Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 10984
Eingetragen
12.4.2006
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
- der nationale und internationale Handel mit gewerblichen Gütern sowie allumfassende Transport-, Umschlags-, Lagerund Krandienstleistungen mit und ohne Hilfsmittel, - der Erwerb und die Veräußerung von Immobilien, Gebäuden und baulichen Anlagen, - die Pacht und Verpachtung von Immobilien und anderen baulichen sowie technischen Anlagen, - die Maklertätigkeit mit Immobilien, Gebäuden und baulichen Anlagen, - die Bewirtschaftung von Immobilien, Gebäuden und baulichen Anlagen, - gewerblicher Wohn- und Anlagebau, - Postdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Kietz
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Ferdinand Wein
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Oliver Kietz
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Martina Kolditz
seit 13.5.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Antje Wree
Heidesee OT Blossin
64.000 €
25.00%
Peer Vogel
Mittenwalde OT Gallun
64.000 €
25.00%
Stefan Heinecke
Zeuthen
64.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GAAC Commerz GmbH

Mittenwalde/Mark

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.989,00 43.949,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.305.729,58 2.026.150,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 535.281,00 398.608,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.919.049,28 3.092.708,27
4. Geleistete Anzahlungen 296.814,78 1.238.361,49
9.056.874,64 6.755.828,69
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 131.027,61 131.027,61
9.209.891,25 6.930.805,30
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.144.477,94 1.323.397,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.184.310,30 2.286.635,28
2. Sonstige Vermögensgegenstände 554.610,78 419.494,65
2.738.921,08 2.706.129,93
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 531.989,74 953.234,06
4.415.388,76 4.982.761,61
C. AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 371.485,82 53.352,70
13.996.765,83 11.966.919,61

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
Eigene Anteile -64.000,00 -64.000,00
II. Kapitalrücklage 180.182,31 180.182,31
III. Andere Gewinnrücklagen 54.791,00 54.791,00
IV. Bilanzgewinn 3.486.222,50 3.178.682,16
davon Gewinnvortrag EUR 3.088.682,16 (Vj. EUR 2.067.048,95)
3.913.195,81 3.605.655,47
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.530.682,63 1.564.200,35
2. Steuerrückstellungen 122.364,83 301.853,22
3. Sonstige Rückstellungen 425.663,81 381.309,23
2.078.711,27 2.247.362,80
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.959.005,75 3.840.228,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.359.814,49 1.566.337,41
3. Erhaltene Anzahlungen 29.411,76 24.517,13
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel 0,00 5.883,95
5. Sonstige Verbindlichkeiten 596.091,58 612.785,30
davon aus Steuern EUR 67.921,03 (Vj. EUR 104.190,41)
7.944.323,58 6.049.752,13
D. PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 60.535,17 64.149,21
13.996.765,83 11.966.919,61

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 9.719.536,83 9.704.755,75
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.574.577,55 -4.228.450,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.266.643,74 -1.164.388,61
davon für Altersversorgung EUR 134.195,80 (Vj. EUR 141.618,80)
-5.841.221,29 -5.392.839,40
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.302.288,29 -1.201.226,21
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.888.564,73 -1.495.227,32
5. Erträge aus Beteiligungen 7.552,50 5.321,17
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.406,05 6.413,94
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -128.237,39 -49.185,84
davon aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen EUR 32.237,00 (Vj. EUR 29.775,00)
8. Finanzergebnis -115.278,84 -37.450,73
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -116.546,20 -456.874,79
10. Ergebnis nach Steuern 455.637,48 1.121.137,30
11. Sonstige Steuern - -58.097,14 -9.504,09
12. Jahresüberschuss 397.540,34 1.111.633,21
13. Gewinnvortrag 3.178.682,16 2.142.048,95
14. Ausschüttung -90.000,00 -75.000,00
15. Bilanzgewinn 3.486.222,50 3.178.682,16

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die GAAC Commerz GmbH hat ihren Sitz in Mittenwalde/Mark und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 10984 CB eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert und linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert, vermindert um die planmäßige Abschreibung. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 betragen, werden in einem Sammelposten aktiviert und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 250 werden im Aufwand erfasst.

Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen, soweit der Grund für die Wertberichtigung entfallen ist, maximal bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten.

Die in den Finanzanlagen bilanzierten Gesellschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit der fortgeführte Buchwert den beizulegendem Wert übersteigt und eine dauerhafte Wertminderung anzunehmen ist. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, soweit die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelsware werden grundsätzlich mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigen Tageswerten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, welche sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderte Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferung und Leistung und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden ebenfalls gebildet.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der Projected Unit Credit-Methode (PUC-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Für Anwartschaften mit einer 15-Jahres-Restlaufzeit gemäß RückAbzinsV - Dezember 2023 mit einem Zins von

1,82 % p. a. 10-Jahres-Durchschnitt (bilanziert)
1,74 % p. a. 7-Jahres-Durchschnitt (Vergleichswert Ausschüttungssperre)

Für laufende Rentenzahlungen mit einer 2-Jahres-Restlaufzeit gemäß RückAbzinsV - Dezember 2023 mit einem Zins von

0,95 % p. a. 10-Jahres-Durchschnitt (bilanziert)
1,03 % p. a. 7-Jahres-Durchschnitt (Vergleichswert Ausschüttungssperre)
 

"Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck

(Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln)

Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht in die Bewertung eingeflossen, da den Verpflichtungen feste Rentenbeträge zu Grunde liegen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Der Bruttoanlagenspiegel wird separat am Ende des Anhanges auf Blatt 6 wiedergegeben.

2. Vorräte

Die Vorräte beinhalten Warenbestände i. H. v. € 1.144.477,94 (Vorjahr: € 1.323.397,62).

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Bilanzstichtag i. H. v. € 2.184.310,30 (Vorjahr: € 2.286.635,28). Wertberichtigungen sind i. H. v. € 17.600 (Vorjahr: € 18.500) erfasst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten erwartete Bonuszahlungen i. H. v. € 214.000,00 (Vorjahr: € 264.632,98) sowie Steuererstattungen für 2023 i. H. v. € 208.264.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen befindet sich keine Position mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagios i. H. v. € 366.972,63 (Vorjahr: € 47.591,63) enthalten.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 sind Pensionsrückstellungen i. H. v. € 1.912.976,00 passiviert. Der Bilanzausweis i. H. v. € 1.530.682,63 ergibt sich aus der Saldierung mit der Rückdeckungsversicherung i. H. v. € 382.293,37 (§ 246 Abs. 2 HGB).

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 2.541,00 (Vorjahr: € 16.897,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Urlaubsrückstellung 97.800 €
Abschlussprüfung 10.300 €
Jubiläumsrückstellung 86.087 €
Archivierung 4.000 €
Steuererklärung 10.000 €
Berufsgenossenschaft 100.632 €
Klage Sozialversicherung 116.125 €
Offenlegung Jahresabschluss 720 €
Summe 425.664 €

7. Verbindlichkeiten

Die Laufzeitangaben zu den Verbindlichkeiten werden separat am Ende des Anhanges auf Blatt 7 wiedergegeben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten i. H. v. € 4.206.001,21 (Vorjahr: € 2.438.754,96) Verbindlichkeiten gegenüber Leasingbanken.

Zum Bilanzstichtag sind Darlehen i. H. v. € 1.542.857,14 mit einer Grundschuld i. H. v. € 1.099.277,54 besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. € 16.991,51 (Vorjahr: € 16.991,52).

8. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse zu nicht auf der Passivseite auszuweisenden Verbindlichkeiten bestehen nicht.

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Form von Leasingverträgen mit einem Gesamtbetrag i. H. v. € 2.045.438,45 bei Vertragslaufzeiten bis längstens 2027.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen i. H. v. € 32.237,00 und Erträge aus Rückdeckungsansprüchen zu Pensionsrückstellungen i. H. v. € 52.852,72 (§ 246 Abs. 2 HGB).

V. Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Kalenderjahr 2023

Angestellte/Arbeiter 120
davon SV-pflichtig Beschäftigte 116
geringfügige entlohnte Beschäftigte 2
Rentner 2

Geschäftsführer 2023 waren:

 

Herr Peer Vogel, Diplomingenieur

 

Herr Stefan Heinecke, Diplombetriebswirt

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag:

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. € 397.540,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mittenwalde, am 31. März 2024

GAAC Commerz GmbH

Die Geschäftsführung

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand zum 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.662,51 0,00 0,00 0,00 154.662,51
154.662,51 0,00 0,00 0,00 154.662,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.039.132,35 1.161.306,40 1.229.573,24 0,00 7.430.011,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 765.119,15 216.000,00 0,00 37.687,22 943.431,93
3. Andere Anlagen; Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.849.165,07 1.938.472,07 0,00 484.478,54 9.303.158,60
4. Geleistete Anzahlungen 1.238.361,49 288.026,53 -1.229.573,24 0,00 296.814,78
14.891.778,06 3.603.805,00 0,00 522.165,76 17.973.417,30
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 131.027,61 0,00 0,00 0,00 131.027,61
131.027,61 0,00 0,00 0,00 131.027,61
Anlagevermögen gesamt 15.177.468,18 3.603.805,00 0,00 522.165,76 18.259.107,42
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023 Abschreibungen lfd. Jahr Abgänge Stand zum 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 110.713,51 21.960,00 0,00 132.673,51
110.713,51 21.960,00 0,00 132.673,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.012.981,77 111.300,64 0,00 3.124.282,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 366.510,80 79.327,35 37.687,22 408.150,93
3. Andere Anlagen; Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.756.456,80 1.089.700,30 462.047,78 5.384.109,32
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.135.949,37 1.280.328,29 499.735,00 8.916.542,66
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 8.246.662,88 1.302.288,29 499.735,00 9.049.216,17
Restbuchwert
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.989,00 43.949,00
21.989,00 43.949,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.305.729,58 2.026.150,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 535.281,00 398.608,35
3. Andere Anlagen; Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.919.049,28 3.092.708,27
4. Geleistete Anzahlungen 296.814,78 1.238.361,49
9.056.874,64 6.755.828,69
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 131.027,61 131.027,61
131.027,61 131.027,61
Anlagevermögen gesamt 9.209.891,25 6.930.805,30

Verbindlichkeitenspiegel

31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag € bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren > 5 Jahren Art der Sicherheiten
1. gegenüber Kreditinstituten 5.959.005,75 1.426.305,48 3.227.997,35 1.304.702,92 Grundschuld, Globalzession, Sicherungsübereignung
2. erhaltene Anzahlungen 29.411,76 29.411,76 0,00 0,00 keine
3. aus Lieferungen und Leistungen 1.359.814,49 1.359.814,49 0,00 0,00 teilweise Eigentumsvorbehalt
4. Wechsel 0,00 0,00 0,00 0,00 Verpfändungsvertrag
5. sonstige Verbindlichkeiten 596.091,58 579.100,07 0,00 16.991,51 keine
dav. aus Steuern 67.921,03 67.921,03 0,00 0,00
dav. im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
dav. übrige 511.179,04 511.179,04 0,00 0,00
dav. ggü. Gesellschaftern 16.991,51 0,00 0,00 16.991,51
Summe 7.944.323,58 3.394.631,80 3.227.997,35 1.321.694,43

31. Dezember 2022

davon mit einer Restlaufzeit von
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag € bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren > 5 Jahren Art der Sicherheiten
1. gegenüber Kreditinstituten 3.840.228,34 1.115.470,76 2.044.043,32 680.714,26 Grundschuld, Globalzession, Sicherungsübereignung
2. erhaltene Anzahlungen 24.517,13 24.517,13 0,00 0,00
3. aus Lieferungen und Leistungen 1.566.337,41 1.566.337,41 0,00 0,00 teilweise Eigentumsvorbehalt
4. Wechsel 5.883,95 5.883,95 0,00 0,00 Verpfändungsvertrag
5. sonstige Verbindlichkeiten 612.785,30 595.793,79 0,00 16.991,51 keine
dav. aus Steuern 104.190,41 104.190,41 0,00 0,00
dav. im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
dav. übrige 491.603,38 491.603,38 0,00 0,00
dav. ggü. Gesellschaftern 16.991,51 0,00 0,00 16.991,51
Summe 6.049.752,13 3.308.003,04 2.044.043,32 697.705,77

LAGEBERICHT der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Tätigkeitsfelder der Gesellschaft haben sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Es wird in folgenden Geschäftsfeldern gearbeitet:

a)

Logistikdienstleistungen in den Bereichen Transport und Spedition im überwiegend nationalen Bereich.

Autokranvermietung und Ladekrandienstleistungen auf dem nationalen Markt.

Vermietung von Büroräumen, Warmlagerflächen, Freilagerflächen, gedeckten Lagerflächen sowie Umschlagsleistungen.

Werkstatt mit der Funktion eines DEKRA-Stützpunktes, HIAB-Servicepartner für die Reparatur und Wartung der Marken HIAB, JONSERED und MULTILIFT sowie Reparatur und Wartung für FASSI Ladekrane.

b)

Baustoffgroßhandel mit integriertem Baufachmarkt für Groß- und Einzelhandel sowohl regional, als auch bundesweit. Regionaler Stahlhandel mit einfachen Vorfertigungsleistungen und Betonstahlbiegerei.

c)

Kurier-, Express-, Paketdienstleistungen im Gebiet Berlin-Brandenburg.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die allmähliche wirtschaftliche Entspannung nach der Corona-Krisensituation setzte sich in 2023 nicht fort. Die Energiepreise, welche durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten die Wirtschaft. Der fortwährende Krieg sowie weitere geopolitische Spannungen und das Agieren der deutschen Regierung verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Der allgemein hohen Inflation begegnete die Europäische Zentralbank mit der Abkehr vom Niedrigzinsniveau und der Erhöhung des Leitzinses zuletzt auf 4,5 %. Steigende Zinsen verschlechterten die Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg nominal auf rund 4,12 Billionen Euro, was jedoch der hohen Inflation geschuldet war. Preisbereinigt sank das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent und stürzte die deutsche Wirtschaft in eine Rezession.

Die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 preisbereinigt leicht zurück (- 0,1 %). Dabei waren das Produzierende Gewerbe ohne Bau (-2,0 %) sowie der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) die Treiber. Insbesondere Groß- und Einzelhandel gaben deutlich nach. Dagegen konnte der Bereich Information und Kommunikation erneut Zuwächse (+2,6 %) verzeichnen. Entscheidend für den Rückgang im produzierenden Gewerbe (ohne Bau) war eine niedrigere Produktion in der Energieerzeugung durch das Abschalten von Atomkraftwerken und der sinkenden Energieproduktion aus Braun- und Steinkohle. Besonders in den energieintensiven Industriezweigen wie Chemie- und Metallindustrie sank die Produktion aufgrund der hohen Energiepreise erneut. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar, was sich besonders auf den Hochbau auswirkte. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt dennoch ein kleines Plus (+0,2 %).

Trotz geringerer Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr und erheblicher Lohnerhöhungen gingen die Konsumausgaben der privaten Haushalte preisbereinigt zurück (-1,1 %). Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %. Vor allem die Preise für Nahrungsmittel und Energie stiegen oder lagen weiter auf hohem Niveau. Hohe Lohnabschlüsse, Mindestlohnerhöhung und Inflationsausgleichzahlungen führten zu einer Nettolohnsteigerung (+8,6 %), welche über der Inflationsrate lag und somit zu Reallohngewinnen führte. Die staatlichen Konsumausgaben sanken (-1,7 %) vor allem durch den Wegfall von Coronamaßnahmen sowie Bauinvestitionen.

Die Beschäftigung stieg im Jahr 2023 (+0,7 %) durch Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Die Arbeitslosenquote nahm leicht zu und lag bei 5,7 %.

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Unternehmen muss aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation, insbesondere in der Bauwirtschaft, sowie Kaufzurückhaltung der Kunden einen Umsatzrückgang (-5 %) zum Vorjahr verzeichnen.

Während die Bereiche Paketdienst (+6,5 %) und Transport (+8,3 %) Umsatzzuwächse generieren konnten, verlor der Baustoffhandel (-16,7 %) zum Vorjahr. Zum einen sind die Umsatzrückgänge im Baustoffhandel durch Preissenkungen von Produkten getrieben, zum anderen auch von der zurückgehenden Auftragslage im Baugewerbe. Der Stahlhandel hat hier (-35 %) zum Vorjahr den größten Rückgang zu verzeichnen, gefolgt vom Garten- und Landschaftsbau (-24 %) und dem Hochbau (-6 %). Lediglich im Baumarktsegment konnte ein Umsatzzuwachs (+11 %) erzielt werden.

Im Bereich Transport konnten durch höhere Frachtpreise in Folge gestiegener Maut- und Lohnkosten in den Sparten Güterverkehr (+5 %) und Ladekran (+11 %) Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahr generiert werden. Besonders der Ladekranbereich war durch eine gute Auftragslage gekennzeichnet, während der Umsatzzuwachs im Autokranbereich (+6 %) vornehmlich auf den Verkauf eines Autokranes zurückzuführen ist. Generell machten sich in der Sparte Autokran die Anzeichen der schwächelnden Bauwirtschaft bemerkbar. Die angespannte Personalsituation im Fahrpersonalbereich mit zum Teil fehlender Besetzung von Fahrzeugeinheiten entspannte sich etwas im Jahresverlauf. Die Gefahr verschob sich gerade im Autokranbereich in Richtung mangelnder Fahrzeugauslastung bei hoher Fixkostenbelastung.

Die Kaufzurückhaltung der Konsumenten spiegelt sich auch weiterhin im Bereich Paketdienst wider, ein weiterer Sendungsmengenrückgang blieb jedoch aus. Der Umsatzzuwachs ist auf Preisanpassungen in Folge der Mindestlohnerhöhung zum 1.10.2022 zurückzuführen, welche sich in 2023 auswirkte.

Die Geschäftsjahresprognose konnte leicht übertroffen werden, liegt jedoch deutlich unter Vorjahr.

Das Unternehmen hält seine Funktion als Ausbildungsbetrieb weiter aufrecht, jedoch blieben im Jahr 2023 alle angebotenen Berufsausbildungsfelder mangels Bewerber/-innen unbesetzt.

4. Ertragslage

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 28.979 erzielen, was einem Rückgang von T€ 1.466 entspricht.

Der Umsatzrückgang bei gestiegener Kostensituation führt zu Ergebnisplanunterschreitung.

Im Baustoffhandel führt der Umsatzrückgang bei reduzierter Rohertragsquote und bestehenden Fixkosten zu einer Halbierung der Ergebnisquote.

Der Transport kann trotz der schwächelnden Auftragslage im Autokranbereich den Ergebnisplan leicht übertreffen.

Im Bereich Paketdienst kann der Ergebnisplan leicht übertroffen werden, jedoch sinkt in Folge der Kostensteigerungen die Ergebnisquote.

Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von T€ 397 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 1.111) aus.

5. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist solide. Insbesondere Ersatzinvestitionen sowie Investitionen im Rahmen des Standortausbaus und der neuen Baustofflagerhalle zum Teil aus dem Cashflow finanziert, wirkten sich auf die Liquidität aus. Die vereinbarten Zahlungsverpflichtungen wurden zeitgerecht erfüllt.

Der Cashflow in Höhe von T€ -421 setzt sich aus den Cashflows:

aus laufender Tätigkeit (T€ 1.131),

aus Investitionstätigkeit (T€ -3.581)

und aus Finanzierungstätigkeit (T€ 2.028)

zusammen.

Im Baustoffhandel wurde der Portalkran im Außenbereich verschrottet und durch einen Turmdrehkran ersetzt. Die Bandsäge in der Stahlhalle musste ebenfalls ersetzt werden. Ein dritter Liefer-LKW mit Ladekranaufbau und Hänger wurde angeschafft. Drei Diesel-Gabelstapler wurden durch zwei elektrisch betriebene Lithium-lonen Gabelstapler und einen modernen Diesel- Gabelstapler ersetzt.

Im Transportbereich gab es Ersatzinvestitionen in sechs LKW mit Ladekran, 5 Anhänger sowie eine Sattelzugmaschine. Zwei Ladekranfahrzeuge wurden verkauft. Ein Autokran wurde vom Mietkauf in das Anlagevermögen übernommen. Ein weiterer Autokran wurde verkauft. Für die Nutzfahrzeugwerkstatt wurde ein Transporter als Servicewagen angeschafft.

Beim Paketdienst wurde ein Transporter veräußert.

Zudem wurden diverse Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau einer Baustoffhalle und der Erschließung der Außenanlage auf dem Betriebsgelände getragen. Hinzu kamen notwendige Erneuerungs- bzw. Ersatzmaßnahmen im Bereich der Elektroverteilung auf dem Betriebsgelände.

Im täglichen Ablauf werden die Umsätze, Roherträge und liquiden Mittel überprüft. Im wöchentlichen Rhythmus wird die Finanzlage analysiert.

In monatlichen Soll-Ist-Vergleichen werden Umsatz, Kosten und Erträge zu den geplanten und den Vorjahreswerten ins Verhältnis gesetzt.

Es besteht eine freie Kreditlinie in Höhe von T€ 1.400.

6. Vermögenslage

Das Geschäftsjahr schließt mit einer Bilanzsumme von T€ 13.996 (Vorjahr T€ 11.966).

Der Anstieg des Sachanlagevermögens um T€ 2.301 ist auf die getätigten Investitionen unter Berücksichtigung der Abschreibungen zurückzuführen.

Das Umlaufvermögen sank um T€ 567 insbesondere durch Reduzierung der Vorräte um T€ 178, geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 102 sowie Abschmelzen der Liquidität um T€ 421.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund des Jahresüberschusses nominal erhöht. Die Eigenkapitalquote sank jedoch in Folge der investitionsanhängigen Fremdkapitalaufnahme um 2 Prozentpunkte auf 28 %.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten von T€ 1.894 resultiert aus höheren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ +2.118).

7. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist ausbaufähig auf einem akzeptablen Niveau. Das Eigenkapital ist in Folge des positiven Geschäftsergebnisses weiter gestiegen und befindet sich auf einem für die Branche guten Stand.

8. Chancen und Risiken

Die durch den Ukraine-Krieg und globale Krisen bedingte Inflation führt zu Kaufkraftverlust und einer generellen Kaufzurückhaltung in der Bevölkerung sowie Investitionszurückhaltung der Unternehmen. Die als inflationäre Gegenmaßnahme ergriffenen Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank führen zu rasant steigenden Zinskosten unter anderem auch für Baukredite. In Kombination führt dies zu überdimensional steigenden Baukosten. Trotz hoher Baunachfrage und hohem Baubedarf bleibt somit das Risiko einer Stagnation oder Rezession der Baubranche mit negativen Auswirkungen in allen baunahen Geschäftsbereichen. Durch den weiterhin hohen Baubedarf sowie dem im Rahmen der Energiewende erforderlichem Sanierungsbedarf im Gebäudebestand besteht die Chance, von einem erneuten Wachstum der Baubranche zu partizipieren, obgleich die energetische Sanierung im Verhältnis bisher wenig Nachfrage findet.

In Folge weiterhin fehlenden Personals auf dem Arbeitsmarkt und altersbedingtem Ausscheiden von Mitarbeitern bei fehlenden Nachwuchskräften und permanenter Erhöhung der Mindestlöhne, steigen die Personalkosten weiterhin außerordentlich und stetig über alle Hierarchieebenen hinweg. Die inflationäre Entwicklung und der finanzielle Lohnausgleich bergen zudem das Risiko einer nicht aufzuhaltenden Lohn-Preisspirale. Dem entgegen steht die natürliche Trägheit des Marktes, welcher Preiserhöhungen nur äußerst langsam realisiert. Somit ergibt sich das fortwährende Risiko zu schnell wachsender Personalkosten, welche nicht in ebensolcher Geschwindigkeit an den Markt weitergegeben werden können. Die Gefahr der Unternehmensinsolvenzen steigt somit besonders in wirtschaftlich schwachen Zeiten und birgt das Risiko von Kettenreaktionen in ganzen Branchen, die zu einer langwährenden Rezession führen könnte. Die im Verhältnis zur Wirtschaftskraft stärker steigenden Personalkosten machen zudem den Markt deutlich unattraktiver für Investoren von außen, während auf dem Inlandsmarkt Privatunternehmen aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit und oder fehlender Nachfolgeregelung schließen, was das Risiko einer strukturellen Rezession auf dem nationalen Markt verstärkt.

Der Fachkräftemangel sowie der starke Wettbewerb größerer, überregionaler und globaler Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt bergen das Risiko weiterer Mitarbeiter-Fluktuation, ungesunder Lohnsteigerungen und fehlender Stellennachbesetzung. Dies führt zu qualitativer Schwächung und erhöhtem Aufwand für die Akquise und Einarbeitung von Mitarbeitern sowie dazu, dass Leistungen auf dem Markt nicht ständig bis gar nicht mehr angeboten werden können. Es besteht die Gefahr einer rezessiven Entwicklung des Unternehmens und Verlust der Marktposition. Chancen dem Fachkräftemangel durch Zuwanderung entgegenzuwirken, haben sich in der Vergangenheit kaum ergeben. Die positive wirtschaftliche Entwicklung im osteuropäischen Raum verringert weiter die Möglichkeit, dem Fachkräftemangel aus dieser Richtung zu begegnen. Zusätzlich entsteht durch das Ringen aller Marktteilnehmer nach Mitarbeitern in Kombination mit den arbeits- und sozialrechtlichen Vorteilen für Arbeitnehmer eine soziale Sicherheit, welche es Arbeitnehmern ermöglicht, aus gesellschaftlichen und arbeitsrechtlichen Strukturen auszubrechen, den Schaden für Unternehmen und Gesellschaft billigend in Kauf nehmend (Werteverfall). Dies wirkt sich zusätzlich negativ auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland aus und führt zu sinkenden Investitionen.

Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher in Krisenzeiten birgt das Risiko sinkender Paketmengen und verbundener Umsatzrückgänge im Paketdienst. Der Fachkräftemangel zwingt zu Produktivitätssteigerungen und alternativen Abwicklungssystemen. Der Marktausbau global agierender, kapitalstarker Marktteilnehmer in der KEP-Branche führt zur weiteren Verschärfung der Wettbewerbssituation auf dem Anbieter- und Arbeitsmarkt und birgt das Risiko sinkender Margen im stattfindenden Verdrängungswettbewerb bei steigenden Kosten. Die Einmischung der Politik und des Gesetzgebers in die KEP-Branche als Chance einheitlicher, regulierter Marktbedingungen und fairen Wettbewerbs hat sich bislang nicht bewahrheitet. Die im Rahmen der Energie- und Verkehrswende vom Gesetzgeber geforderten Maßnahmen bergen das Risiko erheblicher Investitionskosten in einem weiterhin volatilen Markt.

Im Bereich Baustoffhandel besteht das Risiko, Umsätze aufgrund einer weiterhin schwachen Baubranche zu verlieren. Zudem führt ein kleiner werdender Absatzmarkt zu erheblichen Angebotskämpfen der Wettbewerber um die Aufträge, zu Lasten der Marge und Rentabilität. Die Branchenschwäche wirkt sich zudem negativ auf die Attraktivität der Branche aus und birgt das Risiko von Personalabwanderung in andere Branchen. Die Standorterschließung mit Logistikkonzept bietet die Chance des effektiveren Personaleinsatzes und Produktivitätsgewinns im Baustofflager. Die voranschreitende Infrastrukturentwicklung durch den Großflughafen BER und die Ansiedlung von Großunternehmen wie TESLA ermöglichen weiterhin Wachstumschancen durch Baudienstleistungen im unmittelbaren Unternehmensumfeld. Der Flughafen als Arbeitgeber sowie sich ansiedelnde kapitalstarke Unternehmen bergen jedoch das Risiko einer weiteren Verschärfung auf dem bereits verknappten Arbeitsmarkt und einer weiteren Anhebung des allgemeinen Lohnniveaus in der Region.

Durch die Erschließung des Betriebsstandortes, Schaffung von sach- und fachgerechten Lagermöglichkeiten sowie einer effektiven Standortlogistik, weitere Anpassung der Sortimentsstruktur und Ausbau der regionalen Markenbekanntheit sowie der Kundenstruktur im Baustoffhandel-Stahlhandel sehen wir die Chance, Marktanteile im Einzelhandels- als auch Großhandelssegment zu gewinnen. Durch den Leistungsausbau im Stahlhandelssegment sehen wir die Chance, bei einsetzender Marktbelebung, auch größere Stahlaufträge eigenständig abzuwickeln und somit weitere Marktanteilsgewinne und Umsatzsteigerungen zu generieren. Die Vernetzung des Stahl- und Baustoffhandelsportfolios bietet zudem die Chance von weiteren Kundensynergieeffekten zu profitieren.

Eine qualifizierte Außendiensttätigkeit soll zudem die Zusammenarbeit der Bereiche Baustoffhandel und Transport weiter fördern und durch die damit verbundene Leistungsbündelung die Chance und Basis für Synergieeffekte und Marktanteilsgewinne des Gesamtunternehmens bieten.

In der stetigen technischen Anpassung der ziehenden Einheiten im Güterverkehr und im Ladekranbereich sehen wir, insbesondere vor dem Hintergrund der Mautpolitik, CO 2 -Besteuerung und der Energie- sowie Verkehrswende, die Chance einer verbesserten Marktposition, geringerer Betriebskosten sowie des Imagegewinns. Die weiterhin angespannte Personalsituation mit ihrem Mangel an Berufskraftfahrern vor dem Hintergrund des altersbedingten Ausscheidens und fehlendem Nachwuchses birgt das Risiko, Fahrzeuge nicht besetzt zu bekommen und Leistungen reduzieren zu müssen. Durch den flexibleren Einsatz von Fahrpersonal innerhalb der Bereiche besteht die Chance, Effizienz für das Gesamtunternehmen zu erschließen. Die Erhöhung der Mautkosten sowie zusätzliche CO 2 -Bepreisung und Notwendigkeit der Vorfinanzierung bergen das Risiko einer Liquiditätslücke, welche sich bei schleppender Zahlweise oder Zahlungsausfall weiter verschärft. Zudem drücken nicht weiterberechenbare Leerkilometer die Gesamtrentabilität. Erheblich gestiegene Kosten für Neufahrzeuge, hohe Ersatzteil-, Reparatur- sowie Fahrzeugausfallkosten führen zu deutlich höheren Fahrzeugkosten. Die Chance, die Marktpreise im erforderlichen Umfang anzuheben, gestaltet sich in Folge des starken Wettbewerbs als schwierig. Das Risiko einer kaum zu realisierenden Kostenweitergabe an den Markt und geringerer Margen überwiegt.

Die mit dem Bau der Baustofflagerhalle einhergehende Auflage der unteren Wasserschutzbehörde zwingt das Unternehmen die Oberflächenentwässerung für das gesamte Betriebsgelände und die vorgeklärte Einleitung in den öffentlichen Raum nachzuweisen. Es wird in diesem Zusammenhang erforderlich, Teile des Oberflächenentwässerungssystems zu erneuern sowie Sedimentationsanlagen als Vorklärer zu installieren. Der Kapitalaufwand und die Umsetzungsvorgabe stellen, vor dem Hintergrund der derzeitigen Rezession, ein signifikantes finanzielles Risiko dar.

Wir sehen uns neben den Auswirkungen des andauernden russischen Krieges gegen die Ukraine weiteren globalen Krisensituationen sowie den Entscheidungen der Bunderegierung ausgesetzt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen lassen sich zum heutigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Wir sehen hier ein signifikantes Risiko in Hinblick auf die Erreichung der Umsatz- und Profitabilitätsziele für 2024. Ein Frühwarnsystem ist implementiert, um schnellstmöglich auf Veränderungen im Markt reagieren zu können.

Vorbehaltlich der noch nicht absehbaren weiteren Folgen, die im Zusammenhang mit den Krisensituationen entstehen können, planen wir 2024 ein positives operatives Ergebnis zu erzielen und einen ausgeglichenen Cashflow zu erzeugen. Unter dieser Prämisse und ohne Berücksichtigung möglicher Krisenfolgen sind signifikante bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht erkennbar.

9. Prognosebericht

Ziel der Unternehmung in 2024 ist es, die Marktanteile im Baustoffhandel zu halten und stabile Strukturen zu generieren. Die hierfür erforderlichen Möglichkeiten sollen durch den weiteren Standortausbau geschaffen werden. Über die Nutzung digitaler Informationsplattformen soll eine frühzeitige Kenntnis über Bauprojekte gewonnen werden, um an deren Realisierung zu partizipieren. Mit der Außendarstellung als Kompetenzzentrum für das Thema energetische Sanierung in der Region besteht das Ziel dem Privatkunden eine Anlaufstelle zu geben.

Auf den Verkauf von Fahrzeugen im Transportbereich in 2023 folgen entsprechende Ersatzinvestitionen in 2024 mit dem Ziel der weiteren Anpassung und Spezifizierung an die sich ändernden Marktgegebenheiten. Die verstärkte Außendiensttätigkeit soll zur weiteren Bindung von Direktkunden und zusätzlichen Aufträgen, auch bereichsübergreifend in Kombination mit dem Krandienst, Güterverkehr und dem Baustoffhandel, führen.

Im Bereich Paketdienst besteht das Ziel, die Prozessstabilität zu halten und eine starke Vertragspartnerstruktur zu implementieren. Durch die Sicherstellung der gesetzlichen Präqualifizierung nachgeordneter Auftragnehmer soll zudem das Risiko in diesem Bereich minimiert werden. Die Auftraggeberprojekte im Rahmen der Verkehrswende in Berlin sollen umgesetzt werden.

Durch den weiteren Ausbau der Digitalisierung im Unternehmen sollen Prozesse verschlankt und effektiver gestaltet werden um Fehlerquoten zu senken und mit den bestehenden Ressourcen die steigenden Anforderungen realisieren zu können.

Der durch die Unternehmensführung für das Geschäftsjahr 2024 aufgestellte Plan weist ein operatives Ergebnis von + 615 T€ und Umsatzerlöse von 28.644 T€ aus.

Das erste Quartal, war insbesondere in den ersten beiden Monaten des Jahres durch eine schlechte Auftragslage im Baubereich geprägt, welche sich besonders auf den Baustoffhandel, Stahlhandel und Autokranbereich negativ auswirkte. Die Verunsicherung der Privathaushalte ließ dagegen etwas nach und führte zu leicht steigenden Sendungsmengen im Paketdienst.

Der im ersten Quartal generierte Umsatz liegt leicht über Plan, jedoch unter dem Vorjahreszeitraum. Gleiches gilt für das operative Ergebnis.

Die möglichen Auswirkungen des Krieges, politischer, gesetzgeberischer und finanzpolitischer Maßnahmen auf die Planung, können zum derzeitigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden.

 

Mittenwalde, 16.05.2024

Heinecke, Geschäftsführer

Vogel, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25. Juli 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GAAC Commerz GmbH, Mittenwalde/Mark,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GAAC Commerz GmbH, Mittenwalde/Mark - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GAAC Commerz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 10. Juni 2024

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