TERRATRANS Internationale Spedition GmbH

Ludwig-Erhard-Straße 40A, 28197 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 5633 HB
Eingetragen
17.8.2005
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungVermittlungstätigkeiten für Post-, Kurier- und ExpressdienstleistungenErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
die nationale und internationale Spedition, die Lagerei sowie alle damit unmittelbar und mittelbar verbundenen Tätigkeiten einschließlich der Durchführung, Abwicklung und Vermittlung von Transporten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Prinz
seit 18.4.2024
Geschäftsführer
Maik Grau
seit 18.4.2024
Prokura
Arne Müller
seit 18.4.2024
Geschäftsführer
Thomas Wätje
seit 26.11.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Stuhr
60.000 €
60.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TERRATRANS Internationale Spedition GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

TERRATRANS INTERNATIONALE SPEDITION GMBH, BREMEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.653.117,01 3.575.399,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.014,00 22.077,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.014,00 22.077,00
II. Sachanlagen 3.359.223,00 3.273.442,00
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.359.223,00 3.273.442,00
III. Finanzanlagen 279.880,01 279.880,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 164.756,53 164.756,53
2. Beteiligungen 115.123,48 115.123,48
B. UMLAUFVERMÖGEN 16.156.638,64 23.437.156,96
I. Vorräte 6.500,00 8.000,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.500,00 8.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.261.556,01 14.718.473,54
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.757.147,89 13.005.909,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 311,40 44.910,77
3. Forderungen gegen Gesellschafter 470.234,13 514.208,58
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.214.595,55 1.025.705,12
5. Sonstige Vermögensgegenstände 1.819.267,04 127.739,72
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.888.582,63 8.710.683,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 35.174,99 21.236,98
19.844.930,64 27.033.792,95

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 9.581.664,84 12.944.369,35
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 12.844.369,35 10.280.221,01
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -3.362.704,51 2.564.148,34
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.971.398,67 742.256,68
1. Steuerrückstellungen 1.363,00 15.324,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.970.035,67 726.932,68
C. VERBINDLICHKEITEN 7.288.867,71 13.344.175,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 30.790,32
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.866.960,08 11.385.433,15
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 922,25 2.171,75
4. Sonstige Verbindlichkeiten 420.985,38 1.925.780,05
- davon aus Steuern: EUR 301.826,11 (Vorjahr: EUR 1.802.877,51)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 115.875,79 (Vorjahr: EUR 118.920,59)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.999,42 2.991,65
19.844.930,64 27.033.792,95
2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 49.399.279,34 83.189.900,72
2. Sonstige betriebliche Erträge 844.219,65 772.584,84
3. Materialaufwand -35.502.048,98 -63.723.691,34
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -35.502.048,98 -63.723.691,34
4. Personalaufwand -7.682.682,80 -8.284.056,16
a) Löhne und Gehälter -6.350.425,68 -6.901.112,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.332.257,12 -1.382.943,85
- davon für Altersversorgung: EUR 40.862,64 (Vorjahr: EUR 88.763,35)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.116.404,15 -907.780,16
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.538.930,50 -7.902.985,67
7. Erträge aus Beteiligungen 569.079,32 573.051,15
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 151.000,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.613,83 7.045,81
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -19.142,68 -19.259,50
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 7.222,60 (Vorjahr: EUR 8.127,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 595.132,10 -1.092.434,45
11. Ergebnis nach Steuern -3.315.884,87 2.612.375,24
12. Sonstige Steuern -46.819,64 -48.226,90
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -3.362.704,51 2.564.148,34

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

TERRATRANS INTERNATIONALE SPEDITION GMBH, BREMEN

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TERRATRANS Internationale Spedition GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bremen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bremen
Register-Nr.: 5633

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Im Anlagespiegel werden sie als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags durchgeführt. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Aktivwert des Deckungsvermögens saldiert. In 2022 wurde der aktivische Vermögensüberhang aus der Rückdeckungsversicherung, der Höhe der Pensionsrückstellungen entsprechend, angepasst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 470.234,13 (Vorjahr: EUR 514.208,58).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 470.234,13 (Vorjahr: EUR 514.208,58).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 2.665,00.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.665,00.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen beträgt EUR 7.222,60 (Vorjahr: EUR 8.127,00).

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 391.614,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 391.614,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 391.614,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für Schadenersatz in Höhe von TEUR 2.600 (Vorjahr: 0 TEUR).

Personalkosten, wie Resturlaubsansprüche/Überstunden/Tantiemen in Höhe von insgesamt TEUR 238 (Vorjahr: TEUR 487). Ferner wurde eine Rückstellung über TEUR 10 (Vorjahr: 80 TEUR) für Prozessrisiken/-kosten gebildet.

Die Rückstellung für Schadenersatz wurde für die Verpflichtungen aus gerichtlichen Vergleichen für einen Brandschaden gebildet.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: 327.067,29 davon EUR 30.790,32 gegenüber Kreditinstituten und EUR 296.276,97 gegenüber einem Lieferanten von Sattelauflieger).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen EUR 7.288.867,71 (Vorjahr: EUR 13.320.726,27).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 23.449,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Es bestehen Avalkredite zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.427. Die Zollbürgschaften werden durch die Commerzbank AG (TEUR 1.175) und eine weitere Bürgschaft für einen Lieferanten durch die Oldenburgische Landesbank AG (TEUR 1.205), vormals Bankhaus Neelmeyer AG, herausgegeben und abgesichert (TEUR 2.380).

Ferner besteht eine Mietbürgschaft gegenüber dem Vermieter für das Lager/Büro in Hamburg (TEUR 47).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.023 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miet- und Leasingverpflichtungen für Lagerhallenanmietungen und LKW sowie Büromaschinen.

Die Zahlungsverpflichtungen im Jahr 2024 betragen TEUR 1.738.

Die durchschnittlichen Zahlungsverpflichtungen vom Jahre 2025 bis zum Jahre 2028 betragen jährlich TEUR 71.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Besondere Tätigkeitsbereiche innerhalb der Umsatzerlöse betreffen die Vermietung von Lagerflächen in Höhe von TEUR 180.

Von den Umsatzerlösen werden rd. 48 Mio. EUR (Vorjahr: 73 Mio. EUR) innerhalb der EU und rd. 1 Mio. EUR (Vorjahr: 10 Mio. EUR) in Ländern außerhalb der EU erzielt.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Erträge aus Gas- und Strompreisbremse in Höhe von TEUR 275 und Beihilfen für Auszubildene (Vorjahr: TEUR 172 für Investitionszuschüsse für Sattelaufflieger im kombinierten Straßen- und Bahnverkehr).

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Aufwendungen für Verpflichtungen aus einem Brandschaden in Höhe von TEUR 2.600 und Aufwendungen aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 712.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 164 (Vorjahr: 176) Arbeitnehmer beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Rainer Wenneker Geschäftsführer Vertrieb
Herr Siegfried Stengert Geschäftsführer Finanzen und Controlling

Beide vorgenannten Geschäftsführer wurden per Gesellschafterbeschluss am 05.12.2023 zum 31.12.2023 abberufen (der Handelsregistereintrag erfolgte am 18.04.2024). Als neue Geschäftsführer wurden Herr Stefan Prinz, Speditionskaufmann, und Herr Arne Müller, Dipl. Kaufmann (FH), am 05.12.2023 für den Zeitpunkt ab 01.01.2024 bestellt (der Handelsregistereintrag erfolgte ebenfalls am 18.04.2024).

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge wurde unter Anwendung des Wahlrechtes gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen

Auf die Angabe der Bezüge wurde unter Anwendung des Wahlrechtes gemäß § 286 Abs. 4 HGB ebenfalls verzichtet.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Die zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Kredite belaufen sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 15.688,31).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Riehl Logistik GmbH, Bremen 75,50% 197.763,85 1.120.771,31

Das Jahresergebnis und das Eigenkapital betreffen das Jahr 2023. Im Jahr 2023 wurde keine Gewinnausschüttung vorgenommen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, bestehen nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 17 TEUR und gliedert sich wie folgt:

TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 17
b) andere Bestätigungsleistungen 0
c) Steuerberatungsleistung 0
d) sonstige Leistungen 4

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 3.362.704,51 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Bremen, den 6. Januar 2025

gez. Stefan Prinz, Geschäftsführer

gez. Arne Müller, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Januar 2025 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 256.945,37 0,00 0,00 256.945,37
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.225.325,32 1.302.772,15 1.337.848,37 11.190.249,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 164.756,53 0,00 0,00 164.756,53
2. Beteiligungen 115.123,48 0,00 0,00 115.123,48
279.880,01 0,00 0,00 279.880,01
11.762.150,70 1.302.772,15 1.337.848,37 11.727.074,48
ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 234.868,37 8.063,00 0,00 242.931,37
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.951.883,32 1.108.341,15 1.229.198,37 7.831.026,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.186.751,69 1.116.404,15 1.229.198,37 8.073.957,47
BUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.014,00 22.077,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.359.223,00 3.273.442,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 164.756,53 164.756,53
2. Beteiligungen 115.123,48 115.123,48
279.880,01 279.880,01
3.653.117,01 3.575.399,01

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

TERRATRANS Internationale Spedition GmbH

1. Berichterstattung nach § 289 Abs. 1 HGB

1.1. Entwicklung der Weltwirtschaft

Insgesamt war das Jahr 2023 durch viele Herausforderungen für die globale Wirtschaft gekennzeichnet. In der Zeit nach der Pandemie normalisierten sich die Lieferketten wieder deutlich. Die Nachfrage nach Waren normalisierte sich ebenfalls und viele Unternehmen begannen angesichts höherer Zinsen, ihre Lagerbestände, die zuvor als Vorsichtsmaßnahme aufgebaut worden sind, abzubauen. Dementsprechend entwickelte sich die globale Güternachfrage und auch der Handel im Jahr 2023 deutlich schwächer.

Die bereits im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete, konjunkturbedingt stark rückläufige Mengen- und Lagerentwicklung hat sich in der zweiten Jahreshälfte nochmals verstärkt und weiter fortgesetzt.

Der drastische Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte schwerwiegende negative Auswirkungen auf energieintensive Industrien. Die Anhebung der Leitzinsen der Europäischen Zentralbank wirkte sich negativ auf Anlageninvestitionen aus.

1.2. Entwicklung des Lager- und Transportvolumens

Bedingt durch hohe Zinsen sowie die gestiegenen Energiepreise für Benzin, Gas und Strom stockt der Konsum der privaten Haushalte. Die Nachfrage nach Lagerkapazitäten sank deutlich und vorhandene Lagerbestände der Kunden wurden zurückgefahren. Unsere Läger waren besonders ab dem 3. Quartal 2023 nicht mehr voll ausgelastet.

Auf den von uns bedienten Relationen innerhalb Europas war ein deutlicher Anfragerückgang, ebenfalls besonders ab dem 3. Quartal 2023 spürbar. Die Frachtpreise auf dem Spotmarkt gaben spürbar nach. Aufgrund der mangelnden Nachfrage in unseren intermodal eingesetzten Company Train haben wir die Zugabfahrten ab dem 3. Quartal leicht reduziert.

Das Container-Aufkommen in unserem Netzwerk FAR EAST CONTAINER LINE war ab dem 3. Quartal 2023 ebenfalls deutlich rückläufig. Die Nachfrage nach Seefrachten deutete bereits Ende 2022 auf eine allgemeine Konsolidierung des Seefrachtmarktes hin.

1.3. Investitionen / Finanzierungen

Im laufenden Jahr 2023 wurden insgesamt 21 neue Sattelauflieger angeschafft sowie fünf neue Sattelzugmaschinen und zwei neue E-Gabelstapler. Teilweise handelt es sich hier um Ersatzbeschaffung sowie Aufstockung der Trailer Flotte.

1.4. Personal und Sozialbereich

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 164 Mitarbeiter beschäftigt. Es gab keine nennenswerte Fluktuation der Mitarbeiter.

1.5. Umweltschutz

Ein Großteil unserer Italien-Transporte wird seit Jahren im kombinierten Verkehr Schiene / Straße abgewickelt. Durch die Auslastung unseres Company-Trains konnten wir in 2023 insgesamt 18.560 t CO 2 einsparen (Vorjahr 20.950 t).

Es werden nur noch LKW der Euro Klasse 6 und in den Lagern nur noch Elektrogabelstapler eingesetzt. Zusätzlich wurden im Jahr 2022 zwei Sattelzugmaschinen mit LNG-Gasantrieb in Betrieb genommen.

1.6. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Für Brandschäden aus einem Brandereignis in angemieteten Lagerhallen im Bremer Industriehafen im April 2020 ergeben sich Verpflichtungen aus Schadenersatz in Höhe von insgesamt TEUR 2.600. Hierfür wurde eine Rückstellung aufwandswirksam gebildet.

Es gab keine weiteren wichtigen Vorgänge im Geschäftsjahr, über die an dieser Stelle berichtet werden müsste.

1.7. Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 41 % auf TEUR 7.757 ab. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen um TEUR 4.518 auf einen Jahresendsaldo von TEUR 6.867, ab. Die Eigenkapitalquote beträgt in 2022 48 % (Vorjahr 48 %).

Finanzlage

Der Cashflow belief sich auf TEUR -2.247 (Vorjahr: TEUR 3.472).

Ertragslage

Der Umsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um ca. 41 % auf TEUR 49.399 ab. Das Rohergebnis nahm um TEUR 5.296 ab. Der Finanzierungsaufwand in Höhe von TEUR 19 blieb gegenüber dem Vorjahr gleich. Das Beteiligungsergebnis betrug im Geschäftsjahr TEUR 569 (Vorjahr: TEUR 573). Das Jahresergebnis nahm um TEUR 5.927 auf TEUR - 3.363 ab.

Eine wesentliche Ursache für die Ergebnisveränderung war die Bildung einer Rückstellung für Verpflichtungen aus Schadenersatz in Höhe von TEUR 2.600.

1.8. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung

der wesentlichen Chancen und Risiken

Durch die angekündigten Besteuerungen des CO 2 -Ausstoßes sowie durch die stetig zunehmende Nachfrage nach klimaneutraleren Transporten gehen wir von einer leichten Belebung der Nachfrage nach unseren Transportmöglichkeiten aus. Durch unseren stets auf dem neusten technischen Stand gehaltenen eigenen Fuhrpark sowie unsere täglichen Zugfahrten von und nach Italien per Bahn sehen wir uns gut aufgestellt.

Die deutlich eingetrübten Aussichten der Weltwirtschaft, aufgrund des anhaltenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine und des schwelenden Konfliktes zwischen China und der USA, werden voraussichtlich zu einem deutlichen Nachfragerückgang im Seefrachtbereich führen. Die Seefrachtraten werden sich deutlich abschwächen im Gegensatz zur Hochratenphase 2022.

Die weiterhin hohen Energiekosten werden die Frachten im LKW-Verkehr, weiterhin auf einem höheren Niveau halten, allerdings voraussichtlich nicht mehr die Hochphasen von 2022 erreichen. Aufgrund der hohen Lagerbestände wird allgemein von einem Rückgang der Nachfrage auf internationalen Routen gerechnet. Auch die Nachfrage nach weiteren Lagerkapazitäten wird nicht mehr das Niveau der Vorjahre erreichen, da die Lieferketten wieder deutlich an Stabilität gewonnen haben.

Durch unsere Organisation im Verbund mit der FAR-EAST-CARGO Line im asiatischen Raum - vor allem China - sowie unseren eingespielten europäischen LKW-Verkehren sind wir auch weiterhin gut aufgestellt und erwarten ein kontinuierliches moderates Wachstum des Unternehmens.

Die Aussichten und Rahmenbedingungen für 2024 sind schlecht laut einer Prognose des Institutes der deutschen Wirtschaft. Mit einer Erholung der Wirtschaftslage wurde frühestens im dritten Quartal 2024 gerechnet. Noch unbekannt sind die genauen Auswirkungen der erhöhten LKW-Maut und der zusätzlichen CO 2 -Abgabe auf die Kostenstruktur. Eine Weitergabe der kompletten Kosten dieser Erhöhung an den Kunden wird nicht in allen Fällen möglich werden. Eine genaue Prognose für 2024 bleibt, auch aufgrund der steigenden Kosten für Energie, Diesel und Maut, weiterhin sehr schwierig.

Die beiden letzten Quartal 2024 haben dazu geführt, dass insgesamt für 2024 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis für 2024 gerechnet wird. Eine generelle Trendwende wird für 2025 erwartet, sofern sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ebenfalls verbessern, sprich das Vertrauen der Wirtschaftsakteure zurückkehrt.

2. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

2.1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

(§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die beiden Geschäftsführer, Herr Rainer Wenneker und Herr Siegfried Stengert, sind zum 31.12.2023 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausgeschieden. Zum 01.01.2024 wurden als neue Geschäftsführer Herr Arne Müller und Herr Stefan Prinz benannt.

2.2. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Der Gegenstand des Unternehmens ist nicht auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ausgerichtet.

2.3. Zweigniederlassungen der Gesellschaft (§ 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB)

Die Entwicklung der Zweigniederlassungen in Hamburg und Lemgo ist stabil.

 

Bremen, 6. Januar 2025

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TERRATRANS Internationale Spedition GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TERRATRANS Internationale Spedition GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TERRATRANS Internationale Spedition GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Delmenhorst, den 6. Januar 2025

AWP Abel, Wilke & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Blümel, Wirtschaftsprüfer

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