HSE-Haustechnik GmbH
Schweriner Straße 78, 19205 Gadebusch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Jessel seit 24.9.2025 | Prokura |
Franka Cratzius seit 14.12.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Franz Johannes GelzFG Bauholding Nord GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HSE-Haustechnik GmbHGadebuschJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die HSE-Haustechnik GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 werden die Vorschriften der §§ 238 ff HGB angewendet. Weiterhin werden die speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff HGB besonders in Bezug auf die Abschlussgliederung zur Verbesserung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses angewendet. Die Gewährleistungsrückstellung wird pauschal ermittelt auf Grundlage der Umsatzerlöse der letzten fünf bzw. zehn Jahre abzgl. eines Anteils für den Rückgriffsrechte bestehen. Gegebenenfalls wird zusätzlich für konkrete Inanspruchnahmen eine Rückstellung gebildet. Beim Ansatz von Passivposten werden sämtliche Verpflichtungen zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung, die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde, erfolgte gemäß §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Im Berichtsjahr, wie auch im Vorjahr, wurde der § 268 Abs. 5 HGB angewandt. Der Anteil der erhaltenen Anzahlungen, der mit den unter den unfertigen Bauleistungen ausgewiesenen Projekten im Zusammenhang steht, wird aktivisch von den unfertigen Bauleistungen abgesetzt. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Bilanzierungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert übernommen. a) Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig nach der linearen Methode verteilt. b) Umlaufvermögen Vorratsvermögen Die Gegenstände des Vorratsvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung abgeleiteten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Hierbei kommen im Einzelnen die folgenden Verfahren zur Anwendung.
c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch gebildete Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zusätzlich wird dem allgemeinen Kreditrisiko dadurch Rechnung getragen, dass eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) der übrigen Kundenforderungen gebildet und aktivisch von diesen abgesetzt wird. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. d) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Lizenzen und Lehrgangskosten, die auf das Jahr 2024 entfallen. e) Eigenkapital Das Stammkapital und die anderen Gewinnrücklagen betragen jeweils € 1.000.000,00. f) Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Schadenersatzrisiken (T€ 1.501), für ausstehende Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 1.090), ausstehende Rechnungen für Subunternehmerleistungen (T€ 876), Prozesskosten (T€ 854) und Personalkosten (T€ 573). g) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten sind unter einem Jahr. Anlagenspiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 resultieren überwiegend aus Heizungs-, Sanitär- und Elektroarbeiten. Sie gliedern sich nach § 285 Ziff. 4 HGB wie folgt:
Periodenfremde Erträge Im Geschäftsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 462 angefallen. Davon entfallen auf die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen mit T€ 222, auf abgeschriebene Forderungen mit T€ 163, die Auflösung von Rückstellungen mit T€ 73 und Anlagenabgängen mit T€ 4. E. Sonstige Angaben a) Angaben zum Unternehmen
b) Geschäftsführer der Gesellschaft sind Frau Franka Cratzius, Kauffrau,Herr Günther Kritsch, Kaufmann (bis 31. Januar 2024).Unter Hinweis auf die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe über die Höhe der Geschäftsführerbezüge. c) Bei der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigt:
In diesen Angaben sind der Geschäftsführer und 25 Auszubildende nicht enthalten. d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nach § 251 HGB vermerkpflichtigen Eventualverbindlichkeiten betragen:
Bei den Bürgschaften und Avalen handelt es sich insbesondere um Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften. Des Weiteren besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit der HTG Hoch- und Tiefbau Gadebusch GmbH aus Bürgschaften und Kautionsversicherungen, die zu Gunsten dieser GmbH durch Dritte gegeben wurden. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Diese Einschätzung beruht auf der Analyse der vergangenen Entwicklung als auch auf der Prognose möglicher Inanspruchnahmen. Die zusätzlich vermerkpflichtigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Mietverträgen für Büroräume und Lagerstätten in Gadebusch und Hamburg. Voraussichtlich werden aus diesen Mietverträgen in 2024 T€ 220 (netto) fällig. e) Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. f) Die FG Bauholding Nord GmbH, Gadebusch, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Dieser wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.
Gadebusch, 29. April 2024 HSE-Haustechnik GmbH Franka Cratzius, Geschäftsführerin Am 29.4.2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und beschlossen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HSE-Haustechnik GmbH, Gadebusch Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HSE-Haustechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HSE-Haustechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 29. April 2024 HBRT
Hamburg-Bremer Revisions- und Treuhand-GmbH
Landahl, Wirtschaftsprüfer LAGEBERICHT zum Jahresabschluss 2023Geschäftsentwicklung 2023 Folgende Kernaussagen beschreiben und belegen unsere erfolgreiche Geschäftsentwicklung in 2023:
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Anknüpfend an ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 blicken wir vorsichtig optimistisch in die Zukunft, denn unserer Überzeugung nach bieten sich uns trotz des eingetrübten Umfeldes mehr Chancen als Risiken. Die Chancen sehen wir zum einem in unserem werthaltigen Auftragsbestand, unserem bewährten kalkulatorischen Vorgehen sowie einem stringenten und vorausschauenden Beschaffungs- und Nachunternehmermanagement. Zum anderen haben wir uns aufgrund unseres konsequenten Termin-, Qualitäts- und Kostenmanagements sowie einer partnerschaftlichen und mittelständisch geprägten Auftragsabwicklung einen guten Ruf bei unseren Auftraggebern erarbeitet, so dass wir optimistisch sind, dass wir auch künftig bei weiteren Ausschreibungen und Auslobungen berücksichtigt werden. Diese Einschätzung wird dadurch verstärkt, dass wir im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern neben einer hohen Ausführungskompetenz auch eine hohe Planungskompetenz für wohnwirtschaftliche, gewerbliche und industrielle TGA-Lösungen haben. Hierdurch ergeben sich naturgemäß Wissensvorsprünge, die wir häufig in werthaltige Ausführungsaufträge übersetzen können. Unabhängig von den aktuellen weltpolitischen Entwicklungen sowie des eingetrübten Makroumfeldes sehen wir grundsätzlich weiterhin einen großen Bedarf nach neuem Wohnraum. Dieser Bedarf wird sich unserer Erwartung nach trotz der aktuellen Zins- und Inflationsentwicklung sowie der steigenden Baukosten weiterhin in eine nennenswerte Nachfrage im Mietwohnungsbau übersetzen. Unsere Einschätzung leiten wir auch aus dem kalkulierten Volumen der aktuell bearbeiteten Projektausschreibungen ab. Zusätzlich lässt die absehbare Gesetzgebung darauf schließen, dass der energetischen Bestandssanierung, die in großen Teilen auf einer Optimierung der TGA basiert, eine immer größere Bedeutung zukommt. Im Ergebnis gehen wir davon aus, dass sich hier trotz einer denkbaren Intensivierung des Wettbewerbs weitere Ansätze für die Akquisition von TGA-Aufträgen ergeben. Die Risiken unseres Geschäftes, z. B. in Form von Gewährleistungsverpflichtungen oder nicht werthaltigen Forderungen, haben wir zum einen mit unserem konservativen Bilanzierungsansatz in einem unserer Überzeugung nach angemessenem Umfang adressiert. Zum anderen sind wir aufgrund unserer vorausschauenden sowie risikoorientierten Steuerungs- und Kontrollphilosophie davon überzeugt, dass wir keinen nennenswerten Kalkulationsrisiken oder Zahlungsrisiken innerhalb unseres Auftragsbestandes ausgesetzt sein werden. Ein zusätzliches Risiko ergibt sich auf Grund der weiterhin hohen Volatilität auf den Rohstoff- und Baustoffmärkten. Wenngleich die zu Beginn des Ukrainekrieges beobachtbaren Preissprünge für einzelne Vorprodukte in Teilen wieder zurückgenommen wurden, sind zahlreiche Einzelprodukte immer noch mit deutlichen Preissteigerungen und spürbar ausgeweiteten Lieferzeiten verbunden. Wir begegnen diesem Risiko mit einer weit vorausschauenden Materialbeschaffung sowie dem selektiven Aufbau eigener auftragsbezogener Lager für kritische Baustoffe. Eine fundierte und abschließende Abschätzung und Quantifizierung einhergehender Risiken sind uns nicht möglich. Ungeachtet dessen führen wir auch hier unser konservatives Risiko- und Bewertungsverständnis konsequent und konsistent fort und adressieren die vorhandenen Risiken im Rahmen unserer Bewertungen der unfertigen Leistungen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die mit den obigen Unsicherheiten einhergehenden Restrisiken für unseren Geschäftsverlauf dadurch abfedern können und wir unsere akquisitorischen Aktivitäten weiter ertragsorientiert fokussieren können. Ausblick auf 2024 Wir agieren 2024 aus einer Position der Stärke heraus. Belege hierfür sind der bereits akquirierte Auftragsbestand von ca. 44 Mio. EUR, unser Liquiditätsbestand, die moderne technische Ausstattung, die finanziellen Spielräume in Folge nicht vorhandener Bankverbindlichkeiten sowie unser hoch qualifiziertes und motiviertes Personal. Neben dem Tagesgeschäft werden die weitergehende Professionalisierung unseres Materialeinkaufes sowie die Digitalisierung von Betriebsabläufen Schwerpunkte unserer Management-Agenda sein. Zusätzlich werden wir ein besonderes Augenmerk auf den konsequenten Ausbau unserer Leistungen rund um das Themenfeld Erneuerbare Energien richten. Aufsetzend auf diesen positiven Rahmenbedingungen rechnen wir für 2024 mit einer durchgehenden Vollauslastung unserer Kapazitäten, einer Gesamtleistung von mehr als 35 Mio. EUR sowie einem Vorsteuerergebnis von über 1,0 Mio. EUR.
Gadebusch, 29.04.2024 Franka Cratzius |
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