Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Schroeder & Sohn GmbH
Am Maximilianpark 3, 59071 Hamm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Schroeder seit 10.1.2017 | Geschäftsführer |
Mike Kutscha seit 22.1.2008 | Geschäftsführer |
Friedrich Ing. grad. Schroeder seit 20.1.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schroeder & Sohn GmbHHammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang 2023Schroeder & Sohn GmbH, HammI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet Schroeder & Sohn GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter HRB 2603 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Hamm. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gesellschaft wendet sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode an. Bei degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenständen wird die Abschreibungsmethode gewechselt, sobald eine lineare Abschreibung des Restbuchwertes zu einer höheren Abschreibung führt als bei Fortsetzung der degressiven Abschreibungsmethode. Die geringwertigen Wirtschafsgüter bis € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter über € 150,00 und unter € 1.000,00 wurden bis 2020 in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Der Warenbestand und die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind, unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades zum Bilanzstichtag, mit ihren Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Paulschalwertberichtigungen sind aktivisch abgesetzt. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nennwerten bilanziert. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es besteht eine temporäre Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz in der Bilanzposition Sachanlagevermögen. Die daraus resultierende passive latente Steuer wurde mit einem Steuersatz von 32,0 % berechnet. Die passive latente Steuer beträgt zum Bilanzstichtag 44 T€ (Vj.: 32 T€). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Laufzeit, Art und Umfang der Verbindlichkeiten sowie deren Besicherung ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3b). IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
2. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 88 Arbeitnehmer inklusive 3 Geschäftsführern und 5 Aushilfen. 3. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen keine. 4. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Gewährte Vorschüsse und/oder Kredite an die Gesellschafter bestanden zum Stichtag 31. Dezember 2023 nicht. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben sich nicht. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von 971 T€ ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 6.744 T€ ein Bilanzgewinn von 7.716 T€. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe vorzutragen.
Hamm, den 4. November 2024 Schroeder & Sohn GmbH gez. Friedrich Schroeder gez. Matthias Schroeder gez. Mike Kutscha Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Schroeder & Sohn GmbH, Hamm1. Das Unternehmen 1.1 Wir über uns Als mittelständisches Familien-Unternehmen sind wir in der Fenster- und Türenbranche sowohl regional als auch überregional aktiv. Und das einerseits mit der Schreinerei, dem Reparatur-, Objekt- und Innentürenbereich sowie als Generalunternehmer bei der Sanierung von Leerstandswohnungen und andererseits mit der Kunststoff-Fertigung einschließlich Sonderbau. Mit der Kunststoff-Fertigung und dem Sonderbau wurde auch in diesem Jahr der überwiegende Teil des Gesamtumsatzes des Unternehmens erzielt. Wir zählen den öffentlichen sowie den privaten Wohnungsbau und Wohnungsbau-Gesellschaften zu unseren Kunden. Diese werden von den insgesamt ca. 90 Mitarbeitenden in Bezug auf Produktion, Lieferung, Montage und Service betreut. Dabei unterstützen uns zusätzlich unternehmerisch selbstständige Montagegruppen. Neben der hohen Qualität der Erzeugnisse profitieren unsere Kunden von einem umfassenden Service rund um Fenster und Türen einschließlich eines umfangreichen Angebots an Zubehör. 1.2 Weiterentwicklung und Qualitäts-Sicherung Bei den Produkten sind Ansprüche und Erwartungen der Privat- wie Wohnungsbau-Kunden weiterhin gestiegen. Schall- und Wärmeschutz, einfache Wartung, höhere Haltbarkeit sind wesentliche Aspekte. Dazu kommt eine verstärkte Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten architektonischen Stile. Technische (z. B. Statik) und rechtliche (z. B. Energieeinsparverordnung) sind weitere Anforderungen an Fenster und Türen, die in der Produktion berücksichtigt werden müssen. Hier müssen Personal, Performance und Prozesse zur Qualitäts-Sicherung immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden. 2. Wirtschaftliche Daten 2.1 Allgemeines Der Fenstermarkt in Deutschland ist in 2023 um ca. 8 % zurückgegangen. In Fenstereinheiten bedeutet das einen Rückgang von knapp 1,4 Millionen. Im Wohnungsneubau beträgt der Rückgang sogar knapp 18 %. Die Marktrückgänge sind auf die geringere Anzahl von Baugenehmigungen, das deutlich gestiegene Zinsniveau, die Inflation und gestiegene Baupreise zurückzuführen. Auch die Verunsicherung der Bauherren und Investoren bezüglich des Gebäudeenergiegesetzes, vereinfacht "Heizungsgesetz", hat dazu beigetragen. Entgegen den bisherigen Erwartungen ist auch die Sanierung insgesamt in 2023 um 4,7 % zurückgegangen und wird, wie es sich in 2024 abzeichnet, nochmals um 1 - 2 % zurückgehen. Die hohe Verunsicherung in Fragen von ordnungsrechtlichen Vorgaben und die Frage, ob und in welcher Höhe zukünftig Förderungen in der energetischen Sanierung möglich sein werden, lassen Investoren derzeit ihre Entscheidungen zurückstellen. Die Entwicklung im Außentürenmarkt ist vergleichbar. Wie im Fensterbereich kann der starke Rückgang im Neubau nicht durch die Sanierung aufgefangen werden. Der Einbruch im Außentürenmarkt in 2023 beträgt 5,1 %. Nach den bisherigen Prognosen und tatsächlichen Zahlen wird der Sanierungsmarkt wieder leicht anziehen. Die Prognose für 2023 hat sich bestätigt. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt hat es in diesem Jahr deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung gegeben. In beiden Marktsegmenten gehen die Prognosen für 2024 davon aus, dass der Neubau im Wohnbereich 2023 und 2024 in Summe um mehr als 35 % einbricht, die Sanierung hingegen wie bereits erwähnt, um weitere 1,9 % zurückgeht. 2.2 (Nicht-) finanzielle Leistungsidikatoren Schroeder & Sohn wird grundsätzlich an Hand der erzielten Umsatzerlöse sowie anhand des EBIT gesteuert. 2.3 Unser Geschäftsverlauf Die Entwicklung bei Schroeder & Sohn folgt der Entwicklung des allgemeinen Fenster- und Türen-Marktes. Im Betrachtungszeitraum stieg der monatliche Umsatz - wie in den Vorjahren - im Jahresverlauf. Insgesamt ist er gegenüber dem Vorjahr gesunken. Ebenso der Materialaufwand. Die Personalkosten erhöhten sich leicht, überwiegend aufgrund der jährlichen Gehaltserhöhungen. 2.4 Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage unseres Unternehmens beurteilen wir trotz Eintrübung in der allgemeinen Baubranche als solide und gefestigt. Im abgelaufenen Jahr 2023 wurden mit zwei neuen Krananlagen für die Kunststoff-Fertigung und den Sonderbau größere Investitionen getätigt. Ersatzinvestitionen für den operativen Bereich erfolgten wie in allen Geschäftsjahren zuvor. In 2024 ist eine Photovoltaik-Anlage zur Reduzierung der Energiekosten und im Sinne der Nachhaltigkeit installiert worden. Zum 31. Dezember 2023 betrug - der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme rd. 11 % - das Jahresergebnis € 971.444,31 - die Liquidität lag bei 37 %. Unsere wirtschaftliche Lage bewerten wir insgesamt als gut. In 2023 konnte der Umsatz gegenüber 2022 zwar nicht ganz erreicht, das Jahresergebnis jedoch leicht erhöht werden. Unsere künftigen finanziellen Verpflichtungen werden wir weiterhin fristgerecht und flexibel erfüllen können. 2.5 Auftragslage Die Auftragslage bewerten wir zurzeit als befriedigend bis gut. Die Umwandlungsrate von immer aufwendigeren Angeboten bzw. Kostenvoranschlägen zu Aufträgen liegt bei ca. 25 %. Damit lasten wir die Produktion kontinuierlich aus. Potenzial sehen wir weiterhin in der Angebots-Nachverfolgung, um die Umwandlungsrate signifikant zu steigern. Die grundsätzlichen Voraussetzungen hierfür sind vorhanden, werden aber stärker entwickelt. Zu einer noch besseren Auftragslage sind natürlich auch die politischen Rahmenbedingungen für die gesamte Baubranche und dann auch für unser Gewerk eine wichtige Voraussetzung. Fördermittel haben bisher oft genug dazu geführt, dass Wohnungsbaugesellschaften ihre Gelder sowohl für Neubau als auch für Sanierungen und Renovierungen freigeben. Zuversichtlich sind wir hier, dass diese Gesellschaften dann auf bewährte Unternehmensetzen. Dazu gehören auch wir. Materialverfügbarkeit und Preise sind bereits über einen längeren Zeitraum nicht mehr so stabil wie zuvor und unterliegen häufiger Schwankungen, besonders bei Stahl und Glas. Das wirkt sich auch auf die Umwandlungsrate aus. 3. Risikobericht Konjunktur im Baubereich Als größtes Risiko für unser Unternehmen sehen wir zur Zeit die gesamte Konjunktur im Baubereich. Es droht eine Baukrise mit Unterauslastung oder Preisverwerfungen im Angebotsmarkt. Zunehmend betroffen ist davon auch der deutsche Fenster- und Türenmarkt. Wir stufen dieses Risko als mittel bis hoch ein. Energie- und Materialkosten Auch ein weiterer Anstieg der Energie- und Materialkosten stellt für unser Unternehmen eine Belastung dar. Der Anstieg der Kosten kann bei den Kunden zur Investitionszurückhaltung führen. Dies führt weiterhin dazu, dass Sanierungen und Neubauten abnehmen werden und folglich die Auftragsbücher weniger gefüllt sind. Dieses Risko wird als mittel eingestuft. Kürzung/Wegfall von Fördermitteln Die Nachfrage nach Neubauten und Sanierungen wird Schaden nehmen, wenn staatliche Fördermittel beschnitten werden oder ganz wegfallen werden. Dieses Risko wird als mittel eingestuft. Personal Der stetig steigende Fachkräftemangel erschwert auch uns Kompetenzen einzustellen. Der Prozess der Kompensation der üblichen Altersabgänge ist gestartet. Die Verjüngung in diesem Bereich ist erfolgt und wird weiterentwickelt. Dieses Risko wird als gering eingestuft. Insgesamt lassen sich keine bestandsgefährdenden Risken für die Gesellschaft erkennen. 4. Chancenbericht Interne Prozess- und Qualitätskontrollen Weiter im Fokus der Risikobegrenzung sind: Bonitätsprüfungen der Kunden, laufende Überwachung von Ergebnis und Liquidität, das Mahnwesen, betriebliche Versicherungen. Hier finden monatliche strukturierte Vorgehensweisen statt, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dann auch mit entsprechenden Maßnahmen gegensteuern zu können. Interne Prozess- und Qualitätskontrollen müssen wir weiterhin verstärkt betreiben, um einerseits die ohnehin schon hohen Kundenbedürfnisse zu erfüllen und andererseits die Kosten in einem adäquaten Rahmen zu behalten. Forderungen Die Forderungsausfälle bewegen sich auch dieses Jahr im normalen Rahmen. Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist sowohl im Objekt- wie auch im Privatkundenbereich als gut zu bezeichnen. Erfahrung und Know-How Unsere über 100-jährige Erfahrung und das Know-how im Fenster- und Türen-Bau gibt unseren Kunden und dann auch uns selbst die Sicherheit, zukünftig als kompetenter Wettbewerber und Markt-Teilnehmer weiterhin aufzutreten. 5. Prognosebericht Der Fenstermarkt in Deutschland wird den Prognosen namhafter Fenster-Verbände und Institute nach anhand ihrer Szenarien, Analysen und Studien voraussichtlich im Jahr 2024 um 8,4 % und im Jahr 2025 nochmals um weitere 1,3 % deutlich zurückgehen. Dabei sind die derzeitigen Auswirkungen der konjunkturellen Unsicherheiten, der rückläufigen Inflation, der sich verbessernden Zinsentwicklung sowie insgesamt der politischen Rahmenbedingungen im Ordnungs- und Förderrecht genauso berücksichtigt wie der weitere Verlauf des Ukraine-Krieges, Versorgungsunterbrechungen, aber auch die geplanten Wiederaufbauprogramme für die Ukraine. Eine langfristige sichere Ausfinanzierung des BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) wäre u. a. ein wichtiges Signal. Die Entwicklungen im Außentürenmarkt sind vergleichbar. Für das Gesamtjahr 2024 wird im Wohn- wie Nichtwohnbaubereich in Summe mit einem Rückgang um 9,4 % gerechnet, für 2025 mit einem leichten Minus von 0,4 %. In der starken Nachfrage nach erhöhter Sicherheit steckt in diesem Markt weiterhin noch Potenzial. Um der ökologischen Dreifachkrise von heute - Klimakrise, Verschmutzungskrise und Artensterben - zu begegnen, ist die Relevanz moderner Bauelemente hervorzuheben. Es geht um ressourcenschonenden Neubau und schnellere Sanierung. Und das mit ressourcenschonenden Materialien. Im Fenstermarkt ist Kunststoff als Rahmenmaterial mit einem Anteil von 53 % stabil und im Außentürenbereich kann es sich mit einem Anteil von 38,4 % vor Metall behaupten. Schroeder & Sohn konzentriert sich überwiegend auf den Wohnbau-Bereich und hier wiederum auf die Sanierung, Renovierung und Modernisierung. Nach unseren Erwartungen wird der Umsatz in 2024 gegenüber 2023 leicht steigen, das Ergebnis wird jedoch geringfügig niedriger ausfallen. Für das nächste Geschäftsjahr gilt weiterhin: Großartige Änderungen in der Kunden- und Lieferantenstrategie planen wir nicht. Auch müssen wir bei der Umsetzung von Kundenanfragen die Machbarkeit der Anforderungen verstärkt prüfen und dann auch qualitätsstark realisieren. Bei der Anzahl der Lieferanten in Breite und Tiefe gilt es für uns, die Aspekte Kosten, Verfügbarkeit und Flexibilität permanent in Einklang zu bringen. 6. Zustandekommen des Ergebnisses Das Ergebnis ist zustande gekommen durch das hohe Engagement der Mitarbeitenden, deren Unterstützung und Einsatzbereitschaft geht auch über das normale Maß hinaus. Dafür bedanken sich die Gesellschafter und die Geschäftsführung. Aber auch die starke Bindung zu Kunden und eine gute Zusammenarbeit mit den Lieferanten haben zu diesem Ergebnis beigetragen.
Hamm, den 4. November 2024 gez. Friedrich Schroeder gez. Matthias Schroeder gez. Mike Kutscha Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schroeder & Sohn GmbH, Hamm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schroeder & Sohn GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schroeder & Sohn GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 22. April 2025 HLB SCHUMACHER GMBH Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. April 2025 festgestellt. |
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