KAYI GmbH
36mSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Bauknecht seit 25.1.2010 | Geschäftsführer |
Markus Langer seit 25.1.2010 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Swiss Post Solutions GmbH(vormals: Billing & Loyalty Systems GmbH)OberhausenJahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009LageberichtA. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische EntwicklungDeutschland hat ein schwieriges Jahr 2009 mit einem empfindlichen Abwärtstrend erlebt. Der Rückgang des Bruttosozialproduktes wird auf 5% geschätzt. Dies ist die stärkste Rezession der Nachkriegsgeschichte. Allerdings konnte sich die Wirtschaft in der 2. Jahreshälfte auf niedrigem Niveau stabilisieren. Der private Konsum stieg dagegen um 0,4%, begünstigt durch die Abwrackprämie, der staatliche Konsum wuchs um 2,7%. Das Statistische Bundesamt ermittelt für 2009 nominal einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze von 2,4%, real einen Rückgang von 1,8%, nachdem in 2008 der reale Rückgang 1,2% betrug. Zudem verschärfte sich der Wettbewerb im Bereich Telekommunikation. Der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen lag in 2009 um 2,4% unter dem Niveau des Jahres 2008. B. Darstellung des GeschäftsverlaufesDie Billing & Loyalty Systems GmbH (BLS) ist in den Märkten für Abrechnungssysteme für Telekommunikations- und Energieversorgungsunternehmen tätig, in denen das Produkt "Billit" eingesetzt wird und die BLS IT-Dienstleistungen zur Installation, Integration und Wartung anbietet. Die Gesellschaft ist nach Einschätzung des Managements im Segment Telekommunikation in Deutschland Marktführer bei der Abrechnung von kleineren Festnetztelefonieanbietern ("City und Regional Carrier"). Im abgelaufenen Jahr trat die BLS erfolgreich in den Markt der Testautomatisierung ein. Im Zuge eines Resellervertrages wurden die ersten Kundenprojekte realisiert und weitere Auftragsgespräche mit Bestandskunden, aber auch Neukunden wurden geführt. Des Weiteren unterstützte die BLS die Loyalty Partner Solutions GmbH (LPS) maßgeblich bei einem Großkundenprojekt. Im Jahr 2009 wurde eine Gesamtleistung von 8.299 T€ erwirtschaftet (Vorjahr (VJ): 8.798 T€), davon entfallen 8.270 T€ auf Umsätze und 29 T€ auf Bestandsveränderungen. Es wurde ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1.088 T€ (VJ 1.927 T€) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt 633 T€ (VJ 814 T€). Der aufgrund eines seit 01.01.2009 bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinn beträgt 157 T€. Im Vorjahr betrug der Jahresüberschuss 502 T€. Die Leistungen wurden zu 57 % mit Bestandskunden, zu 2 % mit Neukunden und zu 41 % mit der Muttergesellschaft Loyalty Partner Solutions GmbH erwirtschaftet. Der Anteil des Segments Telekommunikation am Gesamtumsatz betrug 2009 45 % (VJ 41%). Der weitaus größte Anteil (1.532 T€) konnte mit der in 2008 neuakquirierten Telefonica Deutschland GmbH erwirtschaftet werden. Im Bereich Versorger wurden in 2009 im wesentlichen Projekte für den Bestandskunden E.ON Ruhrgas (1.197 T€ Umsatz) abgewickelt. Der Anteil des Segmentes an der Gesamtleistung betrug 15 %. Im Loyalty Segment wurde ausschließlich für die Muttergesellschaft LPS im Zuge eines Großkundenprojekts gearbeitet und ein Umsatz von 3.352 T€ erzielt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Lizenzeinnahmen in Höhe von 404 T€ (VJ: 658 T€) realisiert werden (Umsatzanteil 5 %). Davon entfielen 90 T€ auf den Bereich "BILLIT" und 314 T€ auf den neu gewonnen Bereich Testautomatisierung mit SQS-Lizenzen. Der Anteil der Wartungseinnahmen aus installierten Lizenzen betrug mit 1.137 T€ 14 % des Umsatzes, der größte Anteil entfiel auf IT-Dienstleistungen für Projekte und Gewerke und auf Personaldienstleistungen (Umsatzanteil 81 %). Per Ende 2009 hatte die BLS 55 Vollzeitmitarbeiter im Durchschnittsalter von ca. 40,3 Jahren, 1 Mitarbeiterin davon befand sich im Mutterschutz. Im Berichtsjahr gab es insgesamt 8 Austritte und 12 Eintritte. Das Team besteht aus hochqualifizierten Systemarchitekten, Softwareentwicklern, Qualitätssicherungsfachkräften und Consultants und Projektmanagern sowie Vertriebsmitarbeitern. Es wurden 43 T€ in Fortbildung investiert. C. Darstellung der Lage1. Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern in Höhe von 633 T€ liegt um 181 T€ unter dem Vorjahr (814 T€). Aufgrund einer Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis einschließlich 2008 erfolgte eine Steuernachzahlung in Höhe von 476 T€, weswegen das Ergebnis vor Ergebnisabführung bei 157 T€ liegt. Das EBITDA beträgt mit 1.088 T€ (Plan 1.800 T€) 839 T€ weniger als im Vorjahr (1.927 T€). Grund hierfür ist v. a. der Rückgang im Lizenzgeschäft. 2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2009 50,56 % (VJ 46,69 %). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss von 375 T€. Hierin wird auch die Tilgung aufgelaufenen Zinsen für ein von der PAYBACK GmbH begebenes Darlehen i.H.v. 353 T€ gezeigt. Für Investitionen flossen insgesamt 71 T€ ab. Seit 01. März 2009 besteht ein Cash-Pooling-Vertrag zwischen der BLS und Loyalty Partner GmbH. Insgesamt erhöhte sich in 2009 der Finanzmittelbestand um 304 T€ auf 827 T€ (VJ 523 T€). 3. Vermögenslage Die BLS hat eine Bilanzsumme von 2.302 T€ (VJ: 2.493 T€). Das Anlagevermögen der Gesellschaft in Höhe von 245 T€ (VJ: 604 T€) bestand zum 31.12.2009 aus Software und Lizenzen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Mit 110 T€ bildet EDV-Hardware den größten Teil des Anlagevermögens. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug das Investitionsvolumen 71 T€. Die Investitionsvorhaben in 2010 in Höhe von 221 T€ werden planmäßig mit eigenen liquiden Mitteln finanziert. Zum 31.12.2009 bestand das Umlaufvermögen von 2.022 T€ (VJ: 1.830 T€) im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 936 T€ (VJ: 911 T€) und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 1.015 T€, worin Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 827 T€ (VJ: 0 T€) enthalten sind. Zum 31.12.2009 wurden Rückstellungen in Höhe von 757 T€ (VJ: 738 T€) gebildet, im Wesentlichen für den Personalbereich. Die Höhe der Verbindlichkeiten betrug zum 31.12.2009 367 T€ (VJ: 558 T€). Durch die Bezahlung der gestundeten Zinsen in i.H.v. 353 T€ wurden im Jahr 2009 die Verbindlichkeiten signifikant vermindert. Gegenläufig wirkte sich die Passivierung der Ergebnisabführung in Höhe von 157 T€ aus. 4. Betriebliche Altersversorgung Einem Teil der Mitarbeiter kommt nach Ablauf einer bestimmten Mindestzugehörigkeit zur Gesellschaft eine betriebliche Altersversorgung zugute. Seit 2005 werden keine neuen Pensionszusagen mehr erteilt. Zum 31.12.2009 sind Rückstellungen in Höhe von 163 T€ gebildet 5. Geschäftsführung Geschäftsführer für den Aufgabenbereich "Sales & Marketing" ist seit dem 1.2.2007 Herr Dirk Junge, der zum 31.01.2010 abberufen wurde Zum 1.1.2010 sind Herr Markus Langer und Herr Peter Bauknecht als Geschäftsführer bestellt, während Herr Andreas Kindt seit dem 1.11.2008 als Geschäftsführer agiert. 6. Gesamtbeurteilung Die BLS war in 2009 von der Investitionszurückhaltung in Folge der Wirtschaftskrise betroffen, weswegen ein Umsatz- und Ergebnisrückgang zu verzeichnen ist. Sowohl mit Bestands- als auch Neukunden trat die BLS erfolgreich in den Markt der Testautomatisierung ein und konnte damit neben dem Kerngeschäft ein weiteres wichtiges Standbein aufbauen, um zukünftiges Wachstum zu sichern. Insgesamt sieht die Geschäftsführung zur Zeit keine Risiken die zu einer wirtschaftlichen Bestandsgefährdung führen. D. Nachtragsbericht - Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresDie Muttergesellschaft Loyalty Partner Solutions GmbH hat im Januar 2010 den Verkauf der BLS vertraglich vereinbart. Wenn alle Verkaufsbedingungen erfüllt sind, wird die BLS mit rechtlicher Wirkung zum 1.1.2010 aus dem Konzernverbund ausscheiden. E. Risikobericht - Darstellung von Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung und des RisikomanagementsystemsDie BLS nahm im Laufe des Geschäftsjahres 2009, wie auch in den Vorjahren, an dem Riskmonitoring-System von Loyalty Partner teil. Des Weiteren ist die BLS Bestandteil des Loyalty Partner-Berichtswesens und -Unternehmenscontrollings. Aus den aktuellen Vertragsverhältnissen sind der Geschäftsführung keine Risiken bekannt, die eine wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdung nach sich ziehen könnten. Im Hinblick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung birgt naturgemäß der bisher nicht kontrahierte Umsatzanteil Ergebnisrisiken. Diese führen allerdings nach Auffassung der Geschäftsführung bei rechtzeitiger Identifikation und der Einleitung von Maßnahmen nicht zu einer wirtschaftlichen Bestandsgefährdung. Aufgrund der Tatsache, dass die Loyalty Partner GmbH (vormals: LP Holding GmbH), die mittelbar 100% der Anteile an der BLS hält, den Anteilserwerb an der PAYBACK GmbH (vormals: Loyalty Partner GmbH) kreditfinanziert hat, musste die BLS dem Kreditvertrag als zusätzlicher Schuldner und Garantiegeber beitreten. Das gesamte Vermögen sowie sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche sind an die Barclays Bank, England, verpfändet. Daraus folgt für die Gesellschaft im Falle der Kreditkündigung das Risiko der Insolvenz. Die Freigabe der Sicherheiten erfolgte mit Unterzeichnung des entsprechenden Release of Security Agreements und des Resignation Letters durch die Barclays Bank unter dem 19. Februar 2010. F. Prognosebericht - AusblickDie weltweite Finanzkrise hat in 2009 in Deutschland zu der stärksten Rezession der Nachkriegszeit geführt. Dabei werden den verschiedenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen wie der Abwrackprämie mildernde Wirkung zugesprochen. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sind in 2009 um rund 15% gesunken. Die Auswirkungen sind bislang auf dem Arbeitsmarkt kaum spürbar gewesen, weil Arbeitnehmervertreter und Arbeitgeber einerseits moderate Lohnsteigerungen und anderseits eine höhere Flexibilität der Arbeitszeiten vereinbarten. So ging die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität um fast 5% zurück. Ohne neue belebende Impulse besteht die Gefahr, dass die Arbeitslosigkeit in 2010 ansteigt. Der Konsum bewegt sich auch Jahresanfang 2010 auf hohem Niveau. Die nächsten Jahre werden davon geprägt sein, wie die Bundesregierung - und die Euro-Länder insgesamt - mit der gewaltigen Erhöhung des staatlichen Finanzierungsdefizits umgehen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2009 hat sich die wirtschaftliche Lage stabilisiert. Allerdings bestehen nach wie vor Gefahren für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Gestärkt durch die Erschließung eines neuen Absatzmarktes und der gesunden Mischung aus Bestands- und Neukunden bietet sich der BLS die Chance in 2010 und 2011 sowohl Umsatz als auch Ergebnis positiv zu entwickeln. Durch den möglichen Wechsel in einen neuen Konzernverbund und den damit verbundenen Synergien ergeben sich weitere Möglichkeiten den Kundenstamm auszubauen und dadurch ein langfristiges Wachstum zu sichern. G. Angaben zu Forschung und EntwicklungDie BLS entwickelt ihr Kernprodukt kontinuierlich weiter. Im Jahr 2010 werden hierfür ca. 305 T€ in Form von eingesetzten Personentagen aufgewendet (VJ: 500 T€).
Oberhausen, den 3. März 2010 Peter Bauknecht Markus Langer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und GmbHG aufgestellt und freiwillig um einen Lagebericht erweitert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze1. Allgemeine Angaben zu den Aktiva Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen die Anschaffungspreise, Frachtkosten und andere Anschaffungsnebenkosten, abzüglich etwaiger Preisminderungen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgen auf Neuanschaffungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer; auf immaterielle Vermögensgegenstände linear (Nutzungsdauer i.d.R. 60 Monate); auf Gegenstände des Sachanlagevermögens degressiv, sofern der Zugang vor dem 1. Januar 2008 erfolgte und linear, sofern der Zugang nach dem 1. Januar 2008 erfolgte. (Nutzungsdauer zwischen 36 Monate für EDV-Einrichtungen und 156 Monate für Büromöbel). Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelwert bis EUR 150,00, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Für Zugänge mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ab dem 1. Januar 2008 ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren jeweils mit 20 v.H. linear abgeschrieben wird. Die unfertigen Leistungen werden mit den Einzelkosten zuzüglich Gemeinkosten und den allgemeinen Verwaltungskosten angesetzt. Die allgemeinen Vertriebskosten werden nicht in die aktivierten Herstellungskosten mit einbezogen. Der Bestand zuzüglich künftiger Herstellungskosten wurde im Rahmen der verlustfreien Bewertung dem noch realisierbaren Umsatz gegenübergestellt und für werthaltig befunden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag aktiviert. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen waren nicht erforderlich. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zu Nominalwerten bilanziert. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für das Folgejahr darstellen, werden aktiv abgegrenzt. 2. Allgemeine Angaben zu den Passiva Die Pensionsrückstellungen werden gemäß den steuerlichen Vorschriften nach dem Teilwertverfahren berechnet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte im Geschäftsjahr 2009 mit den Richttafeln R 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 6 % und unter Beachtung der Vorschriften des § 6a EStG. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen beinhalten sämtliche erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Alle Verbindlichkeiten sind mit Rückzahlungsbeträgen bewertet. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erlöse für das Folgejahr darstellen, werden passiv abgegrenzt. 3. Währungsumrechnung Die Umrechnung für Fremdwährungsrechnungen erfolgte zum Kurs des Transaktionstages. Die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgt zu jeweils am Bilanzstichtag gültigen niedrigeren Briefkursen bzw. höheren Geldkursen. C. Erläuterung zur Bilanz1. Erläuterungen zu den Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen mit T€ 1.953 (Vorjahr (VJ): T€ 1.268) eine Restlaufzeit bis 1 Jahr auf. Darüber hinaus bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 39 (VJ. T€ 39). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 188 (VJ: T€ 305) sowie Forderungen aus Finanzverkehr von T€ 827 (VJ: T€ 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 188 (VJ: T€ 0) gegen Gesellschafter. Die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten umfasst Bankguthaben i.H.v. T€ 0 (VJ: T€ 522) sowie Barmittel i.H.v. T€ 0,5 (VJ: T€ 0,5) Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen T€ 36 (VJ: T€ 59), in denen ein Betrag in Höhe von T€ 27 (VJ: T€ 36) für IT-Support und -Wartung gebildet wurde. 2. Erläuterungen zu den Passiva Es wurden Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 180 (VJ: 4) gebildet. Diese resultieren aus Nachzahlungen für die Jahre 2006 bis 2008. In den sonstigen Rückstellungen (Gesamtumfang: T€ 414; VJ: T€ 573) sind folgende wesentliche Rückstellungen enthalten:
Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt nach Arten und Laufzeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 0 (Vj. T€ 353) den Finanzverkehr, mit T€ 12 (Vj.: T€ 1) den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit T€ 14 (Vj.: T€ 76) Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft. Aufgrund eines ab dem 01.01.2009 gültigen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird das Ergebnis der Gesellschaft von T€ 157 vollständig an die Loyalty Partner Solutions GmbH, München abgeführt. Dem Ergebnisabführungsvertrag wurde von der Gesellschafterversammlung am 10. November 2008 zugestimmt und am 29. Dezember 2008 in das Handelsregister eingetragen. Zum Bilanzstichtag liegen folgende wesentliche sonstige finanzielle Verpflic h tungen vor:
In Höhe von T€ 134 für 2010 bestehen finanzielle Verpflichtungen für Dienstleistung und Beratung gegenüber verbundenen Unternehmen. Mit Wirkung vom 30. September 2005 wurden zwischen der Loyalty Partner GmbH, München [LP], und der Barclays Bank PLC., England, drei Kreditvereinbarungen ("Senior Multicurrency Term and Revolving Facilities Agreement", "Senior Mezzanine Facility Agreement" sowie "Junior Mezzanine Facility Agreement") getroffen. Zur Sicherung der sich für die LP aus dieser Vereinbarung ergebenden Verpflichtungen hat die Gesellschaft ihre sämtlichen Ansprüche gegen Dritte, Bankguthaben, Versicherungsansprüche, gewerblichen Schutz- und Urheberrechte sowie ihr sonstiges Anlage- und Umlaufvermögen der Barclays Bank PLC., England, verpfändet. Damit bestehen am Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse für Verbindlichkeiten Dritter, sämtlich gegenüber der LP, einem verbundenen Unternehmen, von insgesamt T€ 2.302 (VJ: T€ 2.493). Darüber hinaus hat die Gesellschaft auch sämtliche zukünftigen Ansprüche dieser Arten abgetreten. Die Freigabe der Sicherheiten erfolgte mit Unterzeichnung des entsprechenden Release of Security Agreements und des Resignation Letters durch die Barclays Bank unter dem 19. Februar 2010. D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Allgemeine Erläuterungen Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Erläuterungen zu den Erlösen Die Position Umsatzerlöse beinhaltet den Gegenwert der mit der Erstellung und dem Betrieb der Billit Systemkomponenten verbundenen Leistungen sowie der Erbringung technischer Dienstleistungen (T€ 8.270; VJ: T€ 8.956). Sie setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
Von diesen Umsatzerlösen wurden T€ 0 (VJ: T€ 318) außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Die Erhöhung (im VJ: Verminderung) des Bestands an fertigen oder unfertigen Leistungen bildet den Gegenwert bereits erbrachter Leistungen für noch nicht abschließend fertig gestellte Werkverträge / Festpreisprojekte ab. Sie beträgt T€ 29 (VJ: T€ -158). Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 132 (VJ: T€ 162). Hierin enthalten sind vor allem T€ 54 (VJ: T€ 72) aus der Auflösung von Rückstellungen, sowie T€ 77 (VJ: T€ 72) für verrechnete Sachbezüge der Mitarbeiter. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 54 (VJ: T€ 72) periodenfremde Erträge enthalten. 3. Erläuterungen zu den Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 2.778 (VJ: T€ 2.367). Sie beinhalten u. a. folgende wesentliche Positionen:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 0 (VJ: T€ 0) periodenfremde Aufwendungen enthalten. 4. Erläuterungen zu den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinsen aus der kurzfristigen Anlage von Liquidität bei Banken und aus dem Finanzverkehr mit verbundenen Unternehmen (T€ 6; VJ: T€ 18). 5. Erläuterungen zu den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Die Zinsaufwendungen betragen T€ 31 (VJ: T€ 19) und resultieren aus Steuernachzahlungen. 6. Erläuterung zu den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Position beinhaltet Steuernachzahlungen aufgrund einer abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2008. Auf Gewerbesteuer entfallen dabei T€ 221, die Nachzahlung für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag beträgt T€ 255. E. Sonstige Angaben1. Mitarbeiter Die Billing & Loyalty Systems GmbH hat im Berichtsjahr durchschnittlich 52 (VJ: 52) Angestellte beschäftigt. Diese setzen sich aus 49 Angestellten und drei leitenden Angestellten zusammen. 2. Organe der Gesellschaft Die Gesellschaft wurde bzw. wird durch die nachfolgend genannten Geschäftsführer vertreten:
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Direkte Muttergesellschaft der Billing & Loyalty Systems GmbH, Oberhausen, ist mit einer Beteiligung von 100 % die Loyalty Partner Solutions GmbH, München (LPS). Direkte Muttergesellschaft der LPS ist die Loyalty Partner GmbH, München (LP). Damit ist die Billing & Loyalty Systems GmbH ein verbundenes Unternehmen der LP. Die Billing and Loyalty Systems GmbH wird in den Konzernabschluss der LP einbezogen. Die LP stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Er wird beim Handelsregister München hinterlegt und im Bundesanzeiger bekanntgemacht. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt die Loyalty Partner Holdings S.A., Luxemburg. Dieser wird beim commercial register Luxembourg hinterlegt und im Luxembourg Memorial bekanntgemacht.
Oberhausen, den 3. März 2010 Peter Bauknecht Markus Langer Entwicklung des Anlagevermögens
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