Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2237 KI
Eingetragen
7.10.2004
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
1. Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb pharmazeutischer und kosmetischer Produkte, der Großhandel damit sowie Beteiligung an Unternehmen, die sich mit medizinisch-chemischer Forschung, der Herstellung und/oder dem Vertrieb von pharmazeutischen und kosmetischen Produkten befassen, sowie dem Großhandel damit. 2. Durchführung des Antragsverfahrens zur Zulassung von Arzneispezialitäten gemäß Arzneimittelgesetz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Wozniak
seit 23.12.2024
Prokura
Geschäftsführer
Jörg Dr. Mehnert
seit 15.5.2006
Prokura
Jan Paul Paulsen
seit 7.10.2004
Geschäftsführer
Axel Pellner
seit 7.10.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Jan Paul Paulsen
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jan Paul Paulsen
Luisenweg 6, 24104 Kiel
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GALENpharma GmbH

Kiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Firma GALENpharma GmbH

A. WIRTSCHAFTSBERICHT

I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

GALENpharma betreibt die Entwicklung, die Zulassung und den Vertrieb von Arzneimitteln aus den Bereichen Dermatologie und Hormone. Das geschäftliche Umfeld ist geprägt von einem hohen Wettbewerbsdruck und einem starken Einfluss seitens Politik und Krankenkassen.

Die Gesellschaft konzentriert sich auf den deutschen Markt.

Das Artikelumsatzergebnis zum 31.12.2023 lag deutlich über dem Ergebnis vom 31.12.2022.

Der Artikelumsatz betrug ca. 66,0 Mio. EUR gegenüber 63,9 Mio. EUR im Vorjahr.

Es wurden ca. 10,8 Mio. Packungseinheiten abgesetzt.

Hauptziel des Unternehmens ist es, bestehenden Zulassungen zu erhalten und zu pflegen sowie durch kontinuierliche Arbeit an neuen Zulassungen das Sortiment weiter zu vergrößern.

Die Herstellkosten entwickelten sich moderat entsprechend der allgemeinen Preisentwicklung in Deutschland.

Der Schwerpunkt des Personaleinsatzes liegt in den Bereichen Zulassung und Qualitätssicherung. Die Stammmannschaft der GALENpharma besteht aus qualifiziertem Fachpersonal.

Ende Dezember lag die Personalstärke bei 12 Mitarbeitern.

Wegen der Abwicklung sämtlicher Geschäfte auf EURO-Basis sind Wechselkursschwankungen im Einkaufs- und Finanzierungsbereich nicht gegeben.

Die Aufgaben werden im Kieler Industriegebiet Wittland in einem modernen Firmenneubau, der im Mai 2000 bezugsfertig war, wahrgenommen.

2. Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage

Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beträgt 5,8 Mio € und ist angesichts der allgemein angespannten Lage in der generischen Pharmabranche und insbesondere aufgrund umfangreicher Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte unseres Hauses als sehr positiv zu bewerten.

Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 50,4 %.

II. Vertrieb und Marketing

Die Entwicklung für 2024 schätzen wir nach einem guten Jahresbeginn sehr positiv ein.

Die Absatz-/ Artikelumsatzentwicklung des Unternehmens wird aufgrund neuer Produkte und neuer Rabattverträge stabil verlaufen und wir blicken seitens Marketing / Vertrieb optimistisch in die Zukunft.

Wir verfolgen weiterhin die Fortsetzung unserer Marketingaktivitäten bei unseren Zielgruppen und wir erwarten die Einführung neuer Produkte.

III. Forschung und Entwicklung

Die GALENpharma GmbH verfolgt die Strategie, ihre Marktposition durch die Entwicklung bzw. Einlizenzierung neuer Produkte nachhaltig zu verbessern.

Mit der Markteinführung neuer Produkte rechnen wir im Zeitraum 2024 und 2025, so dass sich die getätigten Investitionen bereits in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitraum rentieren können.

Weitere Entwicklungsprojekte betreffen einen Zeitraum von ca. fünf Jahren.

IV. Angaben zu Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat ein Außenbüro in Hamburg. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

B. Risikobericht

Die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung liegen im Bereich der Pharmabranche in den Auswirkungen der Rabattverträge der Gesetzlichen Krankenkassen, die den Absatz und den Ertrag bestimmter Produkte massiv beeinflussen, sowie im wachsenden Konkurrenzdruck.

C. Prognosebericht

Die Fortsetzung der stabilen Unternehmensentwicklung im Jahr 2023 hat das Konzept der GALENpharma GmbH bestätigt, nämlich die Konzentration auf wenige Märkte mit qualitativ hochwertigen Produkten zu günstigen Preisen.

Es ist jedoch festzuhalten, dass die Gesetze des Handelns immer mehr von Politik und Krankenkassen bestimmt werden und der Spielraum für die Unternehmenspolitik geringer wird. Wir haben aber erneut gezeigt, dass wir als mittelständischer Marktteilnehmer in der Lage sind, uns unter den neuen Bedingungen zu behaupten.

So ist es uns u.a. gelungen, wichtige Rabattvertrags-Ausschreibungen zu gewinnen, die sich auch im Jahre 2024 positiv auf Absatz und Umsatz auswirken sollten.

Vor allem die Einführung von Produkten, die nicht von solchen Ausschreibungen betroffen sind und daher vor allem ertragsseitig interessant sind, stimmen uns für die Zukunft positiv.

In den nächsten Jahren wird es die Aufgabe unseres Unternehmens sein, sowohl die Konkurrenzfähigkeit im Rabattvertragswettbewerb zu sichern, als auch von diesem Wettbewerb unabhängiger zu werden.

Wir gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung der Vorjahre weiter fortsetzten wird und sehen die Zukunftschancen 2024/2025 sehr positiv.

 

Kiel, den 09. Dez. 2024

Jan-Paul Paulsen

Dr. Hanns Soblik

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.243.713,11 3.535.743,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.486.094,49 2.609.851,00
II. Sachanlagen 662.799,04 529.568,49
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4,00 4,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4,00 4,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 650.186,00 317.795,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.605,04 211.765,49
III. Finanzanlagen 94.819,58 396.323,61
B. Umlaufvermögen 27.398.741,89 26.423.277,45
I. Vorräte 22.736.910,81 17.920.389,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.485.850,41 5.691.993,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 175.980,67 2.810.895,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.436,35 34.125,67
Summe Aktiva 31.668.891,35 29.993.146,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.958.855,51 12.016.136,11
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 11.913.877,73 9.559.040,37
III. Jahresüberschuss 3.942.719,40 2.354.837,36
B. Rückstellungen 11.165.071,57 14.318.211,95
C. Verbindlichkeiten 4.544.964,27 3.658.798,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 758.190,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 758.190,33
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.786.773,94 3.658.798,16
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.786.773,94 3.658.798,16
Summe Passiva 31.668.891,35 29.993.146,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.569.665,64 16.202.199,36
2. Personalaufwand 1.996.234,09 2.086.537,50
a) Löhne und Gehälter 1.803.317,77 1.919.898,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 192.916,32 166.638,53
davon für Altersversorgung 471,93 -292,00
3. Abschreibungen 344.513,25 315.979,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 344.513,25 315.979,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.445.755,25 10.262.573,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.498,70 44.379,07
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42.195,31 28.255,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.831.213,99 1.195.366,87
8. Ergebnis nach Steuern 3.926.252,45 2.357.865,84
9. sonstige Steuern -16.466,95 3.028,48
10. Jahresüberschuss 3.942.719,40 2.354.837,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Firma GALENpharma GmbH, Kiel

mit Sitz in Kiel, Amtsgericht Kiel HRB 2237 KI

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH - Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet für die Erstellung freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften an.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Soweit erforderlich, werden Fremdwährungsbeträge zum Devisenkassa - Mittelkurs in Euro umgerechnet.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wird der Vermerk im Anhang, in Ausnahmefällen in der Bilanz, gewählt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wird bei der Erstellung des Anhangs und bei der Offenlegung Gebrauch gemacht.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen

Aktivierungswahlrechte bestehen nicht. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach folgendem Abschreibungsplan:

Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
in Jahren
immaterielle Vermögensgegenst. linear 3 - 15
technische Anlagen u. Maschinen linear 5 - 10
andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung linear 4 - 10

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wenn deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten netto mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 betragen, wurde bis 2011 ein Sammelposten gebildet. Ab dem Wirtschaftsjahr 2012 werden geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, soweit notwendig, werden Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten (Einzelbewertung) bewertet, das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Unverkäufliche Waren werden abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt zum Nennwert unter Beachtung aller erkennbaren Risiken.

Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände

Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden mit dem Nennwert bewertet.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, sie beinhalten alle erkennbaren Risiken. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Soweit erforderlich, werden Einnahmen und Ausgaben der Folgeperiode(n) zeitanteilig abgegrenzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vgl. den Anlagenspiegel (Anlage 3, Seite 5).

Rechnungsabgrenzung

Der Posten aktive Rechnungsabgrenzung enthält vorausbezahlte Betriebsausgaben des Folgejahres, insbesondere Mieten und Versicherungen.

Sonstige Rückstellungen

Es handelt sich um Rückstellungen für vertragsgemäße Rabattzahlungen an Krankenkassen (in Höhe von 10.430,0 T€), nicht genommenen Urlaub, Abschluss- und Prüfungskosten, ferner zur Erfüllung der Aufbewahrungspflicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind mit üblichen Eigentumsvorbehalten besichert, sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 283.141,51 €, es besteht eine Verbindlichkeit von 0,00 €. Das Verrechnungskonto wird angemessen verzinst.

Laufzeiten

Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerordentliche Aufwendungen oder Erträge sind nicht angefallen.

V. Sonstige Angaben

Organmitglieder

Geschäftsführer sind:

Herr Apotheker Jan Paul Paulsen, Hamburg

Herr Dr. Hanns Soblik, Kiel

beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befreit von § 181 BGB.

Beschäftige

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich zwölf Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt.

Neben zwei Geschäftsführern sind sechs Mitarbeiter im wissenschaftlichen Bereich und vier Mitarbeiter im kaufmännischen und verwaltenden Bereich tätig.

Vergütung der Organmitglieder

Die Gesellschaft macht von den Schutzklauseln des § 286 HGB, insbesondere zur Angabe der Höhe der Vergütung an Organmitglieder, Gebrauch.

Sonstiges

Mietzahlungen sind im Berichtsjahr in Höhe von T€ 418,1 angefallen. In den kommenden Jahren sind Aufwendungen in ähnlicher Höhe zu erwarten.

Nachtragsbericht

Hier ist nichts zu berichten.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Berichtsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kiel, den 10.12.2024

GALENpharma GmbH

gez. Jan - Paul Paulsen

gez. Dr. Hanns Soblik

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GALENpharma GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GALENpharma GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GALENpharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• ermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, den 20. Dezember 2024

Starke Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. Kfm. Ulrich Starke, Wirtschaftsprüfer

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