Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 11710 KI
Eingetragen
6.12.2004
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Erwerb, die Bebauung, die Verwaltung und die Verwertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Heymann
seit 18.3.2010
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heymann AG

Neumünster

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

  31.12.2007 Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   5.369,00 8.025,50
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.779.170,03   9.821.207,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 157.623,50   202.668,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.000,00 9.940.793,53 48.474,29
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   1,00 0,00
Summe Anlagevermögen   9.946.163,53 10.080.375,35
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte   25.243.628,39 8.358.616,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   1.725.923,97 1.525.517,55
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 561.866,92 (i.V. EUR 844.656,63) 561.866,92   844.656,63
- davon gegen Gesellschafter: EUR 510.558,84 (i.V. EUR 679.690,44)      
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.346.813,11 826.819,30
Summe Umlaufvermögen   28.316.365,47 10.710.953,81
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   26.902,37 37.239,22
Summe AKTIVA   38.289.431,37 20.828.568,38

PASSIVA

     
  31.12.2007 Vorjahr
    EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   52.000,00 52.000,00
II. Gewinnrücklagen      
Gesetzliche Rücklage   5.200,00 5.200,00
III. Bilanzgewinn   1.515.415,25 2.023.743,65
- davon Gewinnvortrag: EUR 2.023.743,65 (i.V. EUR 1.053.537,89)      
Summe Eigenkapital   1.572.615,25 2.080.943,65
B. RÜCKSTELLUNGEN   836.291,61 1.676.242,15
C. VERBINDLICHKEITEN   35.880.524,51 17.071.382,58
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 24.713.071,92 (LV. EUR 15.682.577,46      
- davon aus Steuern: EUR 316.615,40 (i.V. EUR 252.085,75)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 20.072,33 (i.V. EUR 290,78)      
Summe PASSIVA   38.289.431,37 20.828.568,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

Heymann AG, 24536 Neumünster

  2007 Vorjahr
  EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   4.367.043,66 5.858.193,17
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -541.751,06   -330.109,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -90.384,87 -632.135,93 -59.534,98
- davon für Altersversorgung: EUR 19.752,00 (i.V. EUR 1.752,00)      
3. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -461.349,96 -502.466,89
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten   -800.273,59 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -1.673.197,61 -2.186.583,52
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   51.427,62 53.990,85
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -1.430.411,27 -1.073.975,66
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme   -30.800,00 0,00
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -609.697,08 1.759.513,08
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   106.816,18 -787.562,32
9. Sonstige Steuern   -5.447,50 -1.745,00
Jahresfehlbetrag (i.V. Jahresüberschuss)   -508.328,40 970.205,76
10. Gewinnvortrag   2.023.743,65 1.253.537,89
11. Ausschüttung   0,00 -200.000,00
Bilanzgewinn   1.515.415,25 2.023.743,65

Anhang 2007

Heymann AG, 24536 Neumünster

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten, durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie die Zinsen, die auf den Zeitraum der Fertigstellung entfallen, einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen oder degressiven Methode auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden (gem. § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB) aktiviert.

In allen Fällen wurde ein verlustfreie Bewertung vorgenommen, d.h. gegebenenfalls wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (siehe Anlage 1 zum Anhang).

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Heymann AG ist alleinige Gesellschafterin der Heymann Montage Heizung und Sanitär GmbH, Hamburg. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Jahresfehlbetrag von EUR 1.384,70 und ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von EUR 30.825,68 ausgewiesen.

Grundkapital

Das Grundkapital in Höhe von EUR 52.000,00 ist eingeteilt in 52000 Inhaberaktien mit einem Nennbetrag von jeweils EUR 1,00.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche für verkaufte Immobilien (TEUR 198), ausstehende Rechnungen für laufende Bauvorhaben (TEUR 231) und Provisionen für Vermittlung von Immobilienkäufen (TEUR 174) gebildet. Weiterhin wurde eine Rückstellung für die Risiken aus der Inanspruchnahme aufgrund der Patronatserklärung zugunsten der Heymann Montage Heizung und Sanitär GmbH gebildet (TEUR 31).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt (siehe Anlage 2 zum Anhang).

Haftungsverhältnisse in TEUR TEUR
Aus Bürgschaften (i.V. TEUR 100) 100

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten besteht eine Patronatserklärung zu Gunsten der Heymann Montage Heizung und Sanitär GmbH, in der sich das Unternehmen verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die Begünstigte im Innenverhältnis finanziell so ausgestattet wird, das sie stets in der Lage ist, allen ihren Verpflichtungen fristgemäß nachzukommen. Für den entstehenden Rückzahlungsanspruch wurde in voller Höhe der Rangrücktritt im Rang hinter die Ansprüche der anderen Gläubiger erklärt. Zum Bilanzstichtag wies die Heymann Montage Heizung und Sanitär GmbH einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 30.825,68 aus.

Darüber hinaus bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

  2007
TEUR
% 2006
TEUR
%
Umsatzerlöse        
- Hausbau 12.893 91 13.018 91
- Vermietung/Verpachtung 1.117 9 1.247 9
  14.070 100 14.265 100

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 12.

Organe

Geschäftsführung

Jeweils alleinvertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder der Gesellschaft sind:

Herr Uwe Heymann.

Herr Arne Reese, bis 21.04.2008

Aufsichtsrat

Aufsichtsratsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2007

 

Herr Rechtsanwalt Dittmar Lemke, Vorsitzender

Herr Dipl.-Kfm. Steuerberater Ralf Lühning, stellvertretender Vorsitzender

Herr Dipl.-Kfm. Andreas Kunert

Im Geschäftsjahr 2007 wurden dem Aufsichtsrat Vergütungen in Höhe von EUR 3.000,00 gewährt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Für ihre Tätigkeit im Dienste der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2007 haben die Mitglieder des Vorstandes insgesamt Vergütungen in Höhe von EUR 167.175,84 erhalten.

Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung

Herrn Heymann wurde ein Darlehen zu folgenden Konditionen gewährt:

Kredithöhe: EUR 510.558,84

Verzinsung: 2 % p.a. über dem Mindestbietungssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank

Laufzeit: unbestimmt

Im Geschäftsjahr wurden EUR 316.593,40 zurückgezahlt. Das Darlehen valutiert aktuell mit EUR 510.558,84.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.515.415,25, bestehend aus dem Gewinnvortrag von EUR 2.023.743,65 und dem Jahresfehlbetrag von EUR 508.328,40, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neumünster, 30. März 2009

Uwe Heymann

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2007
EUR
ANLAGEVERMÖGEN          
L Immaterielle Vermögensgegenstände 42.531,24 2.695,00 0,00 0,00 45.226,24
I. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.969.843,18 222.237,97 135.361,41 0,00 14.327.442,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.846.028,71 17.550,05 0,00 24.555,34 1.839.023,42
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.474,29 90.887,12 -135.361,41 0,00 4.000,00
II. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00 0,00 0,00 1,00
  15.906.877,42 333.371,14 0,00 24.555,34 16.215.693,22
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2007
EUR
       
34.505,74 5.351,50 0,00 39.857,24
       
4.148.635,62 399.636,91 0,00 4.548.272,53
1.643.360,71 56.361,55 18.322,34 1.681.399,92
0,00 0,00 0,00 0,00
       
0,00 0,00 0,00 0,00
5.826.502,07 461.349,96 18.322,34 6.269.529,69
Buchwerte
31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
   
5.369,00 8.025,50
   
9.779.170,03 9.821.207,56
157.623,50 202.668,00
4.000,00 48.474,29
   
1,00 0,00
9.946.163,53 10.080.375,35
  Restlaufzeit      
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
gesichert mit Gesamt
31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
Verbindlichkeiten 24.401 10.731 749 Grundschulden, 35.881 17.072
  (5.170) (6.559) (5.343) Bürgschaften, Forderungsabtretungen Auflassungsvormerkungen Eigentumsvorbehalt    
- davon:            
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.233 10.731 749   24.713 15.683
(Vorjahr) (3.791) (6.549) (5.343)      

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

Heymann AG, Neumünster

Gliederung:

I.
Darstellung des Geschäftsverlaufes
1.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

2.

Umsatz und Auftragsentwicklung

3.

Produktion / Vorleistungen

4.

Investitionen

5.

Finanzierungsmaßnahmen / Kapitalbedarf

6.

Personal- und Sozialbereich

7.

Umweltschutz

8.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

II.
Darstellung der Lage
1.

Vermögens- und Finanzlage

2.

Ertragslage

3.

Dividendenentwicklung

III.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

IV.
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung
1.

Voraussichtliche Entwicklung

2.

Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

V.
Sonstige Angaben
1.

Forschung und Entwicklung

2.

Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

3.

Sonstiges

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2007 wurde durch die Stagnation der Investitionen in Wohnbauten geprägt. Das Volumen der gesamten Baugenehmigungen in 2007 blieb hinter dem Vorjahreswert zurück. Dieser Rückgang ist ausschließlich auf die Einbußen bei den Wohnungsbaugenehmigungen zurückzuführen. Die Baugenehmigungen für neue Wohngebäude nahmen 2007 überaus stark ab. Trotz günstiger finanzieller Komponenten des Investitionsprozesses, der Baupreise und das Zinsniveau, dominiert die Verunsicherung z. B. aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen beim Investor.

Die Zahl der Wohnungen in z.B. genehmigten Mehrfamilienhäusern bleibt deutlich hinter dem Durchschnitteswert der Jahre 2000 bis 2006 zurück. 1

1 Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Baumarkt 2007, S. 14 ff

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Hermann AG konnte im Geschäftsjahr 2007 trotz der allgemein verhaltenen Entwicklung annähernd den Umsatz des Vorjahres erreichen. Die Zielgruppe in den Ballungsräumen - junge Familien mit geringerem Einkommen - hat nach wie vor großes Interesse an Produkten wie den KfW 40 Reihenhäusern und den KfW 40 Wohnungen. Der Trend in die Stadt zu ziehen und nicht in die ländlichen Bereiche von Schleswig-Holstein hält nach wie vor an. Vor diesem Hintergrund musste die Hermann AG auch im Jahre 2007 keinen Rückgang des Verkaufes von Wohneinheiten verzeichnen.

Der Umsatz 2007 entspricht dem insgesamt Niveau des Jahres 2006. Die Umsatzentwicklung ist damit als anhaltend zu bezeichnen.

3. Produktion /Vorleistungen

Die Hermann AG verfolgt nach wie vor das Ziel qualitativ hochwertige, aber dennoch preiswerte Wohneinheiten zu erstellen. Die Spezialisierung im Jahr 2007 galt dem Bau von den Reihenhäusern im KfW 40 Standard. Aufgrund von Qualitätsproblemen in der Ausführung der Arbeiten der Subunternehmer, werden die Montagegedanken im Baubereich weiter verfolgt.

4. Investitionen

Abgesehen von der Investition in einen Wintergarten für das Hotelobjekt in Ascheberg in Höhe von TEUR 135 erfolgten im Geschäftsjahr 2007 nur Reinvestitionen

5. Finanzierungsmaßnahmen / Kapitalbedarf

Der Hauptgeschäftspartner im Jahr 2007 war nach wie vor die HSH Nordbank AG. Alle Projekte wurden über diesen Partner finanziert.

6. Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Jahres 2007 wurden ein Mitarbeiter und ein Praktikant eingestellt, um den Vertrieb in Hamburg zu unterstützen. Die Bauleitung wurde durch eine Nachwuchskraft verstärkt. Anfang 2008 wurde eine Buchhalterin eingestellt, um die Buchhaltung vor Ort schneller und aktueller zur Verfügung zu haben. Trotz dieser Personalaufstockung im Jahr 2007 ist die Heymann AG ein effizienter Regiebetrieb mit einem schlanken Verwaltungsapparat, der effizient Leistung erbringt.

7. Umweltschutz

Die Heymann AG versucht da, wo es möglich ist umweltschonende Baustoffe einzusetzen. Da ausschließlich KFW 40-Gebäude gebaut werden, wird nachhaltiger Umweltschutz an CO 2-Ausstoß betrieben.

8. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2007

./.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Finanzlage

  31.12.2007 31.12.2006 Mittel-
  TEUR % TEUR % verwendg Zufluss
Vermögen            
Anlagevermögen 9.946 26,0 10.080 48,4 0 134
Vorräte 25.244 65,9 8.359 40,1 16.885 0
Kurzfristige Forderungen 1.725 4,5 1.526 7,3 199 0
Flüssige Mittel 1.347 3,5 827 4,0 520 0
Übrige Aktiva 27 0,1 37 0,2 0 10
  38.289 100,0 20.829 100,0 17.604 144
Kapital            
Eigenkapital 1.573 4,1 2.081 10,0 508 0
Langfristige Verbindlichkeiten 11.480 30,0 11.891 57,1 411 0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 25.237 65,9 6,.857 32,9 0 18.380
  38.289 100,0 20.829 100,0 919 18.380
MITTELVERWENDUNG /         18.524  
MITTELZUFLUSS           18.524

Das Aktivvermögen der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 17.460,00 erhöht. Dies resultiert aus einem relativ hohen Fertigungsstand der zum Jahresende laufenden Bauvorhaben.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2007 durch langfristige Darlehen, ausreichende Kontokorrentlinien und Eigenmittel jederzeit gesichert.

2. Ertragslage

Die Vermögensverhältnisse der Heymann AG im Geschäftsjahr 2007 waren geordnet. Den erkennbaren Risiken wurde mit der Bildung von Rückstellungen im erforderlichen Umfang Rechnung getragen. Trotz der rückläufigen Konjunkturlage im Baugewerbe konnte die Heymann AG das negative Ergebnis in Grenzen halten. Der Verlust aus dem Jahre 2007 resultiert hauptsächlich aus dem Bauvorhaben Berner Heerweg in Hamburg. Hier wurde das geplante Kostenvolumen überschritten.

Im Geschäftsjahr 2007 wurde Wert auf einen schlanken Verwaltungsapparat gelegt, auch konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich reduziert werden.

Für das Jahr 2008 liegen zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes noch keine belastbaren Zahlen vor.

3. Dividendenentwicklung

Eine Dividendenausschüttung ist im Geschäftsjahr nicht erfolgt.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Der Vorstand Arne Reese hat das Unternehmen zum 30.04.2008 verlassen. Seitdem ist Herr Uwe Heymann alleiniger Vorstand. Von großer Bedeutung für die Heymann AG ist die Durchführung des 2. Bauabschnittes in Erding. Es ist geplant, die Finanzierung mit örtlichen Regionalbanken durchzuführen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes laufen die Gespräche über die Finanzierung. Eine mündliche Zusage ist bereits vorhanden.

V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Voraussichtliche Entwicklung

Ziel der Heymann AG ist es, die Anzahl der Projekte überschaubar zu halten. Schwerpunkt ist es, einen guten Ertrag zu erwirtschaften. Die im Jahre 2006 gekauften Grundstücke in Farmsen, Eppendorf und Billstedt sind in den Jahren 2007/2008 fertig gestellt bzw. begonnen worden. Hinzu gekommen ist der Erwerb eines großen Grundstückes in Barern in Erding. Der Bau läuft 2008 sehr zufrieden stellend. Der Umsatz ist damit insgesamt für die Jahre 2008 und 2009 gesichert.

Aufgrund der sehr guten Verkaufzahlen in Erding im 1. Bauabschnitt, der fast vollständig verkauften Wohneinheiten im Lokstedter Weg und im Kaspar-Siemers-Weg wurde davon ausgegangen, dass das Ergebnis im Jahr 2008 deutlich verbessert werden kann. Auch im Jahr 2009 ist der Umsatz realisierbar, durch den Verkauf der Wohneinheiten in Erding, betreffend den 2. Bauabschnitt, sowie des bereits vorhandenen Grundstücks in Hamburg-Neugraben mit dem Plan 80 Wohneinheiten zu bauen. Ein weiteres Grundstück in Hamburg steht ebenfalls zur Verhandlung, mit der Möglichkeit über 35 Wohneinheiten zu errichten.

Die Ablauforganisation sowie die Struktur des Unternehmens wurden überarbeitet, so dass mit neuen Jahreszielen 2009 ein großer Schritt in Richtung Rentabilitäts- und Ertragssteigerungen gemacht wird. Durch die Einführung eines Zentraleinkaufs und die oben dargestellte Projektrealisierung kann kostengünstig und mit hoher Qualität das Wohneigentum produziert werden.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch die allgemeine Finanzkrise ist es zu einer Verunsicherung Ende 2008 sowie Anfang 2009 bei den Unternehmen sowie den Verbraucher gekommen. Die Heymann AG sieht in der Umsatzrealisierung durch die bereits vorhandenen Baugebiete generell keine Gefahr für das Unternehmen. Das Bauvorhaben in Hamburg-Neugraben soll weitestgehend aus Eigenmitteln finanziert werden. Auch die Zielgruppe unserer Käufer - junge Familien mit geringerem Einkommen - profitiert in der Form, dass Kredite zu günstigen Konditionen gewährt werden können. Durch den hervorragenden Vertriebsaufbau und dem sehr guten Marketingsystem, vor allem in Erding, wird positiv den Verkaufzahlen im Jahr 2009 entgegengeblickt.

Um zukünftig derartige Kostenüberschreitungen rechtzeitig zuerkennen und zur frühzeitigen Gegensteuerung sollte für das Jahr 2008 ein Controlling eingeführt werden. Die Stelle im Controlling wurde im zweiten Halbjahr 2008 besetzt. Durch die Einführung von geeigneten Controllinginstrumenten z.B. der Liquiditätsplanung, dem Kostencontrolling und der Budgetüberwachung etc. werden Risiken transparent gemacht, ständig überwacht und Maßnahmen zur Gegensteuerung erarbeitet. Das Controllingsystem wird ständig erweitert und optimiert.

Die Risiken für die Zukunft bestehen in der Refinanzierung der neuen Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Allgemeinsituation und der daraus sich unter Umständen rückläufig entwickelnde Abverkauf.

Es besteht also grundsätzlich ein Absatzrisiko. Der Vorstand schätzt dieses Risiko eher als gering ein. Die Region Erding ist eine der Wachstumsregionen in Deutschland. Die Nachfrage nach den von der Heymann AG gebauten Häusern in KFW 40 Standard ist zum Zeitpunkt der Abfassung des Lageberichtes unvermindert hoch.

Weiterhin besteht grundsätzlich ein Finanzierungsrisiko, da zum Zeitpunkt der Abfassung des Lageberichtes eine rechtsverbindliche Finanzierungszusage über das große Baugebiert Erding, 2. Bauabschnitt nicht vorliegt. Die Verhandlungen mit den Banken sind insoweit noch nicht abgeschlossen. Der Vorstand schätzt das Finanzierungsrisiko eher als gering ein, da bereits mündlich die Finanzierung durch eine örtliche Regionalbank zugesagt worden ist.

V. Sonstige Angaben

1. Forschung und Entwicklung

Ein im Jahre 2008 begonnenes Projekt "Reihenhaus Just In Time" wird im Jahr 2009 fortgeführt. Dies geschieht mit Unterstützung einer Unternehmensberatung die sich auf die industrielle Fertigung spezialisiert hat. Es geht um die Erstellung kostengünstiger, industriell vorgefertigter Teile, um diese wetterunabhängig zu produzieren und anschließend vor Ort nur zusammensetzen zu müssen. Der hohe Qualitätsstandard wird selbstverständlich berücksichtigt.

2. Schlusserklärung des Vorstandes zum Abhängigkeitsbericht

"Der Vorstand erklärt hiermit, dass die Gesellschaft, mit Ausnahme der unentgeltlich gewährten Ausstattungsverpflichtung zugunsten der Heymann Montage Heizung und Sanitär GmbH bzw. des unentgeltlich gewährten Rangrücktrittes bezüglich der Forderungen gegen die Hermann Montage Heizung und Sanitär GmbH, bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und nicht durch die im Bericht angegebenen Maßnahmen benachteiligt wurde. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der Vornahme der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."

3. Sonstiges

Die Heymann AG plant den Geschäftssitz in 2009 in eigene Räume nach Kaltenkirchen zu verlegen.

 

Neumünster, den 30.03.2009

Uwe Heymann

Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und Lagebericht der Heymann AG, 24536 Neumünster, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 und zum Lagebericht der Heymann AG, 24536 Neumünster, hat die wetreu Norddeutsche Treuhand- und Revisions-Gesellschaft Ostholstein mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter Zugrundelegung der Allgemeinen Auftragsbedingungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. vom 1. Januar 2002, die auch gegenüber Dritten gelten, aufgrund der ausschließlich an den Auftraggeber gerichteten Tätigkeit folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

" Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heymann AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Hinsichtlich der zukunftsbezogenen Teile des Lageberichts, inbesondere hinsichtlich der Prüfung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft sowie der Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung nach § 317 Abs.2 Satz 2 HGB weisen wir einschränkend daruaf hin, dass uns aufgrund der Tatsache, dass uns keine belastbaren Daten für Zeiträume nach dem 31. Dezember 2007 vorgelegt werden konnten, eine abschließende Beurteilung hinsichtlich der Vollständigkeit und Richtigkeit der Darstellung der Risiken der künftigen Entwicklung im Lagebericht nicht möglich ist.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Fehmarn, den 03. April 2009

wetreu Norddeutsche Treuhand- und
Revisionsgesellschaft Ostholstein mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Carstensen, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2007 hat die Heymann AG die selbstgesetzten Ziele nicht erreichen können. Die Ertragslage des Unternehmens entsprach nicht den Erwartungen. Es wurde ein Fehlbetrag erwirtschaftet. Der Aufsichtsrat hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Geschäftsführung des Unternehmens sorgfältig und regelmäßig überwacht. Dabei wurde insbesondere auch die strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft und wesentliche Einzelmaßnahmen beratend begleitet. Insbesondere wurden die Weichen gestellt für das für das Unternehmen sehr vielversprechende Projekt in Erding/Siegwolfstrasse.

Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen ließ sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates regelmäßig vom Vorstandsvorsitzenden über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informieren. Daneben hat sich der Aufsichtsrat zu drei förmlichen Sitzung getroffen, in welcher ausführlich die Entwicklungsperspektiven des Unternehmens diskutiert wurden. Einer der weiteren Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrates war, sich regelmäßig über den Fortgang der Betriebsprüfung unterrichten zu lassen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 geprüft. Die von der Hauptversammlung als Prüfer der Abschlüsse gewählte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wetreu NTRG Ostholstein GmbH hat festgestellt, dass der Lagebericht und der Jahresabschluss eine insgesamt zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2007 vermitteln. Die zukunftsbezogenen Aussagen des Lageberichtes konnten durch den Wirtschaftsprüfer nicht abschließend beurteilt werden, da zum Zeitpunkt der Prüfung für das Geschäftsjahr 2008 noch keine abschließenden Bilanzzahlen vorlagen.

Die zu prüfenden Unterlagen und die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt. Der Abschlussprüfer nahm an der Bilanzprüfungssitzung des Aufsichtsrates am 13.2.2009 teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Den Bericht der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die Geschäftsführung und die vorgelegten Abschlüsse zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat den testierten Jahresabschluss am 26.6.2009 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

 

Hamburg, 14.7.2009

Dittmar Lemke, Aufsichtsratsvorsitzender

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