Genetrack GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 13066
Eingetragen
8.7.2002
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von Dienstleistungen von medizinischen LaboratorienErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Gegenstand
Aufbau und Betrieb eines national und international tätigen Speziallabors mit Schwerpunkt auf molekulargenetischen Analysen. Das Aufgabenspektrum umfasst im wesentlichen die Bereiche: Immungenetik; Rechtsmedizin; Infektiologie und Pharmakogenetik; Fertilitäsdiagnostik und Pränatalanalytik, daneben soll die Automatisierung und Rationalisierung dieser Spezialdiagnostik fortgeführt und weiterentwickelt werden, sowie das Durchführen von Forschungs- & Entwicklungsprojekten, im Bereich der Immungenetik sowie allen übrigen Gebieten der Labormedizin.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Buhlmann
seit 29.11.2006
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Genetrack GmbH

St Ingbert

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 124.907,44 225.086,44
I. Sachanlagen 45.314,00 74.739,00
II. Finanzanlagen 79.593,44 150.347,44
B. Umlaufvermögen 147.174,45 258.424,23
I. Vorräte 0,00 53.362,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25.360,20 69.400,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 121.814,25 135.661,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 258,00 1.814,30
D. sonstige Aktiva 0,00 6.530,42
Bilanzsumme, Summe Aktiva 272.339,89 491.855,39

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 184.082,94 160.765,64
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 40.765,64 18.213,78
III. Jahresüberschuss 43.317,30 42.551,86
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 154.000,00
C. Rückstellungen 34.098,67 102.107,97
D. Verbindlichkeiten 54.158,28 74.981,78
Bilanzsumme, Summe Passiva 272.339,89 491.855,39

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind laut Auskunft des Geschäftsführers sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00) wurden gemäß § 6 Abs. 6 (2) Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Finanzanlagen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung erfolgte durch den Auftraggeber und wurde ungeprüft übernommen.

Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode mit dem Teilwert auf Basis eines Zinsfußes von 6 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögenssind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Der Sonderposten mit Rücklagenanteil entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Rechtsgrundlage Vortrag Einstellung Auflösung Endstand
EUR EUR EUR EUR
§7g EStG 154.000,00 0,00 154.000,00 0,00

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie in dem unter dem Gliederungspunkt F des Anhangs dargestellten Rückstellungsspiegel zusammen:


Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, werden ggf. nachfolgend erläutert.

Ergänzende Angaben

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Buhlmann Christian Geschäftsführer Einzelvertretung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2006
Anzahl
Vorjahr 2005
Anzahl
Angestellte 1 3
Arbeiter/- innen 0 1
Aushilfen 0 2
Insgesamt 1 6

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag EUR 40.765,64
Jahresüberschuss EUR 43.317,30
Bilanzgewinn EUR 84.082,94

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an die Gesellschafter EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 84.082,94
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR 0,00

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.


Rückstellungsspiegel

Anfangsbestand Auflösung / Verbrauch Zuführung Endbestand
EUR EUR EUR EUR
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuerrückstellungen 15.728,00 15.728,00 13.884,00 13.884,00
Körperschaftsteuerrückstellung 17.344,00 17.344,00 14.611,00 14.611,00
Solidaritätszuschlagrückstellung 953,97 953,97 803,67 803,67
Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 63.582,00 63.582,00 300,00 300,00
Rückstellungen für Jahresabschluss -und Prüfungskosten 4.500,00 4.500,00 4.500,00 4.500,00
Summe Rückstellungen 102.107,97 102.107,97 34.098,68 34.098,68

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag waren lt. Auskunft des Geschäftsführers keine Haftungsverhältnisse bekannt.


Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Am Abschlussstichtag waren lt. Auskunft des Geschäftsführers keine sonstigen Verpflichtungen bekannt.




Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2006

St. Ingbert, 19. Dezember 2007, Christian Buhlman

Feststellung des Jahresabschlusses 2006

St. Ingbert, 19. Dezember 2007



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