Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 17078
Eingetragen
10.4.2019
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Autos, Motorrädern, Quads, Rollern und e-mobility-Fahrzeugen sowie deren Wartung und Reparatur; Handel mit Bekleidung aller Art, insbesondere mit Jeans.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dieter Hielscher
seit 10.4.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dieter Hielscher
Am Hofacker 6, 93468 Miltach
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HIELSCHER GmbH

Chamerau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der HIELSCHER GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens / Geschäftstätigkeit

Die HIELSCHER GmbH ist einer der führenden Händler im Bereich Quad, ATV und UTV in Deutschland. Neben diesem Kerngeschäft versteht sich das Unternehmen als umfassender Mobilitätsdienstleister mit folgendem Portfolio: Premium Motorräder verschiedener Marken, ausgewählte E-Mobility Fahrzeuge, Markenroller, L6e Leichtautos (ab 15 Jahren) von Ligier und Microcar, US-Fahrzeuge der Marken Chevrolet, Corvette, Dodge, Ford und Jeep, sowie Supersportler von Herstellern wie Lamborghini, Ferrari, McLaren und Porsche.

Servicedienstleistungen und Reparaturen werden bei der HIELSCHER GmbH in drei eigenen Meisterwerkstätten für PKW, Zweiräder, Quad / ATV und E-Mobility Fahrzeuge angeboten. Zudem vertreibt das Unternehmen Ersatzteile und Zubehörartikel für nahezu alle PKW- und Zweiradmarken.

Das HIELSCHER Modehaus stellt einen weiteren bedeutenden Geschäftsbereich der HIELSCHER GmbH dar. Im Obergeschoss des Ausstellungsgebäudes mit einer Gesamtfläche von 3.500 qm präsentiert das Modehaus auf 1.200 qm eine vielfältige Auswahl an aktueller Mode. Zum Sortiment gehören Oberteile, Kleider, Jacken sowie eine große Auswahl an Hosen und Jeans namhafter Markenhersteller. Das erfahrene Fashion-Team unterstützt Kundinnen und Kunden durch persönliche Beratung und bietet individuell abgestimmte Outfit-Konzepte. Dabei steht ein freundlicher, ehrlicher und kompetenter Service im Mittelpunkt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war deutschlandweit im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Die Gesamtzahl der Zweiradzulassungen in Deutschland lag 2023 bei 212.383 Fahrzeugen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 14.280 Fahrzeuge (entspricht 7,2 Prozent) erhöht. Zu verdanken ist dies vor allem den Motorrädern über 125 ccm, die laut Jahresschluss-Statistik des Industrieverbandes Motorrad (IVM) in Essen gegenüber dem Vorjahr um 16.4 Prozent zulegen konnten.

Die Leichtkrafträder und Leichtkraftroller bis 125 Kubikzentimeter Hubraum verzeichneten mit -5.6 Prozent eine gewisse Sättigung nach der Einführung der Fahrzeugkategorie B196 vor 4 Jahren, liegen aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

Der stationäre Modehandel konnte 2023 weiterwachsen. Trotz volatiler Konsumstimmung, Rezessions- und Kriegssorgen, sowie Klimakrise steigerten die Modehandelsunternehmen ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent.

Im Online-Handel mit Bekleidung und Schuhen wurden im Jahr 2023 insgesamt rund 18,52 Milliarden Euro in Deutschland umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz in diesem Segment erneut um rund 13 Prozent.

Die Warenverfügbarkeit von Modeartikeln ist nach wie vor gut und auch die Preisentwicklung der Lieferanten hat sich im Modesektor nicht wesentlich verändert.

In der Kfz-Branche stellte sich die Warenverfügbarkeit allgemein wieder besser als im Vorjahr dar. Leichte Preisanstiege im Fahrzeughandel, konnten wir problemlos an unsere Kunden weiterreichen.

2. Geschäftsverlauf

Unser Betrieb teilt sich in folgende zwei Bereiche:

a) Mobility (Auto/Motorrad/Quad/Sportwagen/E-Mobilität)

b) Modehaus

Aufgrund des höheren Preisvolumens generierte der Auto/Motorrad/Quad/Sportwagenhandel im Vergleich zum Modebereich den wesentlichen Teil der Umsatzerlöse.

Die für das Geschäftsjahr 2023 getroffenen Prognosen durch die Geschäftsführung der HIELSCHER GmbH entwickelten sich wie folgt:

Aufgrund der politischen Weltlage erhöhten sich die Verbraucherpreise in einigen Bereichen des täglichen Lebens, was bereits vorauszusehen war.

Aus diesem Grund hat sich die Nachfrage nach den angebotenen Produkten wie erwartet leicht verringert.

Die Ertragslage stellte sich mitunter aufgrund der Konzentration auf einen Standort ähnlich wie im Vorjahr dar, was der Prognose aus 2022 entspricht. Das Ergebnis im Jahr 2023 wurde ähnlich zum Jahr 2022 erwartet, was ebenfalls der tatsächlichen Entwicklung entspricht. Über alle Bereiche hinweg wurde ein Rohertrag in 2023 in Höhe von 3.735.858,95 EUR erwirtschaftet. Dies entspricht der prognostizierten leichten Minderung. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Rohergebnis von 3.863.252,85 EUR erwirtschaftet. Dies entspricht einer Reduktion um 127.393,90 EUR (3,30%). Im Geschäftsjahr 2023 stieg das Eigenkapital der HIELSCHER GmbH von 2.265.808,95 EUR auf 3.016.538,10 EUR, was einer Erhöhung von 33,13% entspricht. Gleichzeitig sank die Eigenkapitalrendite von 33,99 % im Jahr 2022 auf 24,73 % im Jahr 2023, was auf die Erhöhung des Eigenkapitals zurückzuführen ist.

Gesamtaussage:

Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 sind wie von der Geschäftsführung erwartet ausgefallen.

Die weitere Steigerung der Eigenkapitalquote konnte erfolgreich umgesetzt werden.

Im Geschäftsjahr 2022 wurde aus strategischen Gründen unsere Filiale in Barbing geschlossen, ebenso wurde die Logistikhalle in Chamerau fertig gestellt.

In diesem Zuge konnten wir im Geschäftsjahr 2023 wie erwartet die innerbetrieblichen Prozesse neu ausrichten und effektiver gestalten. Hierbei zeigte sich eine positive Entwicklung der Wertschöpfung in allen Bereichen. Insbesondere der Fahrzeugverkauf profitierte von den geringen Betriebswegen und konzentrierten Abläufen. Ebenso konnte die Vorhaltung von Fahrzeugen stets in ausreichender Zahl aufgrund der Lagerflächen jederzeit gewährleistet werden.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Digitalisierung der HIELSCHER GmbH weiter vorangetrieben.

Hierdurch ist es der HIELSCHER GmbH möglich, deutschland- und europaweit noch effizienter zu agieren. Ebenso wurden die Bereiche Social Media, Onlinehandel (mit führenden Vertriebsplattformen) und die allgemeine Onlinepräsenz fokussiert und erfolgreich ausgebaut.

Die HIELSCHER GmbH pflegt als verlässlicher Handelspartner langjährige und stabile Beziehungen zu Lieferanten und Geschäftspartnern. Dies bildet eine wesentliche Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung des Produktangebots und stärkt die Marktposition. Mit Engagement und Innovationsbereitschaft strebt die HIELSCHER GmbH danach, auch in Zukunft ihre Kunden durch den Vertrieb von Fahrzeugen, welche sowohl zukunftsorientiert als auch alltagstauglich sind, zu begeistern.

Das HIELSCHER Modehaus im Obergeschoss des dreistöckigen Geschäftshauses erfreut sich weiterhin an stetigem Stammkundenzuwachs.

Beschaffungsmarkt

Auch im Geschäftsjahr 2023 zeigte sich die HIELSCHER GmbH als verlässlicher und langfristig orientierter Handelspartner gegenüber seinen bisherigen Bestandslieferanten. Aufgrund dieser jahrelangen, intensiven und fairen Zusammenarbeit war es möglich, weiterhin kurze Liefer- und Beschaffungswege, eingeräumt zu bekommen. Die HIELSCHER GmbH legt größten Wert auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Fahrzeug- und Teilelieferanten. So konnten die Beziehungen auch zu relativ neuen Markenlieferanten wie LIGIER, Microcar und HORWIN, erfolgreich und wertschöpfend ausgebaut werden.

3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

- Die Umsatzerlöse im Modehaus stiegen aufgrund diverser Marketingmaßnahmen und dem dadurch wachsenden Bekanntheitsgrad leicht an.

- Die Umsatzerlöse im Fahrzeughandel nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht ab.

- Das Ergebnis ist mit 3,30% zum Vorjahr 2022 leicht vermindert.

- Die Aufwände haben sich aufgrund der gestiegenen Energiepreise seitens der Lieferanten etwas erhöht. Weiterhin ist eine erschwerte Beschaffungslage am Ersatzteilmarkt präsent.

- Eine Erhöhung der Einkaufspreise ist in allen Bereichen zu verzeichnen.

b) Finanzlage

Bei der Finanzierung des Warenbestands im Modehaus setzt die Firma HIELSCHER auf Eigenkapitalfinanzierung.

Die zur Fahrzeugfinanzierung benötigte Liquidität für den Autohandel, wird ebenfalls aus Eigenkapital und bei Bedarf, zusätzlich aus vorhandenen und ausreichenden Kreditlinien, von zwei spezialisierten und namhaften Auto Finanzierungsbanken bedient.

Diese stehen seit vielen Jahren der HIELSCHER GmbH, auch als kompetente Absatzfinanzierungspartner, zur Seite.

Festdarlehen zur Fahrzeugeinkaufsfinanzierung werden von der HIELSCHER GmbH nicht beansprucht.

KK-Kreditrahmen wurden im Bilanzjahr 2023 ebenfalls nicht beansprucht.

Das Finanzmanagement der HIELSCHER GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stehts innerhalb der Zahlungsfristen unter Nutzung von Skontoabzug zu begleichen.

Jede Forderung wird in allen Abteilungen direkt bei Übergabe der Ware vereinnahmt.

Das Fremdkapital bezifferte sich im Geschäftsjahr 2022 auf 11.290.219,45 EUR.

Im Geschäftsjahr 2023 verminderte sich der Anteil an Fremdkapital um 852.521,77 EUR auf 10.437.697,68 EUR. Dies entspricht einer Reduktion von 7,55%.

c) Vermögenslage

Das Eigenkapital hat sich zum Stichtag von 2.265.808,95 EUR auf 3.016.538,10 EUR erhöht.

Dies entspricht einer Erhöhung von 33,13 %.

Die Vorräte reduzierten sich von 9.046.806,06 EUR auf 8.386.590,51 EUR.

Dies entspricht einer Reduktion von 7,63 %.

Das Anlagevermögen erhöhte sich von 4.050.046,00 EUR auf 4.369.367,00 EUR.

Dies entspricht einer Erhöhung von 7,88%.

Bei den für die Finanzierung des Anlagevermögens (neue Gebäude) hereingenommenen Fremdmitteln handelt es sich ausschließlich um langfristige Annuitätendarlehen mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 7 Jahren. Die durchschnittliche Zinsbelastung für alle Darlehen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,03 %.

Auf der Passivseite reduzierten sich die Verbindlichkeiten um 805 TEUR, die Rückstellungen nahmen um 47 TEUR ab.

Das positive Ergebnis des laufenden Jahres führte zu einem weiteren Aufbau des Eigenkapitals.

Die Vermögenslage ist geordnet und die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich solide dar.

d) Auftragslage

Die Auftragslage in allen Abteilungen kann als stabil bezeichnet werden. Die Anzahl der verkauften Fahrzeuge am Standort Chamerau zeigen in 2023 eine steigende Tendenz.

4. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage und der Geschäftsverlauf der HIELSCHER GmbH können in Anbetracht der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und in Bezug auf das breit gefächerte und qualitativ hochwertige Angebot als sehr solide für das Jahr 2023 bezeichnet werden.

5. Personalbericht

Die Mitarbeiterzahl ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Filialschließung in Barbing entsprechend gesunken. Die Gesellschaft hat einen starken Focus auf Mitarbeiterzufriedenheit. Ebenso achtet die HIELSCHER GmbH auf einen niedrigen Krankenstand, geringe Fluktuation sowie kontinuierliche Weiterbildung des Personals in allen Abteilungen.

III. Risiko und Chancenbericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Chancen und Risiken aus der unternehmerischen Tätigkeit werden von der Geschäftsführung laufend hinterfragt, bewertet und bei Bedarf neu definiert und nachjustiert. Die Einbeziehung unserer Abteilungsleiter in diese Prozesse ist für unser Unternehmen selbstverständlich.

Risiken werden, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert und auf Dritte verlagert.

Wesentliche Risiken bestehen im deutschen Wirtschaftsraum aktuell in einem Überangebot von Neufahrzeugen und Gebrauchtwagen, in Verbindung mit einer eventuell geschwächten Nachfrage.

Eine mögliche Kaufzurückhaltung kann zu einem Rückgang des Umsatzes führen.

Auch politische Rahmenbedingungen werden von der HIELSCHER GmbH, permanent in kurz-, mittel- und langfristige Planungen einbezogen. Insbesondere das langfristig geplante Verbrennerverbot wird eine Veränderung der Nachfrage bei Neufahrzeugen erzeugen. Zudem erfordern die wechselnden Regularien für Subventionen im Bereich der Elektromobilität eine schnelle Anpassungsfähigkeit an neue Markbedingungen. Diesem Risiko begegnet unser Unternehmen, vor allem auf der Beschaffungsseite, mit einem den Marktverhältnissen schnell anpassbarem und attraktiven Angebot, auch im Gebrauchtfahrzeugsegment.

b) finanzwirtschaftliche Risiken

Die Nach- bzw. Auswirkungen der Corona-Pandemie bzw. des Ukraine-Krieges beeinträchtigen nach wie vor sowohl die aktuellen Lebensumstände als auch die weltweite Wirtschaftstätigkeit.

Auch die Tendenz zu steigenden Energiepreisen, Lohnkosten und Zinsen von Einkaufsfinanzierungen, kann die künftige Rendite negativ beeinflussen.

Es ist seit jeher das Ziel der Geschäftsleitung, Abhängigkeiten sowohl auf Lieferanten-, als auch auf Kundenseite zu minimieren. Hierzu setzt die HIELSCHER GmbH auf eine sinnvolle Optimierung der Lieferketten, besonders im Ersatzteile-Bereich. Hier werden die Bedarfe nicht mehr von den Herstellern alleine gedeckt. Die Aufnahme von Zwischenhändlern und lokalen Anbietern haben sich hier als zielführend erwiesen.

Für die HIELSCHER GmbH bestehen keine Ausfallrisiken von Forderungen, da die Zahlungseingänge in allen Abteilungen sofort bei der Übergabe der Ware erfolgen. Im Bereich des Fahrzeugverkaufs wird zusätzlich, durch die Praxis der Vorabzahlung jeder einzelnen Rechnung, das Risiko von Zahlungsausfällen ausgeschlossen.

Eventuell steigende Zinsen belasten das Unternehmen bei langfristigen Finanzierungen nicht, da alle Annuitätendarlehen für die in den letzten Jahren getätigten Baumaßnahmen, mit einer festgeschriebenen durchschnittlichen Zinsbelastung von 1,03 % ausgestattet sind.

c) Risiken durch Informationstechnologien

Die Geschäftsführung befindet die aktuellen Risiken durch Informationstechnologien primär in den von außen gesteuerten Aktivitäten. Hierzu zählen Phishing-Mails und Ransomware. Hauptsächlich können diese Risiken durch Unkenntnis in die Systeme der Unternehmen geschleust werden. Ebenso sehen wir den Einsatz von diversen Kommunikationskanälen wie z.B. WhatsApp kritisch. Hier könnten datenschutzrelevante Information unbefugt an Dritte übermittelt werden.

Durch ständige Überprüfung und Anpassung der eingesetzten Sicherheitstechnologien, wird eine reibungslose Abwicklung der Geschäftsprozesse gewährleistet und auf dem neuesten Stand gehalten.

Alle Maßnahmen zur Informationssicherheit im Kommunikationsbereich werden laufend überwacht.

Mitarbeiter durchlaufen in regelmäßigen Abständen diesbezügliche Schulungen und erhalten Mitteilung über die neuesten Aktivitäten zu Pishing-Mails. Antiviren-Software und sonstige bestmögliche Absicherungstechnologien kommen zum Einsatz und werden extern und zusätzlich von einem internen Mitarbeiter betreut. Die hier im Lagerbericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.

2. Chancenbericht

Die Mobilität wird auch mittel- und langfristig ein wichtiges Kriterium einer florierenden Wirtschaft sein.

Insbesondere in ländlichen Gebieten ist die Nachfrage nach individueller Mobilität unverzichtbar und wird weiterhin eine hohe Priorität in der Gesellschaft darstellen.

Der Firmenstandort in Chamerau, direkt an der viel befahrenen Bundesstraße B85 und nahe der tschechischen Grenze, liegt geographisch optimal für den Vertrieb unseres umfangreichen Portfolios.

Die im Zeitraum von über 38 Jahren erarbeitete Marktstellung und die langjährigen und vertrauensvollen Vernetzungen zu Herstellern und Lieferanten im In- und Ausland, sowie die permanente Suche nach aussichtsreichen Nischenprodukten, gepaart mit einer wohlüberlegten Anpassungsfähigkeit des Unternehmens an faktische Marktgegebenheiten, sieht die Geschäftsführung als geeignet an, auch künftig erfolgreich am Markt agieren zu können.

Ein weiterer Vorteil der HIELSCHER GmbH besteht darin, dass die drei wesentlichen Firmensäulen schon seit vielen Jahren von Familienmitgliedern verantwortungsvoll und mit viel Herzblut geführt werden. Das Modehaus wird von Frau Beate Hielscher geleitet, der Automobilbereich und die Sportwagenabteilung führt Sohn Lucas Hielscher und das Motorrad, Quad/ATV, MicroCar, Elektroauto und E-Mobility Angebot in allen Facetten liegt in der Hand von Herrn Dieter Hielscher.

Wir sehen Marktveränderungen und Änderungen von politischen Rahmenbedingungen nicht als Bedrohung, vielmehr als Chance für interessantes und unternehmerisches Handeln. Das Thema "voraussichtliches Verbot von Verbrennungsmotoren" nehmen wir derzeit gerne zum Anlass und stellen uns im Bereich der Elektromobilität für unsere Kunden bestmöglich, aber auch betriebswirtschaftlich sinnvoll auf. Somit können wir uns jederzeit und schnell eventuellen Marktveränderungen anpassen und unseren Kunden auch in Zukunft immer aktuelle und attraktive Mobilitätslösungen anbieten.

IV. Prognosebericht

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung der Hielscher GmbH mit folgenden Entwicklungen:

Erwartung Preisentwicklung allgemein:

Verbraucherpreise werden unserer Meinung nach aufgrund der politischen Weltlage, in einigen Bereichen des täglichen Lebens weiter leicht steigen. Auch die Energiekosten werden durch die ungünstigen politischen Rahmenbedingungen längerfristig einen negativen Einfluss auf die Kaufkraft und folglich auch auf das Kaufverhalten der Bürger haben.

Im Modebereich sehen wir eine Konjunkturabschwächung und preissensiblere Kundinnen und Kunden. Zudem bringt ein veränderter Welthandel neue Anreize mit sich. Hierzu zählen auch die Billiganbieter diverser Online-Plattformen aus Asien. Daher sehen wir die Kaufanreize im deutschen Modehandel als leicht abfallend an.

Im Fahrzeugbereich wird wohl eine Spaltung der Endverbraucher vor sich gehen. Hinsichtlich der zu erwartenden Preissteigerungen wird es allgemein eine merkliche Abwägung zur Notwendigkeit eines Fahrzeuges geben. Hier sehen wir einerseits einen abnehmenden Absatzmarkt für das kommende Geschäftsjahr im Bezug auf Neufahrzeuge. Der Gebrauchtfahrzeughandel wird allerdings leicht steigen.

Erwartung Nachfrage:

Wir beobachten in Deutschland in vielen Geschäftsbereichen, unter anderem in der Baubranche, der Autoindustrie, deren Zulieferbetriebe und dem Gastgewerbe steigende Auftragsrückgänge und Unsicherheiten und eine daraus resultierende, steigende Insolvenzgefahr in diesen Branchen. Personalabbau in den entsprechenden Betrieben und eine allgemeine Verunsicherung mit einhergehendem Kaufkraftverlust der Bevölkerung wird 2024 die Folge sein.

Die Nachfrage nach den in unserem Portfolio befindlichen Produkten wird voraussichtlich unter den genannten Rahmenbedingungen im Jahr 2024 ebenfalls abnehmen. Die Geschäftsleitung versucht dieser Entwicklung durch ein noch breiter gefächertes Produktportfolio entgegenzuwirken.

Erwartung Lieferantensituation:

Einige unserer Fahrzeuglieferanten und Fahrzeughersteller haben bereits für Q3 und Q4/2024 Lieferengpässe angekündigt. Das Problem liegt hier in der Motorenproduktion, da von politischer Seite relativ kurzfristig die Einführung einer neuen EU- Abgasnorm im Zweiradbereich sowie im Quad und ATV-Segment und bei Leichtbaufahrzeugen der Kategorie L6e zum 01.01.2025 beschlossen wurde.

Leider ist diesbezüglich einer unser Hauptlieferanten im Quad/ATV- und Motorrad-Segment (der Importeur KSR Group aus Krems/Österreich) in finanzielle Schieflage geraten. Es gibt allerdings bereits einen neuen Importeur für die Fahrzeuge des Premium Herstellers CFMOTO. Diese Umstellung zur Fa. LEEB in Wolfsberg/Österreich wird vermutlich das gesamte Jahr 2024 in Anspruch nehmen, bis hier wieder ein reibungsloser Geschäftsbetrieb und eine beständige Versorgung mit Neufahrzeugen, respektive auch in der Ersatzteilversorgung, stattfinden kann.

Hierzu erwartet die Geschäftsführung der HIELSCHER GmbH eine Stabilisierung der Lieferketten erst im Laufe des Jahres 2025. Mögliche Auswirkungen einer eingeschränkten Lieferfähigkeit seitens des Herstellers CFMOTO sehen wir im Rückgang der Umsatzzahlen. Kunden werden zurückhaltend auf die aktuelle Situation des europäischen Marktführers reagieren. Ebenso wird im Bereich der Ersatzteilversorgung ein höherer Aufwand mit einer möglichen Preissteigerung zur Beschaffung einhergehen. Dieses Szenario wird unseren Rohertrag im kommenden Geschäftsjahr rückläufig beeinflussen.

In der Modeabteilung erwarten wir keine Liefereinschränkungen unserer seit vielen Jahren zuverlässig arbeitenden Markenhersteller.

Erwartung Ertragslage:

Die Ertragslage wird sich aufgrund von allgemeinen Preissteigerungen, ungünstiger politischer Rahmenbedingungen, steigender Kosten im Energiebereich und vor allem wegen der aktuellen Lieferschwierigkeiten von Fahrzeugherstellern im Vergleich zu 2023 signifikant abnehmen.

Erwartung Ergebnis:

Das Ergebnis 2024 wird im Modehaus mit leichter Reduktion ähnlich positiv wie 2023 ausfallen.

Das Ergebnis 2024 im Fahrzeughandel (Auto/Motorrad/Quad/Sportwagen/E-Mobilität) wird aus oben genannten Gründen erheblich sinken.

Insgesamt rechnet die HIELSCHER GmbH daher für das Jahr 2024 mit einem deutlichen Ergebnisrückgang im Vergleich zu 2023.

Nach erwartbarer Normalisierung der Fahrzeuglieferfähigkeit unserer Lieferanten zu Anfang 2025 wird sich wieder eine Ergebnissteigerung einstellen.

Alle Geschäftsbereiche werden auch in Zukunft permanent von der Geschäftsführung auf deren Resilienz und auf mögliche negative Marktveränderungen überprüft und bei Bedarf zeitnah angepasst.

 

Chamerau, den 03.12.2024

gez. Dieter Hielscher, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.369.367,00 4.050.046,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 327,00 2.617,00
II. Sachanlagen 4.369.040,00 4.047.429,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.264.427,00 3.265.362,00
2. technische Anlagen und Maschinen 34.276,00 37.467,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.070.337,00 744.600,00
B. Umlaufvermögen 9.081.729,49 9.502.013,38
I. Vorräte 8.386.590,51 9.079.491,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 152.641,08 198.229,98
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.443,05 54.649,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 27.914,79 47.448,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 102.198,03 143.580,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 542.497,90 224.291,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.139,29 3.969,02
Summe Aktiva 13.454.235,78 13.556.028,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.016.538,10 2.265.808,95
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 2.991.538,10 2.240.808,95
davon Gewinnvortrag 2.245.431,74 1.470.619,70
B. Rückstellungen 188.017,00 234.881,00
C. Verbindlichkeiten 10.249.680,68 11.055.338,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.434.087,99 7.862.045,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 240.577,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.064.225,93 1.578.415,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 800.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 800.000,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 850.312,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 850.312,50
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.015.592,69 2.342.980,13
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.845.592,69 2.172.980,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 170.000,00 170.000,00
Summe Passiva 13.454.235,78 13.556.028,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.837.833,49 3.863.252,85
2. Personalaufwand 1.515.846,83 1.725.006,21
a) Löhne und Gehälter 1.263.333,04 1.425.020,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 252.513,79 299.985,67
davon für Altersversorgung 7.548,14 6.960,00
3. Abschreibungen 366.640,33 278.013,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 366.640,33 278.013,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 552.906,32 652.743,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.317,45
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 377.511,78 146.109,08
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 284.709,82 286.353,12
8. Ergebnis nach Steuern 753.535,86 775.027,25
9. sonstige Steuern 7.429,50 4.838,00
10. Jahresüberschuss 746.106,36 770.189,25
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.245.431,74 1.470.619,70
12. Bilanzgewinn 2.991.538,10 2.240.808,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

HIELSCHER GmbH, Chamerau

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Hielscher GmbH hat Ihren Sitz in 93466 Chamerau, Im Gewerbepark 1 und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg unter der Register-Nr. HRB 17078 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 2 HGB auf. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB, insbesondere §§ 264 ff. HGB) wurden beachtet.

Der Jahresabschluss umfasst somit die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden.

Die in § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die in § 275 Abs. 1 und Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Es wird vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB). Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Angewandte Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Grundlegende Veränderungen fanden nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist im folgenden Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge- Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.987,98 9.660,98 2.290,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.987,98 9.660,98 2.290,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.473.367,26 118.587,95 327.528,21 119.522,95
2. technische Anlagen und Maschinen 47.838,35 13.562,35 3.191,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 992.503,07 992.699,38 422.637,51 241.636,38
-492.227,94
Summe Sachanlagen 4.513.708,68 1.111.287,33 763.728,07 364.350,33
-492.227,94
Summe Anlagevermögen 4.523.696,66 1.111.287,33 773.389,05 366.640,33
-492.227,94
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 327,00 2.617,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 327,00 2.617,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.264.427,00 3.265.362,00
2. technische Anlagen und Maschinen 34.276,00 37.467,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.070.337,00 744.600,00
Summe Sachanlagen 4.369.040,00 4.047.429,00
Summe Anlagevermögen 4.369.367,00 4.050.046,00

2. Umlaufvermögen

2.1. Fertige Erzeugnisse

Die fertigen Erzeugnisse haben sich gegenüber dem Vorjahr von 9.044 T€ um 658 T€ auf 8.386 T€ verringert. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Anschaffungskosten.

2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegen Herrn Dieter Hielscher in Höhe von 50T € (Vorjahr: 55T €) enthalten.

2.3. Kasse / Bank

Die liquiden Mittel, Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel betragen 542 T€ (Vorjahr 224 T€).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurden Beträge über vorausbezahlte Betriebsausgaben in Höhe von 3 T€ (Vorjahr: 4 T€) eingestellt.

4. Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt 25.000,-- €.

5. Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungen enthalten.

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Rückstellung Personalkosten Urlaub 73 85
Rückstellung Abschlusskosten 53 28
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 7 1

6. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023

Gesamt
TEUR
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
TEUR
mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren
TEUR
mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
gegenüber Kreditinstituten 7.434 264 5.551 1.619
(Vorjahr) 7.862 275 5.769 1.818
7.862 275 5.769 1.818
2. Anzahlungen auf Bestellungen 37 37
(Vorjahr) 132 132
3. Verbindlichkeiten aus L + L 1.121 1.121
(Vorjahr) 1.642 1.642
4. Verbindlichkeiten gg. verbundenen Untern. 0 0
(Vorjahr) 850 850
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1658 569
(Vorjahr) 569 569
davon: aus Steuern 529 529
(Vorjahr) 233 233
an nahestehende Unternehmen 0 0
(Vorjahr) 0 0
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 688 688
(Vorjahr) 399 399
mit einer Restlaufzeit über einem Jahr 441 0 441
(Vorjahr) 170 170
10.678 2.002 6.210 1.818

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt gesichert:

Buchgrundschulden in Höhe von 3.660 T€ (Vorjahr 3.660 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 529 T€ (Vorjahr 233 T€).

7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen.

Mit der Hielscher Besitzgesellschaft besteht ein Pachtvertrag gegen die Überlassung des Grundstücks sowie der Geschäftsbauten.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 977 T€, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 60 T€ sowie einer Restlaufzeit von über einem Jahr bis zu 5 Jahren in Höhe von 233 T€ und einer Restlaufzeit von über 5 Jahren in Höhe von 684 T€.

9. Sonstige Angaben zur Bilanz

Keine weiteren relevanten Angaben zur Bilanz.

IV. Sonstige Angaben

1. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Arbeitnehmergruppen Personen
Arbeiter 35
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 35

2. Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung bestimmt waren im Geschäftsjahr Herr Dieter Hielscher.

Hinsichtlich der Angabe von Organbezügen wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Kredite im Sinne von § 285 Nr. 9c HGB bestehen im Geschäftsjahr. Diese werden fremdüblich abgewickelt.

Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagespiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel siehe Seite 4 zu entnehmen.

Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind keine größeren Veränderungen gegenüber dem Berichtsjahr eingetreten.

Sonstige Berichtsbestandteile

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, der allgemeinen handelsrechtlichen und der besonderen steuerlichen Vorschriften von Gesetz und Satzung. Alle Vermögensgegenstände, Schuldposten und Risiken sind erfasst, der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

 

Chamerau, 31. März 2025

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Dieter Hielscher, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HIELSCHER GmbH, Chamerau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HIELSCHER GmbH, Chamerau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HIELSCHER GmbH, Chamerau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viechtach, den 31.03.2025

BFMT Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Martin Trost, Wirtschaftsprüfer

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