Sporthaus Krumholz Bad Homburg GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Sport- und Campingartikeln (ohne Campingmöbel)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günther Wanner seit 14.9.2018 | Geschäftsführer |
Dirk Bongers seit 24.9.2010 | Geschäftsführer |
Kay-Peter Tönnes seit 28.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Antecedo Asset Management GmbHBad Homburg v.d.HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
ANHANGI. Angaben zur Form der Darstellung und zur Gliederung Die Antecedo Asset Management GmbH mit dem Sitz in Bad Homburg v.d.Höhe, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v.d.Höhe unter der Nummer HRB 10520 ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung gem. §§ 340 ff. HGB anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG), des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Abweichungen in der Form der Darstellung oder in der Gliederung sind nicht vorgekommen. Änderungen gegenüber dem Vorjahr hat es nicht gegeben. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Grundsätze Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem. §§ 242 ff ., 264 ff. HGB sowie 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind nicht vorgekommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen erfahren. Auf fremde Währung lautende Posten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt worden. 2. Forderungen Bargeldbestände und Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr 2023 nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, da zum Bilanzstichtag keine erkennbaren Ausfallrisiken bestanden. Pauschalwertberichtigungen wurden ebenfalls nicht vorgenommen, da auch ein allgemeines Ausfallrisiko nicht ersichtlich war. 3. Wertpapiere des Anlagevermögens und Beteiligungen Wertpapiere des Finanzanlagevermögens wurden zunächst mit ihren Anschaffungskosten und anschließend - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet. Dabei werden dauernde Wertminderungen über Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert und Wertaufholungen über Zuschreibungen maximal bis zur Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Zu- oder Abschreibungen vorgenommen. Beteiligungen wurden gem. § 271 Abs. 1 HGB bilanziert. Der Ansatz erfolgte zu Anschaffungskosten, die dem Nennbetrag der Beteiligung entsprechen. Wertminderungen sind nicht eingetreten, so dass Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert nicht vorzunehmen waren. 4. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens Sachanlagen wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem. § 253 Abs. 3 HGB linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen, da außergewöhnliche Wertminderungen nicht eingetreten sind. Wertaufholungen waren nicht vorzunehmen. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden in voller Höhe abgeschrieben. 5. Sonstige Vermögensgegenstände und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt worden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind. 6. Verbindlichkeiten und Rückstellungen Verbindlichkeiten sind gem. § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Es existieren keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Rückstellungen wurden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem. § 253 Abs. 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen decken alle wesentlichen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. 7. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert und setzt sich aus dem Stammkapital, den Gewinnrücklagen und dem Bilanzgewinn zusammen. Sonderposten mit Rücklageanteil, Genussrechtskapital oder Kapital aus Einlagen stiller Gesellschafter sind nicht vorhanden. III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten des Jahresabschlusses 1. Fristengliederung gem. § 9 RechKredV
2. Börsenfähige Wertpapiere Die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere i.H.v. EUR 2.900.695 (Vorjahr: EUR 1.334.114) beinhalten in voller Höhe börsenfähige und zugleich börsennotierte Wertpapiere. Einer weiteren Aufgliederung gem. § 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV bedarf es somit nicht. 3. Anlagenverzeichnis
4. Beteiligung Die Gesellschaft hält zum 31.12.2023 folgende Beteiligung an einem anderen Unternehmen:
5. Gewinn- und Verlustrechnung Das Ergebnis wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht durch Einstellungen in oder Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil und nicht durch außerordentliche Erträge oder Aufwendungen beeinflusst. Periodenfremde Erträge sind i.H.v. EUR 186 (Vorjahr: EUR 15.776) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind i.H.v. EUR 34.762 (Vorjahr: EUR 14.710) in den anderen Verwaltungsaufwendungen enthalten. Künftige Belastungen aus diesen Positionen ergeben sich nicht. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 besteht eine durch die Commerzbank AG gegebene Bankbürgschaft (Avalverbindlichkeit) für eine Mietkaution i.H.v. EUR 5.067. Andere Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nur im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Mietvertrag für Büroräume, Leasingverträge für Fahrzeuge, Versicherungsverträge) und sind für die Beurteilung der Finanzlage unbedeutend. 2. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse oder Kredite an Geschäftsführer wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Bezugsrechte oder sonstige anteilsbasierte Vergütungen wurden nicht ausgegeben. 3. Personal Im Geschäftsjahr 2023 waren neben den drei Geschäftsführern durchschnittlich 6 Mitarbeiter fest angestellt. 4. Beteiligungen und Mandate Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten. Geschäftsführer und Mitarbeiter nehmen keine Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wahr und halten keine Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die 5% der Stimmrechte überschreiten. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 10.540 und entfällt i.H.v. EUR 6.800 auf die Prüfung des Jahresabschlusses, i.H.v. EUR 3.400 auf die Prüfung des Wertpapierdienstleistungsgeschäfts und i.H.v. EUR 340 auf sonstige Leistungen. 6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken. 7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 i.H.v. EUR 2.132.880 keine Gewinnausschüttung vorzunehmen, sondern den gesamten Betrag in voller Höhe auf neue Rechnung in das folgende Geschäftsjahr vorzutragen.
Bad Homburg v.d.Höhe, 5. April 2024 Kay-Peter Tönnes, Geschäftsführer Dirk Bongers, Geschäftsführer Günter Wanner, Geschäftsführer LAGEBERICHT1 Wirtschaftsbericht 1.1 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 1.1.1 Branchenumfeld Auch im Jahr 2023 waren die vielen politischen Ereignisse im Fokus der Marktteilnehmer; die anhaltenden Angriffe Russlands in der Ukraine, der Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel, die Angriffe jemenitischer Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe, die das Rote Meer durchqueren und die Spannungen zwischen den USA und China auch im Hinblick auf den schwelenden Taiwan-Konflikt. Jedoch ist die vielfach befürchtete Rezession weder in den USA noch in Europa eingetreten. Die meisten wichtigen Börsenindizes, darunter der S&P 500, der Nasdaq, der Stoxx Europe 600 und der japanische TOPIX haben das Jahr mit einem deutlichen Plus beendet. 2023 war damit ein besseres Börsenjahr, als viele Investoren am Jahresanfang prognostiziert hatten. Trotz anhaltender Krisen und unsicherer Konjunkturaussichten sind die Optionsvolatilitäten bis zum Jahresende 2023 in die Nähe historischer Tiefpunkte gesunken, was so eigentlich nur in sehr risikoarmen Zeiten geschieht. Ausschlaggebend hierfür war die Hoffnung auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus. Die Ungewissheit in Bezug auf das Wirtschaftswachstum, die Zinsentwicklung und die oben genannten geopolitischen Ereignisse könnte im Jahr 2024 wieder zu einer erhöhten Volatilität führen. 1.1.2 Ergebnisentwicklung Die Antecedo Asset Management GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 Erträge i.H.v. insgesamt TEUR 13.103 (Vorjahr: TEUR 10.002) erzielt. Diesen standen Aufwendungen i.H.v. TEUR 7.481 (Vorjahr: TEUR 6.617) gegenüber. Daraus ergab sich ein Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 5.622 (Vorjahr: TEUR 3.385). Damit ist das Geschäftsjahr 2023 sehr zufriedenstellend verlaufen, da die Provisionserträge stärker gestiegen sind als die Kosten. 1.1.3 Ergebniskomponenten Die Antecedo Asset Management GmbH betätigt sich überwiegend im Geschäftsbereich der Finanzportfolioverwaltung im Auftrag von Kapitalverwaltungsgesellschaften spezialisiert. Aus dieser Tätigkeit resultierten im Geschäftsjahr 2023 Provisionserträge i.H.v. TEUR 12.996, bei denen es sich um Asset Management Gebühren für die Fondsverwaltung handelt. Das verwaltete Vermögen belief sich zum 31.12.2023 auf EUR 3.421 Mio. (Vorjahr: EUR 4.055 Mio.) und verteilte sich auf 13 gemanagte Sondervermögen im Sinne des Investmentgesetzes. Den größten Beitrag zum Ergebnis lieferten unsere Aktienabsicherungsstrategien, welche in acht Spezialfonds und einem Publikumsfonds von uns gemanagt werden. Hier konnten wir zwei Spezialfondsmandate gewinnen. Das vermehrte Kundeninteresse beruht weiterhin auf der Bereitschaft zur Ausweitung der Asset Allokation bei begrenzten Risikobudgets. Gerade mit Verweis auf den Aktienmarkt-Crash im Frühjahr 2020 und den Aktienmarktrückgang im Jahr 2022 konnten wir die Qualität unserer Absicherungsstrategie verdeutlichen. Aufgrund der gestiegenen Zinsen am Anleihemarkt und gesunkener Risikobereitschaft entschieden sich einige unserer institutionellen Investoren zu einer veränderten Asset Allokation. Daher ist es bei drei Spezialfonds und dem Publikumsfonds Antecedo Defensive Growth zu Mittelabflüssen gekommen. In Summe ist deswegen das verwaltete Volumen zurückgegangen. Die Publikumsfonds von Antecedo erfüllten auch im Jahr 2023 die von uns gesetzten Erwartungen. Der Absolute Return Fonds Antecedo Independent Invest A konnte sich in einem Marktumfeld mit weiter sinkenden Volatilitäten gut behaupten. Unsere Benchmark Fonds Antecedo Enhanced Yield und Low Duration konnten beide seit Auflegung ihre Benchmark übertreffen. Leider liegt das Kundeninteresse noch hinter unseren Erwartungen. Weiterhin wurden Erträge i.H.v. TEUR 88 aus Wertpapierverkäufen und Sonstige betriebliche Erträge i.H.v. TEUR 18 erzielt. 1.1.4 Kapitalausstattung Das Eigenkapital der Gesellschaft i.H.v. TEUR 2.794 setzt sich zum 31.12.2023 aus dem eingezahlten Stammkapital i.H.v. TEUR 600, den Gewinnrücklagen i.H.v. TEUR 61 und dem Bilanzgewinn i.H.v. TEUR 2.133 zusammen. Fremdkapital musste nicht aufgenommen werden. Verbindlichkeiten und Risiken der Gesellschaft sind mit dem vorhandenen Vermögen gedeckt. 1.1.5 Liquidität Zur Sicherstellung der benötigten Liquidität wurden das Stammkapital vollständig eingezahlt sowie Gewinne früherer Jahre durch Einstellung in Gewinnrücklagen thesauriert. Kurzfristig nicht benötigte liquide Mittel wurden ertragsorientiert angelegt, um eine längerfristige Liquiditätsvorsorge zu treffen. 1.1.6 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Entwicklung neuer, innovativer und im Risiko-Ertrags-Profil optimierter Produkte, die qualitativ hochwertige Fondsverwaltung sowie die Erweiterung unseres Kundenstamms sind nach wie vor die tragenden Säulen unserer Geschäftsstrategie. Dafür stehen die Erfüllung der gegenüber unseren Kunden ausgesprochenen Leistungszusagen und die Steigerung der Bekanntheit im Vordergrund. Durch die hohe Qualität unserer Verwaltungsleistungen und die Sicherheit der von uns angebotenen Produkte und Anlagestrategien streben wir in den nächsten Jahren eine hohe Kundenzufriedenheit und damit eine deutliche und breite Steigerung der Anzahl unserer Kunden an. 1.2. Lage zum Bilanzstichtag Im Geschäftsjahr 2023 konnte die positive Ertragslage der Gesellschaft ausgebaut werden. Die neu gewonnenen Spezialfondsmandate wirkten sich positiv auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag aus. Die Vermögenslage stellt sich mit einer Eigenkapitalquote von 50,84% weiterhin sehr stabil dar. 2. Prognosebericht 2.1. Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage Nach den letzten erfolgreichen Jahren werden wir im Jahr 2024 den Fokus auf die Erhöhung des Volumens unserer Publikumsfonds legen: Das Schwergewicht bleibt unsere Wertsicherungsstrategie für Aktien, die wir seit 2007 mit großem Erfolg und hoher Zufriedenheit unserer Kunden anbieten. Aufgrund der voraussichtlich zunehmend volatilen Aktienmärkte sowie der hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken erkennen wir eine weiterhin hohe Nachfrage, bestehende Aktienportfolien gegen mögliche Wertverluste abzusichern. Zudem wächst wegen geringer Risikotragfähigkeit oder -bereitschaft auch die Nachfrage nach abgesicherten Aktieninvestments. Unsere Wertsicherungsstrategie für Aktien hat aufgrund der langlaufenden und stetig eingesetzten Absicherungsinstrumente sowie der hohen Partizipation an positiven Aktienmarktbewegungen im Vergleich zu unseren Mitbewerbern eine herausragende Stellung. Diese können und werden wir auch mit Blick auf die hervorragenden Ergebnisse unseres Publikumsfonds Antecedo Defensive Growth offensiv über Marketingmaßnahmen hervorheben. Dieser Fonds, der abgesichert in die Aktien des NASDAQ®-100 Index investiert, soll selbst auch entscheidend zu unserer weiteren positiven Unternehmensentwicklung beitragen. Aufgrund der positiven Resonanz unserer Kunden sowie der Weiterentwicklung der Strategie werden wir in 2024 einen Aktienfonds auf Basis der Defensive Growth Strategie auflegen. Die Fonds soll eine Outperformance gegenüber den NASDAQ®-100 Index erzielen und eine Alternative zu herkömmlichen ETF's sein. Die Auflage für den Antecedo Growth Supreme Fonds ist für Februar/März 2024 geplant. Unser Absolute Return Fonds Antecedo Independent Invest konnte sich mit Blick auf die Entwicklung in den vergangenen 3 bis 60 Monaten in den Rankings wieder auf den vorderen Rängen platzieren. Zudem hat der Fonds den Euro Fund Award im vierten Jahr in Folge sowie den Refinitiv Lipper Fund Award im dritten Jahr in Folge in seiner Kategorie gewonnen. Auch für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir wieder eine gute Fondsperformance. Aufgrund der guten Anlageergebnisse der letzten 5 Jahre und der geringen Korrelation zu einem reinen Aktieninvestment wollen wir eine hohe Steigerung des Fondsvolumens erreichen. Neues Wachstumsfeld sollen unsere neuen Anleihestrategien werden. Hier haben wir uns im lange anhaltenden Niedrigzinsumfeld neu und besonders innovativ aufgestellt: Der im Februar 2021 aufgelegte Rentenfonds Antecedo Enhanced Yield bietet eine gute Alternative zu einem klassischen Portfolio aus Unternehmensanleihen, der im Februar 2022 aufgelegte kurzlaufende Rentenfonds Antecedo Low Duration Plus bietet eine gute Alternative zu einem Geldmarktfonds - beide ohne Kreditrisiko. Die Leistung der beiden Rentenfonds kann sich bereits knapp drei Jahre bzw. zwei Jahre nach Auflegung sehen lassen. Sie liegen beide deutlich vor ihrem internen Vergleichsindex. Damit haben wir zwei gute Lösungen für ein neues Marktumfeld nach dem massiven Zinsanstieg, in dem Anleiheprodukte wieder gefragt sein werden. Durch die Erweiterung unseres Angebots erwarten wir, neue Kunden hinzuzugewinnen und die Ertragslage des Unternehmens weiter verbessern zu können. Die Personalaufwendungen werden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 steigen, da wir uns mit wachsendem Fondsvolumen und einer größeren Anzahl an Mandaten auch personell verstärken wollen. Im Bereich der anderen Verwaltungsaufwendungen werden wir die Kosten leicht erhöhen, da wir unsere EDV ständig verbessern und sicherer gestalten wollen. Bei steigenden Erträgen aus Asset Management-Gebühren und leicht steigenden Aufwendungen prognostizieren wir eine positive Entwicklung der Ertragslage. 2.2. Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage Größere Investitionen sind für 2024 in der Personalentwicklung und im Marketing geplant. Im Geschäftsjahr 2021 hat die Antecedo Asset Management GmbH eine Minderheitsbeteiligung an der Longside Asset Management GmbH erworben. Diese Beteiligung ist für uns eine strategische Erweiterung, um unsere Lösungen auch als Portfoliostrategie Vermögensverwaltern und Maklern anbieten zu können. Auch für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aus dieser Beteiligung keinen positiven Ertrag. Eine Minderung der Eigenkapitalausstattung und die Notwendigkeit zur Aufnahme von Fremdkapital sind nicht zu erwarten. Aus diesen Gründen gehen wir von einer weiterhin stabilen Entwicklung der Vermögenslage aus. 2.3. Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage Abflüsse liquider Mittel, die nicht aus Zuflüssen gedeckt werden können, sind nicht zu erwarten. Zudem bestehen keine größeren Verbindlichkeiten, die kurzfristig aus den verfügbaren Mitteln gedeckt werden müssten. Die zukünftig vereinnahmten liquiden Mittel werden zum Teil der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Aus diesen Gründen gehen wir von einer weiterhin stabilen Entwicklung der Finanzlage aus. 2.4. Zusammenfassende Prognose Zusammenfassend gehen wir davon aus, dass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft über den weiteren Ausbau unserer Wertsicherungsstrategie für Aktien und die Einführung neuer Benchmarkprodukte im Aktiensegment verbessern wird. Unsere Prognosen basieren auf Ertrags- und Liquiditätsplanungen, die wir anhand des von uns betreuten/gemanagten Vermögens gut erstellen können. 3. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken gehen in unserer Branche mit der Entwicklung der Börsenkurse einher. 3.1. Chancen Die politischen Unsicherheiten geben unserer Wertsicherungsstrategie für Aktien neue Impulse. Wir bieten gerade für diese unruhigen Zeiten die passenden Lösungen: Die bestehenden Overlay-Mandate erfüllten Ende 2023 und Anfang 2024 unsere und die gegenüber unseren Kunden kommunizierten Erwartungen in vollem Umfang. So konnten wir einen neuen volumenstarken Kunden in 2023 gewinnen. Für 2024 sind weitere neue Spezialfondsmandate geplant. Auch unser Publikumsfonds Antecedo Defensive Growth ist bestens aufgestellt und hat sich gerade mit seiner guten Entwicklung in 2023 für weitere Mittelzuflüsse qualifiziert. Das erhoffen wir auch für unseren neuen Fonds Antecedo Growth Supreme. Weiterhin haben wir uns mit der Auflegung neuer Anleihefonds im Februar 2021 und Februar 2022 gut für das neue Marktumfeld mit hohen nominalen Zinsen, aber möglicherweise steigenden Credit-Spreads platziert. Diese Strategien sollen den Wünschen der Anleger nach einem - absolut oder relativ zu ihren Verpflichtungen - defensiven Risiko-Profil gerecht werden. Auf dieser Basis sehen wir Chancen für den Ausbau unserer Kundenbeziehungen und der verwalteten Kapitalanlagevolumina. Weitere Chancen sehen wir in der Entwicklung und Umsetzung speziell auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittener Anlagemöglichkeiten. Gerade Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke suchen nach individuellen Lösungen, die ganzheitlich ihren Zielen im Aktiv-Passiv-Kontext dienen und gleichzeitig den gestiegenen regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Auch Industrieunternehmen suchen nach individuellen Lösungen, die eine Renditechance bei klar begrenztem Risiko bieten. 3.2. Risiken Folgende Risiken sind zu unterteilen: Adressenausfallrisiken Die Forderungen der Gesellschaft bestehen einerseits in täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute mit Rating im Investment-Grade und andererseits in Forderungen an Kunden. Letztere bestehen ausschließlich gegenüber institutionellen Kunden mit hoher Bonität. Diese sind in der Vergangenheit ausnahmslos kurzfristig beglichen worden, so dass wir hier weiterhin keine wesentlichen Risiken sehen. Liquiditätsrisiken Aufgrund der aktuellen Liquiditätsausstattung und der Planung der Liquiditätsflüsse ist das Liquiditätsrisiko begrenzt. Bisher bestand jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Operationelle Risiken Operationelle Risiken können sich z.B. aus dem Geschäftsmodell, Rechts-, Personal- und IT-Risiken ergeben. Mit Ausnahme von dem für kleinere Unternehmen typischen Risiko von Schlüsselpersonen, dem wir bei weiterem Wachstum mit einem Anbau an Mitarbeitern begegnen, sehen wir derzeit keine besonderen operationellen Risiken. Regulatorische Risiken Die zunehmende Regulierung des Finanzdienstleistungssektors (ESG-Umsetzung, Offenlegungsverordnung, Taxonomieverordnung, technische Regulierungsstandards zur Abwicklungsdisziplin) und den damit verbundenen wachsenden Aufwand zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen sehen wir als Risiko. Umfang und Komplexität der zu beachtenden Bestimmungen erfordern einen im Verhältnis zur Größe unseres Unternehmens sowie zu Art und Umfang unserer Geschäftstätigkeit unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand. Zudem werden die Anforderungen der Kapitalverwaltungsgesellschaften bei neuen Fondsauflagen immer größer, um die regulatorischen Vorgaben zu erfüllen. Hier ist mit erhöhtem Personalaufwand sowie Kosten für Versicherungen und IT-Dienstleistungen zu rechnen. 3.3. Risikomanagementziele und -methoden Das betriebswirtschaftliche Ergebnis und die liquiden Mittel werden geplant, permanent über Soll-Ist-Vergleiche überwacht und die Auswertungen regelmäßig besprochen. Aus dem gemanagten Vermögen können die zu erwartenden Erträge vorsichtig prognostiziert und den bekannten Aufwendungen gegenübergestellt werden. Bei Unterdeckung könnten aufgrund der hohen Entscheidungsflexibilität sofort Maßnahmen, wie z.B. weitere Akquise-Aktionen oder ein Kostensenkungsprogramm, eingeleitet werden. Den operationellen Risiken begegnen wir durch ein umfangreiches Regelwerk, intensive Einarbeitung und Schulungen sowie Stichprobenprüfungen. Rechtliche Risiken werden durch angemessene Formular- und Vertragsgestaltung (Rahmenverträge der Kapitalverwaltungsgesellschaften und Verwahrstellen) sowie durch Vorhalten geeigneter Versicherungen begrenzt. Das IT-System wird mit der Geschäftsentwicklung weiterentwickelt. Das IT-Notfallkonzept wird regelmäßig überprüft und ggf. angepasst.
Bad Homburg v.d.Höhe, 19. April 2024 Kay-Peter Tönnes, Geschäftsführer Dirk Bongers, Geschäftsführer Günter Wanner, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Antecedo Asset Management GmbH Louisenstraße 21 61348 Bad Homburg v.d.Höhe VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Antecedo Asset Management GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Antecedo Asset Management GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks. Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der Antecedo Asset Management GmbH, Bad Homburg v.d.Höhe, habe ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.
Frankfurt am Main, 26. April 2024 Petra Mosebach, Wirtschaftsprüferin Beschluss über die Ergebnisverwendung und Feststellung:Der Bilanzgewinn zum 31.12.2023 i.H.v. EUR 2.132.880,01 setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr i.H.v. EUR 111.242,51 zuzüglich des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2023 i.H.v. EUR 5.621.637,50 sowie abzüglich der Vorab-Gewinnausschüttungen i.H.v. EUR 3.600.000. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 i.H.v. EUR 2.132.880,01 eine Gewinnausschüttung i.H.v. EUR 1.800.000 zum 26. Juli 2024 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag i.H.v. EUR 332.880,01 auf neue Rechnung in das folgende Geschäftsjahr vorzutragen. Der Vorschlag der Geschäftsführung wird einstimmig beschlossen. Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt. Gesellschafter Kay-Peter Tönnes Gesellschafter Dirk Bongers Gesellschafterin Kathrin Tönnes Gesellschafter Günter Wanner Gesellschafter Ernst-Georg Kliem |
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