LA Lernallianz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Horst Livert seit 2.1.2023 | Geschäftsführer |
Padraig Michael Hayes seit 8.3.2021 | Geschäftsführer |
Clare Allen Barbieri seit 8.3.2021 | Geschäftsführer |
Katayoun Motiey seit 21.3.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Extreme Networks IHC, Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Extreme Networks GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Das Kerngeschäft der Extreme Networks Gruppe ist die Bereitstellung von Netzwerklösungen mit den drei folgenden Hauptpfeilern: Funkschaltungen, Cloud-Infrastruktur und Control Security Analytics Software. In Deutschland wird das Unternehmen durch Extreme Networks GmbH entsprechend dem Dienstleistungsvertrag zwischen Extreme Networks, Inc. (Vereinigte Staaten von Amerika), Extreme Networks Ireland Holding Ltd. (Ireland) sowie Extreme Networks Ireland Ops Ltd. (Irland) und Extreme Networks GmbH (Deutschland) geführt. Extreme Networks, Inc. bleibt im Geschäftsjahr 2022 weiterhin die oberste Muttergesellschaft der Extreme Networks GmbH. Extreme Networks GmbH erbringt als autorisierter Repräsentant von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. bestimmte Dienstleistungen für Produkte innerhalb der eigenen Gebiete (Deutschland). Extreme Networks GmbH bietet im jeweiligen Gebiet die folgenden Dienstleistungen im Auftrag von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. in Verbindung mit dem Verkauf und der Lizenzierung von Extreme-Produkten an: • Erfassung von Daten zum Markttrend, Wettbewerberaktivität, Kundenkaufplänen, Budgets, etc., und Weitergabe dieser Daten an Extreme Ireland. • Einführung der Produkte und Bereitstellung von umfassender Beratung, Informationen und anderer technischer Unterstützung für Kunden, Vertreter und Händler in den jeweiligen Gebieten. Dies bezieht sich auf Spezifikationen, Betrieb, Leistung, Anwendung, Implementierung und Wartung der Produkte. • Unterstützung bei der Produktvorstellung und der Organisation von Verkaufsgesprächen mit Kunden, Vertretern und Händlern in den jeweiligen Gebieten. • Pflege guter, funktionierender Beziehungen mit Kunden, Vertretern und Händlern und Förderung von Extreme Ireland, dem Produktimage und der Reputation bei Kunden, Vertretern und Händlern in den jeweiligen Gebieten. • Koordinierung von Kundendienstleistungen für die Produkte bei Kunden in den jeweiligen Gebieten in Form von Projektmanagement und Support bei der Produktimplementierung einschließlich Installation, Durchführung von Tests und Inbetriebnahme. • Anbieten von Aus- und Weiterbildung für Kunden, Vertreter und Händler in den jeweiligen Gebieten. • Bereitstellung sonstiger, von Extreme Ireland angefragter Dienstleistungen, die in Zusammenhang mit vorgenannten Dienstleistungen stehen. Unter Berücksichtigung der von Extreme Networks GmbH erbrachten Dienstleistungen erstattet Extreme Networks Ireland Ops Ltd. gemäß dem Dienstleistungsvertrag die angemessenen, Extreme Networks GmbH entstandenen Betriebsaufwendungen zuzüglich eines Aufschlags von fünf Prozent (5 %). Die Honorare können ausschließlich auf gegenseitige Vereinbarung der Parteien hin angeglichen werden, dürfen jedoch in keinem Fall weniger betragen als die Summe, die Extreme Networks GmbH zur Deckung ihrer Kosten benötigt, zuzüglich eines Aufschlags von fünf Prozent (5 %). Zum Kundenportfolio von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. gehören multinationale Konzerne, große lokale Unternehmen sowie öffentliche Unternehmen und Institutionen. Der einzige Kunde von Extreme Networks GmbH ist Extreme Networks Ireland Ops Ltd. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Bedingungen Aus makroökonomischer Perspektive und laut OECD ist die Weltwirtschaft durch die größte Energiekrise seit den 1970er Jahren verunsichert. Dies hat die Inflation auf ein Höchstmaß seit vielen Jahrzehnten gebracht und schwächt das Wirtschaftswachstum. Die OECD prognostiziert, dass das weltweite BIP-Wachstum 2023 und 2024 mit 3 % bzw. 2,7 % unterdurchschnittlich bleiben wird, was auf die zur Eindämmung der Inflation erforderliche Straffung der makroökonomischen Politik zurückzuführen ist. Die GTAI gibt auf ihrer Homepage bekannt, dass insbesondere die deutsche Digitalwirtschaft keine Einbußen durch die europäische Wirtschaftskrise aufgrund der Pandemie und der Energiekrise erlitten hat. Sie hebt auch die gestiegene Nachfrage nach digitalen Produkten seit dem Beginn der Lockdown-Politik hervor, wie z.B. Videokonferenzen, Apps, Lösungen für Distanzunterricht, usw. Dies stützt die Vorstellung, dass die Branche von Extreme Networks in den kommenden Jahren weiterhin wachsen sollte. Vor der Corona-Pandemie lag das Wachstum der IT-Branche in Deutschland in den Geschäftsjahren 2018 und davor deutlich über dem allgemeinen wirtschaftlichen Wachstum. Laut einer Online-Publikation von GTAI vom 11. Januar 2023 erfreut sich der Digitalsektor in Deutschland immer noch eines stabilen Wachstums und ist international sehr gut aufgestellt. In einem Artikel von KfW Research vom 14. Oktober 2021 heißt es, dass Investitionen in Informationstechnologie in Deutschland hinter anderen großen, hoch entwickelten Ländern herhinken, wie z.B. den USA, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich. Dies zeigt, dass es trotz des stabil wachsenden Marktes noch viel Raum für weiteres Marktwachstum gibt. Unterstützt wird dies durch die derzeitige deutsche Regierung mit der Aussage, dass Digitalisierung für sie oberste Priorität hat (Index für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) Bericht Deutschland 2022). Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ein solides Wachstum im IT-Markt vorliegt, in dem wesentliche Veränderungen und starkes Wachstum in spezifischen Segmenten zu beobachten sind. Für ein Unternehmen wie Extreme Networks mit einem bescheidenen Marktanteil gibt es deshalb marktseitig aufgrund der beträchtlichen Potenziale in einem dynamischen Marktumfeld viele Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeiten. Nach dem Wirtschaftsausblick der OECD 2018 hat beispielsweise die deutsche Regierung ab 2019 jährliche Investitionen von EUR 37,9 Mrd. in verschiedenen Bereichen geplant, u.a. für digitale Technologien; zur Erweiterung der Hochgeschwindigkeits-Breitbandversorgung sowie zur Unterstützung der kommunalen Investitionen in die digitale Infrastruktur von Schulen wurde ein Fonds von EUR 2,4 Mrd. eingerichtet. Extreme Networks hat sein Portfolio sehr stark auf bestimmte Schwerpunktbereiche zu diesen Trendthemen ausgerichtet und bietet seinen Kunden diverse operative Dienstleistungen und Lösungen. Hierzu gehören integrierte Netzwerkmanagementsysteme, erweiterte Nutzer-Identitätsfunktionalitäten, IT-Sicherheitslösungen, optimierte Problembehebungszeiten und Netzwerkmanagement, umfassende Nutzeraktivitäts-Erfassungstools und Business Intelligence Analytics. Geschäftsprozess Die Extreme Networks GmbH hat gemäß dem oben erwähnten Dienstleistungsvertrag ihre Umsatzerlöse aus der Beziehung zu einem einzigen Kunden, Extreme Networks Ireland Ops Ltd., erwirtschaftet. Das Geschäftsvolumen der Extreme Networks GmbH im Sinne von Umsatz hat sich von Geschäftsjahr 2021 auf Geschäftsjahr 2022 aus Gründen, die im nächsten Abschnitt dieses Berichts analysiert werden, um EUR 1,8 Million gesteigert. Die Zufriedenheit der Endbenutzer ist außergewöhnlich hoch. Dieser Punkt wird dadurch belegt, dass Kundenbindung offenbar eine Stärke von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. ist. Auch Neukundengewinnung wird zu einer Stärke, wie man am Rekord-Auftragsbestand der Gruppe erkennt, der sich in den letzten sechs Quartalen gezeigt hat. Ziel von Extreme Networks GmbH ist es, Extreme Networks Ireland Ops Ltd. bei deren Ziel zu unterstützen, ihren Kunden qualitativ hochwertige Netzwerkdienste und Lösungen zu einem attraktiven Preis anzubieten. Darüber hinaus wurde die Suche nach Bereichen mit Potential für Effizienzverbesserungen im Team von Extreme Networks GmbH weiterverfolgt. Entwicklung der Ertragssituation Die entscheidenden Faktoren (Kennzahlen) sind Umsatzerlöse und Gewinn vor Steuern für das Geschäftsjahr. Die Umsatzerlöse stiegen von EUR 15,6 Mio. im Geschäftsjahr 2021 auf EUR 17,4 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Für beide Geschäftsjahre repräsentiert diese Zahl die Weiterbelastung aller Extreme Networks GmbH entstandenen Betriebsaufwendungen zuzüglich eines Aufschlags von 5 %. Die Hauptgründe für diesen Anstieg sind: • Der Nettoanstieg der anfallenden Kosten für die Aufschlagsweiterberechnung um EUR 1,8 Mio.: primär ein Anstieg bei verrechneten Personalkosten um EUR 1,2 Mio., sowie bei sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 549. Die Veränderung bei den Personalkosten beruht auf der höheren Anzahl von Mitarbeitern und einem Anstieg der im Geschäftsjahr 2022 ausgezahlten variablen Vergütungen infolge der guten Umsatzentwicklung während des Jahres. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist hauptsächlich auf den Anstieg der Reise- und Marketingkosten zurückzuführen, der dadurch verursacht wurde, dass die COVID-19-Beschränkungen für einen Großteil des Geschäftsjahrs 2022 weitgehend aufgehoben wurden. Löhne und Gehälter belaufen sich auf TEUR 939 des Gesamtanstiegs von EUR 1,2 Mio. bei den o.g. Personalkosten. Die übrigen EUR 0,3 Mio. entfallen auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 549 von EUR 1,3 Mio. auf EUR 1,8 Mio. Die Hauptursachen für diese Veränderung sind der Anstieg in Marketing-, Reise- und sonstigen Aufwendungen um TEUR 336 aufgrund der Aufhebung der COVID-19-Beschränkungen für einen Großteil des Geschäftsjahrs 2022. Entwicklung der Finanzlage Extreme Networks GmbH wird von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. finanziert. Die Finanzierung erfolgt über die Zahlung der konzerninternen Guthaben, die mittels der von der deutschen Organisation gemäß dem Dienstleistungsvertrag ausgestellten Rechnungen generiert werden. Durch diesen Finanzierungsprozess verfügt Extreme Networks GmbH über die erforderliche Liquidität, um all seinen Verbindlichkeiten nachzukommen. Die Bilanzsumme der Extreme Networks GmbH stieg gegenüber dem Vorjahr von EUR 5,3 Mio. um EUR 0,6 Mio. auf EUR 5,9 Mio. Dies bedeutet eine Veränderung von 11 %. Als Supportunternehmen hält die Extreme Networks GmbH keinerlei Vorratsbestand. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Berichtsjahr um EUR 0,6 Mio., nämlich von EUR 4,4 Mio. auf EUR 5,0 Mio. gestiegen. Der bedeutendste Treiber hierfür waren die geringeren Zahlungen von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. im Vergleich zum Gesamtbetrag der von Extreme Networks GmbH im Geschäftsjahr 2022 ausgestellten Aufschlagsrechnungen. Das Eigenkapital beläuft sich auf EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,3 Mio.), unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses für das Jahr. Im Endergebnis konnte im Geschäftsjahr 2022 ein Jahresüberschuss von insgesamt TEUR 519 verzeichnet werden; diese Zahl bedeutet einen Anstieg des Vorjahresgewinns von TEUR 492 um TEUR 27. Das Ergebnis vor Steuern stieg von TEUR 743 im Geschäftsjahr 2021 auf TEUR 829. Dieses Ergebnis eines Anstiegs von 9 % des Gewinns vor Steuern liegt nahe an der Prognose von 12 % im Lagebericht des Vorjahres. Berücksichtigt man, aus der Perspektive der Wesentlichkeit, dass das Ergebnis nach dem Rückgang in den Vorjahren gestiegen ist und eine starke Finanzierungsquelle existiert, ist davon auszugehen, dass eine solide Basis für das weitere Wachstum und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens vorhanden ist. Prognose, Chancen und Risiken Prognosebericht Wir erwarten, dass das Ergebnis vor Steuern der Extreme Networks GmbH im Geschäftsjahr 2023 um etwa 16 % steigen wird. Der Hauptgrund für diese Veränderung ist die prognostizierte Steigerung der zugrundeliegenden Kosten, welche die Umsatzerlöse bestimmen. Insbesondere erwarten wir einen Anstieg in: • Personalaufwendungen aufgrund der guten Ergebnisse im Geschäftsjahr 2023 und der Geschäftserweiterung; und • Marketing- und Vertriebskosten infolge der vollständigen Aufhebung der Beschränkungen aufgrund von COVID-19, welche diese Aktivitäten seit März 2020 behinderten. Unter Berücksichtigung aller zahlenmäßigen Entwicklungen und in Anbetracht der Konzernstruktur von Extreme Networks gehen wir davon aus, dass die Extreme Networks GmbH gesichert fortbestehen wird. Chancenbericht Trotz der negativen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und die weltweite Energiekrise bieten die insgesamt die oben im Bericht über die allgemeinen wirtschaftlichen und branchenspezifischen Umstände beschriebenen positiven Marktentwicklungen in Verbindung mit dynamischen Wachstumstrends in einzelnen Segmenten beträchtliche Chancen für agile Anbieter wie die Extreme Networks Gruppe. Extreme Networks verfolgt derartige Potentiale in Segmenten wie z. B. Business Intelligence-Analysen systematisch. Risikoprofil A) Risikomanagementsystem Extreme Networks Group, ein US-börsennotiertes Unternehmen, sorgt mittels eines konzernweit integrierten Prozesses, entsprechender Verfahrensweisen und damit verbundenen Steuerelementen, die ständig gepflegt und erweitert werden, dafür, dass die Anforderungen des Sarbanes-Oxley Act und andere behördliche und interne rechtliche Rahmenbedingungen erfüllt werden. Die Einhaltung dieser Regeln wird durch interne und externe Prüfer überwacht. Unsere Mitarbeiter werden laufend geschult und eine erfolgreiche Teilnahme wird überprüft und dokumentiert. Zum Beispiel ist die jährliche Teilnahme an der Schulung zum Verhaltenskodex, gefolgt von einem Test, obligatorisch für alle Extreme-Mitarbeiter weltweit. Das interne rechnungslegungsbezogene Kontrollsystem des Konzerns ist so konzipiert, dass eine zuverlässige Berichterstattung und die Erstellung von Jahresabschlüssen und ähnlichen Berichten gemäß den allgemein anerkannten amerikanischen und deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen gewährleistet ist. Das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung umfasst Regeln und Maßnahmen, die sicherstellen, dass Geschäftsvorfälle in der Buchhaltung mit einer angemessenen Detailtiefe dargestellt werden. Darüber hinaus wird mit hinreichender Sicherheit gewährleistet, dass die Aufzeichnung von Transaktionen gemäß den allgemein anerkannten amerikanischen und deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen erfolgt und Geldgeschäfte nur nach Genehmigung durch das Management durchgeführt werden. B) Risiken Im März 2020 wurde der Ausbruch von COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation zur Pandemie erklärt. Derzeit beginnen viele Länder weltweit damit, die zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus umgesetzten Maßnahmen aufzuheben. Aus Sicht der Extreme Unternehmensgruppe bezogen sich die anfänglichen Sorgen um das Geschäft auf Produktlieferungen von Lieferanten, die zum Großteil ihren Hauptsitz in China haben, und hier bestehen immer noch Einschränkungen. Extreme Networks verzeichnete seit Q4 2020 sowie in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 bis heute insgesamt in den oben bezeichneten Bereichen eine deutliche Verbesserung, was zu einer weitaus stärkeren Performance führte als für das letzte Geschäftsjahr erwartet. Es bestehen gewisse Tatsachen, die unserer Meinung nach zu der stärkeren Performance seit Ende des Geschäftsjahrs 2020 bis heute geführt haben, und die für unsere künftigen Handelsaussichten relevant sind, nämlich u.a.: a) Die Gesellschaft ist weiterhin in jedem Quartal der Pandemie bis dato cash-positiv, und wir stellen fest, dass unsere Kunden, bei denen es sich im Wesentlichen um große Distributoren handelt, uns derzeit angemessen bezahlen. b) Netzwerktechnik ist für das Funktionieren moderner Unternehmen und Gesellschaften eine systemkritische Voraussetzung. Netzwerktechnik ist eine strategische Infrastrukturanforderung. Demnach können wir einigermaßen sicher sein, dass die Instandhaltung von Netzwerken einschließlich Reparatur- und Supportleistungen in jedem Fall notwendig ist. c) Das Lösungsportfolio, das die Extreme Gruppe ihren Kunden derzeit anbietet, und in das sie Entwicklungsaufwand investiert, entspricht den globalen Megatrends, welche durch die Pandemie wahrscheinlich noch beschleunigt werden; hierzu gehören "Arbeiten von entfernten Standorten aus", Cloudifizierung und Netzwerksicherheit. d) Das Unternehmen ist sehr zuversichtlich, dass wir uns in unseren Sports & Retail Verticals im Geschäftsjahr 2023 erholen werden. Das Unternehmen erkennt an, dass die derzeitige globale Unsicherheit durch die neuen Stämme von COVID-19 immer noch groß ist, aber mit dem weltweiten Rollout des Impfprogramms sind wir zuversichtlich, dass das Schlimmste der Pandemie hinter uns liegt. Wir sind davon überzeugt, dass sowohl die Grundlagen des Geschäfts solide sind als auch unsere Technologielösungen in einer globalen Wirtschaft nach der Pandemie benötigt werden und Anklang finden. Es ist wichtig hervorzuheben, dass das oben beschriebene Risiko nicht für Extreme Networks GmbH als eigenständiges Unternehmen gilt, da Extreme Networks GmbH aufgrund der Art ihrer Einkünfte mit Kostenaufschlag garantiert rentabel ist. Sonstige Risiken, die den Fortbestand der Extreme Networks GmbH gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich, wenn man von der Finanzierungsstruktur sowie der aktuellen und zu erwartenden zukünftigen Ertragskraft des Unternehmens ausgeht.
Frankfurt, 26 September 2023 Katayoun Motiey, Managing Director Clare Allen Barbieri, Managing Director Padraig Michael Hayes, Managing Director Andreas Horst Livert, Managing Director BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Extreme Networks GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, wird im Handelsregister Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 111306 geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear. Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums danach darstellen. Auf die Bilanzierung von aktiven latenten Steuern wurde nach § 274 HGB verzichtet. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen und ähnlichen Verpflichtungen werden Rückstellungen nach § 249 Abs. 1 HGB i.V.m. §§ 253 Abs. 1 und 246 Abs. 2 HGB gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zur Ermittlung des Verpflichtungsumfangs der Pensionszusagen wurden das "Anwartschaftsbarwertverfahren" und die "Richttafeln von 2018 G" von Klaus Heubeck angewendet. Mittelbare Pensionsverpflichtungen werden über eine Gruppenunterstützungskasse abgewickelt. Die Ermittlung erfolgt anhand der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es besteht zum Bilanzstichtag eine Deckungslücke für mittelbare Verpflichtungen in Höhe von EUR 90.096. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 5.041 (Vj.: TEUR 4.382). Diese resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten eine nicht verpfändete Rückdeckungsversicherung mit einem steuerlichen Aktivwert zum 30. Juni 2022 von TEUR 61 (Vj.: TEUR 81). Im aktuellen Geschäftsjahr sind TEUR 372 (Vj.: TEUR 444) zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen verpfändet worden. Diese werden saldiert mit den Pensionsverpflichtungen ausgewiesen. Des Weiteren beinhalten die sonstigen Vermögensgegenstände Steuererstattungsansprüche aus dem laufenden Geschäftsjahr von TEUR 204 (Vj.: TEUR 147) sowie Kautionen in Höhe von TEUR 92 (Vj.: TEUR 82). Pensionsrückstellung und ähnliche Verpflichtungen Der handelsrechtliche Verpflichtungsumfang der nicht mit Deckungsvermögen zu saldierender Pensionszusage zum 30. Juni 2022 beträgt:
Der Bilanzansatz aus der Verrechnung des Erfüllungsbetrags der Pensionsverpflichtungen mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt zum 30. Juni 2022:
Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 438.734,55 EUR. Für die Abzinsung des vereinbarten Versorgungskapitals der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen und der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,78 % (Vj.: 2,09%) bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages gem. § 253 Abs. 6 HGB wurde ein Rechnungszins von 1,38 % (Vj.: 1,45 %) verwendet. Renten und Gehaltstrend der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen werden teilweise unverändert zum Vorjahr mit 0 % angesetzt, da die Versorgungszusage ein festes Versorgungskapital vorsieht. Teilweise liegt der Ermittlung der unmittelbaren Pensionsverpflichtung ein Gehaltstrend von 1,0 % und unverändert zum Vorjahr eine Rentensteigerung von 1,75 % zugrunde. Der Ermittlung der mittelbaren Pensionsverpflichtung liegen ein Gehaltstrend von 1 % (Vj.: 1%) und eine Rentensteigerung von 1 % (Vj.: 1%) zugrunde. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag gem § 253 Abs. 6 S. 1 HGB in Höhe von 41.597 EUR (Vj.: 63.145 EUR) Der ausschüttungssperrte Betrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 14.317,53 EUR. Im Rahmen der Erstanwendung des IDW RH FAB 1.021 wurde die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen unter Annahme des Passivprimats auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahren angepasst. Die Umstellung der Bewertung führt zu einer besseren Sicht auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, da die Rückdeckungsversicherung und der Teil der Pensionsverpflichtung, die durch die Rückdeckungsversicherung finanziert wird, nunmehr kongruent bewertet werden und damit der wirtschaftliche Nutzen der Rückdeckungsversicherung besser abgebildet wird. Der Effekt aus der Erstanwendung beläuft sich auf rund TEUR 63. Sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben den Verpflichtungen aus Dienstjubiläen TEUR 7 (Vj.: TEUR 6) und Sterbegelder TEUR 1 (Vj.: TEUR 1) im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.013 (Vj.: TEUR 1.175), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 183 (Vj.: TEUR 144) und Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von TEUR 57 (Vj.: TEUR 74) sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 80 (Vj.: TEUR 57). Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als ein Jahr und beinhalten zum 30. Juni 2022 im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von TEUR 385 (Vj.: TEUR 478). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Gesellschaft hat mit der Extreme Networks Inc. (USA) und der Extreme Networks Ireland Holding Ltd. (Irland) sowie der Extreme Networks Ireland Ops Limited (Ireland) ein Services Agreement abgeschlossen. Gemäß dieser Vereinbarung erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Verkauf und der Lizensierung von Extreme Produkten. Hierzu zählen insbesondere gezielte Vertriebsaktivitäten, allgemeine Marketingaktivitäten und technischer Support. Die Gesellschaft erhält eine Vergütung auf cost plus Basis von Extreme Networks Ireland Ops Ltd. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für von Subunternehmern erbrachten Dienstleistungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Raummieten, Fahrzeugaufwendungen und Reisekosten sowie Werbe- und Telefon/- Internetaufwendungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den verrechneten Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und des verrechneten Deckungsvermögens:
V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen für Bürogebäude und Rückbauverpflichtungen
Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Bilanzstichtag Ukraine/Russland-Konflikt Am 24. Februar 2022 startete Russland eine Militäroffensive in der Ukraine, die zu weitreichenden Sanktionen gegen Russland und erhöhten Sicherheits- und Cyber-Bedrohungen führte. Zum Zeitpunkt des Berichts besaß das Unternehmen keine Vermögenswerte in der Ukraine oder in Russland. Die wichtigsten Zulieferer des Unternehmens haben keine das Unternehmen betreffenden Betriebe in der Ukraine oder in Russland. Die Situation in der Region entwickelt sich rasch weiter, und das Unternehmen wird die Lage weiterhin sorgfältig beobachten und alle notwendigen Maßnahmen im besten Interesse des Unternehmens ergreifen. Dazu gehört unter anderem, dass die Anforderungen aller internationalen Sanktionen eingehalten werden, die Vermögenswerte des Unternehmens proaktiv verwaltet werden, um das Risiko bestmöglich zu mindern, und sichergestellt wird, dass das Unternehmen und andere wichtige Zulieferer weiterhin alle Schutzmaßnahmen, Protokolle und Überwachungen für erhöhte Cyber-Bedrohungen anwenden. Zum Zeitpunkt dieses Jahresabschlusses wird nicht erwartet, dass der Konflikt in der Ukraine wesentliche langfristige negative Auswirkungen auf die Vermögenswerte, betrieblichen Aktivitäten, Prozesse und Verfahren des Unternehmens haben wird, daher ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass es keine wesentlichen Auswirkungen auf die nachfolgenden Abschlüsse des Unternehmens gibt. Es ist wichtig hervorzuheben, dass das oben beschriebene Risiko nicht für Extreme Networks GmbH als eigenständiges Unternehmen gilt, da Extreme Networks GmbH aufgrund der Art ihrer Einnahmen mit Kostenaufschlag garantiert rentabel ist. Für weitere Details verweisen wir auf die Angaben im Lagebericht. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: • Katayoun Motiey, Menlo Park, Vereinigte Staaten von Amerika, kaufmännische Geschäftsführerin, • Clare Allen Barbieri, Raleigh, NC, Vereinigte Staaten von Amerika, kaufmännische Geschäftsführerin • Padraig Michael Hayes, Limerick, Irland, kaufmännischer Geschäftsführer • Andreas Horst Livert, Berlin, Geschäftsführer Vertrieb (seit dem 11. November 2022 Die Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr erhielten von der Gesellschaft keine Vergütung für ihre Tätigkeit. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 beträgt TEUR 12 (Vj.: TEUR 12) und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft befindet sich zu 100% im Besitz der Extreme Networks IHC, Inc. in 145 Rio Robles, San Jose, CA 95134, USA. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, ist die Extreme Networks Inc., San Jose, USA. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft und über deren Internet-Homepage erhältlich. Mitarbeiter Durchschnittlich wurden 96 Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres beschäftigt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 26. September 2023 Katayoun Motiey, Geschäftsführer Clare Allen Barbieri, Geschäftsführer Padraig Michael Hayes, Geschäftsführer Andreas Horst Livert, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurde die größenabhängige Erleichterung nach § 276 S. 1 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Extreme Networks GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Extreme Networks GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Extreme Networks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, 30. April 2024 Treucotax
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Eckert, Wirtschaftsprüfer |
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