Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 2603
Vorher
Schroeder Bauelemente GmbH
Eingetragen
6.7.1994
Branche
Bearbeitung und Veredlung von HolzGroßhandel mit Roh- und SchnittholzVeredlung von Holzwaren
Gegenstand
sind der Betrieb einer Holzhandelsunternehmung und die Ausführung von Arbeiten zur Holz- und Kunststoffbearbeitung und Holzverarbeitung aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Schroeder
seit 10.1.2017
Geschäftsführer
Mike Kutscha
seit 22.1.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schroeder & Sohn GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.124.868,00 1.143.145,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.021,00 29.366,00
II. Sachanlagen 1.104.847,00 1.113.779,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 570.616,00 562.044,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.231,00 551.735,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.274.888,78 8.247.053,10
I. Vorräte 1.420.511,13 2.102.151,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.017.591,58 3.700.468,89
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.876.926,61 2.590.524,30
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.140.664,97 1.109.944,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.836.786,07 2.444.432,90
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.737,42 0,00
10.403.494,20 9.390.198,10

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 7.745.900,46 6.774.456,15
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 7.715.900,46 6.744.456,15
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.744.456,15 5.828.340,66
2. Jahresüberschuss 971.444,31 916.115,49
B. RÜCKSTELLUNGEN 996.034,22 1.028.025,62
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 1.720,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 93.531,00
3. Sonstige Rückstellungen 996.034,22 932.774,62
C. VERBINDLICHKEITEN 1.617.793,52 1.555.586,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 624.668,75 748.745,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 284.762,97 359.668,03
3. Sonstige Verbindlichkeiten 708.361,80 447.172,91
- davon aus Steuern: € 685.599,16 (Vorjahr: € 431.905,37)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 13.495,26 (Vorjahr: € 15.267,54)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 43.766,00 32.130,00
10.403.494,20 9.390.198,10

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 7.432.551,56 7.218.345,21
2. Personalaufwand -4.276.999,35 -4.148.682,78
a) Löhne und Gehälter -3.476.005,08 -3.402.861,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -800.994,27 -745.821,46
- davon für Altersversorgung:€ 16.957,89 (Vorjahr: € 12.599,92)
3. Abschreibungen -289.883,69 -299.800,99
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.453.661,20 -1.426.984,61
5. Betriebsergebnis 1.412.007,32 1.342.876,83
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.666,94 8.071,63
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -785,41 -1.741,33
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -459.444,54 -433.091,64
9. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 971.444,31 916.115,49
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.744.456,15 5.828.340,66
11. Bilanzgewinn 7.715.900,46 6.744.456,15

Anhang 2023

Schroeder & Sohn GmbH, Hamm

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet Schroeder & Sohn GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRB 2603 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Hamm. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Gesellschaft wendet sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode an. Bei degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenständen wird die Abschreibungsmethode gewechselt, sobald eine lineare Abschreibung des Restbuchwertes zu einer höheren Abschreibung führt als bei Fortsetzung der degressiven Abschreibungsmethode.

Die geringwertigen Wirtschafsgüter bis € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter über € 150,00 und unter € 1.000,00 wurden bis 2020 in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben.

Der Warenbestand und die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind, unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades zum Bilanzstichtag, mit ihren Herstellungskosten bewertet.

Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten.

Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Paulschalwertberichtigungen sind aktivisch abgesetzt. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nennwerten bilanziert.

Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es besteht eine temporäre Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz in der Bilanzposition Sachanlagevermögen. Die daraus resultierende passive latente Steuer wurde mit einem Steuersatz von 32,0 % berechnet. Die passive latente Steuer beträgt zum Bilanzstichtag 44 T€ (Vj.: 32 T€).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Personalbezogene Rückstellungen 399 376
Verkaufsbezogene Rückstellungen 386 386
Andere Rückstellungen 211 171
996 933

Laufzeit, Art und Umfang der Verbindlichkeiten sowie deren Besicherung ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3b).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

insgesamt
T€
davon innerhalb des nächsten Jahres fällig
T€
aus Mietverträgen 186 186
aus Leasingverträgen 48 34
234 220

2. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 88 Arbeitnehmer inklusive 3 Geschäftsführern und 5 Aushilfen.

3. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen keine.

4. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Friedrich Schroeder, Hamm, Ing. grad.

Herr Mike Kutscha, Ahlen, Betriebswirt des Handwerks

Herr Matthias Schroeder, Hamm, Betriebswirt des Handwerks

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Gewährte Vorschüsse und/oder Kredite an die Gesellschafter bestanden zum Stichtag 31. Dezember 2023 nicht.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben sich nicht.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von 971 T€ ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 6.744 T€ ein Bilanzgewinn von 7.716 T€. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe vorzutragen.

 

Hamm, den 4. November 2024

Schroeder & Sohn GmbH

gez. Friedrich Schroeder

gez. Matthias Schroeder

gez. Mike Kutscha

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.620,25 5.230,00 0,00 110.850,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 984.066,13 92.800,00 -39.678,00 1.037.188,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.638.418,22 167.142,43 -202.306,08 1.603.254,57
2.622.484,35 259.942,43 -241.984,08 2.640.442,70
2.728.104,60 265.172,43 -241.984,08 2.751.292,95
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.254,25 14.575,00 0,00 90.829,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 422.022,13 84.223,00 -39.673,00 466.572,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.086.683,22 166.609,43 -184.269,08 1.069.023,57
1.508.705,35 250.832,43 -223.942,08 1.535.595,70
1.584.959,60 265.407,43 -223.942,08 1.626.424,95
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.021,00 29.366,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 570.616,00 562.044,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.231,00 551.735,00
1.104.847,00 1.113.779,00
1.124.868,00 1.143.145,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023

Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag
davon gesichert
Art der Sicherheiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 92.304,75 279.588,00 252.776,00 624.668,75 550.000,00 Grundschuld, Bürgschaften, Sicherungsübereignungen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 284.762,97 0,00 0,00 284.762,97 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 708.361,80 0,00 0,00 708.361,80 0,00
1.085.429,52 279.588,00 252.776,00 1.617.793,52 550.000,00

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Schroeder & Sohn GmbH, Hamm

1. Das Unternehmen

1.1 Wir über uns

Als mittelständisches Familien-Unternehmen sind wir in der Fenster- und Türenbranche sowohl regional als auch überregional aktiv. Und das einerseits mit der Schreinerei, dem Reparatur-, Objekt- und Innentürenbereich sowie als Generalunternehmer bei der Sanierung von Leerstandswohnungen und andererseits mit der Kunststoff-Fertigung einschließlich Sonderbau. Mit der Kunststoff-Fertigung und dem Sonderbau wurde auch in diesem Jahr der überwiegende Teil des Gesamtumsatzes des Unternehmens erzielt.

Wir zählen den öffentlichen sowie den privaten Wohnungsbau und Wohnungsbau-Gesellschaften zu unseren Kunden. Diese werden von den insgesamt ca. 90 Mitarbeitenden in Bezug auf Produktion, Lieferung, Montage und Service betreut. Dabei unterstützen uns zusätzlich unternehmerisch selbstständige Montagegruppen.

Neben der hohen Qualität der Erzeugnisse profitieren unsere Kunden von einem umfassenden Service rund um Fenster und Türen einschließlich eines umfangreichen Angebots an Zubehör.

1.2 Weiterentwicklung und Qualitäts-Sicherung

Bei den Produkten sind Ansprüche und Erwartungen der Privat- wie Wohnungsbau-Kunden weiterhin gestiegen. Schall- und Wärmeschutz, einfache Wartung, höhere Haltbarkeit sind wesentliche Aspekte. Dazu kommt eine verstärkte Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten architektonischen Stile. Technische (z. B. Statik) und rechtliche (z. B. Energieeinsparverordnung) sind weitere Anforderungen an Fenster und Türen, die in der Produktion berücksichtigt werden müssen.

Hier müssen Personal, Performance und Prozesse zur Qualitäts-Sicherung immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden.

2. Wirtschaftliche Daten

2.1 Allgemeines

Der Fenstermarkt in Deutschland ist in 2023 um ca. 8 % zurückgegangen. In Fenstereinheiten bedeutet das einen Rückgang von knapp 1,4 Millionen. Im Wohnungsneubau beträgt der Rückgang sogar knapp 18 %.

Die Marktrückgänge sind auf die geringere Anzahl von Baugenehmigungen, das deutlich gestiegene Zinsniveau, die Inflation und gestiegene Baupreise zurückzuführen. Auch die Verunsicherung der Bauherren und Investoren bezüglich des Gebäudeenergiegesetzes, vereinfacht "Heizungsgesetz", hat dazu beigetragen.

Entgegen den bisherigen Erwartungen ist auch die Sanierung insgesamt in 2023 um 4,7 % zurückgegangen und wird, wie es sich in 2024 abzeichnet, nochmals um 1 - 2 % zurückgehen.

Die hohe Verunsicherung in Fragen von ordnungsrechtlichen Vorgaben und die Frage, ob und in welcher Höhe zukünftig Förderungen in der energetischen Sanierung möglich sein werden, lassen Investoren derzeit ihre Entscheidungen zurückstellen.

Die Entwicklung im Außentürenmarkt ist vergleichbar. Wie im Fensterbereich kann der starke Rückgang im Neubau nicht durch die Sanierung aufgefangen werden. Der Einbruch im Außentürenmarkt in 2023 beträgt 5,1 %. Nach den bisherigen Prognosen und tatsächlichen Zahlen wird der Sanierungsmarkt wieder leicht anziehen.

Die Prognose für 2023 hat sich bestätigt. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt hat es in diesem Jahr deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung gegeben. In beiden Marktsegmenten gehen die Prognosen für 2024 davon aus, dass der Neubau im Wohnbereich 2023 und 2024 in Summe um mehr als 35 % einbricht, die Sanierung hingegen wie bereits erwähnt, um weitere 1,9 % zurückgeht.

2.2 (Nicht-) finanzielle Leistungsidikatoren

Schroeder & Sohn wird grundsätzlich an Hand der erzielten Umsatzerlöse sowie anhand des EBIT gesteuert.

2.3 Unser Geschäftsverlauf

Die Entwicklung bei Schroeder & Sohn folgt der Entwicklung des allgemeinen Fenster- und Türen-Marktes. Im Betrachtungszeitraum stieg der monatliche Umsatz - wie in den Vorjahren - im Jahresverlauf. Insgesamt ist er gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ebenso der Materialaufwand. Die Personalkosten erhöhten sich leicht, überwiegend aufgrund der jährlichen Gehaltserhöhungen.

2.4 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage unseres Unternehmens beurteilen wir trotz Eintrübung in der allgemeinen Baubranche als solide und gefestigt.

Im abgelaufenen Jahr 2023 wurden mit zwei neuen Krananlagen für die Kunststoff-Fertigung und den Sonderbau größere Investitionen getätigt.

Ersatzinvestitionen für den operativen Bereich erfolgten wie in allen Geschäftsjahren zuvor. In 2024 ist eine Photovoltaik-Anlage zur Reduzierung der Energiekosten und im Sinne der Nachhaltigkeit installiert worden.

Zum 31. Dezember 2023 betrug

- der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme rd. 11 %

- das Jahresergebnis € 971.444,31

- die Liquidität lag bei 37 %.

Unsere wirtschaftliche Lage bewerten wir insgesamt als gut. In 2023 konnte der Umsatz gegenüber 2022 zwar nicht ganz erreicht, das Jahresergebnis jedoch leicht erhöht werden. Unsere künftigen finanziellen Verpflichtungen werden wir weiterhin fristgerecht und flexibel erfüllen können.

2.5 Auftragslage

Die Auftragslage bewerten wir zurzeit als befriedigend bis gut. Die Umwandlungsrate von immer aufwendigeren Angeboten bzw. Kostenvoranschlägen zu Aufträgen liegt bei ca. 25 %.

Damit lasten wir die Produktion kontinuierlich aus. Potenzial sehen wir weiterhin in der Angebots-Nachverfolgung, um die Umwandlungsrate signifikant zu steigern. Die grundsätzlichen Voraussetzungen hierfür sind vorhanden, werden aber stärker entwickelt.

Zu einer noch besseren Auftragslage sind natürlich auch die politischen Rahmenbedingungen für die gesamte Baubranche und dann auch für unser Gewerk eine wichtige Voraussetzung.

Fördermittel haben bisher oft genug dazu geführt, dass Wohnungsbaugesellschaften ihre Gelder sowohl für Neubau als auch für Sanierungen und Renovierungen freigeben.

Zuversichtlich sind wir hier, dass diese Gesellschaften dann auf bewährte Unternehmensetzen. Dazu gehören auch wir.

Materialverfügbarkeit und Preise sind bereits über einen längeren Zeitraum nicht mehr so stabil wie zuvor und unterliegen häufiger Schwankungen, besonders bei Stahl und Glas. Das wirkt sich auch auf die Umwandlungsrate aus.

3. Risikobericht

Konjunktur im Baubereich

Als größtes Risiko für unser Unternehmen sehen wir zur Zeit die gesamte Konjunktur im Baubereich. Es droht eine Baukrise mit Unterauslastung oder Preisverwerfungen im Angebotsmarkt. Zunehmend betroffen ist davon auch der deutsche Fenster- und Türenmarkt. Wir stufen dieses Risko als mittel bis hoch ein.

Energie- und Materialkosten

Auch ein weiterer Anstieg der Energie- und Materialkosten stellt für unser Unternehmen eine Belastung dar. Der Anstieg der Kosten kann bei den Kunden zur Investitionszurückhaltung führen. Dies führt weiterhin dazu, dass Sanierungen und Neubauten abnehmen werden und folglich die Auftragsbücher weniger gefüllt sind. Dieses Risko wird als mittel eingestuft.

Kürzung/Wegfall von Fördermitteln

Die Nachfrage nach Neubauten und Sanierungen wird Schaden nehmen, wenn staatliche Fördermittel beschnitten werden oder ganz wegfallen werden. Dieses Risko wird als mittel eingestuft.

Personal

Der stetig steigende Fachkräftemangel erschwert auch uns Kompetenzen einzustellen. Der Prozess der Kompensation der üblichen Altersabgänge ist gestartet. Die Verjüngung in diesem Bereich ist erfolgt und wird weiterentwickelt. Dieses Risko wird als gering eingestuft.

Insgesamt lassen sich keine bestandsgefährdenden Risken für die Gesellschaft erkennen.

4. Chancenbericht

Interne Prozess- und Qualitätskontrollen

Weiter im Fokus der Risikobegrenzung sind: Bonitätsprüfungen der Kunden, laufende Überwachung von Ergebnis und Liquidität, das Mahnwesen, betriebliche Versicherungen. Hier finden monatliche strukturierte Vorgehensweisen statt, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dann auch mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern zu können.

Interne Prozess- und Qualitätskontrollen müssen wir weiterhin verstärkt betreiben, um einerseits die ohnehin schon hohen Kundenbedürfnisse zu erfüllen und andererseits die Kosten in einem adäquaten Rahmen zu behalten.

Forderungen

Die Forderungsausfälle bewegen sich auch dieses Jahr im normalen Rahmen. Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist sowohl im Objekt- wie auch im Privatkundenbereich als gut zu bezeichnen.

Erfahrung und Know-How

Unsere über 100-jährige Erfahrung und das Know-how im Fenster- und Türen-Bau gibt unseren Kunden und dann auch uns selbst die Sicherheit, zukünftig als kompetenter Wettbewerber und Markt-Teilnehmer weiterhin aufzutreten.

5. Prognosebericht

Der Fenstermarkt in Deutschland wird den Prognosen namhafter Fenster-Verbände und Institute nach anhand ihrer Szenarien, Analysen und Studien voraussichtlich im Jahr 2024 um 8,4 % und im Jahr 2025 nochmals um weitere 1,3 % deutlich zurückgehen. Dabei sind die derzeitigen Auswirkungen der konjunkturellen Unsicherheiten, der rückläufigen Inflation, der sich verbessernden Zinsentwicklung sowie insgesamt der politischen Rahmenbedingungen im Ordnungs- und Förderrecht genauso berücksichtigt wie der weitere Verlauf des Ukraine-Krieges, Versorgungsunterbrechungen, aber auch die geplanten Wiederaufbauprogramme für die Ukraine.

Eine langfristige sichere Ausfinanzierung des BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) wäre u. a. ein wichtiges Signal.

Die Entwicklungen im Außentürenmarkt sind vergleichbar. Für das Gesamtjahr 2024 wird im Wohn- wie Nichtwohnbaubereich in Summe mit einem Rückgang um 9,4 % gerechnet, für 2025 mit einem leichten Minus von 0,4 %. In der starken Nachfrage nach erhöhter Sicherheit steckt in diesem Markt weiterhin noch Potenzial.

Um der ökologischen Dreifachkrise von heute - Klimakrise, Verschmutzungskrise und Artensterben - zu begegnen, ist die Relevanz moderner Bauelemente hervorzuheben.

Es geht um ressourcenschonenden Neubau und schnellere Sanierung. Und das mit ressourcenschonenden Materialien. Im Fenstermarkt ist Kunststoff als Rahmenmaterial mit einem Anteil von 53 % stabil und im Außentürenbereich kann es sich mit einem Anteil von 38,4 % vor Metall behaupten.

Schroeder & Sohn konzentriert sich überwiegend auf den Wohnbau-Bereich und hier wiederum auf die Sanierung, Renovierung und Modernisierung.

Nach unseren Erwartungen wird der Umsatz in 2024 gegenüber 2023 leicht steigen, das Ergebnis wird jedoch geringfügig niedriger ausfallen.

Für das nächste Geschäftsjahr gilt weiterhin: Großartige Änderungen in der Kunden- und Lieferantenstrategie planen wir nicht. Auch müssen wir bei der Umsetzung von Kundenanfragen die Machbarkeit der Anforderungen verstärkt prüfen und dann auch qualitätsstark realisieren. Bei der Anzahl der Lieferanten in Breite und Tiefe gilt es für uns, die Aspekte Kosten, Verfügbarkeit und Flexibilität permanent in Einklang zu bringen.

6. Zustandekommen des Ergebnisses

Das Ergebnis ist zustande gekommen durch das hohe Engagement der Mitarbeitenden, deren Unterstützung und Einsatzbereitschaft geht auch über das normale Maß hinaus. Dafür bedanken sich die Gesellschafter und die Geschäftsführung.

Aber auch die starke Bindung zu Kunden und eine gute Zusammenarbeit mit den Lieferanten haben zu diesem Ergebnis beigetragen.

 

Hamm, den 4. November 2024

gez. Friedrich Schroeder

gez. Matthias Schroeder

gez. Mike Kutscha

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schroeder & Sohn GmbH, Hamm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schroeder & Sohn GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schroeder & Sohn GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 22. April 2025

HLB SCHUMACHER GMBH

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. April 2025 festgestellt.

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