GeKu Automatisierungssysteme GmbHLiquidiert

Hinter der Bahn 15, 31603 Diepenau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 100456
Eingetragen
4.4.1995
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Vertrieb von Automatisierungssysteme und Endmontagen von vorgefertigten Serienteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GeKu Automatisierungssysteme GmbH

Diepenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

BILANZ zum 31.12.2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.329,00 31.596,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.123,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 53.271,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.553,00 464.007,50
434.947,00 464.007,50
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.104.982,00 831.391,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.639.335,00 4.184.782,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 13.000,00 13.000,00
4. geleistete Anzahlungen 170.466,21 0,00
4.927.783,21 5.029.173,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.286.454,73 1.069.263,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.318.941,44 1.010.453,55
3.605.396,17 2.079.717,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 489.704,49 1.664.673,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.070,29 1.978,00
9.479.280,16 9.271.195,52

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 4.271.299,40 3.911.713,80
III. Jahresüberschuss 947.340,48 1.309.585,60
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 200.984,00 200.984,00
2. sonstige Rückstellungen 386.308,56 428.629,00
587.292,56 629.613,00
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.368.343,32 2.490.985,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 436.945,40 221.635,88
3. sonstige Verbindlichkeiten 618.059,00 457.662,24
3.423.347,72 3.170.283,12
- davon aus Steuern EUR 322.453,84 (EUR 138.622,81)
9.479.280,16 9.271.195,52

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

GeKu Automatisierungssysteme GmbH

Diepenau

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.057.505,28 7.931.246,85
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.422.951,79 4.009.262,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 893.388,75 779.063,90
5.316.340,54 4.788.326,57
- davon für Altersversorgung EUR 14.464,79 (EUR 10.578,42)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 183.758,98 167.230,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.264.424,62 1.181.902,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.031,19 5.356,06
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 10.027,78 (EUR 5.347,22)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55,84 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 352.191,00 485.557,25
8. Ergebnis nach Steuern 950.765,49 1.313.586,01
9. sonstige Steuern 3.425,01 4.000,41
10. Jahresüberschuss 947.340,48 1.309.585,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Angaben zum Jahresabschluss

Die GeKu Automatisierungssysteme GmbH hat ihren Sitz in Diepenau und ist eingetragen im Amtsgericht Walsrode unter HRB 100456.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuch unter Beachtung des BiLRUG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine "Mittelgroße Kapitalgesellschaft" nach § 267 Abs. 2 HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen beibehalten. Die Umsatzerlöse wurden gemäß § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BiLRUG ausgewiesen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs und Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, in begründeten Einzelfällen unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen, angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten und flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Das Gliederungsschema entspricht § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BiLRUG.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte 159.436 1.498 2.980 157.954
159.436 1.498 2.980 157.954
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0 3.204 0 3.204
2. technische Anlagen und Maschinen 0 54.637 0 54.637
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.393.121 85.801 200.334 1.278.589
1.393.121 143.642 200.334 1.336.430
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 50 0 0 50
50 0 0 50
Anlagevermögen 1.552.608 145.140 203.314 1.494.434
Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte 127.840 13.759 2.975 138.625
127.840 13.759 2.975 138.625
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0 81 0 81
2. technische Anlagen und Maschinen 0 1.366 0 1.366
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 929.114 168.553 197.631 900.036
929.114 170.000 197.631 901.483
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0 0
0 0 0 0
Anlagevermögen 1.056.954 183.759 200.605 1.040.108
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte 19.329 31.596
19.329 31.596
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.123 0
2. technische Anlagen und Maschinen 53.271 0
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.553 464.008
434.947 464.008
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 50 50
50 50
Anlagevermögen 454.326 495.654

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 250.000,00 EUR.

Die Restlaufzeiten und die Sicherheiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.

Betrag bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Erhaltene Anzahlungen 2.368.343,3 2.368.343 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 436.945,4 436.945 0 0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 618.059,0 618.059 0 0
3.423.348 3.423.348 0 0

IV. Sonstige Pflichtangaben

Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.010 TEUR.

Es bestehen Avalverbindlichkeiten bei Kreditinstituten in Höhe von 604 TEUR für Kundenaufträge.

Die nicht bilanzierten am Abschlussstichtag bestehenden finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich am 31. Dezember 2021 auf rd. 45 TEUR.

Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen in Höhe von rd. 228 TEUR p.a..

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB liegen nicht vor.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 86 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführer der Gesellschaft war am 31. Dezember 2021

 

Herr Ingo Heuer

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Diepenau, im Januar 2022

GeKu Automatisierungssysteme GmbH

Die Geschäftsführung

Lagebericht zum 31. Dezember 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die GeKu Automatisierungssysteme GmbH ist ein Sondermaschinenbauer, der primär Maschinen für kunststoff-, gummi- und metallverarbeitende Unternehmungen projektiert, konstruiert, fertigt und in Betrieb nimmt.

GeKu Automatisierungssysteme wurde im Jahr 2018 mehrheitlich und in 2020 vollständig von der Hahn Group GmbH übernommen. Die Hahn Group vereint ein Netzwerk aus international spezialisierten Unternehmen für industrielle Automatisierungs- und Roboterlösungen. Aktuell sind in der Hahn Group ca. 1.600 Mitarbeiter weltweit an 30 Standorten beschäftigt.

Im Zentrum der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2021 stand die Entwicklung, Inbetriebnahme und End-Fakturierung von kundenspezifischen Maschinen und Maschinenteilen, die sich auf manuelle, halbautomatische sowie vollautomatische Fertigungssysteme/-prozesse verteilen.

Die zweite Säule der Geschäftstätigkeit umfasst für bestehende Anlagen und Maschinen den Verkauf von Ersatzteilen sowie den Montageaußendienst für die Wartung und Reparatur.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der GeKu Automatisierungssysteme GmbH ist 31603 Diepenau.

Die Hahn Group GmbH als alleiniger beherrschender Gesellschafter hat ihren Sitz in 55494 Rheinböllen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie bereits das Jahr zuvor war auch 2021 belastet durch die weltweite Corona Pandemie. In direkter Folge zur Pandemie haben im Jahr 2021 die starken Verzögerungen der globalen Lieferketten zu weiteren negativen Einflüssen geführt. Eine primäre Folge ist, dass eine termingerechte Versorgung des Unternehmens mit den notwendigen Materialien im Laufe des zweiten Halbjahres 2021 zu einer der größten Herausforderungen geworden ist. Dem gegenüber ist eine vorsichtig erhöhte Investitionsbereitschaft der Kunden aus den Segmenten der der Automobilzulieferer und der Hersteller von Elektronikprodukten zu erkennen. Auch in 2021 konnten neue Kunden in diesen Bereichen gewonnen werden. Dies ist nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit mit anderen Schwesterunternehmen aus der HAHN Group zurückzuführen. Die Auftragseingänge und die Umsätze haben jedoch noch nicht das Niveau vor der Pandemie erreichen können. Neben der anhaltenden Pandemie und deren Folgen ist dies auch weiterhin durch den Strukturwandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität begründet.

Als sekundäre Folge der Verzögerungen in den Lieferketten, haben viele Automobilhersteller ihre Jahresabrufe gegenüber ihren Zulieferern stark reduziert, da sie selbst durch den Mangel an Halbleitern nicht Lieferfähig sind. Das führt dazu, dass sich auch die Anschaffung neuer Investitionsgüter zur Produktion bei den Zulieferern verzögert oder entfällt. Zusammenfassend stellt der Mangel an Halbleitern primär als auch sekundär das größte Risiko dar.

Um die Lücke im Auftragseingang und im Auftragsbestand zu schließen konnte die GeKu Automatisierungssysteme auch im Jahr 2021 einen Teil des überdurchschnittlichen Auftragseingangs einer Schwestergesellschaft innerhalb der HAHN Group übernehmen. Dieser Auftragseingang im sogenannten Intercompany Business betrifft Automatisierungslösungen aus dem Healthcare- Bereich. Diese Maschinen und Anlagen dienen zur Herstellung von Diagnostikprodukten u.a. zur Durchführung von Covid-19 Tests. Eine Auslastung und sogar ein leichtes Wachstum der Kapazitäten konnte dadurch sichergestellt werden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer über 25-jährigen Erfahrung als Sondermaschinenbauer ist die GeKu Automatisierungssysteme GmbH überwiegend in Deutschland tätig.

Über 90% der Umsatzerlöse wurden 2021 in Deutschland fakturiert. Der Abschluss weniger internationaler Aufträge wurden durch die Einschränkungen im Reiseverkehr, ebenfalls bedingt die Pandemie, deutlich erschwert. Die bereits beschriebenen Reduzierungen der abgerufenen Mengen im Bereich der Automobilzulieferer und die schlechte Versorgung mit Material hat zu Verzögerungen bei der Auslieferung der fertiggestellten Maschinen und Anlagen an unsere Kunden geführt. Auch der Auftragseingang unterliegt den gleiche Verzögerungen aus denselben Gründen.

Mit Unterstützung durch das ERP System, konnten weitere Optimierung im Bereich der Materialwirtschaft erreicht werden. Prozesse konnten teilweise automatisiert und die Datenqualität ist deutlich gesteigert werden.

Ein weiterer Ausbau internationaler Geschäfte und damit verbundene Messeauftritte wurde aufgrund der Pandemie auf das nächste Jahr verschoben.

Die Gesamtanzahl der Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnen sowie Auszubildenden betrug insgesamt 93 zum Jahresende 2021.

a) Ertragslage

Bedingt durch die negativen Einflüsse der Pandemie und die daraus entstandenen Verzögerungen der weltweiten Lieferketten wurde ein geringerer Jahresüberschuss bei geringerem Umsatz erwirtschaftet. Die Betriebsleistung lag dabei auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Somit sind die erwirtschafteten Überschüsse gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist zum einen durch die Verzögerungen zu begründen, zum anderen aber auch eine Folge der angespannten Marktsituation in 2020. Aufträge aus dieser preissensiblen Phase wurden größtenteils in 2021 fertiggestellt.

b) Finanzlage

Die finanzielle Lage des Unternehmens ist weiterhin gut. Auch in 2021 konnte auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien verzichtet werden. Die freien Linien betragen zum Bilanzstichtag 0,85 Mio. EUR. Darlehen wurden ebenso nicht in Anspruch genommen.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden - teils unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Verhältnis zum Vorjahr um 6% - auf Basis von Abschreibungen -gesunken. Es wurden keine größeren Investitionen getätigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf 3,6 Mio. EUR deutlich gestiegen. Einzelwertberichtigungen konnten im Geschäftsjahr niedrig gehalten werden. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 5,47 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote liegt bei 58% und hat sich im Verhältnis zum Vorjahr geringfügig verringert. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Darlehen gegenüber Kreditinstituten oder anderen bestanden nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich auf insgesamt 0,437 Mio. EURO im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Unsere Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2021 wirtschaftlich positiv entwickelt.

3. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betrachten wir als solide. Unsere Umsatzentwicklung ist trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation gleichbleibend, die Ergebnisentwicklung stabil.

III. Prognosebericht

Ausgehend von einem hohen Auftragsbestand zum Jahresende in Verbindung mit einer Vielzahl an bereits gelegten Angebot lässt einen positiven Ausblick auf das Jahr 2022 zu. Für das kommende Geschäftsjahr ist ein weiteres Wachstum der Kapazitäten geplant. Auch der Umsatz und das Ergebnis sollen im nächsten Jahr gegenüber 2021 um 12% gesteigert werden.

Dennoch ist zu beachten, dass speziell der Mangel an Halbleitern und die Verzögerungen der Lieferketten das Geschäft auch im nächsten Jahr noch stark belasten werden. Darüber hinaus ist ein Ende der Pandemie noch nicht absehbar.

Weiteres Wachstum ist dennoch im Bereich Healthcare geplant. Zusätzlich soll die Internationalisierung des Unternehmens in 2022 vorangetrieben werden. Dazu findet ab 2022 ein weiterer Mitarbeiteraustausch mit einer Schwesterunternehmung in den USA statt, sowie diverse Messeteilnahmen. Langfristig erwarten wir einen zusätzlichen Bedarf an komplexen Automatisierungslösungen in Europa und den USA. Die Auswirkungen der Pandemie haben gezeigt, dass unsere globalen Warenströme sehr empfindlich auf Störungen reagieren. Es zeichnet sich ein Trend ab, dass die Unternehmen dieser Regionen zusätzliche Produktionskapazitäten in Europa und den USA neben Asien installieren möchten. Dies stellt natürlich ein weiteres Potential auch für die GeKu Automatisierungssysteme dar.

Unterstützt wird die Internationalisierung durch die Einbindung in die Hahn Group. Der Zugriff auf die internationalen Standorte bieten die Möglichkeit auch International Service anbieten zu können.

IV. Chancen und Risikobericht

Wie bereits im Vorjahr stellen wir eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft unserer Kunden aus dem Automobilzulieferer- und auch im Elektronikbereich fest.

Neben den allgemeinen Auswirkungen der Pandemie, sind vor allem die Reduzierung der abgerufenen Mengen durch die Automobilhersteller und somit deren Lieferfähigkeit durch den Mangel an Halbleitern, das größte Risiko.

Dennoch können auch diese Risiken zu Chancen führen, z. B. durch den Ausbau verteilter Produktionskapazitäten unserer Kunden in Europa und den USA.

Darüber hinaus ist ergibt sich bei vielen Kunden ein stetig zunehmender Investitionsstau. Altere Produktionssysteme müssen ausgetauscht werden, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen. Somit ist damit zu rechnen, dass die Investitionsbereitschaft innerhalb des nächstes Jahres zunehmen muss.

Eine weitere Chance stellt die Zusammenarbeit innerhalb der HAHN Group dar. Gemeinsam können wir im Bereich der Materialversorgung mit einer höheren Durchsetzungskraft am Markt agieren. Des Weiteren tragen andere Schwesterunternehmen vermehrt neue Anfragen an uns heran, die uns ohne die HAHN Group nicht erreicht hätten.

Zusätzlich ist die Durchdingung neuer Märkte regional und technologisch in Zusammenarbeit mit der HAHN Group kurzfristig möglich.

Risikobericht

Wir sind verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken haben wir im Rahmen eines Monatsreportings ein Kontrollsystem. Das zum 01.04.2019 eingeführte ERP-System leistet einen nicht unerheblichen unterstützenden Beitrag zur Kontrolle. Zeitliche Verzögerungen können sich bei der Projektumsetzung von immer mehr Einzelvolumina größer 1 Mio. EURO ergeben, bis es zur Kundenabnahme kommt.

Zudem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn mehrere Projekte sich bis zur Kundenabnahme in ihrer Bearbeitung verzögern. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die GeKu Automatisierungssysteme aus Anzahlungsavalen in Anspruch genommen werden sollte. In diesem Zusammenhang werden Anzahlungsavale in der Regel nur befristet bis nach Lieferung herausgelegt oder bei unbefristeten Avalen vereinbart, dass diese nach vollständiger Maschinenlieferung zurückzugeben sind. Liquiditätsrisiken bestehen insbesondere, wenn sich, wie oben schon beschrieben, Kundenabnahmen verzögern oder Zahlungsmodalitäten gravierend verändern. Dieses Risiko kann bisher als beherrschbar eingestuft werden, zunehmend größere Einzelvolumina sind allerdings in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen.

Ein Lieferantenrisiko ergab sich in 2021 nicht, jedoch ist dieses für 2022 nicht ausgeschlossen. Die Lieferfähigkeit unserer Partner war im Allgemeinen gegeben. Die Corona Pandemie hat zu vorübergehenden Terminverschiebungen von Lieferungen oder Dienstleistungen geführt, die auch zukünftig nicht ausgeschlossen werden können. Speziell die Verfügbarkeit von Halbleitern stellt auch für die GeKu Automatisierungssysteme ein erhebliches Risiko dar. In jeder Maschine und Anlage sind Komponenten enthalten, die ebenfalls diese Halbleiter enthalten.

Währungsrisiken ergaben sich bisher nicht, da Verträge grundsätzlich auf Basis des EURO abgeschlossen wurden. Sofern es zu einer stärkeren Internationalisierung kommt, müssten Devisentermingeschäfte dem entgegenwirken.

Einschätzung

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Passagen, gegen über dem Vorjahr nur leicht erhöht. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung, gerade vor dem Hintergrund der Einbindung in die HAHN Group GmbH als beherrschender Gesellschafter gut. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.

 

Diepenau, im Januar 2022

GeKu Automatisierungssysteme GmbH

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GeKu Automatisierungssysteme GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GeKu Automatisierungssysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GeKu Automatisierungssysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 31. Januar 2022

DRANGMEISTER, SCHOLZ & COLLEGEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Drangmeister, Vereidigter Buchprüfer

Stefan Scholz, Wirtschaftsprüfer

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