Pulsar Photonics GmbH
Alte Würselener Straße 13, 52080 Aachen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Dr. Ryll seit 30.9.2013 | Geschäftsführer |
Jens Dr. Holtkamp seit 30.9.2013 | Geschäftsführer |
Stephan Dr. Eifel seit 30.9.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
J*** H******* | 13.32% |
| 13.32% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pulsar Photonics GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Das Unternehmen im Überblick Die Pulsar Photonics GmbH (nachfolgend auch Pulsar oder Gesellschaft genannt) wurde im Jahr 2013 gegründet und hat ihren Sitz in Herzogenrath, Nordrhein-Westfallen. Seit 2021 gehört Pulsar Photonics zur Schunk Group (Heuchelheim, Hessen) und ist damit Teil eines global agierenden Technologiekonzerns mit Fokus auf Hightech-Werkstoffe und den Hightech-Maschinenbau. Dank des Wachstums der letzten Jahre ist Pulsar Photonics inzwischen handelsrechtlich eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Pulsar ist ein innovatives HighTech-Unternehmen aus dem Bereich der Lasertechnik. Pulsar entwickelt und produziert Maschinen- und Prozesstechnik für laserbasierte Fertigungsverfahren. Das Leistungsspektrum der Gesellschaft umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Lasermaschinen für die Materialbearbeitung mit Kurz- und Ultrakurzpulslasern. Neben der Systementwicklung ist Pulsar kompetenter Partner für die Einzelteil- und Serienfertigung mit Kurz- und Ultrakurzpulslasern. Kernprozesse sind das Laserstrukturieren, Laserbohren und das Laser-Präzisionsschneiden. Im firmeneigenen Laser-Anwendungszentrum werden anwendungsspezifische Prozesse entwickelt und bei Bedarf in (Vor-)Serie produziert. Durch die ständige Entwicklung von neuen Lösungen wird das Prozess Knowhow kontinuierlich erweitert. In engem Kontakt mit Forschungsinstitutionen, F&E-Abteilungen, sowie auf Basis eigener Entwicklungen werden die Verfahren den Herausforderungen moderner Fertigungsbedingungen, insbesondere erhöhter Anforderungen an Durchsatz und Langzeitstabilität angepasst. Mit der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung lasergestützter Prozesse und Systeme sollen künftig vermehrt konventionelle Verfahren abgelöst und neue Bearbeitungsmöglichkeiten geschaffen werden, so dass die Wettbewerbsfähigkeit und der technologische Vorsprung der Kunden erhöht werden. Pulsar arbeitet ständig daran, die Produkte und Prozesse in allen Bereichen zu optimieren. Aus dem Grund hat die Gesellschaft ein Qualitäts-Managementsystem eingeführt, das für den Geltungsbereich Laserauftragsfertigung, Produktion von Laserbearbeitungsmaschinen und hochtechnologische Systementwicklung durch die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 offiziell bestätigt wurde. Die Stärke von Pulsar liegt nicht zuletzt in der Fähigkeit auf die individuellen Anforderungen und Aufgabenstellungen der Kunden einzugehen und ihre wichtigsten Herausforderungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Wirtschaft und Technologie zu lösen. Neben hoher Qualität und fachlicher Kompetenz steht Pulsar Photonics für hoch motivierte Mitarbeiter, die für Kundennähe, Service und Flexibilität stehen. Aus diesem Grund setzt Pulsar auf die Aus- und Fortbildung eigener qualifizierter Nachwuchskräfte. Das übergreifende finanzielle Ziel ist profitables Wachstum. Zur Erreichung dieses Ziels wird der technologische Vorsprung stetig ausgebaut. Die Förderung und der Ausbau der eigenen Forschung und Entwicklung sind deshalb von zentraler Bedeutung. Das langfristige Handeln von Pulsar zur Erreichung des übergreifenden Konzernziels orientiert sich im Wesentlichen an drei strategischen Stoßrichtungen: Kundennutzen erhöhen, Innovationen treiben und Effizienz steigern. Das Wachstum soll durch finanzielle Stabilität im Konzernverbund abgesichert werden. Es wird eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals angestrebt. 2. Geschäft- und Rahmenbedingungen Die deutsche Volkswirtschaft trat im Berichtsjahr mehr oder minder auf der Stelle. Die hohe Inflation zehrte an der Kaufkraft und ließ die Europäische Zentralbank die Leitzinsen kräftig anheben. Darunter litt neben der Konsum- und Baukonjunktur auch die Industriekonjunktur. Zwar verloren die angebotsseitigen Engpässe, die die Produktion im vergangenen Jahr noch spürbar hemmten, zunehmend an Bedeutung. Allerdings machte sich nachfrageseitig zunehmend die Abkühlung der Weltkonjunktur bemerkbar. Denn vielerorts bremsten Notenbanken die Konjunktur durch rasche und kräftige Leitzinsanhebungen, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Zudem ist eine merkliche Kehrtwende bei der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland trotz kräftig gesunkener Energiepreise bislang ausgeblieben. Insgesamt ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in viertem Quartal des Berichtsjahres um 0,4 % zurück. Die hohen Inflationsraten und Leitzinsen in 2023 führten zu einer hohen Belastung der Konsum- und Baukonjunktur. In 2024 wird ein Nachlassen der Jahresteuerung erwartet, was zu einem Kaufkraftplus beim privaten Konsum führen dürfte. Laut der ifo Konjunkturprognose aus Dezember 2023, dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,9% steigen und die Kerninflationsrate in 2024 (Wert für Januar 2024 bei 3,4%) deutlich zurückgehen (durchschnittlich rd. 6 % in 2023). Ob und inwieweit die verhalten positiven Prognosen einen Einfluss auf die Geschäftsfelder von Pulsar haben können lässt sich aktuell nur schwer abschätzen. Vor diesem Hintergrund wird für das Folgejahr von einem vergleichsweise niedrigeren, aber weiterhin stark positiven Geschäftsergebnis ausgegangen. 2.1 Darstellungen des Geschäftsverlaufs und der Umsatzentwicklung Die seit 2022 fortwährend abschwächende Konjunktur hat erfreulicherweise keine Auswirkung auf die Geschäfte des laufenden Jahres. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wurde durch die in den Vorjahren realisierten Umstrukturierungs-/ Erweiterungsmaßnahmen positiv beeinflusst und die für das Berichtsjahr gesetzten Ziele erreicht. Das Jahresergebnis des Berichtsjahres (nach Steuern) beläuft sich auf rd. 854 TEuro (Vorjahr rd. 339 TEuro). Im Berichtsjahr waren, im Vergleich zum Vorjahr, Umsatzmehrungen in Höhe von rd. 6.111 TEuro (von 6.194 TEuro auf 12.260 TEuro) und eine Erhöhung von teil-/unfertigen Leistungen von rd. 3.841 TEuro (von 3.108 TEuro auf 6.949 TEuro) zu verzeichnen. Ferner stiegen andere aktivierte Eigenleistungen (Bau/-Erweiterungen div. Maschinen im Anlagenvermögen) um rd. 129 TEuro (von rd. 190 TEuro in 2022 auf rd. 319 TEuro in 2023). Die Gesellschaft ist sowohl für die Kunden im Wirtschaftsraum der Europäischen Union als auch (zunehmend) für die Kunden im nicht europäischen Ausland tätig. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrentabilität beträgt rd. 7% (Vorjahr rd. 6%), wobei keine einmaligen Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung zu verzeichnen waren. Die Gesamtkapitalrentabilität beläuft sich auf rd. 6,9% (Vorjahr rd. 3,8%) Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern (Jahresüberschuss zu Eigenkapital) beträgt 38,9 %. 2.3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren - keine Angabepflicht für mittelgroße Kapitalgesellschaften -. 2.4 Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung arbeitet Pulsar stetig an neuen Maschinen, Systemen, Prozessen und Softwarealgorithmen. Diese werden sowohl bilateral mit Partnern und Kunden entwickelt, sowie auch im Rahmen von öffentlich geförderten Forschungsvorhaben gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen. Im Berichtsjahr wurden weiterhin diverse Eigenleistungen (für den Bau/-Erweiterungen div. Maschinen im Anlagenvermögen) erbracht. Diese haben im Vergleich zum Vorjahr um rd. 129 TEuro zugenommen (von rd. 190 TEuro in 2022 auf rd. 319 TEuro in 2023). 2.5 Zweigniederlassungen/Betriebsstätten Aufgrund des im Berichtsjahr begonnenen Umzugs (Vollendung aller Voraussicht nach im Frühling lfd. Jahres), verfügte die Gesellschaft über Ihren Hauptsitz (Herzogenrath) sowie zwei weitere Betriebsstätten in Aachen. 3. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Ertragslage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 9.236 TEuro im Jahr 2022 auf 14.019 TEuro in 2023 erhöht. Dies entspricht einer Mehrung von rd. 4.783 TEuro oder rd. 51,8%. Das Anlagevermögen hat durch die im Berichtsjahr getätigten Investitionen mit rd. 960 TEuro deutlich am Umfang gewonnen. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen zu Gesamtvermögen) beträgt rd. 14,0 %, die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Gesamtkapital) rd. 16,0% Die Aktivseite der Bilanz setzt sich auf der einen Seite aus dem Umlaufvermögen (11.915 TEuro vs. 7.815 TEuro in 2022) zusammen. Neben den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt 143 TEuro (Vorjahr 140 TEuro) stellen die Vorräte mit 8.860 TEuro (Vorjahr 4.313 TEuro), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1.031 TEuro (Vorjahr 1.805 TEuro) sowie die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (kfr. Darlehen inkl. Zinsen) mit 1.029 TEuro (Vorjahr 0 TEuro) im Jahr 2023 den größten Posten im Umlaufvermögen dar. Die Forderungen aus den bereits zuvor beschriebenen/erläuterten Forschungsprojekten (Anteil des Bundes) belaufen sich auf insgesamt 108 TEuro (Vorjahr 105 TEuro). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind von 29 TEuro in 2022 auf rd. 107 TEuro angestiegen. Im Eigenkapital wirkt sich der im Jahr 2023 erzielte Jahresüberschuss insoweit aus, dass nach Verrechnung mit dem zum Stichtag bestehenden Verlustvortrag die Eigenkapitalsumme (inkl. der unveränderten Kapitalrücklage von 1.588 TEuro) auf insgesamt 2.197 TEuro (Vorjahr 1.343 TEuro) gestiegen ist. Die Eigenkapitalrendite beträgt zum Bilanzstichtag rd. 39 % (Vorjahr rd. 26 %). Die Rückstellungen haben ebenfalls einen deutlichen Zuwachs erfahren (410 TEuro vs. 239 TEuro in 2022). Im Hinblick auf das bereits erwähnte Firmen-/Umsatzwachstum und das positive Ergebnis des Berichtsjahres ist der Rückstellungsbedarf insbesondere für Steuern (vollständige Verlustverrechnung), für die gestiegenen Energiekosten/ Nebenkostenabrechnungen des Berichtsjahres sowie teils für Personal- und Abschluss-/Prüfung entsprechend angestiegen. Bei den Verbindlichkeiten (11.402 TEuro in 2023 vs. 7.635 TEuro in 2022) stellen die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen mit 6.367 TEuro, die Verbindlichkeiten aus den Lieferungen und Leistungen mit 1.327 TEuro sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (inkl. etwaigen Zinsen) mit 3.380 TEuro in 2023 den größten Posten dar. Ferner sind dort die passivierten und zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bereits beglichenen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehalt mit rd. 214 TEuro (Vorjahr 0 TEuro) sowie aus Steuern (Lohn-/Umsatzsteuer) mit rd. 101 TEuro (Vorjahr 455 TEuro) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (aus Kreditkartenabrechnungen zum Stichtag) belaufen sich auf rd. 9 TEuro (Vorjahr rd. 2 TEuro). Passive Rechnungsabgrenzungsposten zum Stichtag belaufen sich auf insgesamt rd. 12 TEuro (Vorjahr 19,5 TEuro). 3.2 Finanzlage Die Zahlungsmittel betrugen zum 31. Dezember 2023 851 TEuro und damit 705 TEuro weniger als im Vorjahr. Der Anteil der Zahlungsmittel an der Bilanzsumme beträgt rd. 6% (Vorjahr: 16,9 %). Für die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen standen der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 stets ausreichend eigene Mittel zur Verfügung. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 und bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses jederzeit in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3.3 Ertragslage Bei einem Rohertrag von 7.192 TEuro wurde unter Verrechnung der weiteren betrieblichen Kosten ein EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von rd. 1.243 TEuro erzielt. Dies entspricht einer Mehrung gegenüber dem Vorjahresniveau von rd. 888 TEuro. Der Materialaufwand des Unternehmens beträgt 9.253 TEuro (Vorjahr: 4.120 TEuro) und setzt sich sowohl aus dem Erwerb von für die Laserentwicklung/-Produktion benötigten Materialien als auch aus den diesbezüglich bezogenen Leistungen zusammen. Der Anstieg, im Vergleich zum Vorjahr, entspricht dem verhältnismäßigen Anstieg der Umsatzerlöse des Geschäftsjahres. Die Materialaufwandsquote als % vom Gesamtleistung liegt im Jahr 2023 bei 56,35% (Vorjahr: 50,25 %), was wiederrum auf die steigende bzw. gestiegene Beschaffungs-/Materialkosten zurückzuführen ist. Im Einklang mit dem Wachstum war eine Erhöhung des Personalaufwandes um 1.718 TEuro (+67,50 %) auf 4.262 TEuro zu verzeichnen, im Wesentlichen verursacht durch den unterjährigen Zugang von Fachkräften. Im Verhältnis zum Gesamtumsatz betragen die Personalaufwendungen ca. 25,96 % (Vorjahr: 31,04%). Die sonstigen betrieblichen Erträge steigen von 45 TEuro in 2022 auf 136 TEuro in 2023, was im Wesentlichen auf höhere Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie auf den Anstieg von Erträgen aus der Währungsumrechnungen/Versicherungsentschädigungen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.448 TEuro und liegen damit um rd. 442 TEuro höher als im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf die erhöhten, dem Firmenwachstum geschuldeten Ausgaben für die zusätzlichen Geschäftsräume sowie den Anstieg von Werbekosten zurückzuführen. Wesentliche Posten innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen im Jahr 2023 die Raumkosten (463 TEuro), Werbe- und Reisekosten (169 TEuro), EDV-/Lizenzen (126 TEuro), Mietleasing (67 TEuro), Fortbildung (41 TEuro), Kursdifferenzen (54 TEuro), Buchführung/Abschluss-/Prüfungsaufwand (95 TEuro) sowie Fahrzeuge (50 TEuro) dar. Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten den Mehraufwand des Vorjahres, wie z.B. Nebenkostenabrechnungen/Stromabrechnungen, Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung. Bei den Zinsaufwendungen handelt es sich grds. um Zinsen bzgl. des der Gesellschaft seitens der Mehrheits-Muttergesellschaft, Schunk GmbH, gewährten Darlehens. Das EBITDA der Gesellschaft beträgt 1.599 TEuro (Vorjahr 580 TEuro), daraus ergibt sich eine (Gesamtumsatz bezogene) EBITDA Marge in Höhe von 13,0 % (Vorjahr rd. 7,0 %). Unterhalb des EBITDA beträgt das Finanzergebnis (Zinserträge plus Erträge aus Beteiligungen minus Zinsaufwendungen) -9 T€. Der Steueraufwand im Berichtsjahr beträgt 281 TEuro. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr erwartungsgemäß einen Jahresüberschuss (nach Steuern) von 853 TEuro (Vorjahr 339 TEuro). 4. Investitionen und Finanzierung Die Investitionen des Berichtsjahres in Höhe von 960 TEuro betreffen im Wesentlichen die im lfd. des Berichtsjahres angeschafften/ in Betrieb genommenen Software, Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Für weitere Erläuterungen wird auf die Tzf. 3.2 verwiesen. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die für das Jahr 2023 gesetzten Umsatzziele wurden erreicht bzw. teilweise übertroffen. Die Geschäftsbeziehungen mit großen Kunden wurden in 2023 weiterhin ausgebaut/erweitert, sodass in der Zukunft, mithilfe des bisherigen Knowhows und Fachpersonals, die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von weiterentwickelten und noch effizienteren kundenspezifischen Lasermaschinen ermöglicht wird. Für das kommende Jahr wird aufgrund der zu erwartenden Wirtschaftslage nur ein moderates weiteres Wachstum erwartet mit einer positiven, dem Berichtsjahr entsprechenden, Ertragsprognose. 5.2 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Themen Laserauftragsfertigung, Produktion von Laserbearbeitungsmaschinen und die hochtechnologische Systementwicklung gewinnen langsam aber stetig an Bedeutung. Die Produktion-/ Herstellerunternehmen zeigen eine zunehmende Bereitschaft in die Automatisierung/Systementwicklung nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu investieren, sodass von einer zukünftig (weiter) wachsende Nachfrage ausgegangen wird. Risiken für Unternehmen sind aus der aktuellen Sicht insbesondere die steigende Materialpreise, Personal-/IT-Ausfall bzw. Abnahmebereitschaft/-bedarf der Kunden (aus der gleichlautenden Perspektive). Das Risiko von Darlehensausfällen bei Ausleihungen und Forderungen ist sowohl von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch von der individuellen finanziellen Situation der Geschäftspartner und Kunden abhängig. Den Risiken aus Forderungsausfällen wurde, soweit zutreffend, durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bei erkennbaren Risiken werden geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung ergriffen. Für Risiken insbesondere in den Bereichen Forschung/Entwicklung (IT) werden laufend geeignete Maßnahmen zur Risiko-Identifikation, Risiko-Vermeidung und Maßnahmen für mögliche Schadenseintritte ergriffen. Die Sicherheitskonzepte werden ständig überprüft und den aktuellen Anforderungen angepasst. Die IT-Systeme sind redundant ausgelegt und für das weitere Wachstum dimensioniert. Die Datenschutzanforderungen werden im Alltag effizient gesteuert und kontinuierlich verbessert. Die Gesellschaft ist mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet, um den Bestand und die Weiterentwicklung sichern zu können. Für die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen standen der Gesellschaft im Berichtsjahr stets ausreichend eigene Mittel zur Verfügung. Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter sind eine entscheidende Voraussetzung für den Unternehmenserfolg. Basierend auf Analysen des zukünftigen Bedarfs entwickelt die Gesellschaft entsprechende Maßnahmen zur Personalrekrutierung. Eine wettbewerbsfähige Vergütung sowie umfangreiche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sind wichtige Bestandteile der Personalpolitik. In Folge des Kriegs Russlands gegen die Ukraine kam es zu einer Dämpfung des Wirtschaftswachstums im Berichtsjahr. Als Reaktion wurden seitens der EU, USA und Großbritannien umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Versiegende Gaslieferungen aus Russland und Verknappung und Verteuerung von Energierohstoffen belasten die Wirtschaft. Pulsar hat weder Mitarbeiter noch Kunden in dieser Region und ist daher nicht direkt von dem Kriegsgeschehen betroffen. Die etwaigen wirtschaftlichen Folgen werden, so die Erwartung/bisherige Erfahrung, viel langsamer eintreten. Insbesondere die Energiepreiserhöhungen werden sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirken. Der weiterhin anhaltende Preisanstieg wird auch die Inflation anheizen, die in den USA, Europa und anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften bereits auf dem höchsten Stand seit einer Generation ist. Darüber hinaus werden die Verteidigungshaushalte in Europa, den USA und einigen anderen Ländern wahrscheinlich weiter steigen, um der zunehmend gefährlichen globalen Situation Rechnung zu tragen. Dies wird das BIP-Wachstum nicht verringern, aber es wird den Wohlstand schmälern, da die für die Verteidigung aufgewendeten Mittel nicht für den Konsum oder für Investitionen in Bildung, Gesundheitsversorgung oder Infrastruktur verwendet werden können. Darüber hinaus sind keine Risiken erkennbar, die einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. 5.3 Prognosebericht Die Geschäftsführung geht auf Grundlage der Planung von folgender Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024 aus: • Es wird erwartet, dass der in 2023 erreichte Gesamtumsatz und Rohertrag in 2024 gleichbleibt • Beim Betriebsaufwand (Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen) wird von einer leichten Erhöhung (insbesondere bzgl. der Raumkosten i.V.m. Erweiterung der Produktionsräume) ausgegangen. Die Personalaufwendungen sowie die Abschreibungen werden ebenfalls einen leichten Anstieg erfahren (unterjährige Neuanstellungen bzw. Investitionen im Berichtsjahr). Ferner wird im Bereich der betrieblichen Aufwendungen von einem grds. gleichbleibenden Wert des Jahres 2024 ausgegangen. • Die Geschäftsführung geht gegenüber 2023 in 2024 von einem ähnlichen Betriebsergebnis und Jahresüberschuss aus 6. Unterschrift der Geschäftsleitung
Herzogenrath, den 15. März 2024 Pulsar Photonics GmbH gez. Dr. Joachim Ryll gez. Dr. Stephan Eifel gez. Dr. Jens Holtkamp EinheitsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Für Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Berichtsjahr als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft anzusehen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Die einzelnen Vermögens- und Schuldposten wurden nach den folgenden Grundsätzen bilanziert: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei der angeschafften Hardware wurde eine Nutzungsdauer von drei Jahre zugrunde gelegt. Die Finanzanlagen (Beteiligungen) werden zu den Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zum jeweiligen projektbezogenen Selbstkostenpreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Ermittlung der Ertragssteuern erfolgte aufgrund des steuerlichen Ergebnisses. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt nach voraussichtlicher Inanspruchnahme, ermittelt in der Höhe, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten (mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) soweit in fremder Währung, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben und Einnahmen, soweit sie Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird durch den Bruttoanlagenspiegel dargestellt. Bei den im Berichtsjahr geleisteten Anzahlungen (auf Bestellungen) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr handelt es sich grds. um Anzahlungen zu den Wareneingängen des Folgejahres (einschl. etwaigen Währungsumrechnungsdifferenzen bei Anzahlungen in Fremdwährung). Bei den angeforderten Anzahlungen handelt es sich um Zahlungsanforderungen (diverse Projekte) die zum Stichtag weder eingegangen sind noch die entsprechende Leistung erbracht wurde. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen die geleisteten Kautionen für die Büro-/ Lagerräumlichkeiten, Forderungen aus den laufenden Forschungsprojekten bzw. die im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuern vertreten. Bei den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um Software/Lizenzgebühren des Folgejahres. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die sich im Vor- sowie im laufendem Jahr im (Auf)Bau befindlichen und unter den Positionen Anlagen im Bau geführten Zugänge wurden, soweit fertiggestellt, nach der jeweilig erfolgten Inbetriebnahme (Umbuchungen) aktiviert und auf die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Angabe zu Forderungen mit Restlaufzeitvermerken
Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Mehrheitsgesellschafterin) handelt es sich um Forderungen aus kfr. Darlehensgewährung (CashPool) samt angefallenen, nicht beglichenen Zinsen zum Stichtag. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Bei den Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten handelt es sich um Kreditkartenabrechnungen zum Stichtag. Die erhaltenen Anzahlungen (auf Bestellungen) beinhalten sowohl die bis zum Stichtag eingegangenen Zahlungen auf bereits eingegangene Bestellungen/ erbrachten Leistungen als auch, soweit zutreffend, die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (bei Anzahlungen in Fremdwährung und einer voraussichtlichen Restlaufzeit bis zu einem Jahr). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten grds. die Gehaltszahlungen des letzten Berichtsmonats, die Lohnsteuerverbindlichkeit des letzten sowie die Umsatzsteuerverbindlichkeiten der letzten zwei Monate des Berichtszeitraumes. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses wurden diese gänzlich beglichen. Angaben zu Rückstellungen
Die ausgewiesenen Rückstellungen beinhalten insbesondere die zu erwartenden Steuern des lfd. Jahres, ferner die geschätzten/ zu erwartenden Nebenkosten-Nachzahlungen des Berichtsjahres, die Bonus- sowie Resturlaubsansprüche zum Stichtag, Rückstellung für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie für Aufbewahrung von Unterlagen. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen/Gesellschaftern Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.379,7 TEuro handelt es sich sowohl um eine Darlehensverbindlichkeit als auch um kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Mehrheitsgesellschafterin, der Firma Schunk GmbH, mit Sitz in Heuchelheim, sowie gegenüber der Schwestergesellschaft, Schunk Dienstleistungs-GmbH, mit Sitz in Gießen. Sonstige Angaben Auf die Angabe des Geschäftsführergehaltes wurde, unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB, verzichtet. Von dem Wahlrecht die Steuerentlastung gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB als aktive latente Steuern zu erfassen/auszuweisen wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus Auflösung von im Vorjahr gebildeten Garantie-Rückstellungen von rd. 63 TEuro, verrechneten sonstigen Sachbezügen, Erstattungen gem. AAG bzw. Versicherungsentschädigungen (mit insgesamt rd. 47 TEuro) sowie Erträgen aus Fremdwährungsumrechnungen (mit rd. 18 TEuro). Die in der Erfolgsrechnung enthaltenen periodenfremden Aufwendungen/Erträge resultieren grds. aus dem im Berichtsjahr realisierten Mehr-/ Minderaufwand des Vorjahres (Nebenkosten/Fremdleistungen/Erstellung des Jahresabschlusses etc.). Bei den aktivierten Eigenleistungen (mit rd. 319 TEuro) handelt es sich um seitens der Firma Pulsar Photonics GmbH erbrachten Leistungen (Personal-/Materialaufwendungen zum Selbstkostenpreis) für die Zwecke der Herstellung bzw. Erweiterung von mehreren eigengenutzten Laser-Maschinen (Anlagevermögen). Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen noch weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen (bei einem Betrachtungszeitraum von 96 Monaten) in Höhe von rd. 1.034 TEuro. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen die bis zu vorstehenden/möglichen Beendigung der bestehenden Mietverträge (Frühling Folgejahr bzw. jährlichen Kündbarkeit) die anfallenden Mietzinsen in Höhe von insgesamt 987 TEuro. Ferner wurden Leasingraten (Firmenfahrzeuge; Vertragsablauf Oktober 2025 bzw. Juni 2026) mit insgesamt rd. 47 TEuro berücksichtigt. Hierzu sind die folgenden Restlaufzeiten zu vermerken:
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um die aktivierten Eigenleistungen. Weitere Erläuterungen sind unter der Position "Sonstige Angaben" aufgeführt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 76,00. Geschäftsführer der Gesellschaft Im Geschäftsjahr waren Dr. Stephan Eifel, Dr. Joachim Ryll und Dr. Jens Holtkamp zum Geschäftsführer bestellt. Zu den Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB (Geschäftsführerbezüge) wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 853.241,87 EUR. Nach Verlustausgleich (Vorjahre) von 286.192,97 EUR ergibt sich ein Betrag von 567.048,90 EUR, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 567.048,90 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 0,00 EUR vorgetragen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres gab es keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung. Die aktuell weiterhin andauernde, sehr unerfreuliche geopolitische Lage hat zwar unmittelbar keine Auswirkung auf das laufende Geschäft, steigert aber erheblich das Risiko die weiteren Preissteigerungen (wie z.B. Energie-/Transportkosten) direkt oder aber auch indirekt (Verteuerung von Lieferungen/ Bauteilen) mittragen zu müssen. Unterschrift der Geschäftsführung
Herzogenrath, 15. März 2024 gez. Dr. Stephan Eifel gez. Dr. Joachim Ryll gez. Dr. Jens Holtkamp sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pulsar Photonics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pulsar Photonics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pulsar Photonics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Aachen, den 15. März 2024 REVISCON GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Stephan Wurdack, Wirtschaftsprüfer |
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