Exdekor GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SkySails GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012der SkySails GmbHGRUNDLAGEN Die SkySails GmbH wurde am 30.05.2011 auf die derzeitige Firmierung umbenannt. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung per Sacheinlage wurde der Geschäftsbetrieb der am 18.06.2004 mit Sitz in Hamburg gegründeten SkySails GmbH & Co. KG am 30.05.2011 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2011 in die SkySails GmbH eingebracht. Geschäftszweck der SkySails GmbH ist grundsätzlich die Forschung und Entwicklung im Bereich der Nutzbarmachung der Höhenwindenergie sowie die Produktion, der Service und der weltweite Vertrieb von Produkten unter der Marke "SkySails". In Wismar befindet sich das Produktions- und Testzentrum, das seit dem 23.02.2005 als Zweigniederlassung angemeldet ist. Wesentliches Geschäftsfeld ist die Entwicklung und der Vertrieb von Zugdrachensystemen für Seeschiffe (SkySails Marine). Über die SkySails Performance GmbH (am 31.12.2012 eine 100%ige Tochter der SkySails GmbH) produzieren und vertreiben wir den sogenannten "SkySails Performance Manager". Das SkySails Performance Management System (SkyPM-System) ist ein softwarebasiertes Entscheidungshilfesystem, welches Reedereien und Schiffsführung automatisch und in Echtzeit die erforderlichen Daten und Empfehlungen für die Optimierung des Schiffsbetriebs unter ökonomischen Aspekten zur Verfügung stellt. Im Bereich automatisierter Zugdrachensysteme ist die SkySails GmbH Markt- und Technologieführer. Die SkySails-Technologie ist weltweit patentiert. Darüber hinaus haben wir im Geschäftsjahr 2012 mit der Forschung und Entwicklung zur Produktion von Anlagen zur Stromerzeugung aus Höhenwind (SkySails Power) begonnen. Parallel hierzu sind wir kontinuierlich bemüht, alternative Geschäftsfelder zu entwickeln. Vorrangiges Unternehmensziel ist unverändert ein möglichst schnelles Erreichen des operativen Break-Even und eine damit einhergehende stetige und nachhaltige Steigerung des Unternehmensergebnisses, um den externen Kapitalbedarf zu reduzieren). WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das globale Wirtschaftswachstum schwächte sich im Jahr 2012 von 3,9% auf 3,2% ab. Parallel dazu verlangsamte sich laut Internationalem Währungsfonds (IWF) die Dynamik des Wachstums des weltweiten Handelsvolumens auf 2,7% p.a. in 2012. Für 2013 meldet der IWF ein globales Wirtschaftswachstum von 3,0 %, das in 2014 auf 3,0 % und in 2015 auf 3,7 % steigen soll. Das weltweite Handelsvolumen in 2013 liegt bei 2,7 % und soll in 2014 auf 4,5 % und in 2015 auf 5.2 % steigen. Im Jahre 2012 erwies sich die deutsche Wirtschaft als widerstandsfähig und konnte sich der europaweiten Rezession dank einer robusten Auslands- und Binnennachfrage weitgehend erfolgreich entziehen. Nach einer starken konjunkturellen Erholung mit einem Wirtschaftswachstum von 4,2 Prozent im Jahr 2010 und 3,0 Prozent im Jahr 2011 erhöhte sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 nur noch um 0,7 Prozent. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte schwächte sich die konjunkturelle Entwicklung erkennbar. Die Unsicherheit der Firmen spiegelte sich in den sinkenden Investitionen wider. Viele Unternehmen legten ihre Pläne für eine Expansion und Modernisierung auf Eis. Insgesamt investierte die Wirtschaft 4,4% weniger in Maschinen und Anlagen. Der Privatkonsum und der Außenhandel kurbelten in 2012 die Konjunktur an. So gaben die Verbraucher 0,8% mehr aus als noch im Vorjahr. In den Staatshaushalten machte sich diese Entwicklung ebenfalls bemerkbar, so erzielte der Staat Mitten in der Schuldenkrise erstmals seit 2007 einen Überschuss. Insgesamt nahmen Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen 2,2 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben. Wohlstand braucht Energie Die Weltbevölkerung wächst weiterhin rapide an. Beim Jahreswechsel 2012/2013 umfasste die Weltbevölkerung 7,1 Milliarden Menschen, bis 2050 rechnet die UNO damit die 9 Milliarden Marke zu erreichen. Die großen Bevölkerungszahlen in den Ländern China, Indien und Brasilien und der in diesen Ländern stark anwachsende Lebensstandard werden weltweit zu einer Nachfrage an Gütern und damit zu einer Zunahme des Frachtaufkommens führen. Durch die Rahmenbedingungen sollte es mittelfristig zu einer Erholung an den Märkten kommen. Nicht nur, aber ganz besonderes die industrialisierte Welt ist auf dramatische Weise abhängig von verfügbarer Energie. Mit steigendem ökonomischem Wohlstand geht ein hohes Wachstum des Energieverbrauchs der Weltwirtschaft einher. Die International Energy Agency (IEA) prognostiziert einen Anstieg des Primärenergiebedarfs weltweit von 45% in den Jahren bis 2030 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 1,6% pro Jahr. Das zeigte sich auch im Rohöl-Verbrauch: Während der Verbrauch im Krisenjahr 2009 auf relativ hohem Niveau von ca. 82,5 - 84 Mio. Barrel/Tag verharrte, stieg er von rund 89 Mio. Barrel pro Tag in 2011 auf 89,7 Mio. Barrel/Tag in 2012 an. Für 2012 wurde ein mittlerer Weltmarktpreis von 107 US-Dollar je Barrel errechnet. Nimmt man allerdings für 2012 den US-Ölmarkt heraus, so war für den Rest der Welt 2012 das teuerste Öljahr in der Geschichte. Reedereien langfristig in der Öl- und Klimafalle Die Schifffahrt ist weiter vollständig abhängig von Öl. In den letzten 25 Jahren vor der letzten Wirtschaftskrise stieg der Ölpreis kontinuierlich an. Seit seinem krisenbedingten Tief im März 2009 hat sich der Ölpreis mit einem aktuellen Stand von über 100 USD pro Barrel bereits mehr als verdoppelt. Damit einhergehend sollten auch die Kosten für Schiffstreibstoff (Bunkeröl) steigen. Diese Entwicklung setzt die maritime Branche unter erheblichen finanziellen Druck, denn bereits beim aktuellen Bunkerpreis sind die Treibstoffkosten teilweise höher als die übrigen Betriebskosten eines Schiffes. Unbestritten sind Frachtschiffe das effizienteste Transportmittel der Welt. Dennoch gilt die Frachtschifffahrt inzwischen als einer der Hauptverursacher klimaschädlicher Emissionen und trägt so ganz wesentlich zur Belastung unserer Umwelt bei. Klimapolitisch ist der maritime Verkehr jedoch bisher vernachlässigt worden, obwohl mehr als 90 % der Welthandelsgüter auf dem Seeweg transportiert werden und die Emissionen der Schifffahrt beträchtlich sind. So ist die Schifffahrt, genauso wie die Luftfahrt, derzeit noch nicht ins Kyoto-Protokoll integriert. Im April 2008 beschloss die IMO (International Maritime Organisation) eine Senkung der Schwefelemissionen der Schifffahrt. Ab 2020 müssen Reedereien ihre Schiffe entweder mit Destillaten mit einen auf 0,5 % beschränkten Schwefelgehalt statt mit Schweröl betreiben oder Scrubbing-Technologien einsetzen, um die Schiffsabgase zu reinigen. Für Reedereien bedeutet die Nutzung von Destillaten in Zukunft doppelte Treibstoffkosten, da Raffinate wie MGO und MDO erheblich teurer als das stark schwefelhaltige Schweröl sind. Zusätzlich zu den bereits verabschiedeten Vorschriften hat die IMO in 2011 mehrheitlich dafür gestimmt, den EEDI (Energy Efficiency Design Index) verbindlich vorzuschreiben. Damit gibt es erstmals eine CO2-Grenze für Neubauten in der Schifffahrt. Der CO2-Ausstoß kann nur verringert werden, indem weniger Treibstoff verbrannt wird, z.B. durch Nutzung von SkySails-Systemen. Aufgrund des stetigen Wachstums der Weltbevölkerung muss mit einem weiter beständig steigenden Frachtaufkommen gerechnet werden. Die Herausforderung für die Schifffahrt, unter der Erwartung deutlich steigender Treibstoffkosten sowie Kosten für CO2-Emissionen nachhaltig kostendeckend zu operieren, hat sich durch die Krisenjahre eher verstärkt. Die unter "Green Shipping" voran getragenen Aktivitäten der International Maritime Organisation (IMO) beinhalten Vorschriften zur Reduzierung des Ölverbrauches bzw. der Emissionen durch Verwendung von Zugdrachensystemen (Energy Efficiency Design Index - EEDI). Allerdings zeigten sich die Schifffahrtsmärkte in 2012 erneut sehr unsicher, die erwartete Aufwärtsbewegung ist nicht eingetreten, und die Marktbedingungen blieben insbesondere in den Kernsegmenten des SkySails-Marktes, insbesondere bei den Bulkern und Tankern sehr schwierig. Bei den Mehrzweck- und Schwergutschiffen zeigte sich die Marktlage nur wenig entspannter. Tendenziell dürfte die Ölpreisentwicklung ebenso wie die anstehenden Regulierungen im Bereich der Emissionen jedoch mittel- bis langfristig stabilisierend auf die Absatzmöglichkeiten und Verkaufspreise der SkySails-Produkte wirken und den bisher vorherrschenden Attentismus in der Schifffahrtsbranche beenden. Hierdurch ist von einer wesentlichen Stärkung des Marktes für unser Unternehmen auszugehen. GESCHÄFTSVERLAUF Forschungs- und Entwicklungsbericht Im Bereich SkySails Marine wurden für das neue Windantriebssystem SKS C320 die letzten Konstruktionszeichnungen erstellt und alle Teile bestellt. Gegen Ende des Jahres wurde mit der Montage einzelner Komponenten begonnen. Dazu wurde in Wismar auf dem Hof das Montagegerüst aufgebaut. Alle Elektrokomponenten wurden angeschlossen und erste Tests durchgeführt. Darüber hinaus haben wir einen Großteil unserer Mitarbeiter im Bereich Elektronik und Software für die Weiterentwicklung des SkyPM-Systems eingesetzt, da dies unseren Unternehmenszielen unmittelbar zugute kommt. Dem Bereich Forschung und Entwicklung waren Ende 2012 insgesamt 14 Mitarbeiter zugeordnet; in der Fertigung am Standort Wismar waren acht Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2012 wurden insgesamt TEuro 2.078,8 für Forschung & Entwicklung aufgewendet (in 2011 TEuro 2.279,7), davon wurden TEuro 329,0 aktiviert (in 2011 TEuro 1.467,3). Der Anteil der Kosten für immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung an den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten betrug 15,8 % (in 2011 64,4 %). Die Abschreibungen vom in 2011 fertig gestellten immateriellen Vermögensgegenständen (TEuro 33,8) betrugen TEuro 6,8. Der Aktivierung von Entwicklungskosten als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände erfolgt auf Grundlage eines von uns erstellten Leitfadens. Im Sinne des § 255 Abs. 2a HGB haben wir Forschungs- und Entwicklungsprojekte eindeutig voneinander abgegrenzt. Der Aktivierungsbetrag setzt sich aus direkt zurechenbaren Kosten und der Umlage von Entwicklungsgemeinkosten zusammen. Die Abschreibung erfolgt linear nach Produktionsfreigabe des entwickelten Produkts. Der Abschreibungszeitraum orientiert sich regelmäßig an dem Produktlebenszyklus des entwickelten Produkts. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
In 2012 mussten wir einen im Vergleich zu 2011 um TEuro 452,5 nochmals gestiegenen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEuro 6.414,2 hinnehmen. Korrespondierend zu der in 2012 anhaltend schlechten Situation an den Schifffahrtsmärkten war die Ertragslage der SkySails GmbH unzureichend. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlich schwierigen Lage im Bereich der Frachtschifffahrt haben wir alle Kostenblöcke im Unternehmen in Hinblick auf weitere Kostensenkungspotenziale untersucht, unser Team auf die Kern-Know-How-Träger reduziert sowie die Aufbau- und Ablauforganisation im Unternehmen verschlankt und so an den neuen Herausforderungen im Markt angepasst. Auf diese Weise sind wir in der Lage unsere hohe Lösungskompetenz sowie das Know How in unseren Kerngeschäftsfeldern zu halten. Zum Jahresende 2012 beschäftigte die SkySails GmbH in den vier Bereichen Technik, Markt, Organisation und Finanzen 33 Mitarbeiter in Vollzeit sowie 4 Mitarbeiter in Teilzeit. Die Bindung dieser Mitarbeiter ist eine unserer großen Herausforderungen. Zur Kommunikation der neuen Strategie und zur Bindung der Mitarbeiter haben wir zahlreiche individuelle Mitarbeitergespräche sowie diverse Team-Workshops durchgeführt. Durch die Umsetzung dieser Reorganisationsmaßnahmen haben wir unsere Aufwendungen, insbesondere im Personalbereich und im sonstigen betrieblichen Bereich, deutlich reduziert. Allerdings sind die Zinsaufwendungen aufgrund des hohen Finanzierungsbedarfs deutlich gestiegen. Zudem blieben die Umsätze bzw. die Erträge deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Die in 2012 vereinnahmten Umsatzerlöse sind im Wesentlichen auf die Installation von neun SkyPM-Systemen zurückzuführen, die bereits in 2011 bestellt worden sind. Im Zugdrachen-Bereich haben wir in 2012 kein System verkauft, da der Erwerb von Zugdrachenantriebssystemen aufgrund der verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten von den Reedereien kaum finanzierbar gewesen ist. Im Bereich Yacht haben wir einzelne Projekte verfolgt, jedoch kam es nicht zu Abschlüssen von Aufträgen. Auch im SkyPM-Geschäft, deren Vertrieb in 2012 über unsere 100 %ige Tochter, die SkySails Marine Performance GmbH erfolgt ist, konnten wir trotz des grundsätzlich bestehenden sehr hohen Interesses an diesem Produkt, nicht ausreichende Erträge realisieren. Die Finanzlage der SkySails GmbH erläutern wir im Folgenden anhand der Darstellung der Kapitalstruktur und der Kapitalflussrechnung. Die Kapitalstruktur am 31.12.2012 stellt sich zum Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Ursprünglich hat die SkySails GmbH bzw. haben ihre Vorgängergesellschaften ihre Finanzierung im überwiegenden Maße durch die Zuführung von Eigenkapital sichergestellt. Die Finanzierungsrunden der letzten Jahre wurden dagegen zum weit überwiegenden Teil auf Basis von Fremdkapital durchgeführt. Aufgrund der unzureichenden Ertragslage sowohl in 2012 als auch in 2011 ist das Eigenkapital vollständig aufgezehrt; am 31.12.2012 beträgt der Fehlbetrag TEuro 5.665,0. Das langfristige Fremdkapital (vereinbarte Laufzeit am 31.12.2012 von mehr als einem Jahr) ist im Vergleich zu 2011 in Höhe von TEuro 5.342,5 deutlich gestiegen, der Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals in Höhe von TEuro 142,8 ist vergleichsweise gering. Die durch den aus Ausfall des Großinvestors entstandene große Finanzierungslücke hat uns auch in 2012 sehr belastet. Wenn es uns auch gelungen ist, diese Lücke in 2012 zu schließen, ist als Folge daraus gleichwohl eine weiter sehr angespannte Liquiditätslage zu beobachten. Durch den Ausfall des Investors wurde die ursprünglich geplante Kapitalzufuhr nicht erbracht, so dass die kreditfinanzierende Bank die zugesagten Darlehensmittel in Höhe von 1,25 Mio. Euro zunächst nicht ausgezahlt hat. Nachdem wir über unsere Finanzierungsvehikel weiteres Kapital eingeworben haben, konnten wir im August 2012 der kreditfinanzierenden Bank den vollständigen Ersatz der in 2011 ausgefallenen Mittel melden. Daraufhin zahlte sie im September 2012 die ausstehenden 1,25 Mio. Euro aus. Die Bemühungen zum Ausgleich von Finanzierungslücken haben wir im Geschäftsjahr 2012 mit unverminderter Intensität fortgeführt. Ein zum Ende des 1. Quartals wurde von einem unserer strategischen Investoren in Aussicht gestelltes Darlehen über 2 Mio. Euro nach langwierigen, intensiven Verhandlungen überraschend nicht ausgereicht, wodurch sich die Liquiditätslage unseres Unternehmens erneut deutlich verschlechterte. Zur Vermeidung einer drohenden Insolvenz haben wir die SkySails GmbH neu ausgerichtet und die beschriebenen Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt. Mit allen größeren Lieferanten und Gläubigern haben wir Stundungsvereinbarungen erzielt; mit unserem Auftraggeber für ein Zugdrachensystem im Bereich der Frachtschifffahrt haben wir eine spätere Auslieferung des Zugdrachensystems vereinbart. Vertriebsseitig haben wir uns neben der Abwicklung dieses Auftrags auf das Geschäft mit den SkyPM-Systemen fokussiert. Zusätzlich haben wir Verhandlungen mit einem potentiellen Investor aus der Windenergiebranche aufgenommen mit dem Ziel einer gemeinsamen Entwicklung des Geschäftsbereichs SkySails Power. Zur Stabilisierung der Liquiditätslage unseres Unternehmens haben wir von diesem Investor ein Darlehen über insgesamt 2 Mio. Euro erhalten, hiervon wurden die ersten beiden Tranchen über 800 TEuro bzw. 500 TEuro in 2012 ausgezahlt. Die Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2012 stellt sich im Vergleich zum Vorjahr - zusammengefasst wie folgt dar:
Die Kapitalflussrechnung ist geprägt durch die Tätigkeit der SkySails GmbH als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen. Es ist ersichtlich, dass der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zwar um TEuro 327,3 (-7 %) verbessert hat, mit TEuro 4.157,4 jedoch erneut deutlich negativ ist. Parallel dazu hat sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit um TEuro 468,5 (+9 %) erhöht. Im Vergleich zum 31.12.2011 hat sich die Liquidität insgesamt um TEuro 295,1 auf TEuro 150,0 reduziert. Die Vermögensstruktur zum 31.12.2012 stellt sich um Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Auch die Vermögenslage der SkySails GmbH ist geprägt durch ihre Tätigkeit als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit der Folge der Aktivierung von selbst erstellten als auch erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen. Die immateriellen Vermögensgegenstände belaufen sich unverändert zu 2011 auf rund 70 % des bilanzierten Vermögens. Der Anstieg der Finanzanlagen ist zurückzuführen auf den vollständigen Erwerb der Anteile an der SkySails Marine Performance GmbH. RISIKO-, CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHT Als wesentliche Risiken für unser Unternehmen haben wir zum 31.12.2012 Liquiditätsrisiken, Forschungs- und Entwicklungsrisiken sowie Marktrisiken identifiziert. Alle Risiken lassen sich auf die Tätigkeit der SkySails GmbH als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen im Bereich der zukunftsträchtigen alternativen Energiegewinnung zurückführen. Marktrisiken bestehen, da die Marktteilnehmer - vor allen durch die Schifffahrtskrise - kaum zu Investitionen bereit sind bzw. gewesen sind. Forschungs- und Entwicklungsrisiken bestehen, da wir aufgrund fehlender Marktliquidität geplante Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten nicht durchführen konnten bzw. können und unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten nicht zu den gewünschten Ergebnissen (zeit- und/oder budgetgerecht) führen können. Diese Risiken münden in Liquiditätsrisiken. Unter anderem besteht das Risiko, dass Wettbewerber in unsere Märkte drängen. Daher melden wir kontinuierlich alle wesentlichen und schützenswerten Neuerungen zum Patent an. Die bestehenden Schutzrechtsanmeldungen werden - soweit sinnvoll - aufrechterhalten. Parallel zu den F&E-Aktivitäten wurden und werden Patentinformationen und Informationen aus der Fachpresse analysiert. Wie erläutert, hat uns die durch den Ausfall eines Großinvestors entstandene große Finanzierungslücke in 2012 sehr belastet. Wenngleich wir diese Lücke schließen konnten, hat dies zu einer deutlich verlangsamten Entwicklung in fast allen Unternehmensbereichen geführt und hat darüber hinaus eine weiter angespannte Liquiditätslage zur Folge. Vorrangiges Unternehmensziel war in 2012 und ist unverändert ein möglichst schnelles Erreichen des Break-Even; damit einhergehend eine stetige Steigerung des Unternehmensergebnisses, um den externen Kapitalbedarf zu reduzieren. Weitere Ziele unseres Liquiditätsmanagements waren bzw. sind die Kostenreduktion, die sparsame, zielgerichtete und budgetkonforme Finanzmittelverwendung zur Sicherung der Liquidität sowie die Abstimmung der Budgetverteilung auf die Bereiche im Unternehmen entsprechend der Gesamtstrategie. Zur zeitnahen Überwachung und Steuerung der Liquiditätsposition verwenden wir im Controlling ein Liquiditätssteuerungs-Tool mit rollierender Budget-Planung, mit dem monatlich revolvierend das Budget der folgenden drei Monate überarbeitet wird. In unseren Geschäftsbereichen sehen wir folgende Chancen und Risiken: Im Bereich SkySails Marine hat die die Klassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd, die die Entwicklung von SkySails seit 2004 beratend begleitet, der SkySails-Technologie in Bezug auf die Schiffsicherheit und Manövrierfähigkeit Praxistauglichkeit für den Einsatz in der modernen Schifffahrt attestiert. Die in 2012 vorgenommenen halbjährigen Messungen im laufenden Schiffsbetrieb haben das Einsparpotential des eingesetzten Zugdrachensystems belegen können. Auch diese Messungen wurden vom Germanischen Lloyd begleitet und ergaben ein Einsparpotential auf den gemessenen Reisen von ca. 15%. Insofern sind wir unverändert von dieser Technologie überzeugt. Derzeit sind keine ernst zu nehmenden Aktivitäten anderer Unternehmen, die ähnliche Schiffantriebssysteme wie SkySails entwickeln, zu erkennen. Es gibt zwar Aktivitäten von anderen Unternehmen, die mittels anderer alternativer Antriebssysteme den Treibstoffverbrauch von Seeschiffen reduzieren möchten. Wesentlicher Wettbewerbsvorteil ist, dass das SkySails-System zu nahezu allen anderen Antriebssystemen additiv einsetzbar ist. Allerdings erscheinen in der kurzfristigen Betrachtung Vertriebserfolge nur schwer möglich. Auch das Fehlen ausreichender Kundenreferenzen ist ein Vertriebshemmnis. Um mittelfristig größere Vertriebserfolge zu erzielen, setzen wir in diesem Bereich auf Verbundlösungen, bei denen Reeder, Frachteigner und Werften eingebunden werden. Im Bereich der Zugdrachen für die Frachtschifffahrt zeichnet sich für 2013 und auch wohl auch für 2014 aufgrund der sich weiter verzögernden Erholung unserer Kernmärkte eine hohe Zurückhaltung der Reedereien ab. Demzufolge konzentrieren wir uns in 2013 auf den SkyPM-Bereich. Das SkyPM-System hat seine Praxistauglichkeit bewiesen und besticht insbesondere im Vergleich zu anderen Verbrauchsmesssystemen mit einem wesentlich breiteren Leistungsspektrum, insbesondere was die Verbrauchsoptimierung anbelangt. Wir haben das SkyPM-System an entscheidenden Stellen weiterentwickelt. Beispielsweise gibt es seit 2013 ein Online-Portal, in dem die Schiffsdaten an Land einfach und schnell verfügbar sind. Das Portal ermöglicht auch das Management und den Vergleich ganzer Flotten. An Bord wurde das Berichtswesen deutlich erweitert und ist nun kompatibel zu verschiedenen Dokumentationsvorschriften, die auf Grund neuer Umweltgesetzgebungen weltweit verpflichtend werden (SEEMP, EEOI, EEDI, Environmental Passport, etc.). Auch ein Assistent für die dynamische Optimierung des Schiffstrim wurde geschaffen und vieles mehr. Aus unserer laufenden Produktentwicklung werden wir unseren Kunden auch in 2014 neue Produktfunktionen zur Verfügung stellen können. Wir arbeiten derzeit an der Implementierung von Wetterrouting, an einem sehr detaillierten Maschinenmonitoring sowie an einer Dokumentation, die bei Arbitrageverhandlungen rechtlichen Bestand hat. Dieser Bereich unterliegt einem stärkeren Wettbewerb; hier sehen wir uns jedoch aufgrund der Alleinstellungsmerkmale unseres Produktes sowie der neu anstehenden Produktfunktionen in einer guten Wettbewerbsposition. Im Bereich SkySails Power sehen wir vor dem Hintergrund des weltweit massiv zunehmenden Energiebedarfs, des Klimawandels sowie steigender Kosten für fossile Energieträger im Offshore-Windenergiemarkt hochattraktive Wachstums- und Renditechancen, die uns für verschiedenste Investorengruppen sehr interessant machen. Dieser Bereich ist derzeit ein reiner Entwicklungsmarkt, auf dem naturgemäß ein stärkerer Wettbewerb zu beobachten ist. Durch die angemeldeten Patente sehen wir uns jedoch gut aufgestellt. In 2013 wurden wir von zahlreichen internationalen Akteuren und strategischen Investoren kontaktiert, die mit Hilfe der SkySails-Technologie dieses Marktpotenzial erschließen wollen. Mit dem von uns entwickelten SkySails Power Funktionsmodell, das wir verschiedenen Investorengruppen und Unternehmen der Energiebranche erfolgreich vorgeführt haben, konnten wir unsere Leistungsfähigkeit in diesem für uns hochattraktiven Markt unter Beweis stellen. Mit dem Geschäftsfeld SkySails Power wollen wir eine Neuausrichtung der Gesamtfinanzierung zu erreichen. Mit dem Entwicklungsauftrag in diesem Bereich sehen wir die Möglichkeit, weitere Finanzierungspartner zu finden, die die zukünftige Finanzierung nachhaltig begleiten. Auf der anderen Seite birgt die Entwicklung einer neuen Technologie wie "SkySails Power" immer auch ein Risiko in den Bereichen der technologischen Realisierbarkeit sowie der Marktakzeptanz. Während die Nachwirkungen der Finanzierungslücke zusammen mit der aus der finanziellen Situation der Reedereien heraus begründeten Kaufzurückhaltung die Entwicklung bei den Zugdrachensystemen weiter verlangsamt, hat das Performance Management seine Markttauglichkeit bewiesen und stößt trotz angespannter Situation in den Schifffahrtsmärkten auf gute Nachfrage. Hier erwarten wir künftig steigende Beiträge für die Eigenfinanzierung unseres Unternehmens. Daneben erwarten wir aus der Weiterentwicklung unseres Zugdrachensystems für Anwendungsbereiche außerhalb der Frachtschifffahrt eine Verringerung der Abhängigkeit von diesem Marktsegment sowie weitere Finanzierungsbeiträge für unser Unternehmen. Zusammenfassend bewerten wir die Rahmenbedingungen für die SkySails-Technologie weiterhin positiv und viel versprechend. Sofern die Erträge bzw. Liquiditätszuflüsse aus dem SkyPM-Bereich und der Entwicklungskooperation im Bereich SkySailsPower sowie die die ergänzende Finanzierung durch Kredite oder Eigenkapital nicht vollständig realisiert werden können, werden wir unser Unternehmensziel verfehlen. Auch im Vergleich zur Planung erhöhte Entwicklungskosten bzw. verlängerte Entwicklungszeiten in den Bereichen Produktentwicklung und Energiegewinnung führten zu einem höher als erwarteten zusätzlichen Finanzierungsbedarf und damit gegebenenfalls zu schlagend werdenden Risiken. Es besteht weiter das grundsätzliche Risiko, dass der Bestand des Unternehmens gefährdet ist, sollte es nicht zu weiteren Aufträgen im Bereich SkySails Power kommen und zeitgleich der Absatz der Performance Management Systeme massiv einbrechen. NACHTRAGSBERICHT Im Zeitraum nach dem 31.12.2012 sind folgende Ereignisse zu nennen, die das Geschäft der SkySails GmbH wesentlich beeinflusst haben: Die Lage an den Schifffahrtsmärkten hat sich seit 2012 nicht nennenswert verbessert. Die wirtschaftliche Situation vieler Reedereien hat sich teilweise sogar dramatisch verschlechtert. Vor diesem Hintergrund haben wir uns unvermindert auf die Sicherstellung der Liquiditätslage unseres Unternehmens konzentriert. In diesem Zusammenhang haben wir u.a. folgende Maßnahmen umgesetzt bzw. weiter verfolgt: Unser Kostenmanagement haben wir konsequent fortgesetzt. Infolge der in 2012 umgesetzten Reorganisationsmaßnahmen konnten wir unseren Fixkostenblock weiter reduzieren, ohne unser Know-how signifikant zu schwächen. Seit 2013 haben wir einen Teil unserer Anteile an unserer Tochtergesellschaft, der SkySails Marine Performance GmbH, liquiditätswirksam veräußert. In 2014 sollten weitere Anteile liquiditätswirksam veräußert werden; ein Großteil der Anteile wird jedoch bei der SkySails GmbH verbleiben. Trotz der anhaltend schwierigen Lage auf den Schifffahrtsmärkten hat sich das Geschäft mit dem SkyPM-System positiv entwickelt. Der Performance-Optimierer ist mittlerweile bei neun verschiedenen Reedereien im Einsatz. Dabei werden Einsparungen von teilweise mehr als 10% im Jahresmittel erzielt. Es wurden bisher insgesamt über 30 Systeme ausgeliefert; die Kunden sind mit den an Bord erbrachten Leistungen sehr zufrieden. Dies wird beispielsweise durch zahlreiche Nachbestellungen von Bestandskunden dokumentiert. Der große Auftragsvorlauf, den wir 2013 realisiert haben, lässt uns sehr erwartungsvoll in das Jahr 2014 blicken: Für 2014 haben wir einen Umsatz von ca. 3 Mio. EUR geplant und dieses Volumen hat uns Ende 2013 vollständig in Form von Verträgen oder Vorverträgen vorgelegen. Dazu brachten die ersten Wochen 2014 weitere hochkarätige Vertriebschancen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Planumsatz übertroffen wird, schätzen wir als sehr hoch ein. Im letzten Quartal 2013 belebten sich auch die Projektanfragen im Bereich der Zugdrachen ( SkySails Marine) deutlich, so dass wir derzeit Angebote für 8 Zugdrachen-Systeme bei potentiellen Kunden haben und auf Antwort warten. Allerdings ist die Lage der Schifffahrt immer noch als sehr schwierig einzuschätzen, so dass wir bei der Beurteilung der Chancen auf den zeitnahen Abschluss von Kaufverträgen sehr vorsichtig und eher zurückhaltend sind. Die Finanzierung haben wir bis Mitte des Jahres 2013 wesentlich durch unseren Investor aus der Windenergiebranche sichergestellt. Dieser hat im ersten Quartal 2013 die in 2012 zugesagten restlichen Finanzierungsmittel von TEuro 700 auf damit insgesamt TEuro 2.000 erhöht und im Verlauf des Jahres nochmals Darlehen in Höhe von TEuro 500 ausgereicht. Im Bereich SkySails Power haben wir mit diesem Investor Mitte 2013 mit einer Entwicklungskooperation begonnen. Grundlage ist ein mehrjähriger Rahmenentwicklungsplan. Unsere Arbeiten in dem zugrundeliegenden ersten Teilprojekt sind planmäßig verlaufen; wir werden unsere Ergebnisse im ersten Quartal 2014 präsentieren. Das Interesse an der Technologie hat insbesondere gegen Ende des Jahres 2013 deutlich zugenommen; wir sind daher auch mit weiteren an SkySails Power interessierten potenziellen Partnern in Verhandlungen. In der nächsten Phase wird mit der Entwicklung und Konstruktion eines praxisnahen "Demonstrators" begonnen. Auf die sich im Bereich der Zugdrachen für die Frachtschifffahrt weiter verzögernde Erholung unserer Kernmärkte, die nach unsere Einschätzung auch in 2014 andauern wird, haben wir - zugunsten der Weiterentwicklung des SkyPM-Systems - mit einer Drosselung des Weiterentwicklungstempos bei den Zugdrachensystemen reagiert. Somit war das Geschäftsfeld SkySails Marine in 2013 geprägt von dem Projekt bzw. Auftrag "Ausrüstung des 'Cargill'-Schiffes Aghia Marina" mit dem neuen SKS C 320 System. Die Bedingungen waren von Anfang an nicht einfach, entstanden doch erhebliche Verzögerungen, verursacht durch die Insolvenz unseres ehemaligen Großinvestors und die daraus für uns folgenden Liquiditätsschwierigkeiten. Auch während des Jahres wurden die zum Teil sehr kostspieligen Entwicklungsarbeiten durch Kapitalmangel erheblich erschwert, was noch durch die Liquidität zehrende Beschaffung der Komponenten verschärft wurde. Dennoch wurde das System im November geliefert und installiert. Derzeit erfolgt die Inbetriebnahme. Die Berichterstattung in den Medien hierzu obliegt Cargill und wird in Abhängigkeit zur laufenden Inbetriebnahme auf dem Schiff voraussichtlich im II. Quartal 2014 erfolgen. ABSCHLIESSENDE AUSSAGE ZUR GESCHÄFTSENTWICKLUNG Die andauernde Krise in unseren Kernmärkten hat unser Unternehmen in 2012 und darüber hinaus massiv belastet. Weitere Vertriebserfolge im Bereich der Frachtschifffahrthaben haben wir auch in 2013 nicht erzielt. Wegen der weiter sehr schwachen Marktverfassung der Frachtschifffahrt sind wir trotz im Markt liegender Angebote im knapp zweistelligen Millionenbereich hinsichtlich der Realisierungschancen eher vorsichtig. Unsere große Finanzierungslücke haben wir in 2012 zwar geschlossen, dies hat jedoch zu einer deutlich verlangsamten Entwicklung in fast allen Unternehmensbereichen geführt und hat darüber hinaus eine weiter angespannte Liquiditätslage zur Folge. Dies hat uns letztendlich zu einschneidenden Personalmaßnahmen gezwungen. Es ist uns gelungen, sämtliches Know How und die Kernkompetenzen in den einzelnen Entwicklungsbereichen im Unternehmen zu halten, so dass wir uns für weitere Entwicklungen in allen Geschäftsbereichen derzeit gut aufgestellt sehen. Es hat sich gezeigt, dass die Strategie der letzten Jahre trotz schwerer Krisen aus Sicht der SkySails GmbH aufgegangen ist. Die Verlangsamung der Zugdrachenentwicklung für die Frachtschifffahrt auf Grund akuter Nachfrageschwäche der Reeder bei gleichzeitiger Konzentration auf den SkyPM-Bereich hat sich als richtig erwiesen. Das Anschieben des Projekts SkySails Power führte über den neuen Investor hinaus zu einer Vielzahl weiterer ernsthafter Interessenten und stellt sich somit trotz des herrschenden Wettbewerbs in diesem Bereich ebenfalls als richtige Entscheidung dar. Die begonnene Weiterentwicklung unseres Zugdrachensystems für Anwendungsbereiche über das Segment der Frachtschifffahrt hinaus wird die Liquiditätssituation unseres Unternehmens schon in 2014 weiter stabilisieren. Wesentlich wird für 2014 ebenso sein, den SkyPM-Bereich weiter auszubauen. Die Absatzentwicklung und der derzeitige Auftragsbestand in diesem Geschäftsfeld lassen uns positiv in der Zukunft blicken. Allerdings besteht weiter grundsätzlich das Risiko, dass der Bestand des Unternehmens gefährdet ist, sollte sich der Bereich SkySails Power nicht wie geplant entwickeln und zeitgleich der Absatz der Performance Management Systeme massiv einbrechen. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlich weiter sehr schwierigen Rahmenbedingungen stand für die Geschäftsführung auch in 2012 die Sicherung der Liquiditätslage des Unternehmens im Vordergrund. Dies ist gelungen. Mit Blick auf die positive Entwicklung im SkyPM-Geschäft und auf die der Entwicklungskooperationen im Bereich SkySails Power sind wir für die zukünftige Unternehmensentwicklung sehr zuversichtlich gestimmt. Hamburg, den 19.03.2014 Die Geschäftsführung Stephan Brabeck Stephan Wrage Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung - und den Lagebericht der SkySails GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung ein hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. In diesem ist wiederholt ausgeführt, dass bei einem Scheitern der laufenden Vertragsverhandlungen der Bestand der Gesellschaft bedroht ist.
Haren, den 20. März 2014 MAREVA
Maritime Revision GmbH
Kerstin M. Sanders, Wirtschaftsprüferin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2012I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Im Mai 2011 wurde die SkySails GmbH & Co. KG in die SkySails Holding GmbH & Co. KG umbenannt und die SkySails GmbH als 100%-ige Tochter der SkySails Holding GmbH & Co. KG gegründet. Anschließend wurde der operative Betrieb der SkySails GmbH & Co. KG mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1.01.2011, 0.00 Uhr, mit sämtlichen Rechten und Pflichten in die gegründete Tochter eingebracht. Die SkySails GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf. Zwar unterschreitet die Gesellschaft bezogen auf das Geschäftsjahr 2012 die Schwellenwerte für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB führt ein einmaliges Unterschreiten der Größenkriterien nicht zu einem Verlust des Status eine mittelgroßen Gesellschaft im Sinne des HGB. Bei der Aufstellung des Anhangs wurde die handelsrechtlich zulässige, größenabhängige Erleichterung des § 288 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB in Anspruch genommen. Entgegen dem Vorjahr wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 31 unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht ausgewiesen, der zum 31. Dezember 2011 den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugeordnet war. Der Vorjahresausweis wurde zur Herstellung der Vergleichbarkeit angepasst. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die folgenden, im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertungen erfolgten unter dem Aspekt der Fortführung des Betriebes (going-concern-concept). Aufgrund der Jahresfehlbeträge der Geschäftsjahre 2011 und 2012 ist das Eigenkapital der Gesellschaft aufgebraucht, der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEuro 5.655. Die Gesellschaft ist damit buchmäßig überschuldet. Grundlage der Bewertung unter dem Aspekt der Fortführung des Betriebs ist eine Fortführungsprognose für die Geschäftsjahre 2013 und 2014, nach der von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen wird, sofern verschiedene Maßnahmen planmäßig und in erforderlichem Umfang umgesetzt werden. Die Maßnahmen im Einzelnen haben sind im Lagebericht dargestellt. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Gebrauch. Gemäß der Vorschrift dieses Wahrechtes bilanziert die Gesellschaft Entwicklungskosten von Produkten, deren Entwicklung ab 2009 begonnen hat. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in Anlehnung an die produktspezifische Lebensdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten linear. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Dies gilt auch für die von der SkySails GmbH & Co. KG geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte, die im Rahmen der Einbringung von der SkySails GmbH im Geschäftsjahr 2011 angeschafft wurden. Für geringwertige Anlagegüter wird jährlich ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Der durch die Übertragung des gesamten Geschäftsbetriebes der SkySails Gründungs GmbH auf die SkySails GmbH & Co. KG am 18. Juni 2004 entstandene Firmenwert wurde von dieser in der Vergangenheit planmäßig über den Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Schätzung dieser Nutzungsdauer erfolgte entsprechend der Laufzeit der von der Gesellschaft gehaltenen Patente. Unsere Gesellschaft führt diese Abschreibung fort. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte - unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips - zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, mit dem gewogenen Durchschnittspreis. In die Herstellung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse fließen gem. § 255 Abs. 2 HGB die folgenden Bestandteile ein: · Materialeinzelkosten · Fertigungseinzelkosten · Sondereinzelkosten · Angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten · Werteverzehr des Anlagevermögens soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zölle und Verbrauchsteuern finden keinen Eingang in die Bewertung des Vorratsvermögens. Sie werden vielmehr im Zeitpunkt ihrer Entstehung erfolgswirksam verbucht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die übrigen Aktiva wurden mit dem Nominalwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages ab, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte mit dem Mittelkurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Angaben zur Bilanz Die Bilanz wurde nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema des § 266 (2) HGB aufgestellt. In Anwendung des § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde aufgrund der erhaltenen Investitionszulagen und Investitionszuschüsse auf der Passivseite ein Sonderposten gebildet. Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die Zusammensetzung und Entwicklung der darauf entfallenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2012 sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Wesentliche Beteiligungen An folgenden Unternehmen hält die Gesellschaft mindestens 20% des Eigenkapitals des jeweiligen Unternehmens:
Ausgewiesen wird der Jahresüberschuss bzw. der Jahresfehlbetrag des letzten vorliegenden Jahresabschlusses der Gesellschaft. Das Eigenkapital beinhaltet das bilanzielle Eigenkapital des letzten vorliegenden Jahresabschlusses; im Anhang für das Geschäftsjahr 2011 wurde der Beteiligungsansatz angegeben. Sonstige Erläuterungen zur Bilanz Es sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 1,0 in dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" enthalten. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten sonstige Forderungen. Jahresfehlbetrag Im Jahr 2012 entstand ein Fehlbetrag von TEuro 6.414,3. Geleistete Einlagen Die im Handelsregister eingetragenen Einlagen sind vollständig erbracht. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten für Investitionszuwendungen beinhaltet Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen. Der Sonderposten wird über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil betragen im Geschäftsjahr 2012 TEuro 14,5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf die folgenden Positionen:
Verbindlichkeiten Nach den vereinbarten Restlaufzeiten verteilt sich der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern) wie folgt: Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen, nicht in der Bilanz erscheinenden finanziellen Verpflichtungen beschränken sich im Wesentlichen auf die üblichen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miet- und Leasingverträge) und betragen TEuro 573,6. Nach der vereinbarten Restlaufzeit verteilt sich der Gesamtbetrag wie folgt:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung. Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von TEuro 1.063,8 vorgenommen. Hiervon entfallen TEuro 869,8 auf immaterielle Vermögensgegenstände und TEuro 194,0 auf das Sachanlagevermögen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von Teuro 0,2 (Vorjahr Teuro 0) enthalten; in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 2,8 (Vorjahr TEuro 3,6) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 0,6 (Vorjahr TEuro 0) enthalten. Kosten für Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr wurden insgesamt TEuro 2.078,8 für Forschung & Entwicklung aufgewendet. TEuro 329,0 der Entwicklungskosten wurden aktiviert. Der Ausweis erfolgt in der Position "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" unter den immateriellen Vermögensgegenständen. Ausschüttungsgesperrte Beträge Aus der Aktivierung von selbstgeschaffenen Vermögensgegenständen des immateriellen Anlagevermögens abzüglich der Beträge für passive latente Steuern fallen im Geschäftsjahr TEuro 1.157,0 unter die Ausschüttungssperre. Zur weiteren Erläuterung verweisen wir auf die folgende Position "Latente Steuern" dieses Anhangs. V. Latente Steuern Aus der Aktivierung von selbst geschaffenen Vermögensgegenständen des immateriellen Anlagevermögens ergibt sich die Verpflichtung zur Bildung der Position passiver latenter Steuern. Hierbei werden die gesetzlichen Steuersätze (Körperschaftsteuer 15%, Solidaritätszuschlag 5,5% der Körperschaftsteuer) sowie für die Gewerbesteuer der Hebesatz der Freie und Hansestadt Hamburg für das Jahr 2012 von 470% zu Grunde gelegt. Der Ausweis der Zahlen in der Tabelle erfolgt in TEuro. VI. Sonstige Angaben Die Anzahl der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar.
* geringfügig Beschäftigte werden mit einer Viertelstelle berücksichtigt. Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEuro 6.414,3 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr den jeweils alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern: Herrn Stephan Wrage, Dipl.-Wi.-Ing., Hamburg Herrn Stephan Brabeck, Dipl.-Ing., Lüneburg Herrn Martin Lohss, Dipl.-Ing., Hamburg (bis 15.10.2012) Herrn Hanns-Ulrich Hasse, Dipl.-Kfm., Hamburg (bis 15.10.2012) Die Bezüge der Geschäftsführer der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr insgesamt TEuro 412,8. Gegenüber den Geschäftsführern bestanden Forderungen in Höhe von TEuro 0,6. Beirat Der Beirat setzte sich im Berichtsjahr und setzt sich darüber hinaus wie folgt zusammen: Herrn Samuel Simonsson, Unternehmensberater, Hamburg (Vorsitzender) Herr Ian Freelance, Investment Manager, Geleen, Niederlande Herr Michael Gadzali, Business Development, Ahrensburg Herr Hermann Neemann, Steuerberater, Oldenburg Herr Ralf Gentejohann, Dipl.-Kaufmann, Kaufmännischer Leiter, Hamburg (bis 8.08.2013) Herr Thomas Hoppe, Rechtsanwalt, Hamburg (seit 8.08.2013) Den Mitgliedern des Beirates wurden im Geschäftsjahr Vergütungen von insgesamt TEuro 4,0 gewährt.
Hamburg, den 19.03.2014 Die Geschäftsführung gez. Stephan Wrage, Geschäftsführer gez. Stephan Braebeck, Geschäftsführer Anlagespiegel
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 10.4.2014. |
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