S.U.W. Services GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Steffen seit 9.1.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Jasper seit 19.4.2018 | Geschäftsführer |
Thorsten Schmidt seit 23.12.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SURPRO GmbHWilsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AG Pinneberg HRB 2110 IBilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der SURPRO GmbH wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft beabsichtigt, die Erleichterungen bei der Offenlegung nach § 327 HGB in Anspruch zu nehmen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze i. S. § 252 HGB (Bilanzzusammenhang, Going Concern, Einzelbewertung, Vorsichtsprinzip, Realisationsprinzip) wurden vollständig beachtet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche Sachanlagen werden, soweit sie bis 2009 zugegangen sind, sowohl linear als auch degressiv mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen abgeschrieben. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 800,00 Euro im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung notwendiger Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von produktionsbedingten Gemeinkosten und allgemeinen Verwaltungskosten. Fremdkapitalzinsen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nennwerten angesetzt. Uneinbringliche Posten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einzelwertberichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 v. H. auf den Nettoforderungsbestand (ohne Umsatzsteuer und unter Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen) gebildet. Forderungen in Fremdwährungen bestanden am Abschlussstichtag nicht. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der Projected Unit Credit Method ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 0 % bei den Entgelten und von 2,0 % bei den Renten aus. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,83 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Dabei werden aus der Bewertung resultierende Gewinne nur berücksichtigt bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. 2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Kapitalrücklagen Die Kapitalrücklagen von 3.628 TEuro beinhalten das zum 01. Januar 2008 aufgrund des Verschmelzungsvertrages übertragene Eigenkapital der SURPRO Oberflächenbeschichtungs- und Beratungszentrum GmbH in Höhe von 3.627 TEuro sowie das zum 01. September 2010 aufgrund des Verschmelzungsvertrages übertragene Eigenkapital der Surpro Invest UG von 1 TEuro. 4. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Bezüglich der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 12.210 Euro, der nach § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt. 5. Pensionsrückstellung Nach § 246 Abs. 2 S. 2 wurde die Rückdeckungsversicherung, die dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen ist, mit der Rückstellung saldiert. Das Deckungsvermögen wurde zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Der Zeitwert zum Abschlussstichtag liegt unter den Anschaffungskosten. Weiterhin wurden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 68 TEuro mit Zinsaufwand von 24 TEuro saldiert.
6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen 4.001 TEuro gegenüber der Gesellschafterin. IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 68 Mitarbeiter beschäftigt, davon 54 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 55) und 14 Angestellte (Vorjahr: 14). Von den genannten Mitarbeitern waren im Geschäftsjahr 26 (Vorjahr: 25) Arbeitnehmer als Teilzeitkräfte und Kurzarbeiter beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen Miet- und Leasingverpflichtungen aus diesen Verträgen belaufen sich auf TEuro 52. 3. Eventualverbindlichkeiten Mit Vertrag vom 19./29. Dezember 2005 wurde für 41 Mitarbeiter eine direkte Pensionszusage auf einen Pensionsfonds übertragen. Die wirtschaftliche Übertragung erfolgte zum 01. Dezember 2005; insoweit ist die Gesellschaft wirtschaftlich nicht belastet. Rechtlich besteht zum Bilanzstichtag weiterhin eine formale Verpflichtung zwischen den Versorgungsberechtigten und der Gesellschaft. 4. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein und Herr Schmidt ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie früherer Mitglieder der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Ergebnisverwendung Aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn an das Mutterunternehmen abgeführt.
Wilster, 15. März 2024 SURPRO GmbH gez. Thorsten Schmidt, Geschäftsführer gez. Matthias Jasper, Geschäftsführer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: tt.mm.xxxx Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsverlauf und Unternehmensstrategie SURPRO ist ein leistungsfähiger Lieferant im Bereich Oberflächentechnik und -beschichtung sowie der Metallbearbeitung. Als Zulieferer hochwertiger Komponenten und Produkte für die Industrie, der Luxusgüterbranche (z.B. Schreibgeräte) oder auch der Medizintechnik ist SURPRO über die Grenzen des europäischen Marktes hinaus bekannt. Die Kompetenz umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der Produkte, von der Entwicklung und Konstruktion, über die Fertigung von hoch präzisen Drehteilen, die anschließende mechanische und galvanische, ätz- und lackiertechnische Oberflächenveredelung, bis hin zur Montage komplexer Baugruppen. Für Fertigungsverfahren, welche das Dienstleistungsspektrum der SURPRO noch zusätzlich erweitern, jedoch nicht hausintern durchgeführt werden können, verfügt SURPRO über ein breites Zuliefernetzwerk (z.B. für PVD-Beschichtungen). Darüber hinaus nehmen die Bedeutung der Beratung von Kunden und die Entwicklung von kundenspezifischen Schichtsystemen zu. Alle von SURPRO angebotenen Fertigungstechnologien sind Querschnittstechnologien, die in vielen anderen Branchen neben der Luxusgüterbranche eingesetzt werden können. Ein wichtiger strategischer Vorteil der SURPRO ist die lange Wertschöpfungskette, die es ermöglicht, Kunden eine Gesamtlösung beginnend mit Konstruktion und Entwicklung über alle Fertigungsstufen hinweg bis zur Montage von Baugruppen anzubieten. Um die bisherige Abhängigkeit vom Schreibgerätemarkt weiter zu reduzieren, ist es strategisches Ziel, andere Geschäftsbereiche weiter auszubauen und die Umsatzdiversifikation weiter voranzutreiben. Es werden daher zunehmend Komponenten für Industriekunden, zum Beispiel für die Automobilbranche sowie die Medizin- und Dentaltechnik gefertigt. Zudem wird die Kundenansprache im Bereich galvanischer, ätz- sowie lackiertechnischer Oberflächenveredelung, wo SURPRO als Lohnveredler auftritt, verstärkt. Um dieses strategische Ziel zu erreichen, ist man bestrebt, im Bereich Oberflächentechnik und Metallverarbeitung möglichst viele Fertigungsverfahren anbieten zu können. Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland verschlechterte sich in 2023 nach dem moderaten Anstieg 2022. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesrepublik Deutschland sank lt. Angabe des Statistischen Bundesamtes um 0,3%. Das Bruttoinlandsprodukt entwickelte sich in Deutschland damit negativer als in der Europäischen Union. Der Geschäftsverlauf des Unternehmens war in 2023 von mehreren bedeutenden Aspekten geprägt: Die bereits im Vorjahr zu verzeichnende stark gestiegene Nachfrage nach den angebotenen Produkten und Dienstleistungen setzte sich bis Mai 2023 fort. Ab Juni des Geschäftsjahres verringerte sich der Absatz an den Hauptkunden deutlich und zudem lief ein zeitlich begrenztes großvolumiges Projekt mit einem Kunden außerhalb der Schreibgerätebranche aus. Zudem reduzierten sich bei einem weiteren Hauptkunden aus dem Schreibgerätebereich im zweiten Halbjahr die Bedarfe massiv. Auch der Absatz mit weiteren Kunden reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, obgleich einige interessante Neukunden mit größeren Bestellvolumina in 2023 gewonnen und beliefert werden konnten. Entgegen der Situation in den Vorjahren, in denen der Jahresumsatz auf beide Jahreshälften nahezu gleichverteilt waren, führte die sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 verschlechternde Auftragslage dazu, dass im zweiten Halbjahr nur geringere Umsätze als im ersten erreicht werden konnten. Die Auftragsbestände zum 31.12.2023 lagen deutlich niedriger als zum Vorjahresstichtag. Insbesondere bei den beiden Hauptkunden aus dem Schreibgerätebereich war eine deutliche Verringerung des Auftragsbestandes festzustellen. Daraus resultierte auch, dass die Personalkapazitäten zum Geschäftsjahresende durch die Beendigung von befristeten Beschäftigungsverhältnissen reduziert werden mussten. Produktion Auch im Geschäftsjahr 2023 wurde der kontinuierliche Verbesserungsprozess konsequent fortgeführt. Die eingeleiteten Maßnahmen führten zu einer verbesserten Produktivität. Durch Optimierungen in allen Fertigungsbereichen konnten die Ausbringungsmengen je Stunde erhöht werden. Die verwendete ERP-Software, mit der die Auftragssteuerung sowie die Produktions- und Beschaffungsplanung abgewickelt wird, wurde stetig optimiert. Das System bietet auch für die Zukunft genügend Möglichkeiten, um an die speziellen Anforderungen der Gesellschaft angepasst zu werden. Der Trend zu kleineren Losgrößen und Sondereditionen erfordert eine größere Flexibilität der Produktion und der sich anschließenden Bereiche. Aufgrund der wachsenden Komplexität von Projekten und des weiter steigenden Anspruchsniveaus an die Qualität der herzustellenden Produkte waren, wie bereits im Vorjahr auch, erhöhte technische und qualitative Abstimmungsaufwände zu verzeichnen. Die Ausschussrate, die im vergangenen Jahr gesenkt werden konnte, stieg in 2023 wieder deutlich an. Gleichzeitig konnten bei wesentlichen Produkten die verbesserte Planung zur Zusammenfassung von Losen und damit zu einer gleichmäßigeren Produktion genutzt werden. Die Mitte 2011 eingeführte Technologie des Ätzens wurde weiter optimiert. Das Leistungsspektrum des Fertigungsverfahrens "KTL-Lackieren" wurde um eine Vielzahl neuer Farbvarianten erweitert. Zudem wurde in 2019 aufgrund von Kundenanfragen das Verfahren des Anodisierens aufgebaut, um Bauteile mit einer vom Kunden gewünschten Farbgebung versehen zu können. Dies folgt der Unternehmensstrategie im Bereich der Oberflächentechnik, möglichst viele Verfahren und Varianten anbieten zu können und diese bei Markterfolg auszubauen. Investitionen und Finanzierung Nachdem im Vorjahr nur moderat Investitionen getätigt wurden, wurde insbesondere im ersten Halbjahr 2023 wieder vermehrt investiert. Hierbei wurden unter anderem folgende Investitionen für den Produktionsbereich vorgenommen: Zur Erweiterung der Kapazitäten im Bereich der Metallfertigung wurde eine weitere Laseranlage und eine zusätzliche Kurz-Drehmaschine angeschafft. Des Weiteren wurde in eine Tampondruckmaschine investiert, um die bisher manuell erfolgte Maskierung von galvanisch zu beschichtenden Produkten verstärkt zu automatisieren. Für die Automatendreherei wurde eine weitere Langdrehmaschine angeschafft, die es ermöglicht, bleiarmes Messing zu bearbeiten und auch größere Außendurchmesser von Bauteilen zu realisieren. Als Ersatzinvestition wurde für die Galvanik ein neues Röntgenfluoreszenz-Messgerät angeschafft, um Schichtdicken weiterhin verlässlich messen zu können. Zudem wurde ein Transport-PKW angeschafft, um dringende Warenlieferung jederzeit eigenständig vornehmen und um Dienstreisen damit antreten zu können. Des Weiteren wurden diverse Teile der Galvanikanlage erneuert sowie diverse Ersatzinvestitionen getätigt. Die Investitionen konnten aus dem laufenden Cash-Flow der Gesellschaft finanziert werden. Vertrieb Die vertrieblichen Aktivitäten konzentrierten sich auf die Gewinnung weiterer Kunden im Medizintechnik-, Automotive- und Industriebereich. Hierbei fanden insbesondere das KTL-Lackieren und galvanische Beschichtungen verstärktes Interesse am Markt, welches bereits im Geschäftsjahr zu erhöhten Eingängen von Anfragen führte. Für die in den Vorjahren aktualisierten Homepage und Firmenbroschüre(n) erhält die Gesellschaft durchweg positive Resonanzen von Interessenten und Kunden. Die Tatsache, dass in diesem Geschäftsjahr einige vielversprechende Neukunden gewonnen werden konnten, bestärkt die Gesellschaft darin, ihre Vertriebsaktivitäten in Bereichen außerhalb der Schreibgerätebranche weiter zu fokussieren. Des Weiteren wurde die Firmenpräsenz im Internet und den sozialen Medien optimiert und ausgebaut. Zudem wird die Gesellschaft in den Folgejahren verstärkt als Aussteller auf Messen vertreten sein, um zusätzliche Interessenten auf das Leistungsspektrum der Gesellschaft aufmerksam machen zu können. Der Vertrieb im Bereich Oberflächenveredelung konnte diverse neue Interessenten auf das Unternehmen aufmerksam machen und bereits große Aufträge generieren. Auch zukünftig wird die Akquise von neuen Kunden und Aufträgen in diesem Bereich forciert werden. Mitarbeiter Nachdem im Vorjahr aufgrund des hohen Auslastungsgrades einige befristete Mitarbeiter eingestellt wurden, blieb die Mitarbeiterzahl im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 nahezu konstant. Bedingt durch die sich im zweiten Halbjahr zusehends verringernden Auftragsbestände und aufgrund negativer Prognosen einiger Hauptkunden musste die Mitarbeiterzahl zum Geschäftsjahresende durch die Beendigung von befristeten Beschäftigungsverhältnissen wieder deutlich reduziert werden. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Der Gesamtumsatz als wichtigster finanzieller Leistungsindikator verringerte sich im Geschäftsjahr um 21% im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblich für diese deutliche Reduktion war eine im zweiten Halbjahr stark sinkende Nachfrage im Schreibgerätebereich. Jedoch konnten mehrere interessante Neukunden mit größeren Bestellvolumina gewonnen werden, die für zusätzlichen Umsatz sorgten. Die Planwerte hinsichtlich des Umsatzes für 2023 konnten übertroffen werden. Die Halbfertig- und Fertigwarenbestände, die in den Vorjahren gesenkt werden konnten, stiegen im Geschäftsjahr wieder deutlich an. Aufgrund von drastisch fallenden Edelmetallpreisen und einer damit einhergehenden negativen Rohwarenbestandsveränderung erhöhte sich die Materialeinsatzquote im Vergleich zum Vorjahr um 6 %. Nach einer deutlichen Reduktion der Personaleinsatzquote im Vorjahr stieg diese im Geschäftsjahr um 6 % auf 34 %. Der Anteil der Abschreibungen verblieb im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 3 % der Betriebsleistung. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich im Geschäftsjahr um 3 % auf 17 %. Das Betriebsergebnis, welches im Vorjahr durch die hohe Betriebsleistung gravierend gesteigert werden konnte, sank um 2.617 T€. Die Planwerte für 2023 wurden damit jedoch dennoch leicht übererfüllt. Das Finanzergebnis verbesserte sich in 2023 deutlich im Vergleich zum Vorjahr, da die Wertentwicklung von aktienfondbasierten Versicherungen positiver verlief als im Vorjahr. Aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft abgeführt. 2. Vermögenslage a) Vermögensstruktur Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr wieder verstärkt in Maschinen und Betriebsausstattung investiert. Demzufolge erhöhte sich das langfristig gebundene Vermögen deutlich. Der Bestand an Vorräten verblieb im Laufe dieses Geschäftsjahres nahezu konstant. Während die Bestände an Halbfertig- und Fertigwaren deutlich angestiegen sind, reduzierte sich der Bestandswert der Rohwarenvorräte aufgrund von drastisch fallenden Marktpreisen für diverse Edelmetallarten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vergleichsweise niedrigen Umsätze im Dezember 2023. b) Kapitalstruktur Das Eigenkapital blieb im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag unverändert. Ursächlich hierfür war, dass der Jahresüberschuss an die Muttergesellschaft abgeführt werden musste und somit das Eigenkapital nicht beeinflusst wurde. Während der zu bilanzierende Wert der Pensionsrückstellungsverpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert hat, entwickelte sich der Wert der von der Gesellschaft abgeschlossenen auf Aktienfonds basierenden Rückdeckungsversicherungen entgegen dem Vorjahrestrend in diesem Geschäftsjahr wieder positiver. Dies führte zu einem Verringerung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023. Die kurzfristigen Rückstellungen verblieben zum 31.12.2023 nahezu auf Vorjahresniveau. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 365 T€ im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag. Zwar reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen zum 31.12.2023 leicht, jedoch erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern deutlich, dadurch dass das Jahresergebnis noch nicht in voller Höhe in 2023 an die Muttergesellschaft ausgezahlt wurde. Aufgrund der gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sank die Eigenkapitalquote um 2 % auf 54 %. Die Bilanzstruktur ist weiterhin als sehr gesund zu bezeichnen. 3. Finanzlage Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen aus dem eigenen Cash-Flow oder mithilfe eingeräumter Kreditlinien nachzukommen. Eine negative Entwicklung der Finanzkraft ist derzeit nicht erkennbar. V. Risiko- und Chancenbericht 1. Risiken Wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind lediglich in Bezug auf folgende Risiken erkennbar: SURPRO ist ein Nischenanbieter im Bereich Oberflächenveredelung und Metallverarbeitung; demzufolge sind ein erhöhter Konkurrenzdruck und eine Verschärfung des Wettbewerbs nicht auszuschließen. Zudem besteht eine gewisse Abhängigkeit von einem Großkunden. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch das Erkennen und Realisieren weiterer Kostensenkungspotentiale und verstärkten Vertriebs- und Serviceaktivitäten, um die vorhandene Kompetenz auch in anderen Branchen jenseits der Schreibgeräteindustrie einzubringen. Unterlassene Instandhaltungsaufwendungen der Vorjahre beinhalten ein gewisses Risiko für die Ertragslage. Hier werden in den kommenden Jahren Aufwendungen unter anderem für die Gebäudesanierung und zur Steigerung der Produktivität anfallen. Seit vielen Jahren wird ein Risikomanagement betrieben, welches in besonderer Weise auf das Unternehmensprofil der Gesellschaft ausgerichtet wurde. Es wurde ein Risikoinventar erstellt, welches die vorhandenen Risiken beschreibt. Die Hauptrisiken wurden wie folgt identifiziert:
Für die identifizierten Risiken ist ein Kontrollsystem etabliert. Dieses wird vornehmlich durch ein EDV-gestütztes Controlling geführt und der Geschäftsführung zur Entscheidung vorgelegt. Die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und die Reaktion der Kunden und Lieferanten darauf, insbesondere hinsichtlich ihrer Nachfrage nach Schreibgeräten, sind allerdings nicht final abschätzbar. Es besteht somit das Risiko, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges schwerwiegender sind als prognostiziert. 2. Chancen aus Forschung und Entwicklung Neben den beschriebenen Risiken erwartet die Gesellschaft Chancen aus der Forschung und Entwicklung aus folgenden Bereichen: Im Laufe des Geschäftsjahres 2013 wurde zur Erweiterung des Leistungsspektrums die Technologie des KTL-Lackierens bei der SURPRO aufgebaut. Das KTL-Lackieren stellt eine kostengünstige Alternative zu den bisher bei Lieferanten zugekauften Sprühlackbeschichtungen dar. Zudem ergeben sich durch die Möglichkeit des KTL-Lackierens Synergieeffekte mit weiteren von der Gesellschaft angebotenen Technologien, wie zum Beispiel dem Lasern und Ätzen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde parallel zur Serien-Produktion das Fertigungsverfahren weiter optimiert. Aufgrund von deutlich verschärften gesetzlichen Regularien bezüglich der Nickellässigkeit von Produkten, bei denen das Risiko besteht, dass das aus den Produkten abgegebene Nickel negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben könnte, werden weiterhin Versuche durchgeführt, die Nickellässigkeit von Beschichtungen zu optimieren. Die Fähigkeit, die Nickellässigkeit bei galvanischen Beschichtungen zu reduzieren, könnte zu einem bedeutenden Wettbewerbsvorteil werden, da diese auch für andere Kunden und Branchen von hohem Interesse sein könnte. Vermehrte Kundenanfragen hinsichtlich der Erstellung einer Farbgebung auf Kundenbauteilen führten dazu, dass das Anodisieren im Unternehmen aufgebaut wurde und stetig weiterentwickelt wird. Dieses neue Verfahren erweitert das Leistungsspektrum um eine weitere Möglichkeit, dekorative Oberflächenbehandlungen anbieten und bewerben zu können. VI. Prognosebericht Die Prognosen einiger Großkunden hinsichtlich des Bestellvolumens fallen für das kommende Geschäftsjahr deutlich geringer aus als 2023. Insbesondere für die zweite Jahreshälfte sind die Prognosen noch sehr vorsichtig. Aufgrund dessen geht die Geschäftsführung davon aus, dass im folgenden Geschäftsjahr nur mit signifikant schwächeren Umsatzzahlen gerechnet werden kann. Deshalb sollen durch aktive Vertriebsarbeit Bestandskunden noch intensiver betreut und neue Kunden hinzugewonnen werden. Die mittels vermehrt befristeter Anstellungen durchgeführte Flexibilisierung der Personalstruktur könnte bei Bedarf dafür genutzt werden, die Personalzahl an das zukünftige Auftragsniveau anzupassen. Da die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der zu erwartenden geringeren Betriebsleistung nicht in vollem Umfang angepasst werden kann, rechnet die Geschäftsführung für 2023 mit einem deutlich negativen Geschäftsergebnis. Nichtsdestotrotz werden Maßnahmen ergriffen, um die Kostenstruktur mittelfristig einer geringeren Betriebsleistung anzupassen. Etwaiger Finanzierungsbedarf kann planmäßig aus dem laufenden Cash-Flow sowie der bestehenden Kreditlinien bei Finanzinstituten gedeckt werden.
Wilster, 15. März 2024 Thorsten Schmidt, Geschäftsführer Matthias Jasper, Geschäftsführer Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Surpro GmbH haben wir folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt:An die SURPRO GmbH, Wilster Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SURPRO GmbH, Wilster - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SURPRO GmbH, Wilster, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Desweiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lohne, 15. März 2024 opti-x GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Heinrich Taphorn, Wirtschaftsprüfer Kerstin Nietfeld-Yasar, Wirtschaftsprüferin |
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