Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
oxaion agLiquidiert
Eisenstockstraße 16, 76275 Ettlingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
oxaion agEttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2013 bis zum 30.04.2014A. Bilanz zum 30. April 2014AKTIVA
B. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Mai 2013 bis 30. April 2014
C. Anhang für das Geschäftsjahr 2013/2014A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen, WährungsumrechnungI. Allgemeine Angaben Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes und die Bestimmungen der Satzung beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/2014 wurde die command beteiligungen ag auf die oxaion ag verschmolzen. Dadurch sind der Gesellschaft insbesondere TEUR 254 liquide Mittel zugeflossen sowie Finanzbeteiligungen mit einem Buchwert von insgesamt TEUR 162 zugegangen. II. Anlagevermögen Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile zugehöriger Gemeinkosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 410,00 werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Computerzubehörteile wurde ein Festwert gebildet. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um Abschreibungen auf den ihnen am Bilanzstichtag beizulegenden Wert, bewertet. III. Umlaufvermögen Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, wobei Risiken im Forderungsbestand angemessen berücksichtigt werden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet. Die flüssigen Mittel (Barbestände und Bankguthaben) sind mit den Nominalbeträgen angesetzt. IV. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristigen fälligen Verpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und aus laufenden Erträgen des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. V. Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zu den jeweiligen Bilanzstichtagen ermittelt wurde, abgezinst. VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Angaben zur BilanzI. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Zum 30. April 2013 wurde vom Wahlrecht der Aktivierung eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstands nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die planmäßige Abschreibung erfolgt, beginnend am 01. Mai 2013, über fünf Jahre. II. Umlaufvermögen Die im Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmer' ausgewiesenen Beträge betreffen vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr waren TEUR 76 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 180 Darlehensforderungen in diesem Posten enthalten. Die im Posten "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht", ausgewiesenen Beträge betreffen vollständig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. III. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aus der Saldierung langfristiger Personalverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen ergab sich zum 30. April 2014 ein positiver Unterschiedsbetrag, was zum Ausweis auf der Aktivseite der Bilanz führt. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB
IV. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.000.000,00 und ist eingeteilt in 300.000 vinkulierte Stückaktien. In Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (EUR 174.820,00) besteht eine Ausschüttungssperre nach § 285 Nr. 28 i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB. Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
V. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Resturlaubsansprüche, Gewährleistungen und nachlaufende Kosten. VI. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesenen Beträge betreffen vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr waren TEUR 138 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 500 Darlehensverbindlichkeiten in diesem Posten enthalten. Die im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht", ausgewiesenen Beträge betreffen vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. C. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. D. Sonstige AngabenI. Haftungsverhältnisse Es bestehen branchenübliche Verpflichtungen aus Gewährleistungen. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen (TEUR 198 p.a.) und aus Mietverträgen (TEUR 174 p.a.) bestehen im Rahmen der zwischen dem Mutterunternehmen command ag und der Gesellschaft getroffenen Vereinbarungen - insbesondere für das Management von Büroflächen, den IT-Services sowie für allgemeine Dienste (Personaladministration und abrechnung, Finanzbuchhaltung, Qualitätsmanagement etc.) - weitere Verpflichtungen in Höhe von rd. TEUR 1.401 p.a. III. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angabe der Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 HGB. IV. Organe und Organbezüge Mitglieder des Vorstandes waren im Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Mitglieder des Vorstandes wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr TEUR 10. V. Anteilsbesitz Die Gesellschaft besitzt Anteile an folgenden Unternehmen:
VI. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr (ohne Mitglieder des Vorstands) durchschnittlich 113 (im Vorjahr: 108) Arbeitnehmer.
Ettlingen, 30. Juli 2014 Der Vorstand Dieter Eisele Gerhard Kunkel Uwe Kutschenreiter Entwicklung des Anlagevermögens
D. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013/2014I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell Die oxaion ag ist in Entwicklung, Vertrieb und Implementierung der ERP-Produkte oxaion business solution und oxaion open aktiv. Beide Produkte sind integrierte und kommerzielle Standardsoftwarelösungen für mittelständische Unternehmen. Die beiden Systeme unterscheiden sich in der verwendeten Hardwareplattform. Während die oxaion business solution auf dem IBM Power-Systems Betriebssystem i (kurz System i) angewendet wird, kann oxaion open auf mehreren Betriebssystemen und Hardwareplattformen eingesetzt werden. Die oxaion ag hat sich zum Ziel gesetzt, weitere Branchen oder Subbranchen zu identifizieren, in denen die oxaion - Lösungen eingesetzt werden können. Das Ziel, im automotiven Markt erfolgreich zu agieren, ließ sich im ersten Anlauf nicht umsetzen, bleibt jedoch weiterhin mittelfristig ein Ziel. Daneben entwickelt die oxaion ag ihre Lösungen für verwandte, dennoch unterschiedliche Branchen. Die Zielmärkte sind der Maschinen- und Anlagenbau, die industrielle Fertigung, hier vor allem die variantenreiche und diskrete Fertigung. Außerdem ist die oxaion ag gut vertreten im Bereich der Umwelttechnologie sowie bei Unternehmen, deren Geschäftsmodell Projekt- und/oder Servicemanagement beinhaltet. Ein für die oxaion ag neuer und interessanter Markt ist der Bereich der Vermietung. 2. Forschung und Entwicklung Im Berichtszeitraum wurde an jeweils neuen Generationen für die Produkte oxaion business solution und oxaion open entwickelt. Für oxaion business solution 7.2 wurden alle Vorarbeiten termingerecht erledigt, so dass eine Auslieferung an die Kunden in Q2 2015 erfolgen wird. Gleiches wurde auch für die Entwicklung von open 4.2 realisiert, so dass dieses in Q1 2015 zur Auslieferung bereitsteht. Die bisher getätigten Aufwendungen für den Bereich Forschung und Entwicklung werden wir auch in 2015 auf diesem hohen Niveau beibehalten. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Jahr wurde für den Informations- und Telekommunikations-Markt, und hier vor allem im Mittelstand, eine Belebung erst im 2. Halbjahr spürbar. Nicht alle Markteilnehmer konnten davon in gleichem Maße profitieren. Die politischen Versuche zur Rettung des Euroraumes haben zu einer Investitionszurückhaltung in Teilen der exportorientierten Wirtschaft gesorgt. Das hat sich auch negativ auf den ITK-Markt ausgewirkt. Parallel hierzu sind die Versuche der oxaion ag, neue Branchen zu besetzen, nicht in dem Maße erfolgreich gewesen, wie das prognostiziert wurde. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2013/2014 verlief nicht zufriedenstellend. Zwar hat sich der Gesamtumsatz von EUR 10,9 Mio. auf EUR 11,1 Mio. (+ 2,1 %) erhöht, jedoch konnten die Ziele trotz einer Erholung im 2. Halbjahr nicht erreicht werden. Die gesteckten Erwartungen auf zusätzliche Umsätze im Automotive-Umfeld konnten nicht realisiert werden. Dies führte in der Folge auch dazu, dass die Beteiligung an der DTM Datentechnik GmbH in Lüdenscheid abgeschrieben werden musste. Die Dienstleistungsumsätze haben sich gegenüber dem Vorjahr stabilisiert, blieben jedoch mit einem Plus von 4,6 % unter den Erwartungen zurück. Die Software-Erlöse konnten um ca. 9 % gesteigert werden. Die Pflegeerlöse blieben mit EUR 3,1 Mio. nahezu stabil. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Umsatzerlöse 2013/2014 betragen EUR 11,1 Mio. und liegen mit TEUR 223 (+2,1 %) über dem Vorjahr. Der Rohertrag im Berichtsjahr (= Gesamtleistung ./. Materialaufwand) konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 62 auf TEUR 10.870 gesteigert werden. Der Personalaufwand hat sich insbesondere durch die Ausweitung der Mitarbeiterzahl leicht erhöht. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden leicht reduziert. Insgesamt konnte im Geschäftsjahr ein operatives Ergebnis (vor Sondereffekten) von TEUR 3 erzielt werden. Durch massive Sondereffekte (Insolvenz DTM und Abschreibung der Beteiligung, Forderungen und Kredite) sowie durch eine Insolvenz im Kundenumfeld (Abschreibung von Forderungen) musste im Berichtszeitraum ein Jahresfehlbetrag von TEUR 674 ausgewiesen werden. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich komplett aus der vorhandenen Liquidität. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien werden nicht in Anspruch genommen. Durch den Zufluss der Finanzmittel bei der Verschmelzung der command beteiligungen ag auf die oxaion ag sind dem Unternehmen finanzielle Mittel in ausreichendem Maße zugeflossen. Der Finanzmittelbestand am Ende der Periode ist mit TEUR 152 als ausreichend zu betrachten, zumal der oxaion ag durch die Berechnung der Pflegebeträge ca. EUR 3 Mio. zu Beginn des Geschäftsjahres zufließen. Die Liquiditätslage ist insgesamt zufriedenstellend. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 2,8 Mio. auf EUR 2,4 Mio. reduziert. Dies ist vor allem in der Insolvenz der DTM und den durchgeführten Abschreibungen im Anlage- und Umlaufvermögen begründet. Das Anlagevermögen hat sich bei Zugängen in Höhe von TEUR 170 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 320 um TEUR 150 reduziert. Die Zugänge resultieren in Höhe von TEUR 162 aus der Übertragung der Beteiligungen oxaion gmbh in Wels, summit gmbh in Aachen und i:qu in Karlsruhe, die die oxaion ag im Rahmen der Verschmelzung von der command beteiligungen ag ettlingen übernommen hat. Daneben sind der oxaion ag liquide Mittel in Höhe von TEUR 254 durch die Verschmelzung zugeflossen. Die Abschreibungen immaterieller Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 42 auf TEUR 46 erhöht. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus der Abschreibung der eigenen Software-Erstellungsaufwendungen für open automotive, die zum Vorjahresbilanzstichtag 30. April 2013 erstmalig aktiviert wurden und ab Mai 2013 planmäßig abgeschrieben werden. Durch geringere Forderungen gegen verbundene Unternehmen (insbesondere durch die Abschreibungen der Forderungen gegen die DTM) hat sich das Umlaufvermögen um TEUR 213 reduziert. Durch den verschmelzungsbedingten Vermögenszugang (TEUR 415) und den im Berichtsjahr entstandenen Verlust hat sich das Eigenkapital lediglich um TEUR 259 reduziert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und den Cashflow heran. Die Mitarbeiterzahl ist ermittelt nach § 267 Abs. 5 HGB. Den Cashflow berechnen wir als Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen, Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen sowie sonstiger zahlungsunwirksamer Aufwendungen und Erträge. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 98 und ist damit leicht um TEUR 3 gegenüber dem Vorjahr gesunken, was sich jedoch durch die Konzentration auf die Entwicklung der neuen Produkte begründen lässt. Der Cashflow ist bedingt durch das Jahresergebnis leicht negativ (./. TEUR 8). Der Vorjahreswert betrug TEUR 42. III. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres sind keine Vorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die negativen Sonderfaktoren wird es im kommenden Geschäftsjahr nicht mehr geben, so dass wir von einem Jahresüberschuss ausgehen. Wir beurteilen die weitere Entwicklung des Unternehmens positiv. In einem guten wirtschaftlichen Umfeld gehen wir von steigenden Absätzen unserer Produkte in den kommenden Monaten aus. Wir werden unsere vertrieblichen Tätigkeiten weiter verstärken und gehen sowohl bei unseren Bestandskunden als auch bei den laufenden Einührungsprojekten von steigenden Umsätzen bei den Dienstleistungen aus. Deshalb erwarten für das kommende Jahr in Summe eine leichte Umsatzsteigerung. Gleichzeitig haben wir unsere Kostenstruktur überprüft und Sparmaßnahmen bei den Personalkosten in die Wege geleitet. Wir tätigen derzeit wieder große Investitionen in unsere Standardprodukte oxaion business solution und oxaion open. Die Verfügbarkeit der neuen Versionen ist jedoch erst zum Ende des kommenden Geschäftsjahres geplant und wird sich somit erst spürbar auf das darauffolgende Geschäftsjahr (2015/2016) auswirken. 2. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Derzeit befinden wir uns in einem für unsere Branche stabilen Marktumfeld. Die Erwartungen bei den ITK-Dienstleistern sind überwiegend positiv. b) Ertragsorientierte Risiken Der Wettbewerb in unserer Branche ist weiterhin als intensiver Verdrängungswettbewerb zu beschreiben. Wir erwarten, dass dieser Wettbewerbsdruck anhalten wird. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir uns mit der Spezialisierung auf bestimmte Branchenfelder weiter Marktanteile sichern und ausbauen können. Diese Entwicklung wird nicht zu Zusatzkosten führen. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen sowie die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Vorhandene Geldüberschüsse werden konservativ auf Festgeldkonten angelegt. Jegliche spekulative Geldanlage wird seitens der Geschäftsführung streng vermieden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. d) Personalrisiken Bei der Suche nach qualifiziertem Personal gibt es zunehmend Probleme, passende Mitarbeiter zu finden. Deshalb versuchen wir, die aktuellen Mitarbeiter über ein positives Arbeitsumfeld an uns zu binden und legen zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern unser Augenmerk auf die bei uns schon seit Jahren durchgeführte Duale Hochschulausbildung. 3. Chancenbericht Die großen Anbieter der Branche versuchen verstärkt, unseren Markt der mittelständischen Kunden für sich zu gewinnen. Durch langjährige Erfahrung im Bereich mittelständischer Kunden, hohe Fachkompetenz, Nähe zum Kunden, Innovationskraft und einem hohen Maß an Zuverlässigkeit werden wir uns auch zukünftig am Markt behaupten. 4. Gesamtaussage Die Verschärfung politischer Risiken (Krise in der Ukraine) kann jederzeit bei unserer exportorientierten Zielbranche (Maschinen- und Anlagenbau) zu Umsatzrückgängen und damit in der Folge zur Investitionszurückhaltung führen. Vor dem Hintergrund, dass wir mit unseren Produkten in mehreren Branchen aktiv sind, sehen wir uns i - die Bewältigung eventueller Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen In Hamburg und Lüdenscheid bestehen zwei Betriebsstätten. VII. Erklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG In Bezug auf das Abhängigkeitsverhältnis zum Mutterunternehmen command ag, Ettlingen, erklären wir gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, eine angemessene Gegenleistung erhielt. VIII. Schlussbemerkung Insgesamt entwickelt sich das Unternehmen seit der Ausgründung aus der command ag verhalten positiv. Diese Entwicklung basiert auf einer guten Partnerschaft mit den Bestandskunden, einer konsequenten Weiterentwicklung des Produkts und einer guten und motivierten Mitarbeiterschaft. Diese Basis wird auch in den kommenden Jahren tragfähig sein und uns weiter nach vorne tragen. Wir bedanken uns bei allen Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen. Unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen dürfen wir einen herzlichen Dank für den geleisteten Einsatz aussprechen.
Ettlingen, 30. Juli 2014 Der Vorstand Dieter Eisele Gerhard Kunkel Uwe Kutschenreiter E. Wiedergabe des BestätigungsvermerksBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach§ 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der oxaion ag, Ettlingen für das Geschäftsjahr vom 01. Mai 2013 bis 30. April 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Pforzheim, 04. August 2014 Aisenbrey
Weinläder & Partner Treuhand GmbH
Siegel gez. M. Eck gez. H. Bischoff M. Eck, Wirtschaftsprüfer H. Bischoff, Wirtschaftsprüfer" F. Bericht des AufsichtsratesIm Geschäftsjahr 2013/2014 hat der Aufsichtsrat der oxaion ag die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. In vier Sitzungen wurde gemeinsam mit dem Vorstand die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft sowie wesentliche Geschäfte erörtert und beraten. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Aisenbrey Weinläder & Partner Treuhand GmbH, Pforzheim, hat den Jahresabschluss zum 30. April 2014 und den Lagebericht des Vorstandes geprüft. Die Prüfung hat zu keinerlei Einwendungen geführt. Der Aufsichtsrat beurteilt den Lagebericht grundsätzlich wie der Wirtschaftsprüfer und schließt sich dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses an. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss in seiner Sitzung am 16. September 2014, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzverlustes hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen.
Ettlingen, den 16. September 2014 oxaion ag Der Aufsichtsratsvorsitzende Kurt Rössler Vorschlag über die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust per 30. April 2014 von EUR ./.376.544,90 wie folgt zu verwenden:
Beschlussfassung über die ErgebnisverwendungMit Beschluss vom 16. September 2014 wurde der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzverlustes einstimmig durch die Hauptversammlung angenommen. |
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