Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 241713
Eingetragen
20.6.2018
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Entwicklung und Lizenzierung von Finanz-Software und damit verbundene Dienstleistungen insbesondere für die gewerbliche Baubranche

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Moritz Winter
seit 12.1.2026
Geschäftsführer
Benedict Marzahn
seit 10.1.2025
Geschäftsführer
Emanuel Breitsameter
seit 22.11.2022
Geschäftsführer
Anselm Bauer-Wohlleb
seit 20.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (9)

Ungelöste Beteiligungen (9)

Gesellschafter
Beta

5 von 16 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
HV Holtzbrinck Ventures Fund VII GmbH & Co. geschlossene Investment KG
Germany
17.43%
Insight Luxembourg XII S.à r.l.
Luxembourg
15.68%
Anselm Bauer Invest GmbH
Germany
13.59%
Benjamin Günther Invest GmbH
Germany
13.59%
Sebastian Schuon Investments GmbH
Germany
12.34%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alasco GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der Alasco GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Alasco GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft" oder "Alasco" genannt) ist eine am 08. Juni 2018, nach deutschem Recht gegründete und bestehende Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit Sitz in der Leopoldstraße 21, 80802 München, Deutschland und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 241713. Sie fokussiert sich auf die Entwicklung und den Vertrieb cloudbasierter Software für Asset Manager und Projektentwickler mit dem Fokus auf ESG-Management und der Verwaltung von Projektfinanzen in der Bau- und Immobilienbranche. Durch die Nutzung modernster Technologien und Software ermöglicht Alasco seinen Kunden eine effiziente und transparente Abwicklung ihrer Immobilienprojekte. Das Unternehmen zeichnet sich durch seine Expertise im Bereich der Digitalisierung der Immobilienbranche aus und strebt danach, seinen Kunden Lösungen anzubieten, um ihre Projekte erfolgreich umzusetzen. Gleichzeitig bietet das Unternehmen seinen Kunden verschiedene Dienstleistungen und Lösungen an, um deren Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Alasco zielt darauf, neben der Digitalisierung von Kernprozessen, den ökologischen Fußabdruck der Immobilienbranche mit Hilfe von Software zu reduzieren. Die Unternehmensvision und die daraus generierte Software unterstützen Asset-Managern, Immobilieneigentümern und Projektentwicklern, die profitabelsten Nachhaltigkeitsmaßnahmen für ihre Immobilien zu identifizieren, finanziell zu bewerten und umzusetzen. Derzeit deckt das Leistungsspektrum der angebotenen Software Produkte zwei wesentliche Bereiche ab. Einerseits werden die gängigen Kernprozesse des vorgenannten Finanzcontrollings in der Projektentwicklung und Bestandsentwicklung abgebildet. Darunter fallen insbesondere Budgetierung, Auftragsmanagement, Kostenkontrolle und Erlöskontrolle. Andererseits wird mit dem ESG Softwareprodukt insbesondere Asset Managern die Möglichkeit gegeben die ESG Performance ihres Portfolios zu analysieren, ESG Risiken zu erkennen, Dekarbonisierungsmaßnahmen zu planen und deren ökologische wie finanzielle Auswirkung zu bestimmen. Darüber hinaus bietet die Alasco Software Unterstützung bei der Erstellung von ESG-Berichten und der Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen an Stakeholder.

Alasco bietet diese Leistungen als SaaS ("Software as a Service") Modell an. Kunden schließen dafür Nutzungsverträge für die Software ab und können dabei zwischen verschiedenen Paketen mit verschiedenen Umfängen an Funktionalitäten und unterschiedlichen Laufzeiten wählen. Neben den Abonnements über die verschiedenen Module im Finanzcontrolling und ESG bietet Alasco Add-Ons als Ergänzung der Software mit zusätzlichen Funktionen für spezifische Anwendungsfälle an. Gegen Gebühr können Kunden darüber hinaus Datenmigration, Onboarding, die initiale Implementierung der Software oder die Integration zu eigenen Systemen beauftragen.

2. Forschung und Entwicklung

Für das Jahr 2023 hatte sich Alasco zum Ziel gesetzt, ein wirkungsvolles und nachhaltiges Unternehmen aufzubauen, sich auf die bestehenden Produkte zu konzentrieren und diese für die Kunden weiter zu optimieren. Dabei wurden 47 FTEs im Bereich der Forschung und Entwicklung eingesetzt, insgesamt eine F&E-Quote von 44% und damit die Weiterentwicklung des Produkts investiert.

Im Funktionsbereich des Finanzcontrollings wurde dabei die Infrastruktur weiter verbessert, um eine nahtlose Integration mit anderen Systemen zu ermöglichen. Dazu zählt die Einführung eines neuen Erlöse-Moduls für Projektentwickler, welches die Abbildung von Globalverkäufen, Einzelverkäufen und Mieterlösen ermöglicht. Bei beiden Erlösströmen können darüber hinaus Zahlungen erfasst werden. Die Einführung von Funktionen wie der Mittelabflussplanung in früheren Projektphasen und die Möglichkeit zur Anlage mehrerer Budget-Strukturen bieten den Kunden zusätzliche Flexibilität und Kontrolle über ihre Finanzen. Zusätzlich können diese nun alle ihre Kapitalströme auf Multi-Projektebene analysieren und prüfen. Die Einführung von Workflow Analytics erlaubt unseren Kunden zudem eine detaillierte Prozessanalyse und Identifizierung von Effizienz-Potenzialen. Hinzu kommen Sicherheitsverbesserungen wie die Implementierung von Multifaktor-Authentifizierung und die Erweiterung unserer Public API, vor allem in den Bereichen Dokumentenmanagement und Stammdatensynchronisation, um eine nahtlose Integration mit anderen Systemen zu ermöglichen.

Im Bereich ESG-Management haben wir ebenfalls bedeutende Fortschritte erzielt:

Die Einführung grundlegender Funktionen wie Benutzerverwaltung und Portfoliomanagement sowie die verbesserte Datensammlung auf Zählerebene bieten Kunden eine solide Grundlage für ihr ESG-Management. Die Carbon Risk Real Estate Monitor-Funktionalität wurde gemäß den Modelländerungen aktualisiert und um Auswertungen hinsichtlich Energieintensität ergänzt und erlaubt den Kunden eine genaue Nachbildung der Carbon Risk Real Estate Monitor-Ergebnisse. Des Weiteren wurden die Optimierungsmaßnahmen deutlich erweitert, um unter anderem Renovierungen der Gebäudehülle und bundesweite Subventionen besser abbilden zu können. Zudem ermöglichen neue Funktionen eine detaillierte Nachverfolgung von Maßnahmen in der Umsetzung. Darüber hinaus wurden die bestehende Funktionalitäten der Software basierend auf dem Feedback der Kunden kontinuierlich weiterentwickelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 bestimmten die weltweiten Auswirkungen des Ukraine Kriegs sowie die Abkehr der Niedrigzinspolitik weiterhin die Agenda der globalen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Bestehende Negativeffekte führen primär zu Preisschwankungen der Rohstoff- und Energiekosten und bewirken weiterhin Beeinträchtigungen der Industrie. Mit dem Umstieg auf global gehandeltes Flüssigerdgas verbleiben die Gaspreise auf einem etwa doppelt so hohen Niveau wie in den Vorkrisenjahren; zudem stieg die Sensitivität gegenüber globalen Entwicklungen und die Volatilität der Preise. Als Konsequenz verzögern Unternehmen aufgrund der bestehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit Investitionen. Die Immobilienbranche ist mit der globalen wirtschaftlichen Rezession konfrontiert, welche zu einer geringeren Nachfrage an Immobilien und Verringerung der Bauaktivitäten führt. Zum Jahresabschluss 2023 bilanziert das Transaktionsvolumen in Deutschland auf insgesamt 31,7 Milliarden Euro. Ein Minus von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit schließt 2023 als schlechtestes Investment Jahr seit 2011 und sogar um 58 Prozent unter dem 10-Jahres-Schnitt. Zusätzlich sind die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend spürbar, wodurch die Baubranche verstärkt in nachhaltige Baupraktiken und grüne Technologien investieren muss. Sie wird dadurch vermehrt auf nachhaltige Baumaterialien, energieeffiziente Gebäudekonzepte und CO 2 -neutrale Bauprozesse setzen, um den Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Dies hat eine besonders hohe Relevanz für den Gebäudebestand, da dieser den größten ökologischen Fußabdruck im Lebenszyklus einer Immobilie aufweist.

Zudem wird die Immobilienbranche auch im Jahr 2024 weiterhin mit digitalen Herausforderungen konfrontiert. Unternehmen müssen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, verstärkt in digitale Lösungen investieren, die es ihnen ermöglichen, Prozesse zu optimieren, die Effizienz zu steigern und den Einsatz von Ressourcen zu verbessern.

2. Geschäftsverlauf

Unter dem Slogan "Build digital impact" strebt Alasco an, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und die ESG-Nachhaltigkeit maßgeblich zu gestalten. Ziel ist es, die Effizienz für Kunden deutlich zu steigern und insbesondere die Zeit für administrative Aufgaben um 70-80% zu reduzieren. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Kombination aus Finanzcontrolling und ESG-Lösungen, um den Erfolg der Kunden kontinuierlich zu fördern. Im Geschäftsverlauf konnte Alasco signifikante Fortschritte erzielen: Es gelang anhand des bestehenden Produktportfolios, den Marktanteil weiter zu erhöhen und eine signifikante Umsatzsteigerung von knapp T€ 2.000 gegenüber dem Vorjahr zu erreichen.

Im Berichtsjahr hat Alasco das Ziel verfolgt, sich als bevorzugte Software für Projektentwickler und Asset Manager in Europa zu etablieren. Dabei konnten bereits erste Erfolge verzeichnet werden, was die Realisierbarkeit dieses ehrgeizigen Ziels unterstreicht. Um dieses Wachstum zu erzielen, wurden im Berichtsjahr entsprechende Investitionen in Marketing- und Vertriebsaktivitäten getätigt. In Anbetracht des aktuellen Wirtschaftswandels, gekennzeichnet durch teure Kapitalbeschaffung aufgrund hoher Zinsen, positionierte sich Alasco im Vergleich zum Startup-Wettbewerb vorteilhaft. Das Unternehmen benötigt derzeit keine weiteren Investitionen und konnte dank vorhandener Mittel auch im Jahr 2023 weiter in Produktentwicklung investieren. Diese Ausgangslage wurde auch genutzt, um die Unternehmensentwicklung voranzutreiben und gleichzeitig die Kostenkontrolle zu optimieren. Dadurch erwartet das Unternehmen, auch in den nächsten Jahren Liquidität ohne weitere Kapitalbeschaffung sicherzustellen. Langfristig sind weitere Effizienzsteigerungen und kontinuierliches Umsatzwachstum Voraussetzung für den Unternehmenserfolg.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Alasco GmbH führt ein strukturiertes Berichtswesen durch, um den Investoren regelmäßig Einblicke in die finanzielle Performance zu geben. Dies beinhaltet ein monatliches Reporting über aktuelle Entwicklungen und Monatsabschlusszahlen. Zusätzlich werden quartalsweise Zwischenreports erstellt, die den Fortschritt bezüglich der Jahresziele darlegen und relevante Kennzahlen sowie Erfolge hervorheben. Eine jährliche Budgetplanung wird durchgeführt, um die finanziellen Ziele und Ressourcen des Unternehmens für das kommende Geschäftsjahr festzulegen. Dabei werden strategische Prioritäten berücksichtigt und Budgets entsprechend zugewiesen, um die Unternehmensziele zu erreichen. Um die Präzision der finanziellen Prognosen sicherzustellen, werden monatliche Kostenentwicklungen analysiert, Abweichungen ermittelt und Anpassungen vorgenommen, um den Forecast zu optimieren und mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren. Dabei werden primär die Kennzahlen des ARR, Anzahl der Neukunden in den verschiedenen Produktsegmenten, sowie die Veränderung der liquiden Mittel des Unternehmens ausführlich beleuchtet. Der ARR wurde im Geschäftsjahr 2023 deutlich gesteigert, wodurch ein Wachstum von 29% generiert werden konnte. Das Ganze basierte auf einem Neukundengewinn von 13%. Die liquiden Mittel des Unternehmens reduzierten sich durch die Geldanlage in Wertpapiere und die entstandenen Ausgaben im Laufe des Geschäftsjahres um T€ 18.755.

4. Lage

a) Ertragslage

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Veränderung
Umsatzerlöse 5.945.195 3.904.456 + 2.040.739
sonstige betriebliche Erträge 57.531 81.278 - 23.746
Materialaufwand 122.725 223.220 - 100.495
Personalaufwand 9.991.546 9.916.457 + 75.090
Abschreibungen 40.046 102.397 - 62.350
sonstige betriebliche Aufwendungen 3.176.303 4.212.322 - 1.036.019
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 298.111 61.445 + 236.666
Ergebnis nach Steuern 7.029.783 10.407.216 - 3.377.433
sonstige Steuern 510 1.038 - 529
Jahresfehlbetrag 7.030.293 10.408.254 - 3.377.962

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 5.945 (2022: T€ 3.904) erzielt, was einer Steigerung von 52,3 % entspricht und damit den prognostizierten Wert des Vorjahres übertrifft. Der Materialaufwand hat sich insbesondere aufgrund reduzierter Fremdleistungen auf T€ 123 (2022: T€ 223) reduziert. Die Personalkosten haben sich auf T€ 9.992 (2022: T€ 9.916) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, darunter insbesondere auch Kosten für Marketing, Vertrieb, Softwarelizenzen und Mieten, wurden um 24,59 % auf T€ 3.176 (2022: T€ 4.212) verringert.

b) Finanzlage

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 27.935.903 3.031.729
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -18.743.528 +24.904.174
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.192.375 27.935.903

Die erhöhte Summe der Veränderung des Finanzmittelbestands ist, neben der Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit, auf den Kauf von Wertpapieren zurückzuführen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beinhaltet Investitionen in das Personal, Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. Die Alasco GmbH war zu jeder Zeit im Geschäftsjahr 2023 in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

c) Vermögenslage

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Veränderung
A. Anlagevermögen 109.007 144.765 -35.758
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.330 3.030 +4.300
Sachanlagen 101.677 141.735 -40.058
B. Umlaufvermögen 22.214.382 28.645.907 -6.431.525
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 809.218 710.004 +99.214
Wertpapiere 12.212.790 0 +12.212.790
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.192.375 27.935.903 - 18.743.528
C. Rechnungsabgrenzungsposten 250.344 271.906 -21.562
Summe Aktiva 22.573.734 29.062.578
A. Eigenkapital 19.760.825 26.791.118 -7.030.293
Gezeichnetes Kapital 59.927 59.927 0
Kapitalrücklage 49.378.161 49.378.161 0
Verlustvortrag 22.646.970 12.238.716 +10.408.254
Jahresfehlbetrag 7.030.293 10.408.254 -3.377.961
B. Rückstellungen 413.712 413.003 +709
C. Verbindlichkeiten 453.109 460.814 -7.705
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.946.088 1.397.643 +548.445
Summe Passiva 22.573.734 29.062.578

Im Jahr 2023 wurden von der Alasco GmbH keine neuen Sachanlagen erworben, wodurch sich das Anlagevermögen aufgrund von Abschreibungen auf T€ 102 (Vorjahr: T€ 142) reduziert. Das Umlaufvermögen hat sich zeitgleich um T€ 6.432 vermindert, welches durch den Jahresfehlbetrag von T€ 7.030 (Vorjahr T€ 10.408) bestätigt wird. Durch die Nutzung vorhandener Liquidität wurden Wertpapiere im Wert von T€ 12.213 erworben, um die Diversifikation des Portfolios zu fördern. Der Anstieg der passiven Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 548 ist im Wesentlichen auf ein gesteigertes Vertragsabschlussvolumen im Geschäftsjahr zurückzuführen. Der Gesamtbetrag für den jeweiligen Vertragszeitraum wird in der Regel zu Vertragsbeginn in Rechnung gestellt und eine Umsatzabgrenzung zur periodengerechten Umsatzrealisierung über passive Rechnungsabgrenzungsposten vorgenommen. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt nun 87,52 % (31. Dezember 2022: 92,18 %).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Bau- und Immobilienbranche wird im Jahr 2024 voraussichtlich weiter von der schwierigen makroökonomischen Lage, im Wesentlichen den hohen Zinsen, geprägt sein. Es ist nicht zu erwarten, dass dies von der nach wie vor steigenden Nachfrage nach Wohnraum, der Digitalisierung des Immobilienmarktes und dem anhaltenden Interesse an nachhaltigen Immobilieninvestitionen vollständig kompensiert wird. Unternehmen in der Branche, einschließlich Alasco, erwarten auf Basis dieser Entwicklung weiterhin ein schwieriges Geschäftsumfeld.

Es ist zu erwarten, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Immobilienbranche weiter zunehmen wird, getrieben von regulatorischen Anforderungen, Investorenerwartungen und dem wachsenden Umweltbewusstsein der Verbraucher. Unternehmen, die sich als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit positionieren und grüne Immobilienlösungen anbieten, werden voraussichtlich einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Hohe Baukosten bleiben eine Herausforderung für die Branche, insbesondere aufgrund von Engpässen bei Baumaterialien und Arbeitskräften sowie steigenden regulatorischen Anforderungen im Bereich Energieeffizienz und Umweltschutz. Unternehmen müssen daher ihre Kostenkontrolle optimieren und effizientere Bauprozesse einführen, um die Rentabilität ihrer Projekte sicherzustellen.

Unternehmen, die sich diesen Trends anpassen und proaktiv auf Veränderungen reagieren, werden voraussichtlich erfolgreich sein und ihr Wachstumspotenzial ausschöpfen können. Alasco setzt sich dabei neben der erfolgreichen Finanzkontrolle von Immobilienprojekten zum Ziel, Kunden bei der Dekabonisierung des Gebäudebestands noch stärker zu unterstützen und diese mittels Software auf effizienteste Art und Weise darzustellen.

Grundsätzlich ist daher davon auszugehen, dass durch die steigende Wichtigkeit von Finanzkontrolle bei Immobilienunternehmen, sowie der Handlungszwang durch Regulierung im Bereich Nachhaltigkeit von Immobilien dazu führt, dass weiterhin Umsatzzuwächse erzielt werden können. Dadurch strebt das Unternehmen einen weiteren deutlichen Wachstum des ARR an. Alasco möchte sich im Jahr 2024 insbesondere mit dem ESG Produkt und bei der Zielgruppe der Asset Manager noch intensiver etablieren und in diesem Bereich weiteres Wachstum erreichen. Ziel wird sein, die Neukundenanzahl weiterhin zu steigern, dabei jedoch den Schwerpunkt auf die Betreuung bestehender Kunden und deren Bedürfnisse zu legen und insbesondere das ESG-Produkt zu stärken.

Die liquiden Mittel werden auch zu Ende 2024 deutlich über der zweistelligen Millionen Marke liegen und sind somit ausreichend um den zukünftigen Geschäftsbetrieb zu sichern.

2. Chancenbericht

Als Chance versteht das Management die positive Abweichung von Unternehmenszielen und Kennzahlen. Chancen zu identifizieren, zu schaffen und zu nutzen, ist ein wesentlicher Baustein im Rahmen unserer Wachstumsstrategie und unseres bisherigen Unternehmenserfolgs. Dabei sehen wir besonders folgende Chancen in unserem konkreten Kontext:

• Die Immobilienbranche bietet eine Vielzahl von Chancen für Alasco, um das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben und neue Marktchancen zu nutzen. Die zunehmende Urbanisierung und die damit verbundene steigende Nachfrage nach Wohnraum, besonders in städtischen Ballungsgebieten, treiben das Wachstum der Baubranche voran. Gleichzeitig fördert dies die Entwicklung nachhaltiger und umweltfreundlicher Bauprojekte.

• Die Digitalisierung spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der Immobilienbranche, von der Planung und Entwicklung bis hin zum Verkauf und Management von Immobilien. Alasco kann von der steigenden Nachfrage nach digitalen Lösungen profitieren und innovative Technologien anbieten, um den digitalen Wandel in der Branche voranzutreiben.

• Die steigende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz bietet Chancen für Alasco, um Lösungen für Energieeffizienz, grüne Gebäudetechnologien und nachhaltige Bauweisen anzubieten. Unternehmen, die sich als Vorreiter in diesem Bereich positionieren, können von der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Immobilien profitieren. Durch gezielte Maßnahmen zur Nutzung dieser Chancen strebt das Unternehmen an, sein Wachstumspotenzial zu maximieren und langfristigen Erfolg zu sichern.

3. Risikobericht

Als Risiko versteht das Management die negative Abweichung von Unternehmenszielen und Kennzahlen. Dies impliziert sowohl die Möglichkeit eines Verlustes als auch die Gefahr, potentielle Gewinnmöglichkeiten nicht wahrnehmen zu können. Dabei sehen wir besonders folgende Risiken in unserem konkreten Kontext:

• Das aktuell hohe Zinsumfeld führt zu einer Verringerung der Investitionsaktivitäten unserer Kunden, da die Finanzierungskosten steigen. Dies könnte die Expansionspläne von Alasco beeinträchtigen und das Unternehmenswachstum behindern. Die Immobilienbranche ist einem vielschichtigen Risikoprofil ausgesetzt, das sich auf die Geschäftstätigkeit und die finanzielle Stabilität von Alasco auswirken kann. Faktoren wie Konjunkturzyklen, Zinsänderungen, Angebot und Nachfrage sowie geopolitische Ereignisse beeinflussen die Immobilienmärkte erheblich. Plötzliche Marktabschwünge können zu einem Rückgang der Bauaktivitäten und einer geringeren Nachfrage nach Immobiliendienstleistungen führen, während ein plötzlicher Anstieg der Kosten durch Preisvolatilität für Baumaterialien oder Land die Rentabilität von Bauprojekten erheblich beeinträchtigen und zu Verlusten führen kann. Gleichzeitig besteht derzeit eine deutliche Unsicherheit bezüglich der gesetzlichen Richtlinien und Subventionen im Bereich der energetischen Sanierung. Um diesen Risiken zu begegnen, plant Alasco, die Zinsentwicklungen genau zu überwachen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um sich gegen mögliche Auswirkungen zu schützen. Zusätzlich wird Alasco die Produktentwicklung vorantreiben und die Vertriebsaktivitäten auf internationaler Ebene ausweiten, um neue Märkte zu erschließen und das Wachstum weiter zu fördern. Darüber hinaus setzt Alasco auf eine umfassende Risikomanagementstrategie, die die frühzeitige Identifizierung, Bewertung und Steuerung umfasst. Dazu gehören Maßnahmen wie eine gründliche Marktanalyse, die Diversifizierung des Kunden-Immobilienportfolios und die Einhaltung geltender Vorschriften und Standards. Durch proaktives Risikomanagement strebt Alasco an, potenzielle Gefahren zu minimieren und Chancen optimal zu nutzen.

• Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern stellt ein wesentliches Risiko für Alasco dar und kann sich auf die Geschäftstätigkeit und das Wachstum des Unternehmens auswirken. Der Wettbewerb um talentierte Fachkräfte ist intensiv, insbesondere in stark umkämpften Branchen wie der Bautechnik und Softwareentwicklung. Trotz sorgfältiger Rekrutierungsverfahren besteht das Risiko, dass eingestellte Mitarbeiter nicht den Anforderungen der Position entsprechen oder nicht zum Unternehmenskultur passen. Um diesen Risiken zu begegnen, setzt Alasco auf eine umfassende Personalbeschaffungsstrategie, die die Nutzung verschiedener Rekrutierungskanäle, die Zusammenarbeit mit Personalvermittlungen und die Nutzung von Online-Plattformen umfasst. Darüber hinaus strebt das Unternehmen an, seine Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern, indem es attraktive Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und ein positives Arbeitsumfeld bietet. Durch gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung strebt Alasco an, hochqualifizierte Fachkräfte langfristig an das Unternehmen zu binden und eine erfolgreiche Mitarbeitersuche zu gewährleisten.

• Alasco ist verschiedenen technischen Risiken im Bereich der IT-Sicherheit ausgesetzt, darunter Cyberangriffe und Social Engineering / Phishing. Um diesen Bedrohungen entgegenzuwirken, verfügt Alasco über ein Datenschutzteam, das entsprechende Prozesse dokumentiert und notwendige Sensibilisierungsmaßnahmen plant und umsetzt. Alasco stellt sicher, dass die IT-Sicherheitsorganisation personell ausreichend ausgestattet ist und hat zudem bewährte Sicherheitsmaßnahmen wie eine serverseitige Firewall implementiert. Darüber hinaus wird das Sicherheitsbewusstsein aller Mitarbeitenden, insbesondere der Produktentwickler, durch Schulungen und Richtlinien gestärkt. Alasco führt auch diverse Maßnahmen zur Anwendungssicherheit durch, um die Integrität und Sicherheit der IT-Systeme zu gewährleisten.

• Das finanzwirtschaftliche Risikomanagement der Gesellschaft zielt auf die Absicherung des Geschäfts gegen wesentliche Risiken ab, welche geeignet sind, die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens negativ zu beeinflussen. Kernbestandteile des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements sind das interne Kontrollsystem sowie die laufende und fallbezogene Überwachung wesentlicher Indikatoren im Liquiditätsbereich, wie z.B. der Bestand an liquiden Mitteln sowie die Entwicklung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Das Risiko von Forderungsausfällen wurde für den überwiegenden Teil der Umsätze durch den gezielten Einsatz geeigneter Zahlungsweise und Zahlungsdienstleister eliminiert. Bisher sieht die Gesellschaft keinen Bedarf, sich weiterer externer Dienstleister zu bedienen, wie beispielsweise dem Angebot von Factoring Unternehmen.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen vorhandenen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögensgegenständen wird durch entsprechende Wertberichtigungen begegnet. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bei den Forderungen verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken gehalten.

 

München, 18.07.2024

Benjamin Günther

Anselm Bauer-Wohlleb

Emanuel Breitsameter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 109.007,00 144.765,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.330,00 3.030,00
II. Sachanlagen 101.677,00 141.735,00
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.677,00 141.735,00
B. Umlaufvermögen 22.214.382,44 28.645.907,03
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 809.217,81 710.003,58
II. Wertpapiere 12.212.789,92
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.192.374,71 27.935.903,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 250.344,42 271.905,66
Aktiva 22.573.733,86 29.062.577,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.760.825,02 26.791.117,61
I. Gezeichnetes Kapital 59.927,00 59.927,00
II. Kapitalrücklage 49.378.160,92 49.378.160,92
III. Verlustvortrag 22.646.970,31 12.238.715,96
IV. Jahresfehlbetrag 7.030.292,59 10.408.254,35
B. Rückstellungen 413.712,06 413.003,38
C. Verbindlichkeiten 453.109,16 460.813,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.946.087,62 1.397.642,85
Passiva 22.573.733,86 29.062.577,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.880.000,84 3.762.513,68
2. Personalaufwand 9.991.546,14 9.916.456,62
a) Löhne und Gehälter 8.400.378,64 8.409.735,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.591.167,50 1.506.721,21
davon für Altersversorgung 1.971,98 1.417,53
3. Abschreibungen 40.046,46 102.396,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 40.046,46 102.396,56
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.176.302,75 4.212.322,12
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 5.174,45 8.422,76
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 298.111,42 61.445,27
6. Ergebnis nach Steuern -7.029.783,09 -10.407.216,35
7. Sonstige Steuern 509,50 1.038,00
8. Jahresfehlbetrag 7.030.292,59 10.408.254,35

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Alasco GmbH hat ihren Sitz in München und ist unter der Nummer HRB 241713 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immatrielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen:

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre

Die geringwertigen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Sofern relevant, werden bei erkennbaren Risiken Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

4. Wertpapiere des Umlaufvermögens

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag.

5. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

6. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

7. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

10. Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.030,00 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 4.300,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.030,00 4.300,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.223,85 1.486,46 53.513,69
Summe Sachanlagen 384.223,85 1.486,46 53.513,69
Summe Anlagevermögen 387.253,85 5.786,46 53.513,69
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.030,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 4.300,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.330,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 332.196,62
Summe Sachanlagen 0,00 332.196,62
Summe Anlagevermögen 0,00 339.526,62
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.488,85 40.046,46 52.015,69 0,00 230.519,62
Summe Sachanlagen 242.488,85 40.046,46 52.015,69 0,00 230.519,62
Summe Anlagevermögen 242.488,85 40.046,46 52.015,69 0,00 230.519,62
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.030,00 3.030,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 4.300,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.330,00 3.030,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 101.677,00 141.735,00
Summe Sachanlagen 0,00 101.677,00 141.735,00
Summe Anlagevermögen 0,00 109.007,00 144.765,00

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 216.202,77 (Vj. TEUR 217).

Alle weiteren Forderungen haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

2. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 3.983,35 (Vj. TEUR 4) enthalten.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen wie folgt:

Restlaufzeiten bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
ab 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
436 689 0 1.125

4. Außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft nutzt Operating-Leasing mit dem Zweck, Hardware sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zu finanzieren. Es bestehen Verpflichtungen aus diesen Leasingverträgen in Höhe von TEUR 183 (Vj. TEUR 70).

Operating-Leasing Zweck Finanzierung des Fuhrparks/Maschinenparks und der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Risiken Zukünftige Zahlungsbelastungen Vorteile Verteilung des Zahlungsstroms

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 108 Mitarbeiter, davon 108 Angestellte und 0 gewerbliche Mitarbeiter.

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

Sebastian Schuon, Unternehmer (ausgeschieden zum 02. Oktober 2023)

Anselm Bauer-Wohlleb , Unternehmer

Benjamin Günther, Unternehmer

Emanuel Breitsameter , Unternehmer

Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Gesamtvergütung der Geschäftsführung der Alasco GmbH insgesamt 439 TEUR.

3. Abschlussprüferhonorar

Die Angabe wird unter Hinweis auf § 288 Abs. 2 S. 3 HGB nicht gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 7.030.292,59 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 22.646.970,31 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 18. Juli 2024

Alasco GmbH

Geschäftsführung

Anselm Bauer-Wohlleb

Benjamin Günther

Emanuel Breitsameter

Der Jahresabschlus wurde am 26.09.2024 festgestellt.

6.1.5 Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Alasco GmbH, München:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alasco GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alasco GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

□ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und □ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 26. Juli 2024

Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Qualifiziert elektronisch signiert durch: Timo Maximilian Schönhals

Qualifiziert elektronisch signiert durch: PETER STRAMITZER

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