RILE Management und Vertriebs GmbH

Graflinger Straße 226, 94469 Deggendorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 2134
Eingetragen
12.11.1999
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Beratung, Vertrieb und Verwaltung von Unternehmungen insbesondere von Beteiligungen der RILE Production Logistic Technology Group, die Tätigkeit als Importeur und Übernahme von Handelsvertretungen im Bereich der Investitionsgüterindustrie und des Maschinenbaus sowie hinsichtlich dazugehöriger Verbrauchsgüter.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christopher Radlsbeck
seit 24.4.2019
Prokura
Sylvester Radlsbeck
seit 24.4.2019
Prokura
Hermann Bayer
seit 20.3.2008
Prokura
Geschäftsführer
Werner Feldmeier
seit 26.1.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Graflinger Straße 232, 94469 Deggendorf
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RILE Management und Vertriebs GmbH

Deggendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Unternehmensprofil

Die RILE Management und Vertriebs GmbH ist eine 100% Tochter der RILE Production Logistic Technology Group GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft ist für den Vertrieb und die Verwaltung, insbesondere von Beteiligungen der RILE Production Logistic Technology Group GmbH & Co. KG, verantwortlich.

Im Jahr 2023 zählten zum Vertriebsportfolio:

a) die komplexe Zerspanung von Guss-, Stahl-, Aluminium-, Buntmetall- und Titanlegierungen, sowie von Faserverbundwerkstoffen, auf modernsten CNC-Werkzeugmaschinen bis zu einem Kubus mit einer Seitenlänge von 2500 mm und bis zu einem Durchmesser von 5300 mm, bei maximal 20 Tonnen Stückgewicht,

b) die Automatisierungstechnik und Robotik,

c) der Sondermaschinen- u. Anlagenbau

d) die Arbeitnehmerüberlassung

e) die Herstellung von Composit Teilen und

f) die additive Herstellung von Metall- und Kunststoffteilen (3D Druck)

g) die Schulung, Aus- u. Fortbildung in den Bereichen Arbeitsschutz und -sicherheit

Neben der mechanischen Bearbeitung von Werkstücken und der Montage dieser zu Plug & Play Baugruppen werden ebenso nach Kundenwunsch komplette Maschinen, Anlagen und Systeme zur Herstellung der Kundenprodukte konfiguriert. Im Bereich der Leichtbautechnik setzt RILE auf die additive Fertigungstechnik und die Composite Verarbeitung, beginnend beim Reverse Engineering. Mittels 3D Druck werden Metall oder Kunststoffteile hergestellt, wobei die Kunden hierbei bereits im Design Prozess unterstützt und begleitet werden. In der Composite Verarbeitung werden Carbon und Glasfaser Werkstoffe eingesetzt und Bauteile produziert. Bei diesen projektbezogenen Entwicklungen innovativer Fertigungs- und Ablaufprozesse, den logistischen Planungen oder der Herstellung der Kundenprodukte, steht die Prozess- und Kostenorientierung sowie im Besonderen die einheitliche Kommunikation mit den langjährigen Kunden im Vordergrund. Somit erhalten die RILE Kunden ganzheitliche Systemlösungen und einen umfassenden Rundumservice aus einer Hand. Mit langjährig beschäftigten Facharbeitern aus den Bereichen Mechanik, Kunststoffformgebung und Elektrotechnik ist die Unternehmensgruppe für Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau auch im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ein zuverlässiger und sicherer Partner und kann daher in der Abwicklung von Montageprojekten im Werk der Hersteller, aber auch vor Ort beim Betreiber der Anlagen, im Rahmen der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung, punkten. Zusätzlich bietet die RILE Academy ein breites Aus- u. Weiterbildungsprogramm im Bereich des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit, sowie eine vor Ort Betreuung diesbezüglich an.

Ziel ist es Kunden eine umfassende Industriedienstleistungen aus einer Hand anzubieten.

Die Kunden kommen bis dato aus der Investitionsgüterindustrie und dabei aus folgende Branchen:

Freizeitindustrie,

Schienen- und Verkehrstechnik,

Agrar- und Baumaschinenhersteller,

Allgemeine Maschinenbauindustrie,

Werkzeugmaschinenhersteller,

Automobil- u. Nutzfahrzeugindustrie,

Rennsport und Tuning Industrie,

Motorradhersteller und -customizer,

Marineindustrie,

Diesel- u. Gasmotorenhersteller,

Regenerative Energie,

Kunststoffindustrie,

Elektrotechnische Industrie,

Druck- und Verpackungsmaschinenhersteller,

Wehrtechnik,

Luftfahrtindustrie,

Medizintechnik, sowie

Hydraulik-, Kompressoren und Pumpenhersteller.

B. Branchenkonjunktur und Umsatzentwicklung

Lt. VDMA vom März 2024 entwickelte sich die Weltwirtschaft im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich, trotz der Sanktionen, die russische Wirtschaft mit +3 Prozent. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen.

In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der Anstieg wird auf +0,5 Prozent geschätzt. Das ist weniger als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+3,4 Prozent). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der anhaltend hohen Inflation von +6,4 Prozent im EU-Durchschnitt schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften. Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +1 Prozent. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich mit +4 Prozent abermals dynamischer, wobei die Niederlande, Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren. Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und kalenderbereinigt um -1,4 Prozent, nach +5 Prozent Wachstum im Vorjahr. Besser als im EU-Durchschnitt entwickelten sich Frankreich und Polen (jeweils +6 Prozent), Schweden (+5 Prozent) sowie Finnland und Belgien (jeweils +3 Prozent), Österreich (+2 Prozent) und Spanien sowie Italien (0 Prozent). Deutlich unterdurchschnittlich zeigte sich der Maschinenbau in den Niederlanden (Jan.-Sept.: -16 Prozent). Überdurchschnittlich hoch war der Rückgang auch in Bulgarien, Dänemark und Rumänien. Hier wurden jeweils rund ein Zehntel weniger Maschinen hergestellt als im Vorjahr.

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die Auftragsreichweite lag zum Jahresende mit 10,2 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Der Höchststand lag im Juli und August 2022 bei 12,2 Monaten. Zudem darf der immer noch ungewöhnliche, Zweifel hegende Durchschnittswert nicht über eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der Maschinenbaubranche hinwegtäuschen. Nach Ergebnissen der 20. VDMA-Blitzumfrage von Ende Oktober 2023 lag die Auftragsreichweite in 60 Prozent der Unternehmen bereits unter ihrem jeweiligen langjährigen Durchschnitt. Und 34 Prozent der Maschinenbauer berichteten laut ifo-Konjunkturtest im Oktober von Produktionsbehinderungen aufgrund von Auftragsmangel. Den ersten Produktionsstätten sind demnach die Puffer fürs Produzieren abhandengekommen. Mit der Folge, dass laut ifo die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent) deutlich absank. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro.

In dieser Größenordnung bewegte sich auch die Umsatzsteigerung von RILE im abgelaufenen Geschäftsjahr, die vor Allem aus folgenden Bereichen resultierten:

- Druckmaschinen und Verpackungstechnik (+151%),

- Agrar- u. Baumaschinentechnik (+122%),

- Schienen- u. Verkehrstechnik (+120%),

- Großmotorentechnik (+100%),

- Elektrotechnik (+33%),

- Hydraulik, Kompressoren- und Pumpentechnik (+20%).

- Rennsport (+20%),

- Allgemeiner Maschinenbau (+11%),

Nachfolgende Branchen hingegen entwickelten sich rückläufig oder stagnierten:

- Medizintechnik,

- Luftfahrt,

- Werkzeugmaschinenindustrie,

- Nutzfahrzeugindustrie,

- Wehrtechnik,

- regenerative Energie,

- Marinetechnik,

- Kunststoffindustrie, sowie

- Freizeitindustrie.

Die Bereiche Regenerative Energie (-60%), Kunststoffindustrie (-45%) und Nutzfahrzeuge (-43%) waren hierbei die Branchen mit größeren Rückgängen, wobei dies im Bereich der Kunststoffindustrie und der Nutzfahrzeugtechnik sehr stark durch die Umstellung auf Beistellung vom Rohmaterial beeinflusst war.

Zum 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 43 Mitarbeiter. Damit veränderte sich die Mitarbeiterzahl geringfügig.

C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Wareneinsatz, dies entspricht den Aufwendungen für bezogene Leistungen aus den jeweiligen Lieferwerken der Unternehmensgruppe.

Der Personalaufwand, inkl. Sozialabgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung erhöhte sich um 13%. Dies liegt mitunter an geleisteten Sonderzahlungen für Mitarbeiter.

Der Instandhaltungsaufwand erhöhte sich im Besonderen wegen der gestiegenen Wartungskosten für Hard- u. Software. Dies resultiert aus in den Vorjahren getätigten Investitionen im Bereich der Digitalisierung und in die von automatisierten Abläufen, sowie verbesserter IT Infrastruktur zur Vermeidung und Abwehr von Cyber Attacken. Diese Kosten sind persistent.

Werbekosten, die sich auf Grund der Pandemie stark reduziert hatten, haben sich wieder auf ein normales Niveau eingependelt.

Alle anderen Kosten bewegen sich auf dem Vorjahresniveau.

Die Verbindlichkeiten der RILE Management und Vertriebs GmbH gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag nicht.

Das Geschäftsjahr konnte daher mit einem deutlich positiven Ergebnis nach Steuern abgeschlossen werden, jedoch nicht ganz auf dem Vorjahresniveau aufgrund der oben geschilderten Veränderungen.

Durch den Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen für Projekte verschlechterte sich die Eigenkapitalquote geringfügig.

Zusätzlich hatte die Unternehmensgruppe ohne Holding zum Bilanzstichtag 9,5 Mio € für langfristige Darlehen zur Maschinenfinanzierung in Anspruch genommen.

Zusätzlich hatte die Unternehmensgruppe ohne Holding zum 31.12.2023: 1.901T€ für Avale im Firmenverbund, in Anspruch genommen.

Darüber hinaus wurden von Banken ausgereichte Linien nicht weiter benötigt. Auch wurden keine weiteren Finanzierungen, Leasingverträge oder Ähnliches, außer denen, die in den Büchern geführt werden, in 2023 abgeschlossen. Sämtliche ausgereichten Fremdmittel wurden fristgerecht bedient.

D. Ausblick, Prognose und Risikobericht

Für die Geschäftsleitung zählen die stetige Überwachung und das Management von Risiken zu den relevanten Aufgaben. Dank langjährig erprobter Controlling Tools und Managementsysteme wird die finanzielle Stabilität der Unternehmen im Firmenverbund sichergestellt. Durch eine große Vielfalt an Kunden aus unterschiedlichen Branchen und durch die Belieferung von überwiegend renommierten und weltweit aktiven Großkonzernen sollten die Risiken minimiert sein.

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent).

Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern.

Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert.

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

Für das Jahr 2024 war die ursprüngliche Prognose von RILE ein weiteres Wachstum. Diese Prognose musste im Q1 2024 revidiert werden. Leider wird man sich der oben beschriebene Erwartungshaltung des VDMA nicht entziehen können und daher in 2024 mit einem Rückgang planen, sowie die Kosten genau im Blickfeld haben, müssen. Es muss weiter wie in den Vorjahren "auf Sicht" gefahren werden.

In 2024 wird der Bereich die Schulung, Aus- u. Fortbildung in den Bereichen Arbeitsschutz und -sicherheit eingestellt und nicht mehr fortgeführt.

E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs

Für RILE Management und Vertriebs GmbH sind nach dem Ende der Berichtsperiode zum 31.12.2023 bis zur Aufstellung des Lageberichts, außer den oben aufgeführten, keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Deggendorf, 30. Dezember 2024

Dipl.-Ing. P. Radlsbeck, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RILE MANAGEMENT UND VERTRIEBS GMBH, DEGGENDORF

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 141.227,50 276.779,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.777,00 16.414,50
II. Sachanlagen 127.450,50 260.364,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.401.874,22 8.024.115,15
I. Vorräte 3.231.679,55 2.863.785,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.081.252,24 4.967.286,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.088.942,43 193.043,23
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.973,04 7.586,84
9.549.074,76 8.308.480,99

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.220.507,48 2.879.232,90
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.854.232,90 2.446.325,92
III. Jahresüberschuss 341.274,58 407.906,98
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.240.784,60 1.215.301,78
C. VERBINDLICHKEITEN 5.087.782,68 4.213.946,31
- davon aus Steuern: EUR 484.847,93 (Vorjahr: EUR 406.132,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 6.577,39 (Vorjahr: EUR 4.306,97)
9.549.074,76 8.308.480,99

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.637.152,38 4.353.543,22
2. Personalaufwand -2.878.858,86 -2.540.483,32
a) Löhne und Gehälter -2.413.290,15 -2.097.105,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -465.568,71 -443.377,83
- davon für Altersversorgung: EUR 48.789,58 (Vorjahr: EUR 87.384,52)
3. Abschreibungen -162.771,85 -223.725,28
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -162.771,85 -223.725,28
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.163.738,36 -1.036.582,96
- davon Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB: EUR 2.533,80 (Vorjahr: EUR 2.533,80)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.821,74 52.047,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.611,27 -8.512,00
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 24.745,00 (Vorjahr: EUR 24.117,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -138.788,67 -179.734,32
8. Ergebnis nach Steuern 347.205,11 416.553,05
9. Sonstige Steuern -5.163,53 -7.879,07
10. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -767,00 -767,00
11. Jahresüberschuss 341.274,58 407.906,98

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Firma: RILE Management und Vertriebs GmbH

Sitz: Deggendorf

Registergericht: Amtsgericht Deggendorf, HRB 2134

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Firma RILE Management und Vertriebs GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvor schriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800 Euro nicht übersteigen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Den Anschaffungskosten wurden gleitende Durchschnittspreise zugrunde gelegt. In den Herstellungskosten sind Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Durch Gegenüberstellung der Verkaufspreise unter Berücksichtigung des geschätzten Fertigungsgrades und der Herstellungskosten wurde eine verlustfreie Bewertung erreicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum je weiligen Erfüllungstag berücksichtigt.

Soweit die Restlaufzeit am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungsätze verwendet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach vernünftiger kaufmännischen Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern:

Die Gesellschaft hat vom Ansatzwahlrecht für sich ingesamt ergebende aktive latente Steuern gem. § 274 Abs. S. 2 HGB nicht Gebrauch gemacht.

2. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Pensionsrückstellung

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen gehaltsunabhängig
zugrunde gelegte Sterbetafel HEUBECK-RICHTTAFELN 2018G

Aufgrund der Neubewertung der laufenden Pensionen zum 01.01.2010 war eine Zuführung zu den Rückstellun gen er forderlich. Dabei wurde das Verteilungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Anspruch genommen. Der aufgrund der Neubewertung erforderliche Zuführungsbetrag in Höhe von Euro 38.007 wird über 15 Jahre angesammelt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 23.187 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

31.12.2022
Euro
31.12.2021
Euro
Erfüllungsbetrag der Pensionen 1.376.483,20 1.319.974,50
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 711.172,60 668.838,12

Der Zeitwert für die Rückdeckungsversicherung wurde mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden durch die Allianz Lebensversicherungs-AG ermittelt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für im Geschäftsjahr noch nicht genommenen Urlaub bzw. noch nicht entgoltene Überstunden in Höhe von Euro 101.005, für Tantiemen und Prämien an Mitarbeiter in Höhe von Euro 135.764, für Kosten aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung in Höhe von Euro 24.000, für Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche von Euro 158.038, für Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses von Euro 19.100 sowie für die Erfüllung von Aufbewahrungspflichten von Euro 30.000.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 5.112,92.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen 3.230,7 3.230,7 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 859,3 859,3 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 272,1 272,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 725,6 720,6 0,0 5,1
Summe 5.087,7 5.082,6 0,0 5,1

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt besichert.

Aufwendungen aufgrund einer Gewinngemeinschaft

Gemäß dem Vertrag über die Errichtung einer atypisch stillen Gesellschaft zwischen dem Unternehmen und Frau Allegra Radlsbeck steht der stillen Gesellschafterin ein Gewinnanteil in Höhe von Euro 767,00 zu.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

gesamt RLZ bis zu 1 Jahr RLZ 1-5 Jahre RLZ mehr als 5 Jahre
aus Mietverträgen 549.588 € 549.588 € 0 € 0 €
aus Leasingverträgen 0 € 0 € 0 € 0 €
gesamt 549.588 € 549.588 € 0 € 0 €

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Die HypoVereinsbank AG, Filiale Deggendorf, hat den Firmen RILE Management und Vertriebs GmbH, RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co KG und RILE Roboter und Anlagentechnik GmbH als Gesamtschuldner folgende Darlehen ausgereicht:

- LfA-Darlehen über EUR 3.130.000,00

- LfA-Darlehen über EUR 2.000.000,00

- LfA-Darlehen über EUR 2.100.000,00

Zum 31.12.2023 valutierten diese Darlehen mit Euro 3.399.775,00.

Die HypoVereinsbank AG, Filiale Deggendorf, hat der RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG, der RILE Mana gement und Vertriebs GmbH sowie der RILE Ro boter und Anlagentechnik GmbH ein weiteres Förderdarlehen in Höhe von Euro 1.600.000 eingeräumt. Der Kredit valutiert zum 31.12.2023 mit Euro 1.600.000.

Diese Darlehen werden bei der RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG geführt. Die RILE Management und Vertriebs GmbH haftet als Mitkreditnehmerin gesamtschuldnerisch für diese Kredite.

Die Commerz Real Mobilienleasing GmbH, Düsseldorf, hat mit der RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG einen Mietkaufvertrag abgeschlossen. Der Kredit valutiert zum 31.12.2023 mit Euro 3.715.414,19 Für diesen Mietkaufvertrag besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Firmen RILE Roboter und Anlagentech nik GmbH und RILE Management und Vertriebs GmbH.

Die HypoVereinsbank AG, Filiale Deggendorf, hat der Firma RILE Lightweight Design GmbH ein Förderdarlehen in Höhe von Euro 600.000 eingeräumt. Der Kredit valutiert zum 31.12.2023 mit Euro 112.500. Für dieses Förderdarlehen besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Firmen RILE Roboter und Anlagentechnik GmbH, RILE Management und Vertriebs GmbH und RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG.

Die HypoVereinsbank AG, Filiale Deggendorf, hat der Firma RILE Lightweight Design GmbH ein weiteres Förderdarlehen in Hö he von Euro 260.000 eingeräumt. Der Kredit valutiert zum 31.12.2022 mit Euro 10.818. Für dieses Förderdarlehen besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Firmen RILE Roboter und Anlagentechnik GmbH, RILE Management und Vertriebs GmbH und RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG.

Die HypoVereinsbank AG, Filiale Deggendorf, hat der Firma RILE Lightweight Design GmbH ein weiteres Förderdarlehen in Höhe von Euro 600.000 eingeräumt. Der Kredit valutiert zum 31.12.2022 mit Euro 262.500. Für die ses Förderdarlehen besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Firmen RILE Roboter und Anlagentechnik GmbH, RILE Management und Vertriebs GmbH und RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG.

Die HypoVereinsbank AG, Filiale Deggendorf, hat der Firma RILE Lightweight Design GmbH ein weiteres Darlehen in Höhe von Euro 200.000 eingeräumt. Der Kredit valutiert zum 31.12.2023 mit Euro 191.600. Für dieses Darlehen besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Firmen RILE Roboter und Anlagentechnik GmbH, RILE Management und Vertriebs GmbH und RILE Zerspanungstechnologie und Montage GmbH & Co. KG.

Eine Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen erscheint aufgrund der finanziellen und wirtschaftlichen Situation der Schuldnerin, zu deren Gunsten die Haftungsverhältnisse eingegangen sind, nicht wahrscheinlich. Die vorgenannten Darlehen werden von der Schuldnerin regelmäßig bedient.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften Euro 1.901.681,51

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 341.274,58.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von Euro 2.854.232,90 ergibt sich ein Betrag von Euro 3.195.507,48, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung sollen Euro 3.195.507,48 vorgetragen werden.

3. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 43 (Vorjahr: 42).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dipl.-Ing. Peter Radlsbeck geführt. Herr Peter Radlsbeck ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen der § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Deggendorf, den 30. Dezember 2024

Geschäftsführer

Peter Radlsbeck

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.742,83 14.321,91 0,00 309.064,74
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.662.072,77 12.898,44 0,00 1.674.971,21
1.956.815,60 27.220,35 0,00 1.984.035,95
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 278.328,33 16.959,41 0,00 295.287,74
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.401.708,27 145.812,44 0,00 1.547.520,71
1.680.036,60 162.771,85 0,00 1.842.808,45
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.777,00 16.414,50
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.450,50 260.364,50
141.227,50 276.779,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RILE Management und Vertriebs GmbH

An die RILE Management und Vertriebs GmbH, Deggendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RILE Management und Vertriebs GmbH, Deggendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RILE Management und Vertriebs GmbH , Deggendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabchluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 25. März 2025

Schneider + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer

Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin

Angaben zur Festellung:

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 31.03.2025 festgestellt.

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