Palfinger GmbH
Feldkirchener Feld 1, 83404 Ainring, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Ramsauer seit 15.6.2022 | Prokura |
Robert Laimer seit 15.6.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Nußbaumer seit 22.1.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Palfinger EMEA GmbH | 85.04% |
Palfinger Europe GmbH | 14.96% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Palfinger GmbHAinringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht zum 31.12.2017Palfinger GmbHA. Bericht über den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die wirtschaftliche Lage PALFINGER erzeugt weltweit die innovativsten Hebe-Lösungen für die Nutzung auf Land und Wasser. Mit Unternehmertum, Respekt und Lernen setzen unsere Mitarbeiter den Maßstab in Technologie, Digitalisierung, Qualität, Sicherheit und Service. Nachhaltigkeit und hohe Flexibilität lenken uns, einen verantwortungsbewussten und effektiven Ressourceneinsatz sicherzustellen. All das ermöglicht es, unser Kundenversprechen LIFETIME EXCELLENCE zu halten. Wir finden als Marktführer für jede Herausforderung hochwertige Lösungen und erleichtern das Leben unserer Kunden nachhaltig. Die PALFINGER GmbH beschäftigt sich mit dem Vertrieb, Service und Aufbau für hydraulische Hebe- und Ladesysteme, wie LKW-Ladekrane von 0,8 - 200 mto, LKW-Ladekrane für den Holz- und Recyclingeinsatz, Containerwechselsysteme wie z.B. Abroll- und Absetzkipper, Mitnahmestapler, sowie mit dem Service für LKW-montierte Hubarbeitsbühnen. Die Produkte werden zum Großteil von Gesellschaften der PALFINGER AG, Salzburg-Bergheim, Österreich, bezogen. Auch zentrale Dienstleistungen im Bereich IT, Rechnungswesen und Marketing werden von der PALFINGER AG abgerufen. 1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die PALFINGER GmbH beliefert in Deutschland mit seinen unterschiedlichen Produktgruppen verschiedene Branchen. Die wichtigsten sind Bauwirtschaft und Baunebengewerbe, Transportlogistik, Forstwirtschaft, sowie Recycling & Waste Management. Im Jahr 2017 waren die europäischen Kernmärkte von immenser Bautätigkeit gekennzeichnet, in der deutschen Bauwirtschaft wurden Rekordauftragsstände verzeichnet. Die fortschreitende Urbanisierung zeigt sich auch in großen Städtestrukturprogrammen. Angesichts von Initiativen, wie geplanten Fahrverboten für Dieselfahrzeuge, wird die Bedeutung alternativer Antriebssysteme zunehmen. Zudem ist bei Einsätzen im verbauten Bereich höhere Flexibilität der Produkte gefordert. Die Konsolidierung und damit die Internationalisierung der Kundensegmente setzte sich im Berichtszeitraum fort, die Beschaffungsprozesse werden zunehmend zentralisiert. Das führt dazu, dass PALFINGER Produkte vermehrt in anderen Ländern eingesetzt werden - und Service bedürfen - als sie gekauft wurden. Daher steigt auch die Nachfrage nach Full-Service-Vereinbarungen. Vermehrt werden Gesamtlösungen nachgefragt, bei denen die PALFINGER GmbH in einem Netzwerk aus LKW-Hersteller und Aufbaupartner optimierte Gesamtfahrzeugkonzepte ausarbeitet. Regularien, wie Gewichtsbeschränkungen, Zufahrtsbeschränkungen, Abgasnormen, Arbeitsschutzvorschriften, Sicherheitsnormen, aber auch die technologische Entwicklung der LKW-Industrie stellen die PALFINGER GmbH regelmäßig vor neue Herausforderungen. Die Digitalisierung und damit verbundene Themen, wie beispielsweise Konnektivität mit dem jeweiligen Trägerfahrzeug, werden die Produktentwicklung und Geschäftsmodelle in den nächsten Jahren nachhaltig verändern. Der Mangel an Fachkräften - auch bei Bedienern der PALFINGER Produkte - wird den Bedarf an Assistenzsystemen erhöhen. Die PALFINGER GmbH profitiert in Deutschland von der Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit der Produkte, die mit hoher Verfügbarkeit verbunden ist. Fahrzeugkonzepte werden laufend hinsichtlich Performance und Gewicht optimiert. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind auch das dichte Servicenetz und insbesondere dessen Qualifikation. Die erfreuliche Entwicklung der PALFINGER GmbH war weitestgehend von der unverändert starken Nachfrage in Deutschland getragen - insbesondere für das Kernprodukt Ladekran. Alle an deren Produktbereiche trugen ebenfalls positiv zum Ergebnis bei - sehr erfreulich entwickelte sich weiterhin der Bereich Service. Im Geschäftsjahr 2017 betrug der Umsatz 149,8 Mio EUR und lag somit um 1,9 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres von 147,0 Mio EUR. Das Betriebsergebnis konnte aufgrund einer verbesserten Kostenstruktur und eines veränderten Produktmix nochmals deutlich (+19,2 Prozent) auf 15,95 Mio EUR (Vorjahr: 13,38 Mio EUR) gesteigert werden. Das entspricht einer Umsatzrentabilität (vom Betriebsergebnis) von 10,6 Prozent (Vorjahr: 9,1 Prozent). Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs konnte die Prognose aus dem Geschäftsjahr 2016 übertroffen werden. Die Gründe dafür liegen im Wesentlichen in der intensiven, strukturierten Marktbearbeitung, sowie im günstigen wirtschaftlichen Umfeld. Diese Umstände führten dazu, dass die Auftragseingänge in den verschiedenen Produktbereichen im Vergleich zu den Vorjahreswerten zum Teil nochmal deutlich gesteigert werden konnten. Der Auftragsbestand betrug zum 31.12.2017 rd. 42,4 Mio EUR (VJ: 37,2 Mio EUR). Die Wettbewerbslandschaft der PALFINGER GmbH differiert ja nach Produktbereich. Deutschlandweit gesehen gab es im Jahr 2017 keine wesentlichen Veränderungen. Die PALFINGER GmbH ist seit vielen Jahren bei Ladekranen, Forst- und Recyclingkranen Markt- und Innovationsführer in Deutschland. Die wesentlichen Wettbewerber auf dem deutschen Markt sind HIAB, ein Unternehmen der finnischen Cargotec-Gruppe, HMF aus Dänemark und Fassi aus Italien. Das Geschäft mit LADEKRANEN verzeichnete auf Basis des erfolgreichen Vorjahres eine weitere Absatz- und Umsatzsteigerung, die sich auch in der Verbesserung der Ergebnisse widerspiegelt. Die SOLID Kranreihe, die für einfache Ladetätigkeiten bei guter Hubleistung steht, wurde bis zu 19mt mit sechs neuen Modellen komplettiert. Technologisch setzt PALFINGER dabei auf die bekannt hohe Qualität. Das bewährte Standsicherheitssystem HPSC für Krane wurde weiterentwickelt und bietet nun anwendungsorientierte Zusatzfunktionen im Baukastensystem. Nach dem Motto "das Beste noch besser machen" entwickelt PALFINGER mit der neuen PRO-Aluminiumöltank Baureihe eine perfekt auf die Krane abgestimmte Lösung. Neben wesentlichen technischen Vorteilen zeichnen sich die Öltanks durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Der einfache Aufbau unterstützt darüber hinaus die PALFINGER Partner bei einem kostengünstigen Aufbau. Im Jahr 2017 wurde die PALFINGER GmbH mit einem Award ausgezeichnet. Die deutsche Fachzeitschrift Verkehrsrundschau, die als Sprachrohr des deutschen Nutzfahrzeuggewerbes gilt, verlieh den Image Award in der Kategorie "Ladekrane" an PALFINGER. Basis war die Befragung zu Ansehen und Bekanntheit der wichtigsten Anbieter, bewertet wurden Faktoren wie Produkt- und Servicequalität, Ehrlichkeit in der Kundenbeziehung und Kommunikationsqualität. Die PALFINGER GmbH konnte sich nach 2013 und 2015 bereits zum dritten Mal diesen begehrten Award sichern. Der Produktbereich EPSILON Forst- und Recyclingkrane agierte im Geschäftsjahr 2017 weiterhin sehr erfolgreich am deutschen Markt. Die verkauften Stückzahlen konnten dabei wiederum gesteigert werden. Damit ist es gelungen, die Marktführerschaft auch weiterhin abzusichern. Produktseitig lag das Hauptaugenmerk in der Weiterentwicklung der Kranbaureihe "The NEXT EPSOLUTION". So wurde bei den Kranmodellen im Bereich der 14-17mt der Prototyp der neue Q-Klasse im Juni 2017 präsentiert. Die neue Serie ist bis zu 10 Prozent leichter, hat eine um 1,4 Meter größere Reichweite und ist bis zu 15 Prozent schneller als die Vorgängerserie. Sie ist besonders servicefreundlich, da sie kein Schlauchpaket zwischen Hauptarm und Grundgestell hat. Im Bereich der M-Klasse (Hubklasse 10-13 mt) der "Next EPSOLUTION" Baureihe, ging 2017 auch die Lösungen für den Recyclingeinsatz in Serie. Die ersten Recyclingkrane wurden Mitte des Jahres an Kunden geliefert. Im Jahr 2017 konnte der Produktbereich CONTAINERWECHSELSYSTEME in Punkto Auftragseingang und Absatz an 2016 anknüpfen. Die weltweit wachsende Nachfrage und die stabile Konjunktur führte zu einem Anstieg der Lieferzeiten. Ein Prototyp der komplett neu konstruierten zweiten Generation des DIN-Absetzkippers wurde in Deutschland zu einem ausgedehnten Feldtest genutzt. Ausgesuchte Kunden testeten das Gerät im harten Alltagseinsatz unter realen Bedingungen. Der PST-Version 2 erwies sich als flexibel für alle Anforderungen, robust und haltbar, so dass einer erfolgreichen Markteinführung auf der IFAT 2018 im Mai nichts mehr im Wege steht. Der PST-V2 verfügt serienmäßig über Funkfernbedienung, manuelle Außensteuerung, 3 Kipphaken sowie eine seitliche hydraulische Behälterverriegelung. Ein Eilgang, getrennt fahrbare Teleskope und Stützen sowie ein wartungsfreundlicher Aufbau machen das Gerät für die unterschiedlichsten Einsätze attraktiv. Darüber hinaus sind hydraulische Behälterverriegelungen für Front und Heck sowie eine abgesicherte Hochkippeinrichtung optional erhältlich. Der PST V2 wird mit 14 oder 18 Tonnen Hubkraft präsentiert, eine 10t Variante folgt etwas später. Ende des Jahres wurde der neue Abrollkipper PH T 05 SLD auf unserer Webseite veröffentlicht. Er ersetzt die bisherigen Modelle C04 und T5 und verfügt über die Technik der großen Baureihen. Der PH T 05 SLD ist geeignet für "City"-Behälter und Fahrgestelle bis 7,5t Gesamtgewicht. Der Produktbereich MITNAHMESTAPLER konnte sowohl beim Umsatz als auch im Ergebnis eine Steigerung gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 verzeichnen. PALFINGER konnte in 2017 den Marktanteil leicht ausbauen, wobei sich weiterhin drei Anbieter den relevanten Markt zu in etwa gleichen Teilen aufteilen. Dieser Umstand führt zu anhaltend preisaggressivem Marktverhalten der Wettbewerber. 2. Zweigniederlassungen Anfang 2017 wurde der bereits in 2016 gefasste Beschluss, die Niederlassung für Service Hubarbeitsbühnen in München/Garching, mit der in 2015 neu gegründeten Serviceniederlassung für die Produkte Kran, Containerwechselsysteme, sowie Mitnahmestapler in München/Kirchheim zusammenzuführen, umgesetzt. Im Frühjahr 2017 wurde der Beschluss gefasst, dass der für die Serviceniederlassung Merklingen im Oktober 2017 auslaufende Mietvertrag nicht mehr verlängert wird und die Niederlassung mit der in 2016 neu errichteten Serviceniederlassung in Ilsfeld zusammenzulegen. Damit stehen den Kunden der PALFINGER GmbH zwei weitere Standorte zur Verfügung, an denen mit hoch qualifizierten Mitarbeitern, Service für alle PALFINGER Produkte angeboten wird. Neben den Niederlassungen in Ilsfeld und München betreibt die Gesellschaft eine weitere Zweigstelle in Hamburg (seit 01.10.2010), wobei diese wie die beiden vorgenannten für den Service an allen PALFINGER Produkten zuständig ist, sowie Servicestützpunkte für Hubarbeitsbühnen in Krefeld, Berlin, Ebersbach, Halle und Münchendorf bei Wien. Die Zweigstellen haben allesamt erfolgreich zum Gesamtergebnis beigetragen. Der bestehende Mietvertrag am Standort Ebersbach wurde um ein weiteres Jahr bis nunmehr 31.12.2018 verlängert. Mit Ende 2018 soll der Standort Ebersbach nach Löbau an den vorhandenen Standort der PALFINGER Platforms GmbH verlagert werden. Mit den Bauarbeiten an der neuen Serviceniederlassung wird im Jänner 2018 begonnen. Durch die unmittelbare Nähe zum Hersteller soll ein noch besserer Service für unsere Kunden gewährleistet werden, ebenso besteht die Möglichkeit im Auftrag des Herstellers Großreparaturen an Hubarbeitsbühnen internationaler Kunden durchzuführen. Die neu entstehende Immobilie wird dann wiederum gemietet 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Geschäftsergebnis, Ertragslage
Bezüglich der Erläuterungen zur Ertragslage verweisen wir auf Kapitel 1 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen. Cashflow-Berechnung, Finanzlage
Zum Ende des Geschäftsjahres betragen die liquiden Mittel TEUR 213 (Vorjahr TEUR 151). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich aus der Gewinnabführung an die Muttergesellschaft. Die Deckung des Kapitalbedarfs der Gesellschaft ist für 2018 und darüber hinaus sichergestellt. Vermögenslage
Anlagevermögen - Investitionen
Im Jahr 2017 wurde in ein automatisches Kleinteilelager am Standort Ainring investiert. Darüber hinaus wurden nur Ersatzinvestitionen im geringeren Umfang getätigt. Umlaufvermögen Durch eine konsequente Bestandsplanung und Nachverfolgung konnten die Vorräte aus Neugeräten und Ersatzteilen im Vergleich zum Vorjahr weiter gesenkt und so auf einem vergleichsweise sehr niedrigen Niveau gehalten werden. Der Bestand an Vorräten zum Bilanzstichtag beträgt 8.442 TEUR (Vorjahr: 10.121 TEUR). Die Erhöhung in den Forderungen resultiert aus den höheren Forderungen aus LuL zum Jahresende von 7.150 TEUR (Vorjahr: 4.436 TEUR) sowie aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 17.776 TEUR (Vorjahr: 14.638 TEUR). Eigenkapital Aufgrund des in 2012 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der PALFINGER Platforms GmbH ist das Eigenkapital der PALFINGER GmbH exakt auf dem Betrag der Vorjahre (13.959 TEUR). Dieser Umstand führte bei einer angestiegenen Bilanzsumme zu einer Senkung der Eigenkapitalquote auf 31,3 Prozent (Vorjahr: 34,4 Prozent). Rückstellungen Die Rückstellungen verringerten sich von 4.073 TEUR im Vorjahr auf nun 3.416 TEUR. Hauptursache dafür ist die geänderte Berechnung der Rückstellung für Gewährleistungen. Auf Basis einer im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Analyse der im Vergleich zu den Vorjahren rückläufigen durchschnittlichen Garantiekosten wurde der Prozentsatz der Gewährleistungsrückstellung auf 1,15% (VJ 1,50%) des garantiebehafteten Umsatzes gesenkt. Verbindlichkeiten Aufgrund des Factoring-Vertrags vom Dezember 2014 werden die vom Zeitpunkt des Verkaufs bis zum Bilanzstichtag eingegangen Debitoren-Zahlungen von 6.949 TEUR (Vorjahr: 6.348 TEUR) in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen und führten gemeinsam mit der Veränderung aus der Umsatzsteuerverbindlichkeit in Höhe von 1.827 TEUR (Vorjahr: 1.323 TEUR) zu einer Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten auf 9.464 TEUR (Vorjahr: 8.394 TEUR). 4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Durch die unterschiedlichen Bereiche der PALFINGER GmbH werden zur Steuerung des Unternehmens bereichsspezifische nicht finanzielle Leistungsindikatoren verwendet. Dies betrifft vor allem den Bereich Vertrieb, die Service-Niederlassungen und den Bereich Service/After Sales (z.B.: Rabattentwicklung, Lieferzeit/Liefertreue, Produktivität, Auslastung, Garantiefälle, usw.). Übergeordnet finden vor allem die Kennzahlen zur Personalentwicklung betreffend Mitarbeiterstand sowie Fortbildung Verwendung. Die Entwicklung des Know-hows der Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung hat bei PALFINGER höchste Priorität. Die Personalstands-Entwicklung und Fortbildungskosten zum Bilanzstichtag stellen sich in der PALFINGER GmbH wie folgt dar:
Umweltbelange / Energieeffizienz Im Jahr 2015 trat die PALFINGER Umweltschutzrichtlinie in Kraft, die seither konzernweit einheitliche Standards für ein umfassendes Umweltmanagement an allen Fertigungs-, Montage- und Vertriebsstandorten definiert. Die Richtlinie umfasst die Bereiche Energie, Abfall, Wasser, Umweltrecht, Umwelt-Notfall-Vorsorge sowie umweltschutzbezogene Schulung und Kommunikation. Am Firmensitz der PALFINGER GmbH in Ainring wurde in 2016 ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 aufgebaut. Die Zertifizierung wurde durch eine externe Auditierungsgesellschaft durchgeführt und erfolgreich bestanden. Im Geschäftsjahr 2017 konnten bereits einige der im Zuge der Einführung des Energiemanagementsystems erkannten Einsparungs- und Optimierungspotenziale erfolgreich umgesetzt werden. Weiterführende Maßnahmen der PALFINGER GmbH betreffend Umwelt- und Energieeffizienz sind seitens des Konzerns angeführt und erläutert. Im Geschäftsbericht des Konzern ist jährlich die Nachhaltigkeitsberichterstattung integriert. Arbeitnehmerbelange PALFINGER ist bestrebt, seinen bestehenden und potenziellen Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze zu bieten. Basis dafür sind die Kernwerte Respekt, Unternehmertum und Lernen. Die PALFINGER GmbH setzt mit seiner beruflichen Erstausbildung von Lehrlingen - vor allem in den Bereichen Mechatronik und Büromanagement - seit Jahren auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Regelmäßige Mitarbeitergespräche sorgen für eine Harmonisierung von individuellen Zielen der Mitarbeiter und den Unternehmenszielen und verbessern die Arbeitsqualität und die Zusammenarbeit insgesamt. Zusätzlich liefern jährliche Personal-Review-Gespräche zwischen HR-Management und Führungskräften wichtige Informationen über vorhandene und zu fördernde Mitarbeiterpotenziale, um eine optimierte Karriere- und Nachfolgeplanung zu gewährleisten. Für die berufliche Weiterbildung sorgen ein konzernweites Kolleg, Trainee Programme sowie ein internes Führungskräfte-Entwicklungsprogramm. Gemeinschaftsaktivitäten wie informelle Veranstaltungen, standortübergreifende Projekte und Schulungen, aber auch Sportangebote, Firmenausflüge oder Grillfeste runden die Zusatzleistungen für Mitarbeiter ab. Die PALFINGER GmbH beobachtet Veränderungen nicht nur in Bezug auf sein Geschäft. Trends wie Digitalisierung, die Globalisierung, die neue Generation der Millennials und Digital Natives und nicht zuletzt Social Media und neue Technologien verändern auch die Geschäfts- und Lebensumfeld - und damit das Leben und die Arbeit jedes Einzelnen. Die HR-Strategie 2020 berücksichtigt die neuen Anforderungen an die Mitarbeiter, aber auch an die Organisation und das Personalmanagement. Die PALFINGER GmbH setzt sich dabei klare Ziele, um das zukünftige profitable Wachstum zu unterstützen. Die Attraktivität als Arbeitgeber zählt dabei ebenso wie eine agile und mobile Organisation, effektiv und effizient. Nicht zuletzt zählt die Flexibilität, die richtigen Mitarbeiter mit den richtigen Kompetenzen zu haben, wann und wo sie benötigt werden. Darauf aufbauend definierte die PALFINGER GmbH zusätzlich zu den bestehenden Aktivitäten konkrete Vorhaben bis zum Jahr 2020. Bereits im Umsetzung befindet sich die Implementierung eines konzernweiten Projekts für die Job-Architektur und Kompetenzen. Folgen werden Tools für Talente-Management, Nachfolgeplanung, Employer Branding und die interne Kommunikation. Bis zum Jahr 2020 plant PALFINGER zudem eine E-Learning-Plattform zu gestalten, um Schulungen einfach für alle Mitarbeiter zugänglich zu machen. B. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die neuerliche Steigerung im Umsatz und Ergebnis bestätigt, dass die PALFINGER GmbH durch langjährige konsequente Verfolgung und stetige Adaptierung der bereits in 2011 eingeleiteten strategischen Projekte und Maßnahmen den richtigen Weg verfolgt, um langfristig in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Eine solide finanzielle Unternehmensbasis, die Produktqualität, hervorragende Mitarbeiter, das starke Servicenetzwerk, sowie schlanke Prozesse erweisen sich seit Jahren als klarer Wettbewerbsvorteil. Die deutsche Wirtschaft wird - gemäß Konjunkturprognose - den seit 2013 anhaltenden robusten Aufschwung auch in 2018 fortsetzen. Die führenden deutschen Forschungsinstitute haben zuletzt die Prognosen mehrfach nach oben korrigiert und gehen nunmehr von einem Wachstum in der Bandbreite von 2,2 bis 2,6 Prozent aus. Begleitet ist diese Prognose nach wie vor von großen politischen Unsicherheiten, wie zum Beispiel den zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungen der Briten zur Europäischen Union, oder das Fragezeichen hinter dem Ausgang der noch andauernden Gespräche zur Regierungsbildung in Deutschland. Diesen Risiken entgegen stehen für die PALFINGER GmbH die prall gefüllten Auftragsbücher der deutschen Bauwirtschaft. Diese stellt für PALFINGER eine der wichtigsten Branchen dar. Die deutsche Bauwirtschaft rechnet mit weiteren Umsatzzuwächsen, nicht zuletzt aus der Tatsache, dass nach ca. 375.000 erteilten Baugenehmigungen in 2016 nur rund 278.000 Wohnungen in 2017 neu fertiggestellt werden konnten - gerechnet wurde mit 310.000. Angetrieben wird der Bauboom vor allem von der weiterhin anhaltenden Nachfrage nach neuen Wohnungen in vielen Städten und Regionen. Die Bundesregierung schätzt weiterhin den Bedarf bis 2020 auf mindestens 350.000 Wohnungen pro Jahr. Vorausgesetzt, die Risiken und Chancen halten sich einigermaßen die Waage, geht das Management der PALFINGER GmbH von einem weiteren erfolgreichen Jahr mit Umsatzerlösen und einem EBIT in der Größenordnung des Geschäftsjahres 2017 aus. Bis zum Jahr 2020 sieht die PALFINGER GmbH das Potenzial, den Gesellschaftsumsatz auf rund 165 MEUR zu erhöhen. Dies soll vor allem durch neue Geschäftsmodelle aus dem Bereich Digitalisierung und Service erreicht werden. Weiterhin birgt der Produktbereich Containerwechselsysteme für die PALFINGER GmbH noch große Wachstumschancen. 2. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten Risikomanagementsystem Das Management der PALFINGER GmbH identifiziert und bewertet periodisch die wesentlichen Chancen und Risiken entlang der Prozesskette. Dabei werden auch externe Faktoren berücksichtigt. Die Bewertung der Ereignisse hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf das Ergebnis und der Eintrittswahrscheinlichkeit erfolgt mit einer klar strukturierten und konzernweit einheitlichen Methode. Auf Basis dieser Analyse werden bestehende Maßnahmen dokumentiert sowie weitere Maßnahmen zur aktiven Steuerung erarbeitet und umgesetzt. Das Corporate Risk Management überwacht die Einhaltung der geforderten gesetzlichen Rahmenbedingungen und der internen Gruppenrichtlinien. Zusätzlich unterstützt diese Konzernabteilung die frühzeitige Erkennung von Risiken, die eine Weiterführung des Unternehmens beeinträchtigen können. Kurzfristige Risikothemen werden über das monatliche Berichtswesen im Controlling sowie durch regelmäßig stattfindende Steering Committees der PALFINGER GmbH abgedeckt. Risikothemen Die aktuelle Risikosituation der PALFINGER GmbH ist von marktseitigen Entwicklungen geprägt. Das Wirtschaftswachstum in Europa und hier vor allem in Deutschland wirken sich auf die Auftragslage aus. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für PALFINGER ist es, auf solider Datenbasis kurzfristige Anpassungen und Entscheidungen vornehmen zu können. Das konzernweite Risikomanagementsystem strukturiert die Risikobereiche in vier Hauptkategorien: • externe Risiken, • strategische Risiken, • interne Risiken der Wertschöpfung und • interne Risiken der unterstützenden Prozesse. a) externe Risiken Ökonomische und wirtschaftliche Entwicklungen Die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den Kernmärkten von PALFINGER wirken sich maßgeblich auf Ertragslage und Ergebnis aus. Das Wirtschaftswachstum in Europa verzeichnete nach einer lang anhaltenden Phase der Stagnation bzw. des geringen Wachstums zuletzt wieder eine deutliche Belebung. Die Konsequenzen aus internationalen Ereignisse wie dem "Brexit", aber auch die unklaren weiteren Entwicklungen zum Thema TTIP-Freihandelsabkommen, könnten sich zusätzlich negativ auswirken. Durch die ausschließliche Präsenz der PALFINGER GmbH am deutschen Markt hat eine signifikante Veränderung der Konjunktur zumeist unmittelbare Auswirkungen auf das Unternehmen. Den aktuellen Entwicklungen hinsichtlich Chancen und Risiken begegnet die PALFINGER GmbH mit größtmöglicher Flexibilität. Daher fokussiert das Controlling darauf, die strategischen Zielsetzungen durch mittel- und kurzfristige Steuerungsinstrumente konsequent weiter zu verfolgen. Risiken aus Energieversorgung und Klimawandel Der Energiekostenanteil an den Gesamtkosten der PALFINGER GmbH ist relativ gering. Eine Kombination aus steigenden Energiepreisen und die mit dem Klimawandel verbundenen intensiveren Hitze- und Kältephasen können hier starke Schwankungen der Energiekosten mit sich bringen. Um dieses Risiko und die Belastung der Umwelt zu minimieren, wurden in den vergangenen Jahren Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie Audits in Verbindung mit der Energieeffizienzrichtlinie der EU durchgeführt. Die Klimaschutzpolitik fördert Branchen wie alternative Energieerzeugung oder Recycling. In diesen Bereichen ist die PALFINGER GmbH ein Anbieter, beispielsweise von Recyclingkranen und Containerwechselsystemen. Eine Zurücknahme der Klimaschutz- bzw. Förderpolitik könnte zu Umsatzeinbußen bei der PALFINGER GmbH führen. b) strategische Risiken Strategie Die Volatilität der Märkte stellt die PALFINGER GmbH vor Herausforderungen. Die langfristigen strategischen Zielsetzungen als wesentlicher Erfolgsfaktor werden weiterhin konsequent verfolgt, auf Grundlage einer rollierenden Prognose werden kurzfristige Anpassungen und Entscheidungen vorgenommen. Sämtliche relevante Informationen der Marktteilnehmer auf Kunden- und Lieferantenseite werden in diese Planung miteinbezogen, um eine möglichst valide Datenbasis zu schaffen. Dennoch ist die Transparenz der zukünftigen Geschäftsentwicklung eingeschränkt, dies kann zu deutlichen Abweichungen in der Realität führen. Entscheidungen, die finanziell materielle Auswirkungen haben, wie z. B. die Investition in den Ausbau von Standorten, könnten sich in Zukunft als wenig ertragreich herausstellen. Durch zeitnahe Steuerungskreise, wirksame Controlling-Prozesse und kurze Entscheidungswege kann das Unternehmen jedoch rasch auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren. Produktportfolio Die PALFINGER GmbH verfolgt weiterhin eine Diversifikationsstrategie mit dem langfristigen Ziel, seine Abhängigkeit vom Markt der Knickarmkrane zu verringern. Sollte der zunehmende Wettbewerbsdruck auf dem Kranmarkt zu einem signifikanten Verfall der Margen führen, käme die PALFINGER GmbH unter erheblichen Druck, die Gesamtrentabilität zu sichern. c) interne Risiken der Wertschöpfung Entwicklung PALFINGER steht vor der Herausforderung, seine Innovationsführerschaft in der Branche regelmäßig zu bestätigen. Endkunden betrachten zunehmend die Gesamtbetriebskosten. Dadurch gewinnen niedrige Energiekosten in der Nutzungsphase bzw. hybride oder elektrische Lösungen zunehmend an Bedeutung. Kundenorientierte Lösungen der Mitbewerber können zu einem Marktvorteil für diese führen und einen Verlust von Marktanteilen der PALFINGER GmbH nach sich ziehen. Vor allem die Megatrends Digitalisierung und Mobilität bergen für PALFINGER gleichermaßen Chancen und Risiken. Die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Vertrieb sowie die stark regionale Orientierung der Entwicklungsprojekte sollen gewährleisten, dass PALFINGER die Innovationsführerschaft weiter ausbauen kann. Beschaffung Die PALFINGER GmbH bezieht den Großteil der Produkte von verbundenen Unternehmen im PALFINGER Konzern. Lieferverzögerungen, Lieferausfälle oder Qualitätsmängel könnten eine wesentliche Auswirkung auf die Ertragslage der PALFINGER GmbH haben. Qualität Die PALFINGER GmbH unterstützt seine Position als Marktführer durch gleichbleibend hohe Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Das Unternehmen verfügt über ein Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Trotz dieser systematischen Gestaltung können Risiken aus Produkthaftungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Im Falle von Qualitätsmängeln werden diese im Sinne der Kunden bereinigt. Möglicherweise daraus entstehende Verluste sind durch Versicherungen abgedeckt. Ein entstehender Imageschaden wäre allerdings ein beträchtliches Risiko für das Unternehmen. Risiken bestehen in Hinblick auf Betriebsstörungen, wie Unterbrechungen in der Energieversorgung, technisches Versagen, Feuer, Explosion und sonstige Störfälle. Verluste aus derartigen Betriebsunterbrechungen sind ebenfalls durch Versicherungen angemessen abgedeckt. Vertrieb und Service Bei der Marktbearbeitung setzt die PALFINGER GmbH auf ein Vertriebs- und Servicenetzwerk, das teilweise aus externen Händlern sowie großteils externen Servicepartnern besteht. Aufgrund der implizierten Abhängigkeit werden Händler und Servicepartner als strategische Partner gesehen und auch bei eventuellen finanziellen Engpässen unterstützt. Um die Marktbearbeitung laufend zu verbessern, wurden gemeinsame Standards definiert, deren Einhaltung wird durch jährliche Händler- und Servicepartneraudits sichergestellt. Händler und Servicepartner sind zunehmend mit ungeklärten Nachfolgeregelungen konfrontiert, was zu einer möglichen Veränderung der Distributionskanäle und damit zu Verlusten von Marktanteilen führen könnte. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, wird die Zusammenarbeit mit Händlern und Servicepartnern weiter vertieft. d) interne Risiken der unterstützenden Prozesse Finanz- und Rechnungswesen In Zusammenhang mit der Wirtschaftsentwicklung in Europa muss auch zukünftig mit dem Risiko von Forderungsausfällen - auch in Deutschland - gerechnet werden. Das bestehende Forderungsmanagement hat die Zielsetzung, entstehende Kreditrisiken bereits im Vorfeld zu reduzieren. Vereinbarte Zahlungskonditionen basieren auf wirtschaftlichen Informationen über die Abnehmer. Mögliche Zahlungsausfälle werden zusätzlich begrenzt, indem der Großteil der Forderungen durch eine Kreditversicherung abgedeckt wird. Ein weiteres Risiko könnte sich im geringen Umfang aus Rücknahmeverpflichtungen von Palfinger-Produkten bei Leasinggesellschaften ergeben. Liquiditätsrisiko Ein systemunterstütztes, unternehmensweites Cash-Reporting garantiert die notwendige Transparenz, um einen effizienten Einsatz der Finanzmittel steuern zu können. Die Mittel- und Langfristplanung ermöglicht es, einen eventuellen Finanzbedarf frühzeitig mit den Finanzierungspartnern abzustimmen. Die Aufmerksamkeit gilt nach wie vor der Reduktion und Optimierung des Capital Employed, um so diesem Risiko entgegenzuwirken. Die PALFINGER GmbH wird großteils durch den PALFINGER Konzern finanziert. Durch Vereinbarungen ist die Finanzierung zu marktüblichen Konditionen gewährleistet. Die Festlegung von Kreditlimits und die Höhe der Refinanzierungskosten bei Kreditinstituten und Banken sind abhängig von deren Einschätzung der Zukunftsperspektive von PALFINGER. Bankenkontakte werden daher partnerschaftlich gepflegt, damit die Finanzierungspartner jederzeit ein aktuelles Bild der wirtschaftlichen Lage haben. Risiken in der Bilanzerstellung Die notwendige Verwendung von Schätzungen und die Ermessensspielräume in den Bereichen der nicht-finanziellen Vermögenswerte, Vorrats- und Forderungsbewertungen sowie Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage. Die stetig steigenden Anforderungen der Kontrollorgane erhöhen den Komplexitätsgrad der Finanzberichterstattung. Durch ein einheitliches Konzernhandbuch, in dem die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsansätze bei PALFINGER definiert sind, wird ein standardisierter Prozess sichergestellt und somit das Risiko unterschiedlicher Vorgehensweisen minimiert. In den Rechnungslegungsprozess ist ein dem Unternehmen angepasstes Internes Kontrollsystem integriert. Grundprinzipien wie Funktionstrennung und Vier-Augen-Prinzip sind eingeführt. Überprüfungen der Internen Revision und des Wirtschaftsprüfers stellen sicher, dass die Prozesse ständig verbessert werden. Personal Die PALFINGER GmbH sieht seine Mitarbeiter als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Erreichung seiner Ziele. Aufgrund lokaler Gegebenheiten und der demografischen Entwicklung kann die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal für die Servicestandorte eingeschränkt sein. Die PALFINGER GmbH versucht, durch entsprechende Lehrlingsausbildungen an insgesamt vier Standorten ausreichend Fachkräfte auszubilden. Aus- und Weiterbildungsprogramme, die Entwicklung von Führungskräften sowie flexible Arbeitszeitmodelle sollen die Attraktivität der PALFINGER GmbH als Arbeitgeber steigern. Immer kürzer werdende Veränderungszyklen durch disruptive Technologien bzw. Innovationen - Cloud, Social Media, Big Data und Analytics, Mobilität, Robotics oder künstlicher Intelligenz - fordern auch die Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter. Informationstechnologie Die meisten Prozesse im Unternehmen sind IT-unterstützt. Vor allem operative und strategische Managemententscheidungen sind von Informationen abhängig, die von diesen Systemen generiert werden. Ein Ausfall dieser Systeme und Prozesse stellt ein Risiko für das Unternehmen dar. Intensive Schulungen können kurzfristig höhere Kosten verursachen. Interne und externe Fachkräfte sorgen dafür, dass die konzernweite IT-Infrastruktur gewartet und weiter optimiert wird. Zudem hat PALFINGER technische Sicherheits- und Schutzmaßnahmen implementiert, um Risiken des Datenmissbrauchs und des Datenverlustes zu minimieren. Darüber hinaus steigt das Risiko von betrügerischen Handlungen und Manipulationen durch IT-Angriffe von Dritten (großangelegte Cyberattacken, wie z.B. Hacking und Phishing-E-Mails). PALFINGER forciert in diesem Zusammenhang zusätzliche bewusstseinsbildende Maßnahmen wie Schulungen oder Newsletter, das interne Kontrollsystem und die unterstützende IT werden kontinuierlich weiterentwickelt. e) Zusammenfassung Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Risiken der PALFINGER GmbH überschaubar sind und durch entsprechende Maßnahmen gemanagt werden können. Ein Fortbestand des Unternehmens ist aus heutiger Sicht jedenfalls gesichert. C. Bericht zum internen Kontrollsystem und zum Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess Das Interne Kontrollsystem ist integraler Bestanteil des unternehmensweiten Risikomanagements der PALFINGER GmbH. Es stellt die Gesamtheit aller organisatorischen Grundsätze, Maßnahmen und Kontrollen im Unternehmen dar, um die Einhaltung von Richtlinien und die Abwehr von Fehlern und Schäden, die durch eigenes Personal oder Dritte verursacht werden können, zu gewährleisten. a) Kontrollumfeld Basis für das Interne Kontrollsystem bei der PALFINGER GmbH sind die konzernweit gültigen Gruppenrichtlinien. Die Richtlinien enthalten einheitliche Standards zu den wesentlichen Prozessen im Unternehmen und sind von sämtlichen Einheiten im Konzern umzusetzen und einzuhalten. Jede Richtlinie ist einem Prozessverantwortlichen zugeordnet. Der Vorstand, die lokalen Geschäftsführungen, die Prozessverantwortlichen und das Risikomanagement sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass in jeder wesentlichen Einheit periodisch die Einhaltung der Konzernrichtlinien überprüft wird. b) Kontrollmaßnahmen Neben den inhaltlichen Rahmenbedingungen sind in den Gruppenrichtlinien auch jene internen Kontrollen definiert, die aus Gruppensicht in den lokalen Prozessen umzusetzen sind. Die lokale Geschäftsführung hat die Verantwortung, bei Bedarf weitere Kontrollen zu definieren. Dadurch wird gewährleistet, dass neben Standardprozessen auch kurzfristig auftretende Risiken berücksichtigt werden. c) Information und Kommunikation Auf den Rechnungslegungsprozess bezogen sind die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsansätze in einem Konzernhandbuch festgehalten, das laufend aktualisiert und von der PALFINGER GmbH umgesetzt wird. Ein gruppenweit standardisiertes monatliches Berichtssystem mit automatischer Schnittstelle aus SAP garantiert für das Management einen Überblick über die Entwicklung der PALFINGER GmbH. d) Überwachung Durch das enge Zusammenspiel zwischen Controlling und dem Rechnungswesen werden laufend Ist-Vergleiche durchgeführt und es besteht eine gegenseitige Kontrolle und Abstimmung. Die Informationen des internen und externen Rechnungswesens basieren auf derselben Datenbasis und werden monatlich für das Berichtswesen abgestimmt.
Ainring, am 30. Januar 2018 Die Geschäftsführung gez. Norbert Karrer gez. Thomas Nußbaumer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeines Die Palfinger GmbH ist eine Kapitalgesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in Ainring, Feldkirchener Feld 1, 83404 Ainring, eingetragen im Handelsregister Traunstein unter der Nummer HR B 7180. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf bewegliche Vermögensgegenstände werden bei Zugängen ab dem 1. Januar 2001 entsprechend der Bilanzierungsrichtlinien des Palfinger Konzerns nach der linearen Methode abgeschrieben. Seit 1. Januar 2004 wird bei Zugängen des beweglichen Anlagevermögens die "pro rata temporis"-Regelung angewendet. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter, die Anschaffungskosten bzw. Herstellkosten bis € 150,00 haben, werden sofort aufwandswirksam erfasst. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden GWG's bis € 410,00 wieder im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungssätze betragen für:
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Insgesamt setzt sich das in der Bilanz ausgewiesene Immobilienvermögen wie folgt zusammen:
Die unter dem Bilanzposten Anlagen in Bau angeführten Werte setzen sich aus Projektierungskosten für den Um- bzw. Neubau der Niederlassung Hamburg zusammen. Die von der Gesellschaft bei der Geschäftsaufnahme erworbenen Firmenwerte sind handelsrechtlich voll abgeschrieben und sind aus dem Anlagenvermögen ausgeschieden. Die Ansprüche aus Lebensversicherungen sind mit den von der Versicherung mitgeteilten Werten zum 31. Dezember 2017 unter der Position Sonstige Ausleihungen (€ 39.193,00; Vj. € 38.068,00) ausgewiesen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Geräte wurden zu Einzelanschaffungskosten, die Ersatz- und Zubehörteile wurden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Auf einen Teil der (Neu- und Gebraucht-) Geräte sowie auf einen Teil der Ersatz- und Zubehörteile wurden Einzelabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Mit weiteren pauschalen Abschlägen wurden die Lagerrisiken i. W. für Ungängigkeit bei Ersatz- und Zubehörteilen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihren voraussichtlichen Realisationswerten bilanziert. Hierbei handelt es sich um kurzfristige Kundenforderungen im Wesentlichen mit einem Zahlungsziel von 30 Tage bis zum maximalen Ziel von 90 Tagen. In Einzelfällen wird das Zahlungsziel verlängert. Wertberichtigungen wurden in Höhe von insgesamt € 448.197,04 (Vj. € 394.678,44) gebildet (Einzelwertberichtigung € 331.597,04 und einer Pauschalwertberichtigung in Höhe über € 116.600,00). Im Zusammenhang mit dem bestehenden Factoring-Vertrag wurden Forderungen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 in Höhe von € 9.292.517,93 (Vj. € 8.275.147,46) verkauft und wurden vollständig ausgebucht. Für die vom Faktor angekauften Forderungen werden Beträge einbehalten, welche nach Zahlungseingang des Kunden bzw. im Delkrederefall unter Abzug des von Palfinger getragenen Risikos ausbezahlt werden. Bis zu einem vertraglich definierten Prozentsatz trägt die Gesellschaft weiterhin ein Risiko aus kreditrisikobedingen Ausfällen. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 beträgt das hieraus erwartete maximale Verlustrisiko € 23.231,29 (Vj. € 20.687,87). Aufgrund einer bereits gebildeten Pauschalwertberichtung von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wird hierfür keine weitere aufwandswirksame Rückstellung gebildet. Der Buchwert entspricht dem beizulegenden Zeitwert des anhaltenden Engagements. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren voraussichtlichen Realisationswerten, mit einer kurzfristigen Laufzeit, bilanziert. Unter dieser Position sind Beträge ausgewiesen, die vom Factor, einem Kreditinstitut, revolvierend einbehalten und bei Kundenzahlung oder Eintritt des Delkrederefalls fällig werden. Die Kassenbestände sind zum Nominalbetrag bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag keine, da seit 2013 mit der Palfinger AG, Salzburg ein Cashpoolvertrag besteht. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 17.776.337,20 (Vj € 14.637.944,32) bestehen im Wesentlichen gegenüber der Palfinger AG, Salzburg aus einem Verrechnungskonto (Verrechnung zwischen Forderung und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Zur Ermittlung der Höhe der Pensionsverpflichtungen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,71 % (Vorjahr 4,03 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von € 27.689,00 (Vj € 22.064,00) zum bilanzierten Erfüllungsbetrag. Die erwarteten Rentensteigerungen sind mit 1,50 % berücksichtigt, Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da die Zusagen eingefroren wurden. Weiterhin wurde keine Fluktuation unterstellt. In den sonstigen Rückstellungen sind alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Verpflichtungen und Risiken mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die wesentlichsten sonstigen Rückstellungen betreffen Gewährleistungen in Höhe von € 1.606.000,00 (Vj. € 2.088.100,00). Auf Basis einer im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten aktualisierten Analyse der im Vergleich zu den Vorjahren rückläufigen durchschnittlichen Garantiekosten wurde der Prozentsatz der Gewährleistungsrückstellung auf 1,15% (Vj. 1,50%) des garantiebehafteten Umsatzes gesenkt. Als Basis für die Berechnung wurde wie im Vorjahr der durchschnittliche garantiebehaftete Umsatz der letzten drei Jahre herangezogen. In größerem Umfang bestehen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für Urlaubsansprüche, Überstunden, Jubiläumsgelder und Prämien mit € 793.624,94 (Vj. € 881.091,68). Mit der Kündigung eines großen Händlers in Deutschland ist mit einer Ausgleichszahlung zu rechnen. Die zu erwartete Forderung des Händlers wurde entsprechend rückgestellt. Weitere Rückstellungen wurden noch für ausstehende Rechnungen und verschiedene Verpflichtungen gebildet. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Fälligkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen, ebenso die Sicherheiten.
Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Halbfabrikaten und Waren. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Kundenzahlungen über € 6.948.932,81 (Vj. € 6.348.233,64) enthalten, die für im Rahmen des Factoring-Vertrags an den Factor, ein Kreditinstitut, verkaufte Forderungen eingegangen sind, zum Bilanzstichtag im Zuge der monatlichen Abrechnung aber noch nicht weitergeleitet wurden. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Ein unterschiedlicher Wertansatz in Höhe von € 305.157,00 (Vj € 289.368,00) ergibt sich für Teile des Anlagevermögens, Pensions- und Urlaubsrückstellung und ist mit einem Steuersatz von 27,67 % anzusetzen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von T€ 145.914 (Vj. T€ 142.306) im Inland und T€ 3.878 (Vj. T€ 4.665) im Ausland erzielt. Von den Umsatzerlösen entfielen T€ 117.180 (Vj. T€ 114.886) auf den Verkauf von Produkten und T€ 32.612 (T€ 32.085) auf sonstige Leistungen. Die Organgesellschaft hat Ausgleichszahlungen an den Minderheitsgesellschafter selbst zu Lasten Ihres Gewinnes geleistet. Die darauf entfallenden Körperschaftssteueraufwendungen sind unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen keine. III. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen auf Grund eines fünfzehnjährigen Mietvertrages (bis 31. August 2024) über ein Grundstück in Ainring mit einer jährlichen Miete von € 35.193,60 (Verhandlungen über den Erwerb des Grundstückes laufen). Die zum 31.12.2017 auslaufenden Mietverträge für den Standort Ebersbach wurden um ein weiteres Jahr verlängert. Der gemietete Standort Merklingen wurde zum 31.10.2017 aufgelassen. Neue Mietverträge für den Standort Berlin mit einer Laufzeit bis 31.03.2022 wurden abgeschlossen. Weitere Mietverträge bestehen noch für die Niederlassungen in Halle, Hamburg, Kirchheim/München, Krefeld und Münchendorf (Österreich). Die gesamte zukünftige jährliche Belastung aus den Mietverhältnissen beläuft sich auf ca. 378.000,00. Daneben bestanden am Bilanzstichtag mehrere Leasing- bzw. Mietverträge über verschiedene PKW und Kopiergeräte. Die finanziellen Belastungen daraus belaufen sich bis zum Laufzeitende voraussichtlich auf ca. € 762.000,00. Eventualverbindlichkeiten aus dem Forderungsverkauf Für im Rahmen des Factoring-Vertrages verkaufte Forderungen trägt die Gesellschaft bis zu einem bestimmten Prozentsatz weiterhin das Ausfallrisiko. Das maximale, bilanziell nicht berücksichtigte Ausfallrisiko beträgt zum 31. Dezember 2017 € 232.000,00 (Vj. T€ 209) ohne Berücksichtigung der Forderungsausfallversicherung. Rücknahmeerklärungen Die Palfinger GmbH hat gegenüber Dritten für verkaufte Krane, Stapler und Hubarbeitsbühnen Rücknahmeerklärungen abgegeben. Aus diesen Rücknahmeerklärungen ergeben sich im Falle der Insolvenz bzw. Liquidation der jeweiligen Leasingnehmer, Darlehensnehmer oder Mietkäufer Rückkaufswerte in Höhe von € 1.336.752,00. Der bei einer Rücknahme zu zahlende Betrag hängt von den geleisteten Leasingzahlungen des Kunden ab. 2. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer
Zum Bilanzstichtag waren 240 Mitarbeiter beschäftigt. 3. Geschäftsführer und Prokuristen Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt: Herr Norbert Karrer (Kaufmännischer Geschäftsführer) Herr Thomas Moucka (Vertriebsgeschäftsführer) (abberufen am 19.12.2017, eintragen im HR am 22.01.2018) Herr Thomas Nußbaumer (Vertriebsgeschäftsführer) (mit Wirkung 19.12.2017 bestellt, eingetragen im HR am 22.01.2018) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Zu Prokuristen waren die Herren Siegmund Pointner (bis 15.03.2017), Thomas Nußbaumer und Robert Laimer ernannt. Die Vertretung der Gesellschaft erfolgt durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen. 4. Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB Die Höhe des Honorars des Abschlussprüfers beträgt im Berichtsjahr € 31.800,00. Dieser Betrag des Honorars bezieht sich auf die gesetzliche Jahresabschlussprüfung und die Angabe nach § 285 Nr. 17 lit. a. HGB. 5. Zugehörigkeit zum Konzern der Palfinger AG Seit 20. September 2012 verteilen sich die Anteile der Gesellschaft auf 90 % an die Palfinger Platforms GmbH, Krefeld und zu 10 % an die Palfinger Europe GmbH, Salzburg/Österreich. Mit der Palfinger Platforms GmbH besteht seit 01. Januar 2013 ein Gewinnabführungsvertrag. Aus diesem Vertrag wurde zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 der Gewinn des Geschäftsjahres 2017 an die Palfinger Platforms GmbH abgeführt. Sowohl die Palfinger Europe GmbH als auch die Palfinger Platforms GmbH sind Teil des Palfinger AG Konzern. Die Gesellschaft hat einen Beirat. Diesem gehörte im Geschäftsjahr 2017 an: Dr. Thomas Perkmann (bis 23.01.2017) General Manager (Palfinger EMEA GmbH, Salzburg/Österreich) Gerhard Sturm General Manager (Palfinger EMEA GmbH, Salzburg/Österreich) Der Beirat erhält keine Vergütung für seine Tätigkeit. 6. Konzernabschluss Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der Palfinger AG, Salzburg/Österreich, eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichts Salzburg unter der Nr. FN 33393h, einbezogen, welches den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird in Salzburg sowie durch die Palfinger Tail Lifts ein Befreiender Konzernabschluss gem. § 291 HGB beim Deutschen Bundesanzeiger offen gelegt. 7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Ainring, den 30. Januar 2018 die Geschäftsführung gez. Norbert Karrer gez. Thomas Nußbaumer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2018 festgestellt. BestätigungsvermerkVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Palfinger GmbH, Ainring, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Palfinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 30. Januar 2018 Ernst
& Young GmbH
gez. Westermeier, Wirtschaftsprüfer gez. Ehrnböck, Wirtschaftsprüfer |
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