Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Dionex Softron GmbH
Dornierstraße 4, 82110 Germering, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne Morgenstern seit 5.11.2025 | Prokura |
Vincent Hofmann seit 5.11.2025 | Prokura |
Klaus Rohm seit 19.3.2025 | Geschäftsführer |
Susanne Ulrike Neumann-Lermen seit 2.9.2024 | Prokura |
Matthias Bay seit 12.6.2023 | Prokura |
Martin Rühl seit 11.4.2022 | Prokura |
Vladimir Pisa seit 22.10.2019 | Prokura |
Andreas Brunner seit 26.8.2019 | Prokura |
LL.M., Ralf Oliver Dr. Schlegel seit 2.5.2013 | Geschäftsführer |
Petrus Thomas Adrianus (Piet) van der Zande seit 7.6.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dionex Corporation | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dionex Softron GmbHGermeringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen der Gesellschaft1. Allgemeines Die Dionex Softron GmbH ("die Gesellschaft") gehört zum US-amerikanischen Konzern der Thermo Fisher Scientific Inc. (im Folgenden kurz "Thermo Fisher" genannt), einem weltweit tätigen und führenden Anbieter und Lieferant für wissenschaftliche Anwendungen mit Börsennotierung in den USA (New York Stock Exchange: "TMO"). Ziel und Mission von Thermo Fisher ist es, den Kunden zu ermöglichen, die Welt gesünder, sauberer und sicherer zu machen. Dabei unterstützt der Gesamtkonzern seine Kunden dabei, die Forschung im Bereich der Biowissenschaften zu beschleunigen, komplexe analytische Herausforderungen zu lösen, die Produktivität in ihren Laboren zu steigern und die Patientengesundheit durch Diagnostik oder die Entwicklung und Herstellung neuer Therapien, zu verbessern. Der Thermo Fisher Konzern hat im Geschäftsjahr 2023 Umsätze von 42,9 Mrd. USD (im Vorjahr: 44,9 Mrd. USD) erzielt und beschäftigt weltweit mehr als 120.000 Mitarbeiter. Der Konzern unterteilt seine weltweiten Aktivitäten in die Segmente "Analytical Instruments", "Special Diagnostics", "Life Science Solutions" und "Laboratory Products and Biopharma Services". (Quelle: Homepage Thermo Fisher Scientific Inc., USA) Die Gesellschaft ist zusammen mit den übrigen Gesellschaften der weltweit tätigen Dionex Gruppe im Geschäftsjahr 2011 von Thermo Fisher akquiriert worden und ist seitdem Bestandteil des Konzernhauptsegments Analytical Instruments. 2. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Dionex Softron GmbH entwickelt und produziert Produkte aus dem Bereich der Flüssigkeitschromatographie und Datensysteme zur Datenaufnahme und -auswertung sowie zur Steuerung von Analysengeräten. Die Produkte finden bevorzugt in den Bereichen Pharmazie, Umwelt, Life Sciences, Chemie und Lebensmittelsicherheit Verwendung. Industriekonzerne sowie zahlreiche staatliche Organisationen, Universitäten und Forschungseinrichtungen zählen zu den Kunden. Die Produkte werden global über die Thermo Fisher Verkaufskanäle vertrieben und sind abhängig von Investitionen in der Industrie sowie der öffentlichen Hand. Am Standort Germering ist die gesamte Wertschöpfungskette von der Marktanalyse, über Forschung und Entwicklung, bis hin zur kompletten Produktion, inklusive Einkauf, Qualitätsprüfung und Qualitätsmanagement vorhanden. Ein umfassender technischer Support für HPLC-Systeme- (v.a. Vanquish Systeme und UltiMateTM 3000 HPLC-Systeme) sowie Softwareprodukte (ChromeleonTM) runden das Tätigkeitsfeld ab. Zu Beginn des 2. Quartals 2021 wurde die duale Produktion der Vanquish Core HPLC Module in Suzhou, China aufgenommen. Im zweiten Halbjahr 2022 wurde auch die Produktion von Vanquish Flex Modulen gestartet. Somit werden nun Vanquish Core als auch Vanquish Flex HPLC Systeme sowohl in Germering als auch in Suzhou hergestellt. Die Produktion in Suzhou beliefert vor allem den asiatischen Markt mit Vanquish Systemen. Im September 2021 wurde eine neue Produktgeneration, der Vanquish Neo, eingeführt, welche die vorangegangene Generation des EASY nLC 1200 ersetzt hat, der Mitte 2022 abgekündigt wurde. Der Vanquish Neo wurde in Germering entwickelt und wird lokal produziert. 3. Steuerungssysteme Die Geschäftsführung verwendet zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit unterschiedliche Leistungsindikatoren, von denen die bedeutendsten die Entwicklung der Umsatzerlöse und das operative Ergebnis (EBIT) sind. Anhand dieser Indikatoren, die nach US - Rechnungslegungsvorschriften ermittelt werden, wird die strategische bzw. operative Zielerreichung in regelmäßigen Abständen überprüft. 4. Forschung und Entwicklung Ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells basiert auf der ständigen Verbesserung von Produkten, um den hohen Standard auch für die Zukunft zu sichern und regelmäßig neue, innovative und kundenorientierte Lösungen zu schaffen. Im September 2021 wurde Vanquish Neo in den Markt eingeführt. Dieses System ersetzt die Produkte UltiMate 3000 RSLCnano und EASY-nLC 1200. Das neue System wird im sogenannten Low-Flow LC Markt in der Kombination mit Massenspektrometern benutzt. Die Gesellschaft ist vollständig in das globale Forschungs- und Entwicklungs-Netzwerk des Thermo Fisher Gesamtkonzerns eingebunden. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen nach internen Aufschreibungen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Gesellschaft TEUR 16.711 (Vorjahr: TEUR 14.836). Sie belaufen sich somit auf 6,0 % vom Umsatz. In diesem Bereich sind 130 (Vorjahr: 122) Mitarbeiter tätig. 5. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist im laufenden Geschäftsjahr von 460 Mitarbeitern auf 483 Mitarbeiter angestiegen. Durch regelmäßige Qualifizierungsprogramme sowie Förderungsmaßnahmen ist ein hoher Qualitätsstandard der Mitarbeiter gewährleistet. 6. Umwelt- und Arbeitsschutz Als international tätiges Unternehmen erfüllen die weltweit verkauften Thermo Fisher Scientific- bzw. Dionex-Produkte sowohl länderspezifische Sicherheitsbestimmungen als auch die internationalen Sicherheitsstandards. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen hat sich der Thermo Fisher Scientific-Konzern verpflichtet, die Umwelt zu schützen und die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter, Kunden und der Gemeinden, in denen wir tätig sind, sicherzustellen. Wir agieren auf eine Weise, die eine sichere Arbeitsumgebung sicherstellt, Umweltverschmutzung vorbeugt, Umweltbelastungen minimiert und zu Verbesserungen bei der Nachhaltigkeit unserer Unternehmensprozesse führt. Stetiges Verbessern und regelmäßiges Überdenken unserer Anstrengungen in puncto Umwelt, Gesundheit und Sicherheit sowie das Ergreifen notwendiger präventiver Maßnahmen bzw. Gegenmaßnahmen ist ein fester Bestandteil unserer Arbeitsweise. Am Standort in Germering wurden einige Umbaumaßnahmen getroffen, die das Konzernziel der CO 2 Neutralität bis zum Jahr 2050 unterstützen. So wurde auf Grundwasserkühlung umgestellt, ergänzt durch Wärmepumpen für den Heizbetrieb. Hierfür wird auch die Abwärme aus der Produktion genutzt. Die auf einem der Gebäude installierte Photovoltaikanlage, produziert einen Teil des Strombedarfs. Der restliche Strom wird ausschließlich aus regenerativen Quellen bezogen. Der Standort Germering hat nach internen Berechnungen seit Anfang des Jahres 2022 das Ziel der CO 2 Neutralität erreicht. Das Qualitätsmanagementsystem der Dionex Softron GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und erfüllt die Anforderungen dieser Norm. B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Anstieg der Weltproduktion im Geschäftsjahr 2023 - gemessen auf Basis von Kaufpreisparitäten - beläuft sich nach Einschätzung von Wirtschaftsforschungsinstituten auf + 3,1%. Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr nur moderat. Im vierten Quartal ließ das Expansionstempo nochmals nach. Die Weltkonjunktur verlangsamte sich somit erneut gegen Ende des Jahres 2023. Die Industrieproduktion zeigt weltweit - trotz verbesserter Rahmenbedingungen durch die Beendigung der restriktiven Corona-Politik in China - im Jahresdurchschnitt nur einen Zuwachs von 0,9%. Der Welthandel erlebte im ersten Halbjahr 2023 - nicht zuletzt durch die Krisen im Nahen Osten - einen Tiefpunkt. In der zweiten Jahreshälfte zeigte sich eine allmähliche Stabilisierung. Nach wie vor ist der Welthandel durch Einschränkungen bei der Nutzung des Suez Kanals und der damit verbundenen erheblichen Verlängerung der Transportwege zwischen Europa und Asien, zumindest kurzfristig beeinträchtigt. Die Entwicklung im Jahr 2023 verlief international betrachtet unterschiedlich. In den USA, einem bedeutenden Markt für den Thermo Fisher Konzern, war ein robuster Anstieg des Wirtschaftswachstums von rund +2,5% zu verzeichnen. Im Vergleich zum Anstieg in den USA, entwickelte sich die Situation im Euroraum deutlich schwächer. Hier wird der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2023 nur mit +0,5% beziffert. In China - einem strategisch ebenfalls wichtigen Markt für Thermo Fisher - konnte ein Wirtschaftswachstum von moderaten 5,2% erreicht werden. Nach Beendigung der Null-Covid-Politik dürften im Wesentlichen strukturelle Probleme die wirtschaftliche Expansion beeinträchtigen. Quelle für Prozentzahlen und Aussagen: ifw Kiel: Kieler Konjunkturbericht Welt Q1/2024, Stand März 2024 In Deutschland stagniert die Wirtschaftsleistung. Die Veränderung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukte im Jahr 2023 verglichen mit dem ohnehin schwachen Vorjahr liegt bei - 0,3%. Besonders betroffen ist die Wertschöpfung in der Industrie und in der Bauwirtschaft. Lediglich der private Konsum und die rückläufige Inflation wirkten sich positiv auf die deutsche Wirtschaftsleistung aus. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Das ifo Institut geht davon aus, dass sich der Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2024 mit - 0,1% gegenüber dem Vorquartal fortsetzen wird. Quelle: ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 Die Branche der chromatographischen Instrumente hat sich folgendermassen entwickelt: Die Marktanteile für chromatographische Instrumente sind weiterhin auf dem Niveau vor der Corona Pandemie geblieben. Im Bereich HPLC konnte der Marktanteil geringfügig erhöht werden. Insgesamt hat sich aber im Jahr 2023 ein um 0,2 % geringeres Wachstum im Bereich chromatographischer Instrumente ergeben. Quelle: Alda Report 2023 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft blickt im Vergleich zu dem Vorjahr auf ein weniger erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr ist von Quartal zu Quartal kontinuierlich gesunken. Bis auf das erste Quartal 2023 lagen die Auftragseingänge immer deutlich unter den Vorjahresquartalen. Die Umsätze sind u.a. zu Beginn des Jahres aufgrund der Abarbeitung von überdurchschnittlich hohen bestehenden Aufträgen aus dem Vorjahr gegenüber dem Vorjahrsquartal angestiegen. Beginnend mit dem zweiten Quartal sind diese aber von Quartal zu Quartal gegenüber den Vorjahresquartalen gesunken. Auch das traditionell stärkste Quartal am Ende des Jahres ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Umsätze in China sind aufgrund der allgemeinen Abschwächung der Konjunktur signifikant zurückgegangen. In den USA konnten die Umsätze gesteigert werden. Insgesamt sind aber sowohl die Umsätze in Europa als auch in den Drittländern stark gesunken. Lediglich im Inland ist der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen. Der Trend zu Vanquish Systemen hat sich auch im Jahr 2023 durchgesetzt. Die Anzahl der ausgelieferten Vanquish Produkte ist um 14,0 % gestiegen. Insgesamt ist das Volumen aller ausgelieferten Geräte jedoch um mehr als 16,2 % gesunken. Der Rückgang des Volumens ist vor allem durch die verringerte Kundennachfrage zu erklären. Der Rückgang des Absatzes der Ultimate Modelle aufgrund des geplanten Transfers hin zu Vanquish Systemen konnte im Jahr 2023 nicht vollständig von dem Anstieg der Vanquish Absatzmengen kompensiert werden. Die Umsätze aus dem Verkauf von Software sind gegenüber dem Jahr 2022 im einstelligen prozentualen Bereich gesunken. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 etwas schlechter als in der Vorjahresprognose erwartet wurde. Der zweistellige prozentuale Rückgang des Umsatzes und des EBIT aufgrund deutlich gesunkener Nachfrage im HPLC Bereich wurde zum Zeitpunkt der Prognose nicht in diesem Ausmaß vorhergesehen. Es wurde eher mit einer Auffrischung der Konjunktur im zweiten Halbjahr und auch einer höheren Nachfrage der Kunden insbesondere in dem traditionell starken letzten Quartal gerechnet. 3. Lage der Gesellschaft Zur Darstellung der Lage der Gesellschaft werden im Folgenden Ausführungen zur Ertragslage und hier insbesondere zur Umsatzentwicklung sowie zur Finanz- und Vermögenslage des Geschäftsjahres 2023 vorgenommen. Die Vorjahreszahlen werden zu Vergleichszwecken herangezogen. Insgesamt hat sich die Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 negativ entwickelt, was sich insbesondere am deutlichen Umsatzrückgang von rund 13,2 % gegenüber dem Vorjahr widerspiegelt. Der etwas geringere Rückgang des EBIT um 11,5 % ist mit geringeren Lieferengpässen und einer niedrigeren Inflation gegenüber dem Vorjahr zu begründen. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist sehr solide, was sich unter anderem an der stabilen Eigenkapitalrendite sowie einem hohen Bestand an liquiden Mitteln, welcher im Cash Pool gebündelt ist, zeigt. 3.1 Ertragslage 3.1.1 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Steuerungskennzahlen für das Geschäftsjahr 2023 sind nachfolgend dargestellt. Aufgrund der Verwendung von Zahlen nach US-amerikanischer Rechnungslegung für die interne Steuerung weichen die hier dargestellten Zahlen von den tatsächlichen Key Performance Indikatoren leicht ab. Nach HGB-Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich folgende Finanzkennzahlen:
Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und somit auch in den Leistungsindikatoren nicht enthalten. Als nicht finanzieller Leistungsindikator wird im Wesentlichen die Kundenzufriedenheit insbesondere im Service und Order Fulfillment herangezogen. Die Kennzahlen werden regelmäßig anhand von Umfragen gemessen und sind nach internen Aufzeichnungen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau. 3.1.2 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 278.690 (Vorjahr TEUR 320.928), was einen Rückgang von 13,2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr stellt sich regional wie folgt dar:
* Vorjahreszahlen angepasst Bis auf den inländischen Markt zeigte der Umsatz in allen Regionen eine rückläufige Entwicklung. Bei den Drittländern ist vor allem in China aufgrund der stark abgeschwächten Konjunktur in 2023 ein signifikanter Rückgang der Umsätze zu verzeichnen gewesen. In den USA hingegen sind die Umsätze moderat gestiegen. Das Absatzvolumen ist um 16,2 % gesunken. Hier macht sich der Rückgang bei den Ultimate Modellen bemerkbar, bei welchen der Absatz im Rahmen des Transfers hin zur Vanquish Produktfamilie in dritten Quartal 2023 signifikant zurückgegangen ist und von diesen durch den Rückgang der Kundennachfrage insgesamt nicht vollständig kompensiert werden konnte. 3.1.3 Entwicklung Materialaufwand Der Materialaufwand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 157.777 auf TEUR 130.164 gesunken. Der Rückgang ist vor allem mit den gesunkenen Umsatzerlösen und einer weitgehenden Erholung auf den Beschaffungsmärkten zu begründen. Prozentual (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) hat sich eine Verbesserung von 48,1 % im Vorjahr auf 45,2 % im laufenden Geschäftsjahr gezeigt. Wie bereits in den Vorjahren sind die zu entrichtenden Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 15.593 (Vorjahr: TEUR 18.007) an die Thermo Fisher Scientific Corp. enthalten. 3.1.4 Entwicklung Personalaufwand und Mitarbeiter Der Personalaufwand ist insgesamt von TEUR 40.065 auf TEUR 42.659 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Hier macht sich vor allem der Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von jahresdurchschnittlich 460 auf 483 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr und eine Reorganisation der Gesellschaft bemerkbar. 3.1.5 Entwicklung sonstiger betrieblicher Aufwand Der sonstige betriebliche Aufwand von ist von TEUR 23.865 auf TEUR 22.575 gegenüber dem Vorjahr gesunken. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind erfolgswirksame Währungsdifferenzen von TEUR 977 (Vorjahr: TEUR 1.865) enthalten. 3.1.6 EBIT / Jahresergebnis vor Ergebnisabführung Das EBIT der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 12.222 auf TEUR 94.296 leicht unterproportional gesunken, was im Wesentlichen aus der Entspannung der Beschaffungsmärkte des abgelaufenen Geschäftsjahrs resultiert. Aufgrund der mehrmaligen signifikanten Zinserhöhungen der EZB im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Zinserträge aus dem Cashpool und auch die Zinserträge für eine Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen von TEUR 1.705 auf TEUR 10.584 erhöht. Insofern ist der Rückgang des Jahresergebnis insgesamt um TEUR 3.307 auf TEUR 104.904 (Vorjahr: TEUR 108.211) deutlich geringer ausgefallen als der Rückgang des EBIT im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgefallen. 3.2 Finanzlage 3.2.1 Finanzierung Die Versorgung mit Liquidität wird durch den Thermo Fisher Konzern sichergestellt. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cashpool System einbezogen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ein Cashpool Guthaben mit TEUR 194.615 (Vorjahr: TEUR 342.131). Der Rückgang des Cashpool Guthabens ist auf geringere Umsätze aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr als auch auf die Ergebnisabführung und eine Vorabzahlung an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 100.000, die vor dem Bilanzstichtag getätigt wurde, zurückzuführen. Außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Miet- und Leasingverträgen, die in den nächsten Jahren zu finanziellen Belastungen in einer Größenordnung von TEUR 1.187 (Vorjahr: TEUR 1.569) führen werden. 3.2.2 Investitionen und daraus resultierende finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens TEUR 3.659 (Vorjahr: TEUR 3.454) im laufenden Geschäftsjahr investiert. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus begonnenen oder geplanten Investitionen und damit verbundene Finanzierungsvorhaben bestehen nicht. 3.2.3 Gesamtaussage zur Finanzlage Die Finanzlage der Dionex Softron GmbH ist geprägt durch einen soliden Liquiditätsstatus in Folge nachhaltig positiver Ergebnisse sowie durch eine gesunde Vermögens- und Kapitalstruktur Die Gesellschaft kann über ihre Einbeziehung in das konzernweite Cashpool System auf interne Finanzierungsquellen zurückgreifen bzw. trägt über ihr Cashpool Guthaben zur Konzernfinanzierung bei. Nach Ansicht der Geschäftsleitung ist die Gesellschaft in der Lage, jederzeit fristgerecht ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3.3 Vermögenslage Das Aktivvermögen der Gesellschaft besteht zu 8,1 % (Vorjahr: 18,7 %) aus Anlagevermögen und zu 91,9 % (Vorjahr: 81,3 %) aus Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungen. Die Veränderungen im Anlage- und Umlaufvermögen resultierten zum überwiegenden Teil aus nachfolgenden Sachverhalten: Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 72.220 auf TEUR 32.906 gesunken. Dies ist zurückzuführen auf die kurzfristige Verlängerung der Konzernausleihung von TEUR 72.654 und der daraus resultierenden Umgliederung in das Umlaufvermögen sowie die Investitionen am Standort (siehe hierzu "Investitionen"). Das Vorratsvermögen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 3.258 im Vergleich zum Vorjahr gesunken, prozentual allerdings um 3,8 % auf 15,8 % vom gesamten Aktivvermögen der Gesellschaft angestiegen, was vor allem auf die deutlich niedrigere Bilanzsumme bedingt durch den Rückgang der Ausleihungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist. Trotz geringerer Beschaffungskosten konnten die Bestände nur um TEUR 2.474 abgebaut werden, da zum einen die Nachfrage der Kunden im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückhaltend war, zum anderen ein erhöhtes Bestandsniveau angestrebt wurde, um die Kunden schneller bedienen zu können. Die aus dem Vorjahr aufgebauten Bestände wurden daher nur zum Teil reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 78.089 auf TEUR 306.051 gesunken. Dabei sind allein die Cashpool Forderungen, die in dieser Position ausgewiesen werden, von TEUR 342.131 im Vorjahr auf TEUR 194.615 im laufenden Jahr gesunken. Im Rahmen des Cashpools macht sich vor allem die Vorauszahlung in Höhe von TEUR 100.000 sowie die Ergebnisabführung an den Gesellschafter bemerkbar. Diese hat neben den gegenüber dem Vorjahr zurückgegangenen Umsätzen primär zu dem signifikanten Rückgang der Cashpool Forderungen geführt. Demgegenüber werden hier TEUR 72.654 an Konzernausleihungen ausgewiesen. 3.4 Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt 89,3 % und ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der geringeren Bilanzsumme deutlich gestiegen. Das Eigenkapital hat sich in absoluter Höhe gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und beträgt TEUR 361.511. Externe Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weitestgehend aus eigenen erwirtschafteten Mitteln bzw. über Cashpool und verbundene Unternehmen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 14.488 auf TEUR 12.626 ist mit wesentlich geringeren Materiallieferungen gegenüber dem Vorjahr zu begründen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt TEUR 13.101 (Vorjahr: TEUR 148.973) und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus der Ergebnisabführung mit TEUR 4.904, nach Abzug einer Vorauszahlung von TEUR 100.000. Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 108.211. 3.7 Gesamtaussage zur Lage: Insgesamt sieht die Geschäftsleitung die Geschäftsentwicklung und Lage der Dionex Softron GmbH als weiterhin positiv, auch wenn derzeit das etwas schwierigere Marktumfeld zu geringeren Umsätzen und somit auch einem geringeren EBIT führen könnte. Das Geschäftsvolumen und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) für das Geschäftsjahr 2024 werden anhand derzeitiger Prognosen leicht unter Vorjahresniveau erwartet. Hierbei hat auch der Auftragsüberhang zum Jahresanfang Einfluss, der sich im Vergleich zu Beginn des Jahres 2023 auf einem geringeren Niveau befand. Die Gesellschaft sieht sich gut gerüstet, um den wirtschaftlichen Herausforderungen auch künftig erfolgreich zu begegnen. Die Einbeziehung in den weltweiten Thermo Fisher Scientific-Konzern spielt dabei eine erhebliche Rolle. Allerdings sind die derzeitigen Marktbedingungen durch die andauernde, wenn auch abgeschwächte Inflation, einer geringeren Nachfrage seitens der Kunden und dem Ukraine Krieg / Nahostkonflikt weiterhin herausfordernd. C. Chancen- und Risikobericht1. Chancenbericht Wesentliche Chancen (sowie Risiken) aus der Einbeziehung in den Konzernverbund Grundsätzlich besteht für eine Gesellschaft, die finanziell und operativ eng in einen internationalen Konzern eingebunden ist, ein gewisses Risiko in Bezug auf ihre Eigenständigkeit und ihre wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten, da die Konzernstrategie mit dem Interesse einer einzelnen Gesellschaft nicht immer einher gehen wird. Die Konzerngesellschaften sind somit in gewisser Weise von Entscheidungen, die auf übergeordneten Ebenen getroffen werden, abhängig. Andererseits bietet insbesondere die finanzielle Eingliederung in eine finanzstarke, übergeordnete Organisation wesentliche Chancen. Als Produktionsgesellschaft ist die Dionex Softron GmbH zu einem gewissen Grad abhängig von der Beschaffungs- und Vertriebsstrategie des Konzerns. Dies kann sowohl ein Risiko als auch eine Chance darstellen. Die Einbindung in den Konzern eröffnet internationale Beschaffungs- und Absatzwege, Zugang zu Forschungs- und Entwicklungsergebnissen bzw. konzernweite Unterstützung bei eigenen Entwicklungen neuer Produkte und Verfahren. Darüber hinaus erfolgt eine finanzielle Absicherung unter dem internationalen Cash-Pool System. Die Dionex Softron GmbH sieht ein gewisses theoretisches Risiko, leitet von ihrer Einbindung in den Thermo Fisher Konzern jedoch überwiegend Chancen ab. Die Integration der Technologien und der Mitarbeiter der Dionex-Gruppe in die Thermo Fisher Scientific-Unternehmensgruppe seit 2011 zeigt vielfältige positive Synergien und bringt dem gemeinsamen Kundenstamm in Folge des erweiterten Produktportfolios deutliche Vorteile. Die Dionex-Gruppe ist im Bereich der Chromatographie, von der die Flüssigkeitschromatographie ein Teil ist, einer der führenden Komplettanbieter. Thermo Fisher Scientific ist hingegen führend in der Massenspektrometrie und anderen Analyseverfahren. Bedingt durch die Größe der Gruppe und das umfassende Produktportfolio hat sich die Anzahl von relevanten Wettbewerbern auf dem Markt verringert. Aufgrund des großen Spektrums an Produkten können die Bedürfnisse der Kunden umfänglich abgedeckt werden. Aufgrund der hervorragenden Produktqualität bei hohem technischem Standard bieten in den kommenden Jahren die Absatzmärkte in der Biopharmazie, Proteomics, klassischen Chemieproduktion, Lebensmittel- und Umweltanalytik erhebliche Chancen. Durch die bestehenden Geschäftsbeziehungen in sehr vielen Ländern, die Einbindung in den weltweiten Thermo Fisher-Konzern und die Verbesserung der internen Prozesse und der damit verbundenen Realisation von Synergieeffekten sind auch zukünftig erhebliche Potenziale im Unternehmen selbst erkennbar. Darüber hinaus beabsichtigt die Gesellschaft, langfristig Arbeitsplätze und das damit verbundene Erfahrungswissen zu sichern sowie neue Arbeitsplätze zu schaffen, um Wettbewerbsvorteile zu nutzen. Die kontinuierliche Investition in die Entwicklung neuer innovativer Produkte sowie eine führende Position in der Technologie werden die Position im Markt und gegenüber den Wettbewerbern auch weiterhin stärken. Die finanzielle Ausgangsposition der Gesellschaft hierfür ist entsprechend günstig. Die Gesellschaft sieht sehr gute Chancen, ihren Wachstumskurs fortsetzen zu können. 2. Risikomanagementsystem Als weltweit tätiges Unternehmen ist die Gesellschaft mit einer Vielzahl von möglichen Risiken konfrontiert. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn ihre möglichen Auswirkungen beherrschbar bleiben. Im Rahmen der Unternehmensplanung werden die Chancen und Risiken aller Geschäftsaktivitäten beurteilt und daraus Zielerreichungsmaßnahmen abgeleitet. Über das konzernweite Berichtssystem und das interne Kontrollsystem des Gesamtkonzerns werden alle Entscheidungsträger rasch und umfassend über den Grad der Zielerreichung und über Markt- und Wettbewerbsveränderungen informiert. Das Risikomanagement wird zentral durch das Konzerncontrolling in den USA gelenkt und regelmäßig durch externe und interne Revision auf Angemessenheit und Wirksamkeit überprüft. Für einzelne Bereiche wird in enger Zusammenarbeit mit den Compliance-Vorgaben an der Identifizierung von wesentlichen Risiken gearbeitet. Risiken werden mit Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen quantifiziert. Eintrittswahrscheinlichkeiten:
Ausmaß:
2.1 Risikobericht Die Risikolage für Unternehmen inklusive Unternehmen des Thermo Fisher Konzerns hat sich durch die noch andauernde, wenn auch abgeschwächte Inflation, den Ukraine Krieg / Nahostkonflikt und vor dem Hintergrund der allgemeinen Konjunkturschwäche noch nicht entspannt. Globale Risikolage und Einfluss aktueller Krisenherde (Russland/Ukraine und Nahost) Die Gesellschaft hat absatzseitig wenig Berührungspunkte mit den Krisenregionen in Osteuropa und im Nahen Osten. Beschaffungsseitig zeichnete sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2023 im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen bzw. in Bezug auf die Entwicklung der Energiepreise eine gewisse Entspannung ab. Insofern ist gegenwärtig von einer leichten Verbesserung der Gesamtsituation auszugehen. Es könnten sich jedoch - sollte die geopolitische Lage in Osteuropa oder in Nahost und hier insbesondere die Beeinträchtigung der Transportwege weiterhin angespannt bleiben oder sich weiter verschlechtern - erneut nachhaltige Beeinträchtigungen im Bereich der Lieferketten verbunden mit Preisanstiegen bei Energie und industriellen Vorprodukten, ergeben. Insgesamt geht die Gesellschaft von einem geringen Risiko aus. Beschaffungsmarktrisiko (Risikoeinschätzung: gering) Die Situation auf den Beschaffungsmärkten hat sich insgesamt stabilisiert. Einkaufsstrategien werden regelmäßig überprüft und internen sowie externen Erfordernissen angepasst. Das Ausmaß der Preissteigerungen sowie Versorgungsengpässe hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert, auch wenn diese weiterhin von Inflation geprägt sind. Daher wird das Beschaffungsmarktrisiko als geringes Risiko eingestuft. Absatz- und Ausfallrisiko (Risikoeinschätzung: gering) Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit wird das Produktsortiment kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt sowie neue Absatzmärkte evaluiert. Das Ausfallrisiko aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher in voller Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist und sieht hier insgesamt aufgrund der Kundenstruktur ein geringes Risiko. Darüber hinaus werden über 90 % der Forderungen innerhalb des Thermo Fisher-Konzerns fakturiert, somit besteht ein geringes Risiko hinsichtlich des Forderungsausfalls innerhalb der lokalen Gesellschaft. Das Ausfallrisiko wird aufgrund geringer Umsätze mit Drittkunden als gering eingestuft. Das Absatzrisiko wird trotz des etwas schwierigerem Marktumfeldes weiter als geringes Risiko eingestuft. Währungsrisiko (Risikoeinschätzung: gering) Ein Risiko ergibt sich, wenn Preisänderungen an den Finanzmärkten den Wert von Forderungen und Verbindlichkeiten negativ beeinflussen. Für die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie für die Verbindlichkeiten besteht ein Preisrisiko im Wesentlichen aus Wechselkursschwankungen, da diese Bilanzpositionen teilweise auch in Fremdwährungen denominiert sind. Überwiegend werden Kundenforderungen in EUR abgerechnet, was zu einem geringeren Währungsrisiko führt. Jedoch werden auch strategisch wichtige Lieferanten in USD bezahlt, was wiederum zu einem mittleren Risiko bezüglich Fremdwährungen führt. Liquiditätsrisiko (Risikoeinschätzung: gering) In Folge der soliden Finanzlage und der Einbeziehung in das Cashpool des Konzerns wird das Liquiditätsrisiko als gering eingestuft. Das Liquiditätsrisiko für den konzernweiten Cashpool ist auf Ebene des Gesamtkonzerns der Thermo Fisher Scientific Inc. in USA zu beurteilen. Nach gegenwärtiger Einschätzung lassen sich keine wesentlichen Liquiditätsrisiken hieraus ableiten. Rechtliche Risiken (Risikoeinschätzung: gering) Es bestehen derzeit keine nennenswerten Rechtsstreitigkeiten, die einer signifikanten Risikovorsorge bedürfen. Rechtliche Risiken werden derzeitig als gering eingestuft. Mitarbeiterrisiko (Risikoeinschätzung: gering) Die Mitarbeiterfluktuation bzw. die Neugewinnung von Mitarbeitern vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels stellt für die Gesellschaft ein geringes Risiko dar. Cyber und IT-Risiken (Risikoeinschätzung: gering) Wie die meisten großen internationalen Unternehmen sind auch die Gesellschaften des Thermo Fisher-Konzerns regelmäßig der Gefahr von Cyberangriffen und anderen Cybersicherheitsvorfällen ausgesetzt, weshalb Cybersicherheit konzernweit in den gesamten Risikomanagementprozess integriert wird. Eine erhebliche Störung oder Verletzung der Sicherheit unserer Informationstechnologiesysteme oder ein Verstoß gegen Datenschutzgesetze könnte sich nachteilig auf unser Geschäft auswirken. Als Teil unserer ständigen Bemühungen, unsere derzeitigen Informationssysteme zu aktualisieren, implementieren wir regelmäßig neue Enterprise-Ressource-Planning-Software und andere Softwareanwendungen, um bestimmte unserer Geschäftsvorgänge zu verwalten. Während wir Funktionen implementieren und hinzufügen, können Probleme auftreten, die wir nicht vorhergesehen haben. Solche Probleme könnten unsere Fähigkeit beeinträchtigen, Angebote zu erstellen, Kundenbestellungen entgegenzunehmen und unser Geschäft anderweitig zeitnah zu führen. Wenn wir Systeme aktualisieren oder ändern, kann es zu Dienstunterbrechungen, Datenverlust oder eingeschränkter Funktionalität kommen. Wenn unsere neuen Systeme außerdem keine genauen Preis- und Kostendaten liefern, könnten unsere Betriebsergebnisse und Cashflows nachteilig beeinflusst werden. Wir verlassen uns auf unsere Informationstechnologiesysteme, um elektronische Informationen (einschließlich sensibler Daten wie vertraulicher Geschäftsinformationen und personenbezogener Daten von Mitarbeitern, Kunden und anderen Geschäftspartnern) zu verarbeiten, zu übertragen und zu speichern und eine Vielzahl kritischer Geschäftsprozesse zu verwalten oder zu unterstützen. Unsere Systeme können anfällig für Schäden oder Unterbrechungen durch Naturkatastrophen, Stromausfälle, Telekommunikationsausfälle, Terroranschläge, Computerhäckerangriffe, Computerviren, Ransomware, Phishing, Computer-Denial-of-Service-Angriffe, unbefugten Zugriff auf Kunden- oder Mitarbeiterdaten oder Geschäftsgeheimnisse sein. Wir sind der Meinung, dass Cybersicherheit in der Verantwortung jedes Mitarbeiters liegt, und informieren und teilen regelmäßig Best Practices mit unseren Mitarbeitern, um das Bewusstsein für Cybersicherheitsbedrohungen durch ein Schulungsprogramm zum Sicherheitsbewusstsein zu schärfen, einschließlich regelmäßiger Übungen, regelmäßiger Simulationen von Cyber-Ereignissen und einer jährlichen Bescheinigung unserer Richtlinie zur akzeptablen Nutzung von Technologien. Wir gehen nicht davon aus, dass es derzeit Cybersicherheitsvorfälle gibt, die das Unternehmen oder seine Geschäftsstrategie, seine Betriebsergebnisse oder seine Finanzlage wesentlich beeinträchtigt haben oder nach vernünftigem Ermessen wesentlich beeinträchtigen werden. 2.2 Gesamtrisikoeinschätzung Die Geschäftsleitung sieht ein global erhöhtes Risiko im Einklang mit der aktuellen weltpolitischen Entwicklung hauptsächlich in Folge bestehender Unsicherheiten über den weiteren Verlauf geopolitischer Konflikte und deren Auswirkungen. Ein Risiko für das künftige Fortbestehen des Unternehmens wird auf Basis der Auftragslage, der Branchensituation, der Geschäftsstruktur und der finanziellen Eingliederung in den Thermo Fisher Cashpool nicht gesehen. D. Prognose und Ausblick1. Erwartete wirtschaftliche Rahmenbedingungen Derzeitigen Wirtschaftsprognosen zur Folge wird mit einem Anstieg des Weltwirtschaftswachstums von + 3,2 % für das Geschäftsjahr 2024 gerechnet. Im Euroraum wird momentan für 2024 ein Wirtschaftswachstum von +0,9 % angenommen. Für die USA hingegen wird mit einem Wachstum von +2,2 %, für China wird ein Wachstum von +5,2%, für Deutschland von lediglich + 0,2 % gerechnet. Quelle: ifw Kiel: Kieler Konjunkturbericht Q2/2024 (Welt und Deutschland), Stand Juni 2024 Die Prognosen hängen unter anderem von der weiteren Entwicklung geopolitischer Auseinandersetzungen und den damit verbundenen, internationalen Auswirkungen, sowie der Inflations- und Zinsentwicklung ab und sind dementsprechend mit Unsicherheiten behaftet. 2. Erwartete Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft geht wiederum von einem leicht negativen Trend für ihre Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2024 sowie einer nachhaltigen Erholung für das Jahr 2025 aus. Im derzeitigen, immer noch etwas schwierigeren Marktumfeld ist in den ersten fünf Monaten der Umsatz vor allem durch Aufstockung der internationalen Läger des Geschäftsbereiches gestiegen. Für das zweite Halbjahr wird allerdings ein Rückgang der Umsätze der Gesellschaft erwartet, da derzeitig der Markt eine etwas geringere Nachfrage an HPLC Produkten gegenüber dem bereits schwächeren Vorjahr zu verzeichnen hat. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft insgesamt Umsatzerlöse auf dem gleichen Niveau des Vorjahres bis hin zu einem leichten Rückgang im einstelligen Prozentbereich. Dies begründet sich durch den Rückgang des globalen Auftragsbestandes der Geschäftseinheit zu Beginn des Jahres gegenüber dem Vorjahr, welcher bereits in den ersten 5 Monaten der globalen Geschäftseinheit zu einem Umsatzrückgang geführt hat. Der Umsatzrückgang sollte sich auf das EBIT der Gesellschaft leicht negativ auswirken. Die Liquidität wird wie vorstehend beschrieben als gesichert angesehen. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Umsatzanstieg im einstelligen Prozentbereich erwartet, welcher eine entsprechend positive Auswirkung auf das EBIT haben sollte. Es wird weiterhin ein gleichbleibendes Niveau bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren für 2024 prognostiziert. Die nicht finanziellen Leistungsindikatoren des Jahres 2025 sollten ebenfalls auf einem vergleichbaren Niveau des Jahres 2024 liegen. Zur Unterstützung der Geschäftsentwicklung und geplanten Expansion sind auch weiterhin Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen am Standort vorgesehen. Zur Finanzierung dieser Vorhaben sind entsprechende liquide Mittel verfügbar. Allerdings sind - vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation - Prognosen mit gewissen Unsicherheiten behaftet.
Germering, 12. September 2024 Dionex Softron GmbH Die Geschäftsführung Petrus van der Zande Dr. Ralf Oliver Schlegel Klaus Rohm Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine AngabenAngaben zum Unternehmen: Dionex Softron GmbH, Dornierstrasse 4, in 82110 GermeringHRB 71765 beim Amtsgericht München Die Dionex Softron GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern) aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Anhang in TEUR aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Hinsichtlich des Ausweises hat sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Veränderung ergeben: Die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 zeigt den Bilanzgewinn des Vorjahres als Gewinnvortrag. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB) angesetzt und werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert ist aus der Verlagerung von Produkten einer Schwestergesellschaft nach Germering entstanden. Es wurde dabei mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren der maximale Lebenszyklus der in Germering zu produzierenden Produkte als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 255 Abs. 1 und 2 HGB), vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen enthalten alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Einzel- und Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden nicht einbezogen. Gebäude werden über 50 Jahre, technische Anlagen und Maschinen werden über 1 und 19 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend über 1 und 23 Jahre linear abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Im laufenden Geschäftsjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Ausleihungen sind mit dem Nennwert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den nach den Standardkosten, die auf Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB) umbewertet werden, oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB. Die Herstellungskosten werden gemäß § 255 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung von angemessenen Teilen der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten ermittelt. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und übrige Aktiva Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert unter Vornahme von pauschalierten Wertberichtigungen auf Basis der Fälligkeit der Rechnungen angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zu konzernweiten Wechselkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten bilanziert. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. In Folge der bestehenden Organschaft werden latente Steuern beim Organträger gebildet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Rahmen von unmittelbaren Versorgungszusagen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Zum 31. Dezember 2023 wurden die in Form einer Einzelzusage bestehenden Pensionsverpflichtungen nach der Barwertmethode und im Einklang mit den geltenden Rechnungslegungsvorschriften mit einem 13-jährigen Durchschnittszinssatz in Höhe von 1,75 % (Vorjahr: 1,68 %) bewertet. Am 31. Dezember 2023 betrug der eigentlich anzuwendende Zinssatz 1,74 %; eine Anpassung war aufgrund der geringfügigen Zinsdifferenz nicht nötig. Hierbei wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,10 % (Vorjahr 2,50 %) sowie ein Inflationsausgleich auf laufende Renten von 3,6 % zugrunde gelegt. In Höhe des Differenzbetrages der Diskontierung der Verpflichtung mit dem 7-jährigen Durchschnittszinssatz besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Weiterhin bestehen auch unmittelbare Pensionszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem zugrundeliegenden Deckungsvermögen, gemäß Mitteilungen der Versicherungen, bestimmen. Diese Zusagen werden als wertpapiergebundene Versorgungszusagen angesehen. Das Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 450 (Vorjahr: TEUR 442) wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Da die Zusagen die Voraussetzungen von § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB erfüllen, wird die Pensionsrückstellung in Höhe des beizulegenden Zeitwertes angesetzt. Das Deckungsvermögen erfüllt die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB und wird mit der Pensionsrückstellung saldiert. In diesem Zusammenhang anfallende Zinsaufwendungen sowie Erträge aus Deckungsvermögen betragen je TEUR 18 und sind saldiert im Finanzergebnis ausgewiesen. Sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für den voraussichtlichen Verpflichtungsumfang der Gesellschaft aus Aktienoptionen und anderen aktienbasierten Vergütungen (Restricted Stock Units, "RSU"), die bestimmten Mitarbeitern der Dionex Softron GmbH von der Thermo Fisher Scientific Inc., Waltham, USA, gewährt wurden. Die Gesellschaft hat sich vertraglich verpflichtet, der Thermo Fisher Scientific Inc., sämtliche Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ausübung dieser Aktienoptionen oder "RSUs" entstehen, zu ersetzen. Der Verpflichtungsumfang bei Aktienoptionen besteht aus der Differenz zwischen dem künftigen Ausübungspreis und einer vom Mitarbeiter zu leistenden Zuzahlung. Im Fall gewährter RSUs entfällt die zu leistende Zuzahlung und es besteht somit ein Verpflichtungsumfang in Höhe des voraussichtlichen Börsenkurses zum Ausübungszeitpunkt pro gewährter Einheit zzgl. der über den Erdienungszeitraum aufgelaufenen Dividenden (Dividendenäquivalent). Die Rückstellung für ausgeübte Aktienoptionen oder RSUs wird mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 770 (Vorjahr: TEUR 638). Die Rückstellung für den noch nicht ausgeübten Verpflichtungsumfang in Höhe von TEUR 1.255 (Vorjahr: TEUR 1.892) wird folgendermaßen ermittelt: Der Erfüllungsbetrag für RSUs wird ratierlich über den Erdienungszeitraum (von in der Regel bis zu 3,5 Jahren) angesammelt. Der Verpflichtungsumfang für gewährte Aktienoptionen richtet sich nach den folgenden Kriterien: Aktienoptionen, die bereits ausübbar sind, werden mit ihrem inneren Wert (Börsenkurs am Bilanzstichtag abzüglich der vom Mitarbeiter zu leistenden Zuzahlung) bewertet. Für noch nicht ausübbare Aktienoptionen wird das Verfahren nach Black-Scholes mit folgenden Annahmen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten und übrige Passiva Der Ausweis der Verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Dabei wird ein konzernweit festgelegter und in monatlichen Abständen aktualisierter Konzernkurs verwendet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zu konzernweiten Wechselkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Dionex Holding GmbH. In Folge der bestehenden steuerlichen Organschaft mit der Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG werden latente Steuern beim Organträger gebildet. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Aktiva Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 72.654 wurden kurzfristig prolongiert und daher in die kurzfristigen Forderungen umgegliedert. Sie wurden mit 5,30 % (Vorjahr: 1,85 %) verzinst. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum Bilanzstichtag und zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 2.184 (Vorjahr: TEUR 2.968) nach Abzug der pauschalierten Wertberichtigung in Höhe von TEUR 455 (Vorjahr: TEUR 249). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 306.051 (Vorjahr: TEUR 384.139) betreffen mit TEUR 194.615 Cashpool Forderungen (Vorjahr: TEUR 342.131), mit TEUR 36.638 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 41.195) und mit TEUR 2.143 sonstige Forderungen (Vorjahr: TEUR 813) und mit TEUR 72.654 ein kurzfristiges Darlehen. Im Vorjahr bestand in Höhe von TEUR 72.654 eine Ausleihung an verbundene Unternehmen, die im Anlagevermögen gezeigt wurde. Diese wurde vor dem Bilanzstichtag in ein kurzfristiges Darlehen umgewandelt. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen einen Betrag von TEUR 1.192 (Vorjahr: TEUR 3.841) auf, der Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 919 (Vorjahr: TEUR 3.479) enthält. 2. Passiva Eigenkapital Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 125. Es entspricht der im Handelsregister eingetragenen Summe. Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr TEUR 326.176. Es handelt sich um eine sonstige Zuzahlung im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 35.184 ist infolge des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages gegenüber dem Vorjahr unverändert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Der Berechnung der Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 140). Die rückstellungspflichtigen Altersversorgungsverpflichtungen aus Pensionszusagen entsprechen dem Erfüllungsbetrag, da kein zu verrechnendes Deckungsvermögen vorhanden ist. Aus der Anwendung des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen ergibt sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag von TEUR 1 im Vergleich zur Anwendung des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes. In dieser Höhe besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Eine analoge Anwendung der Ausschüttungssperre auf die Gewinnabführung kommt nicht in Betracht, weil § 301 AktG, der den Höchstbetrag der Gewinnabführung bestimmt, keinen ausdrücklichen Verweis auf die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB enthält. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellung für Restrukturierungskosten betrifft eine Reorganisation der Gesellschaft im Bereich der Produktion und umfasst im Wesentlichen Personalkosten für abzufindende Mitarbeiter. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.101 (Vorjahr: TEUR 148.973) enthalten in Höhe von TEUR 4.904 nach einer Vorabauszahlung von TEUR 100.000 (Vorjahr: TEUR 108.211) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der Ergebnisabführung und in Höhe von TEUR 8.197 (Vorjahr: TEUR 40.762) solche aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 621) erstrecken sich hauptsächlich auf Verbindlichkeiten aus Steuern im Lohn- und Gehaltsbereich mit TEUR 571 (Vorjahr: TEUR 576). Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 5.618 (Vorjahr: TEUR 3.668) resultieren aus Software-Verträgen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen, vermindert um die Erlösschmälerungen. Gliederung nach Tätigkeitsbereichen:
Gliederung nach geografischen Märkten:
* Vorjahreszahlen angepasst Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 278.690 (Vorjahr: TEUR 320.928) enthalten Erträge aus Konzernumlagen und -tantiemen in Höhe von TEUR 2.480 (Vorjahr: TEUR 784). Es sind Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 266.400 (Vorjahr: TEUR 303.841) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von insgesamt TEUR 1.536 (Vorjahr: TEUR 2.550) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Beträge in Höhe von TEUR 2.973 (Vorjahr: TEUR 0) sind periodenfremd. Sie resultieren aus Erstattungen von Lizenzzahlungen für die Jahre 2021 und 2022. 3. Personalaufwand Die Gesellschaft zeigt Lohn- und Gehaltsaufwendungen in Höhe von TEUR 35.845 (Vorjahr: TEUR 33.572). Die Ausgaben für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung belaufen sich auf TEUR 6.813 (Vorjahr: TEUR 6.493), davon TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 549) für Altersversorgung und Unterstützung. Die Personalkosten enthalten Aufwendungen für Abfindungen im Zusammenhang mit einer Umstrukturierung in Höhe von TEUR 1.639. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von insgesamt TEUR 977 (Vorjahr: TEUR 1.865) ausgewiesen. Darüber hinaus enthält dieser Posten wie im Vorjahr im Wesentlichen Aufwendungen für Konzernumlagen, Leiharbeiter, externe Dienstleistungen, Mieten und Energieversorgung. 5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Es handelt sich um Zinserträge in Höhe von TEUR 3.848 (Vorjahr: TEUR 1.341) aus einer Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen. 6. Zinsaufwendungen und -erträge Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (unter Berücksichtigung der Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontzinssatzes) von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3) ausgewiesen. In Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 16) ist Zinsaufwand für Pensionsverpflichtungen mit Zinserträgen aus Deckungsvermögen verrechnet worden. Es sind Zinserträge in Höhe von TEUR 6.771 (Vorjahr: TEUR 363) aus verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 7. Ertragsteuern Aufgrund der bestehenden Organschaft werden Ertragsteuern nicht im Abschluss der Organgesellschaft, sondern auf Ebene des Organträgers ausgewiesen. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen in Höhe von TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 592) aufgrund von Bürgschaften. Für die angeführten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft aufgrund der langfristigen Geschäftsbeziehungen mit indischen Kunden und Behörden nicht gerechnet wird. Kreditlinien in Form von Kontokorrentlinien mit dem Kreditinstitut bestehen zum Stichtag nicht. Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit von TEUR 38.871 (Vorjahr: TEUR 53.965), davon TEUR 4.625 (Vorjahr: TEUR 4.877) mit verbundenen Unternehmen. Außerbilanzielle Geschäfte Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes werden Kfz-Leasingverträge mit i.d.R. bis zu 3-jährigen Laufzeiten eingegangen. Darüber hinaus werden Mietverträge mit i.d.R. bis zu 5-jährigen Laufzeiten abgeschlossen. Mögliche Risiken ergeben sich daraus, dass Verträge in der Regel für längere Laufzeiten abgeschlossen sind und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus einer Verbesserung der Liquidität und dem nicht vorhandenen Verwertungsrisiko. Aus den bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.187 (Vorjahr: TEUR 1.569). Hiervon werden TEUR 556 (Vorjahr: TEUR 556) innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Abschlussstichtag unterliegt ein Betrag von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4) einer Ausschüttungssperre im Zusammenhang mit dem Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung (10-jähriger Durchschnittszinssatz) aber nicht einer Abführungssperre. Abschlussprüferhonorare Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 33). Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter ohne Auszubildende und Geschäftsführer betrug im Jahresdurchschnitt 483 (Vorjahr: 460 Mitarbeiter).
Geschäftsführung: Die Geschäftsführung im Berichtszeitraum wurde durch folgende Personen ausgeübt:
Die Geschäftsführer Herr van der Zande und Dr. Schlegel sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.Nur einer (Omar Castillo) der drei Geschäftsführer bezog seine Bezüge von der Dionex Softron GmbH, sodass von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht wird. Hinsichtlich der Angaben zu Bezügen und Pensionsrückstellungen der ehemaligen Geschäftsführer wird ebenfalls von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht. VI. OffenlegungDer Jahresabschluss der Dionex Softron GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird im Unternehmensregister veröffentlicht. VII. NachtragsberichtFolgende wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag wirkten sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft aus: Das Darlehen bei Phadia International Holdings LP wurde im Mai 2024 zurückgezahlt. VIII. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Gesellschaft hat am 6. Juni 2011 mit der Dionex Holding GmbH mit Sitz in Dreieich als herrschender Gesellschaft einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung dieses Rechtsverhältnisses erfolgte am 16. Juni 2011 im Handelsregister der Gesellschaft (Amtsgericht München, HRB 71765). Der Jahresüberschuss 2023 vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 104.904 (Vorjahr: TEUR: 108.211) wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die Dionex Holding GmbH abgeführt. Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. IX. Konzernbeziehungen und KonzernabschlussDie Gesellschaftsanteile der Dionex Softron GmbH werden von der Dionex Holding GmbH mit Sitz in Dreieich gehalten. Diese ist wiederum ein mittelbares Tochterunternehmen der Thermo Fisher Scientific Inc, Waltham / MA, USA, die den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Jahresabschluss der Dionex Softron GmbH, Germering, wird in den Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc., Waltham/MA, USA einbezogen. Die Thermo Fisher Scientific Inc. und die in ihren Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden als verbundene Unternehmen im Abschluss der Gesellschaft dargestellt. Der Konzernabschluss der Thermo Fisher Scientific Inc. wird nach den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt ist auf Anforderung am Sitz der Thermo Fisher Scientific Inc. in Waltham, Massachusetts / USA, sowie im EDGAR (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval-) System der US-amerikanischen Börsenaufsicht unter der Registernummer 0000097745, erhältlich. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister unter Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG, Braunschweig, HRA 14421, Braunschweig, in englischer Sprache veröffentlicht.
Germering, den 12. September 2024 Dionex Softron GmbH Die Geschäftsführung Petrus van der Zande Dr. Ralf Oliver Schlegel Klaus Rohm Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dionex Softron GmbH, Germering Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dionex Softron GmbH, Germering, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dionex Softron GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 13. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin ppa. Peter Wasserfuhr, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 02. Oktober 2024 festgestellt. |
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