Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 23904
Vorher
Louis Dresen GmbH
Eingetragen
17.1.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen, die Vermittlung von Fahrzeug-Finanzierungen und Vermittlung von Leasingverträgen, sowie der Betrieb und Vermietung von Selbstfahrer-Mietwagen, ferner KfZ-Instandsetzungen sowie Karosserie- und Lackierereiarbeiten u.a. unter der Wortmarke "KaroLa".

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ivca Majic
seit 19.9.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michael Homburger
seit 17.9.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Louis Dresen GmbH

Euskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell

Die Autohaus Louis Dresen GmbH mit Sitz in Euskirchen ist ein seit vielen Jahren Vertriebs- und Servicepartner der Marken Ford und Hyundai.
Der Vertrieb der Marke Opel wird zum 30.06.2023 eingestellt. Neu in das Geschäftsmodell aufgenommen wird 2023 der Vertrieb und Service der Marke Maxomotive.

Der Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf folgende Geschäftsfelder:

- Betrieb von Vertragswerkstätten der Fabrikate Ford und Hyundai,
- Handel mit Neu-, Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen o. g. Marken sowie Gebrauchtwagen diverser Fabrikate,
- Abwicklung aller mit der Kraftfahrzeugbranche zusammenhängenden Geschäfte, wie Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör,
- Wartung, Reparaturen und Instandsetzung aller Art einschließlich Karosserie- und Lackierarbeiten,
sowie Autovermietung.

Dank der Expansion, die die Geschäftsführung in der jüngsten Firmengeschichte vorangetrieben hat, können die Kunden bei der Dresen-Gruppe heute nahezu alles abwickeln, was zur Gewährleistung ihrer individuellen Mobilität notwendig ist. Weiteres Wachstum ist fest eingeplant.

II. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft als Handels- und Dienstleistungsunternehmen nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Ergebnisquellen


01.01. bis
01.01. bis
Änderung ggü.

31.12.2023

31.12.2022

d. Vorjahr in

T€
%
T€
%
T€
Umsatzerlöse
55.589,3
100,0
56.445,1
100,0
-855,8
Gesamtleistung
55.589,3
100,0
56.445,1
100,0
-855,8
Sonstige betriebliche Erträge
305,5
0,5
105,0
0,2
200,5
Finanzerträge
134,3
0,2
45,1
0,1
89,2
Erträge gesamt
56.029,1
100,8
56.595,2
100,3
-566,1
Materialaufwand
47.922,1
86,2
48.887,7
86,6
-965,6
Personalaufwand
2.688,0
4,8
2.658,8
4,7
29,2
Abschreibungen
151,0
0,3
182,8
0,3
-31,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen
3.344,2
6,0
3.059,1
5,4
285,1
Finanzaufwand
492,3
0,9
209,4
0,4
282,9
EE-Steuern
546,3
1,0
368,8
0,7
177,5
sonstige Steuern
15,6
0,0
15,8
0,0
-0,2
Aufwendungen gesamt
55.159,5
99,2
55.382,4
98,1
-222,9
Jahresergebnis
869,6
1,6
1.212,8
2,1
-343,2



Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr um T€ -855,7 (= -1,5 %) vermindert.

Durch die Umsatzentwicklung und der deckungsgleichen Entwicklung des Wareneinsatzes ist der Rohgewinn im Berichtsjahr um T€ 109,9 gestiegen. Bezogen auf die Umsätze wird ein Wert von 13,8 % erzielt (Vorjahr: 13,4 %).

Die Personalkosten sind um T€ 29,2 gestiegen. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Berichtsjahr 86 (Vorjahr: 87). Zum Bilanzstichtag zählt die Berichtsgesellschaft 92
Als Jahresergebnis wird ein Jahresüberschuss von T€ 869,7 ausgewiesen.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 11,4 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist gemessen am allgemeinen Stand der Kfz-Branche im abgelaufenen Jahr als gut zu bezeichnen.

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des geprüften Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der direkten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) entspricht.



2023

2022


T€

T€

Jahresüberschuss
869,7

1.212,6
-
BP - Anpasssung
0,0

-66,6
+
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
325,1

400,0
+/-
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen
175,8

138,8
+/-
Abnahme / Zunahme der Vorräte
1.818,5

-2.526,5
+/-
Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
629,5

-886,2
+/-
Abnahme / Zunahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-2.368,0

-1.858,4
+/-
Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.257,8

478,9
+/-
Zunahme / Abnahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
56,2

320,9
=
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
2.764,6

-2.786,5
-
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
1.389,7

2.400,1
+
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens
1.530,6

1.333,6
=
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
140,9

-1.066,5
+
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten
-2.604,1

3.683,9
=
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
-2.604,1

3.683,9

Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows)
301,3

-169,1
+
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
985,1

1.154,2
=
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
1.286,5

985,1



c. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten
31.12.2023
31.12.2022
d. Vorjahr in

T€
T€
T€
Aktiva



Sachanlagen
2.251,9
2.717,8
-465,9
Vorräte
9.262,0
11.080,4
-1.818,4
Forderungen
2.623,5
3.253,0
-629,5
Flüssige Mittel/Wertpapiere
1.286,4
985,1
301,3
Passiva



Eigenkapital
4.967,4
4.097,7
869,7
Rückstellungen
760,1
584,3
175,8
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
12.258,1
14.862,2
-2.604,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2.422,7
1.164,9
1.257,8
Bilanzsumme
21.288,3
21.532,9
-244,6



Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist im Wesentlichen unverändert. Der Mietwagenbestand wurde weiter aufgebaut. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dienen der Finanzierung des Vermögenszuwachses.

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatzentwicklung,
- Betriebsergebnis und
- Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-flow heran.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist effizient.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

V. Prognosebericht

Die Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir für 2024 und 2025. Wir erwarten in den folgenden Jahren einen leichten Umsatzanstieg bei weiterhin positiver Ertragslage. Die Ertragslage soll sich durch die Festigung der Markenpalette weiter verbessern.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht.

VI. Chancen- und Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem Wettbewerb am Markt müssen wir uns durch Qualität und Verlässlichkeit im Kundenservice und mit einer profitableren Geschäftspolitik stellen. Der bestehende Privatkundenbereich muss ausgebaut werden.

Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine größeren Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrecht­erhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitäts­risiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

Wesentliche Risiken für die zukünftigen Entwicklung sind derzeit weder erkennbar noch zu befürchten, auch wenn nicht vollständig auszuschließen ist, dass sich die weitere Entwicklung auf den Finanz- und Wirtschaftmärkten auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft auswirkt.

 

Euskirchen, 14. Juni 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.251.919,00 2.717.833,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
II. Sachanlagen 2.251.904,00 2.717.818,00
1. technische Anlagen und Maschinen 78.708,00 83.023,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 848.409,00 1.121.535,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 599.125,00 703.252,00
4. sonstige Sachanlagen 19.377,00 19.774,00
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
1. Beteiligungen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 19.029.940,63 18.804.228,55
I. Vorräte 9.261.965,84 11.080.444,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.481.525,95 6.738.671,02
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.623.453,76 3.252.978,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.286.448,84 985.112,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.394,34 10.805,85
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.288.253,97 21.532.867,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
B. Kapitalrücklage 2.800.000,00 2.800.000,00
C. Gewinnrücklagen 414.146,52 414.146,52
I. satzungsmäßige Rücklagen 414.146,52 414.146,52
D. Gewinnvortrag 383.572,79 -829.070,16
E. Jahresüberschuss 869.660,04 1.212.642,95
F. Rückstellungen 760.108,00 584.346,00
1. Steuerrückstellungen 243.912,00 267.912,00
G. Verbindlichkeiten 15.560.766,62 16.850.802,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.258.079,68 14.862.165,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.851.829,68 14.293.415,65
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.302.686,94 1.988.636,44
davon aus Steuern 724.195,62 491.003,49
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.540,16 10.441,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.272.260,40 1.988.012,72
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.288.253,97 21.532.867,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.972.771,88 7.662.391,45
2. Personalaufwand 2.688.049,36 2.658.840,31
a) Löhne und Gehälter 1.983.192,70 2.006.597,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 704.856,66 652.243,24
davon für Altersversorgung 11.349,26 0,00
3. Abschreibungen 151.016,94 182.845,38
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 151.016,94 182.845,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.344.177,45 3.059.087,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 134.333,44 45.057,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 492.320,06 209.432,53
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 546.308,00 368.773,00
8. sonstige Steuern 15.573,47 15.827,11
Jahresüberschuss 869.660,04 1.212.642,95

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Euskirchen, Heinrich-Barth Strasse 28, eingetragen im Handelsregsiter des Amtsgerichts der Stadt Euskirchen , B 23904.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter € 250 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 IIa EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Für GWG im Wert zwischen 250,01 € und 800,00 € ist ein Verzeichnis mit Sofortabschreibung angelegt.
Für alle Wirtschaftsgüter zwischen 800,01 € und 1.000,00 € ist eine Poolabschreibung mit 20% oder eine Regelabschreibung über die Nutzungsdauer nach der AfA - Tabelle vorgesehen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB).

Bei der Bewertung der Vorräte (Ersatzteillager) wurde eine Einzelwerberichtigung vorgenommen.

Die Bewertung der Neuwagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich gewährten Zuschüsse.

Die Bewertung der Gebrauchtwagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gem. §§ 252 Abs. 1 Nr. 4, 253 Abs. 3 HGB. Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes bzw. Teilwertes wurde ein Wertabschlag in Höhe von 6 % auf die Anschaffungskosten vorgenommen. Dieser Abschlagswert deckt nach den retrograd vorgenommenen Einzelbewertungen das Verlustrisiko hinreichend ab. Von der Wertermittlung wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Im Geschäftsjahr unterbleibt der Ausweis von aktiven Steuerlatenzen (§ 274 I 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. T€ 0,0 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 0,0).

Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 0,0).

Die sonstigen Rückstellungen betragen € 516.196,00.

davon entfallen auf:

Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer
29.720,00 €
Kulanzleistungen
26.880,00 €
Tantieme
61.600,00 €
Offenlegung
620,00 €
Garantie- und Gewährleistungsansprüche
47.510,00 €
Abschluss- und Prüfungskosten
17.850,00 €
Rücknahmeverpflichtungen
225.800,00 €
VVD Versicherungsschäden
10.940,00 €
RZ Überbrückungsgelder
22.000,00 €
Rechtsanwaltkosten
14.400,00 €
Abnahmeverpflichtung
46.386,00 €
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen
12.490,00 €

516.196,00 €



Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:


Restlaufzeit


Summe
davon gesichert
Art und Form der Sicherheit

bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
> 5 Jahre
Verbindlichkeiten
T€
T€
T€
T€
T€

gegenüber Kreditinstituten
12.258,1
0,0
0,0
12.258,1
11.703,0
Sicherungs- übereignung
aus Lieferungen und Leistungen
2.422,7
0,0
0,0
2.422,7
0,0

sonstige
880,0
0,0
0,0
880,0
0,0

Summe
15.560,8
0,0
0,0
15.560,8
11.703,0



Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG) betragen T€ 0,0.

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):


Höhe der Verpflichtung
Jahresbetrag



Mietverträge Immobilien
2.370.000,00
474.000,00



Weitere bedeutende Miet- und Leasingverträge bestehen nicht.

Rücknahmeverpflichtung aus Leasinggeschäften

Die Gesellschaft hat sich bereits bei der Lieferung von Fahrzeugen teilweise verpflichtet, diese Fahrzeuge am Ende der Leasinglaufzeit zu einem bestimmten, verbindlich festgesetzten Rücknahmewert zurück zu kaufen.

Die Grundlaufzeit dieser Leasinggeschäfte liegt im Wesentlichen zwischen 12 und 48 Monate.

Der endgültige Rücknahmepreis ist abhängig von wertbeeinflussenden Faktoren. Die Fahrzeuge werden vor der Übernahme begutachtet. Wertmindernde Feststellungen werden sofort bei der Abwicklung gutgeschrieben und in Abzug gebracht.

Werden die Leasinglaufzeiten verlängert, werden die auch die Rücknahmewerte angemessen reduziert. Dies führt insgesamt zu einer marktgerechten Bildung der Rücknahmewerte. Für den Fall der Rücknahmeverpflichtung gewähren die jeweiligen Hersteller im wesentlichen eine Restwertunterstützung zur Risikominimierung.

Für den Fall der Rücknahmeverpflichtung gewähren die jeweiligen Hersteller in bestimmten Fällen eine Restwertunterstützung zur Risikominimierung.

Die Rücknahmen in 2023 haben wir stichprobenweise in der gesamten Abwicklung geprüft. Dabei wurde festgestellt, dass die Fahrzeuge unter Berücksichtigung der anerkannten Schäden und den damit verbundenen Vergütungen durchweg mit einem positivem Ertrag verkauft wurden.

Die Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingsgeschäften der Marke Opel gehen mit Auflösung des Opelvertrages in 2023 auf die Opel Bank über. Das Autohaus L.Dresen GmbH, Euskirchen wurde von diesen Verpflichtungen entbunden. Für die Rücknahme von E-Fahrzeugen wurde aufgrund der unsicheren Marktlage eine Rückstellung in Höhe von T€ 225,8 gebildet.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB).

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch im Rahmen der Lagerwagenfinanzierung für die Kreditinstituten der Herstellerbank Opel (Opel-Bank GmbH) und Gebrauchtwagen (Santander Consumer Bank) für die in Anspruch genommen Linien der "Dresen-Gruppe" (Crossover-Bürgschaft).
Die finanzierten Fahrzeuge dienen den o.g. Kreditinstituten als Sicherheit. Bei Verkauf der finanzierten Fahrzeuge erfolgt zwingend die Ablösung des in Anspruch genommen Kreditbetrages.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). Im Geschäftsjahr besteht keine Belastung durch Ertragsteuern.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 86 (Vorjahr: 87) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 24 gewerbliche Arbeitnehmer und 50 Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert durch Herrn Ivca Majic, Kaufmann, Herrn Benedict Dahlmann, Kaufmann, Herrn Michael Homburger, Kaufmann und Herrn Christian Bartsch, Kaufmann geführt.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgan betragen im Geschäftsjahr T€ 183,0.

Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Ivca Majic Benedict Dahlmann
- Geschäftsführer - - Geschäftsführer -

Michael Homburger Christian Bartsch
- Geschäftsführer - - Geschäftsführer -


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Autohaus Louis Dresen GmbH :

Prüfungsurteile:
Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Louis Dresen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Louis Dresen GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzes- entsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Mönchengladbach,14. Oktober 2024

msp audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Söllner
-Wirtschaftsprüfer-

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.