MS PALERMO Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven, geb. Linde Lundehn seit 13.6.2023 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Combi Lift GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018A. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft firmiert unter Combi Lift GmbH mit Sitz in Bremen und ist im Handelsregister Bremen unter der Nummer HRB 29959 HB eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht; die Erleichterungen gemäß § 288 HGB werden in Anspruch genommen. B. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind ansonsten unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die lineare Abschreibung, bewertet. Das mit den Anschaffungskosten aktivierte Sachanlagevermögen wird linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Einkaufspreis zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen erfolgt grundsätzlich zum Transaktionskurs. Sofern der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag vom Transaktionskurs abweicht, erfolgte für kurzfristige Forderungen eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs. Wenn bei langfristigen Forderungen der Devisenkassamittelkurs unter dem Transaktionskurs lag, sind die betroffenen Forderungen entsprechend abgewertet worden. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für bestimmte zukünftige Zeiträume ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Betrages passiviert worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs. Wenn bei langfristigen Verbindlichkeiten durch die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs unrealisierte Kursgewinne ausgewiesen worden wären, erfolgte die Umrechnung zum Transaktionskurs. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten ausschließlich Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr. In dem Posten Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen sind auch Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 477; Vorjahr: TEUR 21) ausgewiesen. Diese umfassen in Höhe von TEUR 450 eine Darlehensforderung sowie in Höhe von TEUR 27 Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr. Sämtliche Forderungen sind kurzfristig. Das gezeichnete Kapital zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25). Zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 1.656 (Vorjahr: TEUR 1.780) und dem Jahresüberschuss von TEUR 2.400 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 124) beträgt das Eigenkapital zum Abschlussstichtag TEUR 4.082 (Vorjahr: EUR 1.681). Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 444). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten ausschließlich Verrechnungsverbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 4) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 2) enthalten. Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten bestehen nicht. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 202 (Vorjahr: TEUR 1.053). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 1.140) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben I. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine Garantie zugunsten der B.V. Scheepswerf Damen, Gorinchem (Niederlande), für Betriebsmittelkredite zur Finanzierung des Erwerbs von Schwimmplattformen und Schleppern durch ein Beteiligungsunternehmen mit einem Kreditrahmen zum Abschlussstichtag in Höhe von max. EUR 45,5 Mio. abgegeben. Zum Bilanzstichtag wurde dieser Kreditrahmen mit EUR 45,1 Mio. in Anspruch genommen. lm Rahmen der Finanzierung des Erwerbs dieser Assets durch das Beteiligungsunternehmen hat die Gesellschaft in 2018 zugunsten der B.V. Scheepswerf Damen, Gorinchem (Niederlande), zudem eine Verpfändungserklärung über ein Bankkonto abgegeben. Der Stand des Bankkontos zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 8,44. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus der Garantie schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens in der Vergangenheit als sehr gering ein. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 90 p.a. gegenüber verbundenen Unternehmen. III. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich drei Arbeitnehmer (Vorjahr: 16 Arbeitnehmer). IV. Mutterunternehmen/Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Harren Shipping Group GmbH & Co. KG, Cuxhaven. Zum Bilanzstichtag bestand an folgenden Unternehmen eine Beteiligung zu mehr als 20%: AAS Amur Assets Shipping Limited, Limassol (Zypern) (50%-Anteil; Jahresabschluss 2018 liegt noch nicht vor) APS Services UG (haftungsbeschränkt), Bremen (50%-Anteil; Jahresabschluss 2018 liegt noch nicht vor) V. Angaben gemäß § 285 Nr. 21 HGB Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. VI. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Dr. Martin Harren, Kaufmann, Bremen Heiko Felderhoff, Kapitän, Bremen Holger Hinrichs, Kaufmann, Oyten (seit 1. August 2018) Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer i. S. v. § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. VII. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahrs 2018 ausgewirkt haben. VIII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bremen, 30. Oktober 2019 gez. Dr Martin Harren gez. Heiko Felderhoff gez. Holger Hinrichs Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018Grundlagen des Unternehmens Combi Lift GmbH Combi Lift ist in der internationalen Schwergutschifffahrt und Seetransportlogistik tätig. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten liegt im Einsatz der Schiffe im Projektgeschäft mit Door-to-Door-Logistiklösungen unter Einsatz der Seeschiffe und Landtransportlogistik. Struktur Combi Lift ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die ihren Geschäftssitz in Bremen hat. Organisation und Leitung Die Geschäftsführung der Combi Lift bestand zum Bilanzstichtag aus drei Mitgliedern. Die Zuständigkeitsbereiche sind in "Commercial" und "Finance & Administration" auf die Geschäftsführer aufgeteilt. Unternehmensziele und -strategie Vorrangiges strategisches Ziel der Combi Lift ist ein kontinuierliches Wachstum einhergehend mit stabiler Gewinnentwicklung. Die Voraussetzung für die Erreichung dieses Zieles ist die erwartete weltweit steigende Nachfrage nach Großprojekt-Transportleistungen. Die Erwirtschaftung nachhaltiger positiver Cash-Flows, eine solide Unternehmensfinanzierung und damit eine gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung sind dabei wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Die nachhaltige Unternehmensentwicklung ist weiterhin das oberste Ziel. Als Dienstleister will Combi Lift seine gute Position im Projektmarkt sichern und weiter ausbauen. Kernelemente der Strategie sind u.a. die von Kunden und Lieferanten wahrgenommene Zuverlässigkeit, Flexibilität und die hohe Qualität der angebotenen Dienstleistungen. Es ist das Bestreben von Combi Lift, dabei die komplexen Transportprobleme der Kunden kreativ, kostengünstig und unter Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards zuverlässig zu lösen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale konjunkturelle Entwicklung verläuft weiterhin recht verhalten. Nach Ansichten der Konjunkturexperten des Internationalen Währungsfonds (IWF) hemmen das schwache Wirtschaftswachstum in China und den aufstrebenden Wirtschaftsnationen Asiens und Lateinamerikas sowie die gegen Russland verhängten Sanktionen ein dynamischeres Wachstum der Weltwirtschaft. Zudem bieten der starke Ölpreisrückgang und der solide Konjunkturaufschwung in den USA nicht genügend Impulse für ein stärkeres globales Konjunkturwachstum. Trotz der sich abschwächenden Wachstumsdynamik in China sowie der anhaltenden schwierigen konjunkturellen Situation in Lateinamerika übertraf das erwartete Wirtschaftswachstum der aufstrebenden Wirtschaftsregionen Asiens und Lateinamerikas dennoch auch 2018 die Zuwachsraten in den etablierten Industrienationen deutlich. Nach Angaben des International Monetary Fund (IMF) belief sich das Wachstum der Weltwirtschaft in 2018 auf 3,6 %. In seinem im April 2019 veröffentlichten Ausblick (world economic outlook) rechnet das IMF damit, dass das globale Wachstum in 2019 und 2020 voraussichtlich nur noch um 3,5 % bzw. 3,6 % steigen wird, und nahm seine letzte Wachstumsprognose damit um jeweils 0,2%-Punkte zurück. Das für die internationale Schifffahrt bedeutende Welthandelsvolumen verzeichnete in 2018, gemäß Angaben des IMF und der Welthandelsorganisation (WTO), ein Wachstum von 3,6% (Vorjahr: 4,9% (IMF)) und 3,0% (Vorjahr: 4,7% (WTO)). Die Prognosen für das Wachstum des Welthandelsvolumens liegen für die Jahre 2019 und 2020 bei 3,3% und 3,6% (IMF) bzw. bei 2,6% und 3,0% (WTO). Der US-Dollar stellt in der internationalen Seetransportlogistik die Hauptfakturierungswährung dar. Im Berichtszeitraum entwickelte sich der USD/EUR-Wechselkurs auf niedrigem Niveau volatil. Einflussfaktoren waren unter anderem finanzpolitische Maßnahmen der Zentralbanken, eine zunehmende Konjunkturerholung in den USA sowie politische Spannungen und steigende Staatsverschuldungen in einigen Ländern Europas. Der Jahresendkurs des Euros betrug 1,1450 USD je EUR (31.12.2017: 1,1438 USD je EUR). Im Durchschnitt notierte der US-Dollar im Geschäftsjahr 2018 mit 1,18 USD je EUR ungefähr auf Vorjahresniveau (2017: 1,13 USD je EUR). Der Euro-Referenzkurs der EZB zum US-Dollar (USD) wurde am 31. Dezember 2018 auf 1,1450 USD je EUR festgelegt (Europäische Zentralbank). Für Combi Lift GmbH wirkt sich der EUR/USD-Wechselkurs unmittelbar auf die Ertragslage aus. Das Marktforschungsinstitut Drewry hält für die kommenden Jahre bis 2023 zwei Szenerien je nach Ausgang des Handelsstreits zwischen den USA und China für wahrscheinlich. Zum einen werden ein Anstieg des globalen Bruttosozialprodukts und eine Investorenzuversicht als wesentliche positive Wachstumsfaktoren für die MPP und Heavy Lift Märkte ausgemacht. So führen ein geringerer Wettbewerb um Marktanteile und ein steigendes Marktvolumen dazu, dass der Markt bis 2023 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,7% wachsen wird. Im anderen Szenario geht rewry davon aus, dass sich die Wachstumsrate etwas abschwächt und mit 0,7% bis 2023 fortentwickeln wird. Alle Segmente profitieren weiterhin davon, dass ältere Tonnage in Vorjahren den Markt verlassen hat (Verschrottung) aber neue Tonnage nur in geringem Umfang in den Markt eingetreten ist und sich auch weiter nur wenige Neubauten in den Orderbüchern der Werften finden. Unter den Marktteilnehmern besteht allerdings weiterhin ein verstärkter Wettbewerbsdruck. Trotz der auf mittlere Sicht weiter positiven Wachstumsaussichten kann es dennoch zu temporären Angebots- und Nachfrageungleichgewichten mit erheblichen Auswirkungen auf jeweilige Transportmengen und damit Transportpreise kommen. Des Weiteren werden die politischen Rahmenbedingungen durch das Referendum vom 23. Juni 2016 über den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union überschattet. Es ist davon auszugehen, dass der Austritt Konsequenzen für das politische System der Europäischen Union nach sich ziehen wird und sich daher legislative Prozesse zum Teil massiv verzögern werden. Für künftige Investitionsentscheidungen sind klare und stabile politische Rahmenbedingungen hingegen von erheblicher Bedeutung. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der Combi Lift war im Geschäftsjahr 2018 durch den anhaltenden intensiven Wettbewerb, das verhaltene Wachstum der Weltwirtschaft/des Welthandels und des Investitionsstaus im Energiesektor geprägt. Trotz des intensiven Wettbewerbs um Projekttransporte sah sich die Combi Lift gut aufgestellt, was sich -auch aufgrund einer Reorganisation des Geschäftsmodells - sehr positiv auf die Unternehmensertragslage ausgewirkt hat. Aufgrund der Akquisition von Großprojekten (teilweise noch aus 2017) wurde in 2018 die Ertragslage für die Zukunft verbessert. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2018 aufgrund der Geschäftsmodellanpassung als äußerst zufriedenstellend. Ertragslage des Unternehmens Die Umsatzerlöse der Combi Lift beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf EUR 30,7 Mio. (Vorjahr: EUR 29,4 Mio.). Durch die Etablierung des neuen Geschäftsmodells aus dem Vorjahr und des Anlaufens der akquirierten Großprojekte ist ein Anstieg der Umsatzerlöse in 2018 zu verzeichnen gewesen. Die Projektaufwendungen (Materialaufwand, Einkauf von Dienstleistungen) sind annähernd auf Vorjahresniveau, so dass sich bei gestiegenen Umsatzerlösen die Rohertragsmarge stark verbessert hat. Grund für die Konstanz bei den Projektaufwendungen ist die Konzentration auf die Großprojekte, wodurch das margenschwächere kleinteilige Transportgeschäft reduziert worden ist. Hierdurch konnten auch Kosten in den übrigen Aufwendungen reduziert werden. Die Personalkosten in 2018 sind ebenfalls durch den weiteren Abbau von Personalressourcen im Bereich Chartering sowie Projektmanagement gesunken, da nunmehr die gesamte Geschäftstätigkeit fast komplett mit externen oder gruppeninternen Dienstleistern bearbeitet wird (2018: EUR 0,4 Mio., 2017. EUR 1,9 Mio.). Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.400 erwirtschaftet. Finanzlage des Unternehmens Das Finanzmanagement hat zum Ziel, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Die Wahrung einer angemessenen Mindestliquidität (eiserne Reserve) ist hierbei von vorrangiger Bedeutung. Das Finanzmanagement wird im Rahmen der maßgeblichen Gesetze und Regeln sowie der internen Grundsätze und Richtlinien ausgeübt. Zu dem finanzwirtschaftlichen Risiko zählt das Währungsrisiko. Die Geschäfte werden überwiegend in US-Dollar abgewickelt. Weitere Währungen sind von untergeordneter Bedeutung. Combi Lift deckt seinen Finanzierungsbedarf vornehmlich aus den Mittelzuflüssen der vereinnahmten Projekteinnahmen. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die liquiden Mittel auf TEUR 1.437. Eine ausreichende Liquidität für den laufenden Geschäftsbetrieb wird ständig im Rahmen des Finanz- und Liquiditätsmanagements überwacht. Combi Lift beurteilt daher die Liquiditätslage als geordnet. Vermögenslage des Unternehmens Das Anlagevermögen hat sich um EUR 0,1 Mio. auf EUR 0,1 Mio. reduziert. Grund hierfür sind im Wesentlichen reguläre Abschreibungen. Der Rückgang der Vorräte resultiert hauptsächlich aus der Abrechnung aktivierter Kosten für noch nicht beendete Reisen aus dem vorherigen Geschäftsjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit EUR 2,0 Mio. weit über dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich hierfür ist die gestiegene Anzahl an Projekten mit der einhergehenden Umsatzsteigerung. Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen liegen mit EUR 1,0 Mio. leicht über dem Niveau des Vorjahres. Im Rahmen von Joint-Ventures ergeben sich zum 31. Dezember 2018 Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehen, in Höhe von EUR 2,2 Mio., denen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,5 Mio. gegenüberstehen. Zusammenfassend beurteilen wir die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2018 als zufriedenstellend. Die Entwicklung der Combi Lift ist im Berichtsjahr entsprechend der Erwartungen gewesen, da die Etablierung eines neuen Geschäftsmodells und die Bearbeitung der im Vorjahr akquirierten Großprojekte im Vordergrund stand. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement Es besteht ein qualifiziertes Risikomanagement, das den geschäftlichen Aktivitäten der Gesellschaft Rechnung trägt. Das Risikomanagement-System ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Damit ist sichergestellt, dass die Geschäftsführung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und entsprechende Maßnahmen einleiten kann. Dazu gehört auch, dass der Geschäftsführung und den Gesellschaftern die aktuellen monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Der Geschäftsführer Informiert die Gesellschafter über alle wichtigen Entscheidungen bzw. Vorgänge, um mit ihm neben der Strategie und der Geschäftsentwicklung des Unternehmens auch Fragen des Risikomanagements zu erörtern. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden mehrere kaufmännische Kennzahlen sowie Kennzahlen aus dem Controlling herangezogen. Aus der regelmäßigen Analyse dieser Kennzahlen und einer monatlich erstellten betriebswirtschaftlichen Auswertung inklusive Liquiditätsvorschau kann die Geschäftsführung entscheidende Situationen, die für die Gesellschaft von Belang sind, rechtzeitig erkennen und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung ergreifen. Risiken Branchenspezifische Risiken Die von Combi Lift angebotenen Transport-Servicedienstleistungen an internationale Kunden sind direkt mit der Entwicklung der Weltwirtschaft verzahnt. Z.B. führt ein Erlahmen der Energienachfrage in China, Indien oder Russland direkt zu einer verringerten Nachfrage nach Schwertransportlösungen. Die Entwicklung des Ölpreises ist hier ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Ertragsorientierte Risiken Combi Lift sieht sich einem intensiven Wettbewerb durch andere international tätige Transportlogistiker ausgesetzt. Diese Wettbewerber besitzen eine längere Marktpräsenz und zeichnen sich derzeit durch ein größeres sogenanntes track record aus. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftliche Lage Combi Lifts ist durch eine steigende Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung geprägt. Ein weiteres Risiko ist das Währungsrisiko. Geschäfte der Combi Lift werden üblicherweise in US-Dollar abgewickelt. Dies gilt sowohl für Frachtraten als auch für Treibstoffe. Einnahmen und Ausgaben sind entsprechend dem Risiko von Währungsschwankungen ausgesetzt. Die Entwicklung offener US-Dollar-Positionen beobachtet die Geschäftsführung wöchentlich und greift bei Bedarf mit Terminsicherungsgeschäften ein. Im Geschäftsjahr 2018 wurden keine Terminsicherungsgeschäfte abgeschlossen. Aufgrund der vorliegenden Finanzstruktur ist Combi Lift nicht von Zinsänderungsrisiken betroffen. Chancen Die Kunden fordern von Logistikern, dass diese vornehmlich eine kostengünstige Transportlösung anbieten. Das Leistungsportfolio von Combi Lift setzt bei Transportprojekten sehr früh in den ersten Projektphasen an, sodass durch die enge Verzahnung mit dem Kunden frühzeitig Anforderungen gesehen werden, die eine optimale Bearbeitung der Projekte ermöglicht. Durch diese Nähe zum Kunden soll dessen Transportvergabe zugunsten der Combi Lift beeinflusst und die Möglichkeit erschlossen werden, über die bestehende Planung hinaus Fracht- und Umsatzvolumina zu generieren. Aussage zur Gesamtrisiko- und Chancensituation Die Risikolage der Combi Lift hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Einschätzung der Geschäftsleitung nicht wesentlich verändert. Für die einzelnen Risikopositionen, die mögliche und quantifizierbare Risiken beinhalten, wurde eine entsprechende Risikovorsorge betrieben. Im Rahmen der Analyse der Einzelrisiken für das abgelaufene Geschäftsjahr haben sich keine Risiken gezeigt, die aktuell einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Combi Lift gefährden. Bestandsgefährdende Risiken sind auch in absehbarer Zukunft nach Einschätzung der Geschäftsleitung nicht erkennbar. Unter Berücksichtigung der wesentlichen Chancen zeigt die Gesamtrisikolage der Combi Lift GmbH eine angemessene Risiko- und Chancensituation, die an den strategischen Zielen entsprechend ausgerichtet ist. Prognosebericht Dieser Lagebericht enthält Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf des Combi Lift GmbH, Hamburg. Den Aussagen liegen Annahmen zur Entwicklung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zugrunde, die wir auf Basis der uns vorliegenden Informationen getroffen haben und die wir derzeit als realistisch ansehen. Die Einschätzungen sind mit Risiken behaftet und die tatsächliche Entwicklung kann von der erwarteten abweichen. Ende des Jahres 2017 wurden Großprojekte akquiriert, die in 2018 angelaufen sind und sich mittelfristig positiv auf die Ertragslage auswirken. Die Projekte erforderten jedoch auch eine Anpassung des Geschäftsmodells, so dass das Jahr 2018 für uns ein Startjahr darstellte. Ausgehend von den zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen sowie getrieben durch die Großprojekte erwarten wir für 2019 positive operative Ergebnisse. Ausgehend von der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2019 rechnen wir unter Berücksichtigung eines unverändert schwierigen Branchenumfeldes mit einem positiven operativen Ergebnis zwischen EUR 1.000.000 bis 1.200.000. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird insgesamt als geordnet eingeschätzt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Bremen, 30. Oktober 2019 Die Geschäftsführung Heiko Felderhoff Dr. Martin Harren Holger Hinrichs BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Combi Lift GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Combi Lift GmbH, Bremen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Combi Lift GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wildeshausen, 30. Oktober 2019 Meier
und Kossen GmbH
(Dipl.-Bw. FH) P. Thölking, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2019 festgestellt. |
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