Vieweg GmbH Dosier- und Mischtechnik
Gewerbepark 13, 85402 Kranzberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Iris Dr. Vieweg seit 8.12.2025 | Geschäftsführer |
Fritz Till Alexander Vieweg seit 6.11.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vieweg GmbH Dosier- und MischtechnikKranzbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023VIEWEG GmbH Dosier- und MischtechnikGeschäftsmodell des Unternehmens Die VIEWEG GmbH Dosier- und Mischtechnik gehört zu den führenden Unternehmen in Deutschland in den Bereichen Klein- und Kleinstmengendosierung von fluiden Mitteln. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Kranzberg entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für die manuelle Dosierung sowie für die automatisierte Dosiertechnik in Deutschland und Europa. In der Regel sind das Klebstoffe, Öle und Fette, die in kleinsten Mengen genau dosiert werden müssen. Zielgruppe sind Industriekunden aus dem Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizntechnik etc. Wir bieten in diesem Zusammenhang ein sehr breites Spektrum an Produkten an. Die Gliederung kann man folgendermaßen vornehmen: Verbrauchsmaterialien, wie leere Kartuschen, Dosiernadeln, regelmäßiges Zubehör. Das wird von Kunden immer wieder nachbestellt und stellt für uns so ein kontinuierliches Geschäft dar. Als zweite Säule bieten wir Dosiergeräte für die manuelle Dosierung von fluiden Mitteln an. Einsatz sind Werkstätten und Fertigungseinrichtungen in der Industrie, wo sich eine Automatisierung nicht oder noch nicht lohnt. Zunehmend werden diese Systeme auch in Niedriglohnländern eingesetzt. Über die Jahre konnten wir ein breites Spektrum an Lösungen entwickeln und somit für unterschiedliche Einsatzzwecke ein passendes System anbieten. Dritte Säule sind Dosierventile. Diese kommen zum Einsazt in der Automatisierung von Dosierprozessen. In allen Fällen in denen eine manuelle Dosierug nicht mehr ausreichend ist oder im Vorfeld klar ist, dass die Stückzahlen hoch sein werden, muss genauer und schneller dosiert werden. Der modulare Aufbau der Systeme erlaubt es Maschinenbauern unsere Systeme passend zu integrieren und eine individuelle Lösung dem Endkunden anbieten zu können. Die vierte Säule umfasst automatisierte Dosierlösungen mit kleinen XYZ Robotern. Hier bieten wir unterschiedliche Größen an. Das bewährte System des modularen Aufbaus haben wir hier beibehalten. So sind wir in der Lage auch diese Systeme Maschinenbauern anbieten zu können. Die lezte Säule umfasst alles an Zubehör, Kleinteilen, Verbindern, Fittingen, um aus den einzelnen Komponeten ein passendes System zusammen stellen zu können. Um unsere Kunden umfassend beraten und bedienen zu können, haben wir einen technischen Aussendienst aufgebaut. Aktuell aktiv sind wir in den Ländern Deutschland, Österreich, Tschechien und Rumänien. In andern Ländern arbeiten wir teils mit festen Partnern zusammen oder in einem loseren Verbund mit Firmen, die im Laufe der Zeit mit unserer Hilfe ein gewisses Know-How aufgebaut haben. Über dieses System des eigenen Vertriebs und der Partner können wir Kundenanfragen sehr schnell und kompetent beantworten und bedienen. Darüberhinaus betreiben wir ein umfangreiches Lager mit allen Komponenten und Einzelteilen die zur Erfüllung der Aufträge notwendig sind. Die Geschäftsprozesse sind auf eine schlanke Art und Weise ineinander verzahnt, immer mit dem Fokus auf schnelle Bedienung der Kunden. Lagerware können wir taggleich versenden. Somit ist eine schnelle Belieferung der Kunden gegeben. Unsere Homepage haben wir so aufgebaut, das der Kunde auch hier alle relevanten Daten, Angaben und Informationen gut finden kann. Auch für unsere Prozesse intern wird auf die eigene Seite zurück gegriffen und ist damit ein wichtiger Teil im gesamten Geschäftsprozess und Geschäftsmodel geworden. Forschung und Entwicklung Die VIEWEG GmbH Dosier- und Mischtechnik entwickelt haupsächlich Dosiergeräte und Dosierventile, sowie das notwendige Zubehör und Kleinteile. Unsere Dosiersysteme werden so konstruiert, das sie modular aufgebaut und genutzt werden können. So sind sie universell in der Medizintechnik, Mikroelektronik, Maschinenbau sowie Laboratorien einsetzbar. Für diese Entwicklung setzten wir im Geschäftsjahr T€ 150 ein. Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigen wir 3 Mitarbeiter. Im Bereich der Dosiergeräte arbeiten wir an einem neuen Konzept, das den unterschiedlichen Bedarf der Kunden situationsabhängig regelt und damit die Effizienz verbessert. Wirtschaftsbericht Unser seit 1976 bestehendes Unternehmen ist mit einem Marktanteil von rd. 30 % in unserem Sektor am deutschen Markt mit führend. Die Spezialisierung auf hochwertige branchenspezifische Dosierlösungen / Systeme ist weiterhin der Schlüssel zu unserem Erfolg. Der konkurrierende Wettbewerb von Billiganbietern aus Asien ist immer noch gegeben, aber zum aktuellen Zeitpunkt gut zu beherschen und es ist auch weiterhin noch keine akute Bedrohung abzuleiten. Allerdings ist zunehmend zu erkennen, dass die Entwicklungen in diesen Regionen deutlich zunehmen und in den nächsten Jahren mit zunehmenden Wettbewerb zu rechnen ist. Diese Entwicklung beobachten wir stetig und werden das auch weiter hin tun. Die gesamtwirtschaftliche Lage der Industrie in Deutschland betrachten wir als instabiler als die Jahre zuvor. Die Coronakrise ist zwar hinter uns, aber die Auswirkungen davon scheinen sich erst jetzt bemerkbar zu machen. Der Trend und der steigende Bedarf an der Miniaturisierung von Produkten hält weiterhin an. Das hat zur Folge, dass auch der Bedarf an Dosiertechnik für diesen Bereich steigt und uns sehr geholfen hat. Der Preisdruck, der seit einiger Zeit im Markt herrscht, hält weiterhin an. Wir können dem jedoch mit guten Konzepten entgegenwirken. Globale Wirtschaftsströme haben in der Pandemie auch Schwachstellen aufgezeigt. Vorallem in den Lieferketten. Die zunehmende Digitalisierung und damit einhergehende Transparenz machen es auch für uns jetzt möglich schneller reagieren zu können Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2023 war gegenüber dem Vorjahr schwächer. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 0,57% auf nunmehr T€ 16.699. Die Teilnahme an den Fachmessen hat liegt fast wieder auf Vor-Corona Niveau. Aufgrund Preissteigerungen erhöhte sich der Materialaufwand um 5% auf T€ 7.837. Die Anzahl der Mitarbeiter blieb stabil bei 54, die Personalaufwendungen erhöhten sich um rund 2,85% auf T€ 3.326 (Vj.: T€ 3.234). Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich insbesondere aufgrund der gestiegener Werbe- und Messekosten und erhöhter Vertriebsmitarbeiterkosten um T€ 236 auf nunmehr T€ 1.865. Der Zinsertrag erhöhte sich um T€ 16 und die Ertragsteuern betragen aufgrund des reduzierten Ergebnisses im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 1.035. Durch gestiegener Kosten reduzierte sich der Jahresüberschuss auf T€ 2.691 nach T€ 3.084 im Jahr zuvor. Das langfristig gebundene Anlagevermögen hat sich mit T€ 1.107 gegenüber dem Vorjahr T€ 1.209 um T€ 102 reduziert. Das Vorratsvermögen hat sich um T€ 2.168 auf nunmehr T€ 5.438 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 262 auf T€ 962 reduziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von T€ 4.196 im Vorjahr auf T€ 4.051 verringert. Die liquiden Mittel haben sich auf nunmehr T€ 5.721 im Vorjahr T€ 7.016 reduziert. Aufgrund des Jahresüberschusses erhöhte sich das Eigenkapital auf T€ 15.507. Die Eigenkapitalquote beträgt 89,01 %. Die Rückstellungen für Steuerverbindlichkeiten sind gestiegen, die Verbindlichkeiten sind um rund T€ 62 insbesondere durch die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gesunken. Im gesamten Geschäftsjahresverlauf standen weiter die IT-Infrastrukturumstellung und Anpassungen im Fokus. Diese Projekte konnten in 2024 abgeschlossen werden. Ziel wird es sein, diese in den folgenden Jahren weiter zu entwickeln. Im Rahmen der Qualitätsnormen und einem daraus resultierenden steigen KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) wurden wieder viele weitere Themengebiete im Unternehmen angepasst. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung kann man als stabil bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. Prognose Wir streben einen konstanten Ausbau unserer Martkposition an und von daher sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik zu erwarten. Die Wettbewerbssituation hat sich über die Jahre nur wenig geändert. Obgleich immer mehr neue kleinere Wettbewerber auf den Plan treten - dann aber auch wieder verschwinden. Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens als stabil. Unsere Marktposition betrachten wir nach wie vor ebenfalls als stabil. Hier zeigt sich die langfristige Ausrichtung als äußerst werthaltig. So sind wir in solchen Krisenzeiten immer noch gut aufgestellt und im Markt positioniert. Ukraine Krieg - Risiken Nachdem sich die globale Wirtschaftskraft auch im Jahr 2022 spürbar von den Folgen der Corona-Pandemie erholt hatte, hat der russische Angrifskrieg gegen die Ukraine neue Verunsicherung mit sich gebracht. Zudem kam es infolge des Kriegs verstärkt zu einer geopolitischen Blockbildung und teils zu Verschärfungen früherer bilateraler Konflikte. Die Restriktionen in China wurden im Grunde alle aufgehoben, wobei das Konsumverhalten und die allgemeine wirtschaftliche Stimmung auch zum Jahresende weiter verhalten blieben. Der Krieg in der Ukraine hält weiterhin an und dürfte sich auch im Jahr 2024 und 2025 auf die weltwirtschaftliche Entwicklung auswirken. Durch die breite Kundenbasis war es uns hier aber möglich die Gesamtlage stabil zu halten. In der weiteren Folge gehen wir auch für die kommenden Jahre von einem für uns stabilen Umsatz aus. Nach wie vor sind wir bemüht, Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte aufgrund fragiler Finanzmärkte in Europa durch vorausschauendes Handeln hinreichend abzusichern. Unsere führende Rolle werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen und Patente abzusichern versuchen. Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Beschaffungsgeschäfte bei unserern ausländischen Lieferanten versuchen wir zunehmend in Euro abzuwickeln. Entsprechende Zahlungskontingente müssen also nicht vorgehalten werden. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Kranzberg, 20. Februar 2025 gez. Till Vieweg BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Vieweg GmbH Dosier- und Mischtechnik1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Vieweg GmbH Dosier- und Mischtechnik (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) mit Sitz in Kranzberg ist beim Amtsgericht München unter HRB 76677 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Gem. § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegenüber Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Die Bewertungs- und Abschreibungsmethoden des Vorjahres sind beibehalten worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um eine der zeitlichen Nutzung entsprechende planmäßige lineare Abschreibung angesetzt. Die Sachanlagen betreffen Mietereinbauten, geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. von § 6 Abs. 2 EStG und den Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG (bis 2017). Die Mietereinbauten wurden bisher zu Anschaffungskosten, vermindert um die lineare Abschreibungen (entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer) angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von Euro 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden als Betriebsausgaben gem. § 6 Abs. 2 EStG abgesetzt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedriger Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Der Materialaufwand betrug EUR 7.837.253,33 (i. VJ. EUR 7.464.360,20), davon Aufwand für bezogene Leistungen EUR 20.835,05 (i. VJ. EUR 18.375,19). Die Bewertung erfolgte nach § 256 S. 1 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält laufende Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionsanwartschaften erfolgte nach § 285 Abs. 1 Nr. 24 HGB n. F. Die Pensionsrückstellungen sind auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten unter Anwendung der Richttafeln 2018 G mit einem Zinssatz von 1,82 % (10 Jahresdurchschnitt) gebildet worden. Dabei wurde eine Rentendynamik von 0 % und eine Gehaltsdynamik von 0 % unterstellt. Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung nach dem 10-Jahresdurchschnitt im Vergleich zum 7-Jahresdurchschnitt beträgt EUR 3.805. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt nach Verrechnung des Aktivwerts in Höhe von EUR 65.101 einen Rückstellungsbetrag im Geschäftsjahr in Höhe von EUR 224.660. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Währungsumrechnung von Fremdwährungstransaktionen erfolgte grundsätzlich nach den im Bundessteuerblatt veröffentlichten Umrechnungskursen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 4. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ist in dem als Beilage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit Ausnahme der Gesellschafterdarlehen (TEUR 3.755, i.V. TEUR 3.828) sowie Darlehen mit einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren (TEUR 200, i. V. TEUR 220). Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag beträgt EUR 12.789.806,51 (im Vorjahr EUR 12.205.614,87). Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor einen Betrag von EUR 2.000.000 auszuschütten und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten. scroll
Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Wesentlichen beinhalten diese Verbindlichkeiten für Berufsgenossenschaft in Höhe von EUR 28.104,21. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse im Inland betragen TEUR 11.613, die steuerfreien Drittlandsumsätze betragen im Geschäftsjahr TEUR 569 und Erlöse aus EU-Lieferungen TEUR 4.516. Angaben zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Die KFZ-Kosten sowie Werbe- und Reisekosten erhöhten sich um EUR 61.689. Die Kosten der Warenabgabe (Verpackungsmaterial und Ausgangsfrachten) haben sich ebenfalls um EUR 46.888 erhöht. 6. Sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, betrugen am Abschlussstichtag insgesamt EUR 123.300. Das Mietverhältnis besteht mit einem verbunden Unternehmen (Vieweg GmbH & Co. KG). Organe Herr Till Vieweg, Kranzberg, war während des ganzen Geschäftsjahres 2023 und ist unverändert Geschäftsführer. Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HBG auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9.a S. 1 HGB. Honorarangaben nach § 285 Nr. 17 HGB Im Hinblick auf das Honorar der Wirtschaftsprüfer wurde von der Erleichterung des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht. Zahl der Arbeitnehmer Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 2023 (ohne Geschäftsführer und Auszubildende): 54 Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Kurzfristige Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, liegen nicht vor.
Kranzberg, 13.12.2024 gez. Till Vieweg sonstige Berichtsbestandteile
Kranzberg, 13.12.2024 gez. Till Vieweg Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vieweg GmbH Dosier- und Mischtechnik Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vieweg GmbH Dosier- und Mischtechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vieweg GmbH Dosier- und Mischtechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, 20. Februar 2025 REWIGES Anton Rödl, Wirtschaftsprüfer |
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