HI Finance 1 Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Christian Wollin seit 15.4.2025 | Prokura |
Vanessa Wiese seit 5.2.2025 | Prokura |
Christoph Lüken seit 14.3.2024 | Geschäftsführer |
Madlen Schröder seit 9.4.2020 | Prokura |
Thomas Justus Becksmann seit 17.12.2019 | Prokura |
Nikolai Alexander Dr. Mader seit 21.5.2019 | Prokura |
Björn Schütt seit 7.11.2017 | Prokura |
Jason Lamar Taylor seit 19.1.2017 | Prokura |
Jörg Wilhelm Dr. Stotz seit 3.1.2017 | Geschäftsführer |
Martina Averbeck seit 3.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HANSAINVEST Real Assets GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Gesellschaft Die HANSAINVEST Real Assets GmbH betreibt Immobilien- und Infrastrukturgeschäfte und die damit zusammenhängenden Geschäfte jedweder Art, insbesondere die Vermietung konzernzugehöriger Immobilien, deren Bewirtschaftung, der Neu- und Umbau sowie das Erbringen von sonstigen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Immobilien und Infrastruktur. Im Rahmen des Investment Managements erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen zu komplexen Immobilientransaktionen aller Assetklassen. Bei der Projektentwicklung geht es um die Ideenentwicklung, Realisierung, sowie um das Mietermanagement von Immobilien. Das Asset Management der Gesellschaft umfasst die Identifizierung von Entwicklungs- und Wertsteigerungspotenzialen der Immobilien, Formulierung individueller Objektstrategien, sowie deren Realisierung. Im Rahmen des Portfolio Managements kümmert sich die Gesellschaft um die Steuerung des gesamten Investmentprozesses sowie um das umfassende Management des Immobilienportfolios. Bei den Infrastrukturdienstleistungen handelt es sich im Wesentlichen um maßgeschneiderte Investmentstrategien im Bereich der erneuerbaren Energien, insbesondere Onshore-Windparks und Photovoltaikanlagen im Euroraum. Diese Leistungen werden ausschließlich innerhalb der SIGNAL IDUNA Gruppe erbracht und schließen Geschäfte aus, die einer Erlaubnis gemäß § 32 KWG oder §§ 20, 22 KAGB bedürfen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war vom weiter andauernden Russland-Ukraine-Krieg, einer schwachen Wirtschaftsleistung im Euroraum und einer gedämpften Auslandsnachfrage geprägt. Die EZB hat ihre Leitzinsen von Anfang Juli 2022 bis September 2023 rasch und stark angehoben, und zwar um insgesamt 450 Basispunkte. Dies hat im gesamten Euroraum zu einem kräftigen Anstieg der Kreditzinsen sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte geführt. Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen Zinssätze für Kredite sowie die restriktiveren Finanzierungsbedingungen trafen das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe besonders hart. Die Zinserhöhungen und die restriktiveren Finanzierungsbedingungen führten aber gleichzeitig zur deutlichen Dämpfung der Nachfrage und dies trug zum Rückgang der Inflation bei. Die Fachleute des Eurosystems gehen von einer durchschnittlichen Inflation ohne Energie und Nahrungsmittel von 5,0 % für 2023, 2,7 % für 2024, 2,3 % für 2025 und 2,1 % für 2026 aus. Die Wohnungsbauinvestitionen verringerten sich im Verlauf des Jahres weiter. Die kurzfristigen Indikatoren deuten auf einen weiteren Rückgang hin. Die schwachen kurzfristigen Aussichten für die Wohnungsbauinvestitionen stehen mit dem allgemein signifikanten Abwärtstrend bei den Baugenehmigungen für Wohngebäude im Einklang. Ursächlich hierfür ist die erhebliche Verschärfung der Finanzierungsbedingungen, die sich auf die Nachfrage nach Wohnimmobilien auswirkt. Was die Wohnungsbaukredite betrifft, so fiel die Kreditaufnahme der privaten Haushalte im Oktober abermals gedämpft aus. Dies lässt darauf schließen, dass noch keine Erholung der Nachfrage nach Wohnimmobilien in Sicht ist. Das Exportwachstum blieb im dritten Quartal 2023 verhalten, was auf die schwache globale Nachfrage, die verzögerte Wirkung der Euro-Aufwertung und die hohen Energiepreise zurückzuführen war. Die Arbeitslosenquote betrug im Oktober 6,5 %, und die Beschäftigung legte im dritten Quartal leicht um 0,2 % zu. Allerdings schrieben die Unternehmen in den letzten Monaten des Jahres 2023 weniger Stellen aus. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu den finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft gehören die Assets under Management sowie der Jahresüberschuss. Geschäftsverlauf Der Wert der verwalteten Assets under Management und damit die Höhe des verwalteten Immobilien-Fondsvermögens stieg im vergangenen Jahr stärker an als prognostiziert. Hierbei kamen neben Mittelzuflüssen auch positive Wertänderungen zur Geltung. Zum 31. Dezember 2023 betrug das Gesamtvolumen der Assets under Management 8,1 Mrd. EUR gegenüber 7,3 Mrd. EUR am 31. Dezember 2022. Entgegen der Prognose stieg der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr. Mit 6,2 Mio. EUR lag er um 8,2 % über dem Vorjahresergebnis.
Lage der Gesellschaft Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage zum Ende des Geschäftsjahres 2023 war auf der Aktivseite unverändert im Wesentlichen durch kurzfristige Forderungen an Kreditinstitute sowie durch das Anlagevermögen in Höhe von insgesamt 13,2 Mio. EUR (Vorjahr: 13,7 Mio. EUR) geprägt. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 13,0 Mio. EUR (gezeichnetes Kapital in Höhe von 26,0 TEUR, Kapitalrücklagen in Höhe von 4,2 Mio. EUR und andere Gewinnrücklagen in Höhe von 0,9 Mio. EUR sowie ein Bilanzgewinn in Höhe von 7,8 Mio. EUR). Zum 31. Dezember 2023 ergab sich eine Eigenkapitalquote von 52,7 % (Vorjahr: 53,0 %). Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über ein Bankguthaben in Höhe von 8,7 Mio. EUR (Vorjahr: 8,0 Mio. EUR). Ertragslage Die wesentlichen Ertragskomponenten der HANSAINVEST Real Assets sind Umsatzerlöse aus der Portfolioverwaltung von Immobilien-Sondervermögen und Infrastrukturinvestments. Die Entwicklung des Volumens der verwalteten Immobilien-Sondervermögen wirkt sich wesentlich auf das Fondsvolumen und somit die Ertragslage der Gesellschaft aus und hängt überwiegend vom Mittelzufluss sowie dem Anlageerfolg des Portfoliomanagements ab. Neben den fondsvolumenabhängigen Erlösen wirken dabei auch fondsvolumenunabhängige Erlösteile auf den Unternehmensertrag. In 2023 erhöhten sich die Umsatzerlöse um 1,3 Mio. EUR auf 25,4 Mio. EUR. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 0,6 Mio. EUR auf 11,3 Mio. EUR und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,3 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Im Vergleich zum Jahr 2022 lagen die Umsatzerlöse bei deutlich gestiegenen Assets under Management über dem Vorjahresergebnis. Entgegen der Prognose aus dem vergangenen Jahr stiegen dabei sowohl die Personalaufwendungen als auch entsprechend der Prognose die sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht an. Die Vermögens- und Finanzlage der HANSAINVEST Real Assets ist geordnet. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Den signifikantesten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der HANSAINVEST Real Assets und somit ein hohes Risiko für die Entwicklung der Gesellschaft hat die Entwicklung der Immobilienmärkte und die damit einhergehende Entwicklung der Assets under Management sowie der Anlageerfolg des Portfoliomanagements. Ein ungünstiges Marktumfeld birgt ein erhebliches Risiko und führt zu sinkenden Immobilien-Vermögen und folglich zu einer Minderung der Umsatzerlöse. Darüber hinaus erhält die HANSAINVEST Real Assets neben der Verwaltungsvergütung Provisionen für die Durchführung von Immobilien- und Infrastrukturtransaktionen. Die wirtschaftliche Abhängigkeit der Gesellschaft wirkt sich von den Konzernversicherungsunternehmen und deren Kapitalanlagen unmittelbar auf die Transaktionshäufigkeit aus und führt bei einer negativen Kapitalmarktentwicklung zum Rückgang der Transaktionen und damit zu umfangreichen Einbußen der Provisionserträge. Die HANSAINVEST Real Assets hat ein Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem in analoger Anwendung des § 91 Abs. 2 AktG eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft hat hierfür eine unabhängige Interne Revision eingerichtet, die die Ordnungsmäßigkeit der Prozesse und Aktivitäten auf Basis einer risikoorientierten Prüfungsplanung beurteilt. Ferner wurde für die Steuerung der Unternehmensaktivitäten ein Controlling eingerichtet, das eine zeitnahe unterjährige Überwachung der Ertrags- und Kostenlage der Gesellschaft vornimmt. Das Risikofrüherkennungssystem ist auf die Steuerung der nachfolgenden betriebswirtschaftlichen Risiken ausgerichtet. Ein Versagen der Risikofrüherkennungs- und Überwachungssysteme stellt ein mittleres Risiko dar. Nicht zuletzt führt die zunehmende Digitalisierung in der Branche zu sinkenden Margen und einem erhöhten Wettbewerb. Dies erfordert eine entsprechende Aufmerksamkeit und weitere Investitionen. Diese Investitionen sind erforderlich, um mittelfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern und wird derzeit als geringes Risiko für das kurzfristige Geschäftsergebnis der Gesellschaft beurteilt. Chancenbericht Die HANSAINVEST Real Assets ist weiterhin gut für die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre aufgestellt. Die Gesellschaft profitiert dabei im erheblichen Maße von der Einbindung in die SIGNAL IDUNA Gruppe. Im Bereich Portfolio Management Immobilien können neben dem Management der Sondervermögen und dem Verwalten der Immobilien für die SIGNAL IDUNA Gruppe die Kernkompetenzen rund um die Wertschöpfungskette von Immobilien weiter ausgebaut werden. Im Jahr 2023 wurde zusammen mit der DFI Real Estate ein Artikel 9 Logistik-Neubaufonds aufgelegt. Für diesen Impact-Fonds, der sich sechs Immobilien als Startportfolio gesichert hat, konnten bereits Eigenkapitalzusagen in Höhe von 75 Mio. EUR eingeworben werden. Dieser Fonds bietet auch konzernfremden Investoren die Möglichkeit sich zu beteiligen und hat ein Zielvolumen von 300 Mio. EUR. Hiermit hat die HANSAINVEST Real Assets einen weiteren Fonds geschaffen, um mit konzernfremden Investorengeldern weiter wachsen zu können. Außerdem wird der technische Fortschritt dazu genutzt, das immobilienspezifische Kerngeschäft weiter zukunftsfähig auszubauen. Der Bereich IT-Projektmanagement ist personell weitergewachsen und wird die Implementierung von neuer Software umsetzen sowie eine Vielzahl neuer Digitalisierungsprojekte begleiten. Auch im Bereich Nachhaltigkeit sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt. Nach Aufbau von Expertise innerhalb der Gesellschaft wurde eine ESG-Strategie verabschiedet, die u. a. zur Erhöhung der Zertifizierungsquote, der Erhöhung des Versorgungsgrads an erneuerbaren Energien und schließlich zur Klimaneutralität des Gesamtportfolios bis 2024 beitragen soll. Im Bereich Portfolio Management Infrastruktur bieten sich weiterhin sehr gute Möglichkeiten, die Assets under Management kontinuierlich auszubauen. Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der damit verbundenen Sanktionen gegen Russland hat sich der politische Fokus u. a. stark auf den raschen Aufbau erneuerbarer Energien und der damit beabsichtigten Energieautarkie gerichtet. Die Notwendigkeit, die Energieversorgung und -unabhängigkeit sicherzustellen, hat den Ausbau erneuerbarer Energien in Europa zu einem wichtigen Treiber neben der nachhaltigen Energiegewinnung, dem drohenden Klimawandel und dem steigenden Energiebedarf gemacht. Neben den finanziellen Aspekten nachhaltiger Investitionen treten daher auch nichtmonetäre Aspekte in Erscheinung, welche sich mit den langfristigen Anlagezielen institutioneller Investoren ausgezeichnet ergänzen lassen und den Anforderungen ihrer eigenen Kapitalverpflichtungen gerecht werden. Durch die Verwendung innovativer Produktideen, wie beispielsweise der eigenkapitalersetzenden Mezzanine-Finanzierungen und durch das frühzeitige Engagement und die Finanzierung von Projektentwicklungen in frühen Entwicklungsstadien, lassen sich auch in teils angespannten Märkten, bei gleichzeitig stark gestiegenen Zinsen, ertragreiche und nachhaltige Kapitalanlagen mit einem attraktiven Chancen- und Risikoverhältnis umsetzen, mit deren Management die Gesellschaft über langfristige Zeiträume stabile und zunehmende Erträge generieren kann. Erneuerbare Energien können aufgrund nachhaltig gestiegener Strompreise zunehmend auch ohne staatlich garantierte Vergütungen wettbewerbsfähig und rentabel sein. Diesbezüglich haben sich bereits in den vergangenen Jahren private langfristige Stromabnahmeverträge, sog. PPAs, etabliert, auf deren kalkulatorischen Basis schon bereits heute großflächige und volumenstarke Investitionen in diesem Segment auch ohne staatliche Tarife sehr langfristige und gut planbare Cashflows versprechen. Zusammenfassende Darstellung Aktuell sind den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken nicht erkennbar und weiteres Wachstum wird gezielt verfolgt. Prognosebericht Immobilienmärkte Im Jahr 2023 sind die Investmentvolumen in Deutschland wie erwartet dramatisch eingebrochen und liegen auf einem Niveau, das zuletzt in den Nachwirkungen der Finanzkrise verzeichnet wurde. Die unterschiedlichen Kaufpreisvorstellungen und deutlich höhere Finanzierungskosten spielen eine zentrale Rolle und hier ist derzeit noch keine Änderung absehbar. Für 2024 zeichnet sich ein weiterhin düsteres Bild hinsichtlich Transaktionsvolumen ab. Das Transaktionsvolumen am deutschen Büroimmobilienmarkt sank im vergangenen Jahr um rund 77 % auf 5,3 Mrd. EUR gemäß einer Auswertung von CBRE. Auch für 2024 wird mit einem deutlich geringerem Investmentvolumen als im langjährigen Durchschnitt gerechnet. Neben den deutlich gestiegenen Zinsen dürften auch die verringerten Flächenbedarfe durch höhere Home-Office-Anteile infolge der Corona- Pandemie zu einem weiterhin verhaltenen Interesse von Investoren an Objekten aus dem Bürosegment beitragen. Der Logistiksektor profitiert von dem geringeren Investmentvolumen bei Büros und belegt erstmals den ersten Platz beim Transaktionsvolumen in Deutschland. Die weiterhin hohen Flächenbedarfe und der Trend zur Lagerhaltung zur Vermeidung von Engpässen bei den internationalen Lieferketten führen zu einer stabilen hohen Nachfrage nach Mietflächen und Logistikflächen. Aufgrund der hohen Zins- und Finanzierungskosten sowie gestiegener Baukosten haben einige namhafte deutsche Immobilienprojektentwickler Insolvenz angemeldet. In 2024 dürfte es daher zu einem spürbaren Anstieg an notleidenden Immobilieninvestments, sogenannten Fire Sales, kommen. Aber auch institutionelle Bestandshalter werden sich voraussichtlich von Immobilien trennen, die sich nicht im Einklang mit den selbstgesteckten ESG-Kriterien befinden oder diese Ziele nur mit erheblichem finanziellem Aufwand erreichen können. Vor diesem Hintergrund wird damit gerechnet, dass die assetspezifische Rendite-Risiko-Analyse und die Diskussion um das Repricing das kommende Jahre prägen werden. Auch das Thema Positionierung von Einzelimmobilien im ESG-Kontext wird weiter an Bedeutung gewinnen. Dieses Umfeld wird eigenkapitalstarken Investoren, wie der HANSAINVEST Real Assets im Konzernverbund mit der SIGNAL IDUNA Gruppe Opportunitäten bieten, auch wenn mit einem grundsätzlichen Anstieg der Ankaufsrenditen und damit mit einem erhöhten Druck auf die Werte des Immobilienportfolios zu rechnen ist. Die Gesellschaft sieht sich mit ihren bereits umgesetzten ESG-Maßnahmen für die Zukunft gut gerüstet. Baukostensteigerung Die in den vergangenen Jahren verzeichnete Baukostensteigerung hat aufgrund der nachlassenden Dynamik bei der Inflationsentwicklung nachgelassen. Auch aufgrund der abnehmenden Bauaktivität ist mit deutlich weniger Druck auf die Baukostenentwicklung zu rechnen. Nichtsdestotrotz sind Kostensteigerungen von ca. 5 % p. a. bei den Instandhaltungsmaßnahmen antizipiert und in den Planungen für 2024 berücksichtigt. Zinsumfeld Das aktuell hohe Zinsumfeld wurde in den Hochrechnungen für die von uns gemanagten Immobiliensondervermögen bereits berücksichtigt. Aufgrund der gewichteten Restlaufzeit aller Immobiliendarlehen von über 6 Jahren und nur 3 im Jahr 2024 auslaufende und zu prolongierende Darlehen mit einem Volumen von insgesamt rund 130 Mio. EUR werden die höheren Zinsbelastungen keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Sondervermögen und das Geschäftsmodel der Gesellschaft haben. Markt für Infrastruktur und erneuerbare Energien Investitionen in Infrastruktur und erneuerbare Energien haben sich bei deutschen und internationalen institutionellen Investoren als eigene Assetklasse längst etabliert und sind zu fester Bestandteil der Kapitalallokation geworden. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der angestrebten Energieunabhängigkeit von Russland, des Klimawandels, der starken Umweltbewegung, der politisch und gesellschaftlich hohen Unterstützung des Ausbaus erneuerbarer Energien und nicht zuletzt ihrer Rentabilität, erfährt diese Assetklasse ebenso hohen Zuspruch wie Nachfrage. Hinzu kommt, dass die Strompreise insgesamt nachhaltig gestiegen zu sein scheinen, sich jedoch gleichzeitig eine Zinswende in Rekordgeschwindigkeit vollzogen hatte und zudem die Gestehungskosten für erneuerbare Energien Anlagen zeitweise erheblich gestiegen waren. Diesem Marktumfeld stellt sich die Gesellschaft und plant auch in den kommenden Jahren sich weiter im Markt bei weiterhin steigenden Investitionsvolumen und entsprechendem Aufbau des Portfolio Managements Infrastruktur erfolgreich zu positionieren. Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung Unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung, der operativen Ziele und einer soliden Geschäftsbasis, rechnet die HANSAINVEST Real Assets für das nächste Jahr mit leicht steigenden Assets under Management, leicht steigenden Personalaufwendungen sowie deutlich steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2024 wird deutlich unter dem Vorjahreswert erwartet. Gravierende Änderungen an den Märkten und der Rahmenbedingungen können zu einer anderen Einschätzung führen.
HANSAINVEST Real Assets GmbH Geschäftsführung Averbeck Dr. Stotz Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die HANSAINVEST Real Assets GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Aus rechentechnischen Gründen können im Lagebericht und im Anhang Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (EUR, %, etc.) auftreten. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die linearen Abschreibungen erfolgen planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen, die planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erfolgen, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich geleisteter Tilgungen angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Wertpapiere des Umlaufvermögens Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten - zuzüglich oder abzüglich der kumulierten Amortisation einer Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag unter Anwendung der Effektivzinsmethode - bilanziert und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten Laufende Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilig ermittelt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Zur gesetzlichen Insolvenzsicherung der Wertguthaben aus Altersteilzeitverpflichtungen gemäß § 8a Altersteilzeitgesetz haben wir ein CTA-Modell umgesetzt, über das entsprechende Kapitalanlagen über einen Treuhandvertrag treuhänderisch verwaltet werden. Diese werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem Zeitwert, der den Anschaffungskosten entspricht, bewertet und mit dem Teil der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet, der sich auf den Erfüllungsrückstand bezieht. Mindeststeuergesetz (MinStG) Das Unternehmen ist Bestandteil einer Mindeststeuergruppe (§ 3 MinStG). Gruppenträger der Mindeststeuergruppe ist die SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G. Der Gruppenträger wird die Übergangsregelung bei untergeordneter internationaler Tätigkeit (§ 83 MinStG) in Anspruch nehmen. Hierdurch ergibt sich in den ersten fünf Jahren eine Befreiung von der Mindeststeuer. Rückstellungen • Pensionsrückstellungen Für die Bewertung werden als Rechnungsgrundlagen die biometrischen Grundwerte aus den HEUBECK-Richttafeln 2018 G verwendet. Mit Ausnahme der Pensionszusagen aus Gehaltsumwandlung wird der Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit der Projected-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung des IDW-Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 berechnet. Dabei wird das Deckungskapitalverfahren mit dem Aktivprimat angewendet. Der Erfüllungsbetrag wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem korrespondierenden Deckungsvermögen verrechnet. Der gemäß § 253 Abs. 2 HGB verwendete und zum Bilanzstichtag auf Basis der Marktverhältnisse zum 31. Oktober 2023 prognostizierte und verwendete durchschnittliche Rechnungszins der vergangenen zehn Geschäftsjahre, bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, beträgt 1,82 %. Der Zinssatz weicht nicht vom durch die Deutsche Bundesbank zum Stichtag veröffentlichten Zins ab und führt zu keinen Änderungen des Verpflichtungsumfangs. Der Unterschiedsbetrag zum Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren wird in den Erläuterungen zur Bilanz angegeben. Darüber hinaus werden folgende Bewertungsparameter bei der Berechnung berücksichtigt: Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die Versorgungsberechtigten die Betriebsrente mit dem frühestmöglichen Bezug einer Vollrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen. Falls in der Pensionszusage ein früheres Pensionierungsalter vereinbart ist, so wird dieses Pensionierungsalter bei der Bewertung berücksichtigt. Für die Ausscheideursache Fluktuation wird eine Wahrscheinlichkeit von 0,50 % bei Männern und 0,40 % bei Frauen angesetzt. Der Gehaltstrend inklusive einer Karrierekomponente fließt mit 2,50 % ein. Falls die Pensionszusage eine garantierte Rentenanpassung enthält, wird diese berücksichtigt. Die übrigen Pensionszusagen werden mit einem Rententrend von 2,30 % bewertet. Die Bewertungseffekte aus der Verzinsung der Erfüllungsbeträge sowie aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes werden unter Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. • Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen werden nach ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme ermittelt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. • Sonstige Rückstellungen Rückstellungen für Jubiläumsgeldzusagen Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsgeldzusagen erfolgt nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit Ausnahme des Rechnungszinses analog zur Pensionsrückstellungsermittlung. Als Rechnungsgrundlagen werden die biometrischen Grundwerte aus den HEUBECK-Richttafeln 2018 G verwendet. Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszins mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren zugrunde. Zum Bilanzstichtag wird ein auf Basis der Marktverhältnisse zum 31. Oktober 2023 prognostizierter durchschnittlicher Rechnungszins der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,51 % verwendet. Rückstellungen für Altersteilzeit Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Der Erfüllungsbetrag ergibt sich aufgrund der versicherungsmathematisch diskontierten monatlichen Gehaltszahlungen. Die Rückstellung beinhaltet außerdem den Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie den tariflichen Aufstockungsbetrag. Der Gehaltstrend inklusive einer Karrierekomponente fließt mit 2,50 % ein. Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Rechnungszins mit einer Restlaufzeit von drei Jahren zugrunde. Zum Bilanzstichtag wird ein auf Basis der Marktverhältnisse zum 31. Oktober 2023 prognostizierter durchschnittlicher Rechnungszins der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 1,07 % verwendet. Zur gesetzlichen Insolvenzsicherung der Wertguthaben aus Altersteilzeitverpflichtungen gemäß § 8a Altersteilzeitgesetz haben wir ein CTA-Modell umgesetzt, über das entsprechende Kapitalanlagen über einen Treuhandvertrag treuhänderisch verwaltet werden. Diese werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem Zeitwert, der den Anschaffungskosten entspricht, bewertet und mit dem Teil der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen verrechnet, der sich auf den Erfüllungsrückstand bezieht. Übrige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihren nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und - soweit die Laufzeiten mehr als ein Jahr betragen - gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten wird mit den Erfüllungsbeträgen vorgenommen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.Dezember 2023
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Sonstige Angaben Gesamtbezüge der Geschäftsführer und des Beirates, gewährte Kredite Auf die Angaben über Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Darlehen an Mitglieder der Geschäftsführung und des Beirates wurden nicht gewährt; zugunsten dieser Personen wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Personelle Veränderung in der Geschäftsführung Die HANSAINVEST Real Assets beruft Martina Averbeck zur Sprecherin der Geschäftsführung. Sie übernimmt die Aufgabe zum 1. März 2024. Gleichzeitig steigt Christoph Lüken zum 1. März 2024 in die Geschäftsführung für den Bereich Infrastruktur und Erneuerbare Energien auf. Nicholas Brinckmann verlässt die HANSAINVEST Real Assets zum 10. Februar 2024. Die Geschäftsführung der HANSAINVEST Real Assets besteht somit künftig aus Martina Averbeck, Christoph Lüken und Dr. Jörg Stotz. Gesamthonorar Abschlussprüfer Auf die Angaben über das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G. enthalten sind. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresabschluss ergibt einen Bilanzgewinn von 7,8 Mio. EUR. Wir schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn 5,6 Mio. EUR auszuschütten und 2,2 Mio. EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Mitarbeitende Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 110 Mitarbeitende (Vorjahr: 101), davon haben 83 Mitarbeitende einen Vollzeitarbeitsvertrag (Vorjahr: 73) und 27 Mitarbeitende einen Teilzeitarbeitsvertrag (Vorjahr: 28). Wir danken den Mitarbeitenden, den von ihnen gewählten Gremien sowie allen anderen für uns tätigen Personen für die gute Arbeit, die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistet wurde. Wir hoffen und wünschen, dass die Grundgedanken unseres Unternehmensleitbildes im Interesse unserer Kunden weiter konsequent gelebt und umgesetzt werden. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtszeitraum wurden mit nahestehenden Unternehmen und Personen keine marktunüblichen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt. Nachtragsbericht Über weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ist nichts zu berichten. Organe Beirat Martin Berger Vorstandsmitglied, SIGNAL IDUNA Gruppe Vorsitzender Clemens Vatter Vorstandsmitglied, SIGNAL IDUNA Gruppe stellv. Vorsitzender Markus Hildebrandt Bereichsleiter, SIGNAL IDUNA Gruppe Geschäftsführung Martina Averbeck (ab 1. März 2024 Sprecherin) Geschäftsführerin Nicholas Brinckmann (bis 10. Februar 2024) Geschäftsführer Sprecher Christoph Lüken (ab 1. März 2024) Geschäftsführer Dr. Jörg W. Stotz Geschäftsführer Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Konzernangaben Gesellschafter der HANSAINVEST Real Assets GmbH, Hamburg, (Amtsgericht Hamburg, Handelsregisternummer HRB 20574) sind die SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg, mit einem Geschäftsanteil von 15.600,00 EUR und die SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a. G., Dortmund, mit einem Geschäftsanteil von 10.400,00 EUR. Das Stammkapital von 26.000,00 EUR ist zu 100 % eingezahlt. Wir sind aufgrund der Beteiligungsverhältnisse ein von der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg, abhängiges Unternehmen. Gemäß § 290 HGB ist unser Unternehmen in den Konzernabschluss der SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg, einzubeziehen. Die SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht und hinterlegt. Zur SIGNAL IDUNA Gruppe gehören folgende Unternehmen: SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a. G., Dortmund SIGNAL IDUNA Lebensversicherung a. G., Hamburg SIGNAL IDUNA Lebensversicherung AG, Dortmund SIGNAL IDUNA Życie Polska Towarzystwo Ubezpieczeń S.A., Warschau SIGNAL IDUNA ASIGURARE REASIGURARE S.A., Bukarest SIGNAL IDUNA Pensionskasse Aktiengesellschaft, Hamburg SIGNAL IDUNA Holding Aktiengesellschaft, Dortmund SIGNAL IDUNA Unfallversicherung a. G., Dortmund SIGNAL IDUNA Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft, Dortmund ADLER Versicherung AG, Dortmund PVAG Polizeiversicherungs-Aktiengesellschaft, Dortmund SIGNAL IDUNA ASIGURARI S.A., Bukarest SIGNAL IDUNA Biztosító Zrt., Budapest SIGNAL IDUNA Polska Towarzystwo Ubezpieczeń S.A., Warschau DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, Wiesbaden SIGNAL IDUNA Rückversicherungs AG, Zug SIGNAL IDUNA Bauspar Aktiengesellschaft, Hamburg HANSAINVEST Hanseatische Investment-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg Donner & Reuschel Aktiengesellschaft, Hamburg SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH, Hamburg OVB Holding AG, Köln HANSAINVEST Real Assets GmbH, Hamburg SIGNAL IDUNA Select Invest GmbH, Hamburg Sie stehen unter einheitlicher Leitung und bilden deshalb einen Konzern nach Aktiengesetz.
Hamburg, 15. Februar 2024 Die Geschäftsführung Martina Averbeck Dr. Jörg W. Stotz Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HANSAINVEST Real Assets GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HANSAINVEST Real Assets GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HANSAINVEST Real Assets GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 8. März 2024 KPMG
AG
gez. Werner, Wirtschaftsprüfer gez. Marschall, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschlussder HANSAINVEST Real Assets GmbH, HamburgDie Gesellschafterversammlung unserer Gesellschaft hat am 27. März 2024 beschlossen, von dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 7.784.563,24 den Betrag von EUR 5.600.000,00 auszuschütten und EUR 2.184.563,24 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, im März 2024 HANSAINVEST Real Assets GmbH Die Geschäftsführung Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27. März 2024 festgestellt. |
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