FOL International GmbH
Von-Miller-Straße 9, 67661 Kaiserslautern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hilda Claire Hammond seit 26.1.2026 | Geschäftsführer |
Stefanie Christina Klein seit 24.7.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
FOL International Unlimited Company | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FOL International GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Geschäftsverlauf Die FOL International GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen sowie eine Verkaufsorganisation der Fruit of the Loom Gruppe. Der Dienstleistungsbereich hat die Aufgabe, im Rahmen der Vereinbarung über Serviceleistungen mit FOL Irland, Warenbestände zu verwalten und alle Länder Europas mit Waren zu beliefern, die von den Verkaufsorganisationen abgedeckt werden. In 2023 erbrachte die Gesellschaft Serviceleistungen für die Gesellschaften in - England - Spanien - Frankreich - Irland - Italien - Marokko. Key Performance Indicators ("KPIs") Die Leistung des Unternehmens wird durch eine Reihe von finanziellen und nicht-finanziellen Indikatoren überwacht. Der Schwerpunkt der Geschäftsleitung und des Führungsteams liegt vor allem auf den Umsatzerlösen. Die Ziele werden intern und extern gesetzt, überwacht und bewertet.
Die Kommunikation der KPIs erfolgt zeitnah, angemessen und kontinuierlich, damit die wichtigsten Funktionsbereiche des Unternehmens die Leistung bewerten und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen ergreifen können. Nichtfinanzielle KPIs umfassen auch die folgenden Funktionsbereiche des Unternehmens: Kundenfragebögen, Verbraucher-Rückmeldungen, Personalwesen und Gesundheits- und Sicherheitswesen. Ertragslage Die Erträge aus Kostenweiterbelastungen zzgl. eines Aufschlages in Höhe von 2,57% (i.Vj. 2,57%) auf die weiterbelasteten Kosten betragen für das Geschäftsjahr 2023 T€ 15.140 (i. Vj.: T€ 19.835). Der Aufschlag ist Bestandteil der Vereinbarung über Serviceleistungen mit FOL Irland. Die Personalaufwandsquote beträgt 4,6% (i. Vj.: 4,1%). Der Anstieg des Personalaufwands resultiert im Wesentlichen aus erfolgsabhängigen Sonderzahlungen, die im Geschäftsjahr 2023 gewährt wurden. Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss von T€ 1.732 um T€ 93 auf T€ 1.639 verringert. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von T€ 237. Ohne diesen Effekt wäre die Ergebnisprognose im Lagebericht des Vorjahres erreicht worden. Bei den Erlösen aus Warenverkäufen wurde eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr erzielt. Da jedoch die Kostenweiterbelastungen an Schwestergesellschaften deutlich geringer als im Vorjahr ausfielen, konnte die prognostizierte moderate Umsatzsteigerung für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt nicht erreicht werden. Der Verkaufsbereich hat die Aufgabe, die Produkte unter dem Warenzeichen "Fruit of the Loom" und "Russell" im Inland sowie im Ausland zu vertreiben. Diese Produkte ohne äußerlich angebrachtes Warenzeichen und die "Russell"-Produkte werden an Drucker, Großhändler und Werbemittelhändler verkauft. Die Warenbeschaffung findet ausschließlich über die Fruit of the Loom-Schwestergesellschaften statt. Die Auslandsumsätze (ohne Kostenweiterbelastungen) erzielte die Gesellschaft hauptsächlich in Österreich, Benelux, Skandinavien, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei und in anderen osteuropäischen Ländern. Die Umsätze wurden zu 56 % (i. Vj.: 61%) in Deutschland und zu 44 % (i. Vj.: 39%) im europäischen Ausland erzielt. Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 1% verringert. Auch wenn die Stückzahlen im deutschsprachigen Raum leicht zurück gingen, haben sich diese über alle Länder hinweg leicht erhöht. Der minimale Umsatzrückgang von ca. einem Prozent resultiert insbesondere aus rückläufigen Kostenweiterbelastungen im Konzernverbund. Die Umsatzerlöse aus Warenverkäufen haben sich um ca. 3 % erhöht, dies korrespondiert auch zu der Entwicklung der Materialaufwendungen für den Wareneinkauf, die sich um ca. 2,4 % erhöhten. Aufwendungen für Reisekosten und Marketing stiegen in 2023 wieder an und nähern sich dem Vorpandemie-Niveau. Nach der Kostenexplosion für Energie in 2022, wurde konservativ geplant für 2023. Die Preise erholten sich im Laufe des Jahres und bei den Kosten für Energie konnte eine Ersparnis verzeichnet werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber der Vorperiode von T€ 31.602 um T€ 465 auf T€ 31.137 verringert. Wesentliche Positionen der Aktiva sind, neben dem im Sachanlagevermögen aktivierten Grundstück und Gebäude, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Passiv-Seite ist geprägt durch das Eigenkapital in Höhe von T€ 23.951 sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.639 auf T€ 23.951 erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 77 % (i. Vj.: 71 %) der Bilanzsumme. 2. Investitionen und Finanzierung Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 24 getätigt. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um die üblichen Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in die technischen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung. 3. Personal Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl unserer durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter von 102 auf 103 leicht erhöht. 4. Liquiditätslage Die Flüssigen Mittel haben sich im Berichtsjahr von T€ 665 auf T€ 1.827 erhöht. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die FOL International GmbH ist in das Cash-Pooling des Konzerns integriert. Die Muttergesellschaft in den USA stellt den gesamten Finanzierungsbedarf der europäischen Gesellschaften während der saisonalen Liquiditätszyklen sicher. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Bestandsgefährdende wirtschaftliche oder rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht vorhanden und sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. 6. Risikomanagement Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der FOL-Gruppe integriert und meldet Risiken im Rahmen des monatlichen und jährlichen Reportings. Das Unternehmen ist mit Risiken und Unsicherheiten konfrontiert, die von der Geschäftsleitung kontinuierlich beurteilt werden. Das Interne Revisions-Team des Unternehmens, sowohl lokal als auch global, unterstützt die Geschäftsleitung bei dieser formellen Beurteilung. Diese beinhaltet eine Risikobewertung des Unternehmens auf allen wichtigen Ebenen des internen Managements und eine unabhängige Überprüfung der Geschäftsabläufe. Die Risikobewertung des Unternehmens wird beurteilt und zeitnah für die Trendanalyse an die Geschäftsleitung bzw. das Management der Gesellschaft kommuniziert. Diese Risikobewertung dient auch als kritischer Beitrag zur Entwicklung von internen Revisionsplänen. 7. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risikobericht: a) Fremdwährungsrisiko Durch die Geschäftstätigkeit in einer Reihe von verschiedenen Märkten ist die Fruit of the Loom Gruppe Wechselkursschwankungen ausgesetzt, bei denen die Kostenbasis der funktionalen Währung nicht unbedingt von den Erlösen gedeckt wird. Die Gesellschaft sichert diese Risiken nicht ab und passt daher ihr Geschäftsmodell an, um die Wechselkursschwankungen zu minimieren. b) Wirtschaftsmarktrisiko Globale Marktrisiken, insbesondere der Handel mit Rohstoffen und die damit verbundenen Handelsspannungen, wirken sich direkt und wesentlich auf die Produktionskosten der Fruit of the Loom Gruppe aus und damit auch auf die internen Transferpreise. c) Ethisches und ökologisches Risiko Ethisch und ökologisch verpflichtet sich das Unternehmen zur Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und Standards. Die Gesellschaft steuert das ethische Compliance-Risiko, indem sie in interne und unabhängige externe Überwachungsverfahren investiert. Strenge Richtlinien gelten sowohl für die interne Fertigung als auch für externe Lieferanten. Das Engagement des Unternehmens ist im "Code of Conduct" für Lieferanten beschrieben. Die externe Überwachung von Lieferanten erfolgt durch die unabhängigen Zertifizierungsverfahren WRAP ("Worldwide Responsible Accredited Production") und BSCI ("Business Social Compliance Initiative"). Für unsere interne Produktion gelten die gleichen Zertifizierungsverfahren. d) Gesetzliche Konformitätsrisiken Die Gesellschaft stellt die Einhaltung der gesetzlichen Compliance-Vorgaben durch den Einsatz von Richtlinien, Verfahren und Schulungen sicher, um zu gewährleisten, dass alle Mitarbeiter und Geschäftspartner in allen Bereichen des Unternehmens im Rahmen dieser Richtlinien agieren. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften wird von der internen Revision der Gesellschaft und der vierteljährlichen Sarbanes Oxley-Erklärung des Managements an die Muttergesellschaft regelmäßig überwacht und beurteilt. Jährliche Compliance-Fragebögen aller nach außen agierenden Mitarbeiter werden ebenfalls vervollständigt und an die US-amerikanische Muttergesellschaft übermittelt. Darüber hinaus überprüfen, aktualisieren und führen die Abteilungen Interne Revision, Recht und Arbeitssicherheit des Unternehmens Schulungen zu bestehenden gesetzlichen Anforderungen durch und informieren über neue oder künftige gesetzliche Anforderungen. Im Rahmen des Compliance-Programms von Berkshire Hathaway, Inc. wurde eine globale Hotline eingerichtet. Alle europäischen, nordafrikanischen und vietnamesischen Mitarbeiter sowie externe Interessengruppen haben uneingeschränkten Zugang zu dieser Hotline. Die Hotline-Nummer wird jährlich an alle Mitarbeiter kommuniziert und ist an den Informationstafeln aller Niederlassungen ausgehängt. e) Notfall- und Betriebskontinuitätsrisiko Notfall- und Betriebskontinuitätsrisiken betreffen viele Bereiche innerhalb des Unternehmens, wie den Verlust des ERP-Systems oder den Verlust von wichtigen Betriebsstandorten innerhalb der Lieferkette (sowohl intern als auch extern), die außerhalb der tolerierbaren Verlustparameter liegen. Spezifische Prozesse zur Minimierung des Notfall- und Betriebsrisikos sind in den jeweiligen Funktionsbereichen implementiert. Eine globale Überprüfung dieser Prozesse wird derzeit durchgeführt. f) Forderungsausfallrisiko Das Kreditrisiko entsteht hauptsächlich aus mit Dritten ausgeführten Umsätzen. Die Warenkreditverfahren des Unternehmens zielen darauf ab, dieses Risiko zu minimieren, und erfordern, dass Zahlungsziele nur den Kunden gewährt werden, die eine angemessene Kreditwürdigkeit aufweisen. Einzelne Engagements werden überwacht, wobei die vergebenen Warenkreditlinien des Kunden immer eingehalten werden um sicherzustellen, dass das Engagement in Bezug auf potenzielle uneinbringliche Forderungen minimiert wird. Diese Methode erstreckt sich auch auf Marktrisiken im Allgemeinen. Instabilität in Märkten / Ländern birgt aus verschiedenen Gründen ein zusätzliches Kreditrisiko für das Unternehmen. Fruit of the Loom International Limited, Irland übernimmt alle Kreditrisiken im Rahmen der bestehenden Verrechnungspreisvereinbarung. g) Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko der Gesellschaft wird intern gesteuert. Die Verfügbarkeit von liquiden Mitteln wird täglich von der Geschäftsleitung überwacht. Liquiditätsunterstützung wird von der US-amerikanischen Muttergesellschaft sichergestellt. h) sonstige Risiken In 2023 erzielte die Gesellschaft 61% (i. Vj.: 66%) des Umsatzes mit den Top 5-Kunden, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen unterhalten werden. Die FOL Gruppe verfügt über umfangreiche Kontroll- und Früherkennungsmechanismen und ein Risikomanagement, um das Risiko, das mit der Lieferabhängigkeit von Großkunden einhergeht, zu reduzieren. Chancenbericht Die Geschäftsleitung konzentriert sich weiterhin auf die strategischen Säulen, unserer Kundenbasis einen marktführenden Service, Qualität, Innovationen und Mehrwerte zu bieten. Das Unternehmen investiert weiterhin, um das Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden zu verbessern und unsere operative Flexibilität angesichts des sich kontinuierlich entwickelnden Marktumfelds zu verbessern. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 wird die Gesellschaft weiterhin Serviceleistungen für Gruppengesellschaften erbringen. Auch in 2024 ist durch die Kostenweiterbelastungen zzgl. des vereinbarten Aufschlages ein positives Ergebnis zu erwarten. Das Unternehmen hat für das Jahr 2024 konservativ geplant, trotz der anhaltenden negativen äußeren Einflüsse rechnet das Unternehmen wieder mit einer leichten Steigerung des Umsatzes. Zum Stand April 2024 wurden die prognostizierten Umsätze sogar leicht übertroffen. Analog zu den steigenden Umsatzerlösen erwarten wir auch eine moderate Steigerung des Jahresüberschusses. Der Fortbestand der Gesellschaft ist weder gefährdet noch wird in absehbarer Zukunft damit gerechnet.
Kaiserslautern, 02.07.2024 FOL International GmbH Stefanie Christina Stauter, Kaiserslautern, Deutschland Senior Vice President Finance & Chief Financial Officer Europe Frank Antony Iannuzzi Bowling Green, Kentucky, USA Senior Vice President Global Active Wear BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der FOL International GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Einstandspreisen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde mit dem zeitanteiligen Aufwand für das Folgejahr bewertet. Bei den Forderungen aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken sowie künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Verbindlichkeitsrückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden gemäß dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit € 9.970.902,17, resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit € 14.212,19, resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. - Rabatte - Eingangsfrachten - Urlaub/ Überstunden - ausstehende Rechnungen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines laufzeitabhängigen Rechnungszinssatzes zwischen 1,00 % und 1,13 % p.a. nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.
Der in der vorstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde aus der Mitteilung der Versicherungsgesellschaft abgeleitet. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 4.341.334,40 € (Vorjahr: 6.321.278,38 €). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Es handelt sich hierbei um Bürgschaften für an ein verbundenes Unternehmen ausgegebene Zollavale. Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind die vertragsgemäße Zahlungen des verbundenen Unternehmens zu nennen. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Es wurden übliche Miet- und Leasingverträge über bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter, im Wesentlichen für den Fuhrpark, abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte dienen der mittelfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation. Der Leasingaufwand entspricht vergleichbaren Finanzierungsalternativen. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 153 (Vorjahr: T€ 151) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhaltet dieser Betrag Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich im Einzelnen um: Steuernachzahlungen für die Geschäftsjahre 2018-2022 in Höhe von T€ 237,5 die unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen werden. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 237,5 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfasst. Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Steuernachzahlungen gemäß den Ergebnissen der steuerlichen Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2018-2020 inkl. der Folgewirkungen für die Geschäftsjahre 2021-2022. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Namen der Mitglieder des Beirats Der Beirat besteht seit dem 12. Mai 2021. Dem Beirat gehören folgende Personen an:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 a) HGB wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vergütungen der Mitglieder des Beirats Die Mitglieder des Beirats erhalten keine Vergütung. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der FOL International GmbH wird in den Konzernabschluss der Fruit of the Loom Inc., USA, einbezogen. Der Konzernabschluss der Fruit of the Loom Inc., USA, wird in den Konzernabschluss der Berkshire Hathaway Inc., Omaha, Nebraska, USA, einbezogen. Die offen gelegten Konzernabschlüsse sind am Sitz der Unternehmen erhältlich. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 29,3 und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Bestandsgefährdende wirtschaftliche oder rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht vorhanden und sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 1.639.249,89. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von € 21.738.460,80 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von € 23.377.710,69, der in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Unterschrift der Geschäftsführung
Kaiserslautern, 02.07.2024 FOL International GmbH Stefanie Christina Stauter Kaiserslautern, Deutschland Senior Vice President Finance & Chief Financial Officer Europe Frank Antony Iannuzzi Bowling Green, Kentucky, USA Senior Vice President Global Active Wear Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileHinweis gern. § 325 Abs. 1 sowie § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB Vorstehender Jahresabschluss wurde in der Sitzung der Gesellschafterversammlung vom 11.10.2024 festgestellt. Ergebnisverwendung gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11.10.2024. Behandlung des Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.639.249,89 Euro wie folgt: Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe auf neue Rechnungen vorgetragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der FOL International GmbH den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FOL International GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FOL International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FOL International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaiserslautern, 02.07.2024 W+ST
REVISION GMBH
Hemmer, Wirtschaftsprüferin Reichert, Wirtschaftsprüfer |
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