Michael
Pertsch GmbH
Rodach b.
Coburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
97.938,00 |
33.499,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
3,00 |
3,00 |
| II.
Sachanlagen |
97.935,00 |
33.496,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
319.948,80 |
352.174,32 |
| I.
Vorräte |
158.008,28 |
176.690,28 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
115.610,28 |
152.461,91 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
-904,04 |
|
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
46.330,24 |
23.022,13 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
7.514,37 |
2.535,00 |
| davon
Disagio |
5.835,00 |
2.535,00 |
| Aktiva |
425.401,17 |
388.208,32 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
144.180,52 |
120.721,81 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Gewinnrücklagen |
30.000,00 |
30.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
65.157,22 |
-1.804,81 |
| IV.
Jahresüberschuss |
23.458,71 |
66.962,03 |
| B.
Rückstellungen |
49.147,07 |
46.758,75 |
| C.
Verbindlichkeiten |
232.073,58 |
220.727,76 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
153.578,71 |
158.144,44 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
78.494,87 |
62.583,32 |
| Summe
Passiva |
425.401,17 |
388.208,32 |
sonstige Berichtsbestandteile
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Angaben
2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
3. Sonstige Pflichtangaben
3.1. Anzahl der Arbeitnehmer
3.2. Namen der Geschäftsführer
3.3. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
4. Nachtragsbericht
1. Allgemeine Angaben
Die Michael Pertsch GmbH hat ihren Sitz in 96476 Bad
Rodach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg
unter HRB 2400 eingetragen.
Vorliegender Jahresabschluss wurde nach den
Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches in
der Fassung des Bilanzrichtlinie Umsetzungsgesetzes (BilRUG)
und den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes
betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung
aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
auf.
Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung
der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-
und Bewertungsgrundsätzen nach den für
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266
ff. HGB). Im Geschäftsjahr wurde der Ausweis der
Sozialangaben gem. § 275 Abs. 2. Nr. 6 Best. a) und b)
HGB des Vorjahres angepasst.
Für eine klare und übersichtliche Darstellung
wurden die Ausweiswahlrechte im Anhang dargestellt.
2. Angaben zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
2. 1. Bilanzierungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung
der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederung-
und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§
266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr
die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
2. 2 Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend:
Die Bilanzierung der
immateriellen Vermögensgegenstände und der
Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten unter Berücksichtigung
nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die
voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen
Vermögensgegenständen und Sachanlagen erfolgte die
Abschreibung linear.
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder
Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden gemäß
§ 6 Abs. 2 EstG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und im
Anlagespiegel als Abgang behandelt.
Die Bewertung der
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den
ursprünglichen Anschaffungskosten - soweit nicht ein
niedriger Wert beizulegen war.
Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wurde
die Durchschnittsmethode angewendet.
Bei den
unfertigen Erzeugnissen werden Lohn- und
Materialkosten, Lohn- und Materialgemeinkosten sowie
notwendige Sonderkosten der Fertigung angesetzt.
Vertriebskosten sowie Zinsen für Fremdkapital
werden nicht berücksichtigt. Der Fertigungsstand bei den
unfertigen Leistungen findet Beachtung.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Vermögensgegenstände sind zum
Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung
angemessen dotierter Pauschalwertberichtungen Rechnung
getragen.
Einzelwertberichtungen waren nicht zu bilden.
Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten
angesetzt.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum
Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die
Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.
Die
sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind
mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist.
Die
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen wurden aufgelöst.
Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag
passiviert.
3. Sonstige Pflichtangaben
3.1. Anzahl der Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr 12 Arbeitnehmer.
3.2. Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Person
geführt:Geschäftsführer: Herr
Michael Pertsch, InstallateurDer Geschäftsführer
ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
3.3. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die
nachfolgenden Rechte und Pflichten:
| Sachverhalte |
Betrag |
| Forderungen |
keine |
| Verbindlichkeiten |
€ 18.207,60 |
________________________________
Michael Pertsch
Geschäftsführer
4. Nachtragsbericht
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich seit
der Corona-Pandemie auf niedrigem Niveau stabilisiert. Dies
war vor allem auf weniger pessimistische Erwartungen der
Unternehmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage
bewerteten sie minimal besser. Nach dem ersten Schock
über den russischen Angriff zeigt die deutsche
Wirtschaft sich widerstandsfähig.
Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima auf den
niedrigsten Wert seit Mai 2010 abgestürzt. Die
Unternehmen waren merklich weniger zufrieden mit der
aktuellen Geschäftslage. Ihre Erwartungen waren zudem
noch nie so pessimistisch seit der Wiedervereinigung.
Insbesondere große Materialengpässe belasten das
Geschäft.
Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die
souveräne Ukraine am 24.02.2022 stellt ein
einschneidendes Ereignis dar, das in der globalen Wirtschaft
deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter- und
Finanzmärkten waren die Reaktionen sofort spürbar;
die demokratischen Staaten beraten in großer
Geschlossenheit über scharfe Sanktionen gegen Russland.
Welche Konsequenzen sich für Russland die
sanktionsverhängenden Staaten ergeben, werden sich nicht
nur unmittelbar zeigen. Die direkten und die indirekten
Auswirkungen aus der Russland-Ukraine Krise auf unsere
Gesellschaft sind aufgrund der unsicheren Entwicklungen zum
Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung kaum kalkulierbar.
Auch sind Aussagen darüber, wie lange sich diese Krise
hinziehen wird, derzeit nicht einschätzbar.
Unterbrochene Lieferketten, anhaltende Rohstoff- und
Materialengpässe, massiv gestiegene Energie und
Rohstoffpriese sowie die COVID-Pandemie stellen unsere Kunden
vor eine Vielzahl an Herausforderungen, die sich auch
weiterhin auf unser Unternehmen auswirken können.
Eine ergebnismäßige Titulierung eines daraus
entstehenden Schadens kann aus Sicht der
Geschäftsführung nicht beurteilt wurden. Wir gehen
derzeit jedoch noch nicht von einer existenzbedrohenden
Beeinflussung aus.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Ende
des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.
|