thinkingDSign GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gero Michalschyk seit 3.7.2023 | Geschäftsführer |
Armin Busen seit 14.9.2022 | Geschäftsführer |
Sebastian Frank seit 20.10.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stillfront Midco AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH)HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) ist eine große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) mit Sitz in Hamburg, die im Jahr 2007 gegründet wurde. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Betrieb von Onlinespielen. Ziele und Strategien Wesentliche Geschäftsfelder Die Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) hat in nahezu allen Ländern der Welt Kunden. Die Produkte der Gesellschaft sind im Browser und auf mobilen Endgeräten spielbar. Beschaffungsbereich Die Gesellschaft führt nahezu alle Schritte - von der Konzeption eines neuen Spiels über die Entwicklung bis zu der Vermarktung - selbstbestimmt und hausintern durch. Eine Abhängigkeit von Dienstleistungen Dritter ist daher weitestgehend ausgeschlossen. Die Preise für bezogene IT-Dienstleistungen, wie Server, Content Delivery Networks und Ähnliches, sind stabil bzw. leicht ansteigend. Vermarktung Die Gesellschaft vermarktet ihre Spiele über diverse Marketing-Kanäle. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Spiele weltweit online durch verschiedene Kampagnen beworben. Steuerungssystem Die Gesellschaft wird im Wesentlichen über spielebezogene und nutzerspezifische Kennzahlen sowie finanzwirtschaftliche Größen gesteuert. Diese werden in regelmäßigen Abständen erhoben. Weiterhin werden regelmäßige Reports aufbereitet, die unter anderem Informationen zu spielebezogenen Kennzahlen liefern. Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens erfolgt über die Instrumente Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Cash-Flow-Rechnung. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft bemisst ihre finanziellen Indikatoren über ihre Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. Forschung und Entwicklung Der Fokus der Produktion liegt auf der Weiterentwicklung der erfolgreichsten Titel der Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH). Das Spiel Sunshine Island wurde im Laufe des Jahres 2023 global veröffentlicht und weitere Spiele befinden sich in der Entwicklung. Wesentliche Geschäftsvorfälle Mit Beschluss vom 20. Dezember 2022 befand sich die Tochtergesellschaft Goodgame Studios Japan K.K., Tokio, Japan, in Liquidation und diese wurde am 31. März 2023 abgeschlossen. Die Tochtergesellschaft ist am 5. Juni 2023 aus dem japanischen Handelsregister gelöscht worden. Mit Kaufvertrag vom 17. August 2023 erwarb die Gesellschaft jeweils die Anteile an der Bytro Labs GmbH (Hamburg), Playa Games GmbH (Hamburg) sowie OFM Studios GmbH (Köln). Im Zuge der Transaktion wurden der Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) sämtliche Anteile an der Bytro Labs GmbH, Playa Games GmbH und OFM Studios GmbH übertragen. Gleichzeitig verpflichtete sich die Gesellschaft zur Zahlung des im Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreises. Durch den im Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreis in Höhe von insgesamt TEUR 100.000 sowie Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 42 ergeben sich zum Stichtag Anschaffungskosten der Beteiligungen in Höhe von TEUR 100.042. Zur Finanzierung der Transaktion wurden der Gesellschaft Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 100.000 durch die Stillfront Midco AB gewährt. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt. (Quelle: bmwk.de - Jahreswirtschaftsbericht vom 21.02.2024) Die Vorhersagen für das Wirtschaftswachstum schwanken teilweise stark und werden im Laufe eines Jahres regelmäßig nach oben oder unten korrigiert. Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2024 liegen zwischen -0,5% laut Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und 0,9% laut Institut für Wirtschaftsforschung der Universität München. (Quelle: Statista "Prognosen zur Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland für die Jahre 2024 und 2025" vom 21.02.2024) Nach zuletzt moderatem Wachstum des Marktes für Online- und Mobilegames wird ein stärkerer Anstieg bis zum Jahr 2027, vor allem aus dem klassischen Games-Segment, erwartet. Dies ist insbesondere durch die weiterhin zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets zu begründen. Auch der fortschreitende Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Datennetzen in allen wichtigen Ländern begünstigt den Erfolg von Onlinegames. Die Reichweite dieser Spiele steigt kontinuierlich. Dennoch lässt sich erkennen, dass die Wachstumsrate für Free-to-Play Spiele durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Lockerungen nach der Corona-Pandemie und der geopolitischen Spannungen zuletzt abgeflacht ist und sich branchenübergreifend auch für andere Marktteilnehmer in Deutschland als herausfordernd darstellt. Durch stetig steigende Marketingbudgets im Wettbewerb um Marktanteile wird die Einschätzung von Erfolgsaussichten neuer Spiele erschwert. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlageder Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH)Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.028 auf TEUR 80.099 gesunken. Im Wesentlichen ist dies auf den Rückgang der Marketingaufwendungen in den ersten drei Quartalen für die Bestandsspiele zurückzuführen, während der Fokus auf Investitionen für neu entwickelte Spiele lag. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 8.022 (Vorjahr: TEUR 8.075) in die Entwicklung neuer und Weiterentwicklung bestehender Onlinespiele investiert worden. Am Umsatz gemessen betrug die Personalaufwandsquote ca. 19,7% (Vorjahr: 17,9%). Die Personalaufwendungen sind mit TEUR 15.768 (Vorjahr: TEUR 15.772) leicht gesunken, was im Wesentlichen die durchschnittlichen laufenden Gehaltserhöhungen sowie die höheren personalbezogenen Rückstellungen im Verhältnis zu der geringeren durchschnittlichen Anzahl der angestellten Mitarbeiter widerspiegelt. Der Rückgang des sonstigen Betriebsaufwands von TEUR 41.109 auf TEUR 37.269 korrespondiert mit der Entwicklung der Umsatzerlöse und resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der umsatzbezogenen variablen Aufwendungen. Das Betriebsergebnis verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.266 auf TEUR 24.339. Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern in Verbindung mit dem Beteiligungs- und Finanzergebnis, was in Höhe von TEUR 11.192 (Vorjahr: TEUR 4.060 TEUR) aus dem abgeführten Ergebnis der Tochtergesellschaft Sandbox Interactive GmbH, mit der mit Wirkung zum 1. Januar 2021 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen wurde, sowie aus Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 13.239 (Vorjahr: TEUR 5.398) besteht, verminderte sich das Jahresergebnis um TEUR 5.069 auf TEUR 14.792. Vermögens- und Kapitalstruktur
Im Anlagevermögen des Unternehmens haben sich die Sachanlagen und die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, die aktivierte (Weiter-)Entwicklungskosten von Onlinespielen beinhalten, um TEUR 1.391 im Vergleich zum Vorjahr erhöht, was im Wesentlichen mit der Weiterentwicklung der Spiele begründet ist. In den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 272.079 ist u.a. die Beteiligung an der Sandbox Interactive GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 172.037 enthalten, deren Anteile mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2020 von der Gesellschaft erworben wurden. Eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.099 ist aufgrund besserer Erkenntnisse aus dem Beteiligungserwerb durch eine Erhöhung der Rückstellungen gegenüber den Altgesellschaftern der Sandbox Interactive GmbH, Berlin, analog in den Finanzanlagen abgebildet. Mit Kaufvertrag vom 17. August 2023 erwarb die Gesellschaft jeweils die Anteile an der Bytro Labs GmbH (Hamburg), Playa Games GmbH (Hamburg) sowie OFM Studios GmbH (Köln) zu einem Gesamtkaufpreis von TEUR 100.000, so dass für das Jahr 2023 inklusive Anschaffungsnebenkosten (TEUR 42) ein Beteiligungszugang in Höhe von insgesamt TEUR 100.042 ausgewiesen wird. Zusätzlich hat die Liquidation der japanischen Tochter Goodgame Studios Japan K.K. (Tokio) einen Abgang in den Finanzanlagen von TEUR 76 zur Folge. Der Bestand an kurzfristigen Forderungen weist eine Verminderung um TEUR 138 im Vergleich zum Vorjahr auf, im Wesentlichen bedingt durch höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.280 (Vorjahr: TEUR 5.411), geringere Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 2.994 (Vorjahr: TEUR 4.873) aufgrund von Vorab-Ergebnisausschüttungen sowie höhere sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 1.719 (Vorjahr: TEUR 847) aufgrund höherer Forderungen aus Umsatzsteuern in Höhe von TEUR 732 (Vorjahr: TEUR 298). Die Geschäftsführung der Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft weiterhin positiv. Dabei beträgt die Eigenkapitalquote 8,1% (Vorjahr: 13,4%), wobei der Rückgang der Quote gegenüber dem Vorjahr auf den Erwerb der Unternehmensanteile der Bytro Labs GmbH (Hamburg), Playa Games GmbH (Hamburg) und der OFM Studios GmbH (Köln) in Höhe von insgesamt TEUR 100.000 sowie die damit verbundene Finanzierung zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 523,8% auf TEUR 136.177, was im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus der Finanzierung der neu erworbenen Beteiligungserwerbe in Höhe von TEUR 102.981 (Vorjahr: TEUR 0) und einer höheren Rückstellung gegenüber den Altgesellschaftern der Sandbox Interactive GmbH, Berlin von im Vorjahr TEUR 4.279 auf nun TEUR 11.359 beruht. Die langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 145.995 (Vorjahr: TEUR 141.971) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, was hauptsächlich aus der Finanzierung des Beteiligungserwerbs der Sandbox Interactive GmbH, Berlin, resultiert, sowie in Höhe von TEUR 13.663 (Vorjahr: TEUR 23.658) aus Rückstellungen gegenüber den Altgesellschaftern der Sandbox Interactive GmbH, Berlin. Der Anspruch der Gesellschaft, sich auch im Jahr 2023 aus dem operativen Cashflow zu finanzieren, konnte erfüllt werden. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus Entwicklungsleistungen bei den Onlinespielen. Die Liquidität im Unternehmen befindet sich insgesamt auf einem zufriedenstellenden Niveau, so dass die weitere Innenfinanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit sowie diverser Projekte gesichert ist. Nachtragsbericht Mit Wirkung vom 1. Januar 2024 und auf unbestimmte Zeit wurden zwischen der Gesellschaft (Organträger) und ihren drei Tochterunternehmen (Organgesellschaften) Playa Games GmbH (Hamburg), Bytro Labs GmbH (Hamburg) und OFM Studios GmbH (Köln) jeweils ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Mit Handelsregistereintragung vom 12. Februar 2024 wurde die Umfirmierung von Altigi GmbH in Stillfront Germany GmbH wirksam. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Auch die Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) ist in ihrem operativen Geschäft vielfältigen Risiken ausgesetzt, die die Unternehmensentwicklung negativ beeinflussen und im Extremfall den Bestand des Unternehmens gefährden können. Zurzeit sind keine solcher bestandsgefährdenden Risiken erkennbar, deren Eintritt überwiegend wahrscheinlich ist. Das Management geht daher von der Unternehmensfortführung aus. Risiken Insgesamt erachtet die Gesellschaft das Gesamtrisiko als gering. Folgende Risiken hat die Gesellschaft identifiziert und diese werden in absteigender Rangfolge nach Ihrer Wichtigkeit genannt, dabei beläuft sich der Prognosezeitraum auf ein Jahr. Der Markt für Onlinespiele wächst stetig weiter. Es besteht das Risiko, dass weitere Unternehmen in den Markt für Onlinespiele eintreten oder sich das Spielerverhalten ändert. Dies könnte zu Nachfrageschwankungen, zu höheren Kosten der Kundenakquisition sowie langfristig zu einer Konsolidierung im Markt führen. Im technischen Bereich besteht aufgrund der schnellen Weiterentwicklung von Smartphones und Browsern das Risiko, dass die Spiele des Unternehmens mit neuen Geräten nicht länger kompatibel sind. Auch die Vielzahl an Browsern und deren Unterstützung notwendiger Plugins stellen ein Risiko dar. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit häufigen Updates und umfangreichen Tests mit verschiedenen Geräten. Zudem ermöglicht die agile Entwicklung den Wechsel auf neue Technologien. Aufgrund der Marktposition des Unternehmens und guter Reputation ist davon auszugehen, dass das Unternehmen unter anderem durch innovative Spiele-Entwicklungen über qualitativ gut ausgebildetes Personal weiterhin krisenfest etabliert werden kann. Die Abhängigkeit von einzelnen Personen sowohl in Bezug auf die Produkte als auch in Bezug auf die Vermarktung ist nach Einschätzung des Unternehmens gering. Der Vertrieb sowie das Marketing sind ebenso grundlegend für den Erfolg der Spiele. Insbesondere steigende Marketingkosten machen eine erfolgreiche Positionierung im umkämpften Online-Spielemarkt immer schwieriger. Dieser Herausforderung stellt sich das Unternehmen aber mit zielorientierten Investitionen in Marketingkampagnen und Vertriebsaktivitäten. Zum 31. Dezember 2023 werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände bilanziert. Sofern sich die Umsatzerlöse einzelner Spiele nicht wie erwartet entwickeln, besteht das Risiko, dass Wertminderungen erfasst werden müssen. Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe des Buchwertes. Das Risiko wird als gering eingeschätzt, da Außenstände im operativen Bereich kontinuierlich überwacht werden und möglichen Ausfällen durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen wird. Da Forderungen und Verbindlichkeiten auch in Fremdwährung bestehen, entstehen für die Gesellschaft Währungsrisiken. Das Risiko wird eher als gering angesehen, da Forderungen und Verbindlichkeiten in der Regel zeitnah beglichen werden. Ein Liquiditätsrisiko besteht aufgrund der Kostenstruktur der Gesellschaft nicht. Außerdem finanziert sich die Gesellschaft seit längerer Zeit aus ihrem eigenen operativen Cashflow. Chancen Folgende Chancen hat die Gesellschaft identifiziert und diese werden in absteigender Rangfolge nach Ihrer Wichtigkeit genannt, dabei beläuft sich der Prognosezeitraum auf ein Jahr. Ziel der Unternehmensstrategie ist die Steigerung des Kundenwertes und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Bestandsspiele sowie die Entwicklung neuer Titel. Die Gesellschaft bietet attraktive Spiele an, die über eine große, vielfältige und loyale Spielerschaft verfügen, die aktiv spielt. Durch die nicht voll ausgeschöpfte Monetarisierung nicht zahlender Spieler besteht Potential für Umsatzwachstum. Die Optimierung der Marketingeffektivität und -effizienz bietet ebenfalls Möglichkeiten des Umsatzwachstums. Darüber hinaus wächst der Markt, insbesondere im Bereich mobiler Spiele, weiterhin stark. Durch die gezielte Neu- und Weiterentwicklung der Spiele besteht die Chance, diese Nachfrage weiter zu bedienen und neue Spielergruppen zu gewinnen. Des Weiteren sind attraktive internationale Teilmärkte, wie z.B. der asiatische Raum, noch nicht voll erschlossen. Durch die kontinuierliche Vermarktung und Weiterentwicklung der Spiele besteht die Chance, inaktive Spieler zurückzugewinnen. Prognosebericht Der prognostizierte leichte Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurde erreicht. Der prognostizierte Rückgang der Investitionstätigkeit ist nicht eingetroffen. Im Wesentlichen liegt das an einer erhöhten Konzentration der Investitionen für Neuentwicklungen in Q4 2023, welcher aufgrund des Zeitpunktes zum Stichtag keinen deutlich positiven Einfluss auf die Jahresumsatzerlöse zur Folge hatte. Korrespondierend mit dem Rückgang der Umsatzerlöse und unter Einbeziehung von gegenläufigen umsatzabhängigen Transaktionskosten hat sich das Betriebsergebnis verringert. Der prognostizierte leichte Anstieg des Betriebsergebnisses im einstelligen Prozentbereich ist somit nicht eingetreten. Durch den Zusammenschluss mit der Stillfront Group AB kann die Gesellschaft Potential aus der Hebung von Synergieeffekten schöpfen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist von einem leichten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr im einstelligen Prozentbereich auszugehen. Aufgrund von geplanten erhöhten Investitionen in die Vermarktung der Spiele ist nicht mit einer Verringerung des Betriebsergebnisses zu rechnen, sondern mit einem Betriebsergebnis auf gleichbleibendem Niveau. Neben der Weiterentwicklung von Bestandsspielen plant die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 den Launch von in der Entwicklung befindlichen Onlinespielen.
Hamburg, 23. April 2024 Stillfront
Germany GmbH
Armin Busen Gero Michalschyk Andreas Uddman BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff und 264 ff HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Stillfront Germany GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der HRB Nr. 99869 eingetragen. Mit Handelsregistereintragung vom 12. Februar 2024 wurde die Umfirmierung von Altigi GmbH in Stillfront Germany GmbH wirksam. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Forschungskosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie anfallen. Können Forschung und Entwicklung nicht verlässlich voneinander unterschieden werden, ist eine Aktivierung ausgeschlossen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten wie beispielsweise Mietaufwendungen und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei werden grundsätzlich folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Die geringwertigen Anlagegüter (bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens) mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben und der Abgang im Jahr der Anschaffung unterstellt. Ohne Rücksicht darauf, ob ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken (Einzel- und Pauschalwertberichtigungen) bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Umsatzerlöse werden sofort bei Verkauf der virtuellen Währung realisiert. Wesentliche Geschäftsvorfälle Mit Beschluss vom 20. Dezember 2022 befand sich die Tochtergesellschaft Goodgame Studios Japan K.K., Tokio, Japan, in Liquidation und die Liquidation wurde am 31. März 2023 abgeschlossen. Die Tochtergesellschaft ist am 5. Juni 2023 aus dem japanischen Handelsregister gelöscht worden. Mit Kaufvertrag vom 17. August 2023 erwarb die Gesellschaft jeweils die Anteile an der Bytro Labs GmbH (Hamburg), Playa Games GmbH (Hamburg) sowie OFM Studios GmbH (Köln). Im Zuge der Transaktion wurden der Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) sämtliche Anteile an der Bytro Labs GmbH, Playa Games GmbH und OFM Studios GmbH übertragen. Gleichzeitig verpflichtete sich die Gesellschaft zur Zahlung des im Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreises. Durch den im Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreis in Höhe von insgesamt TEUR 100.000 sowie Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 42 ergeben sich zum Stichtag Anschaffungskosten der Beteiligungen in Höhe von TEUR 100.042. Zur Finanzierung der Transaktion wurden der Gesellschaft Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 100.000 durch die Stillfront Midco AB gewährt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Entwicklungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden für bereits bestehende Onlinespiele in Höhe von TEUR 7.461 (Vorjahr: TEUR 11.004) und für in Entwicklung befindliche Spiele in Höhe von TEUR 5.459 (Vorjahr: TEUR 154) aktiviert. Die selbst entwickelten Spiele haben eine zeitlich beschränkte wirtschaftliche Nutzungsdauer. Das Management schätzt die wirtschaftliche Nutzungsdauer der aktiven Spiele sowie der Weiterentwicklungen mit jeweils 4 Jahren ein. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 13.315 (Vorjahr: TEUR 13.937) an, in denen demnach aktivierungsfähige Kosten in Höhe von TEUR 12.919 (Vorjahr: TEUR 11.159) enthalten sind. In den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 272.079 ist u.a. die Beteiligung an der Sandbox Interactive GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 172.037 enthalten, deren Anteile mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2020 von der Gesellschaft erworben wurden. Eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.099 ist aufgrund besserer Erkenntnisse aus dem Beteiligungserwerb durch eine Erhöhung der Rückstellungen gegenüber den Altgesellschaftern der Sandbox Interactive GmbH, Berlin, analog in den Finanzanlagen abgebildet. Mit Kaufvertrag vom 17. August 2023 erwarb die Gesellschaft jeweils die Anteile an der Bytro Labs GmbH (Hamburg), Playa Games GmbH (Hamburg) sowie OFM Studios GmbH (Köln) zu einem Gesamtkaufpreis von TEUR 100.000, so dass für das Jahr 2023 inklusive Anschaffungsnebenkosten (TEUR 42) ein Beteiligungszugang in Höhe von insgesamt TEUR 100.042 ausgewiesen wird. Angaben zum Anteilsbesitz
[1] Zwischen der Stillfont Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) als Organträger und der Sandbox Interactive GmbH als Organgesellschaft wurde zum 1. Januar 2021 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren wie im Vorjahr aus Forderungen gegen Zahlungsdienstleister ("Payment Service Provider"), die die Kundenzahlungen abwickeln und an die Gesellschaft weiterleiten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen des Geschäftsjahres betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Sandbox Interactive GmbH in Höhe von TEUR 2.057 (Vorjahr: TEUR 4.060). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 172 (Vorjahr: TEUR 54) für mögliche Zahlungsausfälle oder Stornierungen, Forderungen aus Mietkautionszahlungen in Höhe von TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 409), Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 283 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 732 (Vorjahr: TEUR 298). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen diverse Vorauszahlungen z.B. für Cloud-Services und Versicherungen sowie Gebühren für Lizenzen. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 30.513 beinhalten in Höhe von TEUR 25.023 (Vorjahr: TEUR 27.938) Earn-Out Verpflichtungen an die ehemaligen Gesellschafter der Sandbox Interactive GmbH. Weiterhin wurden sonstige Rückstellungen im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 4.288 (Vorjahr: TEUR 2.512) sowie für Personal in Höhe von TEUR 1.202 (Vorjahr: TEUR 702) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 253.422 (Vorjahr: TEUR 144.613) enthalten in Höhe von TEUR 248.976 (Vorjahr: TEUR 141.971) Darlehen gegenüber der Gesellschafterin Stillfront Midco AB. Die Darlehen werden auf Basis des EURIBOR plus eines jeweils festgelegten Zinssatzes verzinst. Ein Darlehen in Höhe von TEUR 145.995 hat eine Gesamtlaufzeit von 5 Jahren bis zum 30.06.2026. Drei Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 102.981 sind im Zusammenhang mit den Anteilserwerben an der Bytro Labs GmbH (Hamburg), Playa Games GmbH (Hamburg) sowie OFM Studios GmbH (Köln) unbefristet abgeschlossen worden. Von einer kurzfristigen Rückforderung des unbefristeten Darlehens wird nicht ausgegangen. Weiterhin enthalten sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.446 (Vorjahr: TEUR 2.588) aus offenen Rechnungen gegenüber Schwestergesellschaften. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.184 (Vorjahr: TEUR 1.752) enthalten in Höhe von TEUR 2.145 (Vorjahr: TEUR 1.694) Verbindlichkeiten aus Steuern. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 194) beinhalten einen ausgezahlten Bonus für den exklusiven Vertragsabschluss mit einem Werbeerlöspartner. Latente Steuern Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,28% (Vorjahr: 32,28%) zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen aufgrund der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen durch die Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände sowie der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Insgesamt hat sich ein passiver Saldo in Höhe von TEUR 9.004 (Vorjahr: TEUR 8.787) ergeben. Entwicklung der latenten Steuern Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 996 (Vorjahr: TEUR 1.428) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 127) sowie um Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 685 (Vorjahr: TEUR 709). Die periodenfremden Erträge betragen TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 134). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine außergewöhnlichen Erträge enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Es liegen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 51) vor. Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Beträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 932 (Vorjahr: TEUR 999). Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 76 betreffen ausschließlich den Liquidationserlös der Tochtergesellschaft Goodgame Studios Japan K.K., Tokio, Japan. Die Erträge aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages weisen in Höhe von TEUR 11.192 das Jahresergebnis 2023 der Sandbox Interactive GmbH aus, mit der mit Wirkung zum 1. Januar 2021 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen wurde. Sonstige Angaben Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 22.515 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 2.874 (Vorjahr: TEUR 980) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus einem IP Lizenzvertrag. Davon sind TEUR 516 (Vorjahr TEUR 975) innerhalb eines Jahres und TEUR 2.358 (Vorjahr: TEUR 5) zwischen 2 und 5 Jahren fällig. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Ausschüttungssperre Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 28.515 (Vorjahr: TEUR 26.988) abzüglich der darauf entfallenden passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 9.203 (Vorjahr: TEUR 8.710), abzüglich weiterer passiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 8.201 (Vorjahr: TEUR 9.153) und der Hinzurechnung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 8.400 (Vorjahr: TEUR 9.076) ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre in Höhe von TEUR 19.511 (Vorjahr: TEUR 18.201). Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum Aufstellungszeitpunkt wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Praktikanten) beträgt:
Konzernverhältnisse Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Stillfront Germany GmbH (ehemals: Altigi GmbH) nach § 291 HGB zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet. Mutterunternehmen ist die Stillfront Midco AB, Stockholm, Schweden. Die Stillfront Midco AB wird von der Stillfront Group AB, Stockholm, Schweden, als oberstem Mutterunternehmen beherrscht, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im schwedischen Unternehmensregister unter der Nummer 556721-3078 veröffentlicht. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Hamburg, 23. April 2024 Stillfront
Germany GmbH
Armin Busen Gero Michalschyk Andreas Uddman Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023
* Anpassung der Earnout Komponente als Bestandteil der ursprünglichen Anschaffungskosten aufgrund besserer Erkenntnisse aus dem Beteiligungserwerb der Sandbox Interactive GmbH. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH), Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH), Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stillfront Germany GmbH (vormals: Altigi GmbH) für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, den 15. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin |
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