Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Awinta GmbHLiquidiert
Robert-Bosch-Straße 7, 74321 Tamm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Awinta GmbHBietigheim-BissingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Awinta GmbH 74321 Bietigheim BissingenGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 3. Nachtragsbericht 4. Prognosebericht 5. Chancen- und Risikenbericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Awinta GmbH entwickelt und vertreibt Software- und Hardwarelösungen und bietet Beratungs- und Servicedienstleistungen zur Geschäftsprozesssteuerung in Apotheken und Arztpraxen an. Im Geschäftsbereich Apothekensysteme ist die Awinta GmbH Marktführer in der Bundesrepublik Deutschland mit den Warenwirtschaftssystemen Infopharm, jump, Pharmasoft und Prokas. Der Geschäftsbereich Arztsysteme wurde zum 1. April 2014 verkauft und gehört damit nicht mehr zum Betrieb der awinta. Die Hauptstandorte sind Bietigheim-Bissingen mit dem Sitz der Unternehmensführung, Mannheim und Gefrees. Darüber hinaus ist die Awinta GmbH bundesweit flächendeckend mit Geschäftsstellen vertreten. 2. Forschung und Entwicklung Wesentliche Schwerpunkte waren im Bereich Forschung und Entwicklung die Weiterentwicklung des aT1®, die Optimierung der Warenwirtschaftssysteme und der Ausbau der Online-Systeme. Im Bereich Forschung und Entwicklung sind insgesamt 10 Mitarbeiter beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser Markt wurde auch in 2014 von Regulierungsbemühungen des Gesetzgebers beeinflusst. Die weitere Ausdehnung der Rabattverträge der Krankenkassen führt in der Gesamtsumme zusätzlich zu einer Reduktion der Marge bei unseren Kunden. Darüber hinaus wird durch die Zulässigkeit der Null-Retaxationen das Risiko eines Einnahmeverlusts der Apotheken deutlich gesteigert. Kombiniert mit den vorhandenen Kostensteigerungen ergibt sich eine schlechtere Ertragssituation für unsere Kunden. Dies zeigt sich auch in der Tatsache, dass 2014 wieder bundesweit 370 Apothekenschließungen zu verzeichnen sind. Tendenziell spiegelt sich diese Marktsituation auch in unserer Kundenentwicklung wieder. Wir erwarten die Fortsetzung der rückläufigen Apothekenzahlen entsprechend der bisherigen Entwicklung auch in den Folgejahren. Zudem hat sich der starke Wettbewerb sowie die Marktkonzentration bei den Warenwirtschaftsanbietern auch in 2014 fortgesetzt. In diesem Verdrängungswettbewerb ist der Druck auf die am Markt erzielbaren Konditionen sehr hoch. Die Arzneimittelausgaben sind in 2014 um 9 % auf 31,4 Mrd. € (GKV-Markt) gestiegen. Davon entfallen allerdings nur 16 % der Gesamtausgaben auf unsere Kunden. 2. Geschäftsverlauf Im Januar wurde der aT1® als eines der 10 innovativsten Produkte auf der NRF in New York von Intel ausgezeichnet. Der aT1®, unser all-in-one Apotheken-Office-Terminal, welcher alle Funktionen, die unsere Kunden im HV Ihrer Apotheke benötigen, beinhaltet, hat außerordentlich zu den erzielten Erlössteigerungen beigetragen. Sehr viele Kunden haben sich für den Einsatz des aT1® in Ihrer Apotheke entschieden. Mit der Auslieferung wurde Mitte des Jahres begonnen und mit den Erfahrungswerten konnten bereits weitere innovative Optimierungen vorgenommen werden. Der Erfolg auf der Expopharm im September in München hat unseren neuen Marktauftritt voll bestätigt. Von den aT1® über die Neuerungen in unseren Warenwirtschaftssystemen bis hin zu innovativen Produktion, wie dem Apotheken Archiv und dem neuen Medikationsmanager, sind alle Produkte auf reges Interesse gestoßen. Auch bei der darauffolgenden awinTour-Roadshow konnte der Erfolg weitergeführt werden. Jeweils ein 1. Platz als "Bester IT-Partner" beim Apotheken-Kooperationspreis und als "Beliebtester IT-Anbieter" beim Apotheken-Favorit sowie eine Platzierung unter den TOP 3 als bester Apothekenpartner zeigen den innovativen und kundenorientierten Fokus unseres Unternehmens. Mit dem Rollout der neuen Version unseres Warenwirtschaftssystems jump bei unseren Kunden wurden modernste Entwicklungsfortschritte realisiert. Eine deutliche Steigerung der Anzahl der installierten Systeme konnte damit herbeigeführt werden. Mit dem Warenwirtschaftssystem Prokas wurden weiterhin viele Neukunden installiert und der Marktanteil weiter ausgebaut. Die Version 6 unseres Warenwirtschaftssystems Infopharm wurde abgekündigt, nachdem seit langem Infopharm Profiline erfolgreich am Markt etabliert ist. Trotz einer hohen Umstellungszahl konnten einige Kündigungen nicht vermieden werden. Die Einführung von aHelp als Direkt-System-Hilfe in den Warenwirtschaftssystemen wurde von den Kunden sehr gut angenommen und hat zu einer deutlichen Reduzierung der Kundenanfragen sowie weiteren Verkürzung der Antwortzeiten in der Hotline und damit zur Steigerung der Kundenzufriedenheit geführt. Die Inhalte werden konsequent ausgebaut und aktualisiert. 3. Lage Für die Migration des intern eingesetzten Warenwirtschaftssystem Navision mussten in allen Bereichen hohe Personalaufwendungen für Tests und Anpassungen erbracht werden. Im Bereich der Entwicklung wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, damit die umfangreichen Anpassungen (gesetzliche und Kundenanforderungen) erfolgreich umgesetzt werden konnten. Zur Abarbeitung der überdurchschnittlichen Anzahl an Aufträgen wurde das Personal in der Kundenbetreuung aufgestockt. Trotzdem konnten in 2014 nicht mehr alle Aufträge vollständig installiert werden und haben das Auftragspolster für 2015 entsprechend erhöht. Diese Themen haben zu einer einmaligen Ergebnisverschlechterung geführt. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr auf 53,5 Mio. € gestiegen. Der Materialaufwand hat sich von 16,1 Mio. € auf 20,4 Mio. € erhöht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in 2014 beträgt 0,1 Mio. € gegenüber -0,4 Mio. € im Jahr 2013. Im Geschäftsjahr ergaben sich Zugänge in das Anlagevermögen in Höhe von 2,2 Mio. €. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 1,5 Mio. € auf 0,9 Mio. € reduziert. Die Verrechnungsaufwendungen im Rahmen der Geschäftsbesorgungsverträge unseres Dienstleisters VSA GmbH haben sich mit 2,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Personalaufwendungen in 2014 betrugen insgesamt 25,2 Mio. € und haben sich gegenüber dem Vorjahr um 5,7 % erhöht. Zum 01.01.2014 waren 565 Mitarbeiter in der Gesellschaft beschäftigt. Per 31.12.2014 hat sich die Anzahl der Mitarbeiter um 57 auf 622 Mitarbeiter erhöht. Zum Stichtag 31.12.2014 durchlaufen 58 Auszubildende eine Ausbildung in unserem Unternehmen. Das Eigenkapital hat sich von 10,0 Mio. € auf 10,2 Mio. € erhöht. Unsere Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Die dargestellten Kennzahlen beziehen sich jeweils auf die Bilanzsumme in Höhe von 21,7 Mio. € in 2014 und 19,8 Mio. € in 2013. Zur Finanzlage ist auszuführen, dass die awinta weitestgehend aus Eigenmitteln finanziert ist. Die Liquiditätsstruktur stellt sich wie folgt dar:
Zur Finanzierung der laufenden Geschäfte stehen ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Dies wird durch die stringente Prüfung der Fakturierung und der offenen Posten und der Einleitung der nötigen Maßnahmen sichergestellt. Für unsere Tochterunternehmen können wir eine weiterhin positive Entwicklung bestätigen. Sowohl die CSE AG als Warenwirtschaftsanbieter als auch die VSA IFAK AG mit der Rezeptabrechnung, jeweils in der Schweiz tätig, konnten positive Ergebnisse erreichen. Zum 21. März haben sich die Gesellschaftsverhältnisse der awinta geändert. Die VSA GmbH hat die Anteile der Pro Medisoft AG übernommen und ist nun 100%-Gesellschafter. Mit dieser Veränderung haben sich eine Verschlankung der Entscheidungsprozesse und Synergieeffekte im operativen und administrativen Betrieb ergeben. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Auftragseingang, Auftragsreichweite mit geplantem Installationsvolumen und die Liquiditätsbetrachtung mit den Offenen Posten heran. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Unternehmen sind viele Mitarbeiter mit langer Betriebszugehörigkeit tätig. Insgesamt ist eine geringe Fluktuation vorhanden, freie Stellen werden zügig nachbesetzt. Von Focus Spezial wurde awinta zu den besten Arbeitgebern Deutschlands gewählt. Zum Ende des Jahres waren 622 Mitarbeiter, davon 22 in Elternzeit, bei der awinta in einem Arbeitsverhältnis, das Durchschnittsalter lag bei 37 Jahren. III. Nachtragsbericht Zum 01.01.2015 wurde die Firma Asys Softwareentwicklung GmbH zu 100 % von der awinta übernommen. Diese Akquise dient dem konsequenten Ausbau der Marktführerschaft in Deutschland und ergänzt das Produktportfolio hervorragend. Hr. Sven Bertram wurde im Februar 2015 zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2014 sind keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die diesen Jahresabschluss beeinflussen. IV. Prognosebericht Im März 2015 wurde die Firma Asys Softwareentwicklung GmbH mit der awinta verschmolzen. Wir erwarten in diesem Jahr eine Konsolidierung der Produktpalette und Synergieeffekte aus gemeinsamem Einkauf und der Zusammenlegung von Aktivitäten. Mit awintaOne werden wir in den nächsten Jahren alle unsere Warenwirtschaftssysteme auf eine einheitliche technologische Plattform zusammenführen und das Beste aus allen Welten schaffen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Grundsätzlich erwarten wir auch weiterhin, dass unser Markt durch zu erwartende gesetzgeberische Kostenbegrenzungsmaßnahmen beeinflusst wird und diese werden bei der Politik und den Krankenkassen auch künftig im Fokus stehen. Der Geschäftsverlauf in den ersten Wochen des neuen Jahres entspricht unseren Erwartungen. Wir gehen davon aus, unsere Marktposition auch in 2015 behaupten und ausbauen zu können und erwarten eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung und eine Umsatzrendite zwischen 2% und 5 %. Internen Kostensteigerungen, sei es durch Investitionen bedingte Abschreibungen oder direkten Kostensteigerungen, werden wir durch interne Prozessoptimierungen gegenwirken. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. V. Chancen- und Risikenbericht 1. Risikobericht Ein gewisses Risiko ist durch die im Bereich der Rezeptabgabe gesetzlich geregelte Vergütung der Apotheken gegeben. Diese politische Steuerung hat letztlich Auswirkung die Investitionsbereitschaft der Apotheker. Aktuell sind keine neuen Maßnahmen geplant, die wie in der Vergangenheit negative Auswirkungen auf das Einkommen der Apotheke erwarten lassen. Ein Großteil der Apotheken profitiert vom Verdrängungswettbewerb im Großhandel. Für die Entwicklung des innovativen Apothekenterminals aT1® mussten erhebliche Investitionen getätigt werden und zur Deckung dieser Investition ist es notwendig, dass eine entsprechende Anzahl an Terminals in den nächsten Jahren verkauft und installiert wird. Ohne diese Investition hätte sich der Auftragseingang in diesem Jahr nicht so positiv entwickelt. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Chancen sehen wir insbesondere durch die deutliche Leistungserweiterung in der jump-Version 2.0 und der Weiterentwicklung des Apotheken-Terminals aT1®. Diese ermöglichen uns eine Verstärkung des Marktauftritts und wir erwarten hierdurch Impulse für die Neukundengewinnung. Mit der weiteren Marktdurchdringung des aT1® ergeben sich hohe Umsatzpotentiale, die zu einer deutlichen Steigerung der Erlöse führen wird. Dies betrifft sowohl die Umrüstung unserer bestehenden Kunden als auch die vermehrte Gewinnung von Neukunden. Aufgrund der all-in-one Technologie und der daraus resultierenden Installations- und Wartungsfreundlichkeit erwarten wir eine Kostenreduzierung in den Bereichen Installationsaufwendungen und technischen Serviceleistungen. Insgesamt gehen wir von einer Optimierung der Ertragssituation aus. Chancen zur Erlössteigerung sehen wir außerdem in der Kundengewinnung und in der Vermarktung von innovativen Softwaremodulen und Hardwareaufrüstungen bei bestehenden Kunden. Hierzu wird auch 2015 die konsequente Weiterentwicklung unserer Produktlinien Infopharm, jump, Pharmasoft und Prokas im Mittelpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen stehen. 3. Gesamtaussage Das Erkennen von Chancen und Risiken im Unternehmen und die Entscheidung über Maßnahmen zur Abwehr von Risiken und zur Nutzen von Chancen gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Geschäftsleitung der Awinta GmbH. Grundsätzliche Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sehen wir derzeit nicht. Unsere internen Risiken versuchen wir soweit möglich zu begrenzen, beispielsweise durch ein intensives, begleitendes Projektcontrolling beim Entwicklungsprozess. Projekte werden nach unseren festgelegten Regeln für das Projektmanagement durchgeführt. Darüber hinaus haben wir in allen Bereichen durch ein Berichtswesen und die Budgetierung entsprechende Frühwarnsysteme und Eskalationsmechanismen etabliert. Bevor Entscheidungen über wesentliche Maßnahmen getroffen werden, erfolgt eine sorgfältige Abwägung von Chancen und Risiken.
Bietigheim-Bissingen, 02.04.2015 Sven Bertram Florian Giermann Norbert Hübsch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungVon der Gesellschafterversammlung wurde am 25.06.2015 beschlossen den Bilanzgewinn 2014 in Höhe 2.240.055,72 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Anhang für das Geschäftsjahr 2014A. Allgemeine Angaben Der nachstehende Anhang ist der Anhang in der Fassung für Offenlegungszwecke. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Auf Grund des Gesellschafterwechsels in 2014 sind die Angaben zu den Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bzw. gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht nur bedingt vergleichbar. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der awinta GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Unter den Finanzanlagen wurden Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen und sonstige Wertpapiere mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. II. Umlaufvermögen Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
Insgesamt ergab sich ein Überschuss der aktiven latenten Steuern, welche nicht aktiviert wurde. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30 %. III. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag laut Handelsregisterauszug Euro 2.000.000,00 und ist voll eingezahlt. III. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren und dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst (4,53%). Es wurden die "Richttafeln 2005 G" für die Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck, Köln zu Grunde gelegt. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wurden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft zuzüglich eines Guthabens aus der Beitragsrückerstattung angesetzt. Erfolgswirksame Auswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Unter den Rückstellungen für Pensionen wurden Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), verrechnet. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um verpfändete Rückdeckungsversicherungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. IV. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbertrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. V. Währungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Diese wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. C. Angaben zu den Posten der Bilanz I. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist diesem Bericht als Anlage beigefügt. II. Rückstellungen Der Posten sonstige Rückstellungen betrifft im Wesentlichen Rückstellungen des Personalbereichs. III. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2014 auf insgesamt 8.346.026 Euro (Vj. 4.639 TEuro), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.646.026 Euro (Vj. 4.517 TEuro) bzw. mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre 1.500.000 Euro (Vj. 0 TEuro). Die Aufteilung auf die einzelnen Posten ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:
D. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung I. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
E. Sonstige Angaben I. Mitarbeiterzahlen Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
II. Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Norbert Hübsch, Kaufmann, Bietigheim-Bissingen ab 01.01.2014 Herr Florian Giermann, Rechtsassessor, Bietigheim-Bissingen ab 01.01.2013 Herr Andreas Christoffel, Dipl.-Informatiker (FH), Bietigheim-Bissingen ab 01.10.2014 bis 09.12.2014 Von den Befreiungsvorschriften des § 286 HGB wurde Gebrauch gemacht. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene wurden im Geschäftsjahr Ruhegehälter bzw. Hinterbliebenenbezüge in Höhe von T€ 28 gewährt. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen hat die Awinta GmbH insgesamt T€ 180 zurückgestellt. III. Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:
Für ein weiteres Unternehmen wurden die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unter Anwendung der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB unterlassen, da diese Angaben geeignet sind, der Kapitalgesellschaft oder dem anderen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen. IV. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen am Bilanzstichtag keine Rechte und Pflichten im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG. V. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken. VI. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 und 3a. HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nachfolgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Risiken: Die Verträge im Leasing und im Mietbereich sind teilweise langfristig abgeschlossen. Daher besteht das Risiko die Verträge nicht oder nur gegen entsprechende Entschädigung auflösen zu können, wenn kein Bedarf mehr an dem gemieteten / geleasten Vermögensgegenstand besteht. Aus den außerbilanzielle Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Vorteile: Durch die eingegangenen Miet- und Leasingverträge wurden die Vermögensgegenstände längerfristig für die Nutzung gesichert, so dass eine entsprechende Planungssicherheit vorliegt. VII. Konzernzugehörigkeit Die awinta GmbH wurde in den Konzernabschluss der VSA GmbH, München einbezogen. Diese stellt zudem den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen auf. VIII. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 32,0 TEuro und gliedert sich wie folgt:
IX. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn von Euro 2.240.055,72 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Bietigheim-Bissingen, den 2. April 2015 Norbert Hübsch Florian Giermann Sven Bertram Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der awinta GmbH mit einer Bilanzsumme von Euro 21.705.835,75 und einem Jahresüberschuss von Euro 135.389,88 folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der awinta GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 2. April 2015 RTS
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer Patrick Oehler, Wirtschaftsprüfer |
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