Scheppach GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Krauß seit 24.2.2025 | Prokura |
Wolfgang Schedel seit 24.3.2022 | Prokura |
Stephan Müller seit 1.4.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Honigmann seit 10.10.2019 | Prokura |
Serdar Eraslan seit 8.7.2015 | Prokura |
Reinhart Max Ernst Pfaff seit 17.3.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Woodster GmbHIchenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 / 20241. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell und wirtschaftliche Grundlagen Die Gesellschaft betreibt den Handel von Maschinen, Werkzeugen und Geräten aller Art für Heimwerker und den Einsatz in Werkstatt, Garten und Hof sowie in Land- und Forstwirtschaft. Der Geschäftsbetrieb findet vorrangig am Unternehmenssitz in Ichenhausen sowie am Logistikstandort in Günzburg statt. Die Gesellschaft ist eine 100% Tochtergesellschaft der Scheppach GmbH. Die Kundenstruktur der Gesellschaft besteht aus Baumärkten, Fachmärkten bzw. aus Discountern und zunehmend aus E-Commerce-Marktplätzen. Die Woodster GmbH erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 241.706 T€ (Vorjahr: 350.912 T€). Der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug 10.740 T€ (Vorjahr: 20.304 T€). 1.2 Ziele und Strategien Die Gesellschaft sieht sich mit einem branchenweiten Verdrängungswettbewerb konfrontiert, in dem sie sich mit attraktiven Produkten, guter Qualität und effizienten, zunehmend digitalisierten Abwicklungsprozessen von der Produktion bzw. der Beschaffung bis hin zum Service erfolgreich behauptet. 1.3 Steuerungssystem Das Kennzahlen- und Steuerungsgrößensystem der Gesellschaft entspricht den branchenüblichen Standards. Im Geschäftsjahr kam es zu keinen wesentlichen Änderungen des Steuerungssystems. Die Ergebnisverantwortung obliegt den Geschäftsführern. 1.4 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden im Rahmen des branchenüblichen Umfangs betrieben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge noch immer hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Die Bundesregierung erwartet für 2024 nur ein leichtes Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt soll real um 0,3 Prozent steigen. 2025 soll die Wirtschaft um 1,0 Prozent wachsen. Quellen: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/fruehjahrsprojektion-2024-2273686 2.2 Entwicklung des Segments, das Woodster bedient Der Markt für stationäre und halbstationäre Holzbearbeitungsmaschinen gliedert sich in die Bereiche qualitätsbewusste Heimwerker, Semi-Profis und Profis. Zu den Semi-Profis zählen u. a. die besonders ambitionierten Heimwerker und die teilgewerblichen Anwender von Werkstattmaschinen. Die rein gewerbsmäßigen Anwender wie Schreiner, Tischler und Innenausbauer als dritte Gruppe, verwenden Scheppach Produkte überwiegend für halbstationäre Anwendungen oder als stationäre Zweitmaschinen u.a. auch bei Produktionsengpässen bzw. für den Muster- und Prototypenbau. Das Anwendungsspektrum des Scheppach Portfolios umfasst dabei das gesamte Sortiment klassischer Werkstattmaschinen für alle Holzbearbeitungsverfahren. Ein weiteres Produktsegment bei Scheppach sind die Maschinen für die Aufbereitung von Brennholz. Das umfangreiche Programm bietet ein breites Anwendungsspektrum für den privaten Waldbesitzer bis hin zu Land- und Forstwirten. Abgerundet wird das Produktprofil durch spezielle Maschinen die hauptsächlich im Garten z.B. zum Häckseln und Sieben eingesetzt werden. Neben diesen traditionellen Produktsegmenten stehen den überwiegend privaten Endanwendern viele weitere Produktbereiche - u.a. Kompressoren, Generatoren, Hebezeuge und Baumaschinen - zur Verfügung. Diese Produktsegmente werden kontinuierlich ausgebaut und den Wünschen der Kunden angepasst. Hinzu kommen ständig neue Anwendungsbereiche wie beispielsweise Elektrowerkzeuge mit verschiedenen Antriebsvarianten und eine breite Angebotspalette an Geräten für das Arbeiten im Garten und Hof. 2.3. Ertragslage 2.3.1. Darstellung der Lage Die Umsatzerlöse sanken im Geschäftsjahr 2023/2024 von 350.912 T€ auf 241.706 T€, was einem Rückgang von 31,1 % entspricht. Die Umsätze aus Handelsgeschäften der Woodster GmbH, die über die Scheppach GmbH abgewickelt werden, unterliegen einer internen Weiterverrechnung. Aufgrund widriger Rahmenbedingungen wie hohe Inflation und sinkende Nachfrage stagnierte der kontinuierliche Ausbau des Handelsgeschäfts. Zurückhaltung war deutlich im Bereich DIY und Discount zu konstatieren. Dennoch konnten wichtige Fortschritte im Marktsegment E-Commerce erzielt werden. Es ist dabei gelungen, sowohl die Kundenstruktur im Inland auf eine breite Basis zu stellen als auch die Kundenbeziehungen im Ausland zu festigen. Der Materialaufwand liegt bei 186.000 T€ (Vorjahr 282.587 T€). Gute Verhandlungsergebnisse und die Steigerung der Effizienz in der Lieferkette haben dazu beigetragen, die negativen Auswirkungen des Umsatzrückgangs auf den Rohertrag zu mildern. Bedingt durch Fremdwährungseffekte, welche insbesondere den US-Dollar betreffen, sind im Berichtsjahr Kursgewinne in Höhe von 22 T€ entstanden, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind. Im Vorjahr waren hier Kursgewinne in Höhe von 502 T€ zu verzeichnen. Der Ausbau der Marktposition und inflationsbedingte Kostensteigerungen waren gemessen an der Betriebsleistung mit höheren Vertriebs- und Betriebsaufwendungen verbunden, die sich ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen widerspiegeln. Hier sind zudem höhere aufwandsbezogene Kosten aus dem Dienstleistungsvertrag mit der Scheppach GmbH aufgelaufen. Insgesamt ergibt sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Anstieg um 1.459 T€ auf 42.851 T€. Das Zinsergebnis konnte auf der Ertragsseite durch ein hohes Zinsniveau von -292 T€ auf 928 T€ deutlich gesteigert werden. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 10.740 T€ und ist gegenüber dem Vorjahr mit 20.304 T€ gesunken. Ursache hierfür ist der Umsatzrückgang sowie die zum Teil deutlichen Kostensteigerungen bei den Dienstleistern. Dennoch konnte ein positiver Jahresüberschuss erwirtschaftet werden. 2.3.2. Vertriebssituation Die erfolgreiche Entwicklung der Woodster GmbH basiert u.a. auf den ausgezeichneten Kenntnissen des gesamten Marktumfelds und hervorragender Leistungen des Unternehmens in der Abwicklung der Vertriebsprojekte. Ferner trägt die kontinuierliche Erweiterung des Portfolios zum starken Wachstum der Scheppach-Tochter bei. Woodster verkauft für seine Zielgruppen attraktive Produkte und bietet gleichzeitig seinen Handelspartnern Konzepte, Ideen und Lösungen für eine erfolgreiche Vermarktung. Heute zählen die größten und wichtigsten DIY-Ketten in Deutschland und Europa zum Kundenkreis. Auch namhafte Branchenriesen aus dem Bereich Discount und bekannte Marktplätze im Internet kaufen bei Woodster. Mit dem Produktbereich Garten fokussiert das Unternehmen weiterhin auf ein vielversprechendes Wachstumssegment, das auch zukünftig kontinuierlich weiterentwickelt werden soll. 2.3.3. Auftragseingang und Umsatzentwicklung Bei den Woodster-Produkten handelt es sich um ein reines Handelswarengeschäft. Die Produkte werden ausnahmslos aus Asien bezogen. Deshalb liegen die Vorlaufzeiten für Bestellungen der Kunden bei mindestens 12 Wochen, sofern die Waren nicht bereits disponiert und lagernd zur Verfügung stehen. Ein Teil der Lieferungen (insbesondere Eigenmarken der großen Baumarktketten) werden als Streckengeschäft abgewickelt. Die Liefersituation und -pünktlichkeit ist ebenfalls äußerst zufriedenstellend. Produkte mit der höchsten Absatz- bzw. Nachfrageerwartung werden disponiert und auf Lager geführt. Die Lieferzeit für diese Maschinen beträgt im Inland durchschnittlich weniger als eine Woche und für gängige Ersatzteile 24 Stunden. 2.3.3.1 Umsatz segmentiert nach Produktgruppen Der Umsatz von Scheppach-Produkten lässt sich in folgende Bereiche aufgliedern:
Das Portfolio wird auch zukünftig kontinuierlich ausgebaut und dabei nach den Wünschen der Endkunden und Interessen der Fachhandelspartner entwickelt. Schnelle Reaktionszeiten und kurze Projektphasen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. 2.3.3.2. Umsatz segmentiert nach Inland und Ausland Die Inlandsumsätze weisen einen Anteil von 54,6 % aus (Vorjahr: 48,8 %). Ins EU-Ausland wurden 38,8 % des Jahresumsatzes exportiert (Vorjahr: 45,7 %). Mit Drittländern wurden 6,6 % des Umsatzes getätigt (Vorjahr: 5,6 %). 2.3.4 Beschaffung Im Geschäftsjahr 23/24 hat sich die Situation am Beschaffungsmarkt als weiter stabil dargestellt. Der Beschaffungsmarkt China mit den für uns relevanten Materialgruppen hat im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Veränderungen hervorgebracht. Rohstoffnotierungen wie Aluminium, Kupfer oder Stahl folgten einem Seitwärtstrend, was zu stabilen Preisen innerhalb der zu beschaffenden Materialgruppen führte. Eine niedrige Auslastung der Lieferanten ermöglichten keinen Raum für Preiserhöhungen. Diese Einflussfaktoren führten dazu, dass im Laufe des Geschäftsjahres Preisreduzierungen bei den Lieferanten im Bereich von 0 - 5 % auf US$ Basis durchgesetzt werden konnten. Der CNY im Verhältnis zum USD verzeichnete im Betrachtungszeitraum keine wesentliche Veränderung. Auch dies unterstützte den Trend zu stabilen Einkaufspreisen. Die Lieferanten werden kontinuierlich durch eine ausführliche ABC-Analyse überprüft und falls notwendig durch neue, kostengünstigere Bezugsquellen ersetzt. Bei Bedarf wird auch eine Dual-Source-Strategie für kritische Produkte bzw. Materialgruppen umgesetzt. Insgesamt lag der Materialanteil nach Ablauf des Geschäftsjahres unter dem budgetierten Wert. Der Volatilität des USD-Kurses wurde mit entsprechenden Währungssicherungsmaßnahmen entgegengewirkt. Bis Ende des Kalenderjahrs 2023 hat sich die Situation am Seefrachtmarkt weiter entspannt. Die sogenannten FAK-Raten bewegten sich ab April 2023 bis Dezember 2023 im Bereich von ca. 1.200 US$ je 40`Container. Ab Ende Kalenderjahr 2023 erhöhten sich die Raten gravierend. Durch die Huthi-Rebellen war der Suezkanal für Containerschiffe nicht mehr passierbar, was einen Umweg um Afrika zur Folge hatte. Die dadurch verursachten Kapazitätsengpässe führten zu steigenden Preisen. Die Preise mit ca. 1.200 US$ im Dezember 2023 erhöhten sich bis Juni 2024 auf ca. 9.000 US$ auf FAK Basis. Die Entwicklung der Frachtpreise führte insbesondere im letzten Quartal des Geschäftsjahres zu erheblichen Kostensteigerungen. Im kommenden Geschäftsjahr werden die Materialkosten überwiegend von Energie- und Rohstoffpreisen sowie den Wechselkursentwicklungen USD/EUR abhängen. Einer negativen Entwicklung des Dollarkurses wird durch entsprechende Kurssicherungsgeschäfte entgegengewirkt. Zum einen wird ein USD-Währungskonto bei einer Bank unterhalten, zum anderen werden in Absprache mit den Banken fallweise Devisentermingeschäfte zur Kurssicherung abgeschlossen. Die zum Abschlussstichtag vorliegenden Termingeschäfte wurden entsprechend bewertet. Durch gezieltes "Global Sourcing" und intensive Verhandlungen mit den Lieferanten werden die Einkaufspreise und Vertragskonditionen kontinuierlich optimiert. 2.4. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Woodster GmbH belief sich zum 31. März 2024 auf 130.943 T€ und hat sich damit um 18.169 T€ gegenüber dem Vorjahr erhöht. Auf der Aktivseite hat sich der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren zum Bilanzstichtag um 11.944 T€ auf 78.509 T€ erhöht. Die stichtagsbezogene Erhöhung des Bestands der Schwimmenden Ware stellt einen wesentlichen Effekt dar. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 6.255 T€ auf 5.981 T€ reduziert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Scheppach GmbH und haben sich zum Bilanzstichtag von 23.781 T€ auf 25.254 T€ erhöht. Die Guthaben gegenüber Kreditinstituten erhöhen sich von 10.182 T€ auf 17.514 T€. Bei den Rückstellungen ist eine Reduzierung von 12.023 T€ auf 7.899 T€ zu verzeichnen. Diese Reduktion reflektiert maßgeblich den Verbrauch der aus dem Vorjahr für das vorangegangene Geschäftsjahr gebildeten Steuerrückstellung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des stichtagsbezogenen Anstiegs der Schwimmenden Ware von 26.277 T€ auf 39.282 T€ erhöht. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses von 67.823 T€ auf 76.530 T€ erhöht. Dieser Zuwachs verbessert die Eigenkapitalbasis des Unternehmens. Die Eigenkapitalquote, ein Indikator für die finanzielle Stabilität des Unternehmens, zeigt mit einer geringfügigen Abnahme von 60,1 % auf 58,5 % - welche vor allem auf die stichtagsbezogene Bilanzsummenausweitung in Folge der Erhöhung des Bestands der Schwimmenden Ware zurückzuführen ist - eine nahezu stabile Kapitalstruktur. 2.5. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhen sich von 2 T€ auf 3 T€. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt positiv bei 10.498 T€ (Vorjahr: 34.682 T€) und wird maßgeblich beeinflusst durch das positive Jahresergebnis. 2.6. Geschäftsentwicklung im Vergleich zum Ausblick im Lagebericht zum 31. März 2023 Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023/2024 liegt mit 241.706 T€ unter dem Gesamtumsatz des Geschäftsjahres 2022/2023 von 350.912 T€ und entspricht damit der Prognose des Lageberichts zum 31. März 2023. 2.7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.7.1. Mitarbeiter Zwischen der Woodster GmbH und der Scheppach GmbH besteht ein Dienstleistungsvertrag über die Erbringung von Leistungen seitens der Scheppach GmbH und deren Honorierung über eine Servicegebühr seitens der Woodster GmbH, die einer jährlichen Anpassung unterliegt. 2.7.2 Umweltschutz Aus der gegenwärtigen Produktion ergeben sich keinerlei Umweltrisiken; auch aus der Vergangenheit sind keine die Umwelt gefährdenden Tatbestände bekannt. Für die Herstellung der Maschinen werden nur gesundheitlich unbedenkliche Materialien verwendet. Zur gesetzlich geforderten Entsorgung der Verkaufsverpackung besteht ein Vertrag mit dem Dienstleister Noventiz Dual GmbH. Das Logo "Der grüne Punkt" wird unverändert genutzt. Den Bestimmungen des im Jahr 2005 in Kraft getretenen Gesetzes zur Entsorgung von Elektro-Altgeräten (ElektroG) sowie dessen Novellierungen in ElektroG2 (2015) und ElektroG3 (2022) wird Folge geleistet. Der Hersteller und Erstinverkehrbringer Woodster GmbH ist im Herstellerregister der Stiftung-ear (Elektro-Altgeräte-Register) für die Geräteklassen Großgeräte, Kleingeräte und Wärmeüberträger registriert. Die entsprechenden Garantien (Teilnahmevereinbarung zum Garantiesystem Altgeräte GSAV2) sind beim Garantietreuhändler Bitkom Servicegesellschaft mbH hinterlegt. Der Dienstleister CCR Logistics Systems AG stellt vertraglich die Rücknahme und Entsorgung von Altgeräten gemäß Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) sicher. Des Weiteren trat im Dezember 2009 das BattG (Batteriegesetz - Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren) in Kraft. Der Aktualisierung in BattG2 (2021) wird Folge geleistet. Der Hersteller und Erstinverkehrbringer Woodster GmbH wurde im Herstellerregister der Stiftung-ear (Elektro-Altgeräte-Register) für die Batterieart Gerätebatterien registriert. Die ordnungsgemäße Beteiligung aller Gerätebatterien wird über das genehmigte Rücknahmesystem REBAT der CCR Logistics Systems AG sichergestellt. Entsprechende Nachweise gemäß den Bestimmungen von ROHS, die im Juli 2006 rechtswirksam wurden, liegen vor und werden weiterhin von allen Lieferanten eingefordert. Die Nachweise wurden gemäß der erweiterten RoHS-Richtlinie, welche am 22. Juli 2019 in Kraft trat, ergänzt. Gemäß den Anforderungen des VerpackG (§ 11 VerpackG) an die Systembeteiligung von Verpackungen sowie deren Rücknahme und Verwertung wurden die Vollständigkeitserklärungen 2023 für den Inverkehrbringer Woodster GmbH bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (LUCID) fristgerecht hinterlegt. Die Herstellererklärung wurden durch die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HETZELT & MÜLLER Partnerschaft mbB geprüft und mit Urteil und Wiedergabe der Bestätigung gemäß § 11 VerpackG vom 13. Mai 2024 testiert. 2.8. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist äußerst stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Berichtsjahr konnten bei allen wesentlichen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden. 3. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 3.1 Prognosebericht Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate wird von 5,9% im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen. Insgesamt wird das Bruttoinlandsprodukt der Welt in den Jahren 2024 und 2025 um jeweils 2,5% zulegen. Der Welthandel, der im Vorjahr zurückgegangen war, dürfte im laufenden Jahr um etwa 1,5% und im kommenden Jahr um knapp 3% steigen. Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen Branche Die für die Gesellschaft wesentliche Baumarktbranche schließt das Kalenderjahr 2023 erstmals seit etlichen Jahren nominal mit einem aufgelaufenen Minus von 3,1 Prozent. Flächenbereinigt entsprach dies einer Verringerung von 3,4 % zum Vorjahr. Zu stark waren die negativen Effekte aus internationalen Kriegen und Krisen, aber auch dem politischen Wirrwarr und der daraus resultierenden tiefen Verunsicherung der Kundinnen und Kunden, die sich z.B. bei investiven Gütern zurückhielten und insbesondere dem Baustoffsektor teils zweistellige Umsatzrückgänge hinterließen. Der Blick auf die Sortimente spiegelt diese Entwicklung dann auch folgerichtig wider. Freizeit/ Saisonwaren (-11,2%), Gartenausstattung (-11,1%) und Fliesen (-11,0%) litten besonders unter der Zurückhaltung der Kundinnen und Kunden. Zugelegt haben die Produktgruppen Gartenchemie/ Erden/Saatgut (+8,8%), Haushaltswaren (+5,5%) und Automotive (3,9%). Quellen: https://www.bhb.org/fileadmin/user_upload/240304_PM-BHB-Gesamtjahr23.pdf https://www.bhb.org/fileadmin/user_upload/pressedownloads/Pressekonferenz_2024/240304_BHB_Praesentation-JPK2024.pdf Unternehmung Die Woodster GmbH verfolgt und analysiert ständig die Entwicklung der Märkte, prognostiziert die zukünftigen Veränderungen und definiert daraus abgeleitet Maßnahmen und Projekte. Besonderer Fokus gilt den Bereichen IT, Service und Logistik. Eine intelligente EDV-Integration aller Prozesse und die Vernetzung mit Kunden sind wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Entwicklung von Woodster. Hier profititiert Woodster über den Dienstleistungsvertrag von der Muttergesellschaft Scheppach, die durch laufende Maßnahmen die Geschäftsprozesse und Infrastruktur ständig optimiert. Gesamtaussage Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr mit Umsatzeinbußen planen wir angesichts der nachlassenden Inflation für das kommende Geschäftsjahr mit einer Umsatzsteigerung auf Konzernebene. Hierbei stellen insbesondere geopolitische Brennherde sowie Kostensteigerungen entlang der Lieferketten die größten Herausforderungen im Geschäftsjahr 2024/2025 dar. Die Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2024/2025 seine Kosten und geplanten Investitionen ständig der Marktlage anpassen und kurzfristig "auf Sicht" reagieren. 3.2 Chancen- und Risikobericht Risiken und Chancen sind als negative beziehungsweise positive Abweichungen von der Prognose zu bewerten. Darüber hinaus interpretieren wir Risiken als das potenzielle Eintreten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen unserer kurzfristigen Ziele oder die Umsetzung unserer langfristigen Strategien negativ beeinflussen können oder gar den Fortbestand der Gesellschaft bedrohen. Risiken aus dem operativen Geschäft ergeben sich für uns vor allem aus der eigenen Geschäftsbeziehung mit Kunden. Risiken können auch verpasste oder schlecht genutzte Chancen sein. Chancen lassen sich allgemein als interne und externe strategische und operative Entwicklungen definieren, die sich, wenn sie richtig genutzt werden, positiv auf die Gesellschaft auswirken können 3.2.1 Chancenbericht Das Risiko- und Chancenmanagement ist eng mit der Unternehmensstrategie verzahnt und fließt in die Unternehmenssteuerung ein. Chancen werden dabei als interne und externe Potenziale, die sich positiv auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken können, verstanden. Um ein erfolgreiches Chancenmanagement zu ermöglichen, beobachten wir genau das unternehmerische Umfeld. Daraus werden konkrete Marktchancen für die operative Umsetzung abgeleitet. Die wichtigsten Vertriebskanäle - Baumärkte, Discount und E-Commerce - werden auch im neuen Geschäftsjahr die tragenden Elemente für eine stabile Umsatzentwicklung darstellen. Mit dem ständigen Ausbau des Produkt-Sortiments sind die Weichen für zukünftiges Wachstum bereits gestellt. Innovationen und Produkte aus der aktuellen Entwicklung sollen auch im Geschäftsjahr 2024/2025 die Umsatzentwicklung vorantreiben. 3.2.2 Risikomanagement und Risikobericht Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Woodster GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Die Woodster GmbH definiert sämtliche Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der Unternehmensziele auswirken können, als Risiken. Die Kernelemente des Risikomanagements sind das interne Berichtswesen, das interne Kontrollsystem und die strategische Unternehmensplanung. Die mit der unternehmerischen Tätigkeit verbundenen Risiken lassen sich wie folgt beschreiben: Rechtsrisiken Dem Rechtsrisiko wird durch die Einbindung externer Rechtsanwälte im Vorfeld begegnet. Vertriebs- und Absatzrisiken Die Woodster GmbH ist den grundsätzlichen und globalen Risiken der Wirtschaft und den von ihr bedienten Märkten - DIY, Discount, Fachhandel, E-Commerce - ausgesetzt. Das neue Geschäftsjahr wird maßgeblich durch die Inflationsentwicklung, die geopolitischen Krisenszenarien sowie den hohen Containerpreisen, aufgrund der angespannten Lage im Roten Meer, geprägt sein. Zudem wird die EUR/USD-Kursentwicklung sowie die Zinspolitik auf den Weltmärkten die Geschäftsentwicklung beeinflussen. Der Gesamtumsatz verteilt sich auf viele Marktteilnehmer. Da es auch zahlreiche Großkunden gibt, ist auch in diesem Bereich kein ausgeprägter Konzentrationseffekt festzustellen. Insofern hat der mögliche Verlust eines Kunden an einen Wettbewerber keinen, die Existenz bedrohenden Effekt. Viele neue Kunden sind kontinuierlich in der Akquisition und können einen potenziellen Verlust ggf. ausgleichen. Produktrisiken Produktrisiken stehen ständig unter Beobachtung der Qualitätssicherung und Technik. Durch die sorgfältige Entwicklung und anschließende, akribische Prüfung der Produkte im Produktionsprozess werden etwaige Produktrisiken rechtzeitig erkannt und noch vor Markteinführung korrigiert. Zur Kontrolle der Funktionsstabilität und Konformität werden regelmäßig externe Prüfinstitute hinzugezogen. Ferner überwacht ein Dienstleister in Fernost die laufenden Produktionsprozesse durch standardisierte Testberichte und meldet unverzüglich Abweichungen. Der QS-Prozess ist implementiert und wird kontinuierlich den aktuellen Erkenntnissen angepasst. Beschaffungsrisiken Die Beschaffung der Produkte verteilt sich auf eine breite Basis von Lieferanten die überwiegend seit vielen Jahren zum Lieferantestamm gehören, kontinuierlich durch unseren Dienstleister vor Ort überprüft und auch regelmäßig besucht werden. Dadurch wird gewährleistet, dass etwaige Probleme bei den Produzenten rechtzeitig erkannt werden. Durch Einkauf und Technik werden ständig neue potenzielle Lieferanten kontaktiert, die für Wettbewerb sorgen und das Beschaffungsrisiko zusätzlich minimieren. Währungsrisiken Die umfangreiche Beschaffung von Waren auf der Basis US-Dollar und CNH birgt ein Wechselkursrisiko. Der Kurs entwickelt sich abhängig von geopolitischen und geowirtschaftlichen Konditionen und ist seit Jahren volatil. Die Kursentwicklung wird laufend analysiert und mit Devisenexperten diskutiert. Bestehende und künftige Einkaufsgeschäfte werden mittels Sicherungsinstrumenten abgesichert. Die Preiskalkulation von umsatzstarken Aktionsgeschäften erfolgt auf Basis aktueller Wechselkurse und in enger Abstimmung zwischen Vertrieb, Einkauf und Finanzbereich. Im zurückliegenden Geschäftsjahr war die Entwicklung des Wechselkurses EURUSD insbes. geprägt durch die Maßnahmen der Zentralbanken (Fed und EZB) zur Bekämpfung der gestiegenen Inflation, internationale militärischer Spannungen (Russland-Ukraine-Konflikt, Kriege im Nahen Osten) und Handelskonflikte. Insgesamt ist eine Seitwärtsbewegung des EURUSD Kurses bei etwas gesunkener Volatilität zu beobachten. Durch Anpassungen des Budgetkurses, Neuverhandlungen von Einkaufskonditionen und Weitergabe der Kosten in Form von Preisanpassungen wird laufend auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert. IT-Risiken Die Geschäftsprozesse werden nahezu vollumfänglich über IT- und Kommunikationssysteme abgebildet. Alle Software-Systeme laufen stabil und performant. Durch eine strukturierte IT-Architektur, ausgestattet mit den erforderlichen Redundanzen und Sicherungssystemen, ist ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit gewährleistet. Die Pflege und Wartung der Systeme obliegt internen und externen Ressourcen mit kurzen Reaktionsintervallen bei Ausfallszenarien. Zur Verhinderung von Cyber-Attacken werden die Systeme laufend aktualisiert. Eine Untersuchung der Hard- und Softwarekonfigurationen durch externe IT-Experten bescheinigte einen soliden und durchdachten Aufbau sowie ein angemessenes Sicherheitsniveau für Unternehmen unserer Größenordnung. Durch Schulungen werden die User auf mögliche Cyber-Attacken vorbereitet bzw. dafür sensibilisiert. Kreditrisiken Das Forderungsausfallrisiko ist weitestgehend externalisiert und besteht nur bei einem kleinen Kundenkreis, welcher intensiv überwacht wird. Im Einzelkundenbereich wird fast ausschließlich über Vorauskasse fakturiert. Insgesamt besteht im Konzern somit ein geringes Kreditrisiko. Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken Wesentliche Zinssteigerungen und Währungsschwankungen können die Rentabilität, Liquidität und Finanzlage unseres Unternehmens beeinträchtigen. Mit den zuletzt verstärkten geopolitischen und wirtschaftlichen Besonderheiten (u.a. Ukraine-Konflikt, Corona-Folgen, Inflation, Energiekrise) war auch ein deutlicher Anstieg des Zinsniveaus im Euro-Raum verbunden. Im Darlehensbereich wird dies durch Zinsfestschreibungen über die Darlehensrestlaufzeiten mitigiert. Für die variablen Darlehen und Kontokorrentlinien werden regelmäßig Zinssicherungslösungen mit den Finanzierungspartnern verglichen und diskutiert. Aufgrund der nach wie vor soliden wirtschaftlichen Verhältnisse der Scheppach Gruppe sehen wir das Zinsrisiko dennoch als überschaubar. Durch stabile Beziehungen zu unseren Bankpartnern ist die Finanzierung des weiteren Wachstums der Gruppe sichergestellt. Die ausreichend bemessenen Betriebsmittellinien sorgen für Flexibilität der Working Capital Finanzierung. Liquiditätseffekte aufgrund von Währungsschwankungen werden durch Devisensicherungssysteme begrenzt. Aufgrund der soliden und diversifizierten Kundenstruktur ist mit einem Wegfall größerer Kreditlimite nicht zu rechnen. Daher betrachten wir auch das damit einhergehende Finanzierungsrisiko als gering. Gesamtwirtschaftliches Risiko und Marktrisiko Die Woodster GmbH ist allen gesamtwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Die weltweiten Märkte waren in den letzten Jahren durch den Russland-Ukraine-Konflikt, Verzögerungen und Probleme in den globalen Zuliefernetzwerken, hohe Inflationsraten sowie der Energieversorgungskrise geprägt. Laut aktuellen Konjunkturprognosen arbeitet sich die deutsche Wirtschaft langsam aus der Krise. Mit der deutlich gesunkenen Inflationsrate und kräftig steigenden Nominallöhnen sind die Voraussetzungen für eine konsumgetriebene Erholung gegeben. Zudem ist ab dem Sommer mit Leitzinssenkungen zu rechnen, was die Investitionen vor allem im kommenden Jahr etwas beleben wird. Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Konjunkturkompass/KfW-Konjunkturkompass-Mai-2024.pdf Die Beschaffungsseite - im Wesentlichen bestimmt durch Lieferanten aus Fernost - erscheint nach den Pandemiejahren 2020 und 2021 - wieder stabil und zuverlässig. Eine geringe Auslastung aller CN-Lieferanten ist festzustellen. Besonderes Augenmerk gilt auch im neuen Geschäftsjahr der Entwicklung von Dollar und Euro. Sofern erforderlich werden Währungssicherungsmaßnahmen ergriffen. Aufgrund von Angriffen der Huthi-Rebellen im Roten Meer, sind die Frachtraten seit Beginn des Kalenderjahrs deutlich gestiegen. Durch regelmäßige Ausschreibungen und Verhandlungen dieser Leistungen werden die Konditionen vertraglich abgesichert. Gemäß der Budgetplanung wird auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein positives Ergebnis prognostiziert. Die Entwicklung des USD wurde entsprechend berücksichtigt. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind jedenfalls nicht bekannt. Die Umsatzsituation liegt Ende Juni 2024 (Ende 1. Quartal im neuen Geschäftsjahr) über Vorjahresniveau. Bei Eintreffen der Planungsannahmen kann nach derzeitigem Stand das Erreichen der Jahresziele erwartet werden. Bei Nichteintreffen der Annahmen zur Unternehmensplanung kann das tatsächliche Ergebnis von den Prognosen abweichen. Die Entwicklung für die Folgejahre wird maßgeblich von der wirtschaftlichen Stabilität der Märkte abhängen. Der kontinuierliche Ausbau von Exportländern, neuen Kunden und vor allem die ständige Erweiterung des Portfolios sollen die notwendigen Wachstumsimpulse auslösen. 3.3 Gesamtaussage Das Risiko-Potenzial für die Gesellschaft ist unter Berücksichtigung aller Rand- und Rahmenbedingungen kalkulierbar. Alle Risiko-Szenarien werden regelmäßig analysiert und erforderliche Maßnahmen umgesetzt. Es sind derzeit keine vermögens-, finanz- und ertragsspezifischen Risiken zu erkennen, die den Fortbestand der Woodster GmbH gefährden können. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Bezüglich der Bewertung der Risiken aus Forderungsausfällen verweisen wir auf Punkt 3.2.2. (Währungsrisiken sowie Kreditrisiken). Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Währungsrisiken werden insbesondere durch Devisentermingeschäfte rollierend abgesichert. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 5. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Unsere Mitarbeiter leisten mit ihrer hohen fachlichen Qualifikation und Leistungsbereitschaft einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der gesetzten Unternehmensziele. Ihnen danken wir für Ihren außergewöhnlichen Einsatz und ihre hohe Arbeitsqualität.
Ichenhausen, den 30. Juni 2024 gez. Ernst Pfaff gez. Stephan W. Müller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/20241. Aufstellungsgrundsatz Der Jahresabschluss der Woodster GmbH, Ichenhausen (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen, HRB 12413) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit unterliegen grundsätzlich einer entsprechenden Abwertung. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bewertungseinheiten werden grundsätzlich in dem Umfang und für den Zeitraum gebildet, in dem die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme sich ausgleichen. Neben Vermögensgegenständen und Schulden werden dabei auch schwebende Geschäfte und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen berücksichtigt. Die Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Liegen die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten nicht vor, werden unrealisierte Verluste infolge negativer Marktwerte der Sicherungsinstrumente durch die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Entsprechendes gilt bei festgestellten Ineffektivitäten. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden- sofern kein Währungssicherungskontrakt vorliegt - in den Einzelabschlüssen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Vorliegen eines Währungssicherungskontraktes wird dagegen grundsätzlich auf den Sicherungskurs abgestellt. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden- sofern kein Währungssicherungskontrakt vorliegt - in den Einzelabschlüssen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich bezüglich ihrer Fristigkeit wie folgt: Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Euro 3.402.225,79 (Vorjahr: Euro 3.928.678,71) enthalten, die einem Factoringunternehmen verbindlich zum Ankauf angeboten wurden. Die nicht auf die Factoringgesellschaften übergegangenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen einer Globalzession an Factoringunternehmen abgetreten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von Euro 5.761.061,51 (Vorjahr: Euro 4.253.211,21) und aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 19.492.703,98 (Vorjahr: Euro 19.528.080,44). Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 25.253.765,49 (Vorjahr: Euro 23.781.291,65) gegen Gesellschaftern. Unter den flüssigen Mitteln ist ein Betrag von Euro 12.494.072,83 (Vorjahr: Euro 6.040.459,65) ausgewiesen, welcher der Sicherung von an Factorunternehmen abgetretenen Forderungen dient. Aktive latente Steuern Es bestehen zum 31. März 2024 ausschließlich Unterschiedsbeträge, die zu aktiv latenten Steuern führen. Gemäß dem in § 274 Abs.1 Satz 2 HGB normierte Ansatzwahlrecht wurde auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt: Sonstige Rückstellungen: Euro 5.991,31 (aktiv) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Bilanz wurde unter der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Bilanzgewinn enthalten ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 67.622.654,21. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen u. Garantien 2.201.690,00 für Skonti, Boni, Rabatte Euro 1.943.500,00, für Rechts- und Beratungskosten Euro 30.375,00, für Sonstige Rückstellungen Euro 789.645,62. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen gesamtschuldnerische Mithaftungen für Bankdarlehen der Scheppach GmbH, Ichenhausen GmbH (verbundenes Unternehmen) in Höhe bis zu TEuro 43.750 (Vorjahr: TEuro 53.750), die zum Bilanzstichtag mit TEuro 1.747 (Vorjahr: TEuro 9.636) valutieren. Zudem bestehen Bürgschaften bis zu TEuro 8.300 (Vj.:TEuro 8.300) für Kredite der Scheppach GmbH, Ichenhausen (verbundenes Unternehmen), die am Bilanzstichtag mit insgesamt TEuro 4.061 (Vj : TEuro 4.972) valutieren. Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus folgenden Sachverhalten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von:
Die angegebenen Beträge weisen diejenigen Verpflichtungen aus, die aus den Verträgen zum nächstmöglichen Kündigungstermin anfallen. Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsforderungen wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften und strukturierten Sicherungsprodukten (z.B. Target Forward Devisentermingeschäfte, Callable Forward Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Die Marktwerte zum Bilanzstichtag wurden von den jeweiligen Kreditinstituten, mit denen die Sicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden, ermittelt. Das Gesamtvolumen der klassischen Devisentermingeschäfte zum Bilanzstichtag beträgt Euro 37.832.730,69 bei einem Marktwert von insgesamt saldiert Euro 616.147,00 (positive Marktwerte Euro 622.424,77 und negative Marktwerte Euro -6.277,77). Neben den vorstehend beschriebenen Währungssicherungskontrakten gibt es strukturierte Sicherungsprodukte, deren Volumen und Laufzeit teilweise von der Kursentwicklung sowie von weiteren vertraglich vereinbarten Bedingungen abhängen. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf maximal Euro 109.050.954,74 bei einem Marktwert von insgesamt saldiert Euro 251.741,44 (positive Marktwerte Euro 258.716,62 und negative Marktwerte Euro -6.975,18) sowie einem maximalen Sicherungszeitraum bis November 2025. Die Währungssicherungskontrakte dienen der Absicherung von mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Warengeschäften und der daraus resultierenden Zahlungsströme der Scheppach GmbH und der Woodster GmbH. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Transaktionen in US Dollar und Chinesischen Renminbi. Durch die Festlegung von Sicherungsquoten, die das geplante Transaktionsvolumen unterschreiten und mit zunehmendem Zeithorizont abnehmen, wird gewährleistet, dass sich Wertänderungen oder Zahlungsströme ausgleichen. Zum Bilanzstichtag wurden die Devisensicherungsgeschäfte und Fremdwährungsforderungen jeweils zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und deren Effektivität anhand der Critical Term Match Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen waren zum Bilanzstichtag für negative Marktwerte keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden ebenso wurden auch positive Marktwerte nicht unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse weisen folgende Zusammensetzung auf:
Die Tätigkeitsbereiche unterscheiden sich nur unwesentlich. Erläuterung der periodenfremden und außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträge Die Erträge aus Währungsumrechnungen zum Bilanzstichtag belaufen sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 3.284,73). Zinsaufwendungen und -erträge aus der Abzinsung waren im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht zu verzeichnen. Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus abgeschriebenen Forderungen, der Auflösung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen und aus Rückstellungen in Höhe von Euro 14.454,47 (Vorjahr: Euro 231,84). Zudem sind weitere periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen zum Bilanzstichtag belaufen sich auf Euro 135.167,65 (Vorjahr: Euro 60.092,17). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen. Es sind periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Forderungsausfällen in Höhe von Euro 125,96 (Vorjahr: Euro 6.429,59) sowie weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 28.200,00 (Vorjahr: Euro 43.412,58) enthalten. 5. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Pfaff ist von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge des Geschäftsführers Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, die abweichend zu den marktüblichen Bedingungen abgewickelt wurden, haben im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht vorgelegen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 0 (Vorjahr: 0). Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
Konzernzugehörigkeit Das Stammkapital der Woodster GmbH, Ichenhausen, wird zu 100 % durch die Scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Ichenhausen, Deutschland, gehalten. Der Jahresabschluss der Woodster GmbH, Ichenhausen, wird als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB in den nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellten Konzernabschluss der Scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Ichenhausen, Deutschland, als Mutterunternehmen mit dem kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft Scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Ichenhausen, Deutschland, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 11800 hinterlegt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31. März 2024 in Höhe von Euro 76.330.047,15 einen Betrag von Euro 1.614.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von Euro 74.716.047,15 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Ichenhausen, den 30. Juni 2024 gez. Ernst Pfaff gez. Stephan W. Müller sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Woodster GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Woodster GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Woodster GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bamberg, den 10. Juli 2024 Hetzelt
& Müller Partnerschaft mbB
René Müller, Wirtschaftsprüfer |
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