Instone Real Estate Leipzig GmbHLiquidiert

Karl-Heine-Straße 2, 04229 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 31977
Vorher
GRK-Holding GmbH
Eingetragen
25.11.2015
Branche
Bauträger für andere Gebäude und BauwerkeBauträger für WohngebäudeVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Projektentwicklungen, Bauträgertätigkeiten, Organisation und Betreuung von Baumaßnahmen jeglicher Art, einschließlich Projektierung, Planung, Maklertätigkeit und Vermittlung von damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, mithin sämtliche Tätigkeiten im Sinne des § 34c GewO, Beteiligungen an und Erwerb von Unternehmen jeglicher Art, sowie das Halten und Verwalten von Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dörte Hennhöfer
seit 16.9.2022
Prokura
Andreas Gräf
seit 7.4.2020
Geschäftsführer
Robert Albrecht
seit 13.6.2019
Prokura
Roman Richter
seit 11.7.2018
Prokura
Andreas Rühle
seit 25.11.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Instone Real Estate Leipzig GmbH

Leipzig

Jahresabschluss 2019

GESCHÄFTSBERICHT

INSTONE REAL ESTATE LEIPZIG GMBH

31. DEZEMBER 2019

A. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

A.1 GESCHÄFTSMODELL

Die Instone Real Estate Leipzig GmbH sieht sich als einen der Marktführer am Leipziger Immobilienmarkt für den Verkauf von denkmalgeschützten Premium-Immobilien mit Sanierungsverpflichtung. Gegenstand der unternehmerischen Tätigkeit sind Projektentwicklung, Bauträgertätigkeit, Organisation und Betreuung von Baumaßnahmen jeglicher Art, einschließlich Projektierung, Planung, Maklertätigkeit und Vermittlung von Dienstleistungen, die damit im Zusammenhang stehen.

A.2 DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

A.2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen." 1

A.2.2 Branchensituation

Immobilienmarkt Deutschland

"Die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand mit mittlerer Ausstattung haben in allen Städteklassen zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2018 gegenüber 2019 zugelegt. Mit 8,3 % im Bundesdurchschnitt fiel der Anstieg dabei etwas geringer aus als im Vorjahreszeitraum (+ 9,4 %). In den Metropolen wuchsen die Kaufpreise mit 10,4 % überdurchschnittlich, wenn auch etwas schwächer als im Vorjahreszeitraum (+ 10,9 %).

Unter den Metropolen stechen in diesem Jahr insbesondere Berlin und Frankfurt am Main heraus: Die Kaufpreise für Bestandswohnungen mittleren Wohnwertes haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 und 13,8 % verteuert." 2

"Im Neubausegment lag die bundesweite Kaufpreisdynamik für Eigentumswohnungen mit mittlerer Ausstattung um 6,9 % fast auf Vorjahresniveau (+ 7,1 %). Die Top-7-Städte folgten diesem Trend auf leicht höherem Niveau. Die Preise stiegen um 7,6 %, gegenüber 7,7 % im Vorjahreszeitraum. In den Mittelstädten erhöhte sich die Preisdynamik im Bestandssegment als einzige Stadtklasse (von 7,0 % auf 7,4 %). Im Neubausegment fallen die Kleinstädte mit einem Preiswachstum von 6,2 % auf (Vorjahreszeitraum 3,9 %). Die Bedingungen für private Wohnungserwerber sind trotz der Preissteigerungen in den vergangenen Jahren weiterhin gut. Im deutschlandweiten Schnitt sind insbesondere Eigentumswohnungen erschwinglich. Im Schnitt müssen Erwerber 11,4 % ihres Haushaltseinkommens für eine 80 Quadratmeter große Eigentumswohnung mit mittlerem Wohnwert aufwenden, 26,3 % für ein Einfamilienhaus (125 Quadratmeter). Zugrunde gelegt sind eine Familie mit einem durchschnittlichen Vollzeit- und einem durchschnittlichen Teilzeiteinkommen in der jeweiligen Stadt. Vor zehn Jahren mussten für eine Eigentumswohnung 11,9 % und für ein Einfamilienhaus 32,2 % ausgegeben werden. Trotz der gestiegenen Immobilienpreise ist der Erschwinglichkeit bei den Eigentumswohnungen in zehn Jahren nahezu gleichgeblieben, bei Einfamilienhäusern ist die Erschwinglichkeit sogar gestiegen." 3

Immobilienmarkt Leipzig

Der Leipziger Immobilienmarkt zeigte sich auch 2019 sehr stabil. Trotz eines leichten Rückgangs von rund 3 % bei den Transaktionszahlen stieg der Geldumsatz im ersten Halbjahr leicht an. Damit lag das Umsatzniveau im vierten Jahr in Folge über 2,8 Milliarden Euro. Die Anzahl der erfassten Kaufverträge fiel von 3.230 auf 3.135. 4

Auf den für die Instone Real Estate Leipzig GmbH wichtigen Teilmarkt der Eigentumswohnungen entfielen über 70 % aller Transaktionen (das entspricht circa 30 % des Gesamtumsatzes in Euro). Der Teilmarkt der Eigentumswohnungen dominiert damit, ähnlich wie in anderen Großstädten, den Leipziger Immobilienmarkt:" 5

1| Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2020, Deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2019 um 0,6 % gewachsen.
2| Quelle: https://ivd.net/2019/09/ivd-wohnpreisspiegel-2019-2020-wohnungsmieten-steigen-nur-noch-moderat-kaufpreise-fuerwohneigentum-auf-hohem-niveau/
3| Quelle: https://ivd.net/2019/09/ivd-wohnpreisspiegel-2019-2020-wohnungsmieten-steigen-nur-noch-moderat-kaufpreise-fuerwohneigentum-auf-hohem-niveau/
4| Quelle: https://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/bauen/gutachterausschuss/grundstuecksmarktbericht/ vom 14.02.2020
5| Quelle: https://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/bauen/gutachterausschuss/grundstuecksmarktbericht/ vom 14.02.2020

A.2.3 Geschäftsentwicklung der Instone Real Estate Leipzig GmbH

Die erfreuliche Entwicklung des Immobilienmarktes im Jahr 2019 spiegelt auch das Ergebnis der Instone Real Estate Leipzig GmbH wider. Entsprechend kräftig entwickelten sich die Umsatzerlöse beziehungsweise die Betriebsleistung. Im Berichtsjahr betrugen die Umsatzerlöse 104.773 Tsd. Euro (Vorjahr: 55.752 Tsd. Euro). Die Gesamtleistung erhöhte sich von 47.235 Tsd. Euro im Vorjahr auf 72.047 Tsd. Euro. Im Geschäftsjahr 2019 wiesen wir einen Jahresüberschuss von 29.939 Tsd. Euro (Vorjahr: 14.577 Tsd. Euro) aus.

Durchschnittlich beschäftigte das Unternehmen im Geschäftsjahr 39 (Vorjahr: 25) Mitarbeiter.

Die Instone Real Estate Leipzig GmbH bevorratet noch drei Sanierungsobjekte mit einer Wohnfläche von circa 7.200 Quadratmetern, zwei Neubauobjekte mit einer Wohnfläche von circa 4.200 Quadratmetern.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr fünf Objekte mit einer Gesamtwohnfläche von circa 29.700 Quadratmetern vollständig fertiggestellt und an die Erwerber übergeben.

Für 2020 ist die Fertigstellung und Übergabe von drei Objekten auf einer Wohnfläche von circa 8.900 Quadratmetern geplant.

A.3 DARSTELLUNG DER LAGE DER INSTONE REAL ESTATE LEIPZIG GMBH

A.3.1 Ertragslage

Mit der Baufertigstellung mehrerer Objekte im Jahr 2019 verzeichneten wir im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Umsatzerlöse um 49.021 Tsd. Euro auf 104.773 Tsd. Euro. Einschließlich der Bestandsverminderung an Grundstücken mit fertigen und unfertigen Gebäuden von -32.726 Tsd. Euro stieg die Gesamtleistung der Instone Real Estate Leipzig GmbH auf 72.047 Tsd. Euro im Jahr 2019 (Vorjahr: 47.235 Tsd. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Berichtsjahres sanken gegenüber dem Vorjahr um 227 Tsd. Euro.

Das Betriebsergebnis stieg von 17.608 Tsd. Euro auf 39.720 Tsd. Euro.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 1.116 Tsd. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um 844 Tsd. Euro auf 3.202 Tsd. Euro; zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf die geringer ausgefallenen Vertriebsprovisionen. Hauptbestandteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren: Kfz-/Reisekosten (255 Tsd. Euro), Werbungskosten (237 Tsd. Euro), Mieten/ Betriebskosten (267 Tsd. Euro), Gerichts-/Anwalts-/Notarkosten (196 Tsd. Euro), Gewährleistungskosten (390 Tsd. Euro), Provisionen (504 Tsd. Euro) und Gehaltsverrechnungen (729 Tsd. Euro).

Das Finanzergebnis stieg um 3.018 Tsd. Euro auf 5.150 Tsd. Euro an (Vorjahr: 2.132 Tsd. Euro).

Der Steueraufwand erhöhte sich auf 14.927 Tsd. Euro (Vorjahr: 5.407 Tsd. Euro).

Der Jahresüberschuss als wesentlicher Leistungsindikator stieg im Jahr 2019 um 15.953 Tsd. Euro auf 29.939 Tsd. Euro (Vorjahr: 14.577 Tsd. Euro). Damit übertrafen wir unsere Prognose des Vorjahres.

A.3.2 Finanzlage

Die Fremdkapitalfinanzierung aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderte sich planmäßig um 8.211 Tsd. Euro auf 125 Tsd. Euro. Die Veränderungen resultieren aus der vorfristigen Tilgung der Projektfinanzierung des Projekts T.Kontors in Höhe von 8.200 Tsd. Euro.

Das Anlagevermögen ist zu 70,1 % durch Eigenkapital gedeckt.

Neben dem Eigenkapital und erhaltenen Käuferanzahlungen (bei zugleich höheren Grundstückspreisen) finanzieren wir unsere Projekte über Darlehen von Geschäftsbanken.

Im Geschäftsjahr 2019 standen zu jeder Zeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung.

A.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Jahr 2019 auf 66.431 Tsd. Euro (Vorjahr: 93.274 Tsd. Euro).

Das Anlagevermögen reduzierte sich von 49.645 Tsd. Euro auf 44.313 Tsd. Euro. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen, welche an den Gesellschafter ausgereicht wurden, verminderten sich um 5.300 Tsd. Euro. Diese Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind wesentlich für die Vermögenslage.

Das Umlaufvermögen besteht hauptsächlich aus Vorräten (5.004 Tsd. Euro), Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (11.376 Tsd. Euro) sowie flüssige Mittel (5.716 Tsd. Euro).

Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital durch die Reduzierung des Gewinnvortrags sowie das Jahresergebnis. Zum 31. Dezember 2019 weisen wir ein Eigenkapital von 31.069 Tsd. Euro (Vorjahr: 43.035 Tsd. Euro) aus. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 46,8 % bei einer Bilanzsumme von 66.431 Tsd. Euro (Vorjahr: 46,1 % bei 93.274 Tsd. Euro).

Die Rückstellungen betragen 28,8 % (Vorjahr: 10,8 %) der Bilanzsumme. Sie betreffen vor allem nachlaufende Kosten, Gewährleistungs- und sonstige Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 8.211 Tsd. Euro gesunken; Grund dafür waren vorfristige Tilgungsleistungen.

Der Saldo der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstigen Verbindlichkeiten reduzierte sich stichtagsbedingt von 20.163 Tsd. Euro auf 15.486 Tsd. Euro.

A.3.4 Gesamtaussage

Das EBITDA belief sich auf 39.836 Tsd. Euro, woraus sich ein EBIT in Höhe von 39.716 Tsd. Euro ergibt. Die freien liquiden Mittel betrugen 5.390 Tsd. Euro.

Der finanzielle Leistungsindikator ist das Jahresergebnis in Höhe von 29.939 Tsd. Euro. Das für das Jahr 2019 geplante Ergebnis von circa 15 Mio. Euro haben wir aufgrund der gesteigerten Leistung übertroffen.

A.4 RISIKOBERICHT

Das Risikomanagement der Instone Real Estate Leipzig GmbH ist darauf ausgelegt, die erfolgreiche Fortentwicklung und die Wirtschaftlichkeit der Instone Real Estate Leipzig GmbH langfristig zu sichern. Das zentrale Instrument dafür ist unser umfassendes Risikomanagementsystem, das mithilfe einer proaktiven Risikokontrolle potenzielle Risikoauswirkungen auf ein Mindestmaß beschränken soll.

A.4.1 Risikomanagementsystem

Die Instone Real Estate Leipzig GmbH ist über die Konzernzugehörigkeit zur Instone Real Estate Group AG in das Risikomanagement des Instone-Konzerns eingebunden. Dies gilt besonders für Risiken, deren Effekte den Fortbestand der Instone Real Estate Leipzig GmbH gemäß dem Going-concern-Prinzip gefährden könnten.

Das vorrangige Ziel des Instone-Konzerns ist es, Risiken zu erkennen und diese frühzeitig abzusichern. Einige branchentypische Risiken (wie beispielsweise Risiken aus der verzögerten Erteilung von Baugenehmigungen) müssen jedoch hingenommen werden, da sich diese nicht absichern lassen. Die bisherige erfolgreiche Handhabung dieser Risiken verschaffte dem Instone-Konzern Vorteile gegenüber Mitbewerbern.

Gemeinsam mit unternehmensunabhängigen Partnern optimiert der Instone-Konzern dieses System fortlaufend. Regelmäßig überprüfen wir alle anzuwendenden internen Regelungen, Geschäftsordnungen und Maßnahmen, die einen konzernweit standardisierten und strukturierten Ansatz für das Risikomanagement sichern sollen. So führten wir beispielsweise die Evaluation aller anzuwendenden internen Vorschriften auch 2019 weiter. Diese Überprüfung und Evaluation ist ein laufender und kontinuierlicher Prozess. Zudem entwickelten wir die Entscheidungsverfahren weiter - unter Berücksichtigung gültiger Gesetze und der einschlägigen Rechtsprechung. Diese sind für den gesamten Konzern gültig und bilden somit auch die Grundlage der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung der Instone Real Estate Leipzig GmbH. Diese Entscheidungsverfahren regeln konzernweite wesentliche Verfahrensabläufe und Prozesse, die genehmigungspflichtig sind.

Zentrale Elemente der Risikoüberwachung sind interne Genehmigungsprozesse für wichtige Entscheidungen sowie das Vieraugenprinzip. Die Befugnisse für die einzelnen Entscheidungsebenen regeln die Richtlinien eindeutig. So muss beispielsweise jedes neue Projekt (das gilt auch für den Zeitpunkt des Vertriebsstarts) sowohl vom Vorstand als auch vom Aufsichtsrat des Konzerns genehmigt werden. Zuvor unterzieht die Instone Real Estate Leipzig GmbH alle Akquisitionsvorhaben verpflichtend einem intensiven Auswahlprozess, an dem die Geschäftsführung der Gesellschaft immer beteiligt ist. Nach Genehmigung eines Projektes werden projektspezifische Anforderungen festgelegt, um etwaige Risiken zu reduzieren. Weicht ein Projekt in wesentlichen Punkten von den genehmigten Spezifikationen oder Parametern ab, muss dies detailliert dargelegt werden. Bei den monatlichen Prognose- und Ergebnissitzungen werden diese Abweichungen mit der Geschäftsführung der Gesellschaft besprochen.

Die Chancen und Risiken erfassen wir monatlich auf Projektebene, werten sie aus und fassen sie in Berichten zusammen. Aufgrund dieser Informationen erfolgen ebenfalls monatlich Besprechungen im Projektteam sowie Prognose- und Ergebnisbesprechungen mit der Geschäftsführung der Gesellschaft: Dabei werden sowohl die Risiken, die mit den genehmigten Projekten oder bevorstehenden Akquisitionen verbunden sind, als auch die jeweiligen Maßnahmen zur Risikominderung erörtert und festgelegt.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2019 brachten wir das 2015 entwickelte und speziell auf den Bedarf des Instone-Konzerns zugeschnittene Compliance-System weiter voran. Es adressiert ausdrücklich die Risikofelder der Gesellschaft, die direkt mit der Entwicklung von Wohnimmobilien zusammenhängen. Dieses System bietet für unsere Mitarbeiter ergänzende Unterstützung im Umgang mit Gesetzen, Verordnungen, Erlassen und weiteren Anforderungen.

Unser umfassendes Risikomanagementsystem berücksichtigt auch unsere Finanzberichterstattung hinreichend und bewahrt deren Integrität.

A.4.2 Risiken und Chancen

Mögliche Veränderungen der Marktverhältnisse bergen wesentliche Gefahren und Risiken für die Instone Real Estate Leipzig GmbH. Diese sind:

Ertragsrisiken durch eine marktbezogene fallende Nachfrage sowie potenzielle Preisrückgänge,

Ertragsrisiken aufgrund von Nachfrageveränderungen, falls unser Planungskonzept die Marktanforderungen nicht mehr angemessen bedienen kann,

Kostenrisiken durch höhere Beschaffungspreise (Preiserhöhungen für Auftragsarbeiten),

Kostenrisiken durch ungeplante Kosten bei der Instandsetzung von denkmalgeschützten Gebäuden,

Zins- und Finanzierungsrisiken (beispielsweise steigende Zinsen),

Erfüllungsrisiken aufgrund von Verzögerungen bei der Umsetzung von Baurechten,

Rechtsstreitigkeiten.

Unternehmensintern existieren grundsätzlich folgende Risiken:

Liquiditätsengpässe,

Wissensverlust/Verlust von qualifizierten Mitarbeitern.

Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen halten wir das Ertragsrisiko infolge eines Nachfragerückgangs für sehr gering. Stattdessen sind Chancen in Form von weiteren Ertragssteigerungen vorhanden.

Unser Risikomanagement stellt vor allem Folgendes sicher: Die Geschäftsführung analysiert und hinterfragt bei allen Projekten die geplanten Umsatzerlöse und die Geschwindigkeit der Marketingaktivitäten während des Genehmigungsprozesses und des Vertriebsfreigabeverfahrens. Mithilfe unserer Vorverkaufsquote testen wir die geplanten Kaufpreise und das Projektentwicklungskonzept im Markt. Wird ein Konzept nicht akzeptiert oder sind unsere Umsatzerwartungen nicht erreichbar, unterziehen wir das betroffene Projekt einer Nachjustierung und überprüfen es erneut. Gleichzeitig ermöglicht uns diese Vorgehensweise, Spielräume für Kaufpreiserhöhungen zu identifizieren und zu nutzen.

Kostenrisiken reduzieren wir zweigleisig: Zum einen vereinbaren wir langfristige Partnerschaften mit unseren Nachunternehmern, zum anderen vergeben wir die wichtigsten Auftragsarbeiten möglichst früh an diese Firmen. Außerdem unterliegen unsere Produktstandards einer fortlaufenden Entwicklung, damit für die einzelnen Projekte eine hohe Kostensicherheit erreicht wird. Um unseren Kostenansatz kontinuierlich zu verifizieren, erstellen wir regelmäßig Nachkalkulationen auf Basis unserer gesammelten Projekterfahrungen. Wir schätzen die Kostenrisiken für unser Unternehmen als mittelhoch ein.

Die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden beinhaltet spezielle Risiken, die durch außerplanmäßige Kosten entstehen können. Jedoch beziehen wir diese spezifischen Kostenrisiken bereits in unsere Projektplanung und -kalkulation ein. Dieses Risiko schätzen wir darum grundsätzlich als gering ein.

Unsere Projekte finanzieren wir über Bankdarlehen und/ oder anteiliges Eigenkapital. Das derzeit niedrige Zinsniveau ermöglicht uns eine effiziente Finanzierung der Projektkosten. Derzeit ist ein spürbarer Anstieg der Zinsen kurzfristig nicht absehbar. Bei längerfristigen Projekten kalkulieren wir nach dem Vorsichtsgrundsatz höhere Zinssätze ein. Um eine möglichst hohe Zinssicherheit für unsere Projekte zu erreichen, erhalten wir von den Banken bei einer Finanzierungsanfrage nicht nur die Finanzierungsbedingungen, sondern auch sogenannte Term Sheets oder vollständig vorbereitete Finanzierungsverträge. Die sich daraus ergebenden Finanzierungsbedingungen, allen voran den Zinssatz, beziehen wir dann in die Wirtschaftlichkeitsanalysen unserer Projekte ein. Aufgrund des gegenwärtigen Marktumfelds schätzt die Instone Real Estate Leipzig GmbH dieses Risiko als gering ein.

Um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen, überwachen wir unsere Zahlungsströme fortlaufend für jedes einzelne Projekt. Für die einschlägigen Akquisitionsprojekte erstellen wir frühzeitig - nach vorheriger Genehmigung der Geschäftsführung - Cashflow-Prognosen zur Liquiditätsplanung. Das Geschäftsmodell der Instone Real Estate Leipzig GmbH ist so ausgelegt, dass es Ausfallrisiken deutlich begrenzt. Das maximale Risiko der Forderungsausfälle besteht in Höhe der Buchwerte. Wir sind in der Lage, potenzielle Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden: Dies stellen wir sicher, indem wir Cashflow-Prognosen aus den einzelnen Projekten verarbeiten, eine übergreifende Liquidität einplanen und die der relevanten Cashflows fortlaufend überwachen.

Sonstige Risiken für unsere Projekte, beispielsweise Vandalismus oder Brand, sind entsprechend versichert (Haftpflichtversicherung, Bauwesenversicherung, Brandversicherung während der Bauphase). Darüber hinaus haben wir zusätzliche konzernweite Versicherungen abgeschlossen, um mögliche Verluste für die Instone Real Estate Leipzig GmbH zu vermeiden.

Um das Risiko einer verspäteten Projektfertigstellung aufgrund von Verzögerungen bei der Umsetzung von Baurechten zu verringern, greift die Instone Real Estate Leipzig GmbH auf ein starkes regionales Netzwerk und Know-how zurück. So können etwaige Flächennutzungsoder Planungsfragen eingehend analysiert werden. Die Gesellschaft erwirbt nur solche Grundstücke beziehungsweise Immobilien, bei denen es sehr wahrscheinlich ist, dass die entsprechende Baugenehmigung in naher Zukunft erwirkt werden kann. Grundsätzlich gehen dem Erwerb umfassende Vorbesprechungen mit den lokalen Baubehörden voraus. Das Risiko schätzen wir als mittelhoch ein.

Die Instone Real Estate Leipzig GmbH reduziert Prozessrisiken, indem sie für die Verträge mit Käufern, Architekten und Bauunternehmungen Standardgeschäftsbedingungen verwendet. Auch die Kundenverträge sind standardisiert. Außerdem identifizieren und analysieren wir potenzielle Prozessrisiken in Übereinstimmung mit unserem konzernweiten Compliance-System. Das für den Konzern entstehende Risiko stufen wir als gering ein.

Daneben sind unsere Mitarbeiter das Aushängeschild für den gesamten Instone-Konzern: Sie stellen das Bindeglied zu unseren Kunden und Geschäftspartnern dar. Wir stellen qualifiziertes Personal ein und entwickeln es weiter. So können wir Mitarbeiter mit hervorragender Ausbildung in Positionen platzieren, die am besten zu ihrem Profil passen. Dadurch fördern wir das Image der Marke Instone Real Estate bestmöglich und binden ausreichend qualifiziertes Personal an uns. Aus diesem Grund schätzen wir das entsprechende Risiko als gering ein.

Insgesamt ergibt sich ein Risikoprofil, das für das Geschäftsfeld, in dem wir uns bewegen, üblich ist. Durch eine frühzeitige Analyse der Risiken und einen offensiven Umgang damit können wir rechtzeitig reagieren und entsprechende Auswirkungen abschwächen. Die verbleibenden Risiken sind unbedeutend und haben keinen signifikanten Einfluss auf das Fortbestehen der Instone Real Estate Leipzig GmbH.

Keines der genannten Risiken hat sich im Geschäftsjahr 2019 entscheidend auf die Finanzlage ausgewirkt. Deshalb waren auch keine Maßnahmen erforderlich, um das Risikomanagementsystem zu verbessern. Es ist nicht möglich, weitere wesentliche Risiken mit ihren potenziellen Folgen einzuschätzen, mit denen möglicherweise in Zukunft zu rechnen ist und auf die unser Risikomanagementsystem nicht ausgerichtet ist.

A.5 AUSBLICK

Die Strategie des Instone-Konzerns sieht Investitionen in innerstädtische und stadtnahe Lagen in Top-Städten sowie sonstigen Zielstädten vor und sichert dem Unternehmen gute langfristige Marktchancen. Aus diesem Grund investieren wir auch zukünftig in groß angelegte Projekte und treiben den Wohnungsbau weiter voran, um so attraktive städtische Wohnlagen entstehen zu lassen.

Die Instone Real Estate Leipzig GmbH ist weiterhin strategisch und organisatorisch in den Gesamtkonzern der Instone Real Estate Group AG eingebunden. Sie wird gemeinsam mit ihrer Schwestergesellschaft Instone Real Estate Development GmbH das Projektgeschäft weiter ausbauen. Zum 1. Januar 2020 erfolgte eine Übernahme der Mitarbeiter der Instone Real Estate Leipzig GmbH durch die Niederlassung in Leipzig, der Schwestergesellschaft Instone Real Estate Development GmbH.

Im Dezember 2019 sind erstmals Erkrankungen aufgrund des neuartigen und bis dahin unbekannten Coronavirus SARS-CoV-2 in China aufgetreten. Es ist damit zu rechnen, dass die weitere Ausbreitung auch negative Konsequenzen für die globalen Lieferketten, vor allem die Verfügbarkeit bestimmter Rohmaterialien und Vorprodukte haben wird. Ökonomen erwarten, dass die Ausbreitung der Erkrankung weltweit die Wachstumsaussichten eintrübt. In welchem Umfang dies geschieht, ist derzeit nicht abschließend zu bewerten. Ferner breitet sich die Infektion auch in Deutschland aus Die Instone Real Estate Leipzig GmbH ist von den internationalen Lieferketten weniger abhängig, da der weit überwiegende Anteil an Vorprodukten lokaler und regionaler Produktion entstammt. Dennoch könnte es aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle von eigenen Mitarbeitern oder Mitarbeitern von Nachunternehmern entweder zu einer Verlangsamung der Bautätigkeit oder sogar zum Stillstand einzelner Baustellen kommen. In Summe kann dies nach Einschätzung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2020 in moderatem Umfang auch Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Instone Real Estate Leipzig GmbH haben.

Basierend auf den Wohneinheiten, deren Übergabe für 2020 geplant ist, erwarten wir für 2020 Umsatzerlöse zwischen 35 Mio. Euro und 40 Mio. Euro, ein angepasstes Ergebnis vor Steuern in der Größenordnung zwischen 4 Mio. Euro und 8 Mio. Euro sowie ein Jahresergebnis (als finanziellen Leistungsindikator) zwischen 3 Mio. Euro und 5 Mio. Euro. Die Risiken aus der beschriebenen CoronavirusPandemie hat die Geschäftsführung bei ihrer Einschätzung berücksichtigt und geht derzeit von einer moderaten negativen Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung aus.

 

Leipzig, den 13. März 2020

Instone Real Estate Leipzig GmbH

Andreas Gräf

Andreas Rühle

B. JAHRESABSCHLUSS

B.1 JAHRES-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In Tsd. Euro 2019 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 104.773 55.752
2. Verminderung des Bestands an Grundstücken mit fertigen und unfertigen Bauten -32.726 -8.517
Gesamtleistung 72.047 47.235
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.333 3.560
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -15 -11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -29.702 -27.299
-29.717 -27.310
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.211 -1.266
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Alterversorgung -410 -238
0 Tsd. Euro (Vorjahr: 1 Tsd. Euro)
-2.621 -1.504
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -120 -81
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.202 -4.046
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.249 2.134
davon aus verbundenen Unternehmen 4.249 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.134 Tsd. Euro)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.518 536
davon aus verbundenen Unternehmen 34 Tsd. Euro (Vorjahr: 77 Tsd. Euro)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -617 -538
davon an verbundene Unternehmen 241 Tsd. Euro (Vorjahr: 191 Tsd. Euro)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.927 -5.407
12. Ergebnis nach Steuern 29.943 14.579
13. Sonstige Steuern -4 -2
14. Jahresüberschuss 29.939 14.577
15. Gewinnvortrag 0 27.328
16. Bilanzgewinn 29.939 41.905

B.2 JAHRESBILANZ

Aktiva

In Tsd. Euro 31.12.2019 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 2
II. Sachanlagen 1 2
1. Technische Anlagen und Maschinen 6 8
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423 452
III. Finanzanlagen 429 460
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.183 2.183
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 41.700 47.000
43.883 49.183
44.313 49.645
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 23.525 56.251
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -18.577 -34.369
4.948 21.882
3. Geleistete Anzahlungen 56 56
5.004 21.938
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.177 8.060
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.875 6.145
3. Sonstige Vermögensgegenstände 324 2.514
11.376 16.719
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.716 4.859
22.096 43.516
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22 113
66.431 93.274

Passiva

In Tsd. Euro 31.12.2019 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000
II. Kapitalrücklage 100 100
III. Gewinnvortrag
Andere Gewinnrücklagen 30 30
IV. Bilanzgewinn 29.939 41.905
31.069 43.035
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 12.433 4.444
2. Sonstige Rückstellungen 6.678 5.641
19.111 10.085
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 125 8.336
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 640 11.655
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.020 13.991
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.230 5.997
5. Sonstige Verbindlichkeiten 236 175
davon aus Steuern: 104 Tsd. Euro (Vorjahr: 64 Tsd. Euro)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 Tsd. Euro (Vorjahr: 2 Tsd. Euro)
16.251 40.154
66.431 93.274

B.3 ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS

B.3.1 Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss der Instone Real Estate Leipzig GmbH, Leipzig, wird auf Grundlage der Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Instone Real Estate Leipzig GmbH ist, gemessen an den Größenklassen des § 267 HGB, eine große Kapitalgesellschaft.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Aktiva der Bilanz wurden unter Bezugnahme auf § 265 HGB um die Posten "Grundstücke mit unfertigen Bauten" und "Andere Vorräte" erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

B.3.2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Die Instone Real Estate Leipzig GmbH hat ihren Sitz in Leipzig und wird beim Amtsgericht Leipzig unter der Registernummer HRB 31977 geführt.

B.3.3 Angaben und Erläuterungen zur Gliederung sowie andere formelle Besonderheiten

Der Jahresabschluss folgt grundsätzlich dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit.

B.3.4 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend und blieben unverändert, sofern nachfolgend nicht separat beschrieben:

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln und vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt; dies ist selbst dann der Fall, wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt wurden.

a) Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren bewertet.

b) Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis 19 Jahren angesetzt. Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungsminderungen sind berücksichtigt.

c) Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Bei Einlagen in verbundene Unternehmen entspricht der Buchwert des eingelegten Vermögens den Anschaffungskosten eben dieser Anteile an den Tochterunternehmen.

d) Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Stichtagswert. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellkosten einbezogen. Das Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde ausgeübt. Nach diesem können die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von dem Posten Vorräte abgesetzt werden.

e) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

f) Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

g) Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen und fällige Ausgaben enthalten, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

h) Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig eingetragen und gleichlautend in der Bilanz zum Nennbetrag angesetzt.

i) Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

j) Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

k) Fremdwährungsforderungen und/oder -verbindlichkeiten bestanden am Bilanzstichtag nicht.

B.3.5 Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Geschäftsjahr ist dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Anteile an verbundenen Unternehmen mit ihrem Kapitalanteil:

Name und Sitz des Unternehmens Anteil am Kapital
%
Eigenkapital zum 31.12.2019
in Tsd. Euro
Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2019
in Tsd. Euro
GRK Beteiligung GmbH, Leipzig 51,0 -614 -146
OPUS Beteiligung GmbH, Leipzig 100,0 -35 -10
Gartenhöfe GmbH, Leipzig 100,0 5.839 -9
Parkresidenz Leipzig GmbH, Leipzig 53,9 * 11.691 142

* Mittelbare Anteile an der Parkresidenz Leipzig GmbH bestehen über die Beteiligung an der GRK Beteiligung GmbH sowie an der OPUS Beteiligung GmbH für die Parkresidenz Leipzig GmbH.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen - wie schon im Vorjahr - in voller Höhe Ausleihungen an Gesellschafter.

2. Umlaufvermögen

Unter den Grundstücken mit unfertigen Bauten werden sowohl noch zu sanierende als auch teilsanierte Objekte ausgewiesen. Die Gewinnrealisierung bei Objekten mit noch auszuführenden Bauleistungen erfolgt bei Fertigstellung und Abnahme des Gesamtwerkes. Nachlaufkosten werden als sonstige Rückstellungen passiviert.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb des nächsten Geschäftsjahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 6.875 Tsd. Euro (Vorjahr: 6.145 Tsd. Euro) enthalten 4.493 Tsd. Euro Forderungen aus kurzfristigen Darlehen (Vorjahr: 3.174 Tsd. Euro), 583 Tsd. Euro Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 1.401 Tsd. Euro) sowie 1.799 Tsd. Euro sonstige Forderungen (Vorjahr: 1.570 Tsd. Euro). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden 4.944 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.556 Tsd. Euro) gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.

Von den ausgewiesenen Bankguthaben sind 326 Tsd. Euro (Vorjahr: 410 Tsd. Euro) nicht frei verfügbar.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1.000.000,00 Euro.

Im ausgewiesenen Bilanzgewinn des Jahres 2019 ist kein Gewinnvortrag aus Vorjahren (Vorjahr 27.328 Tsd. Euro) enthalten.

4. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Körperschaftsteuer in Höhe von 5.990 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.135 Tsd. Euro) sowie die Gewerbesteuer in Höhe von 6.443 Tsd. Euro (Vorjahr: 3.309 Tsd. Euro) für das Jahr 2019 sowie für die Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für die Kosten aus ausstehenden Rechnungen in Höhe 4.652 Tsd. Euro (Vorjahr: 3.589 Tsd. Euro), 1.042 Tsd. Euro Gewährleistungskosten (Vorjahr: 1.116 Tsd. Euro), die Kosten für rückständigen Urlaub sowie weitere Personalverpflichtungen in Höhe 356 Tsd. Euro (Vorjahr: 421 Tsd. Euro) sowie 413 Tsd. Euro für Prozessrisiken (Vorjahr: 362 Tsd. Euro).

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Summe mit einer Restlaufzeit von einem Jahr bewertet, da mit einer Inanspruchnahme im Geschäftsjahr 2020 gerechnet wird.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zum Bilanzstichtag sind wie folgt strukturiert:

Verbindlichkeiten Insgesamt Davon mit einer Restlaufzeit
In Tsd. Euro 31.12.2019 Unter 1 Jahr 1 - 5 Jahre Über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 125 125 0 0
(Vorjahr) (8.336) (8.336) (0) (0)
erhaltene Anzahlungen 640 640 0 0
(Vorjahr) (11.655) (11.655) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 5.020 1.906 3.114 0
(Vorjahr) (13.991) (11.011) (2.980) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 10.230 10.230 0 0
(Vorjahr) (5.997) (5.997) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 236 236 0 0
(Vorjahr) (175) (175) (0) (0)
Summe 16.251 13.137 3.114 0
(Vorjahr) (40.154) (37.174) (2.980) (0)

Die gesamten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen demnach 3.114 Tsd. Euro.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie Mietzessionen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Darlehen (10.090 Tsd. Euro; Vorjahr: 5.899 Tsd. Euro) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (140 Tsd. Euro; Vorjahr: 98 Tsd. Euro).

B.3.6 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf Erlöse aus Bauaufträgen mit 103.952 Tsd. Euro (Vorjahr: 53.995 Tsd. Euro), Erlöse aus konzerninternen Umsätzen mit 696 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.460 Tsd. Euro) sowie sonstige Umsatzerlöse mit 125 Tsd. Euro (Vorjahr: 297 Tsd. Euro).

Sämtliche Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Inland realisiert.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr vereinnahmte das Unternehmen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 1.754 Tsd. Euro: Diese stammten aus der einmaligen Erstattung von in Vorjahren zu viel gezahlten Umsatzsteuern aus Fällen des § 13b Umsatzsteuergesetz (UStG). Ferner gab es Erträge in Höhe von 1.440 Tsd. Euro aus der Auflösung von Verbindlichkeiten nach Ablauf der Verjährungsfristen.

3. Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge des Geschäftsjahres enthalten Zinsen in Höhe von 1.483 Tsd. Euro; diese fielen an aufgrund der einmaligen Erstattung von in Vorjahren zu viel gezahlten Umsatzsteuern aus Fällen des § 13b Umsatzsteuergesetz (UStG).

Die weiteren Zinserträge entfallen auf Zinsen aus Darlehen an verbundene Unternehmen.

B.3.7 Sonstige Angaben

1. Nachtragsbericht

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2019 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft für das Jahr 2019 von besonderer Bedeutung sind.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 beziehungsweise § 268 Abs. 7 HGB.

Sonstige bedeutsame finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen mit 128 Tsd. Euro sowie aus Mietverträgen mit 781 Tsd. Euro. Die Verträge dienen der operativen Geschäftstätigkeit.

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Generalunternehmerverträgen, die wir im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abgeschlossen haben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus konzerninternen Dienstleistungsverträgen innerhalb des Konzernverbundes; dies sind Verträge mit variablem Vergütungsanspruch gemäß Leistungserbringung.

3. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Instone Real Estate Leipzig GmbH gehörten im Geschäftsjahr 2019 beziehungsweise gehören am Tag der Aufstellung folgende Personen an:

Herr Andreas Gräf, Oberhausen (CEO), seit 09. März 2020

Herr Andreas Rühle, Leipzig (COO).

Ausgeschiedene Personen aus der Geschäftsführung:

Herr Torsten Kracht, Leipzig (CEO) bis zum 12. März 2020

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft direkt vergütet wird.

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam oder jeweils mit einem Prokuristen und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4. Angaben nach § 42 GmbHG

Zum Bilanzstichtag bestehen Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von 41.700 Tsd. Euro (Vorjahr: 47.000 Tsd. Euro). Daneben bestehen sonstige Forderungen in Höhe von 4.944 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.555 Tsd. Euro) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 56 Tsd. Euro gegenüber Gesellschafter (Vorjahr: 56 Tsd. Euro).

5. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2019 durchschnittlich 39 Mitarbeiter (Vorjahr: 25) - ausschließlich Angestellte. Die Berechnung erfolgte methodisch gemäß § 267 Abs. 5 HGB.

6. Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 29.939.021,04 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2018 in Höhe von 41.905.379,52 Euro, der den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2018 mit 14.577.692,94 Euro enthält, wurde im Geschäftsjahr in voller Höhe ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2019 ergibt sich demnach ein Bilanzgewinn von 29.939.021,04 Euro.

7. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist das Mutterunternehmen für den Teilkonzern der Instone Real Estate Leipzig GmbH in Leipzig (kleinster Kreis). Der Teilkonzern wird in den IFRS-Konzernabschluss der Instone Real Estate Group AG, Essen, (größter Kreis) einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. Der Teilkonzern der Instone Real Estate Leipzig GmbH macht daher von der Befreiung zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses nach § 291 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 HGB für das Geschäftsjahr 2019 Gebrauch.

8. Angaben über das Abschlussprüferhonorar

Die Gesellschaft macht von der Befreiung der Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch. Die Angabe erfolgt im Konzernanhang der Instone Real Estate Group AG, Essen, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

 

Leipzig, den 13. März 2020

Andreas Gräf

Andreas Rühle

B.3.8 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
Euro
Zugänge aus Verschmelzungen
Euro
Zugänge aus Anwachsungsvorgängen
Euro
Zugänge
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.518,79 0,00 0,00 0,00
5.518,79 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 24.461,67 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 713.637,63 0,00 0,00 88.973,87
738.099,30 0,00 0,00 88.973,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.182.880,65 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 47.000.000,00 0,00 0,00 27.000.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
49.182.880,65 0,00 0,00 27.000.000,00
49.926.498,74 0,00 0,00 27.088.973,87
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2019
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5.518,79
0,00 5.518,79
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 24.461,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.101,85 790.509,65
12.101,85 814.971,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.182.880,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 32.300.000,00 41.700.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
32.300.000,00 43.882.880,65
32.312.101,85 44.703.370,76
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2019
Euro
Zugänge aus Verschmelzungen
Euro
Zugänge aus Anwachsungsvorgängen
Euro
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2019
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.769,79 0,00 0,00 1.000,00 0,00 4.769,79
3.769,79 0,00 0,00 1.000,00 0,00 4.769,79
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 16.569,67 0,00 0,00 1.662,00 0,00 18.231,67
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.853,63 0,00 0,00 117.468,87 12.101,85 367.220,65
278.423,30 0,00 0,00 119.130,87 12.101,85 385.452,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
282.193,09 0,00 0,00 120.130,87 12.101,85 390.222,11
Restbuchwerte
Stand 31.12.2019
Euro
Stand 31.12.2018
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 749,00 1.749,00
749,00 1.749,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.230,00 7.892,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423.289,00 451.784,00
429.519,00 459.676,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.182.880,65 2.182.880,65
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 41.700.000,00 47.000.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
43.882.880,65 49.182.880,65
44.313.148,65 49.644.305,65

C. SONSTIGE INFORMATIONEN

C.1 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Instone Real Estate Leipzig GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Instone Real Estate Leipzig GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Instone Real Estate Leipzig GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 16. März 2020

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Künemann, Wirtschaftsprüfer

Stefan Gneuß, Wirtschaftsprüfer

C.2 VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungs -grundsätzen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Instone Real Estate Leipzig GmbH vermittelt. Wir versichern weiterhin, dass der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Instone Real Estate Leipzig GmbH so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Instone Real Estate Leipzig GmbH beschrieben sind.

 

Essen, den 13. März 2020

Die Geschäftsführung

Andreas Gräf

Andreas Rühle

IMPRESSUM

Instone Real Estate Leipzig GmbH

Registereintragung: Amtsgericht Leipzig, HRB 31977

Geschäftsführer der Instone Real Estate Leipzig GmbH:

Andreas Gräf, Andreas Rühle

Instone Real Estate Leipzig GmbH

Karl-Heine-Straße 2, 04229 Leipzig

Telefon: +49 341 22226-0

E-Mail: info@instone.de

Internet: www.instone.de

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

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