Wolpert Modell- und Formenbau GmbH

Ferdinand-Porsche-Straße 6, 74626 Bretzfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 754021
Eingetragen
16.9.2015
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Der Betrieb eines Modell- und Formenbauunternehmens sowie die Herstellung von Prototypen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thilo Hofmann
seit 16.9.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Josef WolpertWolpert Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wolpert Modell- und Formenbau GmbH

Bretzfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Wolpert Modell- und Formenbau GmbH, Bretzfeld - Schwabbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Unternehmensprofil

Die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH ist innovativer Partner der Automobilindustrie für den Bau von Prototypen- und Serienwerkzeugen. Insbesondere die folgenden Leistungen können hierbei von der Wolpert Modell- und Formenbau GmbH erbracht werden:

• Herstellung von Prototypen- und Kleinserienwerkzeugen

• Produktion von Prototypen, Klein- und Sonderserien

• Hybrid- und Mehrkomponentenwerkzeuge sowie Teile

• RTM Werkzeuge aus Stahl und Aluminium

• Dienstleistung im Bereich CAD / CAM / mechanische Bearbeitung

• Produktion von Kunststoffteilen

• Vormontage / Endmontage / Modulbildung

• Rapidprototyping

Als Resultat der Spezialisierung, Standardisierung und einer hohen Flexibilität kann die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH kurze Durchlaufzeiten und die Abwicklungen von umfangreichen Projekten gleichzeitig darstellen.

Produkte der Wolpert Modell- und Formenbau GmbH finden insbesondere in Modellen namhafter Automobilhersteller Verwendung und tragen damit auch zur Kundenzufriedenheit der Fahrzeugkäufer bei.

Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und hat im Juni 2022 die Tisax Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen.

2. Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres

Die Plattformstrategie und Verlagerung der Fahrzeugentwicklung in die Verkaufsmärkte der Fahrzeuge wurde bei unseren Kunden weiter voran getrieben, generell haben wir weiter mit einer reduzierten Anzahl an Modellwechseln, weniger zusätzlichen Varianten im Automotive-Bereich und der weiter vorherrschenden Unsicherheit bzgl. der neuen Antriebstechnologien zu kämpfen.

Dennoch hat sich die Marktsituation im Geschäftsjahr 2023 stabilisiert und auch der Beginn des Jahres 2024 lässt hier positive Prognosen zu. Durch diesen positiven Trend haben sich die Umsätze insgesamt um knapp 23 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Gesamt betrachtet entwickelte sich die Gesellschaft in einem immer weiter herausfordernden Umfeld, auch im Hinblick auf die allgemeine Entwicklung in der Branche, im Geschäftsjahr 2023 sehr positiv und konnte Ihren Umsatzplanung um 8,6% übertreffen.

Es ist davon auszugehen, dass unabhängig von den Verkaufszahlen in den nächsten Jahren hoher Entwicklungsbedarf besteht. Der Prototypenbedarf wird aber nach ersten Rückmeldungen von Kunden durch das forcieren der Plattformstrategien rückläufig bleiben. Die Zurückhaltung am Markt der letzten Jahre hat sich in 2023 durch die Modelloffensive eines großen OEM zum Positiven gewandelt und hält auch im ersten Halbjahr 2024 noch an.

3. Geschäftsverlauf des Unternehmens

3.1 Auftragsentwicklung

Die Auftragslage mit einer Erhöhung der Gesamtleistung von knapp 23 % gegenüber dem Vorjahr entwickelte sich über unseren Erwartungen (Steigerung der Umsätze um 15 %). Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von einer kontinuierlich guten Auftragslage und hoher Auslastung. Das Angebotsvolumen lag 2023 bei ca. 50 Mio. € nach 36 Mio. € in 2022. Entsprechend war in 2023 eine deutliche Markterholung zu spüren. Diese Geschäftsentwicklung führte zu einem Rohergebnis von T€ 8.505 (Vj: T€ 7.179). Die Markterholung ist darauf zurückzuführen, dass die Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg sowie die Nachwirkungen der Corona-Pandemie deutlich nachgelassen haben und sich die Lieferketten wieder stabilisiert haben. Insgesamt war in 2023 in unserem Geschäftsbereich eine positivere Grundhaltung unserer Geschäftspartner und im Umfeld eines Hauptkunden eine Modelloffensive zu vermerken.

3.2 Beschaffung

Die Rohstoffpreise haben sich im Geschäftsjahr wieder reduziert und sind um durchschnittlich 30 % im Verhältnis zu 2022 gesunken, lagen aber immer noch deutlich über vor Corona Niveau. Zum Ende 2023 war eine weitere Reduzierung unseres Kernwerkstoffes um 15 % zu verzeichnen. Auch aufgrund der immer noch hohen Rohstoffpreise haben wir für unseren Haupteinsatzfaktor Aluminium, durch Recycling wieder weiterverarbeiten und somit günstigere Einstandspreise in diesem Bereich erzielen können. Wir planen auch für die Zukunft mit unseren Verbundpartnern und Zulieferern eng zusammen zu Arbeiten und diese Kooperationen weiter auszubauen. Darüber hinaus werden die bestehenden Ressourcen in der Wolpert Gruppe optimal genutzt. Die Preise für Rohstoffe unterliegen einer ständigen Beobachtung und Überprüfung. Auch haben sich die Lieferzeiten für Rohstoffe und Materialien wieder auf ein adäquates Niveau reduziert, so dass die Beschaffung zu keinen verlängerten Fertigungszeiten mehr führt.

3.3 Prognose

Die ursprüngliche Prognose für die positive Entwicklung der Umsatzerlöse (+ 15 %) für das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einer Umsatzsteigerung von knapp 23 % übertroffen werden. Wesentliche Einflussfaktoren waren reduzierte Unsicherheiten sowie die erhöhte Marktnachfrage bei einem großen Kunden. Des Weiteren konnten wir unsere Marktposition aufgrund unseres hohen Know-How Level und Qualitätsanspruchs weiter stärken und im Neukundenbereich in siebenstelliger Höhe ausbauen.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung ergibt sich für 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 771, was die Erwartungen der Geschäftsführung leicht übertroffen hat und sich deutlich über dem Vorjahresergebnis (T€ - 156) bewegt.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des Geschäftsjahres und sieht die Gesellschaft weiter in einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld angesiedelt. Aufgrund der laufenden Automatisierung und Optimierung der Produktionsprozesse sowie den erweiterten Möglichkeiten am neuen Standort ist die Gesellschaft für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Durch den hohen Automatisierungsgrad in der Produktion den Ausbau der Standardisierung und die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter ist die Gesellschaft erster Ansprechpartner für Kunden im Bereich der Prototypenwerkzeuge.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

4.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von T€ 6.884 auf T€ 5.723 reduziert. Wesentlich zu der Reduzierung der Bilanzsumme beigetragen haben die Reduzierung der Vorräte (T€ 531), die reduzierten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 276), die Rückführung der Verbindlichkeiten in Höhe von rd. T€ 282 sowie die Gewinnausschüttung an Gesellschafter von T€ 2.000.

Die Reduzierung des Vorratsvermögens ist dadurch bedingt, dass im vierten Quartal 2023 viele Aufträge zur Abrechnung kamen und aufgrund wieder funktionierender Lieferketten weniger Rohmaterialien zum Bilanzstichtag auf Lager waren.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Geschäftsjahresende knapp 78 % was die gesunde Kapitalausstattung der Gesellschaft widerspiegelt.

Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 351 erhöht. Hierzu wesentlich beigetragen haben die einzustellenden Steuerrückstellungen (T€ 246) sowie die erhöhten Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (+ T€ 193) gegenüber dem Vorjahr.

4.2 Finanzlage

Der Geldmittelbestand zum Jahresende ist positiv durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss, die Abschreibungen, den Aufbau der Rückstellungen (T€ 351), den Abbau von Vorräten (T€ 531), den Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 276) beeinflusst. Gegenläufig und zur Reduzierung des Geldmittelbestands führten neben dem Abbau der Verbindlichkeiten (T€ 282) auch die Ausschüttung an Gesellschafter (T€ 2.000). Die liquiden Mittel der Gesellschaft zum Bilanzstichtag belaufen sich auf T€ 1.823 nach T€ 2.008 im Vorjahr.

Die Liquidität der Gesellschaft wird durch das Cash-Management sichergestellt und war jederzeit im Geschäftsjahr gewährleistet. Die Gesellschaft war jederzeit dazu in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

4.3 Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 war bei der Wolpert Modell- und Formenbau GmbH geprägt von einer konstant guten Auslastung der Produktionskapazitäten bei einem Auftragseingang oberhalb der Planzahlen. Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 8.505 liegt um TEUR 1.329 über dem des Vorjahres. Die Erhöhung des Rohergebnisses resultiert bei konstant guter Marktnachfrage aus der hohen Auslastung der Produktionsfaktoren und auskömmlichen Preisen in der Auftragsvergabe.

Das Jahresergebnis beläuft sich auf T€ 771 nach T€ - 156 im Vorjahr. Der Personalaufwand im Verhältnis zum Rohergebnis hat sich aufgrund des erhöhten Rohergebnisses im Vergleich zum Vorjahr auf 39 % reduziert. Die Personalaufwendungen sind absolut betrachtet um TEUR 369 gestiegen, aufgrund der Gewährung der Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter und der Anpassung der Gehälter an die aktuelle Inflation. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 226 reduziert, was insbesondere auf die Reduzierung der Kosten der Warenabgabe und auf die Reduzierung der Stromkosten zurückzuführen ist.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, dass sich die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer nach wie vor guten wirtschaftlichen Verfassung befindet.

6. Investitionen

Investitionen wurden insbesondere in die Erweiterung unserer Photovoltaikanlage und der Betriebs-und Geschäftsausstattung getätigt. Unsere wesentlichen Produktionsanlagen werden per langfristige Mietverträge bei einem Partnerunternehmen angemietet. Wir stimmen uns mit diesem regelmäßig ab und neue Maschinen werden dort nach unserer Bedarfsanzeige angeschafft und an uns überlassen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit Investitionen in Höhe von T€ 1.000 gerechnet, weitere T€ 500 sind für die Ertüchtigung von Maschinen und Anlagen geplant.

Die in der Vergangenheit umfangreich getätigten Investitionen des Partnerunternehmens wirken sich laufend positiv auf unseren Geschäftsverlauf aus, weshalb auch Entscheidungen bezugnehmend auf eine weiterhin hohe Investitionsbereitschaft getroffen wurden. Die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH konnte jederzeit auf dem neuesten technologischen Stand entwickeln und produzieren.

7. Mitarbeiter

Im Jahr 2023 beschäftigte die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH im Durchschnitt 54 Mitarbeiter. Hinzu kommen noch 1 Auszubildende und die Geschäftsführung.

Auch im Jahre 2023 wurden Schulungen und Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen geplant und umgesetzt wie dies auch für die Folgejahre notwendig ist um das erreichte Niveau zu erhalten und auszubauen und den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Die sozialen Aspekte für die Belegschaft, sowie verschiedene motivierende Programme sollen dazu führen, die ungewollte Fluktuation auch weiterhin sehr niedrig zu halten.

Insbesondere die jungen Mitarbeiter werden durch individuelle Entwicklungsprogramme auch langfristig an das Unternehmen gebunden. Im Aufbau von entsprechendem Humankapital sieht die Geschäftsführung der Gesellschaft einen langfristigen strategischen Vorteil.

8. Risikomanagementsystem

Die Geschäftsführung bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben eines Risikofrüherkennungssystems mittels Kennzahlen. Den Mitarbeitern werden Planzahlen und Budgets vorgegeben, die wöchentlich / monatlich kontrolliert werden. Im Rahmen dieser Risikosteuerung sollen Gefahren für das Unternehmen ausgeschlossen oder zumindest rechtzeitig erkannt und damit reduziert werden. Danach ergeben sich derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bei der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

9. Prognosebericht

9.1 Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen unseres zukünftigen Geschäftsverlaufs werden maßgeblich durch die globale Konjunktur und die Entwicklungen in der Automobilindustrie bestimmt. Auch die Entwicklung in Osteuropa und andere Regionen lassen hier für 2024 und 2025 keine größere Entspannung erwarten.

Rohstoff-, Energie-, Logistikkosten auf immer noch hohem Niveau erschweren sowohl die Planung wie auch eine neutrale Bewertung der Marktentwicklung für 2024 und 2025.

Die Entwicklung der Automobilisten ist im Prototypenbereich seit geraumer Zeit rückläufig, die Investitionsplanungen unserer Kunden werden teilweise aufgeschoben und auch verworfen. Das von unseren Kunden/OEM ́s prognostizierte Wachstum ist nicht uneingeschränkt zu erwarten. Ausschlaggebend hierfür sind die bei verschiedenen OEM ́s inzwischen eingeführten Plattformstrategien welche den Umfang an Projekten maßgeblich reduzieren sowie auch die aktuell in großem Stil diskutierten Sparmaßnahmen und Investitionstops aufgrund sich verändernder Weltmärkte und durch das überdenken der Antriebspolitik unserer zukünftigen Fahrzeuge.

Die Rahmenbedingungen für unseren Geschäftsverlauf werden daher durch externe Effekte beeinflusst, so dass wir weiterhin einer herausfordernden Zukunft entgegenblicken und uns nach alternativen Märkten umsehen müssen.

9.2 Chancen und Risikobericht

Chancen

Die Ausrichtung der Automobilindustrie für die uns betreffende Bereiche sehen wir grundsätzlich als zukunftsträchtig an. Die aktuellen Rahmenbedingungen stellen eine Sondersituation dar, die jedoch keine generelle Strategiefrage unseres Geschäftsmodells auslösen. Die Marktsituation, insbesondere im Segment der Premiumfahrzeuge, welches wesentlich durch die Auslandsnachfrage beeinflusst wird, ist nach wie vor positiv. Das aktuell teilweise Umdenken bei der Weiterentwicklung der Antriebskonzepte, die Verlängerung der Produktionszeiten für Verbrennungsmotoren sowie das grundsätzliche Bestreben einiger Kunden den Bereich der Elektrofahrzeugentwicklung in den nächsten Jahren weiterhin verstärkt auszubauen, sehen wir als Chance an. Vor diesem Hintergrund rechnen wir auch zukünftig aufgrund der Parallelentwicklung der Fahrzeuge mit Nachfragen für neue Modellvarianten und neue Fahrzeugkonzepte.

Ergänzend muss sich die Wolpert Modell und Formenbau GmbH auf Alternativmärkte wie alternative Energien, Baubranche, Bahn, Schifffahrt, Medizin, Rüstung, Maschinenbau etc. ausrichten, wo erste Gehversuche bereits erfolgreich gemeistert wurden. Unser Produktspektrum sollte sich dahingehend erweitern um die Risiken der Zukunft zu reduzieren. Die Chancen auch künftig am Markt zu bestehen sehen wir vor allem in der Qualität unserer Mitarbeiter. Die Aufgabe der Kostenentwicklung Rechnung zu tragen, geht einher mit der Prozessoptimierung und Strukturierung aller betrieblichen Abläufe durch unsere Mitarbeiter.

Weiterführende Personalmaßnahmen sind aktuell nicht geplant ein mittelfristiger Ausbau von Fachkräften ist zwingend notwendig und wird kontinuierlich durchgeführt. Wir vertrauen auf unsere hochqualifizierten Mitarbeiter und benötigen dieses Knowhow, wenn sich die Wirtschaft wieder im Aufschwung befindet. In verschiedenen Bereichen wurde bereits gegengesteuert und zusätzlich qualifiziertes Personal eingestellt.

Dank einer voll automatisierten CNC-Fertigung auf neuestem Stand der Technik, fortlaufender Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sind im Rahmen eines 3-Schichtbetriebs höchste Flexibilität, kurze Entwicklungs- und Fertigungszeiten sowie eine attraktive Preisgestaltung möglich. Hierdurch können wir kurzfristige auf eine wieder steigende Nachfrage am Markt reagieren.

Weitere Chancen sehen wir in der weiter fortschreitenden Internationalisierung und der hohen Flexibilität unseres Unternehmens. Dadurch ergeben sich weitere potentielle Absatzmärkte für uns, die im Rahmen weiterer und auszubauender Vertriebsaktivitäten auch sukzessive erschlossen werden sollen.

Risiken

Risiken der Märkte sehen wir in vielerlei Hinsicht. Im Bereich der Elektromobilität, wo ohnehin bereits Investitionsstau vorherrschte, werden aktuell verstärkt Projekte bei fast allen OEM gestartet und entwickelt. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung ist aber langfristig nicht absehbar, da die Findungsphase im Automobilbereich weiterhin besteht, aktuell wird durch die Idee der verlängerten Laufzeiten für Verbrennungsmotoren ein weiterer Unsicherheitsfaktor in den Raum gestellt. Auch betrifft dies aktuell die Marktanteile unserer Deutschen OEM ́s welche hier immer mehr an Marktanteilen und Akzeptanz verlieren und auf den internationalen Märkten immer mehr mit ausländischen Fahrzeugherstellern konkurrieren müssen.

Ein weiteres Risiko sehen wir darin, dass Lieferketten durch die Situation in Osteuropa im Energie- und Materialsektor teilweise schwankend sind, was sich durch behördliche Anordnung (Betriebsschließungen oder Beschränkungen des Warenverkehrs), oder auch Rohstoffknappheit und verlängerte Lieferzeiten immer wieder bemerkbar macht. Diesem Risiko versuchen wir durch einen in der Wolpert-Gruppe gebündelten Einkauf zu begegnen, sowie dynamischen Preisanpassungsklauseln mit unseren Kunden, welche aber die Problematik nur abfedern und nicht lösen können.

Preisrisiken bestehen vor allem wegen der durchgängigen Preissteigerungen auch bei der mittelfristigen Entwicklung des Lohnkostenniveaus. Außerdem bestehen Risiken im Rahmen der Gewinnung von qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch die gezielte Förderung von Mitarbeitern sowie einem strategischem Aus- und Weiterbildungskonzept, was in der Umsetzung aber zunehmend herausfordernd wird.

Die Osteuropa Krise beeinflusst die bestehenden Probleme weiterhin zusätzlich resultiert hieraus die Problematik der zukünftigen Energiepreissteigerungen und Knappheit, sowie zukünftiger Energiequellen.

Hierzu hat sich die Wolpert Modell und Formenbau GmbH entschlossen die bereits existente Photovoltaikanlage von 750kwp auf 1.000kwp zu erweitern da wir unseren Strom soweit als möglich selbst nutzen und dadurch ca. 25 % des benötigten Energiebedarfs durch eigene Ressourcen abdecken können. Dies ist zudem ein Teil unseres Beitrages zur CO 2 Neutralität. Des Weiteren diskutieren wir momentan die Speicherung der Energie durch Umarbeitung des überschüssigen Stroms zu Wasserstoff um diesen dann weiter nutzen zu können.

9.3 Prognose

Die Rahmenbedingungen für unsere Geschäfte gestalten sich weiterhin schwierig und lassen eine langfristige Vorausschau nur unter großer Unsicherheit zu.

Die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 mit Umsatzerlösen leicht unterhalb dem des Vorjahresniveaus. Die Auftragseingänge in Q4 2023 und Q1 2024 bestätigen bislang diese Planung. Sowohl die Auftragseingangs-, Umsatz-, und Ergebnisentwicklung liegt derzeit auf Plan. Eine weitere Eskalation des Kriegs in der Ukraine oder im "Nahen Osten" sowie eine mögliche Verknappung verfügbarer Energieressourcen könnte zu nicht abschätzbaren Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur und den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft führen. Ein solches Szenario ist in unseren Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 nicht berücksichtigt.

Aufbauend auf unserer Umsatzprognose im Normalzustand und sich moderat entwickelnden Kosten erwartet die Geschäftsführung ein positives Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

 

Bretzfeld - Schwabbach, den 4. April 2024

Wolpert Modell- und Formenbau GmbH

Thilo Hofmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.493.494,26 1.660.196,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 80,00
II. Sachanlagen 1.489.994,26 1.659.953,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.157,00 5.496,00
2. technische Anlagen und Maschinen 627.336,00 687.610,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 604.120,00 728.466,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 253.381,26 238.381,26
III. Finanzanlagen 3.500,00 163,54
B. Umlaufvermögen 4.224.023,86 5.216.214,51
I. Vorräte 282.672,00 813.600,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.118.736,39 2.394.670,18
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.071,05 5.024,24
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.113.665,34 2.389.645,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.822.615,47 2.007.944,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.400,00 7.100,00
Aktiva 5.722.918,12 6.883.511,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.457.733,95 5.687.007,82
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 5.112,91 5.112,91
III. Bilanzgewinn 4.400.621,04 5.629.894,91
B. Rückstellungen 969.260,00 618.500,00
C. Verbindlichkeiten 295.924,17 578.003,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 73.023,71 37.552,38
2. sonstige Verbindlichkeiten 222.900,46 540.451,11
Passiva 5.722.918,12 6.883.511,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.504.676,55 7.179.412,89
2. Personalaufwand 3.247.662,74 2.878.212,09
a) Löhne und Gehälter 2.544.440,34 2.312.521,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 703.222,40 565.690,71
davon für Altersversorgung 14.975,82 15.281,62
3. Abschreibungen 225.637,99 198.955,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 225.637,99 198.955,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.061.997,72 4.287.715,65
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.504,09 4,80
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.960,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 199.378,99 -31.623,80
9. Ergebnis nach Steuern 775.433,08 -153.841,86
10. sonstige Steuern 4.706,95 1.796,00
11. Jahresüberschuss 770.726,13 -155.637,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH hat ihren Sitz in Bretzfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 754021 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben und Gliederungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang ausgewiesen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis des Fertigstellungsgrades zu Herstellungskosten bewertet. Die angesetzten Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Es wurde verlustfrei bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Spezielle Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestand ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die flüssigen Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Bruttoanlagenspiegel in der Anlage ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entstanden TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 161 haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In diesem Betrag sind Beträge in Höhe von TEUR 16 enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.629.894,91 enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Instandhaltungen, Rückbau- und Lagerkosten für Werkzeuge sowie Gewährleistungsansprüche und Personalverpflichtungen gebildet.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 sowie zum 31. Dezember 2022 folgendes Bild auf:

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 296 (Vorjahr: TEUR 578).

Betreffend der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen liegen branchenübliche Eigentumsvorbehalte vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in voller Höhe (TEUR 73) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag folgende Schuldverhältnisse enthalten:

aus Steuern TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 251) sowie im Rahmen der sozialen Sicherhheit TEUR 4 (Vorjahr: TEUER 3).

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr betragen TEUR 2.020.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Laufzeit von 1-5 Jahren Jahr betragen TEUR 3.831.

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren betragen TEUR 804.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 6.655.

V. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. Diese resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Zum Geschäftsführer der Wolpert Modell- und Formenbau GmbH ist Herr Thilo Hofmann, Werkzeugmachermeister, Niedernhall, bestellt. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr wurden keine Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen.

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 54 Arbeitnehmer ohne Auszubildende (Vorjahr: 60) beschäftigt.

Daneben war 1 Auszubildender beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht)

Insgesamt erschweren die weiterhin hohen Rohstoffpreise am Markt sowie die globalen Brandherde in Russland/Ukraine oder im Nahen Osten die Planung und Disposition des Einkaufs sowie die Auftragsvergabe der Kunden. Die Geschäftsleitung überwacht die Entwicklungen laufend und passt die bestehenden Gegenmaßnahmen zur Abmilderung sukzessive an.

Neben kurzfristigen Überwachungsmaßnahmen verfolgt die Geschäftsführung den strategischen Ausbau der Non-Automotive-Sparte, insbesondere mit dem Fokus auf Elektromobilität und dem Ausbau des Geschäftsfelds im Bereich Bahn und Schiene.

Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführung im Prognosebericht unseres Lageberichts.

 

Bretzfeld, den 4. April 2024

Thilo Hofmann, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.633,20 0,00 0,00
9.633,20 0,00 0,00
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.750,16 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.450.199,57 11.200,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.497.316,11 29.473,99 18.101,37
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 238.381,26 15.000,00 0,00
5.191.647,10 55.673,99 18.101,37
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 163,54 3.336,46 0,00
163,54 3.336,46 0,00
Summe Anlagevermögen 5.201.443,84 59.010,45 18.101,37
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 9.633,20
0,00 9.633,20
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.750,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.461.399,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.508.688,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 253.381,26
0,00 5.229.219,72
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 3.500,00
0,00 3.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.242.352,92
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.553,20 80,00 0,00 9.633,20
9.553,20 80,00 0,00 9.633,20
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 254,16 339,00 0,00 593,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.762.589,57 71.474,00 0,00 2.834.063,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 768.850,11 153.744,99 18.026,37 904.568,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.531.693,84 225.557,99 18.026,37 3.739.225,46
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.541.247,04 225.637,99 18.026,37 3.748.858,66
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 80,00
0,00 80,00
II. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.157,00 5.496,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 627.336,00 687.610,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 604.120,00 728.466,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 253.381,26 238.381,26
1.489.994,26 1.659.953,26
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 3.500,00 163,54
3.500,00 163,54
Summe Anlagevermögen 1.493.494,26 1.660.196,80

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 6. August 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wolpert Modell- und Formenbau GmbH, Bretzfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wolpert Modell- und Formenbau GmbH, Bretzfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wolpert Modell- und Formenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Neckarsulm, den 4. April 2024

REVISA Treuhand GmbH
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