Malerei- und Lackiergewerbe
iku Informationssysteme Kuhn GmbHLiquidiert
87435 Kempten (Allgäu), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Kuhn seit 15.1.2020 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
iku Informationssysteme Kuhn GmbHKempten (Allgäu)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Erläuterungen zum Jahresabschluß1. Allgemeines Der Jahresabschluß der iku Informationssysteme Kuhn GmbH für das Wirtschaftsjahr 2010 wurde nach den Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes sowie des GmbH-Gesetzes erstellt. Sämtliche Angaben, bei denen ein Auswahlrecht zwischen Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang besteht, wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit in den Anhang verlagert. Die Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes geringfügig verändert. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten im Sinne des § 255 HGB aktiviert. Die Zugänge des Wirtschaftsjahres werden ab Zugangsmonat pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden seit 2010 wieder im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 und unter EUR 1.000,00 wurden in 2008 und 2009 in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre aufgelöst. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Sobald die lineare Abschreibungsmethode zu höheren Abschreibungen führt, wird von der degressiven auf die lineare Methode umgestellt. Das Umlaufvermögen wird ebenfalls zu Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß § 255 HGB aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Beim Ansatz der Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Schulden am Bilanzstichtag werden angemessene Rückstellungen gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftig kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (veröffentlicht von der deutschen Bundesbank gem. § 253 Absatz 2 HGB). Dabei wurde gern. § 253 Absatz 2 HGB bei den langfristigen Personalrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der " Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2005" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird erstmalig ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Bi1MoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 5.653,00. Von der Übergangsregelung des Art. 67 Absatz 1 Satz 2 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Der Gesamtbetrag wurde im Berichtsjahr in voller Höhe zugeführt und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand gezeigt. Verbindlichkeiten sind jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der geschätzten Nutzungsdauer der jeweiligen Wirtschaftsgüter vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zur Sicherung von Pensionsverpflichtungen hat die iku Informationssysteme Kuhn GmbH Rückdeckungsversicherungen bei der Alten Leipziger abgeschlossen. Diese belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 128.525,67. Die Ansprüche sind gegenüber dem jeweiligen Arbeitnehmer mit Pensionsanspruch verpfändet und damit dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Bis zum Vorjahr wurden diese Rückdeckungsansprüche unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Ab 2010 werden sie in Anwendung der geänderten Regelungen des BilMoG (§246 Absatz 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Ansatz und Ausweis des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherungen) gesichert, die bei der Alten Leipziger angelegt sind. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus den bestehenden Pensionszusagen und sind dem Zugriff anderer Gläubiger durch Verpfändung an die jeweiligen Arbeitnehmer entzogen. Sie wurden nach den Bi1MoG-Bestimmungen (§246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Berichtsjahr erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Für die Saldierung wurden folgende Werte zum Bilanzstichtag ermittelt:
Die Verbindlichkeiten haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 8.217,66 Verbindlichkeiten aus Steuern ausgewiesen. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von EUR 631,88. 5. Sonstige Angaben Als alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr
bestellt. Mit Ausnahme branchenüblicher Lieferanteneigentumsvorbehalte bestanden zum 31.12.2010 sonst keine weiteren aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse.
Kempten, im Dezember 2011 iku Informationssysteme Kuhn GmbH Geschäftsführung 5. FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurde von der Gesellschaft am 19.12.2011 festgestellt. |
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