Autohaus Trittau Russmeyer GmbHLiquidiert

22946 Trittau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 97 AH
Eingetragen
9.12.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und Zubehör, Instandhaltung und Pflege von Kraftfahrzeugen, Betrieb einer Tankstelle und Fahrschule, Vermietung von Kraftfahrzeugen und Betreiben aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen und deren Geschäfte führen sowie Zweigniederlassungen an anderen Orten errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Arens
seit 16.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

250.000 DM
50.00%
Wolf Russmeyer
250.000 DM
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
0.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

der Autohaus Trittau Russmeyer GmbH GmbH

Trittau

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

der Autohaus Trittau Russmeyer GmbH GmbH, Trittau

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses (Wirtschaftsbericht)

1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Blicken wir zurück auf das Jahr 2010, so ist der Gesamtumsatz, den die Kfz-Betriebe mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Pkw und Lkw sowie mit dem Service erzielt haben, mit 130 Milliarden Euro leicht um 3 Prozent unter dem Wert des Jahres 2009 geblieben, als die Branche einen Umsatz von 134 Milliarden Euro zu verzeichnen hatte. Das erstaunt nicht, denn insbesondere im Neuwagenhandel fehlen die 700 000 Neuzulassungen, die im Jahr 2009 durch die Umweltprämie für außerplanmäßige Umsatzzuwächse gesorgt hatten.

Dementsprechend lagen die Umsätze im Pkw-Neuwagenhandel im Jahr 2010 mit insgesamt 52 Milliarden Euro um 12,5 Prozent unter dem Vorjahreswert aus 2009. Die Zahl der Neuzulassungen sank hingegen um 23,4 Prozent gegenüber dem Umweltprämienjahr 2009.

Diese deutliche Differenz ist unter anderem dadurch zu erklären, dass nach dem Kleinwagenboom durch die Umweltprämie im Jahr 2010 wieder höherwertigere Fahrzeuge nachgefragt wurden, mit denen insgesamt höhere Umsätze einhergingen. Zusätzlich hat die exportgetriebene wirtschaftliche Erholung sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich die Pkw-Nachfrage stabilisiert. Bei den gewerblichen Neuzulassungen spielte eine Rolle, dass wieder deutlich mehr Investitionen in die Modernisierung und Erweiterung der Fahrzeugbestände durchgeführt wurden.

Das Pkw-Gebrauchtwagengeschäft erhielt im vergangenen Jahr positive Impulse durch den Wegfall der prämiengeförderten Neufahrzeuge. Dies führte im markengebundenen Gebrauchtwagenhandel zu einem Umsatzzuwachs von 2,7 Prozent auf 31,3 Milliarden Euro. Im reinen Gebrauchtwagenhandel gab es hingegen einen leichten Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro.

Die deutliche Erholung auf dem Nutzfahrzeugmarkt hat sich im vergangenen Jahr positiv auf die Gesamtbilanz des Kfz-Gewerbes ausgewirkt. Durch das Wiederanspringen der Konjunktur stieg der Bedarf nach Transportkapazität. Bei Neufahrzeugen wuchs der Umsatz um 30 Prozent auf fast 5,7 Milliarden Euro. Auch der Gebrauchtwagenhandel mit Nutzfahrzeugen zeigte sich gekräftigt und legte um 9,2 Prozent auf knapp über 3,6 Milliarden Euro zu.

Trotz Alledem war die Liefersituation in 2010 für gängige Neuwagen-Modelle von zum Teil über sechs Monate Lieferzeit unzureichend. Auch gängige Gebrauchtwagen standen nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung.

Das Servicegeschäft hat sich im vergangenen Jahr als sehr robust erwiesen. Die Auslastung der Werkstätten stabilisierte sich auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die Diskussion um die Winterreifenpflicht und die gesetzliche Klarstellung hat sich im vierten Quartal zusätzlich positiv auf die Auslastung der Branche ausgewirkt.

Die Umsatzzahlen bestätigen den stabilen Trend, den die Quote der Werkstattauslastung bereits angedeutet hat: Im Geschäftsfeld Service stiegen die Umsätze des Jahres 2010 auf fast 29 Milliarden Euro und übertrafen damit die Zahl des Vorjahres um 3 Prozent. Im Jahr 2009 hatten die KFZ-Betriebe einen Aftersales-Umsatz von 28,1 Milliarden Euro Umsatz erzielt.

Ein weiterer Grund für die positive Entwicklung im Servicegeschäft: Der Servicenachfrage-Rückgang, der aufgrund der Verschrottung eines Teils des Fahrzeugbestands für das Jahr 2010 vielfach erwartet wurde, fand nicht statt. Hier dürfte eine Rolle gespielt haben, dass die verschrotteten Fahrzeuge zum großen Teil nicht in einer Werkstatt, sondern auf anderem Wege repariert oder gewartet worden wären.

Zu beobachten ist jedoch dass auch im Servicegeschäft die Renditen schwinden. Das liegt unter anderem an nicht kostendeckenden Servicepaketen und den All-inclusive-Flatrates, die inzwischen als Verkaufsinstrument die Rabattsucht beim Neuwagenverkauf in den Service verlagern - es ist auf Dauer ungesund für die KFZ-Branche, den Neuwagenvertrieb durch spätere Serviceleistungen mit Quersubventionen zu stützen.

Die Anzahl der Kfz-Betriebe hat sich trotz ordentlicher Autokonjunktur leicht verringert und folgt damit den langfristigen strukturellen Anpassungstendenzen. Zum Jahresende 2010 zählte unsere Branche bundesweit insgesamt 38.050 Kfz-Betriebe, davon waren 18.100 fabrikatsgebundene Autohäuser und 19.950 freie Werkstätten. Damit ging die Gesamtzahl der Betriebe um 0,65 Prozent beziehungsweise 250 Betriebe gegenüber dem Jahresende 2009 zurück. Von den 250 Betrieben waren 150 fabrikatsgebundene Autohäuser und 100 freie Werkstätten. Im Jahr zuvor hatten wir noch einen Verlust von insgesamt 800 Betrieben zu verzeichnen.

Per Ultimo 2010 beschäftigten die Kfz-Betriebe insgesamt 453.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in technischen und kaufmännischen Berufen, das sind 3.000 Menschen weniger als zum Ende des Vorjahres. Die Verlustquote liegt damit unter einem Prozent (genau 0,65 Prozent).

Nach wie vor ist das Kraftfahrzeuggewerbe eine der wichtigsten Ausbildungsbranchen im Handwerk. Hier zeigt das aktuelle Ausbildungsjahr 2010/2011 wieder einen klaren Aufwärtstrend. Nach zwei schwierigen Jahren im Kfz-Gewerbe, als sich viele Betriebe aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im personellen Sektor eine gewisse Zurückhaltung auferlegt hatten, stellen sie nun wieder vermehrt ein.

So verzeichnen alle Autoberufe im Kfz-Gewerbe einen Zuwachs bei den Auszubildenden. Die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse ist im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 23.150 gestiegen. Im Jahr zuvor waren es 22.230 neue Ausbildungsverhältnisse gewesen. Stichtag ist hier jeweils der 30. September. Zum Ende des Jahres 2010 befanden sich insgesamt 87.700 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis im Kfz-Gewerbe, das sind 4,3 Prozent mehr als Ende 2009.

Für das laufende Jahr 2011 rechnet das KFZ Gewerbe bei den Pkw-Neuzulassungen mit einem Anstieg auf spürbar über 3 Millionen Einheiten. Damit wird sich dieses Geschäftsfeld wie im Vorjahr positiv weiter entwickeln. Auf dem Gebrauchtwagensektor wird für 2011 mindestens eine Stabilisierung auf Höhe des letztjährigen Niveaus von mehr als 6,4 Millionen Besitzumschreibungen erwartet.

Für die dritte Säule im Kfz-Gewerbe, das Service- und Teile-Geschäft, ist aufgrund der anhaltenden Erholung der Gesamtwirtschaft und der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt von einer Stabilisierung mit tendenziell leicht wachsender Nachfrage auszugehen. Insgesamt dürfte es im Jahr 2011 sowohl von privater als auch von gewerblicher Seite positive Impulse für alle drei Geschäftsbereiche - Neuwagen, Gebrauchtwagen, Aftersales - des Kfz-Gewerbes geben.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Summe der Umsatzerlöse ist im ersten Jahr nach der Abwrackprämie um 4.934 TEUR gegenüber dem Vorjahr auf 14.369 TEUR gesunken. Der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen durch den Effekt der "Abwrackprämie" im Neuwagenbereich entstanden. In Jahr 2010 sind 436 Neuwagen verkauft worden und damit 219 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang ist überwiegend durch Klein- und Mittelklassefahrzeuge der Marke Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge entstanden. Gleichermaßen sind die Überführungs- und Zulassungserlöse von 394 TEUR um 147 TEUR zurückgegangen.

Beim Gebrauchtwagenabsatz konnte eine Steigerung von 350 TEUR auf 2.989 TEUR erzielt werden. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung um 67 Fahrzeuge auf 304 Gebrauchtwagen zu verzeichnen.

Auch bei der Vermarktung von Vorführwagen ist der Absatz um 205 TEUR auf 1.117 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Im Servicebereich sind die Umsätze für den Kundendienst auf 858 TEUR um 45 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Teiledienst ist mit 1.011 TEUR ebenfalls eine Steigerung um 34 TEUR zum Vorjahr erzielt worden.

1.3 Beschaffung

Die Rohertragsquote des Vorjahres konnte um 2,6 %-Punkte auf 15,8% gesteigert werden. Aufgrund des starken Umsatzrückgangs im Neuwagengeschäft sank der Rohertrag allerdings absolut um 285 TEUR auf nunmehr 2.264 TEUR (Vorjahr: 2.549 TEUR) . Grund für die Verbesserung der Rohertragsquote ist wie im Vorjahr die quantitative Verbesserung des Gebrauchtwagen- und Vorführwagenbestandes.

Der Bestand an Neufahrzeugen ist um 72 TEUR auf 1.602 TEUR unwesentlich angestiegen.

Der Bestand an stehenden Gebrauchtwagen ist von 65 zum Jahresende auf 50 Fahrzeuge und damit um 262 TEUR abgebaut worden. Die durchschnittlichen Standtage sind durch höheren Umschlag auf 65 reduziert worden und damit um durchschnittlich 83 Tage besser als im Vorjahr. Damit konnte eine weitere Risikominderung gegenüber den Vorjahren erreicht werden.

Der Bestand an zugelassenen Vorführwagen ist von 30 auf 18 Fahrzeuge gesunken. Der Bestandswert konnte um 307 TEUR auf 514 TEUR gesenkt werden, was eine weitere Risikominimierung gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Diese Tatsache hat zusätzlich hat eine Entlastung bei den laufenden Kosten, der Abschreibung und den Zinsen zur Folge gehabt.

Der Bestand an sonstigen Vorräten befindet sich annähernd auf Vorjahresniveau.

2. Darstellung der Lage

Folgende Darstellung ergibt sich im 3-Jahres Zeitraum:

2010 2009 2008
T€ T€ T€
Umsatzerlöse 14.370 19.304 18,851
Jahresergebnis ./. 408 ./. 22 ./. 921
Normalabschreibung 235 277 342
Cash-Flow ./. 173 + 255 ./. 579

Bedingt durch das negative Jahresergebnis bleibt weiterhin das bilanzierte Eigenkapital negativ.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2010 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in Höhe von 1.401 TEUR aus.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2010 TEUR 7.173 und entwickelt sich wie folgt:

Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen durch den Abbau der Sachanlagen von 2.525 TEUR auf 2.164 TEUR vermindert. Das Umlaufvermögen von 3.438 TEUR auf 3.522 TEUR geringfügig erhöht. Während die Senkung des Anlagevermögens durch Abschreibungen der Betriebsgebäude sowie durch einen Abbau des Bestands an Geschäfts- und Vorführwagen entstanden ist, sind im Umlaufvermögen im Wesentlichen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 849 TEUR auf 1.142 TEUR angestiegen.

Dabei ist zu beachten, dass der Warenbestand sich bis 2008 tendenziell aufgebaut hat und erst in den Jahren 2009 und 2010 deutlich verringert werden konnte, wobei der Rückgang des Bestands sich auf Neuwagen, Gebrauchtwagen und Vorführwagen verteilte.

Die Passivseite wird im gesamten Betrachtungszeitraum von den Verbindlichkeiten dominiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten als größte Position innerhalb der Verbindlichkeiten haben sich in 2010 parallel zur Erhöhung der KK-Linie durch die finanzierenden Banken aufgebaut, jedoch durch Rückführung der Einkaufskredite in Form der Bestandreduzierung gegenüber der Herstellerbank in Summe um 779 TEUR auf 4.688 TEUR zum Vorjahr reduziert. Hiervon entfallen 809 TEUR auf langfristige und 3.878 TEUR auf kurzfristige Bankverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Bilanzstichtag deutlich um TEUR 710 auf TEUR 1.000 aufgebaut.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Verluste negativ entwickelt, so beträgt das Negativkapital in 2010 bereits 1.401 TEUR und wird durch erhebliche stille Reserven im Immobilienvermögen der Gesellschaft sowie durch Gesellschafterdarlehen gedeckt.

3. Ausblick / Entwicklung (Prognosebericht)

Auch wenn in 2010 noch ein Verlust entstanden ist, ist eine positive Ergebnisverbesserung in 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich sichtbar. Die Sicherstellung des operativen Handels- und Instandsetzungsgeschäftes steht hier deutlich im Fokus.

Die Halbjahreszahlen des Unternehmens weisen folgende Tendenzen auf:

Die Nettoerlöse bei den Marken Volkswagen und AUDI wurden überschritten, bei Volkswagen Nutzfahrzeuge jedoch nicht erreicht. In Summe betragen die Neuwagen Nettoerlöse 4.981 TEUR und sind damit um 9,6% höher als geplant. Zum Jahresende 2010 konnte erfreulicher Weise ein Auftragsvorlauf von 119 Neufahrzeugen in das Jahr 2011 übertragen werden.

Die Nettoerlöse bei Gebrauchtfahrzeugen wurden trotz der sehr eingeschränkten Verfügbarkeit von jungen Jahreswagen mit 1.933 TEUR ebenfalls um 10,6 % überschritten.

Der Neu- und Gebrauchtwagenverkauf ist mit einem Bruttoertrag von 610 TEUR um 10% höher als geplant.

Die Restwertstützungen und Rücknahmegarantien der Hersteller Volkswagen und AUDI werden auch im Jahr 2011 die Risiken der Vermarktung stärker abdecken. Die Beteiligungen an dieser Absicherung für das Haus Russmeyer ist im Jahre 2010 in Höhe von 32 TEUR eingestellt worden.

Das Leasing Restwert-Vermarktungshilfe der Hersteller wird für die Rücknahme von Leasingfahrzeugen im Jahr 2010, die nicht in die Restwertstützung oder Rücknahmegarantie fallen, Entlastung in Höhe von 95 TEUR sicherstellen.

Die Nettoerlöse im Teiledienst wurden mit 449 TEUR um 2,9 % zum Plan verfehlt, der Bruttoertrag dem entsprechend mit 137 TEUR um 7,6 %.

Die Nettoerlöse im Kundendienst wurden mit 439 TEUR um 12,5 %, der Bruttoertrag mit 358 TEUR um 10,4 % verfehlt.

Die krankheitsbedingten Fehlzeiten sowie die Umstrukturierung des Servicebereiches sind hauptsächliche Ursachen für die Planabweichung.

Die Nettoerlös und der Bruttoertrag der Tankstelle wurden nach Plan erzielt und sollen weiter ausgebaut werden. Bei den Kosten sind Abweichungen beim Gesamtbetrieb im Bereich Personal 7,8% und Zinsen 13,1 % gegenüber dem Plan festzustellen. Die Einzelkosten, direkten und indirekten Kosten sind jeweils unter Plan.

Das Unternehmensergebnis ist zur Jahresmitte lediglich mit einer Abweichung von 37 TEUR nahezu im Plan und damit annähernd ausgeglichen.

Die Maßnahmen aus den herstellergestützten Qualifizierungsmaßnahmen Service Betriebsentwicklung, systematische Marktbearbeitung im Vertrieb sowie Personalentwicklung und Schulung werden weiterhin konsequent umgesetzt.

Die Gebrauchtwagenmarke des Herstellers Volkswagen "WELT AUTO" am Standort Trittau ist erfolgreich eingeführt.

Für das Jahr 2012 wird ein positives Unternehmensergebnis prognostiziert.

Die mit dem Dipl.-Kfm. Amin Budde erarbeiteten Planungszahlen für 2011 und 2012 stellen sich in folgender Übersicht wie folgt dar:

Geplanter Umsatzerlöse Plan 2011 Plan 2012
TEUR TEUR
- Neuwagen 9.910 7.890
- Gebrauchtwagen/Vorführwagen 3.524 3.474
- Teiledienst 985 991
- Kundendienst 1.028 1.040
- Tankstelle 1.002 1.014
Geplanter Rohertrag (DB I) in % Plan 2011 Plan 2012
% %
- Neuwagen 8,4 8,6
- Gebrauchtwagen 4,4 5,8
- Teiledienst 28,9 28,9
- Kundendienst 79,9 80,1
- Tankstelle 33,2 33,1

4. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

Die von den Kreditinstituten geforderte Erhöhung der Kreditlinien und die Tilgungsreduzierung der Darlehen im Rahmen der Fortführungsprognose sind erfolgt. Sowohl die Volkswagen Bank als auch die Sparkasse Holstein haben den erforderlichen Maßnahmen aus der Fortführungsprognose zugestimmt. Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund des Jahresergebnisses 2010 aber weiterhin angespannt.

Die Fortführung der Unternehmensgruppe Russmeyer nach dem Sanierungskonzept des Dipl.-Kfm. Armin Budde aus Kiel vom 16.09.2011 ist weiterhin positiv und muss mit den folgenden Maßnahmen der finanzierenden Banken und der Gesellschaftern weiter stabilisiert werden:

1.

Die weitere Senkung der Zinslast.

2.

Die Umfinanzierung eines Teils der bestehenden Kontokorrentkredite in langfristige Darlehen.

3.

Die bestehenden Vermögenswerte der Gesellschafter einbringen.

Der Intrabrand-Wettbewerb im Vertrieb führt nach wie vor zu erheblichen Marktverzerrungen und Renditeverlusten, gerade im Speckgürtel der Metropole Hamburg.

Finanzinstrumente i.S.d. § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB werden nicht eingesetzt.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres (/Nachtragsbericht)

Am 05.08.2011 hat das Unternehmen mit Zustimmung der Tarifparteien einen Zukunftstarifvertrag vereinbart. Dieser sieht eine Laufzeit von 2 Jahren vor und ist im Wesentlichen auf die Beschäftigungssicherung in Verbindung mit einer Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter ausgelegt.

Zum 30.09.2011 wird Herr Wolf Russmeyer als Geschäftsführer ausscheiden und voraussichtlich in den Beirat der Unternehmensgruppe wechseln. Damit ist Herr Matthias Arens alleiniger Geschäftsführer ab dem 01.10.2011. Er ist weiterhin im Rahmen der positiven Fortführungsprognose mit der Sanierung und der langfristigen Fortführung des Unternehmens durch die Gesellschafter und den Beirat beauftragt.

Nach dem ersten Jahr sind die Erfolge in Bezug auf die Fortführung des Unternehmens in allen Bereichen bereits eingetreten. Die Sanierung des Fahrzeugvertriebs ist besonders im Gebrauchtwagenverkauf gelungen.

Ebenfalls haben die Maßnahmen im Kundendienst und Teiledienst zur Stabilität beigetragen.

Des Weiteren werden derzeit Gespräche mit den Herstellern unter Berücksichtigung der bestehenden Geschäftsmodelle in den Händlerverträgen zur Sondierung geführt.

Die Einführung eines betriebsorientierten Managementmodels und die Einführung des Analyse und Planungssystems ist ebenfalls erfolgt. Die Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung wird durch den Unternehmensberater Dipl. Kfm. Budde aus Kiel und dem Beirat der Unternehmensgruppe regelmäßig geprüft und begleitet.

6. Zweigniederlassung/ Forschung und Entwicklung

Zweigniederlassungen der Gesellschaft bestehen nicht. Die Gesellschaft hat im Bereich Forschung und Entwicklung keine Tätigkeiten ausgeübt.

 

Trittau, den 22.09.2011

Autohaus Trittau Russmeyer GmbH

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Autohaus Trittau Russmeyer GmbH, Trittau

AKTIVA

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.690.983,95 1.794.884,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.935,00 4.015,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.621,00 8.048,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 467.133,00 717.972,00
2.163.672,95 (2.524.919,95)
II. Finanzanlagen 86.239,48 (86.239,48)
2.249.912,43 2.611.159,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.375.689,35 2.584.838,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.142.550,27 849.246,70
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.530,41 3.858,65
3.521.770,03 3.437.943,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.200,00 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.400.954,98 992.914,87
7.173.837,44 7.042.017,82
PASSIVA
31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Kapitalrücklage 10.470,66 10.470,66
III. Bilanzverlust -1.667.071,58 -1.259.031,47
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.400.954,98 992.914,87
0,00 0,00
B. Rückstellungen 600.146,00 (517.338,50)
C. Verbindlichkeiten 6.573.691,44 (6.524.679,32)
7.173.837,44 7.042.017,82
D. Haftungsverhältnisse
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 11.066.133,47 10.616.133,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010

Autohaus Trittau Russmeyer GmbH, Trittau

2010 2009
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 2.337.411,25 2.758.338,79
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.094.457,29 937.694,48
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 193.565,06 172.172,98
1.288.022,35 (1.109.867,46)
- davon für Altersversorgung: EUR 18.408,00
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 235.483,50 276.936,73
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 820.289,43 985.800,67
-6.384,03 385.733,93
5. Erträge aus Beteiligungen 1.597,29 1.639,25
6. Zinsen und ähnliche Erträge 736,37 731,81
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 402.265,28 404.058,44
- davon Gesellschafter: EUR 14.302,25
-399.931,62 -(401.687,38)
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -406.315,65 -15.953,45
9. Außerordentliche Aufwendungen 1.958,00 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 347,00
11. Sonstige Steuern 3.682,46 5.500,23
3.682,46 (5.847,23)
12. Jahresfehlbetrag -408.040,11 -21.800,68
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -1.259.031,47 -1.237.230,79
14. Bilanzverlust -1.667.071,58 -1.259.031,47

ANHANG zum 31. Dezember 2010

Autohaus Trittau Russmeyer GmbH, Trittau

Inhaltsübersicht

a)

Anlagengitter

b)
Erforderliche Angaben
I.

Angaben zur Generalnorm (§ 264 Abs. 2 Satz 2 HGB)

II.

Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

III.

Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung

IV.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

V.

Sonstige Pflichtangaben

a) Anlagengitter

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2010
der Autohaus Trittau Russmeyer GmbH, Trittau

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am
01.01.2010
Zugänge Abgänge Stand am
31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 4.744.758,16 0,00 0,00 4.744.758,16
2. Technische Anlagen und Maschinen
Maschinen, Werkzeuge 232.410,52 0,00 0,00 232.410,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.660,19 0,00 0,00 153.660,19
4. Geschäfts- und Vorführwagen 829.655,84 918.137,50 1.228.989,45 518.803,89
(5.960.484,71) (918.137,50) (1.228.989,45) (5.649.632,76)
II. Finanzanlagen 187.006,42 0,00 0,00 187.006,42
6.147.491,13 918.137,50 1.228.989,45 5.836.639,18
Aufgelaufene Abschreibungen
Stand am
01.01.2010
Abschreibungen des
Geschäftsjahres
Abgänge Stand am
31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 2.949.873,21 103.901,00 0,00 3.053.774,21
2. Technische Anlagen und Maschinen
Maschinen, Werkzeuge 228.395,52 2.080,00 0,00 230.475,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.612,19 4.427,00 0,00 150.039,19
4. Geschäfts- und Vorführwagen 111.683,84 125.075,50 185.088,45 51.670,89
(3.435.564,76) (235.483,50) (185.088,45) (3.485.959,81)
II. Finanzanlagen 100.766,94 0,00 0,00 100.766,94
3.536.331,70 235.483,50 185.088,45 3.586.726,75
Buchwerte
Stand am
31.12.2010
Stand am
31.12.2009
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 1.690.983,95 1.794.884,95
2. Technische Anlagen und Maschinen
Maschinen, Werkzeuge 1.935,00 4.015,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.621,00 8.048,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 467.133,00 717.972,00
(2.163.672,95) (2.524.919,95)
II. Finanzanlagen 86.239,48 86.239,48
2.249.912,43 2.611.159,43

b) Erforderliche Angaben

I. Angaben zur Generalnorm (§ 264 Abs. 2 Satz 2 HGB)

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den §§ 246 - 256 HGB und den für die Kapitalgesellschaften geltenden Regelungen in §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Es ergeben sich keine zu berichtenden Umstände, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt.

II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

1. Darstellungsstetigkeit

Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wurde beibehalten.

2. Hinweise zu den Vorjahresbeträgen

Im Wirtschaftsjahr 2010 wurden erstmalig die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angewendet. Die Umstellung erfolgte zum 01. Januar 2010. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend § 267 Abs. 2 HGB gemäß Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst.

3. Mitzugehörigkeitsvermerk

Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei folgenden Posten in der Bilanz die Mitzugehörigkeit zu einem anderen Posten:

a) Forderungen gegen verbundene Unternehmen

- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 65.104,64
(VJ: € 19.471,83
- sonstige Vermögensgegenstände € 202.239,85
(VJ: € 143.709,08
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen € debitorisch 5.068,75
(VJ: € -62,38

b) Sonstige Vermögensgegenstände

- Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen (saldiert) € 52.735,81
€ 7.045,44

4. Untergliederung und Einfügung von Posten

In der Bilanz wurde geschäftszweigbedingt folgender Posten hinzugefügt:

 

Aktiva A.I.4. "Geschäfts- und Vorführwagen"

III. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung

Gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB werden die auf die Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angegeben.

1.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Planmäßige Abschreibungen erfolgten linear nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet und die sogenannte Poolabschreibung vorgenommen.

Die Finanzananlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Abschreibungen bilanziert.

2.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 4 HGB bilanziert. Soweit die Inventurwerte der Gebrauchtfahrzeuge nicht die erzielbaren Erlöse unter Berücksichtigung der Erlösschmälerungen erreichen, erfolgten entsprechende Wertabschläge in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 120). Die fertigen Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet.

3.

Die Handelswaren und Ersatzteile sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise nach der Methode des permanenten Durchschnitts berücksichtigt. Es erfolgte ein Wertabschlag von TEUR 10,5 (Vorjahr TEUR 25).

4.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Skontoverlust und Unverzinslichkeit der Forderungen wurden bei der Bemessung des Delkredererisikos berücksichtigt.

5.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur transitorische Abgrenzungen ausgewiesen. Es handelt sich um Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

6.

Für Rückstellungen wurden Erfahrungswerte oder tatsächliche Werte angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Berechnung der Pensionsverpflichtung basiert auf den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis Abs. 3 HGB. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz in Höhe von 5,15%. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit des Art. 67 Abs. 1, 2 EGHGB gebrauch gemacht, den zusätzlichen Zuführungsbetrag aufgrund der Umstellung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), der durch die geänderte Bewertung der laufenden Pensionen entsteht, bis zum 31.12.2024 in bis zu 15 Jahresraten anzusammeln. Dabei ist jährlich mindestens 1/15 des Unterschiedsbetrages zuzuführen. Der nicht ausgewiesen Rückstellungsbetrag beträgt insgesamt EUR 27.411,00.

7.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8.

Die Werte für Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften entsprechen den am Bilanzstichtag eingegangenen Verpflichtungen.

9.

Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittelbestände, die auf fremde Währung lauteten bestehen nicht.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Abweichungen, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehabt hätten, lagen insoweit nicht vor.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

B i l a n z

1. Hinweise zur Darstellung des Anlagevermögens (Anlagengitter)

Bei der Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, das Anlagengitter außerhalb der Bilanz darzustellen; vgl. insoweit Anlage IIIa. Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen.

2. Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen

Gemäß § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB sind zu den einzelnen Bilanzposten der Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" die Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr gesondert zu vermerken. Dieser Angabenpflicht wird im Anhang nachgekommen:

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 272.413,24

3. Angaben zu Rechnungsabgrenzungsposten

Es handelt sich um Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

4. Bilanzverlust

Stand 01.01.2010 -1.259.031,47
Jahresfehlbetrag 2010 -408.040,11
Stand 31.12. 2010 -1.667.071,58

5. Hinweise zu den sonstigen Rückstellungen

Gemäß § 285 Nr. 12 HGB sind Rückstellungen, die in der Bilanz als "sonstige Rückstellungen" ausgewiesen werden, zu erläutern, wenn sie einen nicht unerheblichen Umfang haben.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen:

a) Leasingrücklaufverpflichtungen 58.000,00
b) Gewährleistungen 24.000,00
c) Abschluss- und Prüfungskosten 21.000,00
d) Abfindungen an Arbeitnehmer 60.600,00
e) Urlaubsverpflichtungen 5.600,00
f) Aufbewahrungsverpflichtungen 5.000,00
174.200,00

6. Hinweise zu den Forderungen gegen Gesellschafter und nahe stehende Personen

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG sind Ausleihungen und Forderungen gegen Gesellschafter sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gesondert auszuweisen. Das Ausweiswahlrecht wird im Anhang ausgeübt. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Beträge:

a) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Darlehen Heiner Russmeyer 171.416,24
Darlehen Wolf Russmeyer 121.931,25
Gesamt: 293.347,49

b) Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen

Autohaus Bargteheide GmbH, Bargteheide (Forderung) 213.981,48
Grundstücksgesellschaft Russmeyer (Verbindlichkeit) -62.062,24
Familie/Kinder/Ehefrau Russmeyer (Verbindlichkeit) -234.635,43
Gesamt (Verbindlichkeit): -82.716,19

7. Angaben zu den Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 5.838.237,88 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von EUR 279.045,24.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von EUR 4.688.312,98 und sind vollständig durch Grundpfandrechte gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betehen in Höhe von EUR 293.347,49.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis bestehen in Höhe von EUR 3.682,93.

8. Angaben zu den Haftungsverhältnissen

Gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB werden die Haftungsverhältnisse jeweils gesondert unter Angabe der gewährten Pfandrechte und sonstigen Sicherheiten im Anhang gezeigt:

a) Haftung aus Bürgschaften 11.066.133,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Von den Unterlassungsbestimmungen nach § 286 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

2. Angabe zu den periodenfremden Aufwendungen und zu den periodenfremden Erträgen

Die periodenfremden Erträge und Aufwendungen sind zu vernachlässigen. 3. Erläuterungen zum außerordentlichen Ergebnis

Die außerordentlichen Aufwendungen ergeben sich gem. Art. 66 Abs. 1 bis 5 i.V.m. Art. 67 Abs. 7 EGHGB aus den Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG).

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Angabe der Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern gemäß § 285 Nr. 7 HGB beschäftigt: 28

Auszubildende und Organmitglieder wurden nicht einbezogen.

2. Angaben über die Geschäftsführung

Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von den nachfolgend aufgeführten Geschäftsführern vertreten: Kaufmann Wolf Russmeyer und Kaufmann Matthias Arens (ab 01.04.2010)

3. Angabe von Organbezügen

Für die derzeitigen Mitglieder der Geschäftsführung, des Aufsichtsrates und anderer Organeinrichtungen sowie für die ehemaligen Organmitglieder wurden folgende Gesamtbezüge im abgelaufenen Geschäftsjahr gewährt:

Gesamtbezüge der aktiven Mitglieder der Geschäftsführung 116.405,51

4. Aufstellung des Anteilsbesitzes

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht zum Bilanzstichtag i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:

Name Sitz Höhe der Anteile am Kapital (%) Währung Geschäftsjahr Eigenkapital Ergebnis
T€ T€
Autohaus Schwarzenbek GmbH Schwarzenbek 100 EURO 2010 -183 -40

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

5. Liste der Gesellschafter

Gemäß § 40 GmbHG waren zum Bilanzstichtag die folgenden Gesellschafter beteiligt:

Name Vorname Geburtsdatum Wohnort Stammeinlage €
Heiner Russmeyer 09.05.1939 Trittau 127.822,97
Wolf Russmeyer 20.01.1944 Grande 127.822,97
255.645,94

6. Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € -408.040,11 mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von € -1.259.031,47 zu verrechnen. Der verbleibende Bilanzverlust in Höhe von € -1.667.071,58 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Trittau, den 22.09.2011

Wolf Russmeyer

Matthias Arens

VI. Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Trittau Russmeyer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertragsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 2 ausgeführt, dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist. In Abschnitt 4 des Lageberichts wird darüber hinaus ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft angespannt ist. Nach der uns vorgelegten Fortführungsprognose des Unternehmensberaters Dipl.-Kfm. Armin Budde, Kiel für das Geschäftsjahr 2011/2012 vom 16.09.2011 ist die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich."

 

Wolfenbüttel, den 16. September 2011

Müller & Düe Treuhand GmbH
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Dipl.-Kfm. Jens Düe, Wirtschaftsprüfer

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