Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 1935
Vorher
E. Georg Lüdecke Armaturen GmbH
Eingetragen
17.2.1995
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
1. ist die Herstellung und der Vertrieb von Armaturen aller Art. 2. Die Gesellschaft kann diese Geschäfte sowohl in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, als auch für Rechnung Dritter tätigen. Sie kann alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. 3. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Bogner
seit 3.1.2024
Geschäftsführer
Andreas Sperl
seit 3.1.2019
Geschäftsführer
Klaus Herdegen
seit 21.7.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
55.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LÜDECKE GmbH

Amberg/Opf.

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LÜDECKE GMBH, AMBERG

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner für Kupplungssysteme zur Verbindung flexibler medienführender Leitungen mit Werkzeugen, Maschinen und Anlagen. Mit unserem vielschichtigen und breiten Produktprogramm bedienen wir weltweit sowohl Fachhändler als auch führende Maschinenbauer.

2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Gegenstand unserer Entwicklungsaktivitäten ist die innovative Verfahrensentwicklung zur Herstellung hochqualitativer, effizienter und sicherer Produkte im Bereich der Kupplungssysteme.

Unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter ist ein essenzieller Grundpfeiler unserer Innovationskraft. Die Anzahl der in der Forschung und Entwicklung tätigen Mitarbeiter hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 2 Personen erhöht. Diese wurden laufend durch Werkstudenten verschiedener Hochschulen unterstützt.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und Branchenbezogene Rahmenbedingungen

"Die wirtschaftliche Lage zum Anfang dieses Jahres bietet weiterhin Anlass zur Sorge. Im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Für das laufende Jahr prognostiziert der Jahreswirtschaftsbericht zwar eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage, eine deutliche Er- holung bleibt aber weiterhin aus. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wir erleben eine geopolitische Zeitenwende. Die Veröffentlichung des Berichts fällt in die Zeit des zweiten Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Dieser Krieg in all seiner Brutalität dauert bis heute an und bleibt eine dramatische Gefahr für unsere europäische Freiheits- und Sicherheitsordnung. Und er lastet auch heute auf unserer Wirtschaft. Zwar haben wir es in einer gemeinsamen Anstrengung geschafft, uns schnell von der einseitigen Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu lösen und die Energieversorgung zu sichern. Das ist eine große Gemeinschaftsleistung. Die Energiepreise sind seitdem wieder deutlich gesunken, trotzdem sind sie zum Teil noch über dem Vorkrisenniveau und stellen eine Herausforderung dar. Auch die durch den Krieg dramatisch gestiegene Inflation und die dadurch bedingten Zinssteigerungen der EZB sind eine fortwährende Belastung."1

"Die EU-Maschinenproduktion übertraf im Jahr 2023 den Vorjahreswert um knapp ein Prozent. Damit fiel das Jahresergebnis etwas besser aus als von den VDMA-Volkswirten erwartet. Während die ersten beiden Quartale 2023 mit +6 Prozent bzw. +2,5 Prozent noch Zuwächse generierten, verfehlte die Maschinenproduktion im dritten Quartal den Vorjahreswert um 1,1 Prozent und im vierten Quartal gar um 4,2 Prozent. Am besten entwickelte sich die Maschinenindustrie in Rumänien mit einem zweistelligen Wachstum. Auf der negativen Seite fällt Bulgarien auf. Von den großen Produktionsstandorten in der EU schnitten Deutschland und Italien leicht unterdurchschnittlich ab, Frankreich und die Niederlande deutlich besser. [...] Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland haben im Jahr 2023 ihr Vorjahresniveau um real 12 Prozent verfehlt. Hohe Inflationsraten und Zinsen in vielen Ländern haben neben den Kriegen die Weltkonjunktur stark belastet. Die Neuaufträge aus den EURO-Partnerländern gingen um 16 Prozent zurück, aus den Nicht-EURO-Ländern kamen 11 Prozent weniger Aufträge. Auch aus dem Inland kamen keine Impulse, hier ging der Auftragseingang um 11 Prozent zurück."2

Wir konnten durch ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein und verstärkten Serviceaktivitäten unsere Kunden- und Produktstruktur sowie auch unsere Position als Qualitätsführer auf hohem Niveau stabilisieren.

1) Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung

2) VDMA

2. Geschäftsverlauf

Beschaffung

Entsprechend unseren Erwartungen des Vorjahres befanden sich die überdurchschnittlichen Beschaffungspreise in einem leichten Abwärtstrend, stabilisierten sich jedoch auf historisch hohem Niveau

Produktion

Nahezu während des gesamten Geschäftsjahres 2023 wurde im 3-Schicht-Betrieb rund um die Uhr produziert, so dass sowohl unsere Maschinen- und Anlagenkapazität als auch unsere Personalkapazität größtenteils ausgelastet waren. Der dadurch erreichte Beschäftigungsgrad lag knapp unterhalb der optimalen Zone.

Umsatz

Die Vorjahresprognose einer moderaten Steigerung konnte trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Kunden- und Produktportfolios nicht vollständig erreicht werden, was sich in einem leichten Umsatzrückgang bemerkbar machte. Dennoch konnten in vielen Zielmärkten Wachtum erzielt werden.

Personal

Die Anzahl der Vollzeitmitarbeiter blieb im Laufe des Geschäftsjahres aufgrund der guten Auftragslage stabil. Wie immer haben wir auch im Geschäftsjahr 2023 besonderes Augenmerk auf kontinuierliche Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. Insbesondere bei der Schulung für unseren stark erweiterten CNC-Maschinenpark, in unsere Konstruktionsabteilung und im Verwaltungsbereich. Insgesamt haben wir unsere internen Prozesse sicher im Griff und passen durch geeignete organisatorische Maßnahmen unsere Strukturen permanent den externen Einflüssen an.

Operatives Ergebnis

Das hervorragende Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus dem vorherigen Geschäftsjahr konnte, resultierend aus ertragsstarken neuen Märkten und Kunden in diversen Bereichen, im Geschäftsjahr 2023 mit 3.125 Tsd. € bestätigt werden und zeigt somit eine äußerst stabile Lage.

Gesamtaussage

Mit dem erfolgreichen Geschäftsverlauf des Jahres 2023 sind wir überaus zufrieden. Hierdurch hat sich unsere Lage, entsprechend unseren Erwartungen, weiterhin auf sehr hohem Niveau stabilisiert.

3. LAGE

A) ERTRAGSLAGE

Die herausfordernde Situation in den eher preissensiblen und etablierten Umsatzsegmenten konnte aufgrund umfangreicher Anstrengungen bei der Akquisition von Neukunden und mit Hilfe der Entwicklung von Zukunftsprodukten und -märkten sehr gut bewältigt werden.

Sowohl die Ertragssituation als auch die Auftragslage sind für das abgelaufene Geschäftsjahr insgesamt als zufriedenstellend zu bewerten.

B) FINANZLAGE

Der operative Cash-Flow beträgt im Geschäftsjahr 4.279 Tsd. €.

Cash-Flow Ermittlung nach der indirekten Methode TEUR
Jahresüberschuss 2.184
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen +418
+/- Erhöhung/Auflösung von langfristigen Rückstellungen -189
+/- Bestandsminderung/Bestandserhöhungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -154
+/- Periodenfremde und außerordentliche Aufwendungen/Erträge 0
+/- Einstellungen/Entnahmen in die/aus den Rücklagen +2.020
= operativer Cash-Flow 1) 4.279

1) nach DVFA/SG

Finanzmanagement

Die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens war während des gesamten Geschäftsjahres jederzeit und vollumfänglich gegeben. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Finanzierungsmaßnahmen

Für den Neubau- und Moderniersierungsmaßnahmen konnten die erforderlichen Eigenmittel bereitgestellt werden.

Investitionen

Unser Investitionsprogramm wird planmäßig vorangetrieben. Trotz der starken Steigerungsraten verfügen wir über ausreichende Kapazitäten, sodass keine großen Investitionen in die Fertigung erforderlich sind. Der Fokus liegt viel mehr auf punktuellen Optimierungen die unserem ständigen Verbesserungsbestreben entsprechen.

Liquidität

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Zinsänderungen

Preisänderungsrisiken infolge von Schwankungen des Werts eines Finanzierungsinstruments bestehen nicht, da keine Finanzinstrumente dieser Art beim Unternehmen eingesetzt werden. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen durch den Einsatz von variablen Darlehenszinsen liegen nicht vor.

Sowohl unsere Finanzlage als auch unsere Liquiditätssituation ist im abgelaufenen Geschäftsjahr als sehr stabil anzusehen.

C. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

2023
Tsd. €
%
Anlagevermögen 3.956 16
Umlaufvermögen 21.087 84
Rechnungsabgrenzungsp. 18 0
Gesamtvermögen 25.061 100

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.012 Tsd. € erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus den Investitionen und den damit verbundenen Aktivierungen im Bereich des Ener- giecampus. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 790 Tsd. € erhöht. Diese Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

2023
Tsd. €
%
Eigenkapital 19.023 76
Rückstellungen 2.246 9
Verbindlichkeiten 3.792 15
Gesamtkapital 25.061 100

Das zum 31.12.2023 ausgewiesene Eigenkapital beläuft sich auf 19.023 Tsd. € und stellt einen Anteil am Gesamtkapital von überdurchschnittlichen 76 Prozent dar.

Die Verbindlichkeiten betragen 15 Prozent der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten konn- ten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Durch unsere weiterhin als sehr gesund und krisenresistent zu bezeichnende Kapitalstruktur, die im Wesentlichen positiv durch unsere Konsolidierungspolitik beeinflusst wird, ist unsere Vermögenslage als sehr gut zu bewerten.

III. Prognosebericht, Chancen und Risiken

Prognosebericht

Beschaffung

Die bereits überdurchschnittlichen Beschaffungspreise, die im abgelaufenen Geschäftsjahr beobachtet werden konnten, sollten im kommenden Geschäftsjahr einen weiteren leichten Aufwärtstrend erleben und sich aber auf einem weiterhin historisch hohen Niveau stabilisieren.

Produktion

Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiterhin eine hohe Auslastung unserer Maschinen- und Anlagenkapazität, in der der 3-Schicht-Betrieb, mit den gezielten Anpassungen an die aktuelle Auftragslage, die Maßgabe ist.

Umsatz

Unser vorrangiges Ziel ist die moderate Steigerung des Umsatzes durch kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Kunden- und Produktportfolios in unseren Zielmärkten. Sowohl in unserem Heimatmarkt als auch im Export sehen wir weiterhin hervorragende Wachstumspotentiale.

Personal

Zur Unterstützung der strategischen Ausrichtung sind 2024 weitere Neueinstellungen geplant. Besonderes Augenmerk liegt wie bereits in den Vorjahren auf der Schulung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur optimalen Förderung der Prozesssicherheit.

Operatives Ergebnis

Unser Ziel ist es das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr in 2022 annähernd zu bestätigen und damit stabil zu halten.

Gesamtaussage

Nachdem das abgelaufene Geschäftsjahr erneut ein außerordentlich gutes Ergebnis brachte und trotz der aktuell schwer abzuschätzenden Konjunkturlage, gehen wir sehr zuversichtlich ins Geschäftsjahr 2024. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung als positiv und werden das Geschäftsjahr 2024 aller Voraussicht nach wiederum mit einem durchweg stabilen Ergebnis abschließen können.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen der künftigen Entwicklung

Unser Kundenversprechen hinsichtlich der Qualität können wir aufgrund einer vielseitigen Lieferantenstruktur und hochwertigen Materialien vollends erfüllen.

Die Verfügbarkeit unserer Produkte und die damit verbundene Lieferbereitschaft ist weiterhin ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, den wir nachhaltig und konsequent stärken.

Die derzeitigen erheblichen Herausforderungen stark umkämpfter und sich gleichzeitig schnell wandelnder Märkte bieten neben einigen Unwägbarkeiten vor allem in Bezug auf die Abschätzung zukünftiger Marktvolumina durchaus die Chance, durch gezielte Neukundenakquisitionen und durch vermehrte Neu- bzw. Weiterentwicklung von verschiedenen Produktgruppen unseren Marktanteil in einigen Märkten sowohl im Inland als auch auf vielen Exportmärkten deutlich auszubauen. Dadurch soll dem Ziel einer Ausdehnung unserer etablierten Produktgruppen und unserer Kundenbasis Rechnung getragen werden.

Risiken der künftigen Entwicklung

Falls eine weitere Verstärkung der weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten und ein Andauern der Ukraine-Krise zu einer weiteren Abschwächung der Konjunktur führen sollte, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Die daraus entstehenden erheblichen Umsatz- und Ergebnisrisiken sind aus unserer Sicht nicht abzuschätzen.

Die Wettbewerbsrisiken dauern aufgrund weiterer globaler Krisen nach wie vor an. Da unsere Produkte Wettbewerbsvorteile bieten, ist davon auszugehen, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Durch unseren permanenten Leistungsanspruch wirken wir diesem Risiko auch weiterhin durch gezielte Organisationsoptimierungen und einer Verbesserung der Prozesseffizienz entgegen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Damit ist die Liquiditätslage als sehr zufriedenstellend zu bewerten; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, sowie stark steigenden Rohstoff- und Energiepreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die wesentlichen verwendeten Finanzinstrumente umfassen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Verbindlichkeiten und mittelfristige Kreditmittel. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit und des Energiecampus. Wir verfügen über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Durch den solventen und zahlungswilligen Kundenstamm ist das Ausfallrisiko aus Forderungen sehr gering.

Das Liquiditätsrisiko wird mittels permanenter Planung und Kontrolle überwacht. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen beglichen.

Vorrangiges Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdisposition verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

 

Amberg, 13. August 2024

Die Geschäftsleitung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

LÜDECKE GMBH, AMBERG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.956.240,24 2.943.960,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 400.726,24 497.241,42
II. Sachanlagen 3.555.514,00 2.446.719,35
B. UMLAUFVERMÖGEN 21.086.512,99 20.296.697,78
I. Vorräte 11.647.155,00 11.447.174,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.743.524,85 7.791.247,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 695.833,14 1.058.276,27
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 18.485,68 11.077,20
25.061.238,91 23.251.735,75

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 19.023.008,64 16.838.627,36
I. Gezeichnetes Kapital 55.000,00 55.000,00
II. Gewinnrücklagen 16.783.627,36 14.764.101,81
III. Jahresüberschuss 2.184.381,28 2.019.525,55
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.246.431,49 3.042.342,00
C. VERBINDLICHKEITEN 3.791.798,78 3.370.766,39
- davon aus Steuern: EUR 398.989,60 (Vorjahr: EUR 383.915,41)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.892,92 (Vorjahr: EUR 32.944,53)
25.061.238,91 23.251.735,75

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 21.866.354,19 20.380.728,42
2. Personalaufwand -11.804.092,75 -11.061.290,01
a) Löhne und Gehälter -9.873.521,27 -9.281.870,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.930.571,48 -1.779.419,58
- davon für Altersversorgung: EUR 29.489,00 (Vorjahr: EUR 2.029,00)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -418.456,26 -246.847,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.539.803,64 -6.109.324,02
5. Betriebsergebnis 3.104.001,54 2.963.266,46
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 108.871,46 12.284,32
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 108.871,46 (Vorjahr: EUR 6.688,32)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.326,15 -64.332,05
8. Finanzergebnis 22.545,31 -52.047,73
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -939.719,92 -889.355,23
10. Ergebnis nach Steuern 2.186.826,93 2.021.863,50
11. sonstige Steuern -2.445,65 -2.337,95
12. Jahresüberschuss 2.184.381,28 2.019.525,55

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LÜDECKE GMBH, AMBERG

I, Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Lüdecke GmbH hat ihren Sitz in Amberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter HRB 1935 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bilanz wird vor Ergebnisverwendung aufgestellt; die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapi- talgesellschaft gemäß §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG). Ansatz und Bewertung werden entsprechend den Vorjahren vorgenommen.

Entgegen dem Ausweis im Vorjahr wurden zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögenslage Halbfertigwaren in Höhe von TEUR 4.149 (Vorjahr: TEUR 3.979) unter den unferti- gen Erzeugnissen statt den fertigen Erzeugnissen ausgewiesen. Der Ausweis der Vorjahres- angaben wurde entsprechend angepasst.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet.

Die Herstellungskosten enthalten neben den direkten Material- und Fertigungskosten Son- derkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen, Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet.

Bewertungsabschläge wegen Gängigkeit, Lagerdauer und technischem Zustand wurden im Vorratsvermögen nicht vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen erfolgte zum Nennwert bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Bar- werten angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem PUC-Verfahren durchgeführt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die latenten Steuern werden zum durchschnittlichen Steuersatz der Gesellschaft bewertet.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten.

3. Forderungen gegenüber Gesellschafter

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 6.581 (Vorjahr: TEUR 5.444) gegen die Gesellschafterin enthalten. Es handelt sich wie im Vorjahr im Wesentlichen um sonstige Forderungen.

4. Aktive latente Steuern

Es wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 490 (Vorjahr: TEUR 489) nicht anzusetzen. Auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallende passive latente Steuern werden durch aktive latente Steuern aus Abweichungen in der Bewertung der Pensionsrückstellungen bis zum Ausgleich der passiven Steuerlatenzen ausgeglichen. Die latenten Steuern werden mit einem Steuersatz von 29 % ermittelt.

5. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 55.

Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Zum Bilanzstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 117) aus dem Differenzbetrag der Pensionsrückstellung.

6. Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Basis versiche- rungsmathematischer Berechnungen nach dem PUC-Verfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Durchschnittlicher Marktzins aus den vergangenen 10 Jahren, bei einer pauschalen Restlaufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wurde (1,82 % p.a.)

Gehaltssteigerungen von 2 % jährlich bei Pensionen

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck, Richttafeln 2018 G

Der ausschüttungsgesperrte Differenzbetrag setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 22 aus Differenz Zinssatz 1,82 % (10-Jahresdurchschnitt) bzw. bzw. 1,74 % (7-Jahresdurchschnitt)

Die Vermögensgegenstände und Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen wurden verrechnet. Im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung wurde ein Aktivwert für die Rückdeckung in Höhe von TEUR 1.459 gebildet, der mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung saldiert wird. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert und betragen TEUR 1.459. Im Zusammenhang mit der Altersteilzeitrückstellung wurde ein Aktivwert für die Rückdeckung in Höhe von TEUR 47 gebildet, der mit dem Erfüllungsbetrag der sonstigen Rückstellungen saldiert wird. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände entsprechen dem beizulegenden Zeitwert und betragen TEUR 47. Zinsaufwendungen und -erträge wurden in Höhe von TEUR 0 verrechnet.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.791.798,78 (Vj.: EUR 3.370.766,39) sind wie folgt strukturiert:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsitituten in Höhe von EUR 3.000.000,00 (Vj.: EUR 2.565.000,00) weisen in Höhe von EUR 625.000,00 (Vj.: EUR 0,00) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von EUR 2.375.000,00 (Vj.: EUR 2.565.000,00) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren, auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

Ferner bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 19.154,85), die eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aufweisen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten betragen EUR 791.798,78 (Vj.: EUR 786.611,54). Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen zu folgenden Sachverhalten:

bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Pachtverpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen * 3.335 3.335 0,00
Kfz-Leasing 90 103 0,00
3.425 3.438 0,00

* geschätzt, da in die Pachtabrechnung variable Komponenten einfließen, die aus heutiger Sicht nicht exakt zu beziffern sind.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Berichtsfirma von der größenabhängigen Erleichterung für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch und verzichtet auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr.4 HGB.

2. Auf- und Abzinsungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen TEUR 53 (Vj.: TEUR 47) die Aufzinsung von Rückstellungen.

VI. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiterzahl

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres

114 gewerbliche Arbeitnehmer

57 Angestellte

30 Aushilfen

beschäftigt.

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 201. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

2. Leitungsorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen von:

Herrn Klaus Herdegen, Diplom-Kaufmann, Amberg

Herrn Andreas Sperl, Betriebswirt, Amberg

Zum 01. Januar 2024 wurde Herr Michael Bogner zum Geschäftsführer berufen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet

3. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.184.381,28 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Amberg, den 13. August 2024

Klaus Herdegen

Andreas Sperl

Michael Bogner

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.463.308,80 116.650,83 0,00 0,00 1.579.959,63
geleistete Anzahlungen 29.389,66 2.685,58 0,00 0,00 32.075,24
1.492.698,46 119.336,41 0,00 0,00 1.612.034,87
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.027,95 78.346,65 3.671.060,90 -60.077,74 4.176.357,76
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.403.094,35 1.276.441,55 -3.671.060,90 0,00 8.475,00
2.890.122,30 1.354.788,20 0,00 -60.077,74 4.184.832,76
4.382.820,76 1.474.124,61 0,00 -60.077,74 5.796.867,63
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 995.457,04 215.851,59 0,00 1.211.308,63
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
995.457,04 215.851,59 0,00 1.211.308,63
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.402,95 202.604,67 -16.688,86 629.318,76
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
443.402,95 202.604,67 -16.688,86 629.318,76
1.438.859,99 418.456,26 -16.688,86 1.840.627,39
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 368.651,00 467.851,76
geleistete Anzahlungen 32.075,24 29.389,66
400.726,24 497.241,42
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.547.039,00 43.625,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.475,00 2.403.094,35
3.555.514,00 2.446.719,35
3.956.240,24 2.943.960,77

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lüdecke GmbH, Amberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lüdecke GmbH, Amberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lüdecke GmbH, Amberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Amberg, den 30. September 2024

ART Amberger Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mattias Bahmann, Wirtschaftsprüfer

Manfred Hatosch, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.12.2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.