Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 23695 HL
Eingetragen
21.7.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere Import und Vertrieb von Geschenkartikeln, Kleinmöbeln und Elektrokleingeräten. Au- ßerdem der Import und Vertrieb von Lebensmitteln. Ausgenommen sind solche Waren, die einer besonderen Erlaubnis bedürfen. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen oder Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Xiang Zhang
seit 15.1.2025
Prokura
Jian Zhou
seit 19.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hamburg
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sobuy Commercial GmbH

Stapelfeld (vormals: Hamburg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Unternehmensprofil und Strategie

Im Berichtszeitraum vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 hat sich die Sobuy Commercial GmbH auf den Verkauf von Möbeln über mehr als 70 Online-Plattformen konzentriert. Der Markt für Online-Möbelhandel verzeichnet weiterhin ein starkes Wachstum, angetrieben durch verändertes Verbraucherverhalten und die zunehmende Digitalisierung des Einzelhandels.

Der Markt für Online-Möbelhandel ist durch intensiven Wettbewerb geprägt. Zu den Hauptkonkurrenten gehört unter anderem IKEA. Die Sobuy GmbH positioniert sich als Anbieter nachhaltiger und preisgünstiger Möbel. Durch ein breiteres Sortiment, attraktive Preise und besseren Kundenservice konnte das Unternehmen Wettbewerbsvorteile erzielen.

2. Allgemeine Geschäftsentwicklung

• Kundenbasis: Die Zahl der aktiven Kunden auf Plattformen wie Amazon, Shopify usw. ist kontinuierlich gestiegen.

• Umsatzentwicklung: Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Rohertrag um 6 % von 16.480.265 € auf 17.502.160 € gesteigert werden. Diese Entwicklung ist auf die Einführung neuer Produkte, verstärkte Marketingaktivitäten und einen guten Kundenservice zurückzuführen.

• Im Jahr 2022 wurde verstärkt in Automatisierung investiert.

3. Finanzielle Lage

• Ertragslage: Vor allem wegen der hohen Transportkosten beträgt der Jahresüberschuss 2022 nur noch 139.689,10 € und liegt damit unter den Erwartungen. Im Jahr 2021 belief sich der Jahresüberschuss noch auf 824.819,78 €.

• Vermögenslage: Die Bilanzsumme beläuft sich auf 12.237.368,38 €, das Eigenkapital beträgt 2.885.850,58 €. Das Working Capital wird im Wesentlichen durch Lieferanten finanziert.

• Liquiditätslage: Die Liquidität wurde durch lange Zahlungsziele und gute Konditionen von Lieferanten gesichert. Die Überziehung der vertraglichen Zahlungsziele wurde durch die Lieferanten in 2022 und auch in der Folgezeit bis heute geduldet und die Finanzierung damit sogar ausgeweitet, was der Gesellschaft ihr Wachstum ermöglicht hat.

4. Risikomanagement

Zur Überwachung der operativen Risiken bedienen wir uns eines ERP Systems, welches eine enge Kooperation mit den Lieferanten ermöglicht.

5. Chancen und Risiken

• Chancen:

Steigender Online-Anteil am Möbelhandel

Erweiterung des Produktportfolios

Wachsendes Interesse an nachhaltigen Möbeln

• Risiken:

Stark gestiegene Lieferkosten aufgrund der Energiekrise und Inflation

Hohe Abhängigkeit von digitalen Plattformen

Steigende Marketingkosten aufgrund des Wettbewerbs

6. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Die Sobuy Commercial GmbH hat sich im Berichtsjahr verstärkt auf nachhaltige Materialien und faire Produktionsbedingungen fokussiert.

• Wir nehmen aktiv an Trustshop teil, um die Verbraucherrechte zu schützen.

• Zudem bemühen wir uns, alle Voraussetzungen zu erfüllen, um das FSC-Zertifikat zu erhalten, das eine ökologische, sozial förderliche und wirtschaftlich rentable Bewirtschaftung der Wälder weltweit unterstützt.

7. Ausblick

Die Gesellschaft hat auch in 2023 und in 2024 ihr starkes Wachstum mit Unterstützung der Lieferanten finanziert, die ihr Engagement weiter ausgeweitet haben. Die Fortbestehensprognose des Unternehmens basiert auf der Annahme, dass die Finanzierung durch die Lieferanten in der mittelfristigen Zukunft fortgesetzt wird.

Für das kommende Geschäftsjahr plant die GmbH:

Ausbau des Online-Marketings und der Kundenbindungsmaßnahmen

Einführung neuer Produktkategorien

Erschließung internationaler Märkte

Für 2023 rechnet die Geschäftsführung wegen stark gestiegener Frachtkosten mit einem Rohertrag von ca. 23 Mio EUR und einem Jahresfehlbetrag von etwa 1 Mio EUR.

 

Stapelfeld, 18. Dezember 2024

Geschäftsführung

Jian Zhou

Bilanz

AKTIVA

EUR EUR
(Vj)
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.071 89.937
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.272.069 3.954.174
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.501.749 3.453.526
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 383.840 412.328
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 640 2.275
12.237.368 7.912.240

PASSIVA

EUR EUR
(Vj)
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000 250.000
II. Gewinnvortrag 0 2.071.342
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0 824.820
IV. Bilanzgewinn 2.635.851 0
2.885.851 3.146.161
B. Rückstellungen 567.531 1.020.349
C. Verbindlichkeiten
1. Übrige Verbindlichkeiten 8.783.987 3.745.729
- davon gegenüber Gesellschaftern ( 294.506 ) ( 1.943 )
- davon aus Steuern (2.123.461) ( 1.276.974 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (49)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 2.522.991 ) ( 1.291.063 )
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ( 11.191) (24.232 )
12.237.368 7.912.240

Gewinn- und Verlustrechnung

Vorjahr
Rohergebnis 17.502.160 16.480.265
1. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 974.505 899.816
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 195.635 164.104
- davon für Altersversorgung (6.192) (6.128)
2. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 73.766 73.585
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 11.898 678
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.020.649 14.107.093
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 95
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.249 6.906
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 72.276 403.022
7. Ergebnis nach Steuern 140.182 825.156
8. Sonstige Steuern 493 336
9. Jahresüberschuss 139.689 824.820
10. Gewinnvortrag 2.896.161 2.071.342
11. Ausschüttung -400.000 0
12. Bilanzgewinn/ Bilanzverlust (- )*) 2.635.851 2.896.161

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Sobuy Commercial GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Stapelfeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Lübeck
Register-Nr.: 23695 HL

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, die Auflösung dieser Position erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 20) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie enthalten antizipative Aktiva in Höhe von TEUR 162 (Vj. TEUR 0).

Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist nach Ausschüttungen von TEUR 400 noch ein Gewinnvortrag von TEUR 2.496 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Wesentlichen Personal TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 17), ausstehende Rechnungen TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 94), Abschluss und Prüfung TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 14).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von ca. 700 TEUR für den Mietvertrag der in 2022 genutzen Lagerhalle sowie für verschiedene Leasingverträge und in Höhe von ca. EUR 24 Mio für den langfristigen Mietvertrag der inzwischen durch die Gesellschaft genutzten Räume in Stapelfeld.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftete zum Stichtag aus Devisentermingeschäften mit einem Volumen von CNY 14.000.000 und USD 1.200.000 sowie aus Devisenswaps mit einem Volumen von TUSD 150. Eine wesentliche Inanspruchnahme aus den inzwischen abgeschlossenen Geschäften ist nicht erfolgt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.736 (Vorjahr: TEUR 386) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 294) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 29 (Vorjahr: 24).

Geschäftsführung

Geschäftsführer ist Jian Zhou, Hamburg (Geschäftsführer).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stapelfeld 20.12.2024

Geschäftsführung

Jian Zhou

Anlagenspiegel

Stand am 01.01.2022 Bewegung der Anschaffungskosten
Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte Zugänge Umbuchungen (U) Abgänge
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.306 156.369 89.937 62.900 0
Summe Anlagevermögen 246.306 156.369 89.937 62.900 0
Bewegung der kumulierten Anlagenabgänge zum Restbuchwert
Abschreibungen
Zugänge *) Zuschreibung (Z) Abgänge
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.766 0 0
Summe Anlagevermögen 73.766 0 0
Stand am 31.12.2022
Anschaffungskosten kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 309.206 230.135 79.071
Summe Anlagevermögen 309.206 230.135 79.071

*) Abschreibungen des Berichtsjahres

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss und der Lagebericht in der zur Offenlegung bestimmten Form entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir aufgrund unserer Prüfung den folgenden Bestätigungsvermerk:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sobuy Commercial GmbH, Stapelfeld:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sobuy Commercial GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sobuy Commercial GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wie im Lagebericht dargestellt, basiert die Prognose der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auf der Annahme, dass die Finanzierung durch die Lieferanten mittelfristig fortgeführt wird.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten in-ternen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, den 3. Januar 2025

gkm . glück. kock. maschke partgmbb . wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mäschke, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Der vollständige Jahresabschluss wurde am 29. Januar 2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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