Suroflex GmbH
Eisenhämmerstraße 9, 92237 Sulzbach-Rosenberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christine Dr. Schilling seit 6.9.2024 | Prokura |
Enrico Pomsel seit 11.1.2023 | Geschäftsführer |
Jonas Apfelbacher seit 1.12.2022 | Prokura |
Mark Maybaum seit 16.9.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Suroflex GmbHSulzbach-RosenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SUROFLEX GMBH, SULZBACH-ROSENBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023SUROFLEX GMBH, SULZBACH-ROSENBERGI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Suroflex GmbH hat ihren Sitz in Sulzbach-Rosenberg und ist eingetragen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Amberg (HRB 6143). II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Suroflex GmbH (kurz "Suroflex") wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Suroflex erfüllt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 die Kriterien für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Umsatzkostenverfahren beibehalten. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. III. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Allgemeine Angaben Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewandt. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend, 3 bis 5 Jahre, linear - im Zugangsjahr zeitanteilig - abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden bezogen auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren linear abgeschrieben. Auf Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre linear abgeschrieben. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgt mit dem Nennbetrag. Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei die Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Für erkennbare Risiken aufgrund überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit werden bei den Vorräten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringbarkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Der Aktivwert der Zeitkontenrückdeckung für Altersteilzeit aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 280 ist mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe T€ 418 verrechnet worden. Die unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten und damit der beizulegende Zeitwert i. S. d. § 255 Abs. 4 S. 4 HGB entsprechen dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich einer etwa unwiderruflich zugeteilten Überschussbeteiligung (Aktivwert). Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt auf Basis eines Zinssatzes von 1,03 bis 1,18 % bei einer Duration von bis zu fünf Jahren. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre laut Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit 2 % berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Die Umrechnung in EUR erfolgte bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten nach Maßgabe des Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag gem. § 256a HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich nach Maßgabe des Wechselkurses zum Tag der Entstehung der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten bewertet. Im Rahmen der Folgebewertung werden in Abhängigkeit von der Entwicklung des Wechselkurses Forderungen mit dem niedrigeren bzw. Verbindlichkeiten mit dem höheren Umrechnungskurs zum Abschlussstichtag bewertet. Differenzen aus der Währungsumrechnung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. IV. Erläuterungen zu Bilanzposten Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage A beigefügtem Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 35 (Vj.: T€ 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ein Disagio in Höhe von T€ 6 (Vj.: T€ 4). Passiva Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten und ihre Restlaufzeiten gliedern sich wie folgt:
Im Vorjahr wiesen die Verbindlichkeiten - mit Ausnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 854 (Restlaufzeit 1-5 Jahre) sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 82 (Restlaufzeit 1-5 Jahre) - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren zum 31. Dezember 2023 wie folgt besichert:
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Das Rohergebnis enthält Währungskursgewinne (T€ 6; Vj.: T€ 30). Personalaufwand Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
Der Personalaufwand enthält in Höhe von T€ 205 den Zuschuss zur Sozialversicherung im Rahmen des Kurzarbeitergeldes. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungsdifferenzen (T€ 12; Vj.: T€ 7). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position enthält Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2 (Vj.: T€ 0). Der Zinsaufwand aus der Altersteilzeitverpflichtung betrug T€ 1 und wurde mit den korrespondierenden Erträgen des Deckungsvermögens von T€ 1 verrechnet. VI. Sonstige Angaben Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer
Haftungsverhältnisse
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt. Diese Einschätzung beruht vor allem auf den Bonitätsbeurteilungen der Primärverpflichteten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Suroflex GmbH war im Geschäftsjahr:
Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB Suroflex GmbH, Sulzbach-Rosenberg
Sulzbach-Rosenberg, 29.03.2024 gez. Mark Maybaum, Geschäftsführer gez. Enrico Pomsel, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 14.10.2024 festgestellt. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SUROFLEX GMBH, SULZBACH-ROSENBERGI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Suroflex GmbH (kurz "Suroflex") ist in dem Bereich akustisch wirksamer Produkte für die Automobilindustrie und Hausgeräteindustrie tätig. Forschung und Entwicklung Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung gemäß Gewinn- und Verlustrechnung betragen ca. 3,5 % des Gesamtumsatzes in 2023. Die Entwicklungskosten sind mit der allgemeinen Inflation und den Lohnsteigerungen prozentual leicht gestiegen. Die Projektliste im Forschungs- und Entwicklungsbereich des Unternehmens ist weiterhin umfangreich - die erfolgreich vorgenommene Marktplatzierung von Produkten, auch in völlig neuen Anwendungsbereichen, verspricht Wachstum für zukünftige Jahre. Die gezielte Forschung hinsichtlich der Rohmaterialsubstitution wird auch in kommenden Geschäftsjahren weiter fortgeführt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der tiefe disruptive Schnitt in der Gesamtsituation, die sich durch das Auftreten der Covid-19 Pandemie und dem Ukraine-Krieg ergab, hat auch die Rahmenbedingungen in 2023 deutlich gegenüber früheren Jahren verändert. Material- und Energiekosten blieben in 2023 auf hohem Niveau. Liefersicherheit zeigte sich jedoch gegenüber 2022 als stabiler an. Umsatzseitig entstand eine Verwerfung durch Lagerüberkapazitäten in der weißen Industrie; die Automobilproduktion erschien gefestigter ohne großes Wachstum. Die Gesamtentwicklung der Branche ist in 2023 als unbefriedigend zu bezeichnen. Seit dem vierten Quartal 2018 ist die Marktlage von ansteigender Unsicherheit geprägt, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen zu weiteren Unberechenbarkeiten des Marktes. Branchenentwicklung Suroflex bedient mit der Automobilindustrie, den schweren LKWs und der Hausgeräteindustrie drei verschiedene industrielle Segmente. Alle drei Segmente zeigten unterschiedliche Reaktionen im Rahmen der globalen Entwicklungen. Durch neue Aufträge in 2023 nahm der Umsatz im Segment schwere LKWs um 42 % zu. Dies ist aber weniger einer Marktbewegung als einer Neuausrichtung des wichtigsten Kunden im Segment zuzuordnen. Die Automobilindustrie zeigte sich in 2023 eher stabil. In 2023 lag der Umsatz etwa auf Höhe von 2022. In der Hausgeräteindustrie sind unabhängige Zahlen zur Bewertung nicht vorhanden. Spezifisch bei den Kunden der Unternehmen entstand in der ersten Hälfte des Jahres ein Lagerrückstau. Dies führte zu einem ganzjährigen Einbruch von etwa 18 %. Geschäftsverlauf Das Jahresergebnis 2023 beträgt TEUR 237. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist das Unternehmen in Ergebnis und EBITDA deutlich hinter dem Plan geblieben, maßgeblich verursacht durch die gesamtwirtschaftliche Situation dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, der hohen Energiepreise, der Inflation und auch der Unsicherheit bei der Entwicklung in der Automobilbranche wie z.B. Elektromobilität, geringen Volumina der Automobilindustrie und den Lieferkettenstau in der Hausgeräteindustrie. Insbesondere der Rückgang der weißen Industrie im ersten Halbjahr 2023 führte dazu, dass Kurzarbeit angemeldet wurde. Diese war zum 01.10.2023 beendet. Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf in 2023 als leicht positiv und mit wieder zunehmender Stabilität. Lage Ertragslage Die im Vergleich zum Vorjahr überproportional zum Umsatz gestiegenen Material- und Energiepreiserhöhungen zeigen sich in einem geringeren Bruttoergebnis vom Umsatz. Die ab April 2022 durchgeführten Gegenmaßnahmen zeigten im Jahr 2023 Wirkung. Der Gesamtertrag liegt aber immer noch deutlich unter den Jahren vor der Pandemie. Auf der Kostenseite sind die maßgeblichen Einflüsse in starken Anstiegen bei den Material- und Energiepreisen zu sehen. Weiterhin sind die überproportional gestiegenen Entsorgungskosten als zusätzliches negatives Beispiel öffentlicher Regulierung zu nennen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 375 ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 373 besser ausgefallen, da die angestiegenen Material- und Energiekosten besser kompensierbar waren als im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Suroflex ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.629 auf TEUR 10.789 gesunken. Das Anlagevermögen hat mit TEUR 3.160 einen Anteil von rund 29 % (Vj.: 28 %) der Bilanzsumme. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage wurden kaum Investitionen getätigt, weswegen der Rückgang in erster Linie auf Abschreibungen zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen verminderte sich stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.285 auf TEUR 7.569. Maßgeblich dafür ist der Abbau von Werkzeugbeständen und die Verringerung der liquiden Mittel. Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund des positiven Jahresergebnis und der Verringerung der Bilanzsumme von 45,5 % auf nunmehr 54,6 % in 2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 854 nach TEUR 1.439 im Vorjahr, was auf die planmäßige Tilgung bestehender Investitionskredite zurückzuführen ist. Den kurzfristigen Schulden von TEUR 4.435 stehen kurzfristig gebundene Vermögenswerte von TEUR 7.628 gegenüber. Daraus ergibt sich eine stichtagsbezogene Überdeckung von TEUR 3.193. Weiterhin sind durch die innerhalb der Suroflex existenten, und von der Hausbank gewährten Kreditlinie, flüssige Mittel in ausreichendem Maß zur Sicherstellung eines normalen Geschäftsverlaufs und zur Finanzierung von Investitionen vorhanden. Eine Inanspruchnahme der Linie war im Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres kurzfristig notwendig, zum 31.12.2023 allerdings nicht mehr. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Suroflex stellt der Umsatz bzw. das Umsatzwachstum eine elementare Steuerungsgröße des operativen Geschäfts dar. Entsprechend gehört diese Kennzahl neben dem bereinigten EBITDA zu den wesentlichen Steuerungselementen von Suroflex. Gegenüber einem geplanten Umsatz wurde der Umsatz um rd. 15 % verfehlt. Demzufolge liegen wir auch mit dem EBITDA hinter dem geplanten, aber besser als im Geschäftsjahr 2022. Dies ist durch den teils massiven Rückgang in der weißen Industrie im Frühjahr 2023 zu erklären, welcher im Laufe des Jahres nicht wieder aufgeholt werden konnte. Die Betrachtung der Finanzkennzahlen erfolgt zwecks besserer zeitlicher und innerbetrieblicher Vergleichbarkeit schrittweise nach Deckungsbeitragsstufen (CM 1 - CM 3) und ermöglicht eine genaue Analyse der kostenseitigen Effekte. Die Deckungsbeitragsstufen zeigen eine leichte Verbesserung von 2022 auf 2023. Die negativen Effekte des Vorjahres in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und den damit verbundenen Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie haben sich in 2023 etwas abgeschwächt und teilweise umgekehrt. Die bereits im Vorjahr ergriffenen Gegenmaßnahmen (Kurzarbeit, Weitergabe von Preiserhöhungen an Kunden etc.) griffen in 2023 besser, wodurch ein Teil der Auswirkungen kompensiert werden konnte. Weiterhin finden klassische Größen wie die Entwicklung des Working Capital (Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzung ./. kurzfristiges Fremdkapital) im Jahresvergleich Beachtung. Dieses stieg hauptsächlich aufgrund der stichtagsbezogenen Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bei gleichzeitiger Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.083 im Vorjahr auf TEUR 3.193 im Geschäftsjahr 2023. Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft schätzen wir weiterhin als stabil ein. Das Anlagevermögen ist langfristig finanziert. Für den laufenden Geschäftsbetrieb stehen uns die freien, nicht ausgeschöpften Kreditlinien nach wie vor zur Verfügung. Unsere Ertragslage bewerten wir, aufgrund der disruptiven Weltmarktsituation als nicht zufriedenstellend. Das prognostizierte Ziel beim Jahresergebnis wurde aufgrund der negativen Preisentwicklung, trotz eingeleiteten Gegenmaßnahmen, nicht erreicht. III. Prognose, Chancen und Risiken Prognose Ende des Jahres 2023 und im Verlauf von 2024 zeigen sich in unserem Bereich Automobil neue SOPs, die sich in geringem Umfang in 2024 und stärker in 2025 umsatz- und ertragsseitig positiv auswirken werden. Für den Bereich schwere LKW gehen wir von einer Rückkehr zur Stabilität auf dem Niveau des Jahresendes 2023 aus. Das Volumen der Hausgeräteindustrie ist höher als in 2023, aber deutlich unter den Abrufen in der Coronazeit. Insgesamt erwartet das Management aufgrund der geschilderten Einflüsse für 2024 ein ähnliches Umsatzniveau wie für 2023. Kostenseitig wird bei den Rohstoffen nach den starken Anstiegen des Jahres 2022/2023 von normaler Inflation ausgegangen. Im Bereich Energie sind die Kostensteigerungen im Plan abgebildet. Die Entsorgungskosten werden auf heutigem Niveau veranschlagt. Die Geschäftsleitung rechnet - bei einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse - mit einem EBITDA, welches über dem Wert von 2023 liegen wird. Für 2024 gehen wir davon aus, dass keine Kurzarbeit mehr in Anspruch genommen wird. Die verhalten optimistische Planung setzt aber voraus, dass es im Laufe des Jahres 2024 keine weiteren disruptiven Ereignisse auf der Ebene des Weltmarktes gibt. Chancen Die in den letzten Jahren erarbeitete Position erlaubt Suroflex ein breites Agieren mit verschiedenen Kunden. Die Störungen des Geschäftsverlaufes aus 2022 sind vom Unternehmen weitgehend verkraftet worden und die volle Projektpipeline lässt auf moderate Umsatzgewinne in den Jahren 2024-2028 hoffen. Auch die verstärkte Entwicklung der alternativen Antriebsarten wie z.B. die der E-Mobilität bieten der Gesellschaft neue erfolgversprechende Ansätze. Risiken Krisen der Vergangenheit haben oft gezeigt, dass die entscheidende Größe der Umsatz ist. Für 2024 sieht die Gesellschaft erhebliche Risiken im Umsatz. Dies ist durch das Marktniveau und nicht durch den Verlust von Aufträgen bestimmt. Nachfrageseitig erscheint der Markt unberechenbarer als früher üblich. Starke Preisanstiege bei Rohstoffen gingen im Regelfall mit hoher Nachfrage einher. Als größte Risiken müssen dementsprechend Wirtschaftseinbrüche und marktunabhängige Preisentwicklungen angesehen werden. Internationale Spannungen und innenpolitisch zerstörerische Diskussionen können dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden und haben Auswirkungen auf das Unternehmen. Kritisch ist die Versorgung mit Energie und die Entsorgung als Beispiel marktunabhängiger (politischer) Preisentwicklung zu sehen sowie unsere mittelbare Abhängigkeit von den Kunden in Bezug auf deren Rohstoffversorgung. Aus der Erfahrung des Jahres 2020 müssen auch Risiken der Gesundheitsvorsorge mit ihren Auswirkungen auf die betriebswirtschaftlichen Eckdaten gelistet werden. Ausfallrisiken aus Forderungen sind, im Hinblick auf die in der Regel gute Bonität der Kunden, als gering anzusehen, dieser Anteil wurde jedoch durch entsprechende Wertberichtigungen bereits rechtzeitig bereinigt. Zeitgleich sind diverse Prozesse zur Beurteilung von Neu- und Bestandskunden sowie deren Kreditwürdigkeit fest im betrieblichen Ablauf verankert. Im Rahmen der momentanen wirtschaftlichen Unsicherheiten ist die Zahlungsfähigkeit der Kunden als priorisiert zu betrachten. Diese wird daher in einem neu eingeführten Regelmeeting permanent beurteilt und bei Bedarf mittels direkter Kontaktaufnahme sowie entsprechenden Konsequenzen nachbearbeitet. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der eingeräumten Kontokorrentlinien und des stabilen Kapitalflusses derzeit nicht zu erwarten. Einige der bestehenden Finanzierungen enthalten die Einhaltung von Financial Covenants, bei deren Nichteinhaltung dem finanzierenden Kreditinstitut ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt ist. Die Gesellschaft ermittelt rollierend diese Kennzahl und geht davon aus, dass diese eingehalten wird. Die weitere Entwicklung des Jahres 2024 im Angesicht vieler offener Fragen im heutigen ideologisch getriebenen politischen Umfeld ist schwer vorherzusagen. Das Unternehmen hat in 2021 bis 2023 besonders im Materialbereich eine erhebliche Anzahl neuer Ansätze geschaffen, die das Handeln in der Krise ermöglicht und Stabilität geliefert haben. IV. Gesamtaussage Bei Abwägung und Bewertung von Chancen und Risiken beurteilt die Geschäftsführung die Lage als leicht besser als im Vorjahr, sofern keine zukünftigen, nicht beeinflussbaren wirtschaftlichen Einflüsse entgegenstehen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme bzw. durch Wertberichtigungen abgedeckt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über eine Kontokorrentkreditlinie. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Sulzbach-Rosenberg, 29.03.2024 gez. Mark Maybaum, Geschäftsführer gez. Enrico Pomsel, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Suroflex GmbH, Sulzbach-Rosenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Suroflex GmbH, Sulzbach-Rosenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Suroflex GmbH, Sulzbach-Rosenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erlangen, 06. Mai 2024 ETH
Erlanger Treuhand GmbH
gez. Stefan Schmitz, Wirtschaftsprüfer |
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