Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Bosch seit 29.11.2013 | Geschäftsführer |
Ben-Fabian Schwarz seit 12.6.2006 | Geschäftsführer |
Dominik Benjamin Schwarz seit 12.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
nimax GmbHLandsberg am LechJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die NIMAX GmbH ist ein europaweit agierender Online-Fachhändler in mehreren Nischenmärkten, insbesondere für astronomische Teleskope und Zubehör, Sportoptik, Mikroskopie sowie Globen und Weltkarten. In mehreren europäischen Ländern betreibt das Unternehmen verschiedene Onlineshops, insbesondere Astroshop.de, Optik-Pro.de, Micro-Pro.de sowie Globen-und-Karten.de. Neben dem Vertrieb über eigene Onlineshops trägt auch der Verkauf der Sortimente über Marktplätze wie Amazon oder Ebay zum Umsatz bei. Desweiteren betreibt NIMAX eigene Ladengeschäfte am Unternehmenssitz sowie über Tochtergesellschaften in Frankreich, Spanien, Portugal und Polen sowie über Partnerunternehmen in Belgien, Italien und Rumänien. Die im Oktober 2022 erworbene Gesellschaft P. Oberhammer GmbH betreibt zudem ein Jagdfachgeschäft in München. Das Unternehmen deckt ferner ein Eigenmarken-Portfolio durch die unterschiedlich positionierten Marken Omegon, Zoomion und Seben ab, fungiert als Distributor unter anderem für die Marken Meade, Coronado und Leofoto, und beliefert als Großhändler andere Einzelhändler, insbesondere im Astronomiefachhandel. Die Tochtergesellschaft in Portugal betreibt neben Ihren vertrieblichen Aufgaben auch eine Manufaktur zur Herstellung strategisch wichtiger Artikel der Eigenmarke Omegon. b) Forschung und Entwicklung Im Rahmen eines Innovationsmanagements verfolgt NIMAX das Ziel, sowohl den technischen als auch den kundengetriebenen Entwicklungen, Trends und Nachfrageveränderungen durch stetige Weiterentwicklung des Marktauftrittes Rechnung zu tragen, um so ein sehr gutes Einkaufserlebnis für den Endkunden zu ermöglichen. Konkret werden die selbst entwickelten Onlineshops sowie das selbst entwickelte ERP-System in ihrer Funktionalität im Rahmen von definierten IT-Projekten laufend weiterentwickelt. Im Bereich der Eigenmarken kommt es laufend zu Neu- und Weiterentwicklungen einzelner Produkte, vor allem von Teleskopen und Zubehör. Dabei halten Ideen und Input von ausgewählten Kunden und Geschäftspartnern Einzug in die Produktgestaltungen. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 eine preisbereinigte Veränderung des Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr von -0,3 % (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.1.2024). Trotz globaler Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen konnte die deutsche Wirtschaft eine tiefgehende Rezession bislang vermeiden. Die treibenden Kräfte waren hauptsächlich der robuste Exportsektor und die Erholung des Dienstleistungssektors nach der Pandemie. In der gesamten EU ist lag das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 bei +0,5 % und damit deutlich über dem in Deutschland (Bruno Urmersbach, Statista, 09.07.2024). Die Inflation hat sich nach den Höchstständen im Jahr 2022 wieder etwas beruhigt. Im Gesamtjahr 2023 lag die Inflationsrate zwar noch bei +5,9 %, im Dezember 2023 jedoch nur mehr bei +3,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16.1.2024), was über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 % liegt, aber unter den Vorjahreswerten. Haupttreiber der Inflation sind nach wie vor die Energiepreise und die anhaltenden Lieferkettenprobleme. Die Konsumstimmung in Deutschland bietet derzeit ein diffuses Bild. Einerseits profitiert die Verbrauchernachfrage von einer robusten Arbeitsmarktlage und moderaten Lohnerhöhungen, die das verfügbare Einkommen der Haushalte steigern. Andererseits belasten anhaltende Inflationssorgen und unsichere wirtschaftliche Aussichten das Konsumverhalten. Die E-Commerce-Branche in Deutschland durchlebt momentan schwierige Zeiten. Nach jahrelangem Wachstum und seinem Höhenflug während der Corona-Pandemie erlebte der deutsche E-Commerce zuletzt eine durch Konsumflaute und Inflation bedingte Talfahrt. Im Jahr 2023 erzielte das Onlinegeschäft in Deutschland einen Umsatz mit Waren in Höhe von rund 79,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz erstmals zweistellig um knapp zwölf Prozent gesunken (L. Lohmeier, Statista, 26.01.2024). NIMAX ist europaweit der führende Anbieter im Astronomie-Fachhandel und hat auch in den übrigen Segmenten jeweils eine starke Marktstellung. b) Geschäftsverlauf Nach einer Phase starken Wachstums in den Jahren 2019 bis 2021 und einer Stagnation im Geschäftsjahr 2021/2022 sank der Umsatz im Geschäftsjahr 2022/2023, zum ersten Mal seit Unternehmensgründung. Mit einem Umsatz von TEUR 34.017 lag die Veränderung zum Vorjahr bei -10,9 %. Die Umsätze verteilen sich zu 42 % auf Deutschland, zu 51 % auf andere EU-Länder und zu 7 % auf Drittstaaten außerhalb der EU. c) Ertragslage Nachdem der Rohertrag im Vorjahr bereits um 14,0 % gesunken war, ging er im Geschäftsjahr 2022/2023 nochmals um 13,3 % auf TEUR 11.801 zurück. Der Personalaufwand ist um 9,1 % gestiegen. Die Anzahl der Arbeitnehmer ist dabei zum Ende des Geschäftsjahres auf 87 leicht zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 7,9 % gesenkt werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Tochtergesellschaften wurden Abschreibungen auf Darlehen an NIMAX Portugal i.H.v. TEUR 222 sowie an P. Oberhammer i.H.v. TEUR 550 vorgenommen. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag nach Steuern von TEUR 1.386 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 901). d) Finanzlage i. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist weiterhin ausgewogen, wozu neben dem Stammkapital auch die bestehenden Gewinnrücklagen aus den letzten Jahren beitragen. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,8 %. (Vorjahr 34,3 %). ii. Investitionen Die Sachanlagen verringerten sich um TEUR 91 und belaufen sich jetzt auf TEUR 472. Das immaterielle Anlagevermögen reduzierte sich hingegen deutlich von TEUR 105 auf nur mehr TEUR 22, da fast keine neuen Vermögenswerte hinzukamen und vor allem Abschreibungen aus Investitionen der Vorjahre zu Buche schlugen. iii. Liquiditätslage Die liquiden Mittel fielen von TEUR 658 auf TEUR 197. Die Kreditverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag lagen mit TEUR 8.705 auf gleichem Niveau wie im Vorjahr (TEUR 8.580). e) Vermögenslage Die Bilanzsumme lag zum Bilanzstichtag mit TEUR 18.876 um TEUR 2.667 unter dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist weitgehend auf die Reduzierung der Vorräte um TEUR 1.309 sowie Forderungen um TEUR 779 und den Rückgang flüssiger Mittel um TEUR 461 zurückzuführen. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden insbesondere der adjustierte Rohertrag und der vereinfacht ermittelte operative Cash-Flow herangezogen. Der Rohertrag wird dabei als Differenz zwischen den Netto-Umsatzerlösen und dem Wareneinsatz berechnet. Der so ermittelte Rohertrag betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 11.701 (Vorjahr: TEUR 13.514). Der vereinfacht ermittelte operative Cash-Flow betrug TEUR -761 (Vorjahr: TEUR -4.897). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht und Chancenbericht i. Risikomanagementsystem Für die operativen Prozesse der Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Dokumentation der Risiken, der Festlegung und Durchführung geeigneter Gegenmaßnahmen sowie der Kommunikation darüber sind die jeweiligen Bereiche zuständig. Die Geschäftsführung und das zentrale Controlling verfügen über ein geeignetes Frühwarnsystem. Dieses System, gekoppelt mit einem zeitnahen Berichtswesen, ermöglicht es, sowohl Fehlentwicklungen schnell zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern als auch positive Aspekte zu filtern und auch hier die passenden Schritte erfolgswirksam festzulegen. Sofern sich rechtliche Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, bilden wir die dafür erforderlichen bilanziellen Rückstellungen und prüfen deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen. ii. Risiken Markt- und Wettbewerbsrisiken Wir sehen für die NIMAX GmbH weiterhin eine große Chance durch den Trend zum Online-Handel, auch wenn dieser im Jahr nach der Pandemie unter dem Einfluss des Ukrainekriegs vorübergehend ausgesetzt war. Auch in den nächsten Jahren werden sich Handelsumsätze weiterhin vom klassischen stationären Geschäft in Onlinekanäle verschieben. Dies basiert im Wesentlichen auf der zunehmenden Online-Aktivität älterer Bevölkerungsschichten, welche nach unserer Einschätzung in der Zielgruppe der NIMAX GmbH überproportional vertreten sind. Diese Dynamik kann das Umsatzwachstum des Unternehmens weiterhin unterstützen. Die NIMAX GmbH sieht sich jedoch einer Reihe von Faktoren gegenüber, welche die künftige Entwicklung negativ beeinflussen können. Dazu gehören insbesondere die allgemeine konjunkturelle Lage und insbesondere die Konsumstimmung. Der inzwischen in den meisten Kategorien des Onlinehandels dominierende Wettbewerber Amazon baute auch in unseren Warengruppen seine Marktstellung in den letzten Jahren aus. Wir begegnen diesem Trend einerseits durch Fokus auf Sortimentsbereiche, in denen wir den Fachhandelsvorteil am besten ausspielen können, und andererseits indem wir selber den Marktplatz Amazon als Vertriebskanal für unsere Produkte nutzen. Der "Direct to Consumer" (D2C) Trend ermöglicht es Herstellern, ihre Produkte direkt an Verbraucher zu verkaufen, wodurch die Notwendigkeit eines Zwischenhändlers entfällt. Online-Händler verlieren dadurch Marktanteile an diese Hersteller, die ihre Produkte ohne Preisaufschlag direkt an die Konsumenten verkaufen. D2C-Plattformen wie Temu bieten häufig Produkte zu stark reduzierten Preisen an, da sie den Zwischenhandel umgehen. Dies führt zu einem intensiven Preiskampf, der die Margen der Online-Händler unter Druck setzt. Diese Entwicklung sehen wir als wesentlichen Risikofaktor für die NIMAX GmbH an. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir möglicherweise das Preisniveau senken, was unsere Gewinnspanne verringert. Ein weiteres Risiko für die NIMAX GmbH ist das Ranking der verschiedenen Onlineshops auf der Suchmaschine Google, welche den am häufigsten genutzten Ausgangspunkt unserer Shopbesucher darstellt. Das Risiko wird jedoch abgemildert durch die Tatsache, dass wir nicht von einem einzelnen Ranking bzw. Keyword abhängig sind, sondern sich unsere Listungen auf viele verschiedene Begriffe und Sprachen erstrecken. Des Weiteren beobachten wir unsere Positionierungen fortlaufend und reagieren entsprechend bei Veränderungen. Grundsätzlich hilft der NIMAX GmbH beim Risikomanagement die Tatsache, dass wir in mehreren abgegrenzten Märkten und zahlreichen Ländern aktiv sind und negative Entwicklungen oft von positiven Veränderungen in anderen Bereichen kompensiert werden. Beschaffungsrisiken Die Gesellschaft unterliegt keinem besonderen Einzelrisiko. Typische Risiken sind Produkt- und Lieferqualität. NIMAX greift bei einem wesentlichen Anteil des Wertschöpfungsprozesses auf externe Partner zurück. Aufgrund der großen, über viele Jahre hinweg gewachsenen Aktivitäten, verfügt NIMAX über sehr stabile Lieferantenbeziehungen. Bedingt durch die hohen Beschaffungsvolumina sind wir in der Regel als A-Kunde eingestuft und werden bei Kapazitätsengpässen bevorzugt beliefert. Auch Produktinnovationen asiatischer Hersteller werden unserem Haus vorrangig vorgestellt. Unsere Lieferanten berichteten von Schwierigkeiten in der Rohstoffbeschaffung während der Corona-Pandemie. Die Lieferzeiten einiger Hersteller hatten sich durch den plötzlichen Anstieg des Auftragsvolumens und gleichzeitig eintretender Produktions- und Beschaffungsprobleme vorübergehend deutlich verlängert. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden noch Waren aus Asien geliefert, die bereits im Jahr 2021 bestellt wurden. Da die Nachfrage seitdem gesunken ist, trug dies zum erheblichen Anstieg des Lagerbestands bei. Investitionsrisiken Risiken im Zusammenhang mit Investitionen, Projekten und Akquisitionen werden im Vorfeld im Rahmen der Investitionsprüfung identifiziert, bewertet und im Berichtswesen verfolgt. Aus den 100 %-Beteiligungen an fünf Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und Polen ergeben sich allgemeine Investitionsrisiken. Insbesondere die beiden Gesellschaften NIMAX Portugal und P. Oberhammer GmbH, welche erst 2022 gegründet bzw. übernommen wurden, weisen jeweils im zweiten vollständigen Geschäftsjahr ein negatives Jahresergebnis aus, weshalb NIMAX Abschreibungen auf Darlehen an diese beiden Tochtergesellschaften vorgenommen hat. Aufgrund eines Strategiewechsels und umfassender Kostensenkungsmaßnahmen wird für alle Tochtergesellschaften zukünftig ein positives Ergebnis erwartet. Bestandsrisiken Die Bestandsrisiken der Gesellschaft beziehen sich insbesondere auf Gegenstände des Vorratsvermögens, die nicht oder lediglich unter Wert verkauft werden können. Die NIMAX GmbH sieht sich zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 weiterhin mit Lagerüberhängen konfrontiert, was auf die extrem langen Lieferzeiten der Lieferanten während der Corona-Pandemie und die schwierige Planbarkeit der Beschaffung zurückzuführen ist. Der hohe Lagerbestand führt zu zusätzlichen Lager- und Finanzierungskosten. Allerdings ging der Lagerbestand nach Erreichen eines Höchststandes im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022/2023 bereits um TEUR 2.207 zurück und wird weiter kontinuierlich abgebaut. Der Großteil der Bestände besteht aus Produkten, die kaum an Aktualität verlieren. Durch gezielte Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sehen wir uns in der Lage, die Waren weiterhin zu Preisen oberhalb des Einstandswertes zu verkaufen. Abgesehen von den einmaligen Effekten aufgrund der volatilen Marktlage während der Corona-Pandemie halten wir die Bestandsrisiken durch Marktforschung, Testaktionen bei Produktneueinführungen und dosierte Mengensteigerungen in engen Grenzen. Produktrisiken Produktrisiken bestehen grundsätzlich in Qualitätsmängeln unserer Produkte. Dem tragen wir durch entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung Rechnung. Hierzu gehören die Zertifizierung unserer Aktivitäten nach internationalen Normen sowie die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten. Für Haftungsrisiken und Schadensfälle haben wir Versicherungen abgeschlossen, um die möglichen Folgen von im Unternehmen verbleibenden Risiken in Grenzen zu halten, bzw. sie ganz auszuschließen. Der Umfang dieser Versicherungen wird laufend überprüft. Finanz- und Währungsrisiken Die hohe Importquote und der sich daraus ergebende hohe Lagerbestand erfordern erhebliche Finanzmittel. Aufgrund unseres hohen Eigenkapitalanteils und der guten Ertragskraft der vergangenen Jahre ist die benötigte Finanzierung derzeit gesichert. Durch Umfinanzierungen konnten die mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten von einem Anteil von 25 % zum 30.9.2022 auf einen Anteil von 35 % zum 30.9.2023 erhöht werden. Ein neuer Bankkredit mit fünfjähriger Laufzeit wurde durch einen Festzinszahler-Swap mit Zinsuntergrenze gegen steigende Zinsen abgesichert. Ein wesentlicher Teil der von uns bezogenen Waren und Leistungen wird in USD abgerechnet. Da wir unsere Verkaufspreise tagesaktuell anpassen können, werden im gewöhnlichen Geschäftsbetrieb keine Kurssicherungsgeschäfte vorgenommen. Bei etwaigen Großaufträgen mit langen Vorlaufzeiten würde dieses Instrument jedoch angewandt oder das Geschäft in USD abgewickelt, um Währungsrisiken abzufangen. Spekulative Währungsgeschäfte werden von uns nicht getätigt. Gesamtrisikoeinschätzung Nach unserer Einschätzung sind weder zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch für die Zukunft Risiken erkennbar, die die Substanz oder den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. iii. Chancen Strategisch sieht sich das Unternehmen sehr gut und zukunftsorientiert aufgestellt. Weitere Marktchancen ergeben sich vor allem durch gezielte Erweiterungen des Produktportfolios, insbesondere für unsere Eigenmarken, und durch eine geografische Ausweitung der Marktbearbeitung in Europa und darüber hinaus. b. Prognosebericht Wie im Vorjahr prognostiziert, war das Geschäftsjahr 2022/2023 von sinkendem Umsatz und sinkendem Rohertrag und einem deutlich geringeren Jahresergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/2022 geprägt. Aufgrund des nicht erwarteten erheblichen Jahresverlustes im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Geschäftsführung verschiedene Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung beschlossen, die im Geschäftsjahr 2023/2024 umgesetzt werden. Ein Schwerpunkt sind dabei Kosteneinsparungen in verschiedenen Bereichen, insbesondere bei den Personalkosten und den Kosten für Fremdarbeiten durch die Tochtergesellschaften. Die Geschäftsentwicklung ist mit Blick auf Chancen, Markt und Branche für die kommenden Jahre als positiv einzustufen, wenngleich für das kommende Geschäftsjahr weiterhin mit einer Konsolidierung nach dem außergewöhnlichen Aufschwung durch die Corona-Pandemie und einer Dämpfung durch die unsichere Wirtschaftslage und die allgemeine Konsumzurückhaltung auszugehen ist. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir von einem weiteren Rückgang von Umsatz und Rohertrag und nochmals einem negativen Jahresergebnis aus, und erwarten ab dem Geschäftsjahr 2024/2025 wieder leichtes Wachstum und ein positives Jahresergebnis. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der nimax GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel (Barbestände und Bankguthaben) werden zu Nominalwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Grundkapital laut Satzung sowie der Handelsregistereintragung und ist vollständig eingezahlt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Der Unterschied der Bilanzansätze zum Devisenkassamittelkurs ist unbeachtlich. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 901.610,68 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 1.082.378,73
Angaben zur Bilanz Forschungs- und Entwicklungskosten Es wurden keine selbst geschaffenen immateriellen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten wurden im Geschäftsjahr nicht gesondert erfasst. Geleistete Anzahlungen Die geleisteten Anzahlungen beinhalten Anzahlungen in fremder Währung. Die Differenz zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag ist unbeachtlich. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Steuererstattungsansprüche und Lieferanten-Boni erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Steuerrückstellungen EUR 747.242,91 Gewährleistungs-und Retouren-Rückstellungen EUR 170.000,00 Rückstellungen für Urlaube und Überstunden EUR 203.946,00 Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Verbindlichkeiten und deren Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 8.704.729,45 EUR. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Abtretung Warenbestand und Forderungen, persönliche Bürgschaften Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 59.063,11 (Vorjahr: EUR 6.927,17). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 8.626.590,59 (Vorjahr: EUR 10.739.970,23). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 3.038.870,06 (Vorjahr: EUR 2.108.559,43). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 584.809,12 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dominik Schwarz, M.A. (HSG), Geschäftsführer, München Ben Schwarz, Kaufmann, Geschäftsführer, Landsberg am Lech Patrick Bosch, Dipl.-Informatiker, Geschäftsführer, Starnberg Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 648.737,25 EUR gewährt. Gewährte Bezüge, die noch in keinem Jahresabschluss angegeben worden sind Für Leistungen früherer Jahre, die erst in diesem Geschäftsjahr abgerechnet wurden, waren 0,00 EUR abzurechnen. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Früheren Geschäftsführern sowie deren Hinterbliebenen wurden 0,00 EUR gewährt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Latente Steuern Aufgrund eines um € 253.356,00 geringeren Anlagevermögens in der Handelsbilanz gegenüber der Steuerbilanz wurden aktive latente Steuern von € 76.000,00 gebildet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Im laufenden Geschäftsjahr erfolgten Abschreibungen auf Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 772.000,00. Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt 1.386.144,86 EUR. Auf neue Rechnung werden - 1.386.144,86 EUR vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Unterzeichnung:
gez. am 05.08.2024 Dominik Schwarz Ben Schwarz Patrick Bosch Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der nimax GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der nimax GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 23. Juli 2024 BTR Beratung Treuhand Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer |
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