbesondere aus dem Ausland, zunehmend als Bremse für eine nachhaltige Erholung. Allerdings dürfte die Aufhellung der außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, trotz anhaltender handels- und geopolitischer Unsicherheiten, im weiteren Jahresverlauf zu einer Trendwende in der Industrieproduktion führen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Die meisten Eingriffe zur medizinischen Steinbehandlung werden bei Patienten über 45 Jahren durchgeführt, wobei sich die Zahl der Männer und Frauen nahezu die Waage hält. Diese Bevölkerungsgruppe wird stetig wachsen und den potenziellen Markt für urologische Laser vergrößern. Die BPH (benigne Prostatahyperplasie) ist bei Männern über 50 Jahren weit verbreitet. Da die ältere Bevölkerung aufgrund der alternden Babyboom-Bevölkerung weiter zunimmt, wird auch die Häufigkeit von BPH steigen. Das Geschäftsjahr 2024 war sowohl im deutschsprachigen Heimatmarkt als auch im Export erneut geprägt durch eine Investitionsneigung der Krankenhäuser zurück auf dem Niveau vor der Corona Pandemie. Im Bereich der Lasergeräte konnten weitere Marktanteile gewonnen werden. Die Geschäftsleitung ist mit der Geschäftsentwicklung, die die an sie gestellten Erwartungen erfüllte, insgesamt zufrieden. Geschäftsverlauf Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis (Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag). Die Abweichung der im Vorjahr getroffenen Prognose, hinsichtlich Umsatzerlöse die leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen und eines leicht verschlechterten Jahresergebnisses ergibt sich aus den einzelnen nachstehenden Erläuterungen. Die Kostensteigerungen durch die regelmäßig veröffentlichten Sanktionspakete aufgrund des Russland Angriffskriegs und der allgemeinen verschlechterten wirtschaftlichen Lage haben die finanzielle Situation der Gesellschaft belastet. Diese externen Faktoren führten zu erhöhten Betriebskosten und einer allgemeinen Unsicherheit im Markt, was sich negativ auf die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis auswirkte. a) Analyse der Ertragslage Der zunehmende Wettbewerbs- und Preisdruck prägte erneut den Geschäftsverlauf der DMTE im Geschäftsjahr 2024. Es wurde ein Umsatz von TEUR 27.906 (2023: TEUR 27.933) erzielt. Die Umsatzrendite (Anteil des Ergebnisses nach Steuern vom Umsatz) änderte sich im Geschäftsjahr 2024 auf einen Wert von -4,77% (2023: -4,18%). Die Änderung der Umsatzrendite resultiert im Wesentlichen aus den geringfügig gesunkenen Umsatzerlösen bei gleichzeitiger Erhöhung der Herstellkosten. Die Bruttomarge sank von 24,75 % im Geschäftsjahr 2023 auf 22,14 % im Geschäftsjahr 2024. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR -1.331 (2023: TEUR -1.168). Die Vertriebskosten von TEUR 4.190 (2023: TEUR 5.154) sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 964 gesunken. Im Wesentlichen führten gesunkene Personalkosten zu der Reduktion. Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich im Wesentlichen auf Grund von gestiegenen Personalkosten um TEUR 431 auf TEUR 3.311 (2023: TEUR 2.880). Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 1.018 (2023: TEUR 476). Diese resultieren wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus den Intercompany Weiterbelastungen innerhalb der Gruppe und Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 791 (2023: TEUR 566) setzen sich im Wesentlichen aus Kosten aus den Intercompany Weiterbelastungen innerhalb der Gruppe zusammen. b) Analyse der Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 27.997 auf TEUR 28.315. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2024: TEUR 3.700, 2023: TEUR 2.989) bei einem gleichzeitigen Rückgang der Vorräte von TEUR 6.447 auf TEUR 4.512. Die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 2.699 (2023: TEUR 2.699) setzen sich im Wesentlichen aus den Beteiligungen an der Dornier MedTech France SARL, Sillingy (TEUR 8), Dornier MedTech España S.L (TEUR 2.175) und der Dornier MedTech Italia S.r.l., Rom, Italien (TEUR 516) zusammen. Eine bereits vollständig abgewertete Beteiligung an einer stillgelegten Tochtergesellschaft in Brasilien wurde im Geschäftsjahr ausgebucht. Der Forderungsbestand erhöhte sich im Jahr 2024 auf TEUR 7.345 (2023: TEUR 6.968). Diese Bewegung begründet sich im Wesentlichen durch starke Umsätze aus dem Geräteverkauf und aus der Weiterbelastung von Serviceleistungen an Tochtergesellschaften in den letzten Monaten des Geschäftsjahres. Die Vorratsbestände sind im Jahr 2024 von TEUR 6.447 auf TEUR 4.512 aufgrund von Bestandsoptimierung, gesunken. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen stiegen im Laufe des Geschäftsjahres von TEUR 13.088 auf TEUR 13.544. Die sonstigen Rückstellungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 18 auf TEUR 1.563 (2023: TEUR 1.545). Die Verbindlichkeiten aus Vorauszahlungen für offene Bestellungen von Kunden sanken von TEUR 581 auf TEUR 158. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten stiegen auf TEUR 251, während sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.165 auf TEUR 11.583 erhöhten. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter reduzierten sich um TEUR 2.723 auf TEUR 16. c) Analyse der Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 633 (2023: TEUR -656). Dies resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme der Vorräte. Die Cashflows aus der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit beliefen sich auf TEUR -12 (2023: TEUR -23) beziehungsweise TEUR 0 (2023: TEUR 0). Der Bestand an Finanzmitteln betrug zum Jahresende TEUR 2.198 (2023: TEUR 1.585). Die Eigenkapitalquote (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) veränderte sich auf -66,3 % im Laufe des Geschäftsjahres 2024 (2023: -55,2 %). Dies ergibt sich durch den entstandenen Fehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr. d) Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder Urologie (Gesamtumsatz 2024: TEUR 14.217, Gesamtumsatz 2023: TEUR 15.526) Im Vergleich zum Vorjahr weist die Gesellschaft im Geschäftsfeld Urologie eine verschlechterte Auftragslage auf und der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,43%. Bei den Ersatzteilen und sonstigen Leistungen gingen die Umsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr moderat um 6% zurück, während sich der Umsatz mit Geräten um bis zu 9% reduzierte. Lasergeräte (Gesamtumsatz 2024: TEUR 11.804, Gesamtumsatz 2023: TEUR 10.780) Der Umsatz der Lasergeräte konnte im Geschäftsjahr 2024 weiter um 9,50% gesteigert werden. Fortführung der Unternehmenstätigkeit Im Geschäftsverlauf 2024 wurde erneut ein Jahresfehlbetrag erwirtschaftet, der von TEUR 1.168 in 2022/2023 auf TEUR 1.331 in 2023/2024 leicht gestiegen ist. Damit hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf TEUR 11.287 erhöht. Wie auch im Vorjahr hat der Ukraine Krieg Spuren hinterlassen, die im Geschäftsjahr 2023/2024 bemerkbar waren. Die bereits im Herbst 2020 ergriffenen Maßnahmen zur Minderung der Corona Pandemie Effekte zeigen noch ihre Wirkung. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte der hohe Umsatz aus dem Vorjahr nicht ganz beibehalten werden. Das Management arbeitet verstärkt an Effizienzprogrammen und strategischen Maßnahmen, um die Kostenstrukturen weiter zu optimieren. Unsere mittel- bis langfristige Unternehmensplanung zeigt einen positiven Trend. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme aufgestellt, dass die Unternehmensfortführung gewährleistet ist. Es wurde ein positiver Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit erzielt und unterstützend kann die Gesellschaft jederzeit auf Finanzmittel in Form revolvierender Intercompany Kreditlinien zugreifen. Zudem sieht die Planung des Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit für die nächsten 24 Monaten einen positiven Wert vor. Mit Datum vom 11.02.2025 wurde durch die Dornier MedTech GmbH, Weßling zudem eine zeitlich befristete harte Patronatserklärung in unbegrenzter Höhe ausgestellt. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital geteilt durch Bilanzsumme) ist weiterhin negativ und hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert. Dies begründet sich durch erhöhten Kostendruck und reduzierten Umsatz. III. PrognoseberichtDie generellen Kostensenkungsmaßnahmen nicht nur im Gesundheitsmarkt, sondern weltweit haben zu Verzögerungen bei Investitionen geführt, da die Budgets im Gesundheitswesen entweder gekürzt oder eingefroren wurden. Dies wird auch zu Unsicherheiten im folgenden Geschäftsjahr führen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die angespannte politische Lage in den Ländern des Mittleren Ostens nehmen weiterhin Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung. In Bezug auf Markttrends wird ein beständiges und starkes Wachstum von 2024 bis 2032 erwartet, wobei die Prognosen eine anhaltend positive Dynamik bis 2032 anzeigen. Ein wichtiger Trend auf dem Urologiemarkt ist die steigende Nachfrage nach nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten. Um unseren Marktanteil zu verteidigen und auszubauen, überprüfen wir fortlaufend die Produkteigenschaften unserer Laser Geräte und passen sie den sich ändernden Kundenanforderungen an. (Global Urology Market Report 2024) Im Geschäftsjahr 2024 haben wir unsere Aktivitäten wie folgt fortgesetzt:
Im Hinblick auf die Marktentwicklung ist in den kommenden fünf Jahren insbesondere in gut entwickelten Ländern mit einem stabilen oder leicht rückgängigen Lithotripsiemarkt zu rechnen. Ferner erwarten wir eine Steigerung des Marktes für urologische Laser, sowohl im low power (Steinbehandlung) als auch im high power (BPH) Segment. Zusätzlich legt das Unternehmen einen Schwerpunkt auf das Geschäft mit Verbrauchsartikeln, das als umfassende Lösung für die Urologie ausgerichtet ist. Eine besondere Rolle spielt das Marketing und Produktmanagement der DMT-Europe, dass alle vertriebsunterstützenden Maßnahmen koordiniert und umsetzt. Dieses wird zusätzlich noch von dem konzerninternen Global Marketing Team unterstützt. Die Gesellschaft erwartet durch weitere innovative Produktweiterentwicklungen der Produktionsgesellschaften im Bereich der Stoßwellen- und Lasertechnologie in Zukunft breitere Marktfelder zu erschließen und so ihre Position am Markt als innovatives Unternehmen nachhaltig zu stärken, wie z.B. der Integration digitaler Systeme und der Implementierung von Softwaretools, vor allem in den Delta III Lithotripter. Für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 sind keine signifikanten Investitionen der DMT-Europe geplant, da die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft keine umfangreichen Investitionen in das Sachanlagevermögen erfordert. Einzige Ausnahme sind Ersatzinvestitionen und die Aktivierung von Prototypen in der Funktion als Demogerät auf Messen und Ausstellungen. Außerdem wird der Bedarf an Working Capital weiterhin gering bleiben, da die Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Wesentlichen auf individuellen Verkaufsaufträgen basiert und Lagerhaltung weitestgehend vermieden wird. Der für das Geschäftsjahr 2024 geplante Umsatz wurde aufgrund der Auswirkungen des Ukraine Krieges nicht erreicht. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Gesellschaft einen Anstieg des Umsatzes auf ca. TEUR 27.800 und eine deutliche Ergebnisverbesserung. Mit einem moderaten Wachstum der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses wird für das folgende Jahr 2025/2026 gerechnet. Die aktuellen Zahlen bestätigen dies. Diese Ausführung basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand. Zukünftige Entwicklungen könnten zu Abweichungen von dieser Erwartung führen. Risikobericht Das wesentliche Risiko und zugleich die wesentliche Chance der Gesellschaft ist die Abhängigkeit vom Advanced MedTech Holdings Pte. Ltd. Konzern bzw. die Einbindung in diesen hinsichtlich Finanzierung und Zentralfunktionen. Die Gesellschaft ist weiterhin von der finanziellen Unterstützung der Dornier MedTech GmbH abhängig, da sie ihr gegenüber Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11.583 ausweist. Das Unternehmen sieht sich allgemeinen Geschäftsrisiken aufgrund von Veränderungen bei den Marktpreisen und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Ein fortwährender Preisdruck im Markt könnte das Unternehmen zur Senkung der Verkaufspreise zwingen. Dies könnte die Bruttomarge und die Ertragssituation des Unternehmens weiter beeinflussen, falls sich das Unternehmen nicht rechtzeitig auf die Marktveränderungen einstellen kann. Dem wird durch gezielte Kostenkontrolle gegengesteuert. Risiken hinsichtlich Forderungsausfällen bzw. Prozessrisiken anhängiger Rechtsstreitigkeiten wurden in ausreichendem Maße bilanziell berücksichtigt. Darüber hinaus hängt das Geschäft mit medizinischen Geräten wesentlich von der wirtschaftlichen Prosperität der Kunden ab. Die Profitabilität der Gesellschaft könnte deshalb von einem gesamtwirtschaftlichen Abschwung negativ beeinflusst werden. Die Zulassungssituation im CE-Raum (MDR) hat mittlerweile eine Komplexität erreicht, die nur durch eine ausreichende Anzahl an Fachmitarbeitern bewältigt werden kann. Diese Investition ist unvermeidbar und stellt einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Die Auswirkungen des Ukraine Krieges werden stetig analysiert und betreffen aktuell insbesondere Embargos, die immer mehr Komponenten umfassen und daher die Eintrittswahrscheinlichkeit gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Dem wirken wir mit laufender Anpassung unserer Sicherheitsbestände entgegen. Das Risikokontrollsystem des Unternehmens basiert auf Richtlinien und Verfahrensvorschriften und wird durch ein ERP System unterstützt. In Verbindung mit der unternehmensinternen Regelung von Zeichnungsberechtigungen sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen umgesetzt, da grundsätzlich für die Autorisierung von Ausgaben und Zahlungen zwei Unterschriften erforderlich sind. Neu aufkommende Risikobereiche werden im Rahmen regelmäßiger Management Reviews identifiziert.
Chancenbericht Der deutsche Markt für das Kerngeschäft endourologischer Laserbehandlung profitiert, von der Verschiebung von der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie hin zur endoskopischen Laser-Lithotripsie. Weiteres Wachstum ist in allen Märkten möglich, allerdings besteht Preisdruck durch die finanzielle Situation der jeweiligen Gesundheitssysteme. Ein Wachstumsimpuls kann nur über Marktanteilsgewinne in anderen Märkten mit noch immer geringer Lithotriptorendichte wie im Nahen Osten, Afrika, Osteuropa sowie in den GUS-Staaten erreicht werden. Allerdings besteht auch in diesen Märkten ein erheblicher Preisdruck durch den Wettbewerb und die finanzielle Situation der Gesundheitssysteme. Einige Märkte werden bisher von uns nur wenig bearbeitet und stellen somit Chancen dar (UK, Skandinavien, Afrika). Es werden neben den Produkten aus dem Kerngeschäft der Lithotripsie auch Medizinprodukte von anderen Herstellern angeboten, um die Position der Gesellschaft in den verschiedenen Geschäftsfeldern zu festigen und auszubauen. Besonderer Nachdruck wird auf eine stetige Optimierung der Vertriebs- und Servicestrukturen in den jeweiligen Märkten gelegt. Wir erwarten ferner die gesteigerte Bedeutung von alternativen Geschäftsmodellen wie mobilen Services, Miet- und Leasingmodellen, dem Betrieb eigener Systeme sowie neuen Serviceansätzen. IV. GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem nach wie vor schwierigen Wettbewerbsumfeld sowie der weiteren Entwicklung des Russland/Ukraine-Krieges. Es wurden Maßnahmen getroffen, um die entsprechenden Risiken zu reduzieren. Insbesondere wurden mit Datum vom 11.02.2025 von der Dornier MedTech GmbH, Weßling eine bis August 2026 befristete, harte Patronatserklärung in unbegrenzter Höhe ausgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit jedoch nicht erkennbar. V. Nicht finanzbezogene AngabenDie Fluktuationsrate bei der Gesellschaft (Mitarbeiteraustritte im Verhältnis zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl im jeweiligen Jahr) betrug im Geschäftsjahr 2024 0,95 % (2023: 0,52%). Ein Großteil der Fluktuation beruht auf Verrentungen. Dornier wird von der Berufsgenossenschaft und dem Gewerbeaufsichtsamt überwacht. Die DMTE hat von diesen keinen Bescheid wegen Verstößen gegen einschlägige Bestimmungen erhalten. Für das Qualitätsmanagementsystem der Dornier MedTech Europe GmbH gilt die DIN EN ISO 13485:2016.
Weßling, den 24. Juni 2025 Dornier MedTech Europe GmbH Die Geschäftsführung Wong, Yau Chung Dr. Lutz Andreas Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Dornier MedTech Europe GmbH („DMTE“ oder die „Gesellschaft“) wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Der Jahresabschluss wird in EUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Materialaufwand und Personalaufwand werden separat im Anhang ausgewiesen, da das Umsatzkostenverfahren keinen gesonderten Ausweis dieser Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung erfordert. Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024. 2. Registerinformationen (vgl. § 264 Abs. 1a HGB) Die Gesellschaft ist unter der Firma Dornier MedTech Europe GmbH mit Sitz in Weßling, Ortsteil Oberpfaffenhofen, Landkreis Starnberg, im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 122917 eingetragen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Die nachfolgend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind zur Aufstellung des Jahresabschlusses herangezogen worden, die gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben sind. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB gegeben sind, da durch die eigene finanzielle Ausstattung des Unternehmens sowie Finanzierung von der Muttergesellschaft und der verbundenen Unternehmen keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen. Zur Sicherung der Liquidität der Gesellschaft wurde zudem mit Datum vom 20. Juli 2023 durch die Dornier MedTech GmbH, Weßling eine auf ab Ausstellungsdatum 18 Monate befristete und in der Höhe unbegrenzte harte Patronatserklärung ausgestellt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (§ 255 HGB) angesetzt und bei einer begrenzten Nutzungsdauer um Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen basierend auf der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die je nach Anlageklasse zwischen 3 und 10 Jahren liegt. Alle Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Darüber hinaus werden, sofern erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Finanzanlagen setzen sich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen zusammen und werden zu Anschaffungskosten oder im Falle einer dauerhaften Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Fertige Erzeugnisse und Waren einschließlich Service- und Ersatzteile werden zu Anschaffungskosten einschließlich aller Kostenbestandteile, die nach § 255 Abs. 1 HGB aktiviert werden müssen bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten, bewertet. Die Wertberichtigung ist zudem auf das Alter der Bestände ausgerichtet und wird mit den folgenden Abwertungsparametern berechnet:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigung angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden anhand einer vorgegebenen Skala von Prozentwerten berechnet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Barguthaben sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, geleisteten Anzahlungen und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenen Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuer Latenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der „Projected Unit Credit Method (PUCM)“ unter Verwendung der “Richttafeln 2018“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz zum Ende des Geschäftsjahres von 1,82 % (2023: 1,78%). Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % (2023: 2%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2 % (2023: 2 %) berücksichtigt. Die Effekte aus Änderungen der Rechnungsannahmen (insbesondere Zinssatz) werden unter den Altersversorgungsaufwendungen unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag gleichmäßig über den Höchstzeitraum von 15 Jahren verteilt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,10 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % und Rentensteigerungen von jährlich 2 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,80% p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurde eine jährliche Einkommenssteigerung in Höhe von 2 % p.a. und jährliche Steigerung der SV-Beitragsbemessungsgrenzen in Höhe von 3 % unterstellt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sämtliche sonstige Rückstellungen besitzen eine Laufzeit unter einem Jahr. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden in voller Höhe auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr finden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) Anwendung. II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem Anlagespiegel zu entnehmen. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen durchgeführt. 2. Finanzanlagen Die im Folgenden ausgewiesenen Zahlen beziehen sich auf die entsprechenden, in Übereinstimmung mit den landesspezifischen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse, modifiziert auf der Grundlage von einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Konzernberichterstattung (IFRS). Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Unternehmen:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Latente Steuern Latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Unterschieden in den Wertansätzen von Pensionsrückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 26 % zugrunde gelegt. 5. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt DM 1.000.000,00; ausgewiesen wird der in Euro umgerechnete Betrag von € 511.291,88. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von TEUR 11.287 (2023: TEUR 9.956) entwickelte sich wie folgt:
6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionszusagen beträgt zum 31. März 2024 gemäß § 253 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung des entsprechenden Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre TEUR 13.699. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren gegenüber den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt nach § 253 Abs. 6 HGB TEUR 38. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Der Betrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen gemäß Artikel 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 117 (2023: TEUR 234). 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten infolge von Rechtsstreitigkeiten, personalbezogene Rückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für nachlaufende Kosten von Verkaufsprojekten, Rückstellungen für Servicevereinbarungen, Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, die Jubiläumsrückstellung sowie Rückstellungen für ausstehende Versicherungsprämien. 8. Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. 9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf TEUR 724 (2023: TEUR 453) und resultiert ausschließlich aus abgegrenzten Serviceumsätzen. 10. Umsatzerlöse
11. Materialaufwand
12. Personalaufwand / Anzahl Mitarbeiter
Aus der Anwendung von Artikel 66 und Artikel 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 117 (2023: TEUR 117) aufgrund der Anpassung der Pensionsrückstellung zum Jahresabschluss 2010, zu dem die Teilwertmethode angewandt wurde, hin zur neuen Berechnung gemäß den Vorschriften des BilMoG. 13. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen umfassen Positionen, die nicht direkt einer der im Umsatzkostenverfahren genannten Funktionsbereiche zuordenbar sind. Dies gilt insbesondere für Auflösung von Rückstellungen, Währungskursgewinne und -verluste sowie periodenfremde Erträge und Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten den Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung nach Art. 67. Abs. 3 EGHGB in Höhe von TEUR 117. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei der Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden Kursgewinne und -verluste in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im Geschäftsjahr entstanden aus der Umrechnung von Fremdwährungspositionen Währungsgewinne in Höhe von TEUR 182 sowie Währungsverluste in Höhe von TEUR 259. Das Unternehmen ist im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit Wechselkursrisiken ausgesetzt. Diese Risiken werden regelmäßig überwacht und bei Bedarf durch geeignete Maßnahmen begrenzt. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Absicherungsinstrumente. 14. Periodenfremdes Ergebnis
III. Andere Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die ausgewiesenen Verpflichtungen beziehen sich hauptsächlich auf Mietverhältnisse mit Fahrzeugleasing-Gesellschaften zur Anmietung von Firmenfahrzeugen. Diese dienen dem Unternehmen zur Ausübung des Unternehmenszweckes. 2. Zusammensetzung der Vertretungsorgane Geschäftsführung:
Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Vergütung. 3. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Advanced MedTech Holding Limited, Singapur, der übergeordneten Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach Singapur-Rechnungslegungsstandards, was im Wesentlichen IFRS entspricht, aufgestellt und ist im Unternehmensregister unter der DMT MedTech GmbH, Weßling, verfügbar. Für die Gesellschaft besteht aufgrund der befreienden Wirkung nach § 292 HGB keine Verpflichtung, einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB aufzustellen. 4. Prüfungskosten Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 59,50. 5. Ergebnisverwendung Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag bestehen nicht.
Weßling, den 24. Juni 2025 Dornier MedTech Europe GmbH Die Geschäftsführung Wong, Yau Chung Dr. Lutz Andreas Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dornier MedTech Europe GmbH, Weßling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dornier MedTech Europe GmbH, Weßling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dornier MedTech Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 24. Juni 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Vera Daners, Wirtschaftsprüferin Christian König, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 24. Juni 2025 festgestellt. |
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