Fable Data GmbH
Selbe AdresseBereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicholas Simon Sales seit 21.10.2025 | Geschäftsführer |
Markus Josef Dr. Voßmann seit 18.6.2025 | Geschäftsführer |
Norbert Maria Hubert Keller seit 29.12.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Illumina GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Berlin, 24 June 2024: Illumina Netherlands B.V. Andrew Kevin Doogan, Managing Director Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Illumina GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Illumina GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Illumina GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 20. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Collie, Wirtschaftsprüfer Mildenberger, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss der Illumina GmbH wurde auf der Grundlage des HGB sowie der entsprechenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Anzubringende Vermerke hinsichtlich der Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung werden im Interesse der Übersichtlichkeit überwiegend im Anhang aufgeführt. 2. Eintragung Die Gesellschaft ist unter der Firma Illumina GmbH mit Sitz in Berlin beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 225955B im Handelsregister eingetragen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr maßgeblich. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen grundsätzlich nach der linearen Methode vermindert. Zur Bemessung der Abschreibungssätze wird für Betriebs- und Geschäftsausstattung eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren zu Grunde gelegt. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden in einem Konto zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu ihren Anschaffungskosten - ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen; nicht mehr einbringliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in ausländischer Währung wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt, ebenso die weiteren Posten des Eigenkapitals. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe ihrer notwendigen Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit im Rahmen von Produktverkäufen über die Herstellergarantie hinausgehende Gewährleistungsfristen eingeräumt werden, werden Dienstleistungs-/Garantieverlängerungsverträge an Kunden verkauft, und diese Garantieverlängerungsverträge werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt und über den Zeitraum der Gewährleistung erfolgswirksam vereinnahmt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Differenzen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz zum Zeitpunkt ihres Abbaus bewertet; die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. In fremder Währung bestehende kurzfristige Forderungen und kurzfristige Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung beinhalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. 4. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die als Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zum 31. Dezember 2023 vorläufig die folgenden: Illumina France SARL, Paris (Frankreich)
Illumina Italy Srl., Mailand (Italien)
Illumina Switzerland GmbH, Zürich (Schweiz)
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen den Gesellschafter belaufen sich auf EUR 1.643.962 (Vj: EUR 1.034.828). Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00. Es ist vollständig eingezahlt. Aufgrund der Gewinnausschüttung an die Gesellschafter i.H.v. EUR 27.576.900 hat sich der Gewinnvortrag, nach Einstellung des Jahresüberschusses aus dem Vorjahr i.H.v. EUR 7.924.664 von EUR 26.028.587 auf EUR 6.376.351 reduziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe von EUR 675.718 (2022: EUR 436.503) für Mitarbeiterprovisionen und -boni, in Höhe von EUR 150.000 (2022: EUR 40.185) für Restrukturierung, in Höhe von EUR 1.126 (2022: EUR 249.489) für Urlaub, in Höhe von EUR 204.068 (2022: EUR 204.068) für erwartete Preisprüfungen sowie in Höhe von EUR 92.736 (2022: EUR 73.593) für Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungskosten gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr nach dem Bilanzstichtag und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0 (Vj. EUR 8.013). Latente Steuern Die latenten Steuern sind in der Bilanz netto ausgewiesen und wurden unter Anwendung eines kombinierten Steuersatzes von 30,175 Prozent berechnet. Die zu versteuernden temporären Differenzen, die zu passiven latenten Steuern führen, beziehen sich auf die Bewertung von auf Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten; die abzugsfähigen temporären Differenzen, die zu aktiven latenten Steuern führen, beziehen sich auf sonstige abgegrenzte Verbindlichkeiten sowie die Bewertung von auf in Fremdwährung lautenden Forderungen und sonstigen Wertpapieren.
Gesamtbetrag der Beträge § 268 Ab. 8 HGB: Die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 451.075 sind grundsätzlich nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Ausschüttungssperre läuft jedoch aufgrund des übersteigenden Gewinnvortrags ins Leere. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich den Verkauf von medizintechnischen Geräten aus dem Bereich Life Science, die von der Illumina-Gruppe produziert wurden, sowie die zugehörigen Verbrauchsmaterialien. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen ausschließlich Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.901.517 (2022: EUR 3.729.387). Materialaufwand Wie im Vorjahr umfasst der Materialaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB ausschließlich Aufwendungen für bezogene Produkte. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.245.286 (2022: EUR 2.686.908) und Reisekosten von EUR 1.387.111 (2022: EUR 1.386.459). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 1. Januar 2024 wirksam werden. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen. 6. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 117 Mitarbeiter bei der Gesellschaft (Vorjahr: 108) beschäftigt, davon 111 Mitarbeiter im Bereich Vertrieb, drei Mitarbeiter in der allgemeinen Verwaltung und drei Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Eventualschulden, sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Posten Bei der Gesellschaft bestehen drei Bankbürgschaften in Höhe von insgesamt EUR 1.023.890 eine davon in Höhe von EUR 297.523 in Verbindung mit dem Mietvertrag für ein Gebäude in Berlin. Das Risiko der Inanspruchnahme dieser Bankbürgschaft im Zusammenhang mit einer Forderung wurde wegen der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt. Die beiden anderen Bürgschaften bestehen für die Kunden Helmholtz Zentrum für Umweltforschung GmbH, Leipzig, in Höhe von EUR 53.966 und Helmholtz Zentrum München, Neuherberg, in Höhe von EUR 672.400. Das Risiko der Inanspruchnahme dieser Bürgschaften wird wegen der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ebenfalls als gering eingeschätzt. Die Leasingverpflichtung gegenüber Dritten in Verbindung mit der Anmietung von Gebäuden beläuft sich auf EUR 2.738.453, wovon EUR 803.470 innerhalb eines Jahres fällig sind. Die Laufzeit des Leasingvertrags beträgt drei Jahre und endet am 31. März 2027. Zudem wurde ein Vertrag über EUR 53.966 mit dem Kunden Helmholtz Zentrum für Umweltforschung GmbH, Leipzig, abgeschlossen, welcher innerhalb eines Jahres fällig ist und ein Vertrag mit dem Kunden Helmholtz Zentrum München, Neuherberg, über EUR 672.400 mit unbestimmter Laufzeit abgeschlossen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich damit in Summe auf EUR 3.464.819. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Eventualschulden, sonstige finanzielle Verpflichtungen oder außerbilanziellen Posten. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde wahrgenommen durch: Herr Mark James Robinson, VP Finance, London, Großbritannien (bis 17. April 2023) Frau Nicola Letha Cranfield, Director Accounting, Saffron Walden, UK (ab 17. April 2023) Herr Norbert Maria Hubert Keller, Sr. Director EMEA Supply Chain, Eindhoven, Niederlande Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer werden für ihre Tätigkeit bei der Gesellschaft nicht vergütet. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr entfallende Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von EUR 80.284. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Illumina, Inc., Delaware, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen erstellt. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Illumina GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Illumina, Inc., Delaware, USA, in ihrer Eigenschaft als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung nach § 292 HGB für die Illumina GmbH nach US-GAAP erstellt hat. Diese sind unter "http://www.illumina.com" erhältlich. Die zwingend vom deutschen Handelsrecht (HGB) abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden betreffen im Wesentlichen Unterschiede bei Konsolidierungsgrundsätzen, die Abschreibung von Geschäfts- oder Firmenwerten, die Aktivierung von Entwicklungsaufwendungen, die Behandlung von Posten in Fremdwährung, die Bewertung von Rückstellungen, die bilanzielle Behandlung von Finanzinstrumenten, die Behandlung von Verbindlichkeiten, die bilanzielle Abbildung von Kapitalbeteiligungsprogrammen für Mitarbeiter, die Behandlung von Zinsaufwendungen im Rahmen der Herstellung von Vermögenswerten sowie den Ansatz von latenten Steuern. Aufgrund spezifischer Unterschiede bei der Konsolidierung im Konzernabschluss zwischen US- GAAP und HGB können Differenzen auftreten. Diese Differenzen entstehen durch Unterschiede in der Konsolidierungsmethodik (Unterschiede bei der Anwendung der Equitymethode), in der Ausgestaltung des Kontrollkonzepts (Konsolidierung von Joint Ventures) oder im Umfang der Aktivierung erworbener immaterieller Vermögenswerte bei der Erstkonsolidierung. Gemäß US-GAAP wird der Geschäfts- oder Firmenwert nicht über eine bestimmte Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben, sondern besitzt eine unbestimmte Nutzungsdauer. Es ist lediglich mindestens einmal im Jahr ein zweistufiger Impairment-Test durchzuführen. Dahingegen ist ein Geschäfts- oder Firmenwert gemäß HGB planmäßig über dessen erwartete betriebliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Nach HGB können Entwicklungsaufwendungen unter bestimmten Voraussetzungen aktiviert werden. Nach US-GAAP besteht diesbezüglich grundsätzlich ein Aktivierungsverbot, wobei in bestimmten Ausnahmefällen das Verbot durch eine Aktivierungspflicht durchbrochen wird (z.B. bei Software und Webseitenentwicklung). Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind handelsrechtlich am Abschlussstichtag grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs umzurechnen. Dabei ist jedoch bei nicht kurzfristigen Posten das Niederstwert- bzw. Imparitätsprinzip zu berücksichtigen, d.h. dass Währungsgewinne nur berücksichtigt werden, wenn sie zum Abschlussstichtag realisiert sind. Gemäß US-GAAP werden die in Fremdwährung lautenden Vermögenswerte und Schulden immer mit dem Stichtagskurs bewertet. Gemäß US-GAAP werden Derivate sowie zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente zum Fair Value bewertet und ihre Wertschwankungen erfolgswirksam erfasst. Zudem kann ein Unternehmen die erfolgswirksame Bewertung zum Fair Value für ein Finanzinstrument unter bestimmten Voraussetzungen unter Ausnutzung der Fair Value Option erzielen. Im deutschen Handelsrecht dagegen gibt es keine speziellen Regelungen für die bilanzielle Abbildung von Derivaten. In der Regel werden sie als schwebende Geschäfte klassifiziert und im Falle drohender Verluste entsprechende Rückstellungen passiviert. Eine zur Fair Value Option vergleichbare Regelung existiert nach HGB nicht. Bezüglich Hedge Accounting besteht nach HGB ein Wahlrecht zur Abbildung derartiger Sicherungsbeziehungen (Durchbuchungsmethode oder Einfrierungsmethode). Nach US GAAP erfolgt die Abbildung bei Sicherungsbeziehungen zur Sicherung von Zahlungsströmen erfolgsneutral im Eigenkapital, bei Sicherungsbeziehungen zur Sicherung von beizulegenden Zeitwerten erfolgswirksam über die GuV. Zudem bestehen zwischen den beiden Rechnungslegungsnormen Unterschiede bei den Voraussetzungen, die für das Hedge Accounting erfüllt werden müssen. Auch bei Verbindlichkeiten gibt es Unterschiede zwischen der bilanziellen Behandlung nach US- GAAP und HGB. Verbindlichkeiten werden nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen entweder mit den Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert entsprechen, oder mit den fortgeführten Anschaffungskosten (mittels Effektivzinsmethode) bewertet. Den deutschen Regelungen folgend werden Verbindlichkeiten immer mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Gemäß US-GAAP sind Zinsaufwendungen bei der Erstellung eines Vermögenswertes über einen längeren Zeitraum zwingend zu aktivieren, nach HGB besteht diesbezüglich bei allen selbst erstellten Vermögenswerten ein Ansatzwahlrecht. Zusätzlich bestehen bei der Bewertung der anzusetzenden Fremdkapitalkosten Unterschiede. Gemäß HGB besteht ein Ansatzwahlrecht für nach der Saldierung mit passiven latenten Steuern verbleibende aktive latente Steuern (Aktivüberhang). Gemäß US-GAAP besteht sowohl für aktive als auch passive latente Steuern dagegen eine Ansatzpflicht. Eine Saldierung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Weitere Unterschiede zwischen US-GAAP und HGB können auftreten, da einzelne Bilanzposten, auf die latente Steuern gebildet werden müssen, teilweise unterschiedlich bewertet werden. Weiterhin liegen der Aktivierung von latenten Steuern (inkl. Verlustvorträgen) unterschiedliche Kriterien zugrunde. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zuzüglich des Gewinnvortrags auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 20. Juni 2024 Die Geschäftsführung Nicola L. Cranfield Norbert M.H. Keller Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmensinformation Die Illumina GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Illumina B.V., Niederlande, und gehört zur Illumina, Inc. Gruppe, einem in den USA gegründeten, börsennotierten Unternehmen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften sind ein integraler Bestandteil der Illumina-Gruppe. Die Anteile an den Gesellschaften in Frankreich, Italien und in der Schweiz (Illumina France Holding SARL, Paris, Frankreich, Illumina Italy Srl, Mailand, Italien, und Illumina Switzerland GmbH, Zürich, Schweiz) werden zu 100 % von der Illumina GmbH gehalten. Die von der Illumina GmbH vertriebenen medizintechnischen Geräte umfassen Tools aus dem Bereich Life Sciences und integrierte Systeme für die Analyse genetischer Variationen und Funktionen. Das Produktportfolio umfasst auf Sequencing-by-Synthesis-Technologie ("SBS") basierte Sequenzierungsplattformen, die zur Erfüllung der Anforderungen einer Reihe von Sequenzierungsanwendungen entwickelt wurden, sowie Array-Plattformen bestehend aus HiScan- und iScan-Systemen, bei denen es sich um Array Scanner handelt, die die Bildgebung von array-basierten genetischen Analyseprodukten unterstützen. Darüber hinaus enthält das Produktportfolio verschiedene Probenvorbereitungs- und Sequenzierungskits (Verbrauchsmaterialien) zur Vereinfachung von Arbeitsabläufen und Beschleunigung von Analysen sowie die Installation und Wartung dieser Systeme. Zu den Kunden der Gesellschaft gehören Genomforschungszentren, wissenschaftliche Einrichtungen, öffentliche Labore, Krankenhäuser und Auftragslabore, pharmazeutische, biotechnologische, agrigenomische und kommerzielle molekulardiagnostische Firmen sowie Unternehmen aus dem Bereich persönliche Genomik. Die Sequenzierungstechnologien der nächsten Generation sind ein schnell wachsender Bereich. Treibende Kräfte sind private und öffentliche Investitionen, neue globale Initiativen zur breiteren Charakterisierung genetischer Variationen und die Migration von genetischen Vorgänger-Applikationen auf sequenzierungsbasierte Technologie 1. Die Illumina GmbH ist eine risikoarme Vertriebsgesellschaft (Limited-Risk-Distributor) für Illumina- Produkte innerhalb Deutschlands und bietet darüber hinaus die Installation und die Wartung der Sequenzierungs- und Arraysysteme innerhalb des Landes an. Wirtschaftliches Umfeld Trotz des leichten Rückgangs des BIP und damit der Wirtschaftstätigkeit in Deutschland um 0,3% in 2023 1 , stieg die Nachfrage nach den von der Gesellschaft verkauften Produkten und Dienstleistungen innerhalb des Landes in diesem Zeitraum weiterhin leicht an. Der deutsche Gentestmarkt wächst aufgrund der Einführung von Erstattungsregelungen schnell. Zudem wächst der europäische Markt für Gentests aufgrund chronischer Erkrankungen, Krebserkrankungen und fortschrittlicher Diagnosetechnologie kontinuierlich um 9,52% 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
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https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economicforecast-germany_en
Bilanzsumme Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 belief sich auf EUR 56,1 Mio. (2022: EUR 79,7 Mio.). Dies ist in erster Linie auf einen Rückgang der Festgelder um EUR 17,0 Mio. auf EUR 4,4 Mio. , der liquiden Mittel um EUR 0,7 Mio. auf EUR 12,2 Mio., der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 1,1 Mio., der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 3,7 Mio. auf EUR 1,4 Mio. sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 1,7 Mio. auf EUR 0,1 Mio. zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen auf EUR 31,7 Mio. zurück (2022: EUR 32,8 Mio.). Der Rückgang der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist hauptsächlich auf häufigere Abrechnungen mit der Illumina Cambridge Ltd., UK und die Bereinigung der manuellen Konten der verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich auf Grund von Investitionen um EUR 0,3 Mio. auf EUR 2,9 Mio. Die Vorräte stiegen leicht um EUR 0,1 Mio. auf EUR 0,8 Mio. und betreffen die von den Außendienstingenieuren zur Durchführung von Reparaturen und Instandhaltung der Instrumente der Kunden gehaltenen Waren und Ersatzteile. Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich aufgrund temporärer Differenzen, die durch Effekte noch nicht realisierter Währungskursverluste entstanden, um EUR 0,5 Mio. auf EUR 0,5 Mio. Der Rückgang des Eigenkapitals auf EUR 12,7 Mio. (im Vorjahr EUR 34,0 Mio.) resultiert im Wesentlichen aus der Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von EUR 27,6 Mio. (im Vorjahr EUR 0 Mio.). Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,2 Mio. auf EUR 30,2 Mio. Die Steuerrückstellungen verringerten sich aufgrund während des Geschäftsjahres geleisteter Steuerzahlungen um EUR 2,0 Mio. auf EUR 1,6 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um EUR 0,9 Mio. auf EUR 0,3 Mio. im Jahr 2023. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen haben sich um EUR 0,5 Mio. auf EUR 5,1 Mio. verringert, andere Verbindlichkeiten sind um EUR 0,1 Mio. auf EUR 7,2 Mio. gestiegen. Außerdem war im Zusammenhang mit einer Zunahme der abgeschlossenen Dienstleistungs- und Gewährleistungsverträge für Geräte eine Zunahme der passiven Rechnungsabgrenzungsposten um EUR 0,4 Mio. auf EUR 13,2 Mio. zu verzeichnen. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,0 Mio. gestiegen. Weitere Informationen hierzu finden sich nachfolgend im Abschnitt "Wesentliche Leistungsindikatoren". Der Materialaufwand beläuft sich mit EUR 203,7 Mio. auf 85,7 % der Umsatzerlöse (2022: 86,6 % der Umsatzerlöse). Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund eines Anstiegs der Mitarbeiterzahl um neun Mitarbeiter sowie höherer Bonus- und Provisionszahlungen um 17,7 % gegenüber Vorjahr auf EUR 19,2 Mio. Währungskursgewinne in Höhe von EUR 1,9 Mio. (2022: EUR 3,7 Mio.) und Währungskursverluste in Höhe von EUR 3,2 Mio. (2022: EUR 2,7 Mio.) ergeben sich in erster Linie aus der Fakturierung an Kunden in US- Dollar (USD), der Tätigung von Käufen bei Gruppenunternehmen in USD und den damit verbundenen auf USD lautenden Guthaben bei Kreditinstituten. Von den Währungsgewinnen in Höhe von 1,9 Mio. EUR entfallen EUR 0,6 Mio. auf konzerninterne Transaktionen und die restlichen EUR 1,3 Mio. auf sonstige Transaktionen. Von den Währungsverlusten in Höhe von EUR 3,2 Mio. entfallen EUR 0,9 Mio. EUR auf konzerninterne Transaktionen und die restlichen EUR 2,3 Mio. auf sonstige Transaktionen. Das Betriebsergebnis ohne die Berücksichtigung der Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung (Umsatzerlöse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge abzüglich des Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige betriebliche Aufwendungen) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,5 Mio. auf EUR 231,7 Mio. Der Jahresüberschuss verringerte sich um EUR 1,6 Mio. auf EUR 6,3 Mio. Das Management ist unter den makroökonomischen Rahmenbedingungen mit dem Ergebnis für 2023 zufrieden. Liquiditäts- und Finanzlage Kapitalflussrechnung
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten der Gesellschaft sowie die sonstigen Wertpapiere betragen insgesamt EUR 16,6 Mio. (2022: EUR 34,3 Mio.). Davon entfallen EUR 12,2 Mio. (2022: EUR 12,9 Mio.) auf liquide Mittel und EUR 4,4 Mio. (2022: EUR 21,4 Mio.) auf sonstige Wertpapiere. Dies entspricht einem Rückgang um EUR 17,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr, der hauptsächlich auf eine Dividendenzahlung zurückzuführen ist, die einem positiven Cashflow aus dem operativen Geschäft gegenübersteht. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die Verbindlichkeiten und Rückstellungen auf EUR 30,2 Mio. (2022: EUR 33,3 Mio.) und das Umlaufvermögen auf EUR 50,6 Mio. (2023: EUR 74,6 Mio.). Die Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. Zusammenfassende Beurteilung Die Geschäftsführung der Illumina GmbH blickt insgesamt auf ein Geschäftsjahr mit einer soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zurück. Wesentliche Leistungsindikatoren Die finanziellen und nicht finanziellen wesentlichen Leistungsindikatoren, die von der Gesellschaft überwacht werden, stellen sich wie folgt dar: Umsatzerlöse
Da die Gesellschaft als ein Limited-Risk-Distributor agiert, wird ihre Betriebsgewinnspanne durch die Höhe der Umsatzerlöse festgelegt. Deshalb werden diese vierteljährlich genau nachverfolgt. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,0 Mio. gestiegen. Der Verkauf von Geräten war aufgrund der makroökonomischen Lage rückläufig, während sich der Verkauf von Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen aufgrund einer gestiegenen Nachfrage nach Instandhaltung erhöhte und damit insgesamt zu einem leichten Anstieg führte. Der Umsatz stieg um 1,7%, was nicht den zu Jahresbeginn gesetzten Erwartungen entsprach. Ursprünglich wurde ein Umsatzwachstum von 10% prognostiziert. Die unerwartet starken Auswirkungen der makroökonomischen Bedingungen auf die Kaufkraft der Kunden und die Projektplanung forderten im Laufe des Geschäftsjahres 2023 eine Anpassung der Prognose nach unten. Diese reduzierte Prognose spiegelt auch die revidierten Erwartungen wider, nachdem im Jahr 2023 weniger NovaSeq X-Instrumente ausgeliefert wurden. Während das Interesse und die Nachfrage nach NovaSeq X nach wie vor groß ist, führte die zurückhaltende Nachfrage der Kunden zu verlängerten Verkaufszyklen. Mitarbeiterzahl
Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 117 Mitarbeiter in Deutschland (2022: 108 Mitarbeiter). Es handelt sich überwiegend um Vertriebsmitarbeiter und technische Ingenieure. Die Mitarbeiterzahl wird überwacht, da der Bedarf an neuen Mitarbeitern die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen auf dem Markt widerspiegelt. Der Anstieg der Mitarbeiteranzahl lag über unserer ursprünglichen Prognose für 2023 von 110 Mitarbeitern. Trotz des gegenüber der Prognose geringeren Umsatzwachstums im Berichtsjahr ist die Gesellschaft nach wie vor davon überzeugt, dass die Entscheidung, die Belegschaft zu erweitern, basierend auf dem Vertrauen in zukünftige Wachstumschancen, richtig ist. Obwohl die aktuellen Umstände Herausforderungen mit sich gebracht haben, hält das Unternehmen an seinen strategischen Investitionen in zusätzliche Talente fest und erwartet langfristige Vorteile, sobald sich die wirtschaftlichen Bedingungen verbessern. Chancen und Risiken Folgende Risiken werden von der Gesellschaft überwacht und als wesentlich eingestuft: Wettbewerbsrisiken Die Gesellschaft ist in einem wettbewerbsintensiven Umfeld tätig, und andere Unternehmen könnten ihre Produkte erfolgreicher vermarkten als Illumina. Unsere Wettbewerber sind Life Sciences- Unternehmen, die Produkte für die Analyse genetischer Variationen und biologischer Funktionen sowie andere Anwendungen entwickeln, herstellen und vermarkten und hierfür eine breite Palette konkurrierender Technologien nutzen. Dies könnte die Fähigkeit der Gesellschaft, neue Geräte an Kunden zu verkaufen, beeinflussen. Produktentwicklungsrisiken Die Produkte der Gesellschaft könnten aufgrund der Entwicklung konkurrierender Technologien und Produkte verkürzte Lebenszyklen haben. Der andauernde Erfolg der Gesellschaft, der sich im Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr zeigt, ist abhängig von der Einführung neuer Produkte. Entwickelt ein Wettbewerber konkurrenzfähige neue Produkte, könnte dies dazu führen, dass sich Kunden von Illumina- Produkten abwenden, was sich auf die Umsatzerlöse auswirken würde. Da die Illumina GmbH keine Produktforschung und -entwicklung direkt durchführt, ist die Gesellschaft hierfür auf den Konzern angewiesen. Währungsrisiken Die Geschäftsführer erkennen an, dass auf Ebene der lokalen Einheit ein Währungsrisiko besteht. Dies ist auf den hohen Wert der nicht in Euro vorgenommenen Transaktionen zurückzuführen, da alle im Laufe des Jahres getätigten Käufe der Gruppe in US-Dollar durchgeführt werden. Der gesamte Materialaufwand wird in US-Dollar fakturiert. Auch ca. 10 % der Umsatzerlöse 2023 wurden in US-Dollar erzielt. Das daraus resultierende Währungsrisiko könnte sich sowohl auf die Profitabilität der Gesellschaft als auch auf den Wert der liquiden Mittel und der Guthaben bei Kreditinstituten in anderen Währungen als dem Euro auswirken. Die Währungsrisiken der Gruppe werden zentral gesteuert und bleiben weiterhin ein Schwerpunkt der Gruppe. Cashflow- und Liquiditätsrisiken Es besteht das Risiko, dass Kunden ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, was sich in der Folge auf die Cashflows und die Liquidität der Gesellschaft auswirken könnte. Sollte dies eintreten, bestünde ein erhöhtes Forderungsausfallrisiko und die Fähigkeit der Gesellschaft, ihren eigenen Verbindlichkeiten nachzukommen, könnte beeinträchtigt werden. Die Gesellschaft überwacht täglich Umfang und Fälligkeit ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, um dieses Risiko zu minimieren. Ausfallrisiken werden teilweise von der Illumina Inc., USA abgedeckt. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Folgende Chancen werden von der Gesellschaft als wesentlich eingestuft: Neue Märkte und neue Einsatzmöglichkeiten für Technologie Die Sequenzierungstechnologien der nächsten Generation sind neu und werden ständig weiterentwickelt. Da die Kosten für die Sequenzierung weiter zurückgehen, nehmen die Einsatzmöglichkeiten der Technologie zu. Dies wird zu einer Steigerung der Nachfrage und der Gewinnung neuer Kunden im Bereich Sequenzierung führen und somit das Umsatzpotenzial in Zukunft erhöhen. Produktentwicklung Die Sequenzierungstechnologien entwickeln sich schnell weiter und erleichtern es damit der Gesellschaft, weiter neue Produkte auf den Markt zu bringen, was der Gesellschaft einen Wettbewerbsvorteil verschafft und ein Hindernis für Wettbewerber darstellt. Die Technologien, auf denen die Illumina-Geräte basieren, sind patentgeschützt und stellen gewisse Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber dar. Illumina kann jedoch nur durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie auch weiterhin sicherstellen, dass ihre Technologie die Anforderungen der Kunden erfüllt. Mit dem Ziel, den Wettbewerbsvorteil aufrechtzuerhalten, ist die Gesellschaft bestrebt, ihre Umsatzerlöse weiter zu steigern. Obwohl die Gesellschaft mehrere Risiken überwacht, ist derzeit keines erheblich genug, um die Annahme der Gesellschaft, dass sie auch zukünftig weiter wachsen kann, oder die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Unternehmensfortführung zu beeinträchtigen. Die Chancen eröffnen der Gesellschaft das Potenzial, in neue Märkte einzutreten. Außerdem besteht die Chance, anhaltendes langfristiges Wachstum der Gesellschaft zu fördern. Diese Risiken und Chancen des Konzerns sind die langfristigen Risiken und Chancen für das Unternehmen, da sich die Wettbewerbslandschaft ständig weiterentwickelt. Diese Risiken werden regelmäßig bewertet, um sicherzustellen, dass sie weiterhin signifikant und relevant sind. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick Der Wirtschaftsausblick für Deutschland geht von einem Wirtschaftswachstum von 0,3% (BIP) für 2024 aus 3. Die Gesellschaft prognostiziert einen Umsatzanstieg von 1% gegenüber 2023. Der tatsächliche Umsatz im ersten Quartal 2024 ist im Vergleich zum gleichen Quartal 2023 um 9% geringer ausgefallen, was hauptsächlich auf den starken Start im Geschäftsjahr 2023 im Zusammenhang mit der Einführung des neuen NovaSeq X Plus steht. Die Geschäftsführung erwartet in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Änderungen an der Art der Aktivitäten des Unternehmens. Das Wachstum des Unternehmens wird durch die zunehmende Nutzung der Genomik und die Einführung neuer Produkte und Lösungen vorangetrieben. Die Gesellschaft beschäftigt im Jahr 2024 voraussichtlich durchschnittlich rund 120 Mitarbeiter, da sie angesichts des angestrebten Wachstums weiterhin in den Standort Deutschland investiert.
Berlin, 20. Juni 2024 Die Geschäftsführung Nicola L. Cranfield Norbert M.H. Keller |
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