Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 7869
Vorher
Hora - Werk Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
2.6.1949
Branche
Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus MetallHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen MetallenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Der Betrieb einer Metallwarenfabrik und sämtliche damit im Zusammenhang stehender Geschäftsbereiche, insbesondere die Herstellung von Präzisionsteilen im Bereich der Elektrotechnik sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Bartkuhn
seit 19.2.2021
Prokura
Dirk Niestrat
seit 21.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hora eTec GmbH

Bünde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

der Firma Hora eTec GmbH, Bünde

Aktiva

Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 276.745,79 452.663,50
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.013.589,84 1.013.780,17
2 technische Anlagen und Maschinen 878.196,95 1.005.920,30
3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.863,58 355.886,26
4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.672,31 2.248.322,68 0,00
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 596.346,85 363.178,20
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.680.000,00 2.276.346,85 1.320.000,00
4.801.415,32 4.511.428,43
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 9.860.399,89 10.498.994,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 442.345,84 252.150,44
2 übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.660.819,12 2.103.164,96 2.630.130,68
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.698,67 75.808,24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 188.154,00 143.920,40
16.954.832,84 18.112.432,97

Passiva

Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Gewinnvortrag 6.456.648,15 6.456.648,15
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
6.584.471,12 6.584.471,12
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.233.294,12 1.000.274,18
C. VERBINDLICHKEITEN
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.258.234,29 4.868.887,76
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.789.532,36 (i.Vj.: € 4.315.100,29) -
2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.562.654,10 2.441.365,78
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 3.562.654,10 (i.Vj.: € 2.441.365,78) -
3 übrige Verbindlichkeiten 2.316.179,21 3.217.434,13
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.316.179,21 (i.Vj.: € 3.217.434,13) -
9.137.067,60
16.954.832,84 18.112.432,97

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

der Firma Hora eTec GmbH, Bünde

Vorjahr
1 Rohergebnis 14.374.508,33 13.455.013,93
2 Personalaufwand
21 Löhne und Gehälter 5.913.516,50 5.540.287,45
22 soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.070.277,30 1.005.383,55
- davon für Altersversorgung: € 2.556,45 (i.Vj.: € 2.282,48) - 6.983.793,80
3 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 755.862,25 728.190,27
4 sonstige betriebliche Aufwendungen 3.566.572,64 3.424.188,52
- davon Aufwendungen gemäß Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB: € 0,00 (i.Vj.: € 853,00) -
- davon aus Währungsumrechnung: € 1.955,64 (i.Vj.: € 96,52) -
3.068.279,64 2.756.964,14
5 Erträge aus anderen Wertpapieren und Aus- leihungen des Finanzanlagevermögens 28.006,97 27.250,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 28.006,97 (i.Vj.: € 27.250,00)
6 sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.123,35 3.593,23
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 7.904,22 (i.Vj.: € 371,97) -
7 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 411.785,81 150.780,28
- davon Aufwand im Sinne von § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB: € 0,00 (i.Vj.: € 836,00) -
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 22.024,21(i.Vj.: € 8.205,59) -367.655,49
2.700.624,15 2.637.027,09
8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.069,89 0,33
9 Ergebnis nach Steuern 2.690.554,26 2.637.026,76
10 sonstige Steuern 24.759,87 -126.874,89
11 Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages -2.665.794,39 -2.763.901,65
12 Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

der Firma Hora eTec GmbH, Bünde

Die Hora eTec GmbH mit Sitz in Bünde, Lange Straße 65, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen (HRB 7869) eingetragen.

I. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Nachfolgend werden die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften wurden beachtet. Mögliche Ausweiswahlrechte wurden in Übereinstimmung zum Vorjahr vorgenommen.

1. Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Berechnung der Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Abschreibung der Zugänge erfolgte linear.

Bis zum 30.09.2018 wurden selbstständig nutzungsfähige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 nach steuerlichen Grundsätzen in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben. Seit dem 01.10.2018 wird für Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 in analoger Anwendung der steuerlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG die Sofortabschreibung gewählt. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 übersteigen, werden aktiviert und über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen liegen der Ermittlung der Anschaffungskosten entweder die tatsächlichen Anschaffungskosten oder die Umarbeitungskosten zuzüglich der Materialkosten auf Basis der durchschnittlichen Metallnotierung der letzten drei Monate zugrunde. Für Schmiermittel und Verpackungsmaterialien wurde ein Festwert gebildet.

Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens. Abwertungen wurden vorgenommen, soweit der voraussichtliche Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten, niedriger war als die Herstellungskosten. Für weitere Bestands- und Fertigungsrisiken wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nominalwerten und ohne Abzinsungen angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden generell unsaldiert ausgewiesen. Der Ansatz erfolgt zu Nennwerten, gegebenenfalls abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde der durchschnittliche Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde, verwendet.

Die übrigen Rückstellungen sind grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag passiviert; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Rückstellungen, die eine Restlaufzeit über einem Jahr haben, wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

2. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag sind Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet (§ 256a HGB i.V.m. § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB). Verluste und Wertaufholungen aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind, wurden berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger werden auch nicht realisierte Gewinne ausgewiesen.

II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Fristigkeit der Forderungen stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:

Gesamt davon Restlaufzeit unter einem Jahr davon Restlaufzeit über einem Jahr
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 693.629,53 693.629,53 0,00
Vorjahr 1.170.515,36 1.170.515,36 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 442.345,84 442.345,84 0,00
Vorjahr 252.150,44 252.150,44 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 967.189,59 967.189,59 0,00
Vorjahr 1.459.615,32 1.459.615,32 0,00
2.103.164,96 2.103.164,96 0,00
Vorjahr 2.882.281,12 2.882.281,12 0,00


2. Gezeichnetes Kapital

Zum Bilanzstichtag beträgt das Stammkapital unverändert DM 250.000,00. Ein Gesellschafterbeschluss zur Umstellung des Stammkapitals auf Euro wurde bislang noch nicht gefasst.

3. Pensionsrückstellungen

Infolge des Versterbens des einzig verbliebenen Pensionsberechtigten im Geschäftsjahr 2023 war die dafür gebildete Rückstellung aufzulösen.

4. Verbindlichkeiten

Für die Finanzierung des Grundstücks und Gebäudes Lange Straße 65, Bünde, ist ein Darlehen aufgenommen worden. Die Raten für das Darlehen sind pünktlich bezahlt worden. Das Darlehen läuft bis 28.02.2028.

Für die Finanzierung der neuen ERP-Software ist ebenfalls ein Darlehen aufgenommen worden. Die Raten für das Darlehen sind pünktlich bezahlt worden. Das Darlehen ist zum 30.05.2023 ausgelaufen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 3.258 sind in voller Höhe durch die Sicherungsübereignung von Maschinen sowie eine Buchgrundschuld auf das Produktionsgebäude in der Langen Straße 65, Bünde, abgesichert.

5. Steuerabgrenzungen

Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde temporäre Differenzen vor, die zu handelsbilanziell niedrigeren Wertansätzen durch abziehbare temporäre Differenzen aus den Bewertungsunterschieden bei immateriellen Vermögensgegenständen (T€ 49) sowie Ansatz- und Bewertungsunterschieden bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 48) geführt haben.

Die sich daraus rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde entsprechend dem Wahlrecht des § 274 HGB im Geschäftsjahr nicht aktiviert.

6. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen waren nur in einem Umfange vorhanden, der für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

7. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Außerordentliche Erträge oder außerordentliche Aufwendungen sind nicht vorhanden.

8. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 353 entfallen auf Erträge aus der Währungsumrechnung € 20,76. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 3.566 sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von T€ 2 enthalten.

III. Sonstige Pflichtangaben

1. nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte § 285 Nr. 3 HGB

Zur Verbesserung der Liquiditätssituation hat die Gesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf eine Factoring-Gesellschaft ausgelagert. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Forderungen, was im Kaufpreis für die Forderungen berücksichtigt wird. Zum Bilanzstichtag sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.635 an den Factor verkauft. Dies entspricht ca. 76,2 % der Gesamtforderungen.

2. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen für Maschinen und Pkw ergeben sich für das Jahr 2024 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 207 und in den Jahren 2025 bis 2028 finanzielle Verpflichtungen von T€ 79.

Für sonstige Miet- und Wartungsleistungen werden in 2024 voraussichtlich T€ 257 fällig und in den Jahren 2025 bis 2027 T€ 1.028.

Aus den Dienstleistungsverträgen mit der BWK Hora-Holding GmbH und der BWK GmbH Unternehmensbeteiligungsgesellschaft ergeben sich für das Jahr 2024 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 36 und in den Jahren 2025 bis 2028 T€ 144.

Des Weiteren bestehen für das Jahr 2024 finanzielle Verpflichtungen aus Versicherungen und Dienstleistungen in Höhe von T€ 149 und in den Jahren 2025 bis 2028 T€ 595.

3. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt aufgrund der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB.

4. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Als Geschäftsführer bestellt war im Geschäftsjahr

Herr Dipl. Betriebswirt Dirk Niestrat, Löhne (einzelvertretungsberechtigt).

5. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr wurden beschäftigt:

Angestellte 41
Gewerbliche 64
Summe Mitarbeiter 105

Die nach § 285 Nr. 7 HGB vorzunehmende Aufteilung der durchschnittlichen Zahl der Beschäftigten erfolgt analog der Gefahrenklasse für die Berufsgenossenschaft.

6. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden zum Bilanzstichtag sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 897 (i.Vj.: T€ 2.443) gegenüber dem Mutterunternehmen ausgewiesen.

7. Beteiligungsverhältnisse

Einen Anteilsbesitz von mehr als 20 % oder mehr haben wir an folgenden Gesellschaften:

Gesellschaft nominal Beteiligungsquote Eigenkapital 31.12.2023 Unternehmensergebnis 2023
unmittelbare Beteiligungen
- Hora eTec Connectivity GmbH € 25.000,00 100% € 95.021,87 € 46.460,75
- Hora eTec India Private Limited INR 12.103.750,00 99,59% INR 17.241.280,00 (1) INR -1.625.150,00 (1)

(1) Abweichendes Wirtschaftsjahr auf den 31. März 2023.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten 01.01.2023 Zugang Abgang Anschaffungs- oder Herstellungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.454.191,27 149.829,29 0,00 1.604.020,56
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.112.405,31 26.958,05 0,00 1.139.363,36
2 technische Anlagen und Maschinen 4.384.399,18 112.910,93 0,00 4.497.310,11
3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.223.370,10 115.313,99 41.465,88 2.297.218,21
4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.001,80 47.672,31 6.001,80 47.672,31
7.726.176,39 302.855,28 47.467,68 7.981.563,99
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 363.178,20 251.035,36 17.866,71 596.346,85
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.320.000,00 600.000,00 240.000,00 1.680.000,00
1.683.178,20 851.035,36 257.866,71 2.276.346,85
I. - III. 10.863.545,86 1.303.719,93 305.334,39 11.861.931,40
Abschreibung 01.01.2023 Zugang = Abschreibung im Geschäftsjahr Abgang Abschreibung 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.001.527,77 325.747,00 0,00 1.327.274,77
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 98.625,14 27.148,38 0,00 125.773,52
2 technische Anlagen und Maschinen 3.378.478,88 240.634,28 0,00 3.619.113,16
3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.867.483,84 162.332,59 41.461,80 1.988.354,63
4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.001,80 0,00 6.001,80 0,00
5.350.589,66 430.115,25 47.463,60 5.733.241,31
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
I. - III. 6.352.117,43 755.862,25 47.463,60 7.060.516,08
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 276.745,79 452.663,50
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.013.589,84 1.013.780,17
2 technische Anlagen und Maschinen 878.196,95 1.005.920,30
3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.863,58 355.886,26
4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.672,31 0,00
2.248.322,68 2.375.586,73
III. Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 596.346,85 363.178,20
2 Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.680.000,00 1.320.000,00
2.276.346,85 1.683.178,20
I. - III. 4.801.415,32 4.511.428,43

 

Bünde, den 21. Juni 2024

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Gliederung

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Tätigkeit des Unternehmens erstreckt sich hauptsächlich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Zeichnungsteilen für die Elektroindustrie. Die Steuerungs- und Regelungstechnik sowie die klassische Elektrotechnik stellen die primären Bereiche dar. Weiterhin vertreibt die HORA eTec GmbH ein zusätzliches Produktsortiment von zum Teil weltweit patentierten und zertifizierten elektrischen Komponenten für Anwendungsbereiche im Maschinenbau, der Haus- und Gebäudeinstallationstechnik, von Industrieanlagen, der Automatisierungstechnik sowie Schaltanlagen für die Elektrotechnik.

2. Forschung und Entwicklung

Durch das patentierte Produktsortiment der elektrischen Komponenten liegt das Hauptaugenmerk der F&E insbesondere in diesem Bereich. Hier werden weiterhin für den bestehenden Markt sowie für neue Märkte im internationalen Umfeld Ergänzungsprodukte entwickelt, um die Vielfalt an landesspezifischen Spezifikationen und Normen zu erfüllen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 haben sich die Materialpreise im Vergleich zum Vorjahr auf einem etwas niedrigeren Niveau reguliert. In der ersten Jahreshälfte entwickelte sich die Geschäftslage auf gleichbleibend hohem Niveau wie im Jahr 2022. Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte stellten wir insbesondere im Bereich unserer Eigenfertigung erste zurückhaltende Anzeichen im Bestellverhalten unserer Kunden fest. Trotz dieses leichten Rückgangs konnten wir auch in der zweiten Jahreshälfte noch Umsätze und Ergebnisse deutlich über Vorjahr erreichen.

Unsere Geschäftsstrategie, Teile mit höherer Wertschöpfung weiterhin in Bünde auf unseren Eigen-baumaschinen sowie den Rundtaktmaschinen an unserem Standort in Eberdingen zu produzieren und die durch den steigenden Preisdruck aus Niedriglohnländern für die Fertigung in Europa unrentablen Teilen in Indien zu fertigen, treiben wir weiter voran. Der Markt bzw. unsere Kunden nehmen diese Strategie sehr positiv wahr, wodurch wir das Einkaufsvolumen der indischen Fertigung nochmals erhöhen konnten. Hier sind wir mittlerweile in der Lage auch komplexere Geometrien mit engeren Toleranzen zu fertigen. Durch unseren Maschinenpark in der Hora eTec Connectivity sind wir gleichzeitig in der Lage die Abhängigkeit begrenzt zu halten und auch ein Teil des Produktportfolios zurückzuverlangen. Zum Ende des Geschäftsjahres wurden zudem die ersten Komponenten aus Indien geliefert, bei denen die Kunststoffteile aus unserer im Jahr zuvor gegründeten Hora India beigestellt wurden.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die Hora eTec GmbH sehr zufriedenstellend verlaufen. Es wurde, wie auch in den Vorjahren, mit einem sehr positiven Ergebnis abgeschlossen. Ab dem ersten Monat des Geschäftsjahres lagen unsere Umsätze deutlich über unserer Budgetierung. Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte reduzierten sich die monatlichen Umsätze wodurch wir im letzten Quartal die Budgetierung nicht mehr erreichen konnten. Ferner konnten wir im Bereich elektrischen Komponenten die abgesetzte Menge nochmals erhöhen. Diese ist zum Vorjahr um 15% gestiegen.

Insgesamt konnten wir im Geschäftsjahr 2023 damit 44,1 Mio. EUR Umsatz realisieren, womit wir 0,5 Mio. EUR über unserer Budgetierung liegen und 1,4 Mio. EUR über Vorjahr. Mit einem positiven Ergebnis von 2,7 Mio. € vor Steuern und Gewinnabführung konnten wir trotz der zum Jahresende eingetrübten Wirtschaftslage das positive Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholen.

Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand

Die HORA eTec GmbH beliefert fast ausschließlich die Branche Elektrotechnik. Die reinen Umsätze aus dem Verkauf unserer Waren unter Berücksichtigung der Erlösschmälerung lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 mit 44,1 Mio. EUR um 1,4 Mio. EUR über denen des Vorjahres. Der Umsatz der elektrischen Komponenten stieg dabei von 11,4 auf 13,6 Mio. EUR.

Der Auftragseingang erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 34,3 Mio. EUR und liegt damit knapp 10 Mio. EUR unter den Auftragseingängen des Vorjahres. Auch diese Entwicklung ist ausschließlich der zweiten Jahreshälfte geschuldet.

Die zum Vorjahr reduzierten Auftragseingänge spiegeln sich auch in den Auftragsbeständen zum Stichtag wider. Der Auftragsbestand liegt zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 bei 23,8 Mio. EUR und reduzierte sich damit zum Vorjahr um knapp 8 Mio. EUR.

Materialpreise

Die Börsennotierung von Messing (58% Kupferanteil), welches für die HORA eTec GmbH durch ihr Produktportfolio die wichtigste Rolle spielt, betrug zu Beginn des Geschäftsjahres am 01.01.2023 748 EUR je 100 kg und lag am Ende des Geschäftsjahres bei einem Kurs von 731 EUR je 100 kg. Zum Geschäftsjahresultimo mussten in diesem Hinblick nur geringe Abwertungen im Materialbestand vorgenommen werden.

Produktionszahlen

Durch die zu Jahresbeginn noch stetig gewachsene Nachfrage war unsere Eigenfertigung im Zweischichtmodell zu 100% ausgelastet. Durch punktuelle Produktion in der Nachtschicht in einigen Abteilungen konnten wir die erforderlichen Kapazitäten für die erhöhte Nachfrage auffangen. Zum Ende des Geschäftsjahres konnten wir das Zweischichtmodel nicht mehr zu 100% auslasten und nutzten dies um bis zum Jahresende die Urlaubs- und Überstundenkonten gegen Null zu fahren, um bei einer weiteren Markteintrübung flexibel mit Kurzarbeit Gegensteuern zu können.

Mitarbeiterzahlen

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beschäftigte die HORA eTec GmbH 104 Mitarbeiter (Bilanzstichtag 31.12.2022: 102). Darin enthalten ist ein Mitarbeiter (Vorjahr: 1) in einem Ausbildungsverhältnis und die Geschäftsführung.

Investitionen und Modernisierung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden 453 TEUR in das Anlagevermögen investiert.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,4 Mio. EUR über denen des Vorjahres und betragen 44,1 Mio. Euro. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen haben sich im Geschäftsjahr um 0,2 Mio. EUR erhöht. Insgesamt wurde dadurch ein Rohertrag von 14 Mio. EUR erzielt, welcher 0,7 Mio. EUR über dem des Vorjahres liegt.

Der Personalaufwand lag unter Berücksichtigung der Sozialaufwendungen, Aufwendungen für Altersvorsorge und den Aufwendungen für Leiharbeiter, welche sich zum Vorjahr von 100 TEUR auf 190 TEUR erhöhten, bei 7,2 Mio. EUR (Vj.: 6,6 Mio. EUR). Die Personalaufwandsquote zum Rohertrag liegt durch die hauptsächlich durch Tariferhöhungen gestiegenen Personalaufwendungen mit 16,2% leicht über Vorjahresniveau (15,3%).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Aufwendungen für Leiharbeiter) lagen bei rund 3,4 Mio. EUR und damit 0,1 Mio. EUR über denen des Vorjahres.

Die Abschreibungen liegen mit 0,8 Mio. EUR minimal über Vorjahr. Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis von 3 Mio. EUR, welches 0,1 Mio. EUR über dem des Vorjahres (2,9 Mio. EUR) liegt.

b) Finanzlage

Der Jahres-Cashflow nach DVFA/SG erreichte 3.379 TEUR. Dieser ergibt sich ausgehend vom positiven Jahresergebnis von 2.666 TEUR und den nicht zahlungswirksamen Abschreibungen in Höhe von 756 TEUR sowie einer Abnahme der Pensionsrückstellungen (43 TEUR).

Dem Abbau der Lieferantenverbindlichkeiten bei gleichzeitigen Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, steht die Ergebnisabführung mit 2.665 TEUR gegenüber. Zusammen mit den weiteren passiven Bilanzposten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, ergibt sich dadurch ein Mittelabfluss von 2.446 TEUR.

Insbesondere durch den Abbau der Vorräte und einer Abnahme der Kundenforderungen ergibt sich saldiert, unter Berücksichtigung weiterer Veränderungen der nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnenden Positionen, ein Mittelzufluss von 1.374 TEUR.

Das saldierte Zinsergebnis in Höhe von -396 TEUR setzt sich hauptsächlich zusammen aus Factoring- und Bankzinsen.

Unter Berücksichtigung des Aufbaus kurzfristiger Rückstellungen in Summe von 276 TEUR ergibt sich ein Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 2.983 TEUR.

Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich eine Mittelverwendung für Investitionen in Höhe von 1.034 TEUR. Hiervon entfallen 303 TEUR auf die Anschaffungen von Investitionsgütern im Bereich der Sachanlagen sowie weitere 150 TEUR für immaterielle Vermögensgegenstände. 851 TEUR wurden in das Finanzanlagevermögen investiert. Weiterhin wurde der Cashflow aus Investitionstätigkeit positiv durch die Tilgungsleistungen der Hora eTec Connectivity GmbH auf das Gesellschafterdarlehen in Höhe von 254 TEUR und Zinserträge in Höhe von 16 TEUR beeinflusst.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten (-1.254 TEUR) beinhaltet ausschließlich die Zins- und Tilgungsleistungen der bestehenden Finanzkredite.

In Summe aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit ergab sich im Berichtsjahr ein Mittelzufluss von 695 TEUR. Dadurch beträgt der Finanzmittelfonds am Ende der Periode -2.096 TEUR und setzt sich zusammen aus 2 TEUR liquiden Mitteln sowie 2.098 TEUR Kontokorrentverbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Die Aktivseite wird analog den Vorjahren vom Vorratsvermögen dominiert, welches sich absolut gesehen um 639 TEUR auf 9.860 TEUR reduziert hat. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen reduzierten sich zum Vorjahr um 1.245 TEUR, die unfertigen Erzeugnisse erhöhten sich leicht um 88 TEUR und die fertigen Erzeugnisse und Handelswaren um 557 TEUR

Das gesamte Anlagevermögen erhöhte sich von 4.512 TEUR auf 4.801 TEUR. In den Finanzanlagen ist mit 251 TEUR die 100% Tochter Hora eTec Connectivity GmbH und mit 345 TEUR die 99% Tochter Hora eTec India bilanziert. Die weiteren 1% an der Hora eTec India hält die Hora eTec Connectivity GmbH, da gemäß indischen Rechts eine privat Limited immer aus mindestens zwei Gesellschaftern bestehen muss. Die Forderungen im Verbund erhöhten sich um 190 TEUR auf 442 TEUR wobei sich im gleichen Zeitraum die sonstigen Vermögensgegenstände inklusive des Rechnungsabgrenzungsposten um 448 TEUR auf 1.155 TEUR reduzierten. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung reduzierten sich dagegen um 477 TEUR auf 694 TEUR. Gleichzeitig werden zum Stichtag liquide Mittel in Höhe von 2 TEUR ausgewiesen (Vj.:76 TEUR). Auf der Passivseite wurden insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung gegenüber Dritten um 917 TEUR auf 2.222 TEUR abgebaut. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Summe von 4.869 TEUR auf 3.258 TEUR abgebaut. Diese setzten sich zusammen aus 1.161 TEUR langfristigen Kreditverbindlichkeiten für den Erwerb der Betriebsimmobilie und der Finanzierung von Gegenständen des Sachanlagevermögens sowie dem Erwerb der ehemaligen Rebmann GmbH. Mit 2.097 TEUR wurde die KK Linie zum Stichtag ausgenutzt. Dem gegenüber steht ein Kassenbestand von 2 TEUR. Die Rückstellungen erhöhten sich in Summe um 234 TEUR. Dieser Anstieg resultiert ausschließlich aus der Veränderung der sonstigen Rückstellungen.

III. Prognosebericht

Die ersten 3 Monate des neuen Geschäftsjahres verliefen für die HORA eTec GmbH sehr positiv und auf Planniveau. Der Umsatz lag in den ersten drei Monaten in Summe bei 10 Mio. € und damit exakt auf unserer Budgetierung.

Für den Rest des Jahres erwarten wir jedoch einen starken Umsatzrückgang gegenüber Budgetierung und Vorjahr im Bereich der "Zerspanteile". Dies zeigt auch der Auftragseingang in den ersten Monaten, welcher bei 4,2 Mio. € liegt und damit 3,5 Mio. € unter dem Vorjahreszeitraum. Hier müssen wir jedoch die einzelnen Produktgruppen einzeln betrachten. Durch das u.a. gestiegene Zinsniveau kommt es zu einem starken Rückgang der Neubaugenehmigungen (bis zu 40%). Nach intensiven Kundengesprächen erwarten unsere Kunden im Produktsegment "Haus-und Gebäudeinstallation" einen Rückgang zwischen 20-25%. Die Differenz zwischen den Neubaugenehmigungen und der Prognose stellen die "Modernisierung,-und Ersatzinstallationen" dar. Ein weiterer Grund für den Rückgang sind die noch immer hohen Lagerbestände bei unseren Kunden.

Für das Produktsegment "PCB Terminals" erwarten wir einen leichten Rückgang von ca. 5-8%. Hier stützt uns der asiatische Markt, während die Rückgänge in Europa bei unseren Kunden drastischer (bis zu 25%) ausfallen.

Für den Bereich "Stecker und Buchsen" prognostizieren wir eine Plan-Erreichung. Das Untersegment "Sensor" und "Automation" wird weiterhin bei unseren Kunden wachsen, da der Langzeittrend hin zu weiterer Automatisierung und der damit verbundenen Weiterleitung von Signalen und Daten anhält. Für diese Anwendungen benötigt man Stecker-und Buchsen.

Zusammengefasst erwarten wir in der BU "Zerspanteile" einen Umsatzrückgang von ca. 20%.

In dem Bereich BU "Komponenten" gehen wir weiterhin von einem starken Wachstum und dem Erreichen der Planung aus. Wir konnten bereits im ersten Quartal mehrere vielversprechende Projekte akquirieren. Von den entsprechenden Anlaufkurven dieser Neuprojekte wird die Zielerreichung der Planung abhängen.

Durch die deutlich schlechteren Marktprognosen unserer Kunden (es wird ein Minus zum Vorjahr von 15-20% prognostiziert) werden auch wir uns dieser Entwicklung nicht entziehen können. Im Bereich der BU "Komponenten" werden wir allerdings die Marktschwäche bei unseren Bestandkunden durch unsere Neuprojekte mehr als ausgleichen.

Durch unsere schlanke Aufwandsstruktur, welche konsequent durch unser Management verfolgt wird, sowie der permanenten Verfolgungen von Neuprojekten, gehen wir davon aus, dass unser Plan EDITDA von 3,8 Mio. EUR nur leicht unterschritten werden wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Aktuell sehen wir ein potenzielles Risiko nur ausgelöst durch eine schwache Weltkonjunktur gepaart mit einem gesamtwirtschaftlichen Rückgang in Europa.

Durch hohe Lagerbestände bemerken wir auch ein stark geändertes Oder-Verhalten bei unseren Kunden. Es werden nur noch Aufträge platziert, die auch bei unseren Kunden durch Aufträge gedeckt sind. Durch die schlechten Wirtschaftsaussichten kommt es somit zu einer Abwärtsspirale und den damit verbundenen nicht zufriedenstellenden Auftragseingängen.

Diesen starken Rückgängen der Aufträge werden wir mit Einführung von Kurzarbeit in unserem Produktionswerk am Stammsitz begegnen. Ferner werden wir verstärkt eine Umsetzung/Realisierung von Neuprojekten auch in der BU "Zerspanteile" vorantreiben. Durch unser breitgestreutes Kundenportfolio mit verschiedenen Produktgruppen aus unterschiedlichen Branchen werden wir den Umsatzrückgang versuchen abzufedern. Weiterhin haben wir uns in den vergangenen Jahren aufwandsseitig so gut aufgestellt, dass wir an dieser Stelle in vielen Bereichen zeitnah und flexibel regieren können.

Mit Schwankungen innerhalb unserer Absatzmärkte sind wir allerdings seit jeher konfrontiert und reagieren frühzeitig, diese auf den wachsenden Marktsegmenten auszugleichen.

Durch die starken Einbrüche bei den Auftragseingängen und den damit verbundenen Kapazitätsüberhängen entsteht vermehrt ein Druck auf die Verkaufspreise. Unsere Wettbewerber versuchen, durch ein Absenken der Preise ihre Kapazitäten zu füllen. Bei dieser Entwicklung ist die Gefahr hoch, Produkte zu verlieren, welche ohnehin schon einem hohen Preisdruck im internationalen Wettbewerb unterliegen. Ferner verlagern unsere Kunden vermehrt Produktionen ins Ausland. Diesem Risiko können wir jedoch mit weiteren Verlagerungen zu unserem Produktionspartner in Indien begegnen. Dadurch ist es uns weiterhin möglich, auch diese preissensiblen Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten.

Generell besteht aber ein Risiko in der weiteren Abkühlung der Weltkonjunktur und der damit weiter steigenden Unsicherheit der Verbraucher.

2. Chancenbericht

Wir werden die weitere Transformation weg von einem weltweiten Zerspanteile-Hersteller hin zu einem innovativen Komponenten-Hersteller im Bereich der elektrischen Verteilung konsequent weiter vorantreiben. Durch diese Fokussierung auf Produkte mit einer hohen Wertschöpfung in unserem Komponentengeschäft werden wir die Ertragskraft der HORA eTec GmbH weiter verbessern. In Kombination mit dem Aufbau der Hora eTec India, als auch der Erweiterung unseres Eigenfertigungsportfolios durch die Hora eTec Connectivity GmbH sehen wir in der Zukunft gleichzeitig die Chance, zusätzliche Umsätze zu generieren und weiter als Vollsortimenter im Markt wahrgenommen zu werden.

Große Potentiale sehen wir weiterhin durch folgende Trends bestätigt.

Durch den Klimawandel steht bei allen unseren Kunden das Thema "Nachhaltigkeit" im Fokus. Wir planen bei uns am Stammwerk die Erreichung des "EcoVadis Silber" Status bis Ende 2024.

Unser indischer Produktionspartner Shiv om Brass hat bereits diese Qualifizierung erreicht. Wir gehen davon aus, dass Auftragsvergaben in Zukunft vermehrt auch unter Erreichung von Nachhaltigkeitszielen erteilt werden. Unsere weltweiten Wettbewerber sind hier noch deutlich hinter unseren Nachhaltigkeitszielen und deren Umsetzung.

Ein weiterer Trend wird durch die geopolitischen Einflüsse verstärkt: "Resilienz". Wir beobachten eine Entwicklung hin zu einer Deglobalisierung und dem Wunsch unserer Kunden, ihre Supply Chain möglichst widerstandsfähig zu entwickeln. Durch unser weltweites Produktionsnetzwerk und unserem indischen Produktionspartner, können wir als einer der wenigen Anbieter diesem Wunsch Rechnung tragen.

Aus diesem Grund werden wir auch den Aufbau unserer eigenen Produktionsgesellschaft der HORA eTec India vorantreiben und in einem weiteren Schritt die HORA eTec China gründen. Dieses verschafft uns eine lokale Präsenz in den Wachstumsmärkten mit einer gleichzeitigen Entkopplung der Produktionen. Somit können wir bei einem Großteil unseres Portfolios unseren Kunden zusagen, dass bei einem Ausfall eines Produktionswerks eine kontinuierliche Belieferung gesichert ist. Dieses wird von unseren Kunden durchaus honoriert und nimmt den Kostendruck von unseren Teilen.

Der Trend zu einer weiteren Digitalisierung und Automatisierung führt zu einem steigenden Bedarf von Steckern und Buchsen für die Signalerfassung, -Übertragung und -Auswertung. Wie bereits im Prognosebericht erwähnt, ist hier unser Umsatz stabil bzw. wächst weiterhin.

Eine weitere große Chance besteht durch die Einführung eines weiteren Produktsegmentes im Bereich der BU Komponenten. Wir werden im Jahr 2024 zusätzlich Zubehör und Verbindungsteile für den Bereich "Schütze" und "Motorschutzschalter" auf dem Markt anbieten.

Erste Projekte konnten bereits akquiriert werden und werden im 2. Halbjahr 2024 verstärkt durch Vertriebs- und Marketingmaßnahmen vorangetrieben. Durch intensives Vorantreiben dieser Neuentwicklungen sowie der weiteren Internationalisierung, ist dieser Bereich, neben der Eigenfertigung und dem Handelswarengeschäft, mittlerweile ein ertragsstarker Geschäftsbereich. Das in den letzten Jahren erweiterte Sortiment um den Bereich Phasenschienen wird in diesem Geschäftsjahr dazu beitragen, dass wir unsere anspruchsvolle Budgetierung im Bereich der elektrischen Komponenten für das kommende Geschäftsjahr nahezu erreichen werden.

3. Gesamtaussage

Insgesamt lässt sich sagen, dass wir im Hinblick auf die vielen Neuprojekte insbesondere im Bereich der BU Komponenten, welche zum Teil noch im Jahr 2024 anlaufen, die Rückgänge im Zerspanteilebereich, bei denen wir ab der zweiten Jahreshälfte wieder einen Aufwärtstrend geplant hatten, abfedern können und damit unsere Budgetierung nur leicht verfehlen werden.

Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (§ 328 Abs. 1 S. 3 HGB).

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hora eTec GmbH, Bünde

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hora eTec GmbH, Bünde, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hora eTec GmbH, Bünde, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Abschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bielefeld, den 21. Juni 2024

Westerfelhaus Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hendrik Blomenkamp, Wirtschaftsprüfer

gez. Michael Rogalski, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses:

Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 28. November 2024 den Jahresabschluss der Firma Hora eTec GmbH, Bünde, zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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