NovaVista Concepts GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kay Swanda seit 1.10.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Cerdia Holding S.à r.l. | 89.90% |
Cerdia Holding S.à r.l. | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cerdia Services GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023I. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Cerdia Services GmbH (CSG) hat Ihren Sitz in Freiburg im Breisgau und gehört zur Cerdia Gruppe. Die Cerdia-Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Celluloseacetat für den Einsatz in der Textilindustrie, in der Produktion von biobasierten Kunststoffen sowie von Filter Tow, dem Ausgangsstoff für Celluloseacetat-Filter, aus dem Zigarettenfilter gefertigt werden. Filter Tow wird in verschiedenen Spezifikationen hergestellt und deckt eine große Bandbreite von unterschiedlichen Zigarettenfilteranwendungen ab. Innerhalb der Cerdia-Gruppe agiert die Cerdia Services GmbH als Shared Service Center für verschiedenen Konzernunternehmen und erbringt unterstützende Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Forschung- und Entwicklung (Auftragsentwicklung), Vertrieb (Back-office und technischer Kundendienst) sowie Verwaltung (IT, Personal, Rechnungswesen und Steuern). Das vormals zur CSG gehörige Engineering wurde in die Cerdia Produktions GmbH umgegliedert. Die Cerdia Services GmbH ist über einen Ergebnisabführungsvertrag an die Cerdia Finanz GmbH, Freiburg in Breisgau, angebunden. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen in vielen Bereichen des persönlichen Lebens und des Gemeinwesens haben sich 2023 abgeschwächt. Für Cerdia gab es (wie im Vorjahr) keine nennenswerten Auswirkungen auf die Produktion und die Geschäftstätigkeit durch COVID-19. Der weltweite Zigarettenabsatz und damit auch der Absatz an Filter Tow entwickelte sich wie in den Vorjahren auch 2023 leicht rückläufig. Ausgelöst durch den Konflikt in der Ukraine und die Auswirkungen auf Energiepreise und Kundennachfrage stieg die Inflation in der EU zwischenzeitlich auf über 10% und in den USA nur leicht darunter. Die Cerdia-Gruppe reagierte frühzeitig mit entsprechenden Gegenmaßnahmen und konnte insbesondere durch Preiserhöhungen nachhaltige negative Auswirkungen vom Unternehmen abwenden. In den meisten Regionen ist der klassische Zigarettenkonsum aufgrund regulatorischer Maßnahmen (preisbeeinflussende Steuererhöhungen, Rauchverbote im öffentlichen Raum etc.) rückläufig. In Mittleren Osten, Afrika und bestimmten Märkten in Asien nimmt der Zigarettenabsatz dagegen leicht zu. Bei den Alternativprodukten zur klassischen Zigarette dominieren zwei wesentliche Kategorien: Elektronische Inhalationsgeräte (sogenannte "E-Zigaretten") sowie Heat-not-Burn-Produkte oder "HeatSticks". Alle großen Zigarettenhersteller konzentrieren inzwischen ihre Entwicklungsaktivitäten auf diese beiden Segmente. III. Darstellung des Geschäftsverlaufs (1) Umsatzentwicklung Insgesamt erzielte die CSG 2023 einen Umsatz von 23,6 Mio. EUR nach Mio. EUR 27,3 im Vorjahr, ausschließlich aus der Verrechnung von konzerninternen Engineering- und Dienstleistungen an Gesellschaften der Cerdia Gruppe. (2) Personal Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die CSG im Jahresdurchschnitt 119 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 13 Gewerbliche und 106 Angestellte. Innerhalb des Geschäftsjahres blieb der Personalstand nahezu konstant. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Mitarbeiter deutlich gesunken, was sich maßgeblich auf den Übergang der Abteilung "Engineering" (18,9 Mitarbeiter) zur Cerdia Produktions GmbH zurückführen lässt. Ausbildung Im Juni 2023 hat ein Auszubildender erfolgreich seine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen. Im September 2023 hat ein DHBW-Student seine Ausbildung zum Bachelor of Engineering - Elektrotechnik - Automation erfolgreich beendet. Beide konnten im Anschluss an ihre Ausbildung in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen werden. Im September 2023 starteten zwei Auszubildende ihre Ausbildung zum Industriekaufmann. Weiterbildung Im Geschäftsjahr 2023 haben die Beschäftigten der CSG durchschnittlich 14,7 Weiterbildungsstunden absolviert (2022: 9,08 Stunden). Im Rahmen des neuen Programmes zur Führungskräfteentwicklung - an dem rund 80 Führungskräfte am Standort Freiburg teilnehmen - wurden neben zwei jeweils eintägigen Soft-Skill-Trainings und einer eintägigen Arbeitsrechtsschulung verstärkt Compliance-Schulungen durchgeführt. Im Juni 2023 wurde ein neues Lernmanagementsystem eingeführt, das auch als E-Learning-Plattform genutzt werden kann. (3) Forschung & Entwicklung Die CSG unterhält einen F&E Bereich Die dort beschäftigten 26,3 Mitarbeiter erbringen Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Auftrag der Schwestergesellschaft CIG. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von Mio. EUR 3,7 an, von denen keine aktiviert wurden. (4) Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Mio. EUR 0,9 und entfallen im Wesentlichen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. IV. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (1) Vermögenslage
Im Berichtsjahr haben wir insgesamt 0,9 Mio. EUR an Investitionen getätigt. Diese betrafen mit 0,8 Mio. EUR überwiegend das Sachanlagevermögen, der Rest entfiel auf die immateriellen Vermögensgegenstände. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen 18,0 Mio. EUR nach 23,6 Mio. EUR im Vorjahr. Die Reduzierung entfällt ausschließlich auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen, diese betragen 17,9 Mio. EUR (Vorjahr: 23,3 Mio. EUR). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: 8,1 Mio. EUR) und sonstige Forderungen aus dem Cash-Pool von 16,0 Mio. EUR (Vorjahr: 15,2 Mio. EUR). Auf der Passivseite reduzierten sich die Rückstellungen um 2,0 Mio. EUR auf 15,9 Mio. EUR. In den Rückstellungen sind Pensionsrückstellungen von 14,2 Mio. EUR (Vorjahr: 16,2 Mio. EUR) sowie Sonstige Rückstellungen von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 1,8 Mio. EUR). Die Sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich. Der Rückgang der Pensionsrückstellungen ist neben Bewertungseffekten insbesondere auf die Übertragung der Pensionsrückstellungen der an die Cerdia Produktion GmbH übergegangenen Mitarbeiter der Abteilung Engineering zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 3,0 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR und enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 3,3 Mio. EUR. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR) enthält den Bewertungsunterschied der von der CPR übernommenen Pensionsverpflichtungen zum Zugangszeitpunkt von 2,3 Mio. EUR, der über die nächsten 10 Jahre erfolgswirksam aufgelöst wird. (2) Finanzierung und Liquidität Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr - TEUR 25, die Eigenkapitalquote beträgt - ebenfalls unverändert zum Vorjahr - 0,1 %. Die Cerdia Services GmbH ist seit 1. Februar 2019 eine Teilnehmerin im europäischen Cash Pool der Cerdia Finanz GmbH. Der Tagessaldo jedes beteiligten Unternehmens wird von dem Bankkonto bei der Deutschen Bank - je nach Vorzeichen - zur Cash-Pool-Zentrale hin abgeräumt oder aufgefüllt. Damit steht die Liquidität der Gruppe auf Tagesbasis zur Verfügung. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Cash-Pool-Forderungen von 16,0 Mio. EUR (Vorjahr: 15,2 Mio. EUR). (3) Ertragslage Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 3,0 Mio. EUR (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR) aus. Die Umsatzerlöse bewegen sich im Berichtsjahr mit 23,6 Mio. EUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (27,3 Mio. EUR) und damit auch unter der Prognose im Lagebericht des Vorjahres. Die Umsatzerlöse resultieren aus der Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen an die Cerdia- Gruppe. Hierbei sind im Berichtsjahr insbesondere die Engineeringleistungen zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR) beinhalten mit 0,5 Mio. EUR hauptsächlich einen Ertrag aus der Übertragung der mit den zur Cerdia Produktions GmbH gewechselten Mitarbeitern korrespondierenden Rückstellungen (v.a. Pensionsrückstellungen). Dier Personalaufwendungen sanken auf 12,6 Mio. EUR nach 15,3 Mio. EUR im Vorjahr. Dies ist hauptsächlich den Mitarbeitern aus Engineering, welche in die Cerdia Produktions GmbH gewechselt sind, geschuldet. Die Personalaufwandsquote - bezogen auf die Umsatzerlöse - beträgt 53,5 % nach 55,8 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich bei 8,2 Mio. EUR und sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (8,3 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Fremdreparaturen und -leistungen von 4,6 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7 Mio. EUR) sowie Mietaufwendungen von 2,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR). Das Zinsergebnis beträgt 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: -0,5 Mio. EUR) und enthält im Wesentlichen Zinserträge aus der Cash-Pool-Verzinsung. Die Gewinnabführung an die Cerdia Finanz GmbH beträgt 3,0 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2023 nach 2,5 Mio. EUR im Vorjahr. (4) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz und Ertragslage für das abgelaufene Geschäftsjahr als sehr gut. (5) Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Steuerung unseres Geschäftes werden wir die Kennzahlen Umsatz sowie EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) - Jahresüberschuss vor Ertragsteuern, Zinsergebnis. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir ein EBIT von 2,8 Mio. EUR nach 3,0 Mio. EUR im Vorjahr erzielen, der Rückgang des EBITs resultiert im Wesentlichen aus reduzierten Umsatzerlösen. V. Chancen- und Risikenbericht Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Da der Geschäftszweck der Gesellschaft ausschließlich in der Erbringung verschiedener Dienstleistungen für Gesellschaften der Cerdia-Gruppe besteht, ist die Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich von der Entwicklung der Cerdia Gruppe abhängig. Als international agierender Konzern ist die Cerdia Gruppe permanent einer Vielzahl von internen und externen Entwicklungen oder Ereignissen ausgesetzt, die das Erreichen der finanziellen und nichtfinanziellen Ziele in wesentlichem Maße beeinflussen können. Unsere unternehmerischen Entscheidungen, die wir täglich im Zuge der Geschäftsprozesse treffen, basieren auf einem ausgewogenen Umgang mit Chancen und Risiken. Das Chancen- und Risikomanagement der Cerdia Gruppe beginnt mit Strategie- und Planungsprozessen, aus denen relevante externe und interne Chancen und Risiken wirtschaftlicher, ökologischer oder sozialer Art abgeleitet werden. Die Chancen und Risiken werden durch die Beobachtung und Analyse von Trends sowie makroökonomischen, branchenspezifischen, regionalen und lokalen Entwicklungen identifiziert. Die erkannten Chancen und Risiken werden anschließend bewertet und in unsere strategischen und operativen Prozesse integriert. Wir sind bestrebt, Risiken durch geeignete Gegenmaßnahmen zu vermeiden oder zu begrenzen bzw. nicht vermeidbare Risiken so weit wie möglich und wirtschaftlich vertretbar auf Dritte (z.B. Versicherungsgesellschaften) zu übertragen. Gleichzeitig ist es unser Ziel, die Chancen durch entsprechende Berücksichtigung bei unseren unternehmerischen Entscheidungen bestmöglich zu nutzen. Wir nehmen bewusst überschaubare und kontrollierbare Risiken in Kauf, die in einem vernünftigen Verhältnis zu den erwarteten Chancen stehen. Diese betrachten wir als allgemeine Risiken der Geschäftstätigkeit. Die Cerdia Gruppe wendet weiterhin zahlreiche bekannte Systeme zur Erkennung von Risiken an. Hierzu zählen unter anderem: Eigene interne Audits, Audits von Versicherungen, Prozesssicherheitsanalysen und sogenannte "Risk Sheets", Gefährdungsbeurteilungen, Umwelt- Analysen, Ex-Schutz-Dokumente, Sicherheitsrundgänge usw. Mögliche Prozessrisiken werden zum Beispiel in o.g. Risk-Sheets festgehalten, welche nach einer vorgegebenen Prozedur systematisch abgearbeitet werden. Die COVID-19-Pandemie hatte wie o.g. erfreulicherweise auch 2023 keine materiellen Auswirkungen auf die Cerdia Gruppe und wir erwarten auch zukünftig keine wesentlichen Risiken für die Unternehmensgruppe. Liquiditätsrisiken bestanden aufgrund der positiven operativen Zahlungsströme der CSG sowie der Einbettung der CSG in das europäische Cash-Pooling der Cerdia-Gruppe nicht. Sollte als Konsequenz des weiterhin herrschenden Krieges in der Ukraine der Bezug von Gas rationiert werden, kann die Cerdia Produktions GmbH die Produktion aufrechterhalten, aber der Verkauf von Energie an Dritte wird dann reduziert bzw. eingestellt. Die steigenden Energiepreise gibt die Gruppe durch Preiserhöhungen größtenteils an die Kunden weiter. Die CSG ist von beiden Entwicklungen weitestgehend nicht betroffen. VI. Umsatz- und Ergebnisprognose Es wird für das Geschäftsjahr 2024 auf Basis der Jahresplanung der Unternehmensgruppe bei der Cerdia Services GmbH mit Umsätzen auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bei einem etwa gleichbleibenden Ergebnis vor Ergebnisabführung gerechnet.
Freiburg im Breisgau, 3. April 2024 Cerdia Services GmbH Die Geschäftsführung Kay Swanda Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Registergericht: Amtsgericht Freiburg im BreisgauHandelsregister-Nr.: B718686Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.20231. RECHNUNGSLEGUNG Der Jahresabschluss der Cerdia Services GmbH, Freiburg im Breisgau, (CSG) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs.2 HGB. Die CSG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Erleichterungswahlrechte für mittelgroße Kapitalgesellschaften zur Erstellung des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. 2. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die dem Jahresabschluss 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr unverändert fortgeführt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend den AfA-Tabellen bewertet. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt zwischen 0 und 5 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen - bewertet, soweit erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden je nach Ausführung linear über eine Nutzungsdauer von 5 bis 50 Jahren, beim beweglichen Anlagevermögen linear über den Zeitraum der wirtschaftlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt die Nutzungsdauer 3 bis 20 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aufgenommen, der ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung gleichmäßig mit jeweils 1/5 abgeschrieben wird. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge ausreichend berücksichtigt. Gemäß § 256a HGB werden die Forderungen in ausländischer Währung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. Diese Regelung betrifft sowohl Fremdwährungsforderungen als auch -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht. Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zum Nennwert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Änderungen des Abzinsungssatzes auf den Erfüllungsbetrag werden im Finanzergebnis erfasst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 wurden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) berechnet. Maßgebend für die Berechnung des Erfüllungsbetrages sind die Vorschriften des § 253 HGB. Als Bewertungsverfahren wurde bei aktiven Berechtigten das ratierlich degressive Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode bzw. PUCM) verwendet. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren abzuzinsen. Dieser wurde zum Geschäftsjahresende auf Basis des von der Deutschen Bundesbank (per Dezember 2023) bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren (gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) geschätzt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährlich Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %), ein Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung von 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) zugrunde gelegt sowie die aus Erfahrungswerten gewonnenen Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt unter Zugrundlegung eines Rechnungszinssatzes von 1,76 % p.a. (Vorjahr: 1,45 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen und bis zum Stichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht für erkennbare Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verpflichtungen gebildet worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gemäß § 256a HGB werden die Verbindlichkeiten in ausländischer Währung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages ausgewiesen. Diese Regelung betrifft Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Da es sich bei der Gesellschaft um eine Organgesellschaft handelt, sind auf Ebene der Gesellschaft keine latenten Steuern berücksichtigt worden. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Soweit nicht anders vermerkt, sind die Werte in Tausend EUR angegeben. ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens Im Geschäftsjahr 2023
UMLAUFVERMÖGEN Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.937 abzüglich Gewinnabführung TEUR 3.009 (Vorjahr: TEUR 8.096) und sonstige Forderungen aus dem Cash-Pool mit TEUR 15.994 (Vorjahr: TEUR 15.205). Im Bilanzposten Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Forderungen gegen die Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag mit TEUR 16.170 (Vorjahr: TEUR 17.367). EIGENKAPITAL Am voll eingezahlten Stammkapital unserer Gesellschaft in Höhe von TEUR 25 ist die Cerdia Finanz GmbH mit 100,0 % beteiligt. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der BCP VII Jade Holdco (Cayman) Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands einbezogen; dieser stellt sowohl den größten als auch den kleinsten Kreis von konsolidierten Unternehmen dar. Abweichungen zu den Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach deutschem Recht bestehen insbesondere beim Anlagevermögen, den Latenten Steuern sowie den Pensionsrückstellungen. Der Konzernabschluss der BCP VII Jade Holdco (Cayman) Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands soll im Unternehmensregister veröffentlicht werden. RÜCKSTELLUNGEN Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren, welcher gem. § 253 Abs. 6 HGB darzustellen ist, beträgt TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 1.055). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.485) und beinhalten die Ergebnisabführung. Darüber hinaus enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 49 (Vorjahr: 0) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Mit Vertrag vom 29. März 2019 wurden immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von TEUR 3.156 sowie 156 Mitarbeiter und dazugehörige Verpflichtungen von TEUR 14.740 mit Wirkung zum 1. April 2019 von der Cerdia Produktions GmbH (CPR) übernommen. Der im Zugangszeitpunkt entstandene Bewertungsunterschied bei den Pensionsrückstellungen von TEUR 2.262 wurde als Passiver Rechnungsabgrenzungsposten erfasst und wird in den Folgejahren über 10 Jahre erfolgswirksam aufgelöst. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG UMSATZERLÖSE Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Produkten und Regionen wie folgt:
SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Devisenkursgewinne (realisierte und unrealisierte) in Höhe von TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 165), darin sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB enthalten. PERSONALAUFWAND
Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung werden im Finanzergebnis ausgewiesen. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdleistungen und Fremdreparaturen in Höhe von TEUR 4.603, Miet- und Pachtaufwendungen in Höhe von TEUR 2.164 sowie Gebühren von TEUR 124. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Devisenkursverluste in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 224), darin sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) unrealisierte Verluste aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) ZINSERGEBNIS Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betragen TEUR 287 (Vorjahr: TEUR 548). Darin enthalten sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen von TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 506). 5. ERGÄNZENDE ANGABEN ZAHL DER MITARBEITER IM JAHRESDURCHSCHNITT
HONORAR DER WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 14 und betrifft ausschließlich Abschlussprüferleistungen. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 97), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 97). Die Miet- und Leasingverpflichtungen verteilen sich nach Fälligkeiten am Bilanzstichtag wie folgt:
Das Bestellobligo für Waren und Dienstleistungen beträgt TEUR 666 (Vorjahr: TEUR 459), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Das Bestellobligo aus Investitionen beträgt TEUR 541 (Vorjahr: TEUR 263). Der Abschluss von Miet- und Leasingverträgen dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Verwertungsrisiko auf den Vermieter. Die Mietverträge und Leasingverträge haben eine Laufzeit bis maximal 2023, besondere Chancen und Risiken bestehen hieraus nicht. ANGABE NACH § 285 Nr. 21 HGB Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes gehen wir nicht davon aus, dass eine oder mehrere unserer umfangreichen Beziehungen mit verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 zu marktunüblichen Bedingungen vorgenommen worden. Alle verbundenen Unternehmen des Cerdia- Konzerns, mit denen wir Geschäfte getätigt haben, sind mittelbar oder unmittelbar zu 100 % im Anteilsbesitz der Cerdia und somit in den Konzernabschluss einbezogen. GESAMTBEZÜGE DER GESCHÄFTSFÜHRUNG Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. GESCHÄFTSFÜHRUNG Kay Swanda, seit 1.10.2020, Managing Director, St. Augustin NACHTRAGSBERICHT Darüber hinaus haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres ereignet, über die zu berichten wäre.
Freiburg im Breisgau, 3. April 2024 Cerdia Services GmbH Die Geschäftsführung Kay Swanda BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Cerdia Services GmbH, Freiburg im Breisgau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Cerdia Services GmbH, Freiburg im Breisgau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cerdia Services GmbH, Freiburg im Breisgau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 3. April 2024 Deloitte
GmbH
Thomas Traub, Wirtschaftsprüfer Andreas Himmelsbach, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
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Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
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Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen