Herstellung von Handwerkzeugen
Leistenschneider GmbH
Hans-Schardt-Straße 3, 66822 Lebach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kerstin Leistenschneider seit 27.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leistenschneider GmbH.LebachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäft und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Leistenschneider GmbH ist mit einem Jahresumsatz von 24,83 Mio. € netto eines der größten Eigentümer geführten Personaldienstleistungsunternehmen an der Saar. Seit der Gründung im Jahr 1995 befindet sich der Hauptsitz im eigenen Firmengebäude in Lebach. Hier sind die zentrale Verwaltung mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung angesiedelt, sowie andere zentrale Funktionen wie Qualitätsmanagement, Faktur, Einkauf, Vertrieb und After Sales Management. In den Niederlassungen in Trier, Saarbrücken, Sulzbach, Sankt Wendel, Saarlouis, Idar-Oberstein und Neunkirchen liegt der Fokus auf der Rekrutierung und Disposition der externen Mitarbeiter. Wir entwickeln alle unsere Prozesse kontinuierlich fort und investieren stetig in die zunehmende Digitalisierung. In diesem Bereich sind wir führend im Saarland und angrenzenden Rheinland-Pfalz, was für unsere Kunden ebenfalls einen Mehrwert bei der Auftragsabwicklung bedeutet. Wir betreiben heute zwei Geschäftsfelder; zum einen die klassische Arbeitnehmerüberlassung, zum anderen die Personalvermittlung. In der klassischen Arbeitnehmerüberlassung, die nach wie vor immer noch mehr als 90 % des Umsatzvolumens ausmacht, sind unsere Ziele: • Weiterer Ausbau der Marktanteile im Saarland und im angrenzenden Rheinland-Pfalz, insbesondere in den Großräumen Trier und Idar-Oberstein • Kundenbindung durch unsere leistungsstarke Zentralorganisation mit effizienten Abläufen & korrekten Abwicklungen - wir sind in allen rechtsrelevanten Prozessen absolut sicher, wovon unsere Kunden profitieren • Adaptation unserer Dienstleistungen an die Anforderungen des Kundenbetriebs Im Bereich der Personalvermittlung streben wir einen weiteren Umsatzausbau an. Wir sind Eigentümer geführt und damit entscheidungsstark; auch komplizierte Aufgabenstellungen werden bei uns in kürzester Zeit gelöst. Unsere internen Mitarbeiter verfügen durch langjährige Erfahrung in unserem Team über exzellentes Know-How, um alle Kundenfragen zu beantworten. Geschäftsverlauf Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % geringer als im Jahr 2022. Damit schwächte sich die Wirtschaftsleistung insgesamt massiv ab; auch in 2023 gab es große Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen. Während das verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) fast 2% an Wirtschaftsleistung einbüßte, konnten einzelne Dienstleistungsbereiche, wie z.B. der Bereich Information & Kommunikation, mit einem Wachstum von 2,6 % die langjährige Erfolgsgeschichte fortschreiben (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 15.01.2024). Entwicklung der Branche Die Personaldienstleistungsbranche verzeichnete insgesamt im Jahr 2023 mit einem Plus von 2,2 % einen leichten Umsatzanstieg, allerdings fast durchweg gestützt durch ein sehr positives erstes Halbjahr. Der durch den demographischen Wandel entstehende zunehmende Personalmangel hat den Arbeitsmarkt langfristig fest im Griff. Die sich abschwächende Konjunktur verringert den Personalbedarf, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2023, deutlich und führt zu einer deutlich sinkenden Nachfrage im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Insgesamt ist die aktuelle Situation also geprägt von Fachkräftemangel, für die es noch immer eine relativ hohe Nachfrage gibt, und einem deutlichen Auftragsrückgang bei den geringqualifizierten Arbeitskräften. Diese begründet sich zum Teil auch in der Tarifentwicklung innerhalb der Personaldienstleistung; das Stundenentgelt für eine ungelernte Kraft (Produktionshelfer, Lagermitarbeiter o.ä.) stieg seit April 2020 um 33 % bis Oktober 2023. Die in der Folge unvermeidbaren Preissteigerungen für die Kunden schmälerten die Nachfrage zusätzlich zur schwachen Konjunktur. Außerdem haben weitere Zusätze zu den bestehenden Tarifverträge für einzelne Branchen zur weiteren Verkomplizierung und Bürokratisierung der Prozesse beigetragen. Insgesamt bleiben die politischen Rahmenbedingungen schwierig; der von der Politik im Gesetz verankerte Tarifzwang setzt die Branche gegenüber den Gewerkschaften in eine sehr nachteilige Position - auch bei zukünftigen Tarifverhandlungen. Alternative wäre das gesetzlich vorgesehene Equal Pay, was wiederum zu einem noch einmal enorm gesteigerten Verwaltungsaufwand führen würde. Einschätzung der Unternehmensleitung Unsere Geschäfte sind geprägt von einer Knappheit an verfügbaren Arbeitskräften und einem Nachfragerückgang, zum Teil aufgrund der sich eintrübenden Konjunktur, zum anderen aufgrund der enormen Preissteigerungen. Diese führen insbesondere im Helferbereich zur geringeren Attraktivität unserer Dienstleistungen, gerade in Bereichen, in denen die Tarifbindung der entleihenden Betriebe selten gegeben ist. Insgesamt haben wir gegenüber dem sehr guten Jahr 2022 einen Umsatzrückgang von -10,5 % hinnehmen müssen. Trotzdem ist auch das Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Auch das kommende Jahr 2024 wird durch weitere Preissteigerungen in unserer Branche und der schwachen Wirtschaftslage in der Gesamtwirtschaft geprägt sein. 2. Ertragslage Wir konnten in 2023 die Ertragssituation weiterhin positiv gestalten und einen Jahresüberschuss in Höhe von 425.193,55 Euro nach Steuern erzielen. Die Umsatzerlöse sanken von 27.522.526,89 Euro auf 24.641.266,94 Euro. Die Umsatzrentabilität beträgt 1,73 % (Vorjahr: 1,52 %). Die Eigenkapitalrentabilität beträgt bezogen auf den Jahresüberschuss 16,84 % (Vorjahr 15,47 %). Die Erhöhung der Personalkostenquote durch Branchenzuschläge im gewerblichen Bereich ist systemimmanent. Für 2024 rechnen wir bei weiterem positiven Geschäftsverlauf mit moderaten Umsatzzuwächsen. Die Auswirkungen des aktuellen Inflations- und Kriegs-Geschehens, sind nicht absehbar. 3. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr durchgehend sehr gut. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Wir rechnen damit, die derzeitige Fremdkapitalquote in Höhe von 46 % (Vj.: 57 %) der Bilanzsumme abbauen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war, ein hohes Maß an Unabhängigkeit zu erhalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Unsere Finanzierung erfolgt weitgehend aus Eigenmitteln. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Leistenschneider GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 4.629.981,11. In 2023 waren 356,45 % des Anlagevermögens durch Eigenkapital gedeckt. Bedingt durch Investitionen war diese Quote niedriger als im Vorjahr (438,52 %). Die Finanzanlagen blieben mit Euro 500,00 unverändert. Das Sachanlagevermögen änderte sich bedingt durch Investitionstätigkeiten um 76.784,50 Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um -25,76 %, was insbesondere dem Umsatzrückgang geschuldet ist. Die Quote der flüssigen Mittel reduzierten sich von 38,03 auf 32,48%. Die Forderungen wurden mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,53 % (VJ.:42,72 %). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Entwicklung in 2024 wird für die Personaldienstleistungsbranche geprägt sein durch anhaltende Personalknappheit und eine schwache Konjunktur bei unseren Kunden, insbesondere im Saarland, hier im Umfeld von dem vor der Schließung stehenden Werkes von Ford in Saarlouis. Wir hoffen auf eine Konsolidierung auf einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2023, bei einer erwarteten Steigerung der Gesamtwirtschaftsleistung im dritten und vierten Quartal 2024. 5. Chancen und Risikobericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sind existenziell für die Entwicklung der GmbH. Insgesamt bringt eine größere wirtschaftliche Unsicherheit in der Regel - nach einem anfänglichen Nachfrageeinbruch - auch wieder eine verstärkte Nachfrage mit sich; viele Unternehmen greifen bei höherem Personalbedarf unter unsichereren Rahmenbedingungen eher zum Instrument der Zeitarbeit, um Personalüberhänge bei erneuten Umsatzrückgängen zu vermeiden. Auch die Personalvermittlung gewinnt in eben solchen Phasen an Bedeutung; um Führungskräfte nicht durch Rekrutierung zu binden, nutzt man dieses Instrument in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen. Um auch zukünftig optimal an den Markt angepasst zu sein investieren wir auch in 2024 massiv in die Digitalisierung der Prozesse, sowohl im Recruiting, der Abwicklung der Personaldienstleistung, als auch in der Lohn- und Finanzbuchhaltung Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Wir betreiben ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt, das auch zum Ziel hat, die bestehenden Chancen und Risiken zu analysieren und zu beurteilen. Dieses Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN ISO 9001_2015 zertifiziert und dessen Einhaltung wird in regelmäßigen internen und externen Audits überwacht. Ziel ist es, frühzeitig Risiken zu erkennen und einer möglichen Gefährdung des Unternehmens entgegen zu wirken. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken beugen wir durch zwingende Creditreform-Abfragen vor Anbahnung einer neuen Geschäftsbeziehung und regelmäßiges Monitoring vor. Liquiditätsrisiken sollen durch Warenkreditversicherungen ausgeschlossen werden und bestehen unserer Kenntnis nach aktuell nicht. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Wesentliche gesamtwirtschaftliche Risiken liegen in der konjunkturellen und tariflichen Entwicklung. Die demographische Entwicklung, aber auch die politischen Rahmenbedingungen der Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe, machen eine Beschäftigung, vor allem im Niedriglohnsektor, zunehmend unattraktiv. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung am Standort Deutschland, insbesondere die weitere Abwanderung produzierenden Gewerbes und eine folgliche Verlagerung der Erwerbstätigkeit in Bereiche, die mit Mindestlohn vergütet werden, sorgt für eine rückläufige Nachfrage unsere Dienstleistungen. Die Einstiegsentgelte unserer Mitarbeiter liegen seit 2022 knapp 1,- € über Mindestlohn. Produktrisiken Die Entwicklung unserer Umsätze hängt wesentlich von der Entwicklung der Konjunktur ab. Wir werden versuchen, die von uns angebotenen Qualifikationen noch stärker zu diversifizieren und gleichzeitig unser Recruiting weiter digitalisieren. Investitions-/Finanzierungsrisiken Sind uns keine bekannt. Personalrisiken Die internen Mitarbeiter weiter zu Experten im Personalbereich fortzubilden ist für uns ebenso essentiell wie die sinnvolle Rekrutierung externen Personals. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sind nicht erkennbar. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Leistenschneider GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden soweit vorhanden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern mit dem Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz, sowie die kumulierten Abschreibungen zu Jahresbeginn und -ende sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Die latenten Steuern wurden nach Verrechnung aktivisch ausgewiesen und betreffen die Unterschiedsbeträge zwischen Handels- und Steuerbilanz. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 245.517,85 und betrifft aktive latente Steuern. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 335.321,29 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Leasing und Mietleasing von beweglichen Gegenständen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuß wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Lebach den 31.03.2024 Frau Kerstin Leistenschneider Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für die Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Leistenschneider GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leistenschneider GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leistenschneider GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Worms, den 21.10.2024 HSH
GmbH
Dipl.- Kffr. Katja Oberdieck, Wirtschaftsprüferin |
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