Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 9111
Eingetragen
16.4.2019
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Erbringung von Finanzdienstleistungen in der Form der Anlagevermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG, der Anlageberatung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG, der Abschlussvermittlung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG und der Finanzportfolioverwaltung i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG unter Ausschluss der Verschaffung von Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden sowie der Erlaubnis, Finanzinstrumente auf eigene Rechnung anzuschaffen oder zu veräußern; daneben die Vermögenstrukturierung und die Unternehmensberatung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johann Haage
seit 14.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

85296 Rohrbach
45.050 €
90.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trend - Kairos - Capital GmbH

Pfaffenhofen a. d. Ilm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

Trend - Kairos - Capital GmbH Pfaffenhofen / Ilm

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
1. Barreserve
a) Kassenbestand 95,73 195,93
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 125.144,25 50.798,52
3. Forderungen an Kunden 101.591,26 76.801,18
4. Sachanlagen 74.075,00 89.638,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 4.561,20
6. Rechnungsabgrenzungsposten 6.680,63 6.157,57
307.586,87 228.152,40

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
1. Sonstige Verbindlichkeiten 66.457,53 32.601,05
2. Rückstellungen
a) andere Rückstellungen 32.762,10 31.487,94
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
b) Kapitalrücklage 425.000,00 425.000,00
c) Bilanzverlust -266.632,76 -310.936,59
307.586,87 228.152,40

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01.2023 - 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Provisionserträge 883.815,49 477.904,96
2. Provisionsaufwendungen 373.981,05 509.834,44 181.064,39
3. Sonstige betriebliche Erträge 24.879,02 21.679,15
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand 306.788,01 282.117,26
b) andere Verwaltungsaufwendungen 167.898,62 474.686,63 135.000,11
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 15.563,00 17.439,41
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 44.463,83 - 116.037,06
7. Sonstige Seuern 160,00 0,00
8. Jahresfehlbetrag / -überschuss 44.303,83 - 116.037,06
9. Verlustvortrag - 310.936,59 - 194.899,53
10. Bilanzverlust - 266.632,76 - 310.936,59

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Trend - Kairos - Capital GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Identifikation der Gesellschaft

Firma: Trend - Kairos - Capital GmbH
Sitz: Pfaffenhofen a. d. Ilm
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nummer: HRB 9111

Der Gesellschaftsvertrag wurde am 12. Februar 2019 abgeschlossen und zuletzt am 11. Juli 2023 geändert und notariell beurkundet. Die Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister erfolgte am 16. April 2019.

Abschluss

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Gliederungsvorschriften des HGB und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV).

Ergänzend waren die Regeln des GmbH-Gesetzes zu berücksichtigen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267a HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine Kleinstkapitalgesellschaft. Nach § 340 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB hat die Gesellschaft die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Sie ist prüfungspflichtig gem. § 340k HGB.

Die Gesellschaft hat gemäß Schreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") vom 11.04.2019 die Erlaubnis für die Erbringung folgender Finanzdienstleistungen erhalten:

a)

die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung),

b)

die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung),

c)

die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung).

d)

die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung).

Die Erlaubnis gilt gemäß § 86 Abs. 1 Satz 1 WpIG auch für die Zeit nach Inkrafttreten des WpIG am 26.06.2021 als erteilt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung erfolgte nach den Grundsätzen des 1. und 2. Abschnittes des Dritten Buches des HGB.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden fortgeführt.

Die Forderungen an Kreditinstitute sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen an Kunden sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Alle Forderungen haben Laufzeiten von unter 3 Monaten. Wertberichtigungen waren nicht zu bilden.

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen den wirtschaftlichen Nutzungsdauern.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen sind aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt und mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen bewertet. Sie decken alle Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften ab.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen nicht vor.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute belaufen sich auf TEUR 125 (Vorjahr TEUR 51).

Sämtliche Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig.

Forderungen an Kunden

Alle Forderungen haben Restlaufzeiten von unter 3 Monaten.

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind in dem gesonderten Anlagenspiegel 2023 dargestellt.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit aller sonstigen Verbindlichkeiten beträgt weniger als 3 Monate.

Rückstellungen

In den anderen Rückstellungen sind Rückstellungen für Abschlussarbeiten und die gesetzlichen Prüfungen von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 23) enthalten.

Eigenkapital

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses TEUR 208 (Vorjahr TEUR 164)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Sämtliche Umsätze werden im Inland erzielt.

Den Provisionserträgen von TEUR 884 (Vorjahr TEUR 478) stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 374 (Vorjahr TEUR 181) gegenüber.

Die Verwaltungsaufwendungen von TEUR 475 (Vorjahr TEUR 417) bestehen zu TEUR 307 (Vorjahr TEUR 282) aus Personalaufwand und zu TEUR 168 (Vorjahr 135) aus anderen Verwaltungsaufwendungen.

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge sind nicht aufgetreten.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem Mietvertrag über Geschäftsräume ergeben sich jährliche Verpflichtungen von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 25). Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Vom Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 18) entfallen TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10) auf die Jahresabschlussprüfung und TEUR 9 (Vorjahr TEUR 8) auf sonstige Bestätigungen.

Rechtliche Verhältnisse

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

Herr Roland Wagner, Bankkaufmann, München (Ausscheiden zum 30.06.2024)

Herr Johann Haage, Bankkaufmann, Rohrbach

Im Jahresdurchschnitt wurden 4 Arbeitnehmer (Vorjahr 4 Arbeitnehmer) beschäftigt.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Aufgrund der Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs.4 HGB haben wir von einer Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung abgesehen.

Ereignisse nach dem Stichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten.

Die Geschäftsführung geht von einer Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit aus.

Erläuterungen nach § 35 Abs. 1 Nr. 4 Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute

Sonstige Verbindlichkeiten

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Umsatzsteuer 4.014,05 4.588,54
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 53.069,94 22.649,56
Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt 3.520,00 520,00
Verbindlichkeiten Lohn-/Kirchensteuer 4.841,07 4.842,95
Verbindlichkeiten soziale Sicherheit 1.012,47 0,00
66.457,53 32.601,05

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 44.303,83 (Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR 116.037,06) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Pfaffenhofen, 27. Juni 2024

Trend - Kairos - Capital GmbH

Roland Wagner, Geschäftsführer

Johann Haage, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.531,80 0,00 0,00 0,00 135.531,80
Summe Anlagevermögen 135.531,80 0,00 0,00 0,00 135.531,80
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.893,80 15.563,00 0,00 61.456,80
Summe Anlagevermögen 45.893,80 15.563,00 0,00 61.456,80
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 74.075,00 89.638,00
Summe Anlagevermögen 0,00 74.075,00 89.638,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Grundlagen

Die Trend-Kairos-Capital GmbH (im folgenden TKC oder Gesellschaft oder Unternehmen) wurde am 12. Februar 2019 gegründet und ist im Bereich Finanzportfolio-Management sowie in der individuellen Beratung bei der Neustrukturierung von Vermögenswerten tätig. In Zusammenarbeit mit den depotführenden Banken bieten wir aktives Asset-Management und Performancegenerierung an. Darüber hinaus ist die Trend-Kairos-Capital GmbH Initiator, Namensgeber und Vertriebsgesellschaft, sowie ab dem 01. September 2019 Anlageberater für den 1996 aufgelegten Fonds Trend Kairos Global (vor der Mandatsübernahme: TREND-UNIVER- SAL-FONDS-GLOBAL).

Universal-Investment war bis zum 30. September 2023 die verantwortliche Kapitalverwaltungsgesellschaft ("KVG"), UBS Europe SE die Depotbank/Verwahrstelle. Zum 1.10.2023 wurde die Verantwortung als KVG auf die Hansainvest, Hamburg, übertragen und die beiden Fonds zu einer Fondsfamilie zusammengeführt. UBS Europe SE verbleibt als Depotbank/Verwahrstelle bestehen.

Zum 01.03.2020 wurde ein neuer Fonds in das Produktangebot der TKC für ihre Kunden aufgenommen. Der Trend Kairos European Opportunities ist ein zugelassener Publikumsfonds, der sich auf Investments in kleine und mittlere Unternehmen in Europa konzentriert. Er wird beraten von einem sehr erfahrenen Portfoliomanager (H&P Capital Advisors, Herr Jens Hillers).

Die Funktion als Portfoliomanager, Co-Initiator und Vertriebsgesellschaft wird von der TKC wahrgenommen.

Im April 2022 wurde mit dem Greiff Research Institut GmbH (im folgenden Greiff genannt) mit Sitz in Freiburg im Breisgau eine Vertriebskooperation für die Durchführung und Koordination von Marketingaktivitäten für den europäischen Small und Midcap Fonds "Trend Kairos European Opportunities" (im folgenden TKEO genannt) eingegangen. Das Greiff Research Institut ist ein Finanzanlagenvermittler mit der Erlaubnis nach § 34f Abs. 1 GewO.

Als KVG fungiert die Hanseatische Investment-GmbH (im folgenden Hansalnvest genannt), als Depotbank/Verwahrstelle die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, als Haftungsdach für die H&P Capital Advisors die NFS Netfonds Financial Service GmbH.

Die Trend-Kairos-Capital GmbH verfügt seit dem 16. April 2019 über die Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erbringung von Finanzdienstleistungen gem. § 2 Abs. 2 Nr. 3, Nr. 4, Nr. 5 und Nr. 9 WpIG für die Anlagevermittlung, die Anlageberatung, die Abschlussvermittlung und die Finanzportfolioverwaltung.

Unsere Gesellschaft ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapier-Handelsunternehmen (EdW) angeschlossen und seit dem 14. August 2019 Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter (VuV).

Die Trend-Kairos-Capital GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut, welches weder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handelt noch sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschafft. Am 14.11.2022 erteilte die IHK München und Oberbayern die Erlaubnis nach § 34i Absatz 1 Satz 1 GewO zum Abschluss von Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen.

Als Unternehmen möchten wir einen Beitrag leisten zu einem nachhaltigeren, ressourceneffizienten Wirtschaften mit dem Ziel, insbesondere die Risiken und Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Wir sind uns bewusst, dass auch unsere Investitionsentscheidungen im Rahmen der angebotenen Anlagestrategien nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung haben können.

Wir haben grundsätzlich ein erhebliches Interesse daran, unserer Verantwortung als Finanzdienstleister gerecht zu werden und dazu beizutragen, derartige Auswirkungen im Rahmen unserer Anlageentscheidungen zu vermeiden. Die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben ist nach derzeitigem Sachstand jedoch aufgrund der bestehenden und noch drohenden bürokratischen Rahmenbedingungen und der ständigen Änderungen mit vielen Unsicherheiten behaftet. Überdies sind wesentliche Rechtsfragen noch ungeklärt.

Die unseren Produkten zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

2. Geschäftsverlauf 2023

2023 war am Ende ein wesentlich besseres Börsenjahr als die angekündigte scharfe Bremspolitik der US-Zentralbank hätte am Jahresanfang 2023 vermuten lassen. Zwar zeigten sich ab Sommer bis Ende Oktober 2023 die Auswirkungen der Zins-Bremspolitik in Form von rückläufigen Aktienkursen (mit Ausnahmen der sieben großen US-Wachstumsaktien). Nach den für viele überraschenden Inflationsrückgängen, sorgten die Aussagen der US-Zentralbank mit dem Ausblick auf sinkende Zinsen sowohl an den Aktien- als auch an den Rentenmärkten für weltweit kräftige Kursanstiege. Trotz des weiter anhaltenden Ukraine-Kriegs, dem neu hinzugekommenen Konflikt im Gaza-Streifen und der weltweiten Rezessionsängste prägten die Handlungen der Zentralbanken auch in 2023 die internationalen Kapitalmärkte. Am Ende des Jahres verbuchte der MSCI Welt Aktienindex (local) einen Anstieg von über +21 %. Der amerikanische S+P 500 Index stieg um +24,2 %, der technologielastige NAS- DAQ Index um +43,4 %. In Europa fielen die Kursgewinne weniger üppig aus: der marktbreite STOXX 600 Index legte um +12,7 %, der DAX um +20,3 % und der britische FTSE 100 Index um +3,8 % zu.

Nach mehreren Jahren der unterdurchschnittlichen Wertentwicklung konnte der japanische Nikkei 225 Index in 2023 mit einem Zuwachs von +28,2 % eine überdurchschnittliche Performance verzeichnen. Wie auch im Vorjahr litten die Börsen der Emerging Markets v.a. unter der Schwäche des chinesischen Aktienmarktes und der globale Emerging Markets Index beendete das Börsenjahr mit einem Zugewinn von +7,1 %.

Mit dem Näherrücken des Endes des Zinsanhebungszyklus kamen v.a. in Europa die Renditen der Staatsanleihen kräftig zurück. So reduzierte sich die Rendite der 10-jährigen deutschen Staatsanleihe von 2,6 % auf 2,0 %, während sie in den USA auf dem Vorjahresniveau von 3,9 % verharrte.

An den Rohstoffmärkten spiegelte sich die verhaltene globale Konjunkturentwicklung in rückläufigen Notierungen für viele Industrierohstoffe und Energieträger wider.

Der Goldpreis profitierte von den Zinssenkungserwartungen und den geopolitischen Unsicherheiten und legte auf Jahresfrist über +13 % (auf 2.062 USD je Feinunze) zu.

Verhältnismäßig ruhig verlief der Jahresverlauf an den Devisenmärkten. So legte der EUR nur unwesentlich gegenüber dem US-Dollar zu (+3 % auf 1,10 €/USD).

Unabhängig von dem positiven Börsenjahr sind die globalen Wirtschaftsdaten in 2023 jedoch nicht besser geworden.

Die globale Wirtschaft wuchs 2023 nach vorläufigen Berechnungen um real 3,1 %. Das Wachstum verlief nur moderat und war sehr ungleich in den Wirtschaftsräumen verteilt. Die gestiegenen Zinsen infolge der restriktiveren Geldpolitik und die Rücknahme staatlicher Leistungen nach der Corona Pandemie sorgten für rückläufige Wachstumsraten. Vor allem in Europa hat sich das Wachstum deutlich verlangsamt. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandprodukts in den USA (+2,5 %), bedingt durch die gute Arbeitsmarktlage und der gestiegenen Ausgaben der privaten Haushalte, nur leicht abkühlte, waren die konjunkturellen Bremseffekte in Europa deutlich ausgeprägter (Euro Area +0,5 %, Deutschland -0,1 %). Besser war die Entwicklung in China und in vielen Entwicklungsländern. (Quelle: OECD Interim Economic Outlook-5. February 2024).

In 2023 konnten die beiden hauseigenen Publikumsfonds ihre solide Wertentwicklung weiter fortsetzen. Dies bedingte eine erhöhte Visibilität sowohl bei institutionellen Marktteilnehmern als auch bei den marktführenden Fonds-Ratingagenturen.

So wurde bspw. der hauseigene Mischfonds "Trend Kairos Global" von der renommierten Ratingagentur CityWire im Sommer 2023 für den Citywire Deutschland Fondsmanager Award 2023 nominiert.

3. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit

Die gesamten Geschäftstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr 2023 fast ausschließlich im Bereich der erlaubnispflichtigen Tätigkeiten durchgeführt. Es wurden durch Hr. Haage wieder Verkehrswertermittlungen für Immobilien in geringem Umfang getätigt.

Im erlaubnispflichtigen Geschäft verschob sich der Schwerpunkt zunehmend von der Finanzportfolioverwaltung hin zur Anlageberatung und zum Portfoliomanagement der hauseigenen Publikumsfonds. Es wurden keine Anlagenberatungen für Privatkunden durchgeführt und es wurden keine anderweitigen Finanzprodukte vermittelt. Die seit April 2022 bestehende Vertriebspartnerschaft mit Greiff AG (Zielgruppe sind institutionelle Marktteilnehmer wie Vermögensverwaltungen, Family Offices, Dachfonds, Stiftungen, Banken oder Maklerpools mit einer hohen Reichweite in die Finanzvermittlerszene) für unseren hauseigenen europäischen Small und Midcap Fonds "Trend Kairos European Opportunities" entwickelte sich auch in 2023 sehr zufriedenstellend. Im Frühjahr 2023 erfolgte die Vertriebszulassung des Fonds für Österreich. Mehrere Präsentationen vor institutionellen Kunden in Wien und Linz wurden im Sommer 2023 durchgeführt. Flankiert von zahlreichen eigenen Marketingaktivitäten verbunden mit hervorragenden Bewertungen bei etablierten Ratingagenturen konnte der Fonds in 2023 wieder hohe Mittelzuflüsse generieren. Der Fonds steigerte sein Vermögen von ca. 34,84 Mio. EUR (Ende 2022) auf 79,87 Mio. EUR (Ende 2023). Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresberichts (Ende April 2024) lag das Fondsvermögen bei 91,22 Mio. EUR.

Die Vertragspartner im Bereich der Anlageberatung sind weiterhin ausschließlich institutionelle Gegenparteien.

4. Mitarbeiter, Organisation

Die Mitarbeiterstruktur blieb in 2023 unverändert. Geschäftsführer sind Hr. Roland Wagner und Hr. Johann Haage. Neben zwei weiteren Mitarbeitern ist noch eine externe Mitarbeiterin in dem ausgelagerten Bereich Buchhaltung für das Unternehmen tätig. Die Zuständigkeiten der Mitarbeiter blieben ebenso unverändert.

Die Finanzbuchhaltung erfolgt im Hause. Die Datenspeicherung der gesamten Buchhaltung erfolgt über den Kanzleiserver einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die auch den Jahresabschluss erstellt, die Steuerberatung und die Gehaltsabrechnung durchführt.

Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellten Mindestanforderungen an Compliance und weitere Organisations- und Transparenzpflichten (insbesondere nach MiFID II) haben wir, soweit für unsere Unternehmensgröße anzuwenden, umgesetzt und halten diese immer aktuell.

Das neue Übertragungsformat (XBRL) für die Eigenkapital-Meldungen an die Aufsichtsbehörde (Deutsche Bundesbank) wurde eingerichtet und aktiv angewandt.

Das neue Orderroutingsystem OPUS wurde im Januar 2023 für unseren ersten Fonds den Trend Kairos European Opportunities in Betrieb genommen. Damit wird der Prozess von der Anlageentscheidung über die Anlagegrenzprüfung durch das System der KVG Hansalnvest (Diamos), der digitalen Weiterleitung an die ausführenden Brokerhäuser, das laufende Reporting des Orderverlaufs, der finalen Ausführungsanzeigen und das Durchrouting der Orderausführungen an die Verwahrstelle/Depotbank komplett über eine digitale Plattform durchgeführt. Mit dem Übertrag unseres zweiten Fonds auf die neue KVG, Hansalnvest, Anfang Oktober 2023 konnte auch unser zweiter Fonds der Trend Kairos Global an das System angeschlossen werden. Die Anwendung des OPUS System beschränkt sich auf die Banken und die KVG: Hansalnvest, Hauck Aufhäuser Lampe Bank, Baader Bank, Donner und Reuschel Bank und UBS Europe.

5. Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsführung geht von einer gesicherten wirtschaftlichen Lage und vom Fortbestand der Geschäftstätigkeit aus. Im Einzelnen stellen wir die Lage wie folgt dar:

a.) Ertragslage

Die Ertragslage unserer Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 in Anbetracht der schwankungsreichen Kapitalmarktbedingungen und der verstärkten geopolitischen Unsicherheiten sehr zufriedenstellend entwickelt. Die Volumina der beiden Fonds erhöhten sich von 49,1 Mio. EUR bis zum Ende des Berichtszeitraums auf 95,7 Mio. EUR. Das Volumen in der Finanzportfolioverwaltung erhöhte sich leicht auf 39,1 Mio. EUR (Vj. 38,6 Mio. EUR). Dabei ist zu berücksichtigen, dass Anfang 2023 ein größerer, siebenstelliger EUR-Betrag eines Mandats entnommen wurde. Ein Zusatzertrag durch eine ausgekehrte Performancevergütung konnte nicht vereinnahmt werden. Der Anstieg der betreuten Kundendepots setzte sich weiter fort (+8,5 % auf 166 Kundendepots). Es kam zu keiner Mandatskündigung. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 44 TEUR (Vj. Jahresfehlbetrag 116 TEUR) bei einer Bilanzsumme von 308 TEUR (Vj. 228 TEUR) erwirtschaftet.

Die bereits in den Vorjahren ausgeprägte Institutstreue der Mandanten setzte sich in 2023 fort. Eine erhöhte Visibilität der Firma und persönliche Empfehlungen unterstützten die Vertriebsaktivitäten und führten zu weiteren Mandatszugängen und zunehmender Anlagebereitschaft bei bestehenden Mandanten. Die sehr gute Performance der hauseigenen Fonds im Vergleich zu den wichtigen Börsenindizes verstärkte bei institutionellen Kontakten die bereits erhöhte Visibilität.

Die im Geschäftsjahr 2023 vereinnahmten Provisions- und betrieblichen Erträge (909 TEUR) überstiegen die Provisionsaufwendungen (374 TEUR), die allgemeinen Verwaltungskosten (475 TEUR) und die Abschreibungen (16 TEUR). Die erhöhten Marketingkosten waren durch die mit dem Fondsvertrieb verbundenen gesteigerten Aktivitäten verursacht.

Für das Geschäftsjahr 2023 weisen wir einen Jahresüberschuss von 44 TEUR (Vj. JFB 116 TEUR) aus.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 228 TEUR im Vorjahr auf 308 TEUR im Geschäftsjahr. Der Anstieg resultiert v.a. aus um 74 TEUR höheren Forderungen an Kreditinstitute.

Der Anteil der Bilanzposten an der Bilanzsumme stellt sich wie folgt dar:

Aktiva Flüssige Mittel und Forderungen an Kreditinstitute 40,7 % (Vj. 22,4 %)
Forderungen gegenüber Kunden 33,0 % (Vj. 33,7 %)
Sachanlagen 24,1 % (Vj. 39,3 %)
Sonstige Aktiva 2,2 % (Vj. 4,6 %)
Passiva Verbindlichkeiten 21,6 % (Vj. 14,3 %)
Rückstellungen 10,7 % (Vj. 13,8 %)
Eigenkapital 67,7 % (Vj. 71,9 %)

c) Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich mit Eigen- und Fremdkapital. Die Eigenkapitalquote zum Ende des Geschäftsjahres beträgt 67,7 % (Vj. 71,9 %). Das Eigenkapital wurde durch die Gesellschafter im Rahmen der Gründung und durch Zuführungen zu den Kapitalrücklagen zur Verfügung gestellt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre kurzfristigen Verpflichtungen zu erfüllen. Fremdmittel mussten nicht aufgenommen werden. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten resultieren aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.

Ausreichende Liquidität zur Deckung der laufenden Ausgaben war zu jeder Zeit gegeben. Das Anlagevermögen ist durch Eigenmittel gedeckt.

6. Darstellung der Risiken und Chancen

Unser Institut ist sich der vorhandenen Risiken aus der Geschäftstätigkeit bewusst und überwacht ihre Entwicklung mit der notwendigen Sorgfalt. Die Anwendung professioneller und nachhaltiger Standards und Arbeitsweisen soll zur Risikominimierung beitragen. Das Institut hat für das Geschäftsjahr 2023 eine Risikoanalyse erstellt, in der einzelnen Risiken identifiziert und beurteilt sowie deren Steuerung festgelegt wurde. Dies wird auch in den folgenden Geschäftsjahren fortgeführt.

Identifizierte Risiken sind u.a. das Adressausfallrisiko, Liquiditätsrisiko, das Marktpreisrisiko, das Ertragsrisiko, das Reputationsrisiko und die operationellen Risiken. Sie wurden beurteilt und so gesteuert, dass keines der Risiken über das normale unternehmerische Risiko hinausgeht und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnte. Für den Fall der Verhinderung einer oder beider Geschäftsführer sind Vertretungsregelungen getroffen worden, die den weiteren reibungslosen Ablauf gewährleisten.

Bedingt durch unsere Kundenstruktur und unsere Anlagephilosophie ist auch in Krisenzeiten weiterhin nicht mit unvorhersehbaren Mittelabflüssen zu rechnen. Dies wurde auch in dem von geopolitischen und finanzpolitischen Krisensituationen gezeichneten Berichtsjahr 2023 wieder deutlich unter Beweis gestellt.

Insgesamt sind die Risiken aus der Geschäftstätigkeit gering und als gut beherrschbar einzustufen. Die in dem Berichtszeitraum eingetretenen geopolitischen Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine und dem Gaza Konflikt tangieren unser Geschäftsmodell, abgesehen von den damit verbunden dezidierten Kapitalmarktrisiken, sowohl auf der Kundenseite, als auch auf der Produktseite, in keiner Weise.

Unsere Chancen sehen wir, wie seit Gründung des Unternehmens, in hohem Maße in unserem ausgeprägten und ehrlichen Engagement für die vielfältigen Aufgabenstellungen unserer Kunden in einem immer wieder herausfordernden Kapitalmarktumfeld. Unser sorgfältiges und gewissenhaftes Handeln, unsere umfangreiche Sachkenntnis und die Bereitschaft für eine permanente Weiterbildung sind das Fundament für eine persönliche Vertrauensbildung und langfristige Kundenbindung. Kurze Wege ermöglichen schnelle Verfügbarkeit und kurzfristige Kontaktierungen.

Mit der Erweiterung des Serviceangebots rund um die Vermögensanlage (Immobilienwertermittlung und dem Abschluss von Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen) können wir, wie bereits in 2023 schon geschehen, das Service- und Produktangebotsspektrum weiter abrunden. Die beiden Publikumsfonds haben ihre solide und beständige Wertentwicklung bereits seit mehreren Jahren erfolgreich auch unter erschwerten Marktverhältnissen unter Beweis stellen können

7. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024

Auch in 2024 wird sich die Weltwirtschaft nochmals leicht abschwächen, wenngleich sich jüngst leichte Prognoseverbesserungen manifestierten (Quelle: OECD Interim Economic Outlook-5 February 2024).

Die restriktiveren Finanzierungsbedingungen hinterlassen weiterhin Spuren auf den Kredit- und Immobilienmärkten. Die Zinsen sind gestiegen und die Kreditstandards strenger geworden. Zudem bleibt der Welthandel gedämpft. Die starken geopolitischen Spannungen (u.a. Ukraine-Krieg, Transportprobleme im Roten Meer) stellen ein erhebliches kurzfristiges Risiko für die wirtschaftlichen Aktivitäten und die Inflation dar, besonders dann, wenn der Konflikt im Nahen Osten die Energiemärkte stören sollte.

Insgesamt dürfte die Weltwirtschaft, trotz hohem Zinsniveau, um +2,9% wachsen, v.a. gestützt durch weiter hohe Konsum- und Staatsausgaben. Positiv auswirken könnte sich das wieder störungsfreie Funktionieren der globalen Lieferketten, sowie die nachlassenden Inflationsraten, die damit Spielräume für Zinssenkungen eröffnen. Treibende Wachstumskräfte dürften wieder von den Emerging Markets ausgehen (+4,6 %): u.a. China +5,2 % und Indien +6,7 %. Die Steigerungen in den Industrienationen sollten dagegen mit +1,5% deutlich geringer ausfallen (darunter u.a.: USA +2,1%, Deutschland +0,3%, Japan +1,0%).

Die umfangreiche Neugestaltung der Firmenwebseite in Zusammenarbeit mit einer Digitalagentur wurde im Frühjahr 2023 abgeschlossen und bietet damit u.a. eine kundenorientierte, detaillierte Übersicht über das Serviceangebot der TKC und eine umfangreichere Darstellung imder eigenen Fonds mit direkter Anbindung an die KVG's mit den weiterführenden und detaillierten Informationen.

Der Geschäftsführer, Hr. Roland Wagner, scheidet altersbedingt mit dem Ende der Vertragslaufzeit zum 30.06.2024 aus dem Unternehmen aus. Hr. Johann Haage ist seit zwei Jahren Geschäftsführer und übernimmt die alleinige Geschäftsleitung.

Durch die permanente Digitalisierung der Geschäftsabläufe und dem erfolgreichen operativen Einsatz des Anfang 2023 installierten Orderroutingsystems OPUS können damit signifikante Produktivitätsfortschritte umgesetzt werden.

Zum Ende des Fondsgeschäftsjahres 2022/2023 (30.9.2023) des Trend Kairos Global Fonds wurde der Wechsel von der alten KVG, Universal Investment GmbH, zur Hansalnvest (HI) vollzogen. Mit diesem Schritt entstand eine Fondsfamilie, die mannigfaltige Vorteile bietet. So wird das Handling der operativen Verfahrensschritte, wie z.B. die Anlagegrenzprüfung vereinfacht, eine Vereinheitlichung der Controlling/Performance Tools ermöglicht und ein zentraler Ansprechpartner für alle Belange der beiden Fonds implementiert. Neben der deutlichen Verbesserung der operativen Kosten bietet der Wechsel die Möglichkeit mit der Vertriebsorganisation der HI eine breitere Ansprache von institutionellen Kunden durchführen zu können. Die Bewertungen des Fonds bei einschlägigen Ratingagenturen liegen weiterhin im Spitzenbereich und dürften mit dem Erreichen der Fünf-Jahres Historie (Juli 2024) zusätzliche Impulse generieren.

In 2023 konnten im Zusammenwirken mit dem Vertriebspartner, Greiff Research Institut GmbH, mit großem Erfolg zahlreiche Präsentationen und Veranstaltungsreihen für den hauseigenen Fonds Trend Kairos European Opportunities im ganzen Bundesgebiet und in Österreich durchgeführt werden. Mit den damit generierten Kontakten zu institutionellen und semiprofessionellen Adressen führte dies zu signifikanten Mittelzuflüssen. Lag das Fondsvolumen zu Jahresbeginn 2023 noch bei EUR 34,8 Mio., betrug das Volumen zum Zeitpunkt des Verfassens des Lageberichts bereits etwa EUR 91 Mio. Für den Frühsommer sind feste Veranstaltungstermine im In- und Ausland terminiert worden und für den Herbst sind weitere, zahlreichen Präsentationen vorgesehen. Zusammen mit den unseres Erachtens hervorragenden Performancezahlen, der erreichten Fünf-Jahres Historie (mit dementsprechenden Berücksichtigungen in den aussagekräftigen und viel beachteten League Tables) und der Begleitung und Unterstützung durch das Sales-Team von Greiff sind damit sehr gute Voraussetzung für weitere signifikante Mittelzuflüsse gegeben.

Wir als TKC und die beteiligten Kooperationspartner sind zuversichtlich auch in 2024 die dynamische Steigerung des Fondsvolumens und damit eine weitere positive Ausweitung des Ertragspotentials der TKC in diesem und den folgenden Geschäftsjahren erreichen zu können.

Das in den letzten Jahren geschaffene solide Ertragsfundament konnte mit einer deutlichen Volumenausweitung der hauseigenen Fonds und der erfreulichen Steigerung der generierten Mittelzuflüsse aus den bestehenden und neu hinzugewonnenen Vermögensverwaltungskunden weiter gefestigt und ausgebaut werden.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnen wir durch die laufenden Provisionserträge, unterstützt von reduzierten Personalkosten (Ausscheiden eines Geschäftsführers zur Mitte des Jahres), im Basisszenario, ohne Einmaleffekte durch Performance Fees, mit einem Betriebsergebnis von ca. 200 T€, was im Vergleich zum Ergebnis des Jahres 2023 mit ca. 44 T€ eine deutliche Steigerung darstellt. Zusätzlich könnte durch die positive Performanceentwicklung der eigenen Fonds die Realisierung einer Performance Fee erfolgen. Da dieser einmalige Ertrag direkt von der Kursentwicklung der Fonds abhängt und nur bei Erreichen einer High Water Mark zur Auszahlung kommt, können wir nur in diesem Falle mit einem erheblichen zusätzlichen Ertrag rechnen.

 

Pfaffenhofen, den 27. Juni 2024

Trend-Kairos-Capital GmbH

Johann Haage, Geschäftsführer

Roland Wagner, Geschäftsführer

A) BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Trend-Kairos-Capital GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trend-Kairos-Capital GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trend- Kairos-Capital GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung, sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Landshut, den 27. Juni 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Franz Gabelsberger, Wirtschaftsprüfer

Ulrich Heine, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 44.303,83 auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 28.07.2024 festgestellt.

Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 44.303,83 auf neue Rechnung vorzutragen.

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