Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 1098
Eingetragen
18.5.1983
Branche
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Der Betrieb eines Baugeschäfts für Hochund Tiefbau und Zimmerei, sowie der Baustoffhandel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Postler
seit 4.5.2017
Geschäftsführer
Alfons Postler
seit 11.7.2001
Geschäftsführer
Heinz Postler
seit 11.7.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Alfons Postler
Hauptstr. 1, 96169 Lauter
25000
50.00%
Heinz Postler
Schlehenweg 2, 96169 Lauter
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Postler - Bau GmbH

Lauter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.865,00 22.659,00
II. Sachanlagen 334.146,36 322.263,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 214.558,19 221.419,31
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.592.997,60 2.288.807,09
III. Wertpapiere 2.010.469,69 952.853,78
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.756.270,27 2.164.267,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.541,20 23.089,08
D. Aktive latente Steuern 62.567,44 66.992,94
6.995.415,75 6.062.351,89

PASSIVSEITE

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,60 25.564,60
II. Gewinnvortrag 2.039.104,65 1.709.867,46
III. Jahresüberschuss 595.541,82 329.237,19
2.660.211,07 2.064.669,25
B. Rückstellungen 1.085.661,78 1.035.873,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmer 313.499,00 140.228,18
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 416.691,00 20.580,00
3. Übrige Verbindlichkeiten 2.519.352,90 2.801.000,86
3.249.542,90 2.961.809,04
6.995.415,75 6.062.351,89

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 2022
EURO EURO
1. Rohergebnis 5.910.865,71 5.585.029,56
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (2.823.575,44) (2.665.805,50)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (930.647,80) (913.348,64)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (51.485,84) (53.843,78)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (1.346.907,00) (1.358.811,95)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 8.812,35 2.188,75
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.115,67 25.090,65
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 (169.378,82)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (18.418,51) (17.665,21)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (199.466,87) (95.595,42)
10. Ergebnis nach Steuern 603.292,27 337.859,64
11. Sonstige Steuern (7.750,45) (8.622,45)
12. Jahresüberschuss 595.541,82 329.237,19

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

(§ 284 ff. HGB)

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Postler - Bau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH -Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Es werden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wenn möglich in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Postler - Bau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lauter
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bamberg
Register-Nr.: HRB 1098

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit notwendig, wurden bei dauerhafter Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Steuerlich sogenannte Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden zu den Herstellungskosten bzw. am Bilanzstichtag niedrigeren Wert angesetzt. Es werden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden vom Vorratsvermögen offen abgesetzt. Der übersteigende Betrag wird in den Verbindlichkeiten der Passiva angezeigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert (Börsenkurs am Bilanzstichtag) angesetzt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden zum jeweiligen Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen beträgt nach Saldierung mit der Position Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 432.946,76 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.490,15 5.607,09 16.123,93 79.973,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 245.821,84 0,00 0,00 245.821,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 705,60 766,10 0,00 1.471,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 572.134,34 45.206,65 11.052,11 606.288,88
818.661,78 45.972,75 11.052,11 853.582,42
909.151,93 51.579,84 27.176,04 933.555,73
Wertberichtigung
Stand am 1. Jan. 2023 Zuführung Auflösung Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.831,15 17.397,09 16.119,93 69.108,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.496,48 0,00 0,00 13.496,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 704,60 117,10 0,00 821,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 482.197,34 33.971,65 11.051,11 505.117,88
496.398,42 34.088,75 11.051,11 519.436,06
564.229,57 51.485,84 27.171,04 588.544,37
Restbuchwert
Stand am 31. Dez. 2023 Stand am 31. Dez. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.865,00 22.659,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 232.325,36 232.325,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 650,00 1,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.171,00 89.937,00
334.146,36 322.263,36
345.011,36 344.922,36

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Steuererstattungen in Höhe von 1.620.552,68.

(Aktive) latente Steuern

Entwicklung der latenten Steuern:

01.01. Veränderung 31.12.
EUR EUR EUR
aktive latente Steuern 66.992,94 -4.425,50 62.567,44
Saldo aktiv latente Steuern 66.992,94 -4.425,50 62.567,44

Im Jahresabschluss wurden aktive latente Steuern für temporäre Differenzen von handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, wenn sich der Steueraufwand voraussichtlich in den künftigen Geschäftsjahren ausgleicht.

Die Bildung der latenten Steuern erfolgte aufgrund der Pensionszusagen.

Der angewendete Steuersatz beträgt rund 27,8 %

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 70.216,44 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung latenter Steuern 62.567,44
Unterschiedsbetrag bei Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen 7.649,00
Gesamtbetrag 70.216,44

Eigenkapital

Im Handelsregister ist ein Stammkapital von 50.000,00 DM eingetragen.

Pensionsrückstellungen

Versicherungsmathematisches Gutachten (Handelsbilanz)

Der Erfüllungsbetrag der Pensionszusage nach § 253 Abs. 1 HGB der Firma Postler Bau GmbH für übernommene Versorgungsverpflichtungen zum 31.12.2022 beläuft sich auf:

Erfüllungsbetrag (Zinsfuß 1,78 %) 661.422,00 EUR
Alternativberechnung (Zinsfuß 1,44 %) 669.071,00 EUR
Unterschiedsbetrag zur Ermittlung der Ausschüttungssperre 7.649,00 EUR
Zinsaufwand 01.01. - 31.12. 11.823,00 EUR

Die Pensionsrückstellungen werden nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt unter Verwendung der Heubeck`schen Richttafeln 2018 G. Der Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB 10-Jahres-Durchschnittszins beträgt 1,78 %, der 7-Jahres-Durchschnittszins beträgt 1,44 %, die Gehaltsdynamik wird mit 0,0 % und die Rentendynamik mit 0,0 % ohne Fluktuation berücksichtigt. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wird der Zeitwert des Deckungsvermögens (TEUR 228,4) mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 7.649,00 EUR und ist ausschüttungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellung für Personalkosten und Urlaubsrückständen in Höhe von 530.682,51 EUR, für Rechts- und Beratungskosten 70.000,00 EUR und für Gewährleistungen mit 38.846,00 EUR.

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.249.542,90 (Vorjahr: EUR 2.961.809,04). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Durch Pfandrechte besicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen kurzfristige Miet- und Pachtverträge mit einem Jahresbetrag von EUR 666.954,43.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 42,00
Angestellte 7,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 49,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 34,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 15,00
Auszubildende 4

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer Alfons Postler ausgeübter Beruf: Maurerpolier
Weiterer Geschäftsführer Heinz Postler ausgeübter Beruf: Industriekaufmann
Weiterer Geschäftsführer Michael Postler ausgeübter Beruf: Dipl.Ing. (FH)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Unter Verzicht auf Form und Frist beschließt die Geschäftsführung in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Das Jahresergebnis von 595.541,82 EUR wird auf das neue Jahr vorgetragen.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.634.646,47 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 2.634.646,47 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lauter, 23.05.2025

Heinz Postler

Alfons Postler

Michael Postler

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Postler-Bau GmbH gehört zu den führenden Unternehmen im Raum Bamberg in dem Bereich Bauunternehmen bzw. schlüsselfertiges Bauen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Lauter erstellt hauptsächlich Einfamilienhäuser in Massivbauweise im regionalen Umfeld.

Wir verstehen uns als Full-Service-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand. Von der Planung über die bautechnische Ausführung bis hin zur Schlüsselübergabe. Von A wie Anstrich bis Z wie Ziegel.

Dabei werden überwiegend die Hauptgewerke mit eigenem, umfassend qualifiziertem Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgesuchten Nachunternehmen.

Über ein Netzwerk mit meist regionalen Handwerkern bieten wir unsere Dienstleistungen an und setzen ihre Wohn-Wünsche und Hausbau-Ideen um.

Die Zusammenarbeit mit Architekten, Ingenieuren, Technikern und Handwerkern sichert unseren Kunden die Umsetzung der Anforderungen in einer hochwertigen Qualität. So fühlen sie sich in unseren Häusern sicher und geborgen - und das vom ersten Tag an.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser seit 1983 bestehendes Unternehmen ist im Raum Bamberg führend. Durch unsere Spezialisierung auf Massivbau und schlüsselfertiges Bauen und mit unserer Firmengeschichte und Firmengröße ist der konkurrierende Wettbewerb für uns relativ unbedeutend.

Durch unseren Bekanntheitsgrad, die Qualität unserer Arbeit und den persönlichen Verbindungen der beiden Firmengründer können wir stetig unsere Wettbewerbsposition stabil halten bzw. weiter ausbauen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Seit Juli 2022 konnte bei einigen Materialien eine Preisberuhigung beobachtet werden, welche die vorherige Steigerung aber nicht vollständig ausgleichen konnte. Das Preisniveau lag im September 2024 bei den meisten Baumaterialien noch deutlich über dem Niveau vom Jahresbeginn 2021, dem Beginn der starken Preissteigerungen.

Ein besonders hohes Preisniveau wird für Zement ausgewiesen: Der Preis lag im September 2024 um 58,5 % über dem Niveau von Januar 2021. Die zwischenzeitlich stark gestiegenen Energiekosten haben vor allem die in ihrer Produktion besonders energieintensiven Produkte belastet. Trotz Beruhigung der Energiepreise ist der Preis für Zement nicht weiter gesunken, sondern befindet sich seit Anfang 2023 auf einer Seitwärtsbewegung. Das gleiche trifft auf den Preis für Transportbeton zu: Dieser lag im September mit 37,1% über dem Niveau von Januar 2021.

Die Materialengpässe und Energiepreissteigerungen hatten sich zwischenzeitig auch auf die Stahlpreise ausgewirkt: Der Preis für Betonstahl legte im Zeitraum Januar 2021 bis Mai 2022 um 114 % zu. Von Sommer 2022 bis September 2023 war aber eine kontinuierliche Beruhigung und seit März 2024 -nach einer leichten vorherigen Steigerung- eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Die starken Preissteigerungen 2021 konnten mittlerweile fast ausgeglichen werden (Sept. 2021/Jan. 2021: +12,4 %).

Die im Rahmen der DIHK-Umfrage zum Herbst 2023 befragten Bauunternehmen schätzen das Risiko hoher Energie- und Rohstoffpreise für die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Unternehmens etwas geringer ein.

Gründe für die zwischenzeitlich deutlichen Preisanstiege waren begrenzte Lieferkapazitäten der Hersteller, steigende Produktionskosten durch Energiepreissteigerungen, aber auch fehlende Transportkapazitäten. Gleichzeitig wurden bei den Erzeugern Kapazitäten abgebaut oder Produktionen ganz umgestellt, des Weiteren waren Lieferketten unterbrochen. Auch wurde vermehrt über "Hamsterkäufe" zur Vorbeugung gegen weitere Preissteigerungen und Materialknappheiten berichtet, welche die Nachfrage und somit die Preise erhöhten.

Nach einem moderaten Preisanstieg für Leistungen des Bauhauptgewerbes im Jahr 2020 von 2,5 % (ohne MWSt) haben die Baupreise nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 2021 und insbesondere 2022 deutlich angezogen: Sie lagen im Jahresdurchschnitt 2021 um 8,1 % und 2022 um 5,4 % über dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Preisberuhigung bei einzelnen Baumaterialien und des mittlerweile erreichten hohen Niveaus der Baupreise lag die Preissteigerung im Jahresdurchschnitt 2023 bei 6,9 %.

(Quelle:https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/publikationen/brancheninfo-bau/baumaterialpreise)

Die Baupreise haben 2024 um fast 3 % zugelegt, ein Niveau, das dem langjährigen Durchschnitt entspricht. Insgesamt ist die Bauproduktion rückläufig, was im Vergleich zur Höchstauslastung im Jahr 2018 zu einer deutlich geringeren Auslastung der Bauunternehmen führt (BBSR 2024, Kapazitätsauslastung im Baugewerbe). In der Folge sinkt die Baupreisrate. Für 2025 wird eine Zunahme um 1 % erwartet, 2026 um 0,8 %.

(Quelle:https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/fachbeitraege/bauen/bauwirtschaft/baupreisprognose/baupreisprognose.html)

a) Ertragslage

Ergebnisquelle (gerundet) Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
EBIT 759,3 417,4 +341,9 +81,9
Cashflow 627,7 -40,3 +668,0 +1.757,6
Steuerergebnis/EE-Steuern 199,5 95,6 +103,9 +108,7
Jahresergebnis n. Steuern 595,5 329,2 +266,3 +80,9
Ergebnisquelle (gerundet) Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
% % % %
Umsatzrendite 3,45 1,65 +1,8 +109,1

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist um 3,9 % auf 38,0 % gestiegen. Dies kann innerhalb der Branche als gut angesehen werden.

Es gibt weiterhin keine Finanz- bzw. Bankschulden, da die Anschaffungen überwiegend durch eine Besitzgesellschaft getätigt werden.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
AKTIVA TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 345,0 344,9 +0,1 +0,0
Kurzfristige Vermögenswerte 4.818,0 3.463,1 +1.354,9 +39,1
Liquide Mittel 1.756,3 2.164,3 -408,0 -18,9
PASSIVA
Eigenkapital 2.660,2 2.064,7 +595,5 +28,8
Rückstellung 1.085,7 1.035,9 +49,8 +4,8
Verbindlichkeiten 3.249,5 2.961,8 +287,7 +9,7
Bilanzsumme 6.995,4 6.062,4 +933,0 +15,4

Die Rückstellungen betragen lediglich 15,52 % der Bilanzsumme.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis/Ebit

Umsatzrendite

Cash Flow

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist wie erwartet zufriedenstellend. Die Auftragslage ist gut, die Nachfrage ist zum Ende des Jahres 2024 wieder gestiegen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei fast allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, sonstige Wertpapiere und das Warenlager gedeckt.

III. Prognosebericht

Die Zahl der genehmigten Wohnungen lag von Jan. bis Dez. 2024 bei - 22 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen dürfte in 2024 bei rund 200.000 Einheiten liegen. 2025 ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen. Der Auftragseingang betrug von Jan. bis Okt. 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum -4,8 %. Die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbestände lag lt. einer Statistik des Bauhauptverbandes im Dez. 2024 bei 4,0 Monaten.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW Berlin) rechnet mit einer Entwicklung des Bauvolumens im Wohnungsbau für die Jahre 2024 und 2025 mit einem Minus von -5,1 % bzw. -1,2 % und 2026 mit einem Plus von 2,4 %.

(Quelle: https://www.bauindustrie.de/fileadmin/bauindustrie.de/Media/Pressemitteilungen/PM_2025/02-25_HDB-Prognose_und_Konjunkturumfrage_Grafiken.pdf)

Die Order im Wohnungsbau gingen im ersten Halbjahr um nominal 12,6 % zurück, der Abbau der Auftragsbestände ist zumindest zum Halten gekommen. Erstmals seit 2022 haben die Auftragsbestände in Vorquartalvergleich wieder zugelegt um nominal 2 %, real 1,5 %. Im Vorjahresvergleich liegt das Niveau aber bei real -8,5 %. Angesichts der Entwicklung bei den Baugenehmigungen scheint das Tal der Nachfrage erreicht zu sein. Das erreichte Niveau entspricht in keiner Weise einer auskömmlichen Marktversorgung mit Wohnraum und schon gar nicht den selbstgesteckten Zielen der Bundesregierung.

Im ersten Halbjahr 2024 erreichte der Umsatz im Wohnungsbau ca. 10,75 Mrd. Euro, ein Rückgang um gut 12 %.

(Quelle: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023)

Am 6. Dezember 2024 verkündete der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) seine Prognosen für die Bauwirtschaft im Jahr 2025.

2025 soll der Umsatz laut ZDB im Bauhauptgewerbe real um 2,5 Prozent sinken. Somit wäre 2025 das fünfte Jahr in Folge mit realen Umsatzverlusten.

Für 2025 prognostiziert der ZDB einen weitgehend stagnierenden nominalen Umsatz von 159,9 Milliarden Euro. Aufgrund einer erwarteten Preissteigerung von 2,5 Prozent für Bauleistungen würde dies jedoch einen realen Rückgang von 2,5 Prozent bedeuten. Auch die Beschäftigtenzahlen im Baugewerbe werden weiter schrumpfen: Nachdem im Jahr 2024 bereits 15.000 Stellen weggefallen sind, erwartet der ZDB für 2025 einen weiteren Abbau von rund 7.000 Arbeitsplätzen.

Umsätze im Wohnungsbau sinken am stärksten

Der ZDB zufolge bleibt der Wohnungsbau das größte Sorgenkind der Bauindustrie. Die anhaltende Auftragsflaute setzt sich fort, der Umsatz soll 2025 real um 7,0 Prozent sinken.

Realer Umsatz im Wohnungsbau:

2024: -14,0 Prozent

2025: -7,0 Prozent

(Quelle: https://nevaris.com/blog/wie-geht-es-der-baubranche/)

Unser Konzept der Massivbauweise und des schlüsselfertigen Bauens als Full-Service-Dienstleisters für Neubauten wird sich daher in Zukunft beweisen müssen.

Die tendenziell eher schwächer gesamtwirtschaftliche Entwicklung mit den derzeit schwierigen / teuren Finanzierungsbedingungen sowie die mangelnde Nachfrage und vor allem die Zurückhaltung bei der Auftragslage wegen der Bezahlbarkeit sind die wesentlichen Gründe für die Wachstumserwartungen.

Das vorhandene Netzwerk und die geschaffenen Verbindungen werden unserem Geschäft in den nächsten Jahren hilfreich zur Verfügung stehen.

Aus den oben beschriebenen Gründen wird die Umsatzausweitung und die Ertragsentwicklung innerhalb der nächsten Jahre nicht mehr so groß ausfallen.

Eine weitere Herausforderung liegt bei den Ressourcen im Personalbereich bzw. im allgemein bekannten Fachkräfte-/ Personalmangel - vor allem bei qualifizierten Stellen - auch in der Baubranche ist dies zu verzeichnen.

Der Umsatz 2023 lag bei 17,3 Mio. €, somit ist er gegenüber dem Jahresergebnis 2022 mit einem Jahresumsatz von 19,9 Mio. € gesunken. Das lag daran, dass sehr viele Baustellen in 2022 fertig gestellt wurden. Für 2024 lag der Umsatz bei 13,3 Mio. €.

Wir erwarten für 2025 einen um 20 % höheren Umsatz und rechnen für 2024 und 2025 mit einem um jeweils 20 % höheren Ergebnis als im Jahr 2023.

IV. Chancen- und Risikobericht

Hohe Baustoffpreise, teilweise knappes Baumaterial und anhaltender Fachkräftemangel - die unsichere weltwirtschaftliche Lage macht eine genaue Konjunkturprognose für die Bauwirtschaft im Jahr 2025 schwierig.

Seit Anfang 2022 gibt es das "Bündnis bezahlbarer Wohnraum" als Projekt der Ampel-Koalition. Am 25. September 2023 fand der zweite Bündnistag statt, der den Bericht "Maßnahmen der Bundesregierung für zusätzliche Investitionen in den Bau von bezahlbarem und klimagerechtem Wohnraum und zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft" hervorbrachte. Hier sind einige der dort festgehaltenen Maßnahmen:

Für den sozialen Wohnungsbau sollen den Ländern von 2022 bis 2027 Programmmittel in Höhe von insgesamt 18,15 Milliarden Euro bereitgestellt werden.

Nachhaltiges Bauen soll in den Fokus rücken. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes hinsichtlich des CO 2 -Ausstoßes für Baumaterialien, Flächen und Energie betrachtet.

Für den Umbau von Gewerbeimmobilien zu Wohnraum sollen 2024 und 2025 insgesamt 480 Millionen Euro Programmmittel im Rahmen eines neuen KfW-Förderprogramms bereitgestellt werden.

Die Heizwende soll vorangetrieben werden, indem Hauseigentümer beim Einbau neuer, klimafreundlicher Heizungsanlagen durch die BEG-Sanierungsförderung finanziell unterstützt werden sollen.

Für das serielle und modulare Bauen sollen in Zukunft einmal erteilte Typengenehmigungen bundesweit gelten.

All diese Maßnahmen sollen das große Ziel der Bundesregierung, 400.000 Wohnungen pro Jahr fertigzustellen, unterstützen. Prognosen des ifo Instituts zeigen allerdings, dass dieses Ziel in naher Zukunft nicht erreicht werden wird. Ihren Berechnungen zufolge entstehen 2026 im ungünstigsten Fall nur noch 175.000 Wohnungen. Das wären 15 Prozent weniger als im Vorjahr.

Neben dem Bau von neuen Wohnungen soll der Schwerpunkt in diesem Jahr auch auf der Förderung des sozialen Wohnungsbaus liegen. Für das Jahr 2025 plant die Bundesregierung 3,5 Milliarden Euro für entsprechende Maßnahmen ein, wobei die endgültige Entscheidung durch den Bundestag noch aussteht. Trotz vorläufiger Haushaltsführung sollen laufende Programme fortgesetzt und zusätzliche Investitionen ermöglicht werden, um den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und die Bauwirtschaft zu unterstützen.

(Quelle: https://nevaris.com/blog/wie-geht-es-der-baubranche/)

Das vorhandene Netzwerk und die geschaffenen Verbindungen werden unser Geschäft in den nächsten Jahren dadurch stabilisieren.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir bei:

Die Bauwirtschaft steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Die Nachfrage nach Bauleistungen ist in den Hochbausparten schwach ausgeprägt. Dem Wohnungsbau fehlen weiter Impulse, die Konjunkturlage in der verarbeitenden Industrie drückt nun zunehmend auf den Wirtschaftshochbau. Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe bleibt zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungsbau und Wirtschaftshochbau steht eine intakte Nachfrage im Wirtschaftstiefbau gegenüber. Treiber sind hier die Energie- und Mobilitätswende. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe wird 2024 voraussichtlich knapp 160 Milliarden Euro erreichen. Dies entspricht einem nominalen Rückgang von 2 Prozent, unter Herausrechnung der Preisentwicklung von zwei Prozent, einem realen Minus von 4 Prozent.

Die Geschäftserwartungen unserer Unternehmen für 2025 sind verhalten. Es zeichnet sich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ab. Die Unternehmen blicken nicht mehr tiefer ins Tal der Krise, sondern orientieren sich zunehmend entlang der Talsohle. 2025 dürfte das fünfte Jahr in Folge mit realen Umsatzverlusten sein: Die Umsätze werden bei einer Preisentwicklung um 2,5 % um real 2,5 % sinken", kommentiert Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), die Konjunkturzahlen der Bauwirtschaft 2024 /2025.

Trotz eines anhaltend hohen Investitionsbedarfs bleibt die Nachfrage nach Bauleistungen in allen Bausparten schwach. Seit 2021 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe real um 13 % zurückgegangen. Laut einer aktuellen Umfrage des ZDB, an der über 1.600 Unternehmen teilgenommen haben, bleibt der Mangel an Aufträgen der häufigste Baubehinderungsgrund. Dies dämpft nicht nur die Investitionsbereitschaft, sondern hemmt auch die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Wohnungsbau wirkt sich die unzureichende Neubauförderung aus. Von den jährlich angestrebten 400.000 Wohneinheiten (WE) wird Deutschland weit entfernt bleiben. Für 2024 werden nur noch 250.000 bis 255.000 Fertigstellungen erwartet, ein deutlicher Rückgang gegenüber 294.400 WE im Jahr 2023. Die Rahmenbedingungen - stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten - bleiben ungünstig. Die Nachfrage nach Baugenehmigungen stagniert auf niedrigem Niveau: Die Reichweite der Auftragsbestände hat sich stabilisiert und liegt im September 2024 bei gut fünf Monaten. Dies deutet darauf hin, dass die Talsohle der Nachfrage im Wohnungsbau erreicht ist. Für 2024/2025 wird mit weiteren realen Umsatzrückgängen im Wohnungsbau von 14 Prozent 2024 und 7 Prozent im Jahr 2025 gerechnet.

(Quelle: https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2024-2025)

Die vergangenen Jahre waren für die Bauwirtschaft besonders herausfordernd: Energiekrise, Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation.

Die Prognose für die Bauwirtschaft bis 2025 zeichnet ein Bild des Wandels und der Innovation. In diesem dynamischen Umfeld sind mehrere Schlüsseltrends zu beobachten, die die Branche sowohl formen als auch vorantreiben werden:

Nachhaltigkeit und grünes Bauen;

Digitalisierung und Technologieeinsatz;

Modulares und serielles Bauen;

Fokus auf Renovierungen und energetische Sanierungen;

Herausforderungen durch Rohstoffknappheit und Preissteigerungen;

Fazit: Eine Branche im Umbruch

Nach dem griechischen Denker Perikles kommt es nicht drauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein. Dementsprechend ist eine Prognose für die Bauwirtschaft 2025 auch kein unabänderliches Naturgesetz, sondern ein Aufzeigen von Trends und Handlungsempfehlungen.

(Quelle: https://mep.trimble.com/de/resources/mep-blogs/prognosen-f%C3%BCr-die-bauwirtschaft-2025)

Aufgrund unserer guten Liquiditätssituation werden wir von unseren Großhändlern, welche uns mit Baumaterialien beliefern, bevorzugt behandelt. Deshalb sehen wir hier im Bezug des Erhalts von Baumaterial im Rahmen der herrschenden Materialknappheit Vorteile gegenüber Konkurrenzunternehmen da die Bauvorhaben zügiger abgewickelt werden können. Unsere Mitarbeiter, die aus sehr vielen langjährigen Angestellten bestehen und eine gute Altersstruktur aufweisen, haben einen engen Bezug zu unserem Unternehmen. Darin sehen wir einen Vorteil gegenüber von Konkurrenzunternehmen.

Unsere Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft beinhaltet die Vorlage der Finanzierungsbestätigung der Bank vor Baubeginn. Das führt zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Lauter im Mai 2025

Die Geschäftsführung

BESCHLUSS ÜBER DIE FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der vollständige Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 26. Mai 2025 festgestellt und beschlossen, dass der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen wird.

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS

An die Postler - Bau GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Postler - Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Postler - Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bamberg, den 26. Mai 2025

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Wagner, Wirtschaftsprüfer

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