Tierhold Grundstücks-eGbR
Selbe AdresseErschließung von unbebauten Grundstücken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Alexander Tierhold seit 5.8.2010 | Geschäftsführer |
Tobias Tierhold seit 13.9.2004 | Geschäftsführer |
Eberhard Johann Tierhold seit 17.9.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.00% | |
| 24.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Automobile Tierhold GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Automobile Tierhold GmbH, AugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231 Wirtschaftsbericht 1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % (Vorjahr +1,9 %) niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Durchschnittlich 2,61 Mio. Menschen waren 2023 in Deutschland arbeitslos gemeldet; 191.000 oder 8 % mehr als im Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt bei 5,7 % und damit 0,4 % höher als der Vorjahresdurchschnitt. Trotz der leicht gestiegenen Zahl der Arbeitslosen verbesserte sich das verfügbare Haushaltseinkommen um 5,9 %. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich ebenfalls um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. 1.2 Entwicklung Automobilhandel Neuzulassungen Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 %. Die Neuzulassungen bei den Personenkraftwagen (2,845 Mio.) stieg im Jahr 2023 deutlich um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Mehrzahl der Neuzulassungen erfolgte wiederum im gewerblichen Bereich, dessen Anteil in 2023 bei 67,2 % (Vorjahr: 64,1 %) lag. Im Privatkundengeschäft wurden 32,8 % (Vorjahr: 35,9 %) aller Neuzulassungen getätigt. Nach den Jahren 2019 bis 2022 waren auch in 2023 erneut in der jährlichen Berichterstattung die meisten Neuzulassungen im Segment der SUVs zu verzeichnen. Mit 30,1 % entfiel knapp ein Drittel aller neu zugelassenen Pkw auf dieses Segment. Mit einem zurückgegangenen Anteil auf 16,3 % stellte der langjährige Spitzenreiter, die Kompaktklasse, nach wie vor das zweitstärkste Segment, gefolgt von den Kleinwagen mit 11,9 %, den Geländewagen mit 11,4 % und der Mittelklasse mit 10,5 %. Die Oberklasse konnte die stärksten Zuwächse bei der Anzahl der Neuzulassungen (+12,9 %) verzeichnen. Die deutlichsten Rückgänge mussten die Segmente Mini-Vans (-18,1 %), Sonstige (-16,4 %) und Minis (-2,5 %) hinnehmen. Besitzumschreibungen Rund 6,0 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres den Halter, das entspricht einem Zuwachs um 6,9 %. Knapp zwei Drittel (60,1 %) aller umgeschriebenen Pkw entfielen erneut auf benzinbetriebene Fahrzeuge. Der Anteil der Diesel-Pkw stieg auf 30,9 % (2022: 30,0 %; 2021: 32,1 %) leicht an. Die Zahl der Pkw mit Elektro-Antrieb (BEV) die den Besitzer wechselten, hat sich im Vergleich zu 2022 deutlich gesteigert (+40,0 %). Auch die Umschreibungen der Pkw mit Hybrid-Antrieb stieg erneut stark an (+44,3 %). Beide zusammen erreichten einen Anteil von 8,2 %. Ein Anteil von 0,7 % entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Flüssiggas und 0,2 % waren Erdgasfahrzeuge. Automobileinzelhandelsbetriebe Unverändert leisten in Deutschland die Automobilhandels- und Servicebetriebe einen wichtigen Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Leistung. Die Anzahl der Kfz-Betriebe ist im vergangenen Jahr leicht um 250 Betriebe bzw. 0,7 % auf 36.170 im Vergleich zu 2022 gesunken. Die Gesamtzahl unterteilt sich in 14.120 fabrikatsgebundene und 22.050 freie Betriebe. Bei den fabrikatsgebundenen Betrieben wurden 170 Betriebe bzw. 1,2 % weniger gezählt als in 2022, bei den freien Betrieben sind es 80 Betriebe bzw. 0,4 % weniger. Erfasst sind alle organisationsfähigen Betriebe ab einer jährlichen Umsatzgröße von 100.000 EUR aufwärts. Entsprechend veränderte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 430.000, das sind 0,9 % weniger als im Jahr 2022. In 2023 erwirtschafteten laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) 36.170 Betriebe einen Gesamtumsatz von 207,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 36.420 Betriebe; Umsatz: 185,2 Mrd. EUR). Im Vergleich zu 2022 sank der Anteil der Neuzulassungszahlen von dieselbetriebenen Pkw um 0,7 % auf 17,1 % (Vorjahr 17,8 %). Der Anteil der Neuzulassung von benzingetriebenen Pkw lag mit 34,4 % etwas über dem Vorjahr (32,6 %). Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2023 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (840.304/+1,6 %) lagen bei einem Anteil von 29,5 % Elektro-Pkw (524.219/+11,4 %) konnten einen Anteil von 18,4 % ausweisen. Erdgasbetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) und flüssiggasangetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 % vertreten. Grundlagen des Unternehmens bzw. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Kraftfahrzeugen nebst Kraftfahrzeugteilen sowie Fahrzeugzubehör und die Reparatur von Fahrzeugen. Das Unternehmen ist Vertriebspartner der Importeure Kia Motors Deutschland GmbH, Volvo Car Germany GmbH und der Mazda Motors (Deutschland) GmbH. Wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist das Angebot von drei eigenständigen Marken an einem Standort. Durch die Modellvielfalt können die Kundenwünsche besser abgedeckt werden. Bei drei Marken ist zudem die Wahrscheinlichkeit höher, dass sehr gängige und beliebte Fahrzeuge Bestandteil des angebotenen Produktportfolios sind. Weiterer Bestandteil unserer Strategie ist das stets freundliche und kompetente Eingehen auf die Kundenwünsche. Dies zeigen auch die Bewertungen in öffentlichen Rezensionen (z.B. Google). Wesentliche externe Einflussfaktoren außerhalb der allgemeinen wirtschaftlichen oder branchenbedingten Rahmenbedingungen sind selbstverständlich die Modell- bzw. Preispolitik der Hersteller. Hier kann durch die "Drei-Marken-Politik" eine Nivellierung der Auswirkungen erreicht werden. 1.4 Geschäftsverlauf Im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen bzw. branchenbezogenen Entwicklung konnte die Automobile Tierhold GmbH im Jahr 2023 den Absatz von neuen und gebrauchten Automobilen im Verlgeich zum Vorjahr steigern und die Stellung als führender Anbieter von Volvo, Kia und Mazda Automobilen im Marktbeobachtungsgebiet sowie im angrenzenden Gebiet wieder bestätigen, da die Anzahl der vor Ort im Marktbeobachtungsgebiet verkauften Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesteigert werden konnte. 1.5 After Sales Geschäft Das After Sales Geschäft der Automobile Tierhold GmbH konnte im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt konnten im Jahr 2023 17.340 Werkstattaufträge (Vorjahr: 17.315) bearbeitet werden. Im gesamten After Sales Bereich macht sich bereits die konsequente Ausrichtung der Rundum-Betreuung der Kunden deutlich. Inhalt der Rundum-Betreuungsstrategie ist, dass wir unsere Kunden so professionell betreuen, dass sie in jedem Fall mindestens zweimal pro Jahr zu uns kommen. Dies erreichen wir durch unseren Einlagerungsservice der Kundenräder. Zusätzlich versuchen wir die Wertschöpfungskette im After Sales Bereich auszuweiten, indem der Kunde nicht nur die reinen Reparatur- oder Wartungsarbeiten bei uns durchführen lässt, sondern auch Reinigungs- und Pflegearbeiten und vor allem den breiten Bereich des Zubehörs und der Lifestyle-Artikel bei Automobile Tierhold GmbH einkauft. Dies erfolgte durch die Erweiterung unserer Collection im Loungebereich. 1.6 Arbeitsplätze und Weiterbildung Im Jahr 2023 waren bei der Automobile Tierhold GmbH durchschnittlich 74 Mitarbeiter beschäftigt. Um die Kompetenz und das Know How der Mitarbeiter zu gewährleisten und stetig zu verbessern wird unser Personal ständig in Zusammenarbeit mit unseren Automobilherstellern geschult und auf Veränderungen im Marktumfeld vorbereitet. Dies führt auch zu einer stetig verbesserten Kundenbeziehung und damit auch zu einer Verbesserung unserer Kundenzufriedenheit. 2 Ertragslage Der Umsatz der Automobile Tierhold GmbH in Höhe von Mio. EUR 79,82 stieg im Vergleich zum Vorjahr (Mio. EUR 69,52) um Mio. EUR 10,30 +14,8 %) sehr stark an. Im Bereich Neue Automobile erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr auf Mio. EUR 50,4 (Mio. EUR 43,9 im Vorjahr). Im Bereich Gebrauchte Automobile und Vorführfahrzeuge konnte ein Umsatz von Mio. EUR 17,6 erwirtschaftet werden (Vorjahr Mio. EUR 15,3). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 455 auf TEUR 5.137. Pro Beschäftigten (Stand zum Jahresende) fielen im Durchschnitt Personalkosten i. H. v. TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 67) an. Der Ertragsteueraufwand betrug TEUR 1.110 (Vorjahr: TEUR 944). Bezogen auf den Jahresüberschuss beträgt die Steuerquote 33,7 % (Vorjahr: 32,8 %). Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.188 (Vorjahr: TEUR 1.932) erwirtschaftet. Die Steigerung des Ergebnisses ist auf die nahezu gleichmäßig gestiegenen Umsatzerlöse sowie Materialaufwand bei im Verhältnis weniger stark gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen. 3 Finanzlage Der Cash-Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) stieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.115 auf TEUR 2.394 stark an. Die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 30 Tagen auf 20 Tage. Die durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten erhöhte sich leicht von 33 Tage auf 34 Tage. Die Quote der flüssigen Mittel an der Bilanzsumme betrug 24,21 % (Vorjahr: 29,33 %). Einen detaillierten Überblick über die Finanzlage gibt die in der Anlage beigefügte Kapitalflussrechnung. Die Automobile Tierhold GmbH war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 4 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um rd. TEUR 8.367 auf Mio. EUR 34,44. Die Eigenkapitalquote sank von 31 % auf 30 %. Die Rückstellungen im Verhältnis zur Bilanzsumme betrugen 20 % (Vorjahr 25 %). Die Anlagenintensität (Anlagevermögen / Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 5 % (Vorjahr: 8 %). Die Forderungsquote (Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände) betrug 14 % (Vorjahr: 23 %). Die Anlagendeckung (Eigenkapital / Anlagevermögen) ist von 402 % im Vorjahr auf 544 % im Berichtsjahr gestiegen. 5 Zusammenfassende Einschätzung der Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung schätzt die Lage des Unternehmens positiv ein. 6 Risikobericht 6.1 Risikomanagement bei der Automobile Tierhold GmbH Als regional agierendes mittelständisches Unternehmen sind wir mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert. Unternehmerische Risiken werden dabei stets im Zusammenhang mit den damit verbundenen Chancen betrachtet und nur dann bewusst eingegangen, wenn der Unternehmenswert gesteigert werden kann. 6.2 Wesentliche Risiken Im Rahmen der Geschäftstätigkeit sieht sich die Automobile Tierhold GmbH mit folgenden Risiken konfrontiert: Risiko aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen Das geplante Wachstum lässt wirtschaftliche Rahmendaten wie die Entwicklung von Kaufkraft, Arbeitslosigkeit oder die Entwicklung auf den Finanzmärkten stärker in den Vordergrund treten. Wir treten diesen Risiken durch intensive Marktbeobachtung entgegen. Durch die regionalen Aktivitäten findet zudem eine automatische Risikostreuung statt, so dass Schwankungen in einzelnen Gebieten einen geringeren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben. Branchenrisiken Folgende Entwicklungen beeinflussen das Automobilgeschäft: Das wirtschaftliche Umfeld im Automobilhandel ist durch einen starken Wettbewerbsdruck gekennzeichnet, ausgelöst durch die zunehmende Konkurrenz durch Automobilbörsen im Gebrauchtfahrzeuggeschäft und rückläufige Wartungs- und Reparaturarbeiten in den Markenwerkstätten, sowohl hinsichtlich der Stückzahl als auch hinsichtlich des Umsatzvolumens. Diese Entwicklungen beeinflussen die erzielbaren Margen im Fahrzeughandel und im After Sales Bereich und somit das Gesamtergebnis des Unternehmens. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor stellen die Umweltdiskussionen bzw. -auflagen dar, die einerseits das Kaufverhalten unserer Kunden beeinflussen und anderseits uns in unseren Geschäftsaktivitäten beschränken können. Die Automobile Tierhold GmbH tritt diesen Risiken mit dem Versuch der optimalen Kundenbetreuung und damit Loyalisierung seiner Kunden entgegen. Die markt- und steuerpolitisch beeinflussten Entwicklungen können durch die Automobile Tierhold GmbH weder beeinflusst noch gesteuert werden. Die Automobile Tierhold GmbH trägt diesen Risiken wie vor genannt durch eine intensive Marktbeobachtung Rechnung. Risiken aus der Absatzfinanzierung Mit der steigenden Penetration im Leasinggeschäft wächst für die Automobile Tierhold GmbH die Anzahl der aus Leasinggeschäften zur Vermarktung kommenden Fahrzeuge. Die hohe Anzahl an Leasingverträgen entsteht hauptsächlich durch den Verkauf von Volvo Fahrzeugen. Nach Ablauf der Leasingverträge sichert uns die Volvo Car Germany GmbH mit max. 4% der UPE an Restwertunterstützung ab. In einer gewissen Zahl von Rücknahmen können sich für die Gesellschaft Verluste ergeben. Die dafür im Jahresabschluss getroffene Rückstellung wurde im Berichtsjahr von TEUR 4.777 auf TEUR 5.245 erhöht. Eine abschließende Ermittlung des Erfolgsbeitrags eines jeden Geschäfts ist jedoch erst nach Veräußerung des Fahrzeugs an einen Endkunden möglich. Rechtliche Risiken Die Automobile Tierhold GmbH ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Firma haben. Wie jedes Unternehmen ist auch die Automobile Tierhold GmbH mit Gewährleistungsansprüchen konfrontiert. Zur Absicherung gegen derartige Ansprüche sind ausreichend Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen oder hierfür Rückstellungen gebildet. Dies gilt für den Bereich Verkauf Gebrauchte Automobile; für Neufahrzeuge liegt das Gewährleistungsrisiko im Rahmen der sogenannten Herstellergewährleistung bei den jeweiligen Herstellern. Risiken im Fahrzeugbestand Die Automobile Tierhold GmbH verfügt über einen nennenswerten Bestand an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass aus der Veräußerung dieser Bestände durch lange Lagerdauer bzw. negative Marktpreisentwicklungen Verluste entstehen. Wir begegnen diesem Risiko durch ein intensives Controlling der Fahrzeugbestände. Bei der Bewertung der Fahrzeuge werden Wertminderungen durch lange Standzeiten oder niedrigere Marktpreise laufend berücksichtigt. 6.3 Chancen Chancen bietet der Trend hin zur Digitalisierung. Alle von Automobile Tierhold GmbH vertretenen Marken bieten hier Modelle mit entsprechende Assistenzsystemen bzw. Trendausstattungen an. Auch der zunehmende Trend zur Elektromobilität bietet Automobile Tierhold GmbH Chancen. Alle drei Hersteller erweitern hier stetig ihr Angebot. Bestandsgefährdende Risiken aus den einzelnen Risiken sieht die Geschäftsleitung in 2024 und 2025 nicht. 7 Prognosebericht Der Branchenverband ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) geht für das Jahr 2024 insgesamt von einem Rückgang der Neuzulassungen aus. Wurden im Jahr 2023 noch 2,85 Mio. PKW neu zugelassen geht der ZDK im Jahr 2024 von 2,65 Mio. neu zugelassenen PKW aus. Trotz der oben genannten Einschätzung des ZDK's rechnet die Geschäftsführung der Automobile Tierhold GmbH für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau. Auf der einen Seite werden weiterhin die Prozesse und Abläufe optimiert, um Kosten zu sparen und noch effizienter zu werden und auf der anderen Seite wollen wir unsere klare Fokussierung auf die Erträge bei jedem einzelnen Geschäft (Sales und After Sales) weiter verstärken.
Augsburg, 28.01.2025 Automobile Tierhold GmbH Anlage zum Lagebericht. Kapitalflussrechnung
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Ausweis der nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB zusammengefassten Posten Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz einzelne Posten des Gliederungsschemas in § 266 HGB zusammengefasst. Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:
Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von TEUR 25,5 entspricht der Eintragung im Handelsregister. Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeitenspiegel
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 164.912,75 EUR (Vorjahr: 155.578,1 EUR).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist seitens der Geschäftsführung nicht zu rechnen, da die Erfüllung des Kapitaldienstes durch die Schuldner gewährleistet ist und seitens der Schuldner ausreichnede Sicherheiten vorhanden sind. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Es liegen keine angabepflichtigen Tatbestände vor. Erläuterung der periodenfremden Erträge Es gibt keine erläuterungspflichtige periodenfremde Erträge. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen Es liegen keine erläuterungspflichtige Aufwendungen vor. Abschlussprüferhonorar Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistung beträgt brutto € 10.710,00 Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Unterschrift der Geschäftsführung sonstige Berichtsbestandteile
Augsburg, den 06.03.2025 gez. Eberhard Tierhold gez. Tobias Tierhold gez. Christian Tierhold Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurden folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Automobile Tierhold GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Automobile Tierhold GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automobile Tierhold GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 12. März 2025 Kunzmann & Weigel Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Ralf Kunzmann, Wirtschaftsprüfer |
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