Eisen-Fischer GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Christian Hartmut Baumgärtner seit 11.7.2018 | Geschäftsführer |
Wilhelm Fischer seit 22.9.2009 | Geschäftsführer |
Willi Fischer seit 29.7.2002 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
INPA Verwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Eisen-Fischer GmbHNördlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010LageberichtA) Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bauabhängigen Wirtschaft Ein überraschend gutes Wirtschaftswachstum in 2010 hat die meisten Prognosen übertroffen. Nach den Krisenjahren 2008 und 2009 hat sich die Wirtschaftsleistung mit einem Wachstum von etwa 3,7% erholt. Insbesondere die deutsche Leitindustrie, der Automobil- und Maschinenbau, hat auch im Export wieder volle Auftragsbücher. Das Vorkrisenniveau ist damit aber noch nicht erreicht. (Herbstgutachten der Wirtschaftsweisen; Der Spiegel, 09.11.10). Die mittelständische Bauwirtschaft, unser wichtigstes Wirtschaftssegment, ist mit dem abgelaufenen Kalenderjahr 2010 weitgehend zufrieden. So ergab sich von Januar bis September 2010 eine Steigerung der Bausummen um 1,2% (inklusive Umbauten und Renovierungen). Insbesondere wurde dies durch den Wohnungsbau und die öffentliche Hand getragen. Der Wirtschaftsbau war rückläufig (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Genehmigungen für private Neubauten waren in 2010 zum zweiten Mal seit 2006 höher als im Vorjahr. Für die Nachfrage für Renovierungs- sowie Energiesparmaßnahmen an Gebäuden kann weiterhin eine positive Entwicklung vorhergesagt werden. Nach dem Auslaufen der Konjunkturhilfen des Bundes wird im öffentlichen Bausektor allerdings kein Zuwachs mehr erwartet. Bei den bereits genehmigten und finanzierten Vorhaben wird noch einige Zeit für die Fertigstellung benötigt. Die Industrie hatte am stärksten mit den Auswirkungen der Finanzkrise zu kämpfen Der (Rückgang der Bauleistungen im Gewerbebau 2009 um 9% gegenüber 2008 sowie weiterer Rückgang in 2010 um ca. 12% - Quelle: Statistisches Bundesamt Stand Sept. in "Die Deutsche Bauindustrie"). Die derzeit guten Aussichten des Exports und der Inlandsnachfrage lassen allerdings auf einen Zuwachs im Wirtschaftsbau in der kommenden Zeit hoffen. Insbesondere zurückgestellte Bauvorhaben werden wohl zur Ausführung kommen können. Am Stahlmarkt stabilisierten sich seit März 2009 die Preise wieder, und der Markt erholt sich seitdem langsam. Die geplante Schließung von Stahlwerken wird die Stahlkapazitäten (derzeitige Auslastung nur etwa 80%) nach unten korrigieren. Nicht unerhebliche Preiserhöhungen sind derzeit wieder im Markt. Das Herbstgutachten der Wirtschaftsweisen prognostiziert ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von lediglich 2,2% für 2011. Wir setzen daher, wie bisher, auf unsere eigene Firmenkonjunktur und damit auf die Intensivierung unseres Vertriebs. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsätze der einzelnen Geschäftsbereiche haben sich im Berichtszeitraum 01.07.2009 bis 30.06.2010 branchenabhängig unterschiedlich entwickelt. Insgesamt konnte eine Umsatzsteigerung von lediglich 2,4 % gegenüber dem Vorjahr die Erwartungen nicht erfüllen. So stiegen der Handelsbereich "Haustechnik" und "Bau, Industrie und Handwerk" nur um 0,6 % bzw. 1,3 %, während der Bereich "Verbraucher und Heimausstattung" eine Umsatzsteigerung von 11,4 % verzeichnete. 3. Investitionen Die in der Bilanz ausgewiesenen Investitionen in Höhe von 334 T€ wurden überwiegend im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung, technische Anlagen sowie Lizenzen getätigt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen insgesamt 270 T€; wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. 4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Für den Stahleinkauf wurde ein befristeter Einkaufsrahmen von bis zu 700 T€ eingerichtet, der im September 2009 aufgrund der Stahlpreisabschwächung auslief. Die getätigten Investitionen konnten aus dem Cashflow finanziert werden oder wurden geleast. 5. Personal- und Sozialbereich Zum Stichtag 30.06.2010 hatte die Fa. Eisen-Fischer GmbH insgesamt 324 (Vj.: 342) Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit sowie Aushilfen. Dieser Anzahl entsprechen bedingt durch diverse Teilzeitmodelle etwa 281 (Vj.: 291) Vollzeitmitarbeiter. Der Altersaufbau ist als gut zu bezeichnen und gibt die angestrebte Pyramidenform wieder. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben. 6. Sonstige wichtige Vorgänge Seit 01.01.2007 wird die Standard-ERP-Software von SAP in der Form der an den Großhandel angepassten Version der Fa. FIS GmbH eingesetzt. Die anfänglichen Anschaffungs- und Anpassungskosten wurden durch Leasingverträge abgedeckt. Im Berichtszeitraum sind noch geringfügige Nachprogrammierungen und Verbesserungen durch das Systemhaus vorgenommen worden. Die Firma Fischer Sanitär Baubedarf GmbH & Co. KG hat zum 04.10.2009 aus Kostengründen ihre eigene Warenwirtschaft und Lagerhaltung aufgegeben und verkauft seitdem Ware der Firma Eisen-Fischer GmbH auf Provisionsbasis. Dazu wurde ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, auf dessen Basis für den in Heidenheim getätigten Umsatz Provisionsvergütungen geleistet werden. Im Jahr 2010 wurde im Schwerpunkt an der Optimierung der Bestandsführung und der Logistik gearbeitet und ein Tourenverwaltungsprogramm eingeführt. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Mit der Unternehmensaufspaltung im Jahre 1992 ist der Handelsbetrieb als Firma Eisen-Fischer GmbH (Betriebsgesellschaft) von der Firma Eisen-Fischer Beteiligungs GmbH & Co. KG (Besitzgesellschaft) getrennt worden. Als Mieterin der betriebsnotwendigen Gebäude und der Betriebsausstattung ist die Eisen-Fischer GmbH in der Lage, entsprechend ihrer Bedürfnisse Anlagen bzw. Gebäude von der Besitzgesellschaft mit langfristigen Verträgen anzumieten. Daraus resultiert das für die Umsatztätigkeit relativ geringe Anlagevermögen der Betriebsgesellschaft. Das bilanzielle Vermögen ist weitestgehend in gelagerter Handelsware und Forderungen aus gelieferter Ware investiert, andererseits zeigt die Passivseite ein solides wirtschaftliches Eigenkapital aus Kapitalrücklage und Gewinnvortrag. Bei einer um 8,7 % gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Fremdkapitalquote (inklusiv der Rückstellungen) auf 77,2% leicht erhöht. Investitionen und Erweiterungen in Gebäude und fest eingebaute Betriebsvorrichtungen, insbesondere die Modernisierung der Stahlhalle, wurden durch die Vermieterin veranlasst und finanziert. Investitionen der Eisen-Fischer GmbH beschränken sich daher auf die Betriebseinrichtungen bzw. -ausstattung, EDV, die Arbeitsmittel und Fuhrpark sowie deren laufenden Kosten und Unterhalt. 2. Finanzlage Die Liquidität wird im Rahmen des Cash- und Forderungsmanagements überprüft und die Finanzlage anhand der einschlägigen Zahlen laufend überprüft. Die Gesellschaft arbeitet seit der Betriebsaufspaltung mit einem mittelfristig festgeschriebenen Betriebsmittelkredit der Besitzgesellschaft, der am Bilanzstichtag 3,07 Mio. € betrug, und den beanspruchten Kontokorrentlinien bzw. Betriebsmittelkredite der Banken. Die kurzfristige Liquidität (Liquidität 1. Grades liegt bei 0,005) ist nur wenig verändert und erscheint weiterhin als ausreichend. Die Liquidität 2. Grades zur Deckung der kurz- bis mittelfristigen Verbindlichkeiten ist mit fast 0,8 nahe dem für eine gute Funktionalität empfohlenen Koeffizienten von 1,0. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch fristgerechte Zahlung erfüllt. 3. Ertragslage Die Ertragslage aus dem Warengeschäft muss als noch nicht genügend bezeichnet werden, obwohl sie gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert ist. Der gestiegene Umsatz beinhaltet auch die Warenverkäufe, die die Firma Fischer Sanitär Baubedarf nach Aufgabe ihres eigenen Warengeschäftes in Heidenheim für die Firma Eisen-Fischer tätigt (siehe auch A 6.). Aufgrund einer niedrigeren Wareneinsatzquote und des höheren Umsatzes war der Warenrohertrag um 1.426 T€ bzw. 9,8 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtkosten bestehend aus Personal- und Sachkosten sowie den Abschreibungen und dem Finanzergebnis sanken gegenüber dem Vorjahr geringfügig (-1,1%). Während die Personalkosten gesenkt werden konnten, stiegen die Sachkosten insbesondere aufgrund von Provisionszahlungen an. Diese Provisionen sind Leistungen an die Firma Fischer Sanitär Baubedarf GmbH & Co. KG in Heidenheim (siehe oben). C) Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir sind verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die Eisen-Fischer GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden in der Controlling-Abteilung fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir im unverändert schwierigen Branchenumfeld "Bau" und "bauabhängiger Wirtschaft" bei einem wieder abschwächenden Wirtschaftswachstum bzw. bei wiederkehrender Rezessionsgefahr. Preisänderungsrisiken sind insbesondere im Stahlbereich zu erkennen: Ein fallender Stahlpreis hat auf den Händler selbst bei konstanter Nachfragemenge in gleichem Maße Einfluss auf den Umsatz. Selbst wenn er seine prozentuale Marge beim "Durchhandeln" halten kann, entstehen ihm Einbußen im Ertrag. Lagerverkäufe erlösen dann eine geringere Marge als vorgesehen oder bei einem kurzfristig gesunkenen Preis kann dies sogar zu einem Verlust führen. Ein steigender Preis hingegen beschert "windfall profits" aus dem Lagerverkauf und höhere Umsätze bei meist etwas schlechteren Margen. Selbst bei einem Umfeld von steigenden Preisen können jederzeit durch scharfe Korrekturen Verluste auf den Warenbestand hervorgerufen werden. Deutliche Preiskorrekturen werden die Käufer regelmäßig in Erwartung noch niedrigerer Preise zögern lassen und so weitere Umsatzverluste hervorrufen. Eine im Blick auf das finanzielle Risiko optimierte Bestandsführung im Stahlbereich versucht die Bestandsführung auf einen Kundenbedarf von etwa 2 Monaten zu begrenzen, ohne dabei aufgrund der Beschaffungszeiten in Rückstände oder Lieferengpässe zu kommen. Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung, die zum Großteil über die Muttergesellschaft bereitgestellt wird, und einem guten Eigenkapitalanteil sehen wir derzeit für uns nur ein weniger großes Zinsänderungsrisiko. Die Umstellung auf die neue Betriebssoftware wurde im Geschäftsjahr 2007/08 abgeschlossen. Weiterhin ist aber die Vervollständigung und Überarbeitung des Systems eine stetige zeitliche und finanzielle Herausforderung, die auch schon funktionierende Programmteile wieder beeinträchtigen könnte. Erst laufende Verbesserungen ergeben die notwendige Effizienzsteigerung, weitere Programmierungen, die über die Standardeinstellungen hinausgehen, werden daher weiterhin notwendig. Erweiterungen wie die Einführung von komplementärer Software (z.B. zur Warenlogistik, Controlling usw.) verursachen Kosten und können Anpassungsaufwand (z.B. zu korrigierende Fehlbuchungen, weiteren Programmierbedarf und Verzögerungen in der Leistungserstellung) nach sich ziehen. Der vorliegende Jahresabschluss lässt eine noch nicht genügende Ergebnissituation erkennen. An der Intensivierung des Vertriebs wird ebenso gearbeitet wie an der Anpassung der Personal- und Sachkosten an Umsatztätigkeit und Ertrag. Ein besonderes Forderungsausfallrisiko ist derzeit nicht zu erkennen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Es sind somit gegenwärtig keine weiteren besonderen, über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken für uns erkennbar. 2. Chancen der Entwicklung Wir sehen eine Steigerung unseres Umsatzes im Geschäftsjahr 2010/11, das bisher durch eine gute Inlandskonjunktur und die freundlichen Aussichten der Exportwirtschaft geprägt war. Allerdings erwartet die Bundesvereinigung der Bauwirtschaft ab 2011 eine Abschwächung der Bausumme bei öffentlichen Bauvorhaben aufgrund des Auslaufens von staatlichen Konjunkturmaßnahmen und Hilfen. Die bereits realisierte Umsatzsteigerung im laufenden Geschäftsjahr deutet auf einen Umsatzzuwachs von etwa 3% gegenüber dem Berichtsjahr hin. Es gelingt uns außerdem eine deutliche Warenrohertragsverbesserung gegenüber dem Vorjahr zu erreichen. Neben allgemein gestiegenen Kosten erwarten wir für das Geschäftsjahr planmäßige Kostenerhöhungen in Teilbereichen, die mit der Optimierung der Logistik für alle drei Gruppenstandorte und mit weiterer Konzentrierung von Vertriebsaktivitäten in Zusammenhang stehen. Diese Maßnahmen verringern mittelfristig den logistischen Aufwand für Lagerhaltung und Belieferung der Kunden erheblich. Die logistisch entlasteten Schwesterfirmen begleichen derzeit schon den laufenden Aufwand bei Eisen-Fischer und sorgen so für weitere Erträge. Im Personalbereich stehen - wie auch schon im laufenden Geschäftsjahr - tarifmäßige Erhöhungen an. Im Gegenzug wird planmäßig daran gearbeitet durch Konzentrierung und Rationalisierung die Anzahl der Mitarbeiter zu senken. Insgesamt erwarten wir ein gegenüber dem Berichtsjahr stark verbessertes und deutlich positives Ergebnis für das derzeit laufende Geschäftsjahr 2010/11. D) Sonstige Berichterstattung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Fa. Eisen-Fischer engagiert seit Gründung 2008 im "Lokalen Bündnis für Familie Donau-Ries" des Landratsamtes Donau-Ries. Insbesondere sind wir hier als eingetragener Aktionspartner u.a. im Arbeitskreis "Standortfaktor Familienfreundlichkeit" tätig. Ziel der Bündnispartner ist es gemeinsam daran mit zu wirken, die Familien im Landkreis zu stärken, zu fördern sowie für sie eine lebenswerte und attraktive Zukunftsperspektive zu schaffen. Dazu muss Familienfreundlichkeit vor Ort als feste politische und gesellschaftliche Größe verankert und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf positiv beeinflusst werden. E) Hinweis zur Prognoseunsicherheit Dieser Lagebericht beinhaltet Aussagen und Angaben, die auf die Zukunft gerichtet sind und auf Annahmen, Erwartungen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben basieren auf Umständen, die der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bekannt waren. Obwohl die Unternehmensleitung annimmt, die diesen Aussagen und Angaben zu Grunde liegenden Annahmen und Erwartungen realistisch sind, kann nicht gewährleistest werden, dass sich diese auch als richtig erweisen werden. Die Annahmen und Erwartungen können Risiken und Unsicherheiten beinhalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse nicht nur unwesentlich von den auf die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören insbesondere Veränderungen im wirtschaftlichen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, Rohstoffpreis- und Zinssatzschwankungen, die Einführung von Konkurrenzprodukten oder die mangelnde Akzeptanz eigener (Neu-)Produkte und Dienstleistungen sowie eventuelle Änderungen in der Geschäftsstrategie.
Nördlingen, im Januar 2011 gez. Wilhelm Fischer, Geschäftsführer gez. Leo van Bree, Geschäftsführer gez. Harald Rettenberger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss der Eisen-Fischer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungs-legungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der Anlagespiegel ist im Anhang dargestellt, ebenso wie der Verbindlichkeitenspiegel. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde gemäß den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 252 ff. HGB sowie den diese ergänzenden, für Kapitalgesellschaften gültigen Vorschriften der §§ 279 ff. HGB vorgenommen. Die Bewertung wird entsprechend den Grundsätzen einer vorsichtigen, nach vernünftigen kaufmännischen Überlegungen den erkennbaren Risiken Rechnung tragenden Methode vorgenommen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 € wurden ab dem 01.01.2008 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Für Gegenstände mit einem Wert von 150,00 € bis zu 1.000,00 € wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 410,00 € wurden bis zum 31.12.2007 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, abzüglich für notwendig gehaltener Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch die Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Gutachten gebildet. Sie entsprechen, unter Anwendung eines Zinssatzes von 6 % und der Richttafeln, dem Steuerbilanzwert. Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten angemessen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten entsprechen dem Rückzahlungsbetrag. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 476,0 (Vorjahr T€ 456,0 ) enthalten, die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr betreffen. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 511,5 (Vorjahr T€ 511,5) und ist voll eingezahlt. Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Durch Beschluss vom 29. Juni 2001 wurde von den Gesellschaftern im Verhältnis ihrer Stammeinlage eine Einlage in Höhe von € 248.149,89 geleistet, welche als Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen wird. Sonstige Gewinnrücklagen Die Geschäftsführung hat entschieden, einen Betrag von 1.488.500,00 € aus dem Gewinnvortrag in die sonstigen Gewinnrücklagen einzustellen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen sind in voller Höhe passiviert. Es liegen keine in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen oder ähnliche Verpflichtungen (Fehlbetrag) vor. Die Pensionsverpflichtung Geschäftleitung wurde im Wirtschaftsjahr in eine Pensionskasse überführt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen folgendermaßen zusammen:
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung und die Restlaufzeit sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB 1985 (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.
Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Der Umsatz hat sich um T€ 1.561 (2,40 %) erhöht. Mit Wirkung ab dem 01.07.2000 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Eisen-Fischer Beteiligungs GmbH & Co. KG (Organträger). Der vororganschaftliche Gewinn beträgt€ 4.204.533,59 Gewinnverwendung Mit Wirkung ab dem 01.07.2000 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Eisen-Fischer Beteiligungs GmbH & Co. KG (Organträger). Angaben gem. § 42 Abs. 3 GmbHG
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Wilhelm Fischer, Kaufmann Nördlingen Herr Leo van Bree, Kaufmann Deiningen (ab 01.02.2003) Herr Harald Rettenberger, Kaufmann Nördlingen (ab 01.08.2009) Beirat: Herr Hans Bürkle, Kaufmann Nierstein (ab 01.01.1999) Herr Karl Wörle, Kaufmann Nördlingen (bis 30.06.2006) Herr Franz Seegerer, Kaufmann Crailsheim (ab 01.07.2006) Herr Norbert Harlander, Univ.-Dozent Offenbach a. Qu. (ab 01.11.2004) Herr Manfred Habisrittinger Hemsbach (ab 01.01.2006) Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 284 Abs. 3 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 326. Honorar des Abschlussprüfers Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 33.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Nördlingen, den Januar 2011 gez. Wilhelm Fischer gez. Leo van Bree gez. Harald Rettenberger Verbindlichkeitenspiegel per 30. Juni 2010
Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.05.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eisen-Fischer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nördlingen, 8. April 2011 Düll
& Partner
gez. Gunther Düll, Wirtschaftsprüfer |
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