Viterra Germany GmbHLiquidiert

Deichstraße 1, 20459 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 114603
Vorher
VISION 355. Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
26.7.2010
Branche
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
der Kauf und Verkauf sowie die Vermarktung diverser landwirtschaftlicher Produkte (z.B. Getreide, Ölsaaten, Zerealien, Hülsenfrüchte) und damit im Zusammenhang stehende Tätigkeiten wie Verschiffung, Umschlag, Lagerung und Transport.

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Viterra Global Finance B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Viterra Global Finance B.V.
Netherlands
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Viterra Germany GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2013 bis zum 30.04.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2014

1. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Viterra Germany GmbH i.L. (Gesellschaft) gehörte bis Mitte Dezember 2012 zur international agierenden Viterra-Gruppe mit Hauptsitz in Kanada. Mitte Dezember 2012 wurde die Viterra-Gruppe von einem Mitwettbewerber, der Glencore-Gruppe mit Hauptsitz in der Schweiz, übernommen.

Die Gesellschaft befindet sich seit dem 1. Mai 2013 in Liquidation. Die operative Tätigkeit der Gesellschaft ist aufgrund der Abwicklung der Liquidation seit Februar 2013 eingestellt.

Vor Einstellung der operativen Tätigkeit war der Hauptschwerpunkt der Gesellschaft der Handel mit Agrarprodukten, insbesondere von Getreide und Ölsaaten aus und innerhalb der EU-27, sowie deren Vermarktung in weltweite Destinationen.

2. Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gemäß den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden im Anhang beschrieben.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Da es sich bei der Vergleichsperiode des Vorjahres um ein sechsmonatiges Rumpfgeschäftsjahr handelt, ist ein direkter Vergleich mit der Vorjahresperiode nicht möglich.

Wie im Vorjahr besitzt die Gesellschaft zum Stichtag keine Vorräte. Auch das bereits im Vorjahr vollständig abgeschriebene Anlagevermögen ist abgegangen. Des Weiteren wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bis zum Bilanzstichtag gänzlich abgewickelt.

Das verbleibende Umlaufvermögen setzt sich zum Stichtag hauptsächlich aus Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen, flüssigen Mitteln und Umsatzsteuererstattungsansprüchen zusammen.

Die Forderung aus dem der Glencore Grain B.V. gewährten EUR-Darlehen wurde mit der kurzfristigen Verbindlichkeit gegenüber der Glencore Grain B.V. aus dem USD-Darlehen saldiert und von dem verbundenen Unternehmen Fringes Investment B.V. übernommen. Die verbliebene Darlehensforderung beträgt zum Stichtag 28.555 TUSD.

Die Bilanzsumme ist um ca. 2,35 % auf 20.799 TEUR (Vorjahr 20.321 TEUR) gestiegen.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 98,59 % zum 30. April 2013 auf 95,33 % zum 30. April 2014.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. April 2014 19.828 TEUR (Vorjahr 20.035 TEUR).

Seit der Einstellung der operativen Tätigkeit und der damit verbundenen Abwicklung der noch ausstehenden Geschäfte im Vorjahr, wurden im Berichtszeitraum keine Umsatzerlöse erwirtschaftet (Vorjahr 149.419 TEUR).

Bedingt durch die Abwicklung der Liquidation schloss das Geschäftsjahr 2013/14 mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 339 TEUR ab. Vom 1. November 2012 bis zum 30. April 2013 wurde ein positives Ergebnis von 1.685 TEUR erwirtschaftet.

Aufgrund des mittelbaren Wechsels des Anteilseigners im Dezember 2012 sind die bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden steuerlichen Verlustvorträge gänzlich untergegangen. Das hat zur Folge, dass eine Steuerlast für das Rumpfgeschäftsjahr 2012/13 von 364 TEUR besteht. Dieser Steueraufwand wurde in diesem Berichtsjahr erfasst.

Ebenfalls wurden im Geschäftsjahr 2013/14 keine Arbeitnehmer beschäftigt, demzufolge ist kein Personalaufwand zu verzeichnen (Vorjahr 1.197 TEUR).

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Um globale Ressourcen zu schonen, handelte die Gesellschaft Rohstoffe für die Biokraftstoffindustrie unter dem von der Europäischen Kommission anerkannten ISCC Zertifikat. Ziel der Zer-tifizierung ist die Treibhausgasreduktion, die nachhaltige Bewirtschaftung von Flächen, der Schutz des natürlichen Lebensraums und die Einhaltung der sozialen Nachhaltigkeit.

5. Nachtragsbericht

Bis zur Aufstellung des Einzelabschlusses haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2013/14 eingetreten sind, ereignet.

6. Chancen- und Risikobericht

Aufgrund des Liquidationsbeginns der Gesellschaft zum 1. Mai 2013 und der im Februar 2013 vorgelagerten Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit liegen zum Stichtag keine wesentlichen Chancen und Risiken vor.

7. Ausblick

Die Abwicklung der Gesellschaft ist für das Jahr 2015 geplant. Kurzfristig sollen sämtliche Gläubiger der Gesellschaft befriedigt und verbleibendes Vermögen zur Auskehrung an die Gesellschafter geordnet werden. Aufgrund der weiterhin bestehenden Darlehensforderung in USD und der positiven Entwicklung des USD-Kurses zum 30. April 2015 wird das Geschäftsjahr 2014/15 voraussichtlich mit einem positiven Ergebnis von ca. EUR 4,9 Mio. abschließen.

 

Hamburg, den 6. Juli 2015

Georg Constantin Johannes von Oppen

Bilanz zum 30. April 2014

AKTIVA

30.04.2014 30.04.2013
EUR EUR
A. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 11.650,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.758.964,11 19.734.695,19
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.451,01 41.606,11
  20.797.415,12 19.787.951,81
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.454,08 533.086,98
  20.798.869,20 20.321.038,79

PASSIVA

   
  30.04.2014 31.10.2013
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 18.762.000,00 18.762.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Verlustvortrag -3.726.537,15 -5.402.894,57
IV. Jahresfehlbetrag/ -überschuss -207.882,62 1.676.357,42
  19.827.580,23 20.035.462,85
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 704.971,28 158.763,26
2. Sonstige Rückstellungen 60.890,00 75.840,00
  765.861,28 234.603,26
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 48.823,69 50.972,68
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 156.604,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
  205.427,69 50.972,68
  20.798.869,20 20.321.038,79

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2014

  1.05.2013 -30.04.2014 1.11.2012 -30.04.2013
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 0,00 149.418.858,77
2. Sonstige betriebliche Erträge 154.628,27 155.963,37
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Waren 28.241,67 144.895.041,33
4. Personalaufwand    
a) Gehälter 0,00 1.142.078,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 0,00 54.903,43
  0,00 1.196.981,53
5. Abschreibungen    
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 7.102,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 261.904,68 1.897.558,08
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 490.768,02 131.329,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.431,86 24.649,24
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 338.818,08 1.684.819,11
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 546.700,70 8.461,69
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -207.882,62 1.676.357,42

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Der Abschluss für das Wirtschaftsjahr der Viterra Germany GmbH i.L., Hamburg, ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie der §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Aufgrund des Rumpfwirtschaftsjahres vom 14.11.2012 bis 30.04.2013 mit einer sechsmonatigen Periode sowie der ab dem 1. Mai 2013 beginnenden Liquidation der Gesellschaft und der Einstellung des operativen Geschäfts zum Februar 2013 ist ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung sowie unter Aufgabe der Prämisse der Unternehmensfortführung vorgenommen.

Im Einzelnen erfolgen Bilanzierung und Bewertung nach folgenden Grundsätzen:

Die Bewertung von Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und Bankguthaben erfolgt zum jeweiligen Nominal- bzw. Nennwert am Bilanzstichtag.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtem, durchschnittlichem Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die Bewertung kurzfristiger Positionen zum Bilanzstichtag erfolgt gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des§ 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32 % zugrunde.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 20.636 und darüber hinaus um sonstige Forderungen. Im Vorjahr handelte es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.644 und Darlehensforderungen von TEUR 19.555 saldiert mit einer kurzfristigen Darlehensverbindlichkeit von TEUR 2.464.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zu 100% von der Viterra Global Finance B.V., Amsterdam, Niederlande, gehalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Abschluss und Prüfung und Rückstellungen für die Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 131) enthalten, davon TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 128) unrealisiert. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 730) enthalten, davon TEUR 121 (Vorjahr TEUR 0) unrealisiert.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen im Geschäftsjahr mit TEUR 491 verbundene Unternehmen (Vorjahr: TEUR 131).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 17) verbundene Unternehmen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit TEUR 364 periodenfremd im Zusammenhang mit dem Untergang bestehender ertragsteuerlicher Verlustvorträge infolge des mittelbaren Wechsels des Anteilseigners im Dezember 2012.

V. Sonstige Pflichtangaben

Finanzielle Verpflichtungen wie Miet- / Leasingverträge

Außerbilanzielle Geschäfte oder sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, existieren nicht.

Es bestehen auch keine Eventualverbindlichkeiten zum Abschlussstichtag.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2013/14 beschäftigte die Viterra Germany GmbH i. L. keine Angestellte (Vorjahr 13).

Honorare an Abschlussprüfer

Die Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten beinhalten folgende, vom Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erbrachte Leistungen:

•Jahresabschlussprüfung: EUR 10.000
•Gebühren für sonstige Prüfungsleistungen: EUR 0,00
•Gebühren für steuerberatende Leistungen: EUR 0,00
•Sonstige Gebühren: EUR 0,00

Angaben zum Liquidator

Entsprechend dem Gesellschafterbeschluss wurde der folgende Geschäftsführer zum 30. April 2013 als alleiniger Liquidator bestellt:

Georg Constantin Johannes von Oppen, Kaufmann, Amsterdam/Niederlande (Geschäftsführer seit 17. Dezember 2012)

Die Liquidator hat keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine von der Viterra Germany GmbH i.L. an den oben genannten Liquidator ausgegebenen Darlehen. Des Weiteren wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen.

Angaben zum Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen der Viterra Germany GmbH i.L. ist die Viterra Global Finance B.V., Amsterdam/Niederlande. Die Viterra Inc., Regina/Kanada, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Glencore Xstrata PLC, St. Helier/Jersey aufgestellt.

Die Glencore Xstrata PLC, St. Helier/Jersey, veröffentlicht ihre Abschlüsse bei der London Stock Exchange (LSE).

 

Hamburg, den 6. Juli 2015

Georg Constantin Johannes von Oppen

ANLAGENSPIEGEL für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2014

  Anschaffungs-, Herstellungs- kosten 1.05.2013 Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.04.2014
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.783,10 0,00 25.783,10 0,00
  25.783,10 0,00 25.783,10 0,00
  kumulierte Abschreibungen 1.05.2013 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Buchwert 30.04.2014
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.738,10 0,00 25.738,10 0,00
  25.738,10 0,00 25.738,10 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Viterra Germany GmbH i.L., Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2013 bis 30. April 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Liquidators der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Liquidators sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Viterra Germany GmbH i.L., Hamburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 6. Juli 2015

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lichtenberg, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Kregelius, Wirtschaftsprüferin

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