Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 34763
Eingetragen
9.5.2001
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Errichtung und der Betrieb von Einrichtungen zur Gewinnung von Blut, Plasma und zellulären Bestandteilen des Blutes; die Herstellung, Abfüllung und Verpackung sowie der Handel und Vertrieb von Blut- und Plasmakonserven, Blut und Plasmaderivaten sowie Präparaten aus zellulären Blutbestandteilen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Nicolette Mamant
seit 18.2.2025
Prokura
Olha Wieder
seit 30.10.2024
Prokura
Andreas Schramenko
seit 30.10.2024
Prokura
Enrique López Navarro
seit 30.10.2024
Prokura
Moritz Mahn
seit 11.10.2022
Prokura
Henrik Oehme
seit 10.5.2022
Geschäftsführer
Marina Hohenböken
seit 19.8.2021
Geschäftsführer
Ulrike Burkhard
seit 20.3.2008
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Plasma Service Europe GmbH

Dreieich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Plasma Service Europe GmbH, Dreieich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 11. März 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kretschmer, Wirtschaftsprüfer

Barkey, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

EUR 31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.179,62 111.288,13
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.092.933,17 1.201.687,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 347.548,25 404.742,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.885,17 433.633,63
4. Geleistete Anzahlungen 3.163,50 0,00
  1.939.530,09 2.040.064,02
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1.546.188,99
  2.017.710,71 3.697.541,14
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 284.343,69 200.044,64
2. Fertige Erzeugnisse 1.279.870,04 1.372.918,46
  1.564.213,73 1.572.963,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 975,00 4.291,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 198.730,14 161.300,55
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.508.029,70 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 23.758,66 5.781,97
  1.731.493,50 171.374,02
III. Kassenbestand 65.820,55 58.023,45
  3.361.527,78 1.802.360,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.467,55 53.412,98
  5.482.706,04 5.553.314,69

Passiva

   

EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 45.513,00 42.860,00
2. Sonstige Rückstellungen 289.305,63 299.984,37
  334.818,63 342.844,37
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 334.840,02 350.219,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.437.166,28 1.372.231,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.055.167,77 3.175.796,59
4. Sonstige Verbindlichkeiten 70.713,34 62.223,14
davon aus Steuern EUR 62.379,36 (i. Vj. EUR 61.766,88)    
  4.897.887,41 4.960.470,32
  5.482.706,04 5.553.314,69

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

EUR 2012
EUR
1. Umsatzerlöse 19.031.874,66 17.956.998,44
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -93.048,42 71.314,67
3. Sonstige betriebliche Erträge 186.678,45 150.387,70
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -7.190.170,46 -6.900.704,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -848.243,60 -827.754,00
  -8.038.414,06 -7.728.458,48
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.801.451,65 -5.260.999,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.182.585,00 -1.071.114,38
davon für Altersversorgung EUR 536,21 (i. Vj. EUR 2.466,36)    
  -6.984.036,65 -6.332.113,52
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -405.756,44 -400.308,88
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.597.396,15 -3.487.107,45
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.546.187,99 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -41.642,68 -66.785,89
davon an verbundene Unternehmen EUR 39.315,59 (i. Vj. EUR 64.712,89)    
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 2.196,00 (i. Vj. EUR 2.073,00)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.487.929,28 163.926,59
11. Sonstige Steuern -20.100,42 -17.076,32
12. Ergebnis vor Ergebnisabführung -1.508.029,70 146.850,27
13. Erträge aus Verlustübernahme 1.508.029,70 0,00
14. Aufwendungen aus Gewinnabführung 0,00 -146.850,27
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Einrichtungen zur Gewinnung von Blut, Plasma und zellulären Bestandteilen des Blutes, die Herstellung von Blut- und Plasmakonserven, Blut- und Plasmaderivaten sowie Präparaten aus zellulären Blutbestandteilen. Die Gesellschaft betreibt zurzeit in Magdeburg, Rostock, Halle, Merseburg, Köln, Aachen, Dortmund und Nordhausen jeweils eine Plasmapherese-Station.

Zwischen der Biotest Pharma GmbH, Dreieich, (Organträger) und der Plasma Service Europe GmbH, Dreieich, (Organgesellschaft) wurde am 29. November 2001 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242ff. und 264ff. HGB und des GmbHG erstellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßigen linearen Abschreibungen bewertet. Die dabei zugrunde gelegten Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der im Geschäftsjahr planmäßig erfolgten Abschreibungen bewertet. Es wird nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die bis zum 31. Dezember 2009 vorgenommenen degressiven Abschreibungen wurden aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts in § 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB fortgeführt.

Für die Abschreibungsermittlung des Sachanlagevermögens gelten überwiegend folgende Nutzungsdauern:

Mietereinbauten: 15 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen: 5 - 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 5 - 15 Jahre

Erhaltene Investitionszulagen und Investitionszuschüsse werden bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten des Sachanlagevermögens in Abzug gebracht.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert bis zu EUR 150,00 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden über 5 Jahre jeweils mit 20 % abgeschrieben, die Anlagenabgangsbuchung erfolgt dagegen nach fünf Jahren.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens sowie immaterielle Vermögensgegenstände werden im Übrigen zeitanteilig ab dem Zeitpunkt der betrieblichen Nutzung vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Wert, der den Finanzanlagen am Bilanzstichtag beizulegen ist, unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Bestehen die Gründe für die Abschreibungen nicht mehr, werden Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes sowie der "Richttafeln von 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck versicherungsmathematisch errechnet; diese Berechnung entspricht dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,4% bei den Entgelten und von 2,0% bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf 4,89%.

Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag erforderlich ist. Soweit die Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche und latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig.

3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

b) Finanzanlagen

An der Plazmaszolgálat Kft., Törökbálint/Ungarn, werden sämtliche Anteile gehalten. Im Geschäftsjahr 2013 beläuft sich das Jahresergebnis der Tochtergesellschaft auf TEUR -70 und das Eigenkapital beträgt TEUR 242. Die Beteiligung an der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr aufgrund der anhaltenden Anlaufverluste bedingt durch den Kapazitätsausbau auf einen Erinnerungswert von 1 EUR abgeschrieben.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 199 (i.Vj. TEUR 157) den Umsatzsteuersaldo für den Zeitraum 1. November bis 31. Dezember 2013 aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Biotest AG sowie mit TEUR 1.508 (i.Vj. TEUR 0) Forderungen aus der Verlustübernahme durch die Biotest Pharma GmbH. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

d) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Hier werden im Wesentlichen Vorauszahlungen erfasst, die entsprechend der festen Vertragsdauern bis 2014 linear aufgelöst werden.

e) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen (TEUR 100; i.Vj. TEUR 100) personalbezogene Rückstellungen (TEUR 41; i. Vj. TEUR 58) sowie Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 148; i.Vj. TEUR 142).

f) Verbindlichkeiten

    davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2013
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
von einem bis zu fünf Jahren
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen Leistungen 335 335 0 0
(Vorjahr) (350) (350) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.437 1.437 0 0
(Vorjahr) (1.372) (1.372) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.055 55 3.000 0
(Vorjahr) (3.176) (176) (3.000) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 71 71 0 0
(Vorjahr) (62) (62) (0) (0)
2013 4.898 1.898 3.000 0
(Vorjahr) (4.960) (1.960) (3.000) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten den Saldo aus dem Cash Pooling in Höhe von TEUR 1.432 (i. Vj. TEUR 1.154) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5 (i. Vj. TEUR 218).

Im Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ist ein Darlehen inklusive bisher aufgelaufenen Zinsen in Höhe von TEUR 3.055 (i. Vj. TEUR 3.029) sowie im Vorjahr der gemäß Ergebnisabführungsvertrag an den Gesellschafter abzuführende Gewinn in Höhe von TEUR 147 enthalten.

g) sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

  31.12.2013
TEUR
31.12.2012
TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen    
fällig 2014 (i. Vj. 2013) 1.214 1.223
fällig 2015 - 2019 (i. Vj. 2014 - 2018) 1.917 2.468
fällig ab 2020 (i. Vj. 2019) 79 48
  3.210 3.739

Für die Plazmaszolgálat Kft., Törökbalint/Ungarn besteht eine Nachschusspflicht zur Auffüllung des Stammkapitals. Aufgrund der für das Jahr 2014 erwarteten weiteren Anlaufverluste der Gesellschaft bedingt durch die Erweiterung der Kapazitäten erwarten wir eine Nachschussverpflichtung, die aufgrund der vorliegenden Unternehmensplanung voraussichtlich nicht mehr als TEUR 100 betragen könnte.

Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

4. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Es wurden im Geschäftsjahr fast ausschließlich Umsätze im Inland mit der Biotest AG, Dreieich, getätigt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 73) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und aus Mietnebenkostenerstattungen aus Vorjahren resultieren.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten, Mieten und Leasingaufwendungen, Fremdreparaturen sowie Aufwendungen für die Rekrutierung von Spendern. Im Vorjahr wurden periodenfremde Rückstellungsaufwendungen in Höhe von TEUR 100 erfasst.

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt ergab sich folgender Personalstand bezogen auf Vollzeitstellen:

  2013 2012
Produktion 189 180
Verwaltung 2 2
  191 182

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Ulrich Auch, Geschäftsführer

Frau Elke Lichtenfeld, Geschäftsführerin (bis 31.12.2013)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herr Auch erhielt von der Gesellschaft für seine Tätigkeit keine Vergütung.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft hat gemäß § 291 HGB die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts in Anspruch genommen.

Muttergesellschaft ist die Biotest AG, Dreieich, die einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften aufstellt. Dieser Konzernabschluss und -lagebericht, in den die Gesellschaft einbezogen wird, wird im Bundesanzeiger sowie auf der Internetseite der Biotest AG, Dreieich, bekannt gemacht.

Der Konzernabschluss der Biotest AG, Dreieich, wird seinerseits in den Konzernabschluss der OGEL GmbH, Frankfurt, einbezogen, die gleichzeitig als oberstes Mutterunternehmen der Gruppe den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Dreieich, den 11. März 2014

Ulrich Auch

Anlage am Anhang Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2013

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 348.154,56 25.556,94 0,00 373.711,50
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.809.256,15 31.185,56 0,00 1.840.441,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 883.109,94 0,00 0,00 883.109,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.100.756,33 212.208,00 2.448,91 2.310.515,42
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 3.163,50 0,00 3.163,50
  4.793.122,42 246.557,06 2.448,91 5.037.230,57
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.546.188,99 0,00 0,00 1.546.188,99
  6.687.465,97 272.114,00 2.448,91 6.957.131,06
  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.866,43 58.665,45 0,00 295.531,88
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 607.568,43 139.940,11 0,00 747.508,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 478.367,27 57.194,42 0,00 535.561,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.667.122,70 149.956,46 2.448,91 1.814.630,25
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.753.058,40 347.090,99 2.448,91 3.097.700,48
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.546.187,99 0,00 1.546.187,99
  2.989.924,83 1.951.944,43 2.448,91 4.939.420,35
  Buchwerte
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.179,62 111.288,13
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.092.933,17 1.201.687,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 347.548,25 404.742,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.885,17 433.633,63
4. Geleistete Anzahlungen 3.163,50 0,00
  1.939.530,09 2.040.064,02
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1.546.188,99
  2.017.710,71 3.697.541,14

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Allgemeiner Überblick

Der Unternehmensgegenstand der Plasma Service Europe GmbH, Dreieich, (im Folgenden kurz: PSE) ist die Errichtung und der Betrieb von Einrichtungen zur Gewinnung von Blut, Plasma und zellulären Bestandteilen des Blutes, die Herstellung, Abfüllung und Verpackung sowie der Handel und der Vertrieb von Blut- und Plasmakonserven, Blut- und Plasmaderivaten sowie Präparaten aus zellulären Blutbestandteilen.

Grundlage für die Tätigkeit der Gesellschaft sind die freiwilligen Plasmaspenden an den acht Betriebsstätten in Magdeburg, Rostock, Halle, Merseburg, Köln, Dortmund, Aachen sowie Nordhausen.

Um auch im europäischen Ausland Standorte für die Plasmasammlung aufzubauen, wurde im Geschäftsjahr 2008 in Ungarn eine Tochtergesellschaft, die Plazmaszolgálat Kft., Törökbálint/Ungarn, gegründet, deren alleinige Gesellschafterin die PSE ist.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigte sich die PSE fast ausschließlich mit der Gewinnung von Plasma humanen Ursprungs. Zusätzlich wurden in geringem Umfang Blutspenden entgegengenommen, die an ein diagnostisches Unternehmen verkauft wurden. Das produzierte Plasma wird fast vollumfänglich an die Biotest AG, Dreieich, verkauft und von dieser zu Plasmapräparaten weiterverarbeitet.

Das Produktionsvolumen der PSE ist nicht nur von der Nachfrage nach Plasma durch die Pharmaindustrie stark abhängig, sondern auch von der Bereitschaft der Bevölkerung im Umkreis der Standorte, Plasma zu spenden. Die Gesellschaft hat deshalb auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erforderliche Aktivitäten betrieben, durch Aufklärung die Bereitschaft zur Plasmaspende in der Bevölkerung zu erhöhen.

Neben den betriebswirtschaftlichen Zielen ist ein herausragendes Ziel des Unternehmens die Sicherstellung der höchstmöglichen Qualität des hergestellten Plasmas. Hier stellt sich die PSE ihrer vom Gesetzgeber zugewiesenen Rolle als pharmazeutischer Unternehmer, der in eigener Verantwortung Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität und der Sicherheit der Präparate unter Berücksichtigung des Standes von Wissenschaft und Technik ergreifen muss.

Wirtschaftliches Umfeld

Im Jahr 2013 konnte wie im Vorjahr eine gestiegene Nachfrage nach Plasma humanen Ursprungs festgestellt werden. Der Anstieg der Nachfrage bei der PSE spiegelt die Bestrebungen des Biotest Konzerns zur Erhöhung der Eigenversorgungsquote wider.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Gesellschaft hat sich unter den gegebenen wirtschaftlichen, rechtlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingen in 2013 vor Sondereffekten günstig entwickelt.

Im Jahr 2013 blieb die Nachfrage nach Normal-Plasma nahezu konstant, wohingegen sich beim Hyperimmunplasma ein deutlicher Nachfrageanstieg ergeben hat. Das gesamte Absatzvolumen ist im Jahr 2013 um 3,4 % gestiegen.

Die Umsätze sind von TEUR 17.957 auf TEUR 19.032 um 6,0 % gestiegen. Die Preise bei den Plasmasorten blieben gegenüber dem Vorjahr konstant, so dass der Umsatzanstieg allein auf die Absatzmengensteigerung und dem damit einhergehenden, höheren Durchschnittspreis im Produktmix zurück zu führen ist.

Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken wohingegen die Personalaufwandsquote aufgrund einer gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl leicht angestiegen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Umsatz leicht unterproportional gestiegen, was im Wesentlichen auf die Bildung einer Rückstellung für Rückbauverpflichtungen im Vorjahr zurückzuführen ist.

Im Geschäftsjahr wurde aufgrund anhaltender Anlaufverluste eine Abschreibung auf die Beteiligung an der Plazmaszolgálat Kft., Törökbálint/Ungarn, in Höhe von TEUR 1.546 vorgenommen.

Die konzerninterne Verschuldung der Gesellschaft erhöhte sich leicht von TEUR 4.330 auf TEUR 4.487. Die in 2013 entstandenen Zinsen haben sich vor allem aufgrund des weiter gesunkenen allgemeinen Zinsniveaus auf TEUR 39 verringert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -1.488 (in 2012: TEUR 164) und liegt damit deutlich unter dem Vorjahr. Verantwortlich hierfür ist die vorgenommene Abschreibung auf die Beteiligung an der Plazmaszolgálat Kft., Törökbálint/Ungarn. Der Verlust wurde entsprechend dem geltenden Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin übernommen.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 5.553 leicht auf TEUR 5.483 vermindert.

Das Sachanlagevermögen hat sich durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 347 vermindert. Durch die außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der Plazmaszolgálat Kft., Törökbálint/Ungarn, hat sich das Finanzanlagevermögen um TEUR 1.546 vermindert. Das Verhältnis des Anlagevermögens zur Bilanzsumme beträgt nun 36,8 % (in 2012: 66,6 %).

Die Plasmabestände sind auf 12.799 Liter (in 2012: 13.645 Liter) gesunken.

Unsere Forderungen aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr sind aufgrund der Einbindung in das Cash-Management der Biotest-Gruppe sehr gering. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus der Verlustübernahme durch die Gesellschafterin sowie den Umsatzsteuersaldo der Monate November und Dezember 2013 aufgrund der Organschaft mit der Biotest AG.

Im Vorjahr wurden Teile der bisher kurzfristigen Finanzierung durch die Konzernobergesellschaft auf eine längerfristige Finanzierung durch die Biotest Pharma GmbH umgestellt. Das Darlehen der Biotest Pharma GmbH beträgt zum Stichtag inklusive der bisher aufgelaufenen Zinsen TEUR 3.055. Aufgrund der Investitionen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 272 stieg die kurzfristige Verschuldung gegenüber der Konzernobergesellschaft um TEUR 278 auf TEUR 1.432 gegenüber dem Vorjahr (2012: TEUR 1.154) an.

Finanzierung und Investitionen

Im Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in Höhe von TEUR 272 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.

Die PSE ist eng in das Finanzmanagement des Biotest Konzerns eingebunden, dies sowohl im Cash-Management als auch in der Langfristfinanzierung. Aufgrund der der Biotest AG aktuell und für die nähere Zukunft zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln und freien Kreditlinien geht die Gesellschaft davon aus, jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

Die Biotest AG als finanzierende Obergesellschaft des Biotest Konzerns hat im Geschäftsjahr 2013 ihre Fremdfinanzierung vollständig neu strukturiert: Der im Vorjahr bestehende Konsortialkreditvertrag über ursprünglich 175 Mio. € wurde vollständig zurückgeführt und zum 11. November 2013 beendet. Dieser wurde ersetzt durch ein Schuldscheindarlehen über 210 Mio. €, welches nun den Kern der Fremdfinanzierung bildet.

Weiterhin sind der Biotest AG von Banken langfristige Kredite in Höhe von 19 Mio. € zur Verfügung gestellt sowie Kreditlinien in Höhe von 99 Mio. € eingeräumt worden, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurden.

Die Räumlichkeiten der Plasmazentren sowie Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung der Gesellschaft werden im Rahmen von langfristigen Mietverträgen genutzt.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Durch die weiterhin stabile Ertragslage und die Umstrukturierung der konzerninternen Verschuldung hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens aus Sicht der Unternehmensleitung in 2013 weiterhin stabilisiert.

Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen hat sich zum Bilanzstichtag auf 198 (per 31.12.2012: 187 Mitarbeiter) erhöht. Im Jahresdurchschnitt waren 11 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr beschäftigt.

Risiken und Chancen sowie Risikomanagement

Die PSE ist in das Risikomanagement der Biotest AG als Konzernobergesellschaft und damit in deren Vorgaben für den Umgang mit Risiken eingebunden.

Die verantwortlichen Führungskräfte sind verpflichtet, die Geschäftsführung über relevante Veränderungen des Risikoprofils unverzüglich zu unterrichten. Die Geschäftsführung wiederum muss Veränderungen des Risikoumfeldes an die Biotest AG melden.

Die PSE ist als Plasmalieferant weitestgehend von der Biotest AG abhängig. Risiken dieser Gesellschaft können sich voll auf die PSE niederschlagen.

Auf der anderen Seite besteht die Chance, an einer positiven Geschäftsentwicklung und Markterweiterung der Biotest AG zu partizipieren.

Den Folgen einer tief greifenden und lang anhaltenden Rezession könnte sich die Biotest AG und damit indirekt die PSE nicht dauerhaft entziehen, wenn auch der unmittelbare Effekt begrenzt ist. Das Risiko möglicher Umsatzrückgänge bei der Biotest AG ergibt sich aus einer eventuell geringeren Nachfrage und/oder einem steigenden Druck seitens der Abnehmer, die Preise zu senken. Die Konjunkturrisiken sehen wir angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds unverändert als erhöht an und beobachten die Entwicklung genau.

Das Risiko weiterer kräftiger Preisrückgänge bei Plasmaproteinen hat sich aufgrund der Preisentwicklung der vergangenen Jahre, der stabil steigenden Nachfrage sowie der Angebotsentwicklung gegenüber der Vorjahressituation nicht erhöht. Es ist aber nach wie vor als erhöht anzusehen.

Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund des Verlustausgleichs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft, Biotest Pharma GmbH, Dreieich, nicht zu erkennen.

Die Jahresverhandlungen über Liefermengen und Preise für 2014 sind abgeschlossen. Die mit der Biotest AG vereinbarte Mindestliefermenge liegt über dem Niveau von 2013. Die Preise bei den Plasmasorten bleiben gegenüber 2013 konstant. Die PSE wird versuchen, durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen sowie das gestiegene Auftragsvolumen die Ertragslage weiter zu verbessern.

Besondere Ereignisse nach Schluss des Geschäftsjahres

Besondere Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2014 erwarten wir eine weitere Verbesserung der Ertragslage. Ohne Berücksichtigung von Einmalbelastungen im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2013 gehen wir für das Geschäftsjahr 2014 von einer Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im mittleren zweistelligen Prozentbereich aus. Dies ist im Wesentlichen auf die erwartete Nachfragesteigerung bei Normal-Plasma zurückzuführen. Aufgrund der von der Biotest AG erwarteten Absatzsteigerungen geht die Gesellschaft auch für einen Zeitraum bis 2014 von einem stabilen bis moderat steigenden Absatz mit der Biotest AG und damit von stabilen Erträgen aus.

Auch im Geschäftsjahr 2014 wird die Umsatz- und Ergebnisentwicklung nahezu ausschließlich durch die Entwicklungen bei der Biotest AG bestimmt. Die von der Konzernobergesellschaft für 2014 erwartete Umsatzsteigerung gegenüber 2013 lässt erwarten, dass in 2014 die von Biotest abgenommene Plasmamenge ebenfalls steigen wird.

 

Dreieich, 11. März 2014

Ulrich Auch

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.