Enescar Engineering GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Kniffler seit 6.4.2021 | Prokura |
Alexander Fielenbach seit 6.4.2021 | Prokura |
Udo Fielenbach seit 7.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Joke Technology GmbHBergisch GladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Joke Technology GmbHBergisch GladbachI. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Geschäftstätigkeit Die Joke Technology GmbH ist Hersteller und Großhändler für Produkte im Bereich der Bearbeitung von metallischen Oberflächen (Polieren, Schleifen, Bohren, Fräsen, Schweißen etc.). Die Handelsprodukte werden weltweit eingekauft. Der Absatzmarkt ist überwiegend in Europa sowie in Asien und Amerika. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 hat der Ukrainekrieg und die Unterbrechung der Lieferketten weiterhin zur Zurückhaltung im Auftragseingang in der Branche und auch bei der Joke Technology GmbH geführt. Darüber hinaus wirkt sich die Transformation im Automobilbereich zur Elektrifizierung negativ auf die Branche aus. Das Auftragspolster, dass sich 2022 durch Lieferkettenprobleme gebildet hatte, konnte bei der Joke Technology GmbH 2023 abgebaut werden und führte somit zu temporären Umsatzschub. Die Hauptkundengruppe der Joke Technology GmbH ist der Spritzgussformenbau. Weitere Kunden kommen aus den Bereichen Schmuck, Medizin- und Flugzeugtechnik. Darüber hinaus wächst der Umsatz bei den Anwendern der 3D-Drucktechnik. Mit der ENESKAPostprocess konnte die Joke Technology ein weiteres innovatives Produkt für die Nachbearbeitung von 3D gedruckten Produkten auf den Markt bringen. Der Markt für die Oberflächenfeinbearbeitung/Polishing ist ein Nischenmarkt und die Anzahl der Wettbewerber ist überschaubar. 3. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Der Jahresüberschuss beträgt 1.184 T€ und liegt damit wie erwartet deutlich über dem Vorjahresergebnis von 547 T€. Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie geplant auf 14.701 T€ (von 13.355 T€) deutlich angestiegen. Das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr resultiert überwiegend aus den vorgenommenen Preiserhöhungen sowie dem Abbau des Auftragsbestandes aus dem Vorjahr. Der Auftragseingang konnte auf Grund von neuen Produkten stabil gehalten werden. 4. Beschaffung Im Berichtszeitraum haben sich die Beschaffungskosten gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelt. Es bestehen immer noch große Einkaufs-Volumina in den Fremdwährungen wie US- Dollar (USD) und Japanischer YEN (YEN). Der günstige Yen-Kurs sowie die Kurssicherungsmaßnahmen haben deutlich zur Reduzierung der Wareneinsatzquote beigetragen. Währungssicherungen im YEN Bereich bestehen zurzeit wieder als Devisentermingeschäfte, am Bilanzstichtag betrugen diese 230 Mio. JPY. Kurssicherungen im USD- Bereich wurden bisher weiterhin nicht durchgeführt. 5. Investitionen Im Bereich des Anlagevermögens wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 138 T€ getätigt. Die Sachinvestitionen betreffen ausschließlich Beschaffungen im Bereich andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. 6. Finanzierungsmaßnahmen Im Jahre 2023 wurde kein Fremdkapital bei den Banken aufgenommen. Es bestehen weiterhin keinerlei Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. 7. Liquidität Das Unternehmen war und ist jederzeit in der Lage, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Es ist mittelfristig keine Aufnahme von Fremdkapital für das laufende Geschäft nötig. Zum Bilanzstichtag werden liquide Mittel in Höhe von 3.092 T€ gegenüber 2.358 T€ zum Vorjahresstichtag gehalten. Die Ursache für die Steigerung liegt in der positiven Ertragssituation. 8. Finanzielle Leistungsindikatoren und andere Belange a. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Indikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über die Lage an den jeweils relevanten Stellen. b. Personal- oder Umweltbelange Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen haben wir einen Umweltschutz-Beauftragten, der ständig weitergebildet wird. Die Führung der notwendigen Gefahrstofflisten und deren Überwachung sind gewährleistet. Für Entscheidungsprozesse in diesem Bereich wurde die Unterstützung eines externen Beratungsbüros in Anspruch genommen. Weiterhin nehmen wir die Dienstleistung eines externen Betriebsarztes in Anspruch. II. Darstellung der Geschäftslage 1. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens wird nach wie vor durch eine hohe Eigenkapitalquote geprägt und getragen. Diese beträgt 75,1 % nach 70,7 % im Vorjahr. Das gesamte Vermögen hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahresstichtag um 773 T€ erhöht. Hierbei hat sich der Lagerbestand im Vergleich zum Vorjahr um 136 T€ erhöht, die ausstehenden Forderungen gegenüber Kunden haben sich zum Bilanzstichtag um 104 T€ verringert. Insbesondere aufgrund der positiven Umsatzentwicklung haben sich die flüssigen Mittel um 734 T€ erhöht. Auf der Passivseite ist im Wesentlichen das aufgrund des hohen Jahresüberschusses gestiegene Eigenkapital als Grund für die gestiegene Bilanzsumme zu nennen. Demgegenüber konnten die Lieferantenschulden um 300 T€ abgebaut werden. 2. Ertragslage Der laufende Betriebsaufwand hat sich im Jahr 2023 um 534 T€ auf 13.033 T€ erhöht. Das Betriebsergebnis vor Steuern, Zinsen und außerordentlichen Posten konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden und beträgt 1.674 T€. Der Jahresüberschuss beträgt 1.184 T€. Der Materialaufwand stieg aufgrund höherer Absatzmengen um insgesamt 297T€. Er entwickelte sich aufgrund gesunkener Einkaufspreise unterproportional zum Umsatzwachstum. Der Personalaufwand lag 2023 bei rd. 4.182 T€ und somit um 309 T€ höher als im Vorjahr. Die Erhöhung resultierte insbesondere aus dem Anstieg der Mitarbeiterzahl und tariflicher Anpassungen der Löhne und Gehälter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen leicht oberhalb des Vorjahresniveaus. III. Wesentliche Chancen und Risiken Die wesentlichen Risiken liegen in der Konjunkturentwicklung, die stark beeinflusst ist durch die weltpolitische Lage mit dem Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, möglicher Unterbrechungen der Lieferketten, verzögert lieferbarer Rohmaterialien und Teile (insbesondere elektronischer Bauteile). Für 2024 ist ein Gesamtumsatz in vergleichbarerer Höhe wie im Geschäftsjahr 2023 geplant. Der Umsatz des ersten Quartals 2024 lag unter dem Niveau des Vorjahres, weil im Vorjahr erheblicher Auftragsbestand abgebaut wurde. Die weitere Entwicklung ist aufgrund der genannten Risiken ungewiss. Die enormen Kostensteigerungen, verursacht durch die Tarifentwicklung bei den Personalkosten sowie der Einkaufspreise, bergen zusätzliche Risiken. Als Händler und Großhändler, auch für die Zulieferbetriebe der Automobilindustrie, ist Joke indirekt von der Entwicklung dieser Branche abhängig. Ein weiteres mittelfristiges Risiko liegt in der Tatsache, dass wir vorwiegend im Bereich der manuellen Bearbeitung tätig sind und hier zukünftige Automatisierungstendenzen zu erkennen sind. In einem der Entwicklungsprojekte arbeiten wir an dieser Problematik, dies ist jedoch technisch aufwendig und langwierig. Die Entwicklungsprojekte und Investitionen wurden in den Jahren 2023 und werden in 2024 nicht vermindert betrieben, mit dem Ziel, weitere neue Produkte an den Markt zu bringen. Den größten Umsatzanteil haben Produkte der ENESKA-Familie, deren Umsatzanteil weiter ausgebaut wird. Risiken sehen wir weiterhin in der Entwicklung der Kurse für Fremdwährungen, speziell im US-Dollar und YEN. Diesem Risiko wird mit dem Abschluss von Devisentermingeschäften begegnet. Da wechselkursbedingte Einkaufspreiserhöhungen innerhalb der Katalog-Laufzeit nicht an Kunden weitergegeben werden können, gehen sie vollständig zu Lasten des Ertrages. Dies hat schon in einzelnen Jahren erheblichen Einfluss auf die Ertragsentwicklung gehabt. Chancen sind die seit einigen Jahren eingeführten Geräte und Antriebe aus unseren Eigenentwicklungen, mit denen wir ein Alleinstellungsmerkmal am M arkt haben. Der Umsatz aus dieser Warengruppe vergrößert sich kontinuierlich. Auch zukünftig wird die Entwicklungsintensivität weiter aufrechterhalten werden, um von den Eigenprodukten weiter zu profitieren. Darüber hinaus bietet die Automatisierung in der Oberflächenbearbeitung erhebliche Chancen für die Joke Technology GmbH. Die Entwicklungsprojekte in diesem Bereich sind im fortgeschrittenen Stadium, erste Umsätze hieraus werden für 2024 erwartet. IV. Voraussichtliche Entwicklung Aufgrund der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2024 rechnen wir trotz der nach wie vor schwer einzuschätzenden wirtschaftlichen Lage für das Jahr 2024 mit einem Umsatz auf dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis wird jedoch voraussichtlich wegen der erwarteten negativen Kostenentwicklung und der ungewissen weltpolitischen Lage deutlich unter dem Wert des Vorjahres liegen.
Bergisch Gladbach, 10. Mai 2024 gez. Udo Fielenbach, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Joke Technology GmbH, Bergisch Gladbach, wird im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nr. HRB 46014 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss der Joke Technology GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Zur besseren Darstellung wurden die in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden davon-Vermerke in den Anhang aufgenommen. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert angewendet. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über eine Nutzungsdauer von drei Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagengegenstände. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern wurden unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Entwicklung vorsichtig geschätzt. Die Nutzungsdauern betragen für technische Anlagen und Maschinen fünf Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden unmittelbar als Aufwand berücksichtigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert, soweit nicht der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen ist. Der beizulegende Wert wird anhand anerkannter Bewertungsverfahren ermittelt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Bei einer voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderung wird in Ausübung eines handelsrechtlichen Wahlrechtes keine Abschreibung vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. Artikel, bei denen keine Verwertbarkeit vorliegt, werden nicht angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten (Material- und Fertigungseinzelkosten) auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Wertpapiere wurden zu ihren Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag bilanziert. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert bilanziert. Fremdwährungsguthaben wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, eingestellt. Die Pensionsverpflichtungen sind auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck und unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % p.a. bewertet. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen von 1,82 % p.a. entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der angenommene Gehalts- und Rententrend beträgt 0,00 % bei einer geschätzten Fluktuation von 0,00 %. Die Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Personalaufwand erfasst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet. 3. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Es umfasst das Stammkapital der Gesellschaft von EUR 280.000,00. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 4). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 38 Verpflichtungen aus geleisteten, aber noch nicht vergüteten Arbeitsstunden, mit TEUR 35 Verbindlichkeiten aus Urlaubsverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, mit TEUR 328 Sonderzahlungen und Tantiemen, mit TEUR 18 andere Personalrückstellungen, mit TEUR 24 Jahresabschlusskosten sowie übrige Rückstellungen von TEUR 44. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 53 (im Vorjahr TEUR 0) resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 79 (im Vorjahr TEUR 66) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (im Vorjahr TEUR 7) enthalten. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen, die zu aktiven latenten Steuern führen, die aber in Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt werden. Der Steuersatz beträgt rd. 31 %. Bewertungseinheiten Die Absicherung von Währungsrisiken aus Schwankungen des japanischen Yen erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich um Devisentermingeschäfte, die außerhalb der Börse gehandelt werden. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften aus der Warenbeschaffung in Yen werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei bestehenden Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bzw. geplanten Transaktionen in Fremdwährung eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt. Die gegenläufigen Wertänderungen der Devisenterminkontrakte gleichen sich aus, da Grund- und Sicherungsgeschäft demselben Risiko ausgesetzt sind. Es besteht Währungsidentität, da den (zukünftigen) Verbindlichkeiten in JPY zum Fälligkeitszeitpunkt sich ausgleichende Terminkontrakte in JPY zu einem festen Euro-Kurs gegenüberstehen. Am Bilanzstichtag beläuft sich das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen zu einem durchschnittlichen JPY-Kurs von 157,53 abgeschlossenen Devisenterminkontrakte auf TEUR 1.460. Bei einem Marktwert am Bilanzstichtag von TEUR 156,33 betrug der Zeitwert dieser Kontrakte TEUR 1.471. Die bestehenden Sicherungsgeschäfte zum Bilanzstichtag sind sogenannte Micro Hedges. Das aus dem Grundgeschäft der Warenbeschaffung resultierende Währungsrisiko wird mit einem Devisenterminkontrakt abgesichert. Den offenen Devisenterminkontrakten in Höhe von 230 Mio. JPY stehen zum Bilanzstichtag offene Verbindlichkeiten aus dem Wareneinkauf in Höhe von 23 Mio. JPY gegenüber. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in 2023 wie folgt im In- und Ausland erzielt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 22 (im Vorjahr TEUR 32). Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. TEUR 18 (im Vorjahr TEUR 16). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 27 (im Vorjahr TEUR 41). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von TEUR 3 (im Vorjahr TEUR 15) ausgewiesen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag keine. Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen in Höhe von TEUR 609 und haben eine Laufzeit zwischen 1 und 4 Jahren. 4.Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 63 (im Vorjahr 61) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Aufteilung nach Gruppen stellt sich wie folgt dar: Arbeiter 8 (im Vorjahr 8) Angestellte 55 (im Vorjahr 53) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Udo Fielenbach, Lohmar. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer bestellt ist. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.183.822,80 eine Gewinnausschüttung von EUR 590.000,00 vorzunehmen und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Es liegen keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung für die Lage der Gesellschaft nach Schluss des Geschäftsjahres vor.
Bergisch Gladbach, 10. Mai 2024 gez. Udo Fielenbach, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 15. Juli 2024 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Joke Technology GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Joke Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Joke Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 10. Mai 2024 PKF
Fasselt
gez. M. Herrlein, Wirtschaftsprüfer gez. R. Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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