TGW Software Services GmbH

Lindenweg 13, 92552 Teunz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 5501
Vorher
STG Dreihundertfünfundsiebzigste Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
14.4.2014
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung und Vermarktung von Softwaresystemen und Steuerungstechnik für die Intralogistik incl. Schulung, Wartung und Service.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Spandau
seit 3.1.2025
Prokura
Helmut Assmayr
seit 11.7.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

TGW Holding GmbH
Austria
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TGW Software Services GmbH

Teunz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2023 BIS ZUM 30. JUNI 2024

TGW SOFTWARE SERVICES GMBH, TEUNZ

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die TGW Software Services GmbH (TSS) hat ihre operative Geschäftstätigkeit zum 1. Juli 2014 aufgenommen. Das Geschäftsjahr 2023 / 2024 ist das neunte vollständige Geschäftsjahr und entspricht dem Konzerngeschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024.

Die Gesellschaft projektiert und realisiert Software und Steuerungssysteme für automatisierte und hochdynamische Intralogistiksysteme weltweit, u. a. für Bestandskunden, Neukunden und für ihre Schwesterunternehmen innerhalb der TGW Logistics Group („Units“). Bei TGW Software Services stehen somit Software- und Steuerungssysteme im Mittelpunkt. Sie sind das zentrale Element für Lagerverwaltung, Materialfluss, Kommissionierung und Versandabwicklung.

Mit der Betriebsspaltung zum 01.07.2022 ging der Geschäftsbereich IC „Intercompany Business“ (Segment DIR) auf die TGW Systems Integration GmbH über.

Im Unternehmen verblieb der Bereich LTS „Lifetime Services“ (Segment LTS), in welchem Dienstleistungen für die Bestandskunden erbracht werden. Außerdem werden im Bereich LTS „Lifetime Services“ (Segment LTS) für die Bestandskunden der ehemaligen Klug GmbH Integrierte Systeme die Dienstleistungen Hotline, Wartung, Ersatzteilemanagement einschließlich Erweiterungs- und Retrofitprojekten erbracht. Ferner werden für die Projekte, die im Bereich IC vor der Betriebsspaltung realisiert wurden, Hotline- und Erweiterungsdienstleistungen innerhalb der TGW-Gruppe umgesetzt.

Im Geschäftsbereich LTS werden die Umsätze durch mittelfristig laufende Serviceverträge mit den Bestandskunden sowie kurzfristige Erweiterungsvorhaben, durch Serviceverträge innerhalb der TGW-Gruppe und zunehmend auch kleine Neuprojekte bei Bestandskunden realisiert.

1.2 Steuerungssystem

Der Geschäftsverlauf wird intern nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Vorgaben der TGW-Gruppe mit Hilfe der Software MS Dynamics NAVISION systemgestützt monatlich reportet. Zusätzlich gibt es monatliche Reportings für die jeweiligen Geschäftsbereiche.

Wir verwenden für unsere interne Unternehmenssteuerung eine nach den IFRS aufgebaute Deckungsbeitragsrechnung. Der Aufbau dieses Management Reports ist konzerneinheitlich vorgegeben, die Zahlen stehen der Gruppe zur Konsolidierung monatlich zur Verfügung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat eine Erholung der wesentlichen makroökonomischen Einflussfaktoren auf die Wirtschaft stattgefunden. Die geopolitische Lage ist zwar nach wie vor instabil, jedoch hat sich der aktuelle Konflikt in Israel/Gaza nicht so stark auf die ökonomische Stabilität ausgewirkt, wie dies nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine der Fall war. Die Folgen des Ukraine-Krieges und anderer globaler Konflikte hatten spürbare Auswirkungen auf die Lieferkettenstabilität - dies hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 erholt. Auch die Preissteigerungen bei Material- und Personalkosten haben sich auf hohem Niveau eingependelt.

Der Intralogistik-Markt wird aufgrund der globalen Vernetzung naturgemäß stark von den oben beschriebenen makroökonomischen Entwicklungen beeinflusst. Das hohe Zinsniveau sowie die Aussichten auf nur sehr schwaches Wirtschaftswachstum hemmen auch die Investitionsentscheidungen unserer Kunden (höhere Fremdkapitalzinssätze wirken sich auf die Finanzierungskosten sowie auf ROI-Berechnungen von Projekten aus). Das Geschäftsjahr 2023/24 war daher, wie bereits auch das Vorjahr, von sehr zögerlichen Investitionsentscheidungen und vielen Verschiebungen bei der Auftragsvergabe geprägt. Die Unsicherheit bzgl. des weiteren Wirtschaftswachstums gepaart mit hoher Inflation und den geopolitischen Spannungen (Russland/Ukraine, USA/China/Taiwan, Gaza-Konflikt) haben Auswirkungen auf viele global operierende TGW-Kunden. Im letzten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres haben die Aktivitäten im Sales-Bereich sowie die Anzahl der Aufträge in Verhandlung allerdings wieder stark zugenommen. Die starke Präsenz am Markt und die guten, teils langjährigen Beziehungen zu den Kunden in unsicheren Zeiten sind ein wesentlicher Vorteil für die TGW Gruppe in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. So vertrauten bestehende Kunden im abgelaufenen GJ weiterhin auf die Automatisierungskompetenz von TGW - vor allem in Spanien, Frankreich und den Benelux-Ländern.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von einer stabilen Weiterentwicklung von Organisation, Methoden und Prozessen. Um die wachsende Komplexität unserer Kundenprojekte und die hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden bewältigen zu können, wurden weiterhin Maßnahmen zur Optimierung umgesetzt.

Bei Kundenprojekten traten wieder - aber in kleinerem Maße - Schwierigkeiten mit funktionalen und terminlichen Auswirkungen auf, die Kostenerhöhungen in den Projekten zur Folge hatten. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurden Abwertungen in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 4.092) vorgenommen. Der Rückgang ist auf den Abschluss wertberichtigter Projekte zurückzuführen.

Die zum 01.07.2022 durchgeführte Spaltung der TSS hat die erwartete EBIT-Verbesserung nun im 2. Jahr bestätigt. Dies beweist, dass das Geschäftsmodell nach der Spaltung positive Jahresergebnisse ermöglicht, da der niedrig-margige DIR Bereich und der kostenintensive Entwicklungsbereich nicht mehr in der TSS angesiedelt sind. Auch zukünftig - mit Ausnahme von nicht einschätzbaren Risiken, siehe 2.1 - wird die Chance auf solide Auslastung als gut eingeschätzt. Um den Unwägbarkeiten Rechnung zu tragen, wird eine, an den neuen Technologien ausgerichtete, vorsichtige Personalbeschaffungspolitik fortgeführt und intensiv an den erwähnten Themenbereichen mit dem Ziel der Kostenreduzierung gearbeitet. Weiterhin ist die Beschaffung qualifizierten Personals insbesondere durch die eigene Ausbildung in der TGW-Gruppe der Schlüssel, um sowohl den Wachstumskurs der TSS als auch insbesondere der gesamten TGW-Gruppe zu ermöglichen.

Im Bereich LTS (Life Time Services) konnten die Serviceverträge mit vielen Bestandskunden erhalten und neue Serviceverträge innerhalb der TGW-Gruppe (z. B. TSI, TRX) abgeschlossen werden.

Des Weiteren wurden mit diesen verschiedenen Kundengruppen eine Vielzahl von Erweiterungen realisiert. Die plangemäße Auslastung ist gegeben und wird durch die Ausweitung des TSS/LTS-Portfolios weiterwachsen. Die Nachfrage der Bestandskunden hat sich weiterhin leicht steigend entwickelt. Die Gesamtanzahl der Bestandskunden aus der Zeit vor Gründung der TGW Software Services wird auch weiterhin abnehmen, jedoch werden die Projektvolumina je Bestandskunden (z. B. Migrationen, Datasecurity), der verbleibt, zunehmen.

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Unsere Gesellschaft weist eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 2.435 von TEUR 7.757 auf TEUR 10.192 zum 30. Juni 2024.

Die unfertigen Leistungen haben sich im Rahmen des Projektgeschäfts von TEUR 24.008 zum 30. Juni 2023 auf TEUR 9.085 zum 30. Juni 2024 reduziert. Analog haben sich die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 13.538 auf TEUR 12.059 zum 30. Juni 2024 reduziert. Bei den Steuerrückstellungen ergab sich eine Erhöhung um TEUR 449 auf TEUR 1.115, welche auf die Betriebsprüfung zurückzuführen ist.

Im Geschäftsjahr waren lediglich Anschaffungen beim Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 69 zu verzeichnen. Diese konnten die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres bei den immateriellen Vermögensgegenständen von TEUR 171 und beim Sachanlagevermögen von TEUR 230 nicht kompensieren, so dass unter Berücksichtigung der Abgänge ein Rückgang des Anlagevermögens von TEUR 3.060 um TEUR 332 auf TEUR 2.728 erfolgte.

Die liquiden Mittel erhöhten sich von TEUR 6.633 auf TEUR 11.332 zum 30. Juni 2024. Die Erhöhung um TEUR 4.699 resultiert im Wesentlichen aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 5.104. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -338) schlug negativ zu Buche.

Das Finanzmanagement orientiert sich an dem in der TGW-Gruppe praktizierten Instrument des jederzeit aktualisierten Finanzstatus, mit dem Forderungen und Verbindlichkeiten täglich aktualisiert und ausgeglichen werden. Alle Finanzprozesse werden in NAVISION abgebildet. Die Liquidität war über das Geschäftsjahr hinweg stets ausreichend gesichert, so dass Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden konnte.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Teil der Kunden aus der Zeit der Firma Klug GmbH integrierte Systeme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über kurzfristige Kredite der Muttergesellschaft.

Die Umsatzerlöse haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund von größeren Projektabschlüssen deutlich um TEUR 16.098 erhöht. Korrespondierend hat sich die Bestandsveränderung um TEUR 16.760 vermindert. Die Gesamtleistung bewegt sich um TEUR 662 unter dem Niveau des Vorjahres. Der Materialaufwand ist aufgrund im Vorjahr enthaltener Einmaleffekte aus der Geschäftsübertragung von TEUR 5.625 auf TEUR 4.435 gesunken. Der Personalaufwand ist aufgrund allgemeiner Gehaltsanpassungen von TEUR 6.247 auf TEUR 7.065 gestiegen. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr aufgrund des Wegfalls der Einmaleffekte aus der „Spaltung“ von TEUR 7.249 auf TEUR 2.435 im Geschäftsjahr 2023 / 2024 deutlich reduziert.

Die Umsatzerlöse nach IFRS haben sich im LTS-Bereich plangemäß gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Gross Margin hat sich ebenfalls wie geplant entwickelt (siehe 2.4). Das EBIT nach IFRS zum 30. Juni 2024 lag mit TEUR 1.949 etwas unter dem geplanten EBIT nach IFRS von TEUR 2.268.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als solide bezeichnet werden, da die Liquidität gesichert ist, die Eigenkapitalquote nach IFRS bei komfortablen 68% (HGB: 40%) liegt und die Auftragslage auch die nächsten Wirtschaftsjahre ein deutlich positives Jahresergebnis erwarten lässt.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir verwenden für die interne Unternehmenssteuerung eine nach den International Financial Reporting Standards aufgebaute Deckungsbeitragsrechnung. Der Deckungsbeitrag im Segment LTS hat sich zwar zum 30. Juni 2024 gegenüber dem Vorjahr um 9 % erwartungsgemäß verschlechtert, liegt aber immer noch um 0,3 % über der geplanten Gross Margin.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Die Brancheneinschätzung des VDMA für 2023/2024

(veröffentlicht im März 2024 unter https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/89814720)

Volle Auftragsbücher und ein starkes Wachstum im Produktionsvolumen - das ist das Fazit nach Vorlage der statistischen Daten für das Jahr 2023 in der deutschen Fördertechnik- und Intralogistikbranche. Mit geschätzt 27 Mrd. Euro lag das Produktionsvolumen 9 Prozent über dem des Vorjahres 2022. Nach leichten Startschwierigkeiten in der ersten Jahreshälfte legten die Aufträge und in einigen Bereichen damit auch die Produktion im 2. Halbjahr deutlich zu. Das Jahr hat sich damit deutlich besser entwickelt als erwartet. Grund dafür war ein starkes Auslandsgeschäft und eine deutlich gestiegene Investitionsbereitschaft der Kundenbranchen.

Für das laufende Jahr 2024 rechnet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik mit einem Wachstum von zwei Prozent. Aktuell deutet der Auftragseingang auf eine verhalten positive Entwicklung hin. Auch die jüngsten Exportdaten haben sich auf ein ähnliches Niveau eingependelt, so dass derzeit von einem moderaten Wachstum über alle Produktbereiche der Intralogistik hinweg ausgegangen werden kann.

3.2 Die voraussichtliche Entwicklung der TGW Software Services GmbH

Wir rechnen im mittelfristigen Umfeld mit einer weiterhin stabilen und konstanten Unternehmens-Entwicklung. Somit konzentriert sich das Unternehmen - durch die Neuausrichtung des Geschäftsmodells - auf das profitable LTS-Geschäft und das Neukundengeschäft für kleinere und mittlere Projekte. Das ausgewiesene Ergebnis gemäß HGB beinhaltet folgende Faktoren:

Einmaleffekte aus Projekten

Einmaleffekte aus LTS-Portfolio

Operatives LTS-Ergebnis.

Das LTS-Geschäft wird auch in volatilen Wirtschaftslagen als steigend bzw. konstant eingeschätzt. Eine gewisse antizyklische Verhaltensweise der Kunden wird dabei unterstellt.

Die Unternehmensplanung und -steuerung basiert, der Steuerung des Konzerns folgend, auf den IFRS. Danach planen wir im LTS-Bereich einen leicht gestiegenen Umsatz im nächsten WJ 2024/25 im Vergleich zum IST-Umsatz des WJ 2023/24. Die geplante Gross Margin bewegt sich auf dem Niveau des WJ 2023/24. Wir planen daher für das WJ 2024/25 wieder ein deutlich positives EBIT, das allerdings einen moderaten Rückgang durch Wegfall von Einmaleffekten aus dem LTS-Portfolio im Vergleich zum IST-EBIT des WJ 2023/24 aufweist.

In den darauffolgenden Geschäftsjahren rechnen wir weiterhin mit einer positiven Gewinnausweisung auf einem konstanten Niveau. Qualifiziertes Personal stellt auch weiter die Voraussetzung für Qualität, Innovation und Wachstum dar.

Zusammenfassend bedeutet dies, dass die Chancen der TSS in

einem stabilen Beitrag des LTS-Customer-Support-Geschäfts (Bestandskunden und TGW-Kunden)

einer Ausweitung des projektbezogenen LTS-Retrofit-Geschäfts

einer Erweiterung des LTS-Dienstleistungsportfolios

liegen.

Sollte sich die Konjunktur, aus welchen Gründen auch immer (bspw. internationale Konflikte), abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns in der Folge Umsatz- und Ergebnisrisiken in unterschiedlicher Höhe entstehen. Dies wurde auch in Sensitivitätsanalysen simuliert.

In Folge der Pandemie hat es auch positive Impulse gegeben und es entstanden neue Formate und Konzepte im Bereich Homeoffice, Learning und Development. Digitale Wissensvermittlung wurde deutlich mehr genutzt und viel Neues diesbezüglich wurde etabliert. Die Tatsache, dass weiterhin nachhaltig Teams-Besprechungen stattfinden, wird auch zukünftig Einfluss auf die Arbeitswelt (Reisen, Gestaltung von Büroumgebungen etc.) haben.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik, d.h. die liquiden Mittel werden ausschließlich auf Bankkonten und gegebenenfalls Festgeldkonten angelegt.

Innerhalb der TGW Gruppe wurde das im Oktober 2023 gestartete Transformationsprogramm bereits voll etabliert. Es werden laufend und in enger Zusammenarbeit mit externen Beratern auf Ebene der TGW-Gruppe Maßnahmen evaluiert, um die TGW effizienter („lean“) zu gestalten und gleichzeitig die Strukturen für künftiges Wachstum zu schaffen. Aus diesem Transformationsprogramm können sich Änderungen in der Organisationsstruktur und in einzelnen Einheiten ergeben.

 

Teunz, den 13. September 2024

Helmut Assmayr

Ralf Klausnitzer

BILANZ ZUM 30. JUNI 2024

TGW SOFTWARE SERVICES GMBH, TEUNZ

AKTIVA

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30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.728.313,80 3.059.809,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.107,65 191.673,58
II. Sachanlagen 2.707.206,15 2.868.136,24
B. UMLAUFVERMÖGEN 22.783.886,92 32.896.854,95
I. Vorräte 9.311.889,82 24.134.092,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.139.818,55 2.130.127,01
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.301.113,48 (Vorjahr: EUR 1.081.977,09)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 11.332.178,55 6.632.635,51
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 86.725,17 111.040,06
25.598.925,89 36.067.704,83

PASSIVA

30.6.2024
EUR
30.6.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.191.949,58 7.756.523,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 9.942.777,35 9.942.777,35
III. Bilanzgewinn/-verlust 224.172,23 -2.211.253,55
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.352.434,61 1.863.156,74
C. VERBINDLICHKEITEN 13.036.289,60 26.436.968,35
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 462.062,29 (Vorjahr: EUR 450.500,39)
- davon aus Steuern: EUR 216.998,89 (Vorjahr: EUR 124.697,31)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.233,28 (Vorjahr: EUR 8.445,27)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 18.252,10 11.055,94
25.598.925,89 36.067.704,83

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

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2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Rohergebnis 12.524.209,37 17.432.933,35
2. Personalaufwand -7.064.698,23 -6.246.770,92
a) Löhne und Gehälter -6.042.888,22 -5.325.265,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.021.810,01 -921.505,13
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -400.472,89 -478.031,47
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.706.972,53 -2.783.969,51
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 156.468,07 2.619,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.552,00 -565,10
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -36.091,87 -667.375,67
8. Ergebnis nach Steuern 2.445.889,92 7.258.840,21
9. Sonstige Steuern -10.464,14 -10.093,42
10. Jahresüberschuss 2.435.425,78 7.248.746,79
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.211.253,55 -9.460.000,34
12. Bilanzgewinn/-verlust 224.172,23 -2.211.253,55

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JULI 2023 BIS ZUM 30. JUNI 2024

TGW SOFTWARE SERVICES GMBH, TEUNZ

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die TGW Software Services GmbH hat ihren Sitz in Teunz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Amberg unter der Firmennummer HRB 5501.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276 sowie 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte sowie Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach § 253 III HGB bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für geringwertige abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Wert von bis zu EUR 800 kommen unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit Vereinfachungsregelungen (Sofortabschreibung) zur Anwendung.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, ein niedrigerer Wert beizulegen war. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten kommt der gleitende Durchschnittspreis zum Ansatz.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. In diesen einbezogen sind die gemäß § 255 II S. 2 HGB vorgeschriebenen Bestandteile. Zur verlustfreien Bewertung werden - soweit erforderlich - angemessene Abschläge vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen sind zu Nennwerten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen, die aufwands- bzw. ertragsmäßig dem Folgejahr zuzurechnen sind, und wurden entsprechend den Vorschriften des § 250 I bzw. II HGB zu Anschaffungskosten gebildet.

Vom Wahlrecht aktive latente Steuern zu bilden, wurde nicht Gebrauch gemacht.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem jeweiligen Zahlungsbetrag abzüglich der Umsatzsteuer angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 509 (VJ TEUR 6) enthalten. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen bis auf die Kautionen (TEUR 109) in den sonstigen Vermögensgegenständen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Die sonstigen Rückstellungen über TEUR 1.237 (VJ TEUR 1.197) beinhalten insbesondere Personalverpflichtungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für Nacharbeiten und Garantien.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten (VJ TEUR 7). Die erhaltenen Anzahlungen betreffen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.924 (VJ TEUR 21.263).

Aktive latente Steuerdifferenzen resultieren zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus Abwertungen aufgrund drohender Verluste aus schwebenden Geschäften, aus sonstigen Rückstellungen sowie aus verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträgen. Wesentliche passive latente Steuerdifferenzen bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Auf den Ansatz des Aktivüberhangs latenter Steuerdifferenzen wird in Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Die Bewertung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 28,075 %. Der Verlustvortrag wird verrechnet, da anhand der Unternehmensplanung eine Verlustverrechnung innerhalb der auf den Abschlussstichtag folgenden fünf Geschäftsjahre mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr keine Aufwendungen aus Fremdwährungsgeschäften (VJ TEUR 3).

In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 2 (VJ TEUR 1) enthalten. Erträge, die aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes resultieren, werden in Höhe von TEUR 1 (VJ TEUR 1) in den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine Zinsen an verbundene Unternehmen.

V. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte jeweils im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres:

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Geschäftsjahr 2024 Geschäftsjahr 2023
Gewerbliche Mitarbeiter - -
Kaufmännische und technische Angestellte 89 90

Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.041 (VJ TEUR 579). Diese setzen sich zusammen aus Leasingverpflichtungen für Fahrzeuge in Höhe von TEUR 861 (VJ TEUR 272), Mieten und Mietnebenkosten in Höhe von TEUR 104 (VJ TEUR 114), sonstigen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 41 (VJ TEUR 127) und Leasingverpflichtungen für EDV in Höhe von TEUR 35 (VJ TEUR 66).

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TGW Logistics Group GmbH, Marchtrenk, Österreich, als Tochterunternehmen einbezogen. Die TGW Logistics Group GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis der einbezogenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der TGW Logistics Group GmbH wird im Firmenbuch der Republik Österreich unter der Firmenbuchnummer FN 294154 f des Firmenbuchgerichts Landesgericht Wels, Österreich, offengelegt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Helmut Assmayr, Diplom-Ingenieur, Neutraubling

Herr Ralf Klausnitzer, Diplom-Betriebswirt, Vohenstrauß

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden, haben sich nicht ereignet.

 

Teunz, den 13. September 2024

Helmut Assmayr

Ralf Klausnitzer

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.7.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 30.6.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.320.412,58 0,00 0,00 0,00 2.320.412,58
Geschäfts- oder Firmenwert 417.857,66 0,00 0,00 0,00 417.857,66
2.738.270,24 0,00 0,00 0,00 2.738.270,24
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.210.040,92 0,00 0,00 0,00 3.210.040,92
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.143.780,18 24.853,58 35.944,07 0,00 3.132.689,69
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.239,20 44.123,29 0,00 0,00 55.362,49
6.365.060,30 68.976,87 35.944,07 0,00 6.398.093,10
9.103.330,54 68.976,87 35.944,07 0,00 9.136.363,34
scroll
Abschreibungen
Stand am 1.7.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 30.6.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.128.739,00 170.565,93 0,00 2.299.304,93
Geschäfts- oder Firmenwert 417.857,66 0,00 0,00 417.857,66
2.546.596,66 170.565,93 0,00 2.717.162,59
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 880.193,28 84.971,40 0,00 965.164,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.616.730,78 144.935,56 35.944,07 2.725.722,27
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.496.924,06 229.906,96 35.944,07 3.690.886,95
6.043.520,72 400.472,89 35.944,07 6.408.049,54
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Buchwerte
Stand am 30.6.2024
EUR
Stand am 30.6.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.107,65 191.673,58
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
21.107,65 191.673,58
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.244.876,24 2.329.847,64
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.967,42 527.049,40
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.362,49 11.239,20
2.707.206,15 2.868.136,24
2.728.313,80 3.059.809,82

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TGW Software Services GmbH, Teunz:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TGW Software Services GmbH, Teunz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TGW Software Services GmbH, Teunz, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 13. September 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer

gez. Leupold, Wirtschaftsprüfer

BESCHLUSS ÜBER DIE FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES:

Die Gesellschafterin beschließt am 8. Mai 2025 die Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2024.

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